Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 221395
Eingetragen
19.8.1980
Branche
Großhandel mit Bergwerks-, Bau- und BaustoffmaschinenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Gegenstand
Der Vertrieb von Industrieerzeugnissen, Rohstoffen und Maschinen jeder Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Marisa Schneider
seit 9.11.2006
Prokura
Axel Hochbach
seit 19.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 5 angezeigt

Schönbuchstr. 28, 70771 Leinfelden-Echterdingen
13.050 €
25.10%

Beteiligungen

NameAnteil
20.10%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hochbach GmbH.

Leinfelden-Echterdingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

der Firma Hochbach GmbH

Beschreibung der Firma

Die Firma wurde von Herrn Peer Hochbach nach Rückkehr aus Übersee am 15. November 1964 gegründet und war zunächst als Exportfirma auf Überseegebiete fokussiert und zwar als Spezialist für die Belieferung von Herstellern von Metallverpackungen (Hersteller von Dosen, Flaschen- und Gläserverschlüssen sowie Aluminiumtuben) mit Speziallacken, Blechdruckfarben, Dichtungsmitteln und anderem Bedarf dieser Industrie außer dem kapitalintensiven Weißblech und Aluminium. Durch intensive Kontakte mit den Kunden hat es sich ergeben, dass die Firma von diesen auch um Besorgung von gebrauchten Maschinen der Branche aus Europa gebeten wurde, was heute eine wichtige Abteilung der Hochbach GMBH darstellt und das Materialgeschäft ideal ergänzt.

Die Firma ist voll im Besitz der Familie Hochbach. Geschäftsführer und Teilhaber ist der Sohn von Herrn Peer Hochbach, Herr Axel Hochbach. Der Firmensitz ist in Leinfelden-Echterdingen und es werden zur Zeit insgesamt 18 Personen in Vollzeit und einige Aushilfen bei einem Jahresumsatz von € 20 Mio beschäftigt. Die Firma hat für sich die Marke "HOLAC" weltweit geschützt und stellt auf der Fachmesse METPACK in Essen regelmäßig aus.

Seit einigen Jahren ist die Hochbach GMBH neben der Handelstätigkeit auch als Quasi-Hersteller tätig, indem sie ein Nahtschutzpulver nach eigenen Rezepten im Lohn herstellen lässt und dieses sehr spezielle Produkt in alle Welt, seit Jahren auch an maßgebliche Emballagenhersteller in Deutschland und Europa, verkauft. Es handelt sich bei diesem Pulver um bei extrem tiefen Temperaturen zu Pulver gemahlenes Plastikgranulat mit Zusätzen, das zur Abdeckung von Schweißnähten von Lebensmitteldosen-Rümpfen auf die heiße Schweißnaht aufgeschmolzen wird, um den Kontakt von Weißblech bzw. der Schweißnaht mit Lebensmitteln zu vermeiden. Dieser Sektor hat sich zu einem starken Umsatzträger entwickelt.

Ziele und Strategien

Die Firma hat sich in den 60 Jahren ihres Bestehens weltweit einen guten Ruf erworben, den sie durch guten Service und Beratung erhalten und ausbauen will. Es existiert eine Nachfolgeregelung.

Forschung und Entwicklung

Die Hochbach GmbH unterhält ein chemisch/technisches Labor mit Fachleuten, die die Produkte den jeweiligen Bedürfnissen der Kunden anpassen, neue Versionen entwickeln und die Kunden beraten, was besonders von Kunden in Entwicklungsländern geschätzt wird.

Geschäftsverlauf und Lage der Hochbach GmbH

Der Geschäftsverlauf war auch in 2023 wieder sehr befriedigend und es gab keinerlei einschneidende Ereignisse. Die Lage der Firma ist, auch wegen der Vermeidung von Klumpenrisiken und durch die Bedienung verschiedenster Märkte, als stabil zu bezeichnen.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Da die Branche mit der Lebensmittelversorgung der Bevölkerung zusammenhängt, sind keine großen Einschnitte zu erwarten. Verknappungen an Rohstoffen gab es nur gelegentlich für die Kunden beim Weißblech, was sich aber kaum auf die Verkäufe der Firma ausgewirkt hat.

Materialwirtschaft, Produktion und Absatz im Geschäftsjahr

In 2023 gab es weder beim Material nach bei der Produktion nennenswerte Ausfälle. Der Absatz verlief erwartungsgemäß.

Ertragslage

Die Ertragslage ist 2023 sehr gut.

Finanzlage

Der Finanzbedarf der Firma wird durch bedeutende Darlehen der Gesellschafter, laufende größere Vorauszahlungen von Kunden und gelegentliche Bankkredite (Dispokredite) ausreichend gedeckt.

Tochtergesellschaften und Beteiligungen

Die Hochbach GmbH hat keine Tochtergesellschaften und ist auch nicht an anderen Firmen beteiligt.

Personalwesen

Es werden zurzeit insgesamt 18 Mitarbeiter voll und je nach Bedarf einige Teilzeitkräfte beschäftigt.

Ferner wirken einige freie Mitarbeiter mit.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Ein Großteil des Erfolges der Hochbach GMBH beruht auf dem durch jahrzehntelange persönliche Beziehungen erworbenen Vertrauen, das ihr viele Kunden entgegenbringen, was z.B. durch ungesicherte Vorauszahlungen von Kunden dokumentiert wird, die manchmal auch getätigt werden, um im Kundenland befürchteten Abwertungen zuvorzukommen.

Prognose- Chancen- und Risikenbericht

Die Firma rechnet mit einem stetigen Wachstum des Marktes. Der von ihr mittelbar bedienten Konservenindustrie kommt in Entwicklungsländern mit schwachen Kühlketten eine besondere Bedeutung zu, um z.B. den Fischreichtum an der Küste in Dosen dem Hinterland zugänglich zu machen.

Die Risiken sieht sie wegen ihrer langjährigen Kenntnis des Weltmarktes und der Kunden, durch die Euler-Hermes Versicherung und beträchtliche Vorauszahlungen als beherrschbar an.

Nachhaltigkeit

Eine Arbeitsgruppe befasst sich mit der Erfassung und Verbesserung des nachhaltigen Wirtschaftens, insbesondere dem Carbon Footprint der bei den Lohnherstellern gefertigten Produkte (keine eigene Produktion). Hier gibt es bereits konkrete Ergebnisse, z.B. bei der Herstellung des wichtigsten Produktes Pulvernahtschutzlack (PCF 1,58 kg CO 2 Äq).

Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten.

Lieferungen erfolgen auf Basis Vorauskasse, Akkreditiv und Kasse gegen Dokumente über Banken, welche in der Regel durch die Euler-Hermes Kreditversicherung abgedeckt sind. Gebrauchte Maschinen werden grundsätzlich nur gegen Vorauskasse oder bestätigtes Akkreditiv geliefert.

 

Leinfelden- Echterdingen, 28.6.2024

Axel Hochbach

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 599.965,55 204.469,55
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 296.711,00 75.667,00
II. Sachanlagen 303.254,55 128.802,55
1. technische Anlagen und Maschinen 24.679,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 278.575,55 128.802,55
B. Umlaufvermögen 7.484.054,27 9.185.086,78
I. Vorräte 3.634.813,23 5.184.566,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.439.819,03 3.987.024,83
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 18.970,01 18.957,33
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 409.422,01 13.495,20
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 29.011,03
Summe Aktiva 8.084.019,82 9.418.567,36

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.374.011,03 1.744.040,58
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Kapitalrücklage 260.000,00 260.000,00
III. Gewinnrücklagen 700.000,00 700.000,00
IV. Gewinnvortrag 232.040,58 207.648,43
V. Jahresüberschuss 1.129.970,45 524.392,15
B. Rückstellungen 1.039.453,32 1.398.475,15
C. Verbindlichkeiten 4.670.555,47 6.276.051,63
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.815.026,30
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.815.026,30
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 511.124,83 1.343.630,31
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 511.124,83 1.343.630,31
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.159.430,64 3.117.395,02
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.159.430,64 3.117.395,02
Summe Passiva 8.084.019,82 9.418.567,36

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.014.192,33 5.714.540,16
2. Personalaufwand 1.850.756,30 1.679.574,06
a) Löhne und Gehälter 1.615.273,13 1.435.772,95
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 235.483,17 243.801,11
davon für Altersversorgung 13.264,65 47.502,96
3. Abschreibungen 193.260,19 73.535,38
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 193.260,19 73.535,38
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.159.154,79 3.052.968,11
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 12.581,53 45.195,81
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 5.943,13 1.861,27
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.989,40 35,74
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 196.200,10 151.799,31
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 49.716,00 55.675,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 494.186,15 233.331,69
9. Ergebnis nach Steuern 1.131.567,33 525.228,62
10. sonstige Steuern 1.596,88 836,47
11. Jahresüberschuss 1.129.970,45 524.392,15

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Firmenname laut Registergericht: Hochbach GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Leinfelden-Echterdingen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: 221395

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 97.709,31 328.380,00 426.089,31
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 97.709,31 328.380,00 426.089,31
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0 32.910,00 32.910,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 317.797,87 247.364,19 88.325,67 476.836,39
Summe Sachanlagen 317.797,87 280.274,19 88.325,67 509.746,39
Summe Anlagevermögen 415.507,18 608.654,19 88.325,67 935.835,70
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
Euro
Abschreibung Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.042,31 107.336,00 129.378,31
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 22.042,31 107.336,00 129.378,31
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0 8.231,00 8.231,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 188.995,32 77.693,19 68.427,67 198.260,84
Summe Sachanlagen 188.995,32 85.924,19 68.427,67 206.491,84
Summe Anlagevermögen 211.037,63 193.260,19 68.427,67 335.870,15
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
Euro
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 296.711,00 75.667,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 296.711,00 75.667,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 24.679,00 0
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 278.575,55 128.802,55
Summe Sachanlagen 303.254,55 128.802,55
Summe Anlagevermögen 599.965,55 204.469,55

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen nach Verrechnung der Aktivwerte (VJ 869.344,59 €).

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Die im vorliegenden Prüfungsbericht und Jahresabschluss aufgeführten Vorjahresbeträge sind mit den entsprechenden Beträgen des Berichtsjahres in vollem Umfang vergleichbar.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 18.957,19 € (Vorjahr: 18.957,19 €).

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 21.770,00 € (VJ 97.170,00 €).

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
Erfüllungsbetrag der Schulden 1.805.405,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 1.029.391,41

Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt:

Zinssatz (7 Jahre) 1,75 % (1,44%)
Zinssatz (10 Jahre) 1,83 % (1,78%)
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 % (0,00%)
Rententrend 1,00 % (1,00%)
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck 2018 G

Die sonstigen Rückstellungen umfassen:

TEUR
Personalrückstellungen 130
Leistungsverpflichtungen 31
Jahresabschluss und Prüfung 19
Beratung 7
Archivierung 17
Ausstehende Rechnungen 7
Übrige 0
211
Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 T€ kleiner 1 J.
T€
1 bis 5 J.
T€
größer 5 J.
T€
erhaltene Anzahlungen 470,6 470,6 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 2.224,8 2.224,8 0,0 0,0
gegenüber Gesellschaftern 511,1 511,1 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 1.464,1 1.464,1 0,0 0,0
Summe 4.670,6 4.670,6 0,0 0,0

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. §275 Abs. 2 HGB erstellt.

Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:

2023
TEUR
Inland 571
EU 1.858
Ausland 17.933
20.362

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 151 T€ sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 18.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Axel Hochbach Geschäftsführer

Die Unterlassung der Angaben nach § 285 Nr. 9 a und b HGB erfolgt zurecht.

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Leinfelden-Echterdingen, den 28. Juni 2024

Axel Hochbach

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Hochbach GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hochbach GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hochbach GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 28. Juni 2024

HWS GmbH & Co. KG
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Steuerberatungsgesellschaft

Lange, Wirtschaftsprüfer

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