Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 20158
Eingetragen
7.7.1980
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und HalbwarenGroßhandel mit chemischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
Gegenstand
Der Export und der Import von landwirtschaftlichen und chemischen Erzeugnissen sowie von Maschinen und der Handel hiermit und ferner die Ausführung von internationalen Speditionsgeschäften aller Art, einschließlich der Frachtvermittlung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Battal Arslan
seit 9.10.2023
Geschäftsführer
Ayhan Durusu
seit 6.4.2017
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Yasar Holding A.S.TUR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Yasar Holding A.S.
Turkey
1.022.584 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Yadex International GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen

Die Yadex International GmbH (Yadex) handelt, importiert und exportiert unverändert zum Vorjahr mit Nahrungsmitteln, landwirtschaftlichen und chemischen Erzeugnissen sowie mit Maschinen und Maschinenersatzteilen. Der Import und Export erfolgt dabei vor allem an verbundene Unternehmen der Yasar-Gruppe in der Türkei und der Schwestergesellschaft Hadaf in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Gesellschaft betreibt ein reines Handelsgeschäft.

Bei jedem Geschäft werden die Konditionen von Einkauf und Vermarktung im Voraus kalkuliert und die entsprechenden Einkaufs- und Verkaufskontrakte nur abgeschlossen, wenn insgesamt eine positive Marge für Yadex nahezu sicher zu erwarten ist. Die Gesellschaft geht insgesamt nur sehr geringe Risiken ein, so dass in der Vergangenheit aus Sicht der Geschäftsführung sichere und positive Margen erzielt werden konnten.

2. Wirtschaftlicher Bericht

2.1 Makroökonomische und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Weltweit hat der Internationale Währungsfonds (IWF) für das Jahr 2023 einen Anstieg des realen Bruttoinlandprodukt ("BIP") um 3,2 Prozent p. a. berechnet. Für die Eurozone gibt der IWF für das Jahr 2023 eine Zunahme des BIP um 0,4 Prozent p. a. an, für Deutschland wurde dabei ein Rückgang des BIP um 0,3 Prozent p. a. gemessen. (Quelle: World Economic Outlook Update, April 2024: Steady but Slow: Resilience amid Divergence (www.imf.org)).

Wir beobachten nach wie vor negative Folgen der militärischen Invasion Russlands in der Ukraine, die auch im Geschäftsjahr 2023 zu Problemen in den internationalen Lieferketten, erhöhten Energie- und Logistikkosten, Zinserhöhungen und einer zwar im Vergleich zum Vorjahr abgeschwächten, aber dennoch immer noch hohen Inflation geführt haben.

Die Gesellschaft ist hinsichtlich der Art ihrer Exportgüter diversifiziert. Branchenbezogene Rahmenbedingungen spielen daher für die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft wie in den Vorjahren eine untergeordnete Rolle.

2.2 Steuerungsrelevante Leistungsindikatoren

Wichtige Leistungsindikatoren von Yadex zur Steuerung des operativen Geschäfts sind Umsatz und der Jahresüberschuss. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht zur Steuerung des Unternehmens herangezogen. Durch geeignete Reportingsysteme in allen Unternehmen der Yasar-Gruppe werden die wirtschaftlichen Entwicklungen, insbesondere die Erlöse und Erträge, monatlich analysiert und gesteuert.

2.3 Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigte im Berichtsjahr als reines Vertriebsunternehmen keine Forschung und Entwicklung.

2.4 Personal

Die Anzahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter beträgt 7 (Vorjahr: 7). Das Unternehmen bemüht sich, erfahrene Mitarbeiter für die vakanten Stellen im Unternehmen einzustellen. Die Personalpolitik ist aus Sicht der Geschäftsführung vorausschauend ausgerichtet, um den hohen Qualitätsstandard der vertriebenen Produkte auch vertriebsseitig durch qualifizierte Mitarbeiter gewährleisten zu können. Weiterbildungsmaßnahmen und Schulungen der Mitarbeiter erfolgten im Berichtsjahr bedarfsgerecht.

2.5 Geschäftsverlauf und Ertragslage der Gesellschaft

Da der überwiegende Teil der Umsätze mit verbundenen Unternehmen der türkischen Yasar-Gruppe getätigt wird, ist die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Türkei sowie die Geschäftsentwicklung der Yasar-Gruppe für die Geschäftsentwicklung von Yadex von besonderer Bedeutung.

Die fortgesetzte Abwertung der türkischen Lira (TRL) im Verhältnis zum Euro und der drastische Anstieg der Zinsen haben sich im Jahr 2023 negativ auf unsere Geschäftsentwicklung ausgewirkt. Die Gesellschaft musste 2023 einen Umsatzrückgang um 15,8 % bzw. 10,1 Mio. € auf 63,6 Mio. € (Vorjahr: 73,6 Mio. €) hinnehmen. Vor diesem Hintergrund konnten die Erwartungen des Vorjahres an die Entwicklung der Umsatzerlöse mit einem deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse auf 84 Mio. € (+ 14 %) nicht erreicht werden.

Von den Umsatzerlösen des Geschäftsjahr 2023 generierte Yadex 75,3 % oder 47,9 Mio. € (Vorjahr: 76,8 % oder 56,6 Mio. €) mit verbundenen Unternehmen der Yasar-Gruppe. Die restlichen Umsatzerlöse in Höhe von 15,7 Mio. € wurde mit nicht verbundenen Unternehmen erzielt, die weitestgehend durch Warenkreditversicherungen abgesichert sind.

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 in den Produktbereichen "Chemikalien, Lack und Plastikrohstoffe" um 25,6 % auf 22,0 Mio. € und "Lebensmittel" um 15,3 % auf 31,2 Mio. € gesunken. Dagegen konnten die Umsätze im Produktbereich "Maschinenzubehör, Zellulose, Papier, Fischmehl und Futtermittel" um 43,1 % auf 10,4 Mio. € gesteigert werden.

Die Rohgewinnmarge als Differenz der Umsatzerlöse zum Materialaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,3 %-Punkte auf 4,4 %. Der absolute Rohgewinn ist dagegen als Folge des Umsatzrückgangs um 0,2 Mio. € auf 2,8 Mio. € zurückgegangen.

Die Geschäfte werden weitestgehend in Euro denominiert, im geringeren Umfang auch in US-Dollar. Durch Maßnahmen zur natürlichen Absicherung von Geschäften in US-Dollar konnte Yadex das Wechselkursrisiko deutlich reduzieren.

Insbesondere als Folge der oben genannten Entwicklungen konnte Yadex im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von 0,6 Mio. € erzielen, der damit 26,3 % oder 0,2 Mio. € unter dem Vorjahreswert von 0,8 Mio. € liegt.

Damit konnten die Erwartungen des Vorjahres an die Entwicklung des Jahresüberschusses prozentual zu der für 2023 erwarteten Umsatzentwicklung (+ 14 %) im Geschäftsjahr 2023 nicht erreicht werden.

2.6 Vermögens- und Finanzlage zum Bilanzstichtag

Die Bilanzsumme belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 20,4 Mio. € und lag somit damit 14,2 % unter dem Vorjahresniveau (23,3 Mio. €). Auf der Aktivseite der Bilanz insbesondere die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 2,8 Mio. € auf 17,1 Mio. € (Vorjahr: 19,9 Mio. €) gesunken. Der Anteil der Forderungen gegen verbundene Unternehmen an der Bilanzsumme beträgt damit zum Bilanzstichtag 83,8 % (Vorjahr: 85,5 %).

Die liquiden Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) haben sich um 0,4 Mio. € auf 1,0 Mio. € (Vorjahr: 0,6 Mio. €) erhöht. Die Finanzierung der Gesellschaft wird hauptsächlich durch Eigenkapital, Lieferantenkredite und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gewährleistet. Das Eigenkapital hat sich um den Jahresüberschuss des Berichtsjahres in Höhe von 0,6 Mio. € erhöht. Die Eigenkapitalquote ist deutlich auf 27,0 % der Bilanzsumme gestiegen (Vorjahr: 20,9 %).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um 0,1 Mio. € auf 12,8 Mio. € (Vorjahr: 12,9 Mio. €) leicht zurückgegangen und machen zum Bilanzstichtag 62,5 % (Vorjahr: 55,3 %) der Bilanzsumme aus.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 0,3 Mio. € auf 1,7 Mio. € (Vorjahr: 1,4 Mio. €) gesteigert.

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit in der Lage, die fälligen Verbindlichkeiten aus ihrem Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit zu begleichen. Wesentliche Investitionen in das Anlagevermögen wurden von der Gesellschaft im Berichtsjahr nicht getätigt.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass unsere Erwartungen an die Entwicklung der Umsatzerlöse und des Jahresüberschuss im Geschäftsjahr nicht eingetroffen sind, da die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 einen Rückgang sowohl der Umsatzerlöse als auch des Jahresüberschusses verzeichnen musste. Dennoch verfügt die Gesellschaft aus Sicht der Geschäftsführung über eine solide Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage.

3. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

a) Chancen

Die für Yadex wesentlichen Chancen werden in den folgenden Abschnitten in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft aufgeführt.

Als wesentliche Chance des Unternehmens im Jahr 2023 sehen wir unverändert die Einbindung der Gesellschaft in die Yasar-Gruppe, um auf dieser Basis das Umsatzpotenzial von Yadex ausbauen zu können. Mit der Schlüsselrolle von Yadex bei der Beschaffung von Waren für die Yasar-Gruppe wird zugleich unsere Position beim Einkauf gestärkt, da unsere Firma durch die Bündelung von Einkaufsvolumen bessere Konditionen bei der Preisbildung durchsetzen kann.

Die Nachfrage auf den Lebensmittelmärkten in Europa eröffnet unserer Firma auch die Chance, vermehrt in der Türkei von verbundenen Unternehmen produzierte Lebensmittel nach Europa zu importieren. Dadurch erweitern wir unser Produktportfolio um weitere Lebensmittelbereiche und können auch neue Kunden erreichen.

Weiterhin beabsichtigen wir, von der Wachstumsstrategie der Yasar-Gruppe mit bedeutenden Investitionen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, aber auch in West-Europa, zu partizipieren.

Wir werden auch in der absehbaren Zukunft unsere Strategie fortsetzen, Handelsgeschäfte nur abzuschließen, wenn nahezu sicher eine positive Marge erzielt werden kann. Dafür wird weiterhin in Kauf genommen, dass unter Umständen auf Geschäfte verzichtet wird.

Die Chancenposition der Gesellschaft hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich geändert.

b) Risiken

Die für Yadex wesentlichen Risiken werden in den folgenden Abschnitten in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft aufgeführt.

Risiken der zukünftigen Entwicklung bestehen insbesondere im Absatzmarktrisiko vor dem Hintergrund der aktuell bestehenden makroökonomischen Risiken (wie z.B. die Auswirkungen des militärischen Konflikts in der Ukraine auf die Gesamtwirtschaft in Europa, hohe Energie- und Warenpreise sowie Zinsen, Rezession in Deutschland, Fachkräftemangel, hohe Krankenstände) und den sich daraus ergebenden negativen politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen.

Ein weiteres Risiko besteht auch in der wirtschaftlichen Entwicklung der Türkei mit aktuell hohen Inflationsraten, in die ein Großteil unserer Waren exportiert wird.

In Bezug auf ihre Finanzinstrumente sieht sich die Gesellschaft insbesondere Ausfall-, Preisänderungs- und Liquiditätsrisiken gegenüber.

Die Gesellschaft sieht sich grundsätzlich einem Forderungsausfallrisiko gegenüber, dem die Gesellschaft über ein internes System zur Überwachung der Kreditlimits zur weitgehenden Reduzierung des Delkredererisikos begegnet. In Bezug auf unsere Kunden, die nicht zur Yasar-Gruppe gehören, werden periodische Beurteilungen der Kundenbonität durchgeführt und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen ergriffen. Zudem ist ein wesentlicher Teil unserer Kundenforderungen bei einer namhaften Kreditversicherungsgesellschaft versichert. Der Großteil unserer Forderungen besteht aber gegen verbundene Unternehmen, bei denen wir das Ausfallrisiko und eventuelle Wertberichtigungen aufgrund von Forderungsausfällen als quasi nicht existent einschätzen.

Preisänderungsrisiken bestehen einerseits in der allgemeinen Volatilität der internationalen und nationalen Beschaffungsmärkte und insbesondere in Form von Wechselkursschwankungen. Die Firmenpolitik zielt darauf ab, durch eine Fakturierung der Exporte in Euro und einem aktiven Wechselkursmanagement im Rahmen eines "natürlichen Hedging" die Auswirkungen von Währungskursdifferenzen auf die Ertragslage der Gesellschaft weiter zu minimieren.

Weiterhin bestehen grundsätzlich Risiken aus rechtlichen und behördlichen Verfahren, die zu nicht vorhersehbaren Liquiditätsabflüssen führen könnten.

Durch die vorhandenen liquiden Mittel, einem vorausschauenden Liquiditätscontrollings sowie durch das Bestehen von Kredit-/Finanzierungsmöglichkeiten bei den Banken kann unser Unternehmen vorteilhafte Beschaffungsmöglichkeiten generieren. Zum Bilanzstichtag bestehen weiterhin ungenutzte Kreditlinien.

Die jederzeitige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft ist durch eine dem Betrag nach unbegrenzte Finanzausstattungsgarantie unserer Alleingesellschafterin Yasar Holding A.S., Türkei, bis zum 31. Dezember 2025 sichergestellt.

Von den vorgenannten Risiken ist das Absatzmarktrisiko in Bezug auf die betragsmäßige Höhe und Eintrittswahrscheinlichkeit am bedeutsamsten. Diesbezüglich hat sich die Risikoposition gegenüber dem Vorjahr insgesamt nicht verändert.

Gegenwärtig sind keine wesentlichen Risiken bekannt, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

4. Ausblick

Obwohl der aktuelle Krieg zwischen Russland und der Ukraine und die daraus resultierenden Wirtschaftssanktionen die Aussichten für die wirtschaftliche Entwicklung weltweit und insbesondere in Europa erheblich verschlechtern, sehen wir für das Jahr 2023 einen moderaten Fortschritt im weltweiten BIP-Wachstum.

Für das Jahr 2024 prognostiziert der IWF einen weltweiten Anstieg des BIP um 3,2 Prozent p.a., für die Eurozone einen Anstieg um 0,8 Prozent p.a. und für Deutschland einen Anstieg von 0,2 Prozent p.a. (Quelle: World Economic Outlook Update, April 2024: Steady but Slow: Resilience amid Divergence (www.imf.org)).

Für die Türkei prognostiziert der IWF ein Anstieg des reales BIP von 3,1 Prozent im Jahr 2024 (Quelle: Republic of Türkiye (www.imf.org)).

Wir sind unverändert davon überzeugt, dass Yadex mit mehr als 3 Jahrzehnten Handelserfahrung in Deutschland eine wichtige Gesellschaft der Yasar Holding A.S. ist und bleibt, und sowohl im Bereich Einkauf als auch im Bereich Vertrieb eine strategisch wichtige Rolle einnehmen kann. Wir sind bestrebt, diese Rolle weiter auszubauen. Auf dieser Basis will Yadex mit seiner wachsenden Kompetenz die Zukunft der Yasar-Gruppe im Ausland mitbestimmen und seine Schlüsselrolle ausbauen.

Auf dieser Grundlage rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 - trotz möglicher Konjunkturrisiken infolge des gegenwärtigen Krieges zwischen Russland und der Ukraine und der straffen Geldpolitik in der Türkei, die sich möglicherweise negativ auf das Wirtschaftswachstum auswirken wird - mit einem deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse auf 76,6 Mio. € (+20 %), wobei insbesondere der Bereich Lebensmittel für den Umsatzanstieg hauptverantwortlich sein soll. Der Jahresüberschusses soll im Geschäftsjahr 2024 infolge einer geplanten Erhöhung der Bruttogewinnmarge auf rund 1,0 Mio. € steigen.

 

Frankfurt am Main, den 24. Mai 2024

Battal Arslan, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.661,03 5.249,65
14.661,03 5.249,65
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
geleistete Anzahlungen 450.913,66 611.315,45
450.913,66 611.315,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.532.538,25 2.147.025,81
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 17.124.228,91 19.947.449,43
(davon gegenüber der Alleingesellschafterin € 2.950,14; Vorjahr € 0,00)
3. sonstige Vermögensgegenstände 257.233,21 21.257,93
18.914.000,37 22.115.733,17
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.037.529,13 587.858,15
20.402.443,16 23.314.906,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.999,50 16.886,98
20.432.103,69 23.337.043,40

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital (DM 2.000.000) 1.022.583,76 1.022.583,76
II. Kapitalrücklage (DM 1.000.000) 511.291,88 511.291,88
III. Gewinnvortrag 3.342.420,73 2.524.324,61
IV. Jahresüberschuss 647.782,25 818.096,12
5.524.078,62 4.876.296,37
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 272.146,09
2. Sonstige Rückstellungen 442.921,77 740.056,64
442.921,77 1.012.202,73
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 12.763.688,30 12.899.935,93
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.699.476,69 1.385.252,11
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.938,31 3.161.348,94
(davon gegenüber der Alleingesellschafterin € 0,00; Vorjahr € 0,00)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 2.007,32
(davon aus Steuern € 0,00; Vorjahr € 0,00)
14.465.103,30 17.448.544,30
20.432.103,69 23.337.043,40

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
T€
1. Umsatzerlöse 63.570.269,52 73.635.394,18
2. sonstige betriebliche Erträge 270.033,66 392.979,70
(davon Erträge aus Währungsumrechnung: € 179.116,30; Vorjahr: 344.751,44)
63.840.303,18 74.028.373,88
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Waren -60.797.844,55 -70.627.852,03
3.042.458,63 3.400.521,85
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -779.835,73
b) Soziale Abgaben -112.027,55
-891.863,28 -707.390,67
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.596,27 -3.769,89
6. sonstige betriebliche Aufwendungen -650.766,91 -893.053,01
(davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung: € 176.742,12; Vorjahr: € 365.112,65)
1.497.232,17 1.796.308,28
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 510.403,41
(davon aus verbundenen Unternehmen: € 510.403,41; Vorjahr: € 150.239,83)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.015.494,22
9. Finanzergebnis -505.090,81 -557.553,00
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -344.359,11 -420.659,16
11. Ergebnis nach Steuern 647.782,25 818.096,12
12. Jahresüberschuss 647.782,25 818.096,12

Anhang zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft unterliegt dem deutschen Handelsrecht. Sie ist wie folgt im Handelsregister eingetragen:

Firmenname: Yadex International GmbH
Firmensitz: Frankfurt am Main
Registergericht: Amtsgericht Frankfurt am Main
Handelsregister-Nummer: HRB 20158

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 3 HGB) des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte wie in den Vorjahren nach dem Gesamtkostenverfahren.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Einzelangaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen, die nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer berechnet sind, bewertet. Die Nutzungsdauer der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt zwischen drei und dreizehn Jahren. Für Wirtschaftsgüter mit einem Wert zwischen € 250 und € 1.000 wurde ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Geringwertige Anlagegüter bis € 250 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens zum 31. Dezember 2023 ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich aus dem Anlagespiegel in der Anlage zum Anhang.

Vorratsvermögen

Beim Vorratsvermögen handelt es sich ausschließlich um geleistete Anzahlungen, diese werden zum Nennwert bilanziert.

Forderungen und übrige Aktiva

Diese werden zu Nennwerten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bilanziert. Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden saldiert dargestellt, hierdurch ergab sich eine Bilanzverkürzung von T€ 1.730 (Vorjahr T€ 318).

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Forderungen gegen die Gesellschafterin Yasar Holding A.S., Izmir / Türkei, bestehen wie im Vorjahr nicht.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten bewertet.

Rechnungsabgrenzung

Die aktive Rechnungsabgrenzung betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von T€ 1.023 ist zum Nennbetrag bewertet und voll eingezahlt. Alleinige Gesellschafterin ist die Yasar Holding A.S., Izmir / Türkei. Daneben bestehen unverändert eine Kapitalrücklage von T€ 511 (TDM 1.000).

Für das Berichtsjahr ergibt sich ein Jahresüberschuss von T€ 648 (Vorjahr: T€ 818). Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten Rückstellungen für die in 2023 zu zahlende Gewerbe- und Körperschaftsteuer sowie den zu zahlenden Solidaritätszuschlag. Die Ermittlung erfolgte mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag. Dabei wurden sämtliche geleisteten Vorauszahlungen berücksichtigt.

Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen; die Bewertung erfolgt nach kaufmännischer Beurteilung zu dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag. Die Rückstellungen betreffen fast ausschließlich ausstehende Rechnungen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihren voraussichtlichen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind wie im Vorjahr ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

Die Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr nicht besichert.

Währungsumrechnung

Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Die ausgewiesenen Kursgewinne und Kursverluste enthalten wie im Vorjahr auch unrealisierte Kursgewinne und

-verluste.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen.

Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Aktive latente Steuern werden angesetzt, soweit die Realisierbarkeit künftiger Steuervorteile wahrscheinlich ist.

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 31,925 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 16,100 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem Gewerbesteuerhebesatz von 460 %.

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 und zum 31. Dezember 2022 wurden aus Wesentlichkeitsgründen keine passiven latenten Steuern bilanziert.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

• Geographische Aufteilung

2023
T€
2022
T€
Inlandsumsätze 13.408 15.598
Auslandsumsätze 50.162 58.037
63.570 73.635

• Aufteilung nach Produktgruppen

2023
T€
2022
T€
CHEMIKALIEN-, LACK- UND PLASTIKROHSTOFFE 21.954 29.521
LEBENSMITTEL 31.201 36.836
MASCHINENZUBEHÖR, ZELLULOSE, FISCHMEHL UND FUTTERMITTEL 10.415 7.278
63.570 73.635

Die Umsätze erfolgen unverändert zum Vorjahr zum großen Teil mit Konzerngesellschaften 75% (Vorjahr 77 %) sowie mit konzernexternen Unternehmen 25 % (Vorjahr 23 %).

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 46 (Vorjahr T€ 2). Außergewöhnliche Erträge bestehen wie im Vorjahr nicht.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 9 (Vorjahr T€ 17). Außergewöhnliche Aufwendungen bestehen wie im Vorjahr nicht.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 2) enthalten.

Steueraufwendungen oder Steuerträge nach dem Mindeststeuergesetz und ausländischen Mindeststeuergesetzen gemäß § 274 Abs. 3 Nr. 2 HGB sind im Berichtjahr nicht angefallen.

Ausschüttungssperre

Zum 31. Dezember 2023 besteht wie im Vorjahr keine Ausschüttungssperre.

IV. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen belief sich zum 31. Dezember 2023 auf T€ 105 (Vorjahr T€ 203) diese betreffen im Wesentlichen Miet- und Leasingverträge.

Aus diesen sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 100 (Vorjahr T€ 198) aus Mietverträgen.

Die Miet-, und Leasingverträge betreffen die angemieteten Büroflächen der Gesellschaft sowie Mieten für Geschäftswagen und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattungen (Kopierer, Drucker). In allen Fällen handelt es sich um sog. "Operating-Lease" Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

Honorar des Abschlussprüfers

2023
T€
Honorar für Abschlussprüfung 36
Honorar für Steuerberatung und sonstige Leistungen 30
66

Zahl der Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren 7 (Vorjahr 7) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon leitende Angestellte 1 (Vorjahr 1) und Angestellte 6 (Vorjahr 6).

Geschäfte mit nahestehende Personen und Unternehmen

Unübliche Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen wurden im Geschäftsjahr 2023 nicht getätigt.

Rechtliche Verhältnisse

Alleingesellschafterin ist zum Bilanzstichtag unverändert die YASAR HOLDING A.S, Izmir/Türkei.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der YASAR HOLDING A.S., Izmir/Türkei, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Dieser ist am Sitz der Gesellschaft in Izmir, Sehit Fethi Bey Caddesi Nr.120, erhältlich.

Die Alleingesellschafterin YASAR HOLDING A.S hatte am 15. Januar 2024 erneut zugunsten der YADEX International GmbH eine Kapitalausstattungsgarantie zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und der Beseitigung einer möglichen Überschuldung erklärt.

Geschäftsführer

Herr Sami Murat Ertunc, Kaufmann, Alleingeschäftsführer, Frankfurt am Main (bis 31.08.2023)

Herr Battal Arslan, Kaufmann, Alleingeschäftsführer, (ab 01.09.2023)

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Prokura

Herr Ayhan Durusu, Kaufmann, Frankfurt am Main

Dem Aufsichtsrat gehörten während des Geschäftsjahres 2023 folgende Mitglieder an:

Frau Feyhan Yasar, (Vorsitzende des Aufsichtsrates, Angestellte der YASAR HOLDING A.S., Izmir/Türkei)

Frau Idil Yigitbasi, Izmir/Türkei (Angestellter der YASAR HOLDING A.S., Izmir/Türkei)

Herr Hikmet Altan, Izmir/Türkei (Vorsitzender des Prüfungsausschusses, Angestellter der YASAR HOLDING A.S., Izmir/Türkei).

Der Aufsichtsrat erhält wie in den Vorjahren keine Bezüge.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Es ist vorgesehen, den Jahresüberschuss 2023 von T€ 648 auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz des Geschäftsjahres 2023 berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Frankfurt am Main, den 24. Mai 2024

Battal Arslan, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023
Zugänge
31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene EDV-Software 14.838,60 0,00 14.838,60
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 163.524,10 12.007,65 175.531,75
178.362,70 12.007,65 190.370,35
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
01.01.2023
Zugänge
31.12.2023
31.12.2023
31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene EDV-Software 14.838,60 0,00 14.838,60 0,00 0,00
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 158.274,45 2.596,27 160.870,72 14.661,03 5.249,65
173.113,05 2.596,27 175.709,32 14.661,03 5.249,65

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Yadex International GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Yadex International GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Yadex International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 24. Mai 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Zheng Wang, Wirtschaftsprüferin

ppa. Christoph Dietzel, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 8. Juli 2024 festgestellt.

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