Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 45408
Eingetragen
23.3.2021
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt a. n. g.Betrieb von Flughäfen und Landeplätzen für LuftfahrzeugeVermietung von Luftfahrzeugen
Gegenstand
Die Erbringung von Dienstleistungen in den Bereichen 1.Flugsicherung und Flugverkehrsmanagement; 2.Entwicklung, Vertrieb und Betrieb von Remote Tower Lösungen; 3.Luftfahrtdatenverarbeitung und sonstige Luftfahrtdatendienstleistungen; 4.Dienstleistungen für unbemannte Luftfahrzeuge; 5.Flugplatzbetrieb; 6.sonstige technische Services in den in Nr 1 bis Nr 5 angeführten Bereichen; 7.Ausbildung und Training in den in Nr 1 bis Nr 5 angeführten Bereichen; 8.Vermietung und Verpachtung von Immobilien und Flugplatz- sowie Flugsicherungsinfrastruktur; 9.Beratung und Betriebsführung in den in Nr 1 bis Nr 7 angeführten Bereichen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Majer
seit 12.1.2023
Prokura
Erwin Rischan
seit 23.3.2021
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
51.00%
Austro Control Österreichische Gesellschaft für Zivilluftfahrt mit beschränkter HaftungAUT
49.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
TRIWO AG
Germany
51.00%
Austro Control Österreichische Gesellschaft für Zivilluftfahrt mit beschränkter Haftung
Austria
49.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TRIWO AG

Trier

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Inhaltsverzeichnis

1. Grundlagen und Geschäftsmodell des Konzerns

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.2. Geschäftsverlauf

2.2.1 Bestandsbewirtschaftung

2.2.2 Verkauf von Bestandsimmobilien

2.2.3 Planung, Baubetreuung und Sonstiges

2.2.4 Investitionen in den Bestand

2.2.5 Personal

2.3. Geschäftsergebnis

2.3.1 Ertragslage

2.3.2 Vermögens- und Finanzlage

2.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

3. Prognose-, Chancen und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

3.2 Risikomanagement

3.2.1 Umfeld- und Branchenrisiko

3.2.2 Regulatorische Risiken

3.2.3 Leerstand

3.2.4 Zinsrisiken

3.2.5 Rechtliche Risiken

3.3 Chancen der zukünftigen Entwicklung

3.4 Gesamteinschätzung

1. Grundlagen und Geschäftsmodell des Konzerns

Der TRIWO-Konzern mit Hauptsitz in Trier beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Errichtung und der Haltung und langfristigen Vermietung von Industrie- und Gewerbeliegenschaften in ganz Deutschland. Ergänzend hierzu werden Serviceleistungen im Facility Management überwiegend für die eigenen Standorte ausgeführt. Darüber hinaus beschäftigt sich das Unternehmen mit dem Betrieb von Teststrecken für die Automobilindustrie und dem Betrieb von Flugplätzen einschließlich aller dazugehörigen Serviceleistungen, insbesondere auch im Bereich des Mineralölhandels. Im Geschäftsjahr 2021 wurde der Geschäftsbetrieb um den Bereich Spezialmaschinenbau durch Neuerwerb von zwei Tochtergesellschaften erweitert.

Für den TRIWO Konzern ist ein Konzernabschluss zu erstellen, da zwei von drei Größenmerkmalen in zwei aufeinanderfolgenden Jahren überschritten wurden (§ 293 Absatz 1 HGB). Der TRIWO-Konzern umfasst eine Gruppe von 41 nationalen und internationalen Gesellschaften, die unter der Führung der TRIWO AG stehen. Zum 31.12.2022 waren folgende Unternehmen einzubeziehen:

TRIWO AG (Mutter)

TRIWO FM Gebäudetechnik GmbH (ehemals FM Gebäudetechnik Betriebsgesellschaft mbH)

TRIWO Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH

TRIWO Facility Management GmbH (ehemals FM Facility Management GmbH)

TRIWO Gewerbepark Hürth GmbH

TRIWO Gewerbepark Mannheim GmbH

TRIWO Beteiligungs GmbH

TRIWO Gewerbepark Trier GmbH

TRIWO Gewerbepark Mendig GmbH

TRIWO Amphitheater Grundbesitz GmbH

TRIWO Gewerbepark Trierer Hafen GmbH

TRIWO technopark Bruchsal GmbH

GSK Gesellschaft für Städtebau und Konversion GmbH

TRIWO Gewerbepark Eschweiler GmbH

TRIWO Aachen Development Beteiligungs-GmbH (ehemals TRIWO Technopark Aachen Development Sarl)

TRIWO Aachen Prime Beteiligungs-GmbH (ehemals TRIWO Technopark Aachen Prime Sarl)

TRIWO Aachen Leasing Beteiligungs-GmbH (ehemals TRIWO Technopark Aachen Leasing Sarl)

TRIWO Gewerbepark Zweibrücken GmbH

TRIWO Airport Services GmbH (ehemals TRIWO KFZ-Testcenter GmbH)

TRIWO Technopark Aachen Development GmbH & Co. KG

TRIWO Technopark Aachen Prime GmbH & Co. KG

TRIWO Technopark Aachen Leasing GmbH & Co. KG

TRIWO Gewerbepark Pferdsfeld GmbH & Co. KG

TRIWO Gewerbepark Konz GmbH & Co. KG

TRIWO Objektgesellschaft Christophstraße GmbH & Co. KG

BEWO Oberpfaffenhofen GmbH

EDMO Flugbetrieb GmbH

TRIWO Gewerbepark Mittelmosel GmbH

TRIWO bodensee business base GmbH

TRIWO Industriepark Ludwigshafen RSH GmbH

TRIWO Industriepark Ludwigshafen BVO GmbH

TRIWO Industriepark Ludwigshafen VVW GmbH

TRIWO Automotive Testing GmbH

TRIWO Egelsbach Airfield GmbH (ehemals Hessische Flugplatz GmbH Egelsbach)

TRIAC GmbH

Köhl Maschinenbau GmbH

Köhl Maschinenbau AG (Luxemburg)

TRIWO Objektgesellschaft Delitzsch GmbH

TRIWO Objektgesellschaft Leipzig GmbH

TRIWO Objektgesellschaft Kaiserslautern GmbH

TRIWO Objektgesellschaft Oberhausen GmbH

Die Tochterunternehmen der TRIWO AG sind wirtschaftlich, finanziell und organisatorisch, so eingegliedert, dass, mit Ausnahme der BEWO Oberpfaffenhofen GmbH, der EDMO Flugbetrieb GmbH und der Köhl Maschinenbau AG ein umsatzsteuerlicher Organkreis entstanden ist. Die TRIWO AG ist außerdem durch Ergebnisabführungsverträge mit den folgenden Gesellschaften organschaftlich verbunden:

TRIWO technopark Bruchsal GmbH

TRIWO Gewerbepark Trierer Hafen GmbH

TRIWO Aachen Development Beteiligungs-GmbH (ehemals TRIWO Technopark Aachen Development S.à.r.l.

TRIWO Aachen Prime Beteiligungs-GmbH (ehemals TRIWO Technopark Aachen Prime Sarl)

TRIWO Aachen Leasing Beteiligungs-GmbH (TRIWO Technopark Aachen Leasing Sarl)

Entstandene Gewinne bzw. Verluste sind körperschaftsteuerlich der TRIWO AG zuzurechnen. Einschränkend muss jedoch gesagt werden, dass steuerlich die Ergebnisabführungsverträge mit den Sarl's von der Finanzverwaltung bisher nicht anerkannt wurden, da das luxemburger Recht nicht die Möglichkeit vorsieht, Ergebnisabführungsverträge im Handelsregister eintragen zu lassen. Durch die grenzüberschreitende Umwandlung in deutsche GmbH's und Sitzverlegung der Gesellschaften nach Deutschland, werden die Ergebnisabführungsverträge ab dem Jahr 2021 auch von der Finanzverwaltung anerkannt.

Die TRIWO AG übernimmt die Geschäftsführung einzelner Gesellschaften, verwaltet eigenen Grundbesitz und übernimmt zusammen mit der TRIWO Facility Management GmbH (ehemals FM Facility Management GmbH) die Bau- und Projektentwicklung von Projekten der Tochtergesellschaften und für fremde Auftraggeber.

Die TRIWO Facility Management GmbH (ehem. FM Facility Management GmbH) und die TRIWO FM Gebäudetechnik GmbH (ehem. FM Betriebsgesellschaft mbH) erbringen Hausverwaltungs- und Hausmeisterleistungen für den gesamten TRIWO-Konzern sowie für fremde Dritte.

Die TRIWO Airport Services GmbH (ehem. TRIWO KFZ-Testcenter GmbH) betreibt den Flughafen Zweibrücken überwiegend für die Business Aviation und nutzt gleichzeitig die Flughafeninfrastruktur als Teststrecke für die Automobilindustrie. Außerdem wurde der Geschäftszweig um den Betrieb der Brandsimulationsanlage für die Feuerwehr erweitert.

Die EDMO-Flugbetrieb GmbH betreibt den Forschungsflughafen Oberpfaffenhofen als Sonderflughafen und führt in diesem Zusammenhang alle für den Flughafenbetrieb notwendigen Serviceleistungen, mit Ausnahme des Handlings aus.

Die TRIWO Egelsbach Airfield GmbH (ehemals Hessische Flugplatz GmbH Egelsbach) betreibt den Verkehrslandeplatz Egelsbach.

Die TRIWO Automotive Testing GmbH betreibt im Gewerbepark Pferdsfeld, Bad Sobernheim die als Sondergebiet KFZ-Testing ausgewiesene Liegenschaft als KFZ-Test- und Entwicklungszentrum für Automobilhersteller und -zulieferer.

Die Köhl Maschinenbau AG, Luxemburg und die Köhl Maschinenbau GmbH, Trier sind als Spezialmaschinenbau-Unternehmen seit vielen Jahren am Markt.

- Die weiteren Konzerngesellschaften erbringen im wesentlichen Vermietungs- und Verwaltungsleistungen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hat sich trotz der Inflation. der Energiekrise und Lieferkettenprobleme im Jahr 2022 gut behauptet. Nach den ersten Berechnungen des statistischen Bundesamtes ist das Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr um 1,9 % angestiegen.

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war in 2022 deutlich von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie den daraus resultierenden Energiepreiserhöhungen geprägt. In Deutschland hat sich die deutsche Wirtschaft trotzdem als sehr widerstandsfähig erwiesen. Insbesondere die Nachholeffekte nach der Corona-Pandemie sowie das Nachlassen der Lieferengpässe, haben zu dieser positiven Entwicklung beigetragen.

Die wichtigste Stütze der deutschen Wirtschaft waren die privaten Haushalten mit einer Steigerung von 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Dagegen sind die Konsumausgaben des Staates im Vergleich zum Vorjahr nur um 1,1 % gestiegen. Insbesondere gab der Staat vor allem Geld aus, um die zahlreichende Schutzsuchenden aus der Ukraine und anderen Staaten zu verpflegen und unterzubringen. Die staatlichen Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie sind dagegen stark gesunken.

Die Corona Pandemie veränderte die Immobilienbranche nachhaltig. Insbesondere gingen Verkauftransaktionen zurück und Mietverträge wurden nicht verlängert. Im Jahr 2022 strahlt die Immobilienbranche wieder deutliche Zuversicht aus.

Der Bereich der Büroimmobilien hat sich im Geschäftsjahr zuletzt deutlich besser entwickelte als der Bereich der Einzelhandelsimmobilien. Insbesondere der verstärkte und politisch gewollte Trend zu mehr Homeoffice sorgen für einen erheblichen Rückgang auf dem Markt der Büroimmobilien. Die Nachwirkungen der von der Regierung beschlossenen Corona-Schutzmaßnahmen hatten einen erhebliche Einfluss auf den starken Rückgang bei der Vermietung von Einzelhandelsimmobilien. Einige Einzelhändler zollten dem, durch die Pandemie und der bestehenden Energiekrise beschleunigten Trend zum Onlineshopping Tribut und mussten Insolvenz anmelden. Die Renditen von Gewerbeimmobilien sind derzeit mager und das Investitionsrisiko in Anbetracht der ungewissen Dauer der Energiekrise sehr hoch.

Der Bereich der Wohnungsneubaus ist stark von den Auswirkungen des Angriffskrieges gegen die Ukraine betroffen .Die Branche ist von Stornierungen von Aufträge und einer schwierigen Auftragsvergaben geprägt, da die weltwirtschaftliche Lage zur Zeit ein Planung für die Zukunft unmöglich machen. Insbesondere die Probleme des Fachkräftemangels, der Materialbeschaffung und den nachfolgenden Preiserhöhungen beim Einkauf haben die Abarbeitung der hohen Auftragsbestände und die Fertigstellung von Neubauten gebremst.

2.2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf im Jahr 2022 war für den TRIWO-Konzern in seinem Hauptgeschäftsfeld, der Bestandsvermietung von Gewerbe- und Industrieliegenschaften, trotz der Nachwirkungen der Corona-Krise, des Ukraine Krieges und der steigenden Energiepreise von einer positiven Entwicklung, d.h. steigenden Umsätzen und Gewinnen gekennzeichnet. Bei der Vermietung von Liegenschaften wurde gegenüber dem Vorjahr ein höheres Ergebnis erzielt. Das Konzerngeschäftsjahr 2022 schließt mit einem Konzernjahresüberschuss von 17.878,3 TEuro (Vorjahr: 13.352,3 TEuro).

2.2.1 Bestandsbewirtschaftung

Auch im Geschäftsjahr 2022 entfiel der größte Teil der erzielten Umsätze auf die Vermietung des Grundbesitzes der im Eigentum der Konzerngesellschaften stehenden Gewerbeeinheiten. Insgesamt wurden Umsatzerlöse aus der Vermietung und Verwaltung in Höhe von 74.192,2 TEuro erzielt (=67,03 % des Gesamtumsatzes) (Vorjahr: 64.507,2TEuro erzielt (=61,9 % des Gesamtumsatzes).

2.2.2 Verkauf von Bestandsimmobilien

Im Berichtsjahr wurden keine Bestandsimmobilien veräußert.

2.2.3 Planung, Baubetreuung und Sonstiges

Im Geschäftsjahr wurden lediglich 1.324,2 TEuro Erlöse (=1,52 %) aus der Planung und Baubetreuung für fremde Auftraggeber erzielt (Vorjahr: 1.249,4 TEuro). Die Sonstigen Erlöse in Höhe von 11.415,1 TEuro (=10,31 %) enthalten Vergütungen für die Geschäftsbesorgung (quotal) der BEWO GmbH und der EDMO Flugbetrieb GmbH und Treibstofflieferungen auf den Flugplätzen (Vorjahr:6.424,3 Euro). Die Erlöse für Landegebühren auf den Flugplätzen betrugen im Geschäftsjahr 2.734,8 TEuro (=2,47 %) (Vorjahr 2.288,3 TEuro). Im Bereich der Überlassung von Teststrecken betrugen die Erlöse im Geschäftsjahr 3.686,5 TEuro (= 2,33 %) (Vorjahr: 2.460,3 TEuro). Im Bereich Maschinenbau und Robotic-Technik konnten wir im Geschäftsjahr Erlöse in Höhe von 17.328,2 (=15,66 %) (Vorjahr: 26.940,7 TEuro) erwirtschaften.

2.2.4 Investitionen in den Bestand

Die größten Investitionen im Geschäftsjahr 2022 entfielen auf:

TRIWO AG 3.359,0 TEuro
BEWO Oberpfaffenhofen GmbH 6.379,9 TEuro
TRIWO Vermögensverwaltung GmbH 9.842,4 TEuro
TRIWO Objektgesellschaft Delitzsch GmbH 10.061,2 TEuro
TRIWO Objektgesellschaft Leipzig GmbH 3.710,7 TEuro
TRIWO Objektgesellschaft Kaiserslautern GmbH 3.763,0 TEuro
TRIWO Objektgesellschaft Oberhausen GmbH 3.385,6 TEuro

2.2.5 Personal

Im Konzern waren im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 396 Mitarbeiter (Vorjahr 383 Mitarbeiter) beschäftigt (TRIWO AG: 19, TRIWO Facility Management GmbH: 41, TRIWO Airport Services GmbH: 79, TRIWO Automotive Testing GmbH: 16, TRIWO Egelsbach Airfield GmbH: 29, EDMO Flugbetrieb GmbH: 61, TRIAC GmbH: 3, Köhl Maschinenbau GmbH: 48 ; Köhl Maschinenbau AG: 100).

2.3. Geschäftsergebnis

2.3.1 Ertragslage

Geschäftsjahr Vorjahr
Umsatzerlöse 110.681.084,09 € 105.424.265,62 €
Bestandsveränderungen 14.007.608,40 € -1.633.680,96 €
aktivierte Eigenleistungen 2.138.279,07 € 121.471,58 €
Gesamtleistung 126.826.971,56 € 103.912.056,24 €
sonstige betriebliche Erträge 4.493.217,27 € 3.877.631,52 €
Materialaufwand -42.343.889,74 € -31.068.380,66 €
Personalaufwand -22.314.404,88 € -21.641.223,33 €
Abschreibungen -20.893.300,03 € -18.691.947,02 €
Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.621.288,85 € -9.454.099,23 €
Erträge aus Beteiligungen 88,70 € 402,06 €
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 165.814,63 € 170.445,17 €
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -8.558.982,61 € -8.330.165,12 €
Steuern vom Einkommen und Ertrag -5.493.449,45 € -3.424.689,21 €
Sonstige Steuern -2.266.440,89 € -1.854.086,84 €
Jahresüberschuss vor teilweiser Verwendung 17.994.335,72 € 13.495.943,60 €
auf andere Gesellschafter entfallende Gewinne -116.022,39 € -143.639,49 €
Konzernjahresüberschuss 17.878.313,33 € 13.352.304,10 €
Gewinnvortrag Konzern 91.713.391,84 € 81.990.687,74 €
Ausschüttung Muttergesellschaft - 3.629.600,00 € 3.629.600,00 €
Einstellung in die gesetzliche Rücklage 0,00 € -0,00 €
Konzernbilanzgewinn 105.962.105,18 € 91.713.391,84 €

Der TRIWO-Konzern erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatzerlöse aus der Vermietung und Verwaltung von Grundbesitz in Höhe von 74.192,2 TEuro, aus dem Betrieb von Teststrecken bzw. Flugplätzen 3.686,5 TEuro, aus Planung und Baubetreuung 1.324,2, aus Flugverkehr in Höhe von 2.734,8 TEuro, aus Maschinenbau 17.328,2 TEuro und aus sonstigen Geschäftstätigkeiten 11.415,1 TEuro, in Summe 110.681,0 TEuro.

Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit 4.493,2 TEuro primär die Erlöse aus der Auflösung des passiven Unterschiedsbetrags aus der Neubewertung des Konzernvermögens. Korrespondierend zur Minderung des neubewerteten Vermögens in Folge von Objektverkäufen und laufenden Abschreibungen ist der Unterschiedsbetrag fortzuentwickeln. Der Auflösungsbetrag resultiert dabei mit 0,00 TEuro aus unterjährigen Objektverkäufen und mit 1.283,0 TEuro aus laufenden Abschreibungen.

Der Materialaufwand gliedert sich in Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 21.629,6 TEuro, bezogene Leistungen 5.178,5 TEuro, Grundstücksverwaltungen 14.604,0 TEuro und aus Grundstücksverkäufen 931,7 TEuro. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betreffen im Wesentlichen den Einkauf von Energie und Treibstoffen, welche zur Weiterveräußerung bestimmt sind und Einkauf von Material für den Bereich des Maschinenbau. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten hauptsächlich Objektschutz und -pflege durch Fremddienstleister. Die Aufwendungen für . Grundstücksverwaltungen beinhalten Raumkosten wie Heizung, Strom- und Wasserversorgung, Instandhaltungen, Reparaturen, öffentliche Abgaben Hausverwaltungskosten usw. für die bewirtschafteten Objekte.

Das Konzerngeschäftsjahr 2022 schließt mit einem Konzernjahresüberschuss von 17.878,3 TEuro (Vorjahr: 13.352,3 TEuro).

Zur Erläuterung der Ertragslage dienen folgende Kennzahlen:

Geschäftsjahr Vorjahr
Jahresüberschuss/-fehlbetrag / 17.878.313,33 € 13.352.304,10 €
Umsatzerlöse 110.681.084,09 € 105.424.265,62 €
Umsatzrendite in % 16,15 12,67
Personalaufwand / 22.314.404,88 € 21.641.223,33 €
Gesamtleistung 110.681.084,09 € 105.424.265,62 €
Personalaufwandsquote in % 20,16 20,53
Materialaufwand / 42.343.889,74 € 31.068.380,66 €
Gesamtleistung 110.681.084,09 € 105.424.265,62 €
Materialaufwandsquote in % 38,26 29,47
Abschreibungen / 20.893.300,03 € 18.691.947,02 €
Gesamtleistung 110.681.084,09 € 105.424.265,62 €
Abschreibungsquote in % 18,88 17,73
EBT (Earnings Before Taxes)
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 17.878.313,33 € 13.352.304,10 €
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.493.449,45 € 3.424.689,21 €
EBT 23.371.762,78 € 16.776.993,31 €
EBIT (Earnings Before Interest and Taxes)
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 17.878.313,33 € 13.352.304,10 €
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.493.449,45 € 3.424.689,21 €
- Zinsen und ähnliche Erträge -165.814,63 € -170.445,17 €
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.558.982,61 € 8.330.165,12 €
EBIT 31.764.930,76 € 24.936.713,26 €

2.3.2 Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur des Konzerns stellt sich wie folgt dar:

Stand 31.12.2022
TEuro %
Immaterielle VG 17.901,58 2,52
Sachanlagen 628.017,60 88,26
Finanzanlagen 3.827,11 0,54
Vorräte 25.258,62 3,55
Ford. u. Sonstige VG 18.879,19 2,65
Liquide Mittel 16.556,22 2,33
ARAP 1.110,53 0,16
Bilanzsumme 711.550,85 100,00
EK 133.428,43 18,75
Unterschiedbetrag 75.153,92 10,56
Rückstellungen 10.026,95 1,41
Verbindlichkeiten 471.006,28 66,19
PRAP/latente Steuern 21.935,27 3,08
Bilanzsumme 711.550,85 100,00
Stand 31.12.2021 Veränderungen GJ
TEuro % TEuro %
Immaterielle VG 23.847,14 3,57 -5.945,56 -24,93
Sachanlagen 593.611,95 88,94 34.405,66 5,80
Finanzanlagen 4.696,70 0,70 -869,60 -18,52
Vorräte 10.739,57 1,61 14.519,05 135,19
Ford. u. Sonstige VG 11.348,09 1,71 7.531,10 66,36
Liquide Mittel 22.043,00 3,30 -5.486,77 -24,89
ARAP 1.165,45 0,17 -54,92 -4,71
Bilanzsumme 677.451,90 100,00 44.098,95 6,61
EK 119.063,70 17,84 14.364,73 12,06
Unterschiedbetrag 76.460,05 11,46 -1.306,13 -1,71
Rückstellungen 15.372,20 2,30 -5.345,25 -34,77
Verbindlichkeiten 434.870,35 65,15 36.135,93 8,31
PRAP/latente Steuern 21.685,60 3,25 249,67 1,15
Bilanzsumme 599.561,52 100,00 44.098,95 6,61

Das Vermögen des TRIWO-Konzerns ist dem Geschäftszweck entsprechend auf das Sachanlagevermögen konzentriert. Das neubewertete Sachanlagevermögen beträgt zum 31.12. des Geschäftsjahres 628.017,6 TEuro. Darin sind stille Reserven in Höhe von 82.715,1 TEuro aufgrund der Neubewertung des Immobilienbestandes gem. § 301 Abs. 1 S. 2 HGB zum jeweiligen Erstkonsolidierungszeitpunktes enthalten. Das Sachanlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr gegenüber dem Anfangsbestand um 34.405,5 TEuro (=5,08 %) erhöht. Investitionen von 51.680,1 TEuro standen Abgänge von 2.391,0 TEuro und Abschreibungen von 14.883,5 TEuro gegenüber.

Die größten Investitionen im Geschäftsjahr 2022 entfielen auf:

TRIWO AG 3.359,0 TEuro
BEWO Oberpfaffenhofen GmbH 6.379,9 TEuro
TRIWO Vermögensverwaltung GmbH 9.842,4 TEuro
TRIWO Objektgesellschaft Delitzsch GmbH 10.061,2 TEuro
TRIWO Objektgesellschaft Leipzig GmbH 3.710,7 TEuro
TRIWO Objektgesellschaft Kaiserslautern GmbH 3.763,0 TEuro
TRIWO Objektgesellschaft Oberhausen GmbH 3.385,6 TEuro

Die Summe aus Eigenkapital und Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ist gegenüber dem 31.12.2021 unter Berücksichtigung von Ausschüttungen um 13.058,6 TEuro gestiegen und hat sich damit um 10,35 %-Punkte erhöht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen von 382.709,7 TEuro zu Beginn des Geschäftsjahres 2022 auf 399.282,7 TEuro zum 31.12. des Berichtszeitraumes. Gleichzeitig verringerten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 10.089,5 TEuro um 3.691,3 TEuro auf 6.398,2 TEuro zum Ende des Geschäftsjahres, die erhaltene Anzahlungen auf Bestellung stiegen von 12.394,5 TEuro auf 29.374,5 TEuro und die sonstigen Verbindlichkeiten von 29.676,4 TEuro um 6.274,2 TEuro auf 35.950,7 TEuro.

Die zuvor genannten Projekte sowie die Investitionen in die Gemeinschaftsunternehmen BEWO GmbH und EDMO Flugbetrieb GmbH wurden i. W. fremdfinanziert. Die Kredite sind alle durch Grundpfandrechte an den finanzierten Grundstücken und Bürgschaften der TRIWO AG besichert.

2.4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die für den TRIWO-Konzern bedeutesten Leistungskennzahlen stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr Vorjahr
Eigenkapital / 133.428.432,98 € 119.063.697,25 €
Bilanzsumme 711.550.850,79 € 667.451.896,01 €
Eigenkapitalquote in % 18,75 17,84
Verbindlichkeiten / 471.006.275,65 € 434.870.353,02 €
Bilanzsumme 711.550.850,79 € 667.451.896,01 €
Verbindlichkeitenquote in % 66,19 65,15
Anlagevermögen / 649.746.290,31 € 622.155.793,86 €
Bilanzsumme 711.550.850,79 € 667.451.896,01 €
Anlagenintensität in % 91,31 93,21
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände / 18.879.190,49 € 11.348.086,50 €
- Bilanzsumme 711.550.850,79 € 667.451.896,01 €
Forderungsquote in % 2,65 1,70
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei KI und Schecks + sonstige Wertpapiere des Umlaufvermögens / 16.556.219,10 € 22.042.989,61 €
Bilanzsumme 711.550.850,79 € 667.451.896,01 €
Quote der flüssigen Mittel in % 2,33 3,30
Eigenkapital / 133.428.432,98 € 119.063.697,25 €
Anlagevermögen 649.746.290,31 € 622.155.793,86 €
Anlagendeckung in % 20,54 19,14

EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization)

Jahresüberschuss/-fehlbetrag 17.878.313,33 13.352.304,10
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.493.449,45 3.424.689,21
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.558.982,61 8.330.165,12
- Zinsen und ähnliche Erträge -165.814,63 -170.445,17
+ Abschreibungen (auf immat. VGdAV und SAV + VGdUV) 20.893.300,03 18.691.947,02
EBITDA 52.658.230,79 43.628.660,28

3. Prognose-, Chancen und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Die konjunkturelle Stimmung in Deutschland ist zur Zeit insgesamt pessimistisch. Der Energiepreisschock infolge der Reduzierung der russischen Gaslieferungen kommt immer mehr in der Breite der deutschen Volkswirtschaft ab und sorgtunter anderem dafür, dass viele Produktionsprozesse unrentabel und die Nachfrage zurückgehen wird. Insgesamt wird die deutsche Wirtschaft weiterhin durch die steigende Inflation, die anhaltenden hohen Energiepreise und die damit verbundenen Kaufkraftverluste belastet. Sowohl die Geschäftserwartungen der Unternehmen als auch das Konsumklima liegen nach wie vor auf Tiefständen. Das Ifo-Institut erwartet im kommenden Jahr einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3 % im Vergleich zum Jahr 2022, die Bundesregierung rechnet mit einem Rückgang von 0,4 %. Zum heutigen Zeitpunkt zeichnen sich für Deutschland ein Konjunktureinbruch ab der sich auf die Immobilienwirtschaft auswirken könnte.

Unser Konzern versucht auch weiterhin in 2023 attraktive Chancen am Markt zu nutzen und eigene Standorte mit Entwicklungspotential weiter zu optimieren. Über attraktive Ankäufe soll unser Portfolio weiter ausgebaut werden.

Die im Vorjahr prognostizierte Umsatz- und Ergebnissteigerung von 5,00 % im operativen Bereich "Vermietung und Verpachtung" konnten vollständig realisiert werden.

Für das Geschäftsjahr 2023 halten wir eine kontinuierliche Umsatzsteigerung im operativen Bereich "Vermietung und Verpachtung" von 6,0 % für realistisch.

Die für den Konzern bedeutsame Kennzahl der Anlagenintensität wird aufgrund des unveränderten Betätigungsfeldes auch in der kommenden Periode oberhalb von 90,0% liegen.

Die Entwicklung der Eigenkapitalquote sowie des EBITDA sind aufgrund des Geschäftszweckes immer auch abhängig von individuellen Objektverkäufen, die für das Jahr 2023 zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig absehbar und damit prognostizierbar sind. Auch die Auswirkungen der Energiekrise und des Ukraine Krieges auf unseren Konzern sind zur Zeit noch nicht vollständig abschätzbar. Dennoch wird für 2023 ein im Vergleich zum aktuellen Jahr leicht verbessertes EBITDA erwartet.

3.2 Risikomanagement

Mit dem Aufsichtsrat wurde ein Risikomanagementsystem abgestimmt, bei dem als Schwerpunkt das Mietausfallrisiko, das Baukostenänderungsrisiko und das Zinsänderungsrisiko laufend kontrolliert und überwacht wird und verschiedene Szenarien planmäßig abgebildet werden. Das daraus erarbeitete Risikomanagement dient der Unternehmenssteuerung und wird quartalsmäßig angepasst.

Für das Liquiditätsrisikomanagement wurde ein angemessenes Konzept zur Steuerung der kurz-, mittel- und langfristigen Finanzierungs- und Liquiditätsanforderungen aufgebaut. Das Management steuert Liquiditätsrisiken durch ständiges Überwachen der prognostizierten und der tatsächlichen Zahlungsflüsse.

Zur Zeit gehen wir davon aus, dass der Ukraine Krieg auch weiterhin auf unsere Unternehmensgruppe keine wesentliche Auswirkungen haben wird. Von den Flughäfen des Konzerns werden keine Linienflüge angeboten bzw. durchgeführt. Die Flughäfen werden überwiegend Business Aviation genutzt.

Aber die Auswirkungen der Energie Krise sind für unser Unternehmen zur Zeit noch nicht absehbar.

3.2.1 Umfeld- und Branchenrisiko

Der deutsche Immobilienmarkt ist von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Nachfrage nach Immobilien in Deutschland abhängig. Unser Portfolio ist im Branchenvergleich breit gestreut und weist damit eine günstige Risikoverteilung, auch in der Mieterstruktur, mit Mietern aus den verschiedensten Branchen, mit kleinen, großen, mittelgroßen bis zu börsennotierten Unternehmen, auf.

3.2.2 Regulatorische Risiken

Auch unser Konzern ist Veränderungen ausgesetzt, die sich aus Änderungen gesetzlicher Rahmenbedingungen (z. B. Miet- und Baurecht) ergeben, woraus sich aber auch neue Chancen ergeben können. Das sich die deutsche Volkswirtschaft bisher aber durch relativ hohe gesellschaftliche und regulatorische Stabilität ausgezeichnet hat, schätzen wir auch für die Zukunft die Risiken geringer als die Chancen daraus ein.

3.2.3 Leerstand

Leerstände sowie der Ausfall von Mietern können zu Einnahmeausfällen führen und zusätzlich Kosten verursachen. Unsere starke und kontinuierliche Vermietungsleistung bzw.-arbeit führt nachhaltig zu einer Leerstandsquote von lediglich 7,9 %.

3.2.4 Zinsrisiken

Die Aktivitäten unserer Unternehmensgruppe ist finanziellen Risiken durch Zinsänderungen ausgesetzt. Zum weit überwiegenden Teil werden Bankkredite nur mit fixer Verzinsung und langfristiger Festschreibung abgeschlossen. Das niedrige Zinsniveau haben wir zur Optimierung unserer Finanzstruktur genutzt und unseren Finanzierungsbedarf über klassische Bankfinanzierung mit unterschiedlichen Partnerbanken langfristig abgedeckt, wodurch auch langfristige Planungssicherheit erreicht wurde.

3.2.5 Rechtliche Risiken

Potentielle Rechtsstreitigkeiten betreffen u. a. die Auseinandersetzung mit Baumängeln, Mietangelegenheiten und verwaltungsrechtlichen Verfahren. Wir prüfen im Vorfeld alle relevanten Unternehmenshandlungen sorgfältig auf diese Risiken ab, um solche Konflikte zu vermeiden. Auf Ebene der TRIWO Gewerbepark Mannheim GmbH wurde aufgrund einer anhängigen Klage eine Rückstellung in Höhe von 500,0 TEuro gebildet. Wesentliche weitere rechtliche Auseinandersetzungen mit höherem Risiko sind deshalb aktuell nicht absehbar.

3.3 Chancen der zukünftigen Entwicklung

Die Entwicklung des bundesdeutschen Mietmarktes für Gewerbeimmobilien lässt für die kommenden Jahre trotz der bestehenden Energiekrise und des Ukraine Krieges eine Weiterentwicklung der positiven Ergebnisse erwarten. Die Investitionsschwerpunkte des TRIWO AG und der mit ihr verbundenen Unternehmen werden in den nächsten Jahren im Großraum Köln - Bonn - Düsseldorf - Aachen - Rhein - Main - Gebiet - Rhein -Neckar -Raum- Leipzig und im Großraum München liegen. Die besondere Dynamik in diesen Regionen rechtfertigt aus Sicht der Unternehmensleitung die regionale Schwerpunktsetzung unserer Investitionen.

3.4 Gesamteinschätzung

Dem Vorstand sind nach heutiger Einschätzung keine Risiken bekannt, die sich bestandsgefährdend auswirken könnten. Der TRIWO-Konzern ist überzeugt, die sich bietenden Chancen und Herausforderungen auch in Zukunft nutzen zu können, ohne dabei unvertretbar hohe Risiken eingehen zu müssen.

 

Trier, den 13. März 2023

Der Vorstand

gez. Peter Adrian, Vorsitzender

gez. Johannes Sieringer

KONZERNBILANZ 31.12.2022

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 353.951,64 € 450.306,91 €
2. Geschäfts- oder Firmenwert 17.547.627,50 € 23.396.836,50 €
3. Anzahlung auf immaterielle Wirtschaftsgüter - € - €
17.901.579,14 € 23.847.143,41 €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 575.976.175,98 € 558.443.896,50 €
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.426.055,79 € 8.280.526,55 €
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.577.337,27 € 5.777.420,50 €
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 34.038.035,19 € 21.110.103,07 €
628.017.604,22 € 593.611.946,61 €
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen 3.821.606,95 € 4.691.203,84 €
2. Genossenschaftsanteile 5.500,00 € 5.500,00 €
3.827.106,95 € 4.696.703,84 €
649.746.290,31 € 622.155.793,86 €
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoff 1.561.108,43 € 1.047.734,22 €
2. in Ausführung befindliche Bauaufträge 23.665.652,58 € 9.658.044,18 €
3. fertige Erzeugnisse und Waren 31.859,60 € 33.794,83 €
25.258.620,61 € 10.739.573,23 €
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
II. 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.214.734,02 € 9.551.480,24 €
2. Sonstige Vermögensgegenstände 3.664.456,47 € 1.796.606,26 €
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 161.102,50 (EUR 181.323,00) 18.879.190,49 € 11.348.086,50 €
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben. Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 16.556.219,10 € 22.042.989,61 €
60.694.030,20 € 44.130.649,33 €
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.110.530,28 € 1.165.452,83 €
- davon Disagio EUR 6.796,00 (EUR 11.773,75)
711.550.850,79 € 667.451.896,01 €

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 18.148.000,00 € 18.148.000,00 €
II. Gewinnrücklage
1. gesetzliche Rücklage 1.814.800,00 € 1.814.800,00 €
2. Andere Gewinnrücklagen 3.986.246,92 € 3.986.246,92 €
III. Konzernbilanzgewinn 105.962.105,18 € 91.713.391,84 €
IV. Nicht beherrschte Anteile 3.517.280,88 € 3.401.258,49 €
133.428.432,98 € 119.063.697,25 €
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 75.153.921,77 € 76.460.052,05 €
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 162.592,00 € 182.763,00 €
2. Steuerrückstellungen 2.852.148,83 € 4.894.362,68 €
3. Sonstige Rückstellungen 7.012.212,68 € 10.295.072,81 €
10.026.953,51 € 15.372.198,49 €
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 399.282.693,78 € 382.709.784,95 €
-davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 35.384.767,78 (EUR 30.007.734,71)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 363.897.626,00 (EUR 352.702.050,24)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 29.374.578,00 € 12.394.520,39 €
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (EUR 0,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.398.251,70 € 10.089.551,55 € 3.691.299,85 €
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 6.474.802,51 (EUR 10.089.551,55) - €
4. Sonstige Verbindlichkeiten 35.950.752,17 € 29.676.496,14 € - 6.274.256,04 €
- davon gegen Gesellschafter EUR 13.700.000,00 (EUR 12.700.000,00)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 9.212,67 (EUR 20.322,45)
- davon aus Steuern EUR 1.834.699,20 (EUR 803.059,81)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 8.950.280,99 (EUR 12.272.250,17)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 22.405.810,25 (EUR 17.404.245,97)
471.006.275,65 € 434.870.353,02 €
E. Rechnungsabgrenzungsposten 2.111.952,29 € 1.749.896,97 €
F. Passive latente Steuern 19.823.314,60 € 19.935.698,24 €
711.550.850,79 € 667.451.896,01 €

KONZERN GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2022 bis 31.12.2022

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 110.681.084,09 € 105.424.265,62 €
2. Erhöhung/Verminderung des Bestandes in Ausführung befindlicher Bauaufträge sowie fertigen Erzeugnisse 14.007.608,40 € -1.633.680,96 €
3. andere aktivierte Eigenleistungen 2.138.279,07 € 121.471,58 €
4. Gesamtleistung 126.826.971,56 € 103.912.056,24 €
5. Sonstige betriebliche Erträge
a) Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus Zuschreibungen
zu Gegenständen des Anlagevermögens 151.184,44 € 101.349,49 €
b) Erträge aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung zu Forderungen 17.801,00 € 12.035,00 €
c) Erträge aus Auflösung von Rückstellungen 363.677,06 € 678.420,75 €
d) übrige sonstige betriebliche Erträge 3.960.554,77 € 4.493.217,27 € 3.085.826,28 €
3.877.631,51 €
6. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 21.629.618,16 € 12.090.508,14 €
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.178.522,53 € 4.162.849,51 €
c) Aufwendungen für Grundstückverwaltungen 14.604.042,05 € 13.758.019,10 €
d) Aufwendungen aus Grundstücksverkäufen 931.707,00 € 42.343.889,74 € 1.057.003,91 €
31.068.380,66 €
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 19.145.087,57 € 18.561.247,75 €
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung 3.169.317,31 € 22.314.404,88 € 3.079.975,58 €
- davon für Altersvorsorge EUR 603.481,80 (EUR 779.109,48) 21.641.223,33 €
8. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 20.893.300,03 € 18.691.947,02 €
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft
üblichen Abschreibungen überschreiten
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Raumkosten 1.799.983,91 € 1.812.962,05 €
b) Versicherungen, Beiträge und Abgaben 402.791,07 € 243.036,08 €
c) Reparaturen und Instandhaltungen 411.548,16 € 330.037,40 €
d) Fahrzeugkosten 1.336.837,66 € 923.391,65 €
e) Werbe- und Reisekosten 1.045.912,21 € 643.946,59 €
f) Kosten der Warenabgabe 58.355,57 € 144.727,32 €
g) verschiedene betriebliche Kosten 5.544.431,27 € 4.568.114,89 €
h) Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 161.396,34 € 85.384,98 €
i) Verluste aus Wertminderungen oder aus dem Abgang von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellungen in die Wertberichtigung zu Forderungen 460.580,35 € 178.056,82 €
j) übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 399.452,33 € 524.441,47 €
11.621.288,85 € 9.454.099,23 €
10. Erträge aus Beteiligungen 88,70 € 402,06 €
11, Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 165.814,63 € 170.445,17 €
- davon aus Gemeinschaftsunternehmen EUR 120.044,40 (EUR 153.659,27)
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.558.982,61 € 8.330.165,12 €
- davon aus Gemeinschaftsunternehmen EUR 141.256,67 (EUR 177.200,87)
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 7.827,61 (EUR 18.184,44)
13. Steuern von Einkommen und Ertrag 5.493.449,45 € 3.424.689,21 €
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern EUR 222.095,36 (EUR 268.206,26)
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern EUR 315.988,00 (EUR 780.312,77)
14. Ergebnis nach Steuern 20.260.776,62 € 15.350.030,42 €
15. Sonstige Steuern 2.266.440,89 € 1.854.086,84 €
16. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 17.994.335,72 € 13.495.943,58 €
17. auf andere Gesellschafter entfallende Gewinne - 116.022,39 € -143.639,49 €
18. Konzernjahresüberschuss 17.878.313,33 € 13.352.304,10 €
19. Einstellung in die gesetzliche Rücklage - € - €
20. Gewinnvortrag zum 01.01. 91.713.391,85 € 81.990.687,74 €
21. Ausschüttung - 3.629.600,00 € -3.629.600,00 €
22. Bilanzgewinn 105.962.105,18 € 91.713.391,85 €

Konzernabschluss zum 31.12.2022

Kapitalflussrechnung (indirekte Methode)
DRS21 Geschäftsjahr 2022 Geschäftsjahr 2021
1) Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 17.994.335,72 € 13.495.943,59 €
2) +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 20.893.300,03 € 18.691.947,02 €
3) +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen - 5.345.244,98 € 5.076.037,08 €
4) +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge - 1.282.584,34 € - 1.272.599,72 €
5) +/- Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 991.089,33 € 3.640.246,25 €
6) +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind - 4.684.717,29 € 12.295.224,92 €
7) -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens - 562.442,21 € - 453.683,10 €
8) +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 8.393.167,97 € 8.159.719,95 €
9) - Sonstige Beteiligungserträge
10) +/- Aufwendungen/Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung - € - €
11) +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 5.493.449,45 € 3.424.689,21 €
Veränderung latente Steuern - 93.892,64 € - 512.106,51 €
12) + Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außerordentlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung - € - €
13) - Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außerordentlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung - € - €
14) +/- Ertragsteuerzahlungen Ifd. Jahr - 5.678.937,48 € - 2.495.808,15 €
15) = Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Summe aus Zeile 1 bis 14) 36.117.523,56 € 60.049.610,53 €
16) + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens - €
17) - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen - 64.082,44 € - 185.752,20 €
18) + Einzahlungen von Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 217.573,48 € *) 1.823.653,85 €
19) - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen - 51.680.194,00 € - 50.468.887,76 €
20) + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 2.000.000,00 € 1.000.000,00 €
21) - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen - 130.403,11 € - 163.711,37 €
22) + Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis
23) - Auszahlungen aus Zugängen Erwerb Tochteruntenehmen - € - 30.236.071,15 €
24) + Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition - € - €
25) - Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition - € - €
26) + Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außerordentlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung - € - €
27) - Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außerordentlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung - € - €
28) + Erhaltene Zinsen 165.814,63 € 170.445,17 €
29) + Erhaltene Dividenden
30) = Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 16 bis 29) - 49.491.291,44 € - 78.060.323,46 €
31) + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens - € - €
32) + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern von anderen Gesellschaftern - € - €
33) - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens - € - €
34) - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter - € - €
35) + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 54.844.226,67 € 71.484.689,47 €
36) - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten - 33.271.317,74 € - 38.022.812,48 € 33.461.876,99 €
37) + Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen
38) + Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außerordentlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung
39) - Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außerordentlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung
40) - Gezahlte Zinsen - 8.558.982,61 € - 8.330.165,12 €
41) - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens - 3.629.600,00 € - 3.629.600,00 €
42) - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter - 1.497.328,95 € - 4.750.787,22 €
43) = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 31 bis 42) 7.886.997,38 € 16.751.324,65 €
44) Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 15, 30, 43) - 5.486.770,50 € - 1.259.388,28 €
45) +/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds - € - €
46) +/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds - € - €
47) + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 22.042.989,61 € 23.302.377,89 €
48) = Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 44 bis 47) 16.556.219,10 € 22.042.989,61 €
Wert lt. Bilanz 16.556.219,10 €
Differenz - 0,00 €
- 0,00 €

Konzerneigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklage
Stammaktien gesetzliche Rücklage andere Gewinnrücklagen Summe
Stand am 01.01.2021 18.148.000,00 € 1.814.800,00 € 3.986.246,92 € 5.801.046,92 €
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen - € - € - € - €
Ausschüttung - € - € - € - €
Sonstige Veränderungen - €
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag - € - € - € - €
Stand am 31.12.2021 18.148.000,00 € 1.814.800,00 € 3.986.246,92 € 5.801.046,92 €
Stand am 01.01.2022 18.148.000,00 € 1.814.800,00 € 3.986.246,92 € 5.801.046,92 €
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen - € - € - € - €
Ausschüttung - € - € - € - €
Sonstige Veränderungen - € - € - € - €
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag - € - € - € - €
Stand am 31.12.2022 18.148.000,00 € 1.814.800,00 € 3.986.246,92 € 5.801.046,92 €
Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gewinn-/Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
Stand am 01.01.2021 81.990.687,74 € - € 81.990.687,74 €
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen - € - € - €
Ausschüttung - 3.629.600,00 € - € - 3.629.600,00 €
Sonstige Veränderungen
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 13.352.304,10 € 13.352.304,10 €
Stand am 31.12.2021 78.361.087,74 € 13.352.304,10 € 91.713.391,84 €
Stand am 01.01.2022 91.713.391,85 € - € 91.713.391,85 €
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen - € - € - €
Ausschüttung - 3.629.600,00 € - € - 3.629.600,00 €
Sonstige Veränderungen - € - € - €
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag - € 17.878.313,33 € 17.878.313,33 €
Stand am 31.12.2022 88.083.791,85 € 17.878.313,33 € 105.962.105,18 €
Nicht beherrschte Anteile Konzerneigenkapital
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste Summe
Stand am 01.01.2021 3.257.619,00 € 109.197.353,66 €
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen - € - €
Ausschüttung - € - 3.629.600,00 €
Sonstige Veränderungen - € - €
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 143.639,49 € 13.495.943,59 €
Stand am 31.12.2021 3.401.258,49 € 119.063.697,25 €
Stand am 01.01.2022 3.401.258,49 € 119.063.697,26 €
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen - € - €
Ausschüttung - € - 3.629.600,00 €
Sonstige Veränderungen - € - €
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 116.022,39 € 17.994.335,72 €
Stand am 31.12.2022 3.517.280,88 € 133.428.432,98 €

KONZERNANHANG zum 31. Dezember 2022

TRIWO AG

Trier

Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

1.1. Allgemeine Angaben

1.2. Konsolidierungskreis

2. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden

2.1. Konsolidierungs- und Neubewertungsgrundsätze

2.2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

3. Erläuterungen zur Konzernbilanz

3.1 Anlagevermögen

3.2 In Ausführung befindliche Bauaufträge

3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

3.4 Eigenkapital

3.5 Rückstellungen

3.6 Verbindlichkeiten

3.7. Latente Steuern

4. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Umsatzerlöse

4.2 Sonstige betriebliche Erträge

5. Sonstige Angaben

5.1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

5.2. Gesellschaftsorgane

5.3. Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

5.4 Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung nach DRS 21

5.5. Honorar des Abschlussprüfers

5.6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

5.7. Haftungsverhältnisse

5.8. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahrs

5.9. Konzernabschluss

5.10. Ergebnisverwendungsvorschlag

ANLAGEN

Anlagespiegel

Verbindlichkeitsspiegel

1. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

1.1. Allgemeine Angaben

Die TRIWO AG hat ihren Sitz in Trier und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Wittlich Abteilung B unter Nr. 2591 eingetragen.

Die Aufstellung des Konzernabschlusses der TRIWO-Gruppe erfolgte unter Anwendung der Konzernrechnungslegungsvorschriften der §§ 290 ff. HGB und des Aktiengesetzes.

Die Konzern-Gewinn-und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Gliederungsschema der Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Posten Materialaufwand erweitert um die Positionen Aufwendungen für Grundstücksverwaltungen und Aufwendungen aus Grundstücksverkäufen. Bilanzstichtag ist der Stichtag des Mutterunternehmens (31. Dezember); die Jahresabschlüsse sämtlicher Tochterunternehmen werden ebenfalls auf diesen Stichtag aufgestellt.

Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses wurden die für einzelnen Posten geforderten Zusatzangaben in den Konzernanhang übernommen.

1.2. Konsolidierungskreis

Neben der TRIWO AG als Mutterunternehmen werden die folgenden Tochtergesellschaften als vollkonsolidierte Unternehmen in den Konsolidierungskreis einbezogen. Die Erleichterungen bezüglich der Offenlegung gemäß § 264 Absatz 3 HGB werden von allen Tochterunternehmen bis auf die EDMO Flugbetriebs GmbH, die BEWO Oberpfaffenhofen GmbH und der Köhl Maschinenbau AG in Anspruch genommen. Entsprechende Beschlüsse wurden gefasst.

Gesellschaft Nominalkapital zum 31.12.2022 Anteil Triwo AG am Kapital am 31.12.2022 Sitz
TRIWO FM Gebäudetechnik GmbH (ehemals FM Gebäudetechnik Betriebsgesellschaft mbH) 25.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
TRIWO Vermögensverwaltungs GmbH 30.000,00 Euro 91 Trier unmittelbar
TRIWO Facility Management GmbH (ehemals FM Facility Management GmbH) 26.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
TRIWO Gewerbepark Hürth GmbH 78.000,00 Euro 94 Trier unmittelbar
TRIWO Gewerbepark Mannheim GmbH 25.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
TRIWO Beteiligungs-GmbH 25.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
TRIWO Gewerbepark Trier GmbH 1.022.700,00 Euro 60 Trier unmittelbar
40 Trier mittelbar über Triwo Mannheim
TRIWO Gewerbepark Mendig GmbH 25.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
TRIWO Amphitheater Grundbesitz GmbH 25.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
TRIWO Gewerbepark Trierer Hafen GmbH 25.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
TRIWO Technopark Bruchsal GmbH 25.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
GSK Gesellschaft für Städtebau und Konversion mbH 25.000,00 Euro 94 Trier unmittelbar
TRIWO Gewerbepark Eschweiler GmbH 25.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
TRIWO Aachen Prime Beteiligungs-GmnbH
(ehemals TRIWO Technopark Aachen Prime S.à.r.l) 25.000,00 Euro 94,8 Trier unmittelbar
TRIWO Aachen Leasing Beteiligungs-GmbH
(ehemals TRIWO Technopark Aachen Leasing S.à.r.l.) 25.000,00 Euro 94,8 Trier unmittelbar
TRIWO Aachen Development Beteiligungs- GmbH (ehemals TRIWO Technopark Aachen Development S.à.r.l.) 25.000,00 Euro 94,8 Trier unmittelbar
TRIWO Gewerbepark Zweibrücken GmbH 25.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
TRIWO Airport Services GmbH (ehemals TRIWO Kfz-Testcenter GmbH) 25.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
TRIWO Gewerbepark Pferdsfeld GmbH & Co. KG 100.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
TRIWO Gewerbepark Konz GmbH & Co. KG 100.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
TRIWO Objektgesellschaft Christophstraße GmbH & Co. KG 100.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
TRIWO Gewerbepark Mittelmosel GmbH 25.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
TRIWO bodensee business base GmbH 25.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
TRIWO Industriepark Ludwigshafen RSH GmbH 25.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
TRIWO Industriepark Ludwigshafen BVO GmbH 25.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
TRIWO Industriepark Ludwigshafen VVW GmbH 25.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
TRIWO Automotive Testing GmbH 100.000,00 Euro 70 Trier unmittelbar
TRIWO Technopark Aachen Leasing GmbH & Co. KG 1.000,00 Euro 94,8 Trier mittelbar über Triwo Aachen Leasing Sarl
TRIWO Technopark Aachen Prime GmbH & Co. KG 1.000,00 Euro 94,8 Trier mittelbar über Triwo Aachen Prime Sarl
TRIWO Technopark Aachen Development GmbH & Co. KG 1.000,00 Euro 94,8 Trier mittelbar über Triwo Aachen Development Sarl
TRIWO Egelsbach Airfield GmbH (ehemals Hessische Flugplatz GmbH Egelsbach) 13.949.300,00 Euro 94,5 Trier unmittelbar
TRIAC GmbH 100.000,00 Euro 51 Trier unmittelbar
Köhl Maschinenbau GmbH 100.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
Köhl Maschinenbau AG 500.000,00 Euro 100 Wecker unmittelbar
TRIWO Objektgesellschaft Delitzsch GmbH 25.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
TRIWO Objektgesellschaft Leipzig GmbH 25.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
TRIWO Objektgesellschaft Kaiserslautern GmbH 25.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar
TRIWO Objektgesellschaft Oberhausen GmbH 25.000,00 Euro 100 Trier unmittelbar

Die folgenden Gesellschaften wurden gemäß § 310 HGB nur mit dem Anteil des Kapitals der TRIWO AG im Rahmen der Quotenkonsolidierung als Gemeinschaftsunternehmen berücksichtigt:

BEWO Oberpaffenhofen GmbH 25.000,00 Euro 50 % Trier unmittelbar
EDMO Flugbetrieb GmbH 25.000,00 Euro 50 % Trier unmittelbar

Die IBG GmbH stellt aus Sicht der TRIWO AG eine sog. Zweckgesellschaft nach § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB dar, an der die TRIWO AG selbst jedoch keinen Kapitalanteil hält. Aufgrund der für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage untergeordneten Bedeutung verzichtet die TRIWO AG gemäß § 296 Abs. 2 HGB auf die Einbeziehung der IBG GmbH in den Konzernabschluss. Mit folgenden Gesellschaften unterhält die TRIWO AG Gewinnabführungsverträge:

TRIWO GewerbeparkTrierer Hafen GmbH

TRIWO Technopark Bruchsal GmbH

TRIWO Aachen Development Beteiligungs-GmbH (ehemals TRIWO Technopark Aachen Development S.à.r.l)

TRIWO Aachen Leasing Beteiligungs-GmbH (ehemals TRIWO Technopark Aachen Leasing S.à.r.l)

TRIWO Aachen Prime Beteiligungs-GmbH (ehemals TRIWO Technopark Aachen Prime S.à.r.l)

Mit Urkunden Nr. 54/2020, 56/2020 und 58/2020 des Notars Dr. Peter Wirth vom 08. Januar 2020 wurden die folgende Gesellschaften im Jahr 2020 umfirmiert:

FM Gebäudetechnik Betriebsgesellschaft GmbH TRIWO FM Gebäudetechnik GmbH
FM Facility Management GmbH TRIWO Facility Management GmbH
TRIWO KFZ-Testcenter GmbH TRIWO Airport Services GmbH

Mit Urkunde Nr. 1983/2020 des Notars Bernd Steup vom 30. September 2020 wurden die Hessische Flugplatz GmbH Egelsbach in TRIWO Egelsbach Airfield GmbH umfirmiert.

Mit Urkunden Nr. 18160/2020, 18161/2020 und 18162/ 2020 der Notarin Danielle Kolbach, Junglister und Urkunden Nr. 2919/2020-2924/2020 des Notar Dr. Peter Wirth, Trier wurden die folgenden Gesellschaft in deutsche GmbH's umgewandelt und der Sitz von Luxemburg nach Deutschland verlegt:

TRIWO Technopark Aachen Development S.à.r.l. TRIWO Aachen Development Beteiligungs-GmbH
TRIWO Technopark Aachen Prime S.à.r.l. TRIWO Aachen Prime Beteiligungs-GmbH
TRIWO Technopark Aachen Leasing S.à.r.l. TRIWO Aachen Leasing Beteiligungs-GmbH

Die Eintragung der Gesellschaft im Handelsregister Wittlich erfolgte am 29. Januar 2021.

2. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden

2.1. Konsolidierungs- und Neubewertungsgrundsätze

Die erstmalige Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode auf den 01. Januar 2017. Dabei wurden entsprechend § 301 Abs. 2 S. 3 HGB die Wertansätze der einbezogenen Tochterunternehmen zu diesem Zeitpunkt zugrunde gelegt und stille Reserven auf Grund und Boden in Höhe von 12.734,2 TEuro, auf Gebäude in Höhe von 90.726,4 TEuro sowie in Sonstigem Vermögen in Höhe von 12.699,4 TEuro aufgedeckt.

Der aus der Kapitalkonsolidierung resultierende Unterschiedsbetrag in Höhe von 110,3 TEuro wurde gemäß § 301 Abs. 3 HGB als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Die planmäßigen Abschreibungen dieses Geschäfts- oder Firmenwerts erfolgt über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren.

Aufgrund der Neubewertung auf den 01.01.2017 ist ein passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von 92.167,6 TEuro entstanden.

Im Rahmen der erstmaligen Kapitalkonsolidierung zum 01.01.2017 wurden gemäß § 301 HGB die Beteiligungsbuchwerte der der TRIWO AG gehörenden Anteile an den im Konzernabschluss als vollkonsolidierte Gesellschaften einbezogenen Tochterunternehmen mit dem neubewerteten, anteiligen Eigenkapital verrechnet.

Neben den vorstehend beschriebenen passiven Unterschiedsbeträgen, die aus der Neubewertung resultieren, ergaben sich aus der erstmaligen Kapitalkonsolidierung weitere passive Unterschiedsbeträge in Höhe von 3.327,5 TEuro. Diese wurden innerhalb des Konzerneigenkapitals (Konzerngewinnrücklagen) erfasst, da es sich um Gewinnthesaurierungen nach Anteilserwerb und vor Erstkonsolidierung handelt.

Auf den Unterschiedsbetrag aus Neubewertung wurden passive latente Steuern mit dem jeweiligen individuellen Steuersatz (von 15,825 % bzw. 30,875 %) angesetzt.

Der unterjährige Erwerb der Anteile an der Hessische Flugplatz GmbH Egelsbach im Jahr 2019 wurde nach der Neubewertungsmethode bewertet. Aufgrund der Neubewertung wurde ein passivischer Unterschiedsbetrag in Höhe von 570,6 TEuro gebildet. Auf den Unterschiedsbetrag aus der Neubewertung wurden passive latente Steuern mit dem Steuersatz vom 29,125 % angesetzt.

Der unterjährige Erwerb der Anteile an der Köhl Maschinenbau GmbH und Köhl Maschinenbau AG wurde nach der Neubewertungsmethode bewertet. Aufgrund der Neubewertung wurde ein aus der Kapitalkonsolidierung resultierender Unterschiedsbetrag in Höhe von 29.246,05 TEuro als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Die planmäßige Abschreibung diese Geschäfts- oder Firmenwerts erfolgt über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren.

Nicht dem Konzern zuzurechnende Anteile anderer Gesellschafter werden unter dem Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter (nicht beherrschte Anteile) ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises werden eliminiert.

Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 298 i.V.m. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

2.2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungsdauer ergibt sich aus der wirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeit für diese Rechte und Werte (3 bis 5 Jahre).

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Den Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Grundstücke und Gebäude 50 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 15 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 20 Jahre

Die im Rahmen der Neubewertung auf die Immobilien aufgedeckten stillen Reserven werden ebenfalls mit einer Nutzungsdauer von 50 Jahren abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu 800,00 Euro wurde im Geschäftsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen stehen mit den Anschaffungskosten zu Buch, soweit kein Abwertungsbedarf bestand.

Die in Ausführung befindlichen bzw. fertig gestellten Aufträge wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, unter Einbeziehung fertigungsbezogener Gemeinkosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Ein Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der TRIWO AG ist die Planung und Realisierung von größeren Gewerbeobjekten. Im Durchschnitt vergehen von der baurechtlichen Erschließung der Grundstücke bis zur Übergabe der fertigen Bauwerke an die Auftraggeber bzw. Erwerber vier bis fünf Jahre.

Dem Realisationsprinzip des § 252 Absatz 1 Nr. 4 HGB folgend, werden während der Bauphase nur die angefallenen Aufwendungen projektbezogen aktiviert, wobei die Regelungen des § 255 Abs. 2 HGB beachtet wurde. Von der eigentlich sachgerechteren Teilgewinnrealisierung bei langfristiger Fertigung wurde aber bisher mangels gesetzlich nicht definierter Kriterien abgesehen.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet. Die Liquiden Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt. Bei sämtlichen Vermögensposten des Umlaufvermögens ist das strenge Niederstwertprinzip beachtet.

Die als aktive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesenen Posten stellen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag dar, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen waren Rückstellungen zu bilden. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen einschließlich der Abzinsung erfolgte nach den Vorschriften des § 253 HGB Es handelt sich um eine wertpapiergebundene Versorgungszusage, so dass die Bewertung nach § 253 Abs. 1 S. 3 HGB erfolgt - die Höhe der Altersversorgungsverpflichtung entspricht dem beizulegenden Zeitwert der Rückdeckung. Das Deckungsvermögen wird gem. § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte nach der sog. "projected unit credit method" auf Grundlage eines Rechnungszinssatzes von 1,78 % und der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Da im Falle wertpapiergebundener Versorgungszusagen bereits durch die Anpassung des Buchwerts der Verpflichtungen an den (höheren) beizulegenden Zeitwert der korrespondierenden Wertpapiere eine Ausschüttungssperrwirkung erzielt wird, greift die Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 Satz 3 i.V.m. Satz 1 insoweit nicht. Der Ausweis der Verzinsung der Pensionsverpflichtungen erfolgt im Zinsergebnis.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Gehaltsfortzahlungen und Sterbegeld waren Rückstellungen zu bilden. Die Bewertung der Verpflichtungen einschließlich der Abzinsung erfolgte nach den Vorschriften des § 253 HGB. Als Abzinsungsfaktor wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre verwendet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach der PUC-Methode vorgenommen. Der Rechnungszins beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinssatz von 1,78 %. Den Berechnungen liegen die Richttafeln "2018 G" nach Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde. Der Ausweis der Verzinsung der Sterbegeldverpflichtungen erfolgt im Zinsergebnis. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellung bei Anwendung des sieben- und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beträgt 76,00 Euro. Der Betrag unterliegt gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre.

Die Rückstellungen werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt dabei nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Sofern anwendbar, wurde bei der Bewertung des Erfüllungsbetrags eine Kostensteigerung von 2,0 % berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden- soweit vorhanden - mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Jubiläum waren Rückstellungen zu bilden. Die Bewertung der Verpflichtungen einschließlich der Abzinsung erfolgte nach den derzeitigen Vorschriften des § 253 HGB. Als Abzinsungsfaktor wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre verwendet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach der PUC-Methode vorgenommen. Der Rechnungszins beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinssatz von 1,44 %. Den Berechnungen liegen erstmals die Richttafeln "2018 G" nach Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde. Der Ausweis der Verzinsung der Jubiläumsverpflichtungen erfolgt im Zinsergebnis.

Verbindlichkeiten wurden ebenfalls zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die als passive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesenen Posten stellen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag dar, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind.

3. Erläuterungen zur Konzernbilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Konzernanlagevermögens ist in dem als Anlage I beigefügten Anlagespiegel dargestellt.

3.2 In Ausführung befindliche Bauaufträge

Die in Bau befindlichen Bauaufträge haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Bestand am 01.01.2022 9.658.044,18 Euro
Abgänge: - 0,00 Euro
Zugänge: 14.007.608,40 Euro
Bestandsveränderung 2022 14.007.608,40 Euro
Bestand am 31.12.2022 23.665.652,58 Euro

3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben grundsätzlich eine Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr bestehen in Höhe von 161,1 TEuro (Vorjahr: 181,3 TEuro).

3.4 Eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals ist aus dem beigefügten Eigenkapitalspiegel ersichtlich.

3.5 Rückstellungen

Pensionsrückstellungen bestehen auf Ebene der EDMO Flugbetriebs GmbH in Höhe von 162,6 TEuro (Vorjahr 182,7 TEuro). Die Erläuterungen zu den angewendeten Bewertungsmethoden wurden bereits zuvor näher erläutert.

Die Steuerrückstellungen in Höhe von 2.852,2 TEuro (Vorjahr 4.894,4 TEuro) entfallen mit 2.165,6 TEuro (3.329,6 TEuro) auf Rückstellungen für Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag, mit 0,00 T Euro (64,8 TEuro) auf Rückstellung für Vermögenssteuer in Luxemburg und mit 686,6 TEuro (1.590,0 TEuro) auf Rückstellungen für Gewerbesteuer.

Die Sonstigen Rückstellungen in Höhe von 7.012,2 TEuro (Vorjahr 10.295,00 TEuro) bestehen im Wesentlichen aus der Rückstellung für Urlaub- und Überstunden in Höhe von 453,5 TEuro, Tantieme in Höhe von 3.299,00 TEuro für das Geschäftsjahr, Bonuszahlungen an Mitarbeiter in Höhe von 181,0 TEuro, Rückstellung Beiträge an ZVK in Höhe von 491,0 TEuro, unterlassene Instandhaltungen 720,0 TEuro und Prozesskosten von 500,0 TEuro.

3.6 Verbindlichkeiten

Die Fristigkeit und Besicherung der Verbindlichkeiten ist in dem als Anlage II beigefügten Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.

3.7. Latente Steuern

Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanzansätzen im Einzelabschluss der in den Konsolidierungskreis einbezogenen Gesellschaften bestehen bei den in der folgenden Tabelle aufgeführten Bilanzposten. In der Tabelle ist gekennzeichnet, inwieweit es sich um Differenzen handelt, die zu aktiven oder passiven latenten Steuern führen können. Bei den grundstücksverwaltenden Gesellschaften wurde mit einem Steuersatz von 15,825 %, bei der Hessischen Flugplatz GmbH Egelsbach mit 29,125 % und bei den sonstigen Gesellschaften mit einem Steuersatz von 30,875 % gerechnet:

Bilanzposten Aktive latente Steuern Passive latente Steuern
Grundstücke 0,00 Euro 2.589.384,59 Euro
Sonst. Betr.- u. Geschäftsausstattung 0,00 Euro 30.579,00 Euro
Sonstige Rückstellungen 0,00 Euro 0,00 Euro
§ 6b-Rücklage 0,00 Euro 0,00 Euro
Passive Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 Euro
Stand zum 31.12. aus Einzelabschlüssen 2.619.963,59 Euro

Aus Konsolidierungsvorgängen ergeben sich passive latenten Steuern, die sich wie folgt entwickelten:

Stand zum 01.01.2022 17.494.841,01 Euro
Zuführung aus Erstkonsolidierung 0,00 Euro
Zuführung 0,00 Euro
Auflösung -291.490,00 Euro
Stand zum 31.12.2022 17.203.351,01 Euro

Damit sind in der Konzernbilanz zum 31.12 des Geschäftsjahres insgesamt 19.823.314,60 Euro passive latente Steuern auszuweisen. In Ausübung des Wahlrechts wurden aktive latente Steuern weder in der Bilanz des Mutterunternehmens, noch in den Bilanzen der Tochterunternehmen ausgewiesen.

4. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Umsatzerlöse

Die Umsätze des Berichtsjahres sind ausschließlich im Inland erzielt worden und gliedern sich in folgende Tätigkeitsbereiche:

Geschäftsjahr Vorjahr
Planung und Baubetreuung 1.324.205,80 Euro 1.249.399,21 Euro
Vermietung und Verwaltung 74.192.184,67 Euro 64.507.165,95 Euro
Teststrecke 3.686.485,85 Euro 2.460.300,99 Euro
Grundstücksverkäufe 0,00 Euro 1.554.131,00 Euro
Flugverkehr 2.734.837,09 Euro 2.288.276,16 Euro
Maschinenbau+ Robotic 17.328.237,64 Euro 26.940.688,87 Euro
Sonstige Erlöse 11.415.133,04 Euro 6.424.203,44 Euro
Summe Umsatzerlöse 110.681.084,09 Euro 105.424.265,62 Euro

4.2 Sonstige betriebliche Erträge

Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge enthalten mit 4.493,2 TEuro (Vorjahr 3.877,6 TEuro) primär die Erlöse aus der Auflösung des passiven Unterschiedbetrages aus Neubewertung des Konzernvermögens zum Erstkonsolidierungszeitpunkt. Der Auflösungsbetrag resultiert dabei mit 0,0 TEuro (Vorjahr: 11,4 TEuro) aus unterjährigen Objektverkäufen und mit 1.282,5 TEuro (Vorjahr 1.284,0 TEuro) aus laufenden Abschreibungen.

5. Sonstige Angaben

5.1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Konzern waren im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 396 Mitarbeiter (Vorjahr 383 Mitarbeiter) beschäftigt (TRIWO AG: 19, TRIWO Facility Management GmbH: 41, TRIWO Airport Services GmbH: 79, TRIWO Automotive Testing GmbH: 16, TRIWO Egelsbach Airfield GmbH: 29, EDMO Flugbetrieb GmbH: 61, TRIAC GmbH: 3, Köhl Maschinenbau GmbH: 48 ; Köhl Maschinenbau AG: 100).

5.2. Gesellschaftsorgane

Während des Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

 

Herr Peter Adrian (Vorstandsvorsitzender)

Durch Beschluss des Aufsichtsrates vom 29. Juni 2020 wurde mit Wirkung vom 01. Juli 2020 die folgenden Personen zu weiteren alleinvertretungsberechtigten Vorstandsmitgliedern bestellt:

 

Lars Kollmann

 

Dr. Marcel Lang

 

Johannes Sieringer

Mit Wirkung zum 22. Oktober 2022 ist Herr Lars Kollmann aus dem Vorstand ausgeschieden.

Mit Wirkung vom 01. Februar 2023 ist Herr Dr. Marcel Lang auf dem Vorstand ausgeschieden.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten folgende Personen dem Aufsichtsrat an:

Vorsitzender: Herr Nick Reh
weitere Mitglieder: Herr Heinrich Hermann
Frau Tina Biewer
Dr. Ulrich Rass
Herr Wilfried Köhl
Herr Peter Thomas

5.3. Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Bezüglich der Vorstandsvergütung macht die Gesellschaft von der Befreiungsvorschrift des § 286 Absatz 4 HGB Gebrauch. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates für das Jahr 2022 betragen insgesamt 72,0 TEuro.

5.4 Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung nach DRS 21

Der Finanzmittelfonds in der Kapitalflussrechnung nach dem DRS 21 stellt sich wie folgt dar:

Finanzmittelfonds am 01.01.2022 22.042.989,61 € 23.302.377,89 €
- Konsolidierungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0,00 € - 0,00 €
+ Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds - 5.486.770,51 € -1.259.388,28 €
Finanzmittelfonds am 31.12.2022 16.556.219,10 € 22.042.989,61 €

5.5. Honorar des Abschlussprüfers

Das auf den gesetzlichen Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 entfallende Gesamthonorar beträgt 53,5 TEuro und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen für den Konzernabschluss sowie zwei einbezogener Tochterunternehmen.

5.6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Leasing- und Mietverpflichtungen bestehen in nachfolgendem Umfang:

Monat 2022 2023 2024 2025
Kfz-Leasing 87.879,52 € 83.563,20 € 64.721,00 € 10.775,00 € 0,00 €
Leasing Sonstige WG 87.275,18 € 897.625,15 € 890.772,36 € 188.406,79 € 11.483,19 €
Mieten 58.968,34 € 1.282.589,88 € 1.282.589,88 € 1.279.817,88 € 1.279.817,88 €
Summe 234.123,04 € 2.263.778,23 € 2.238.083,24 € 1.478.999,67 € 1.391.301,07 €

5.7. Haftungsverhältnisse

Die TRIWO AG hat zur Sicherung der Darlehen der Tochtergesellschaften Bürgschaften in Gesamthöhe von 285.424,9 TEuro und Pfandrechte in Höhe von 23.800,0 TEuro übernommen. Die Tochtergesellschaften haben die Darlehen mit Grundschulden in Höhe von 397.715,5 TEuro gesichert. Die TRIWO technopark bruchsal GmbH hat zur Sicherung der Darlehen der Schwestergesellschaft TRIWO Industriepark Ludwigshafen VVW GmbH eine Grundschuld in Höhe von 14.500,0 TEuro übernommen. Die TRIWO AG hat zur Sicherung des Darlehens des Anteilskauf der Köhl Gesellschaften sämtliche Aktien an den Köhl Gesellschaften in Höhe von 24.020,0 TEuro verpfändet.

Für die Unternehmensfinanzierung der TRIWO AG in Höhe von 25.000,0 TEuro sind die folgenden Tochtergesellschaften Garanten:

TRIWO Gewerbepark Konz GmbH & Co. KG

TRIWO Gewerbepark Eschweiler GmbH

TRIWO Gewerbepark Mannheim GmbH

TRIWO Objektgesellschaft Christophstraße GmbH & Co. KG

TRIWO Technopark Aachen Development GmbH & Co. KG

TRIWO Amphitheater Grundbesitz GmbH

TRIWO Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH

TRIWO Gewerbepark Trier GmbH

TRIWO Gewerbepark Mendig GmbH

TRIWO Technopark Aachen Prime GmbH & Co. KG

Aufgrund der derzeitigen wirtschaftlichen Situation der TRIWO AG und ihrer Tochtergesellschaften sieht die Geschäftsführung bezüglich einer möglichen Inanspruchnahme der Gesellschaften kein wesentliches Risiko.

5.8. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahrs

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Geschäftsjahresschluss, über die zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.

5.9. Konzernabschluss

- Die Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss gemäß §§ 290 ff. HGB (kleinster und größter Konsolidierungskreis) auf. Dieser wird beim elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

5.10. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Ergebnisverwendungsvorschlag der TRIWO AG sieht vor, aus dem dortigen Jahresüberschuss in Höhe von 12.493.605,61 Euro einen Dividende von 3,6 Mio. Euro auszuschütten und das restlichen Jahresergebnis in Höhe von 8.864.005,61 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Trier, den 13. März 2023

Der Vorstand

gez. Peter Adrian

gez. Johannes Sieringer

Vorsitzender

Verbindlichkeitsspiegel

Art der Verbindlichkeit Gesamtsumme RLZ bis 1 Jahr RLZ 1 bis 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 399.282.693,78 € 35.384.767,78 € 95.520.497,24 €
(382.709.784,95 €) (30.007.734,71 €) (105.289.654,53 €)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 29.374.578,00 € 12.394.520,39 € - €
(12.394.520,39 €) (12.394.520,39 €)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.398.251,70 € 10.089.551,55 € - €
(10.089.551,55 €) (10.089.551,55 €) - €
4. Sonstige Verbindlichkeiten 35.950.752,17 € 8.950.280,99 € 4.594.660,93 €
(29.676.496,14 €) (12.272.250,17 €) (4.245,97 €)
Gesamtsumme 441.631.697,64 € 54.424.600,31 € 100.115.158,17 €
Gesamtsumme (Vorjahr) (379.785.175,45 €) (49.458.702,50 €) (92.860.277,53 €)
Art der Verbindlichkeit RLZ über 5 Jahre Art der Sicherheit Betrag der Sicherheit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 268.377.428,76 € Grundschuld 397.715.550,00 €
(247.412.395,71 €) (362.415.550,00 €)
Pfandrechte 23.800.000,00 €
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen - € (23.800.000,00 €)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - €
- €
4. Sonstige Verbindlichkeiten 22.405.810,25 €
(17.400.000,00 €)
Gesamtsumme 290.783.239,01 €
Gesamtsumme (Vorjahr) (237.466.195,42 €)
Konzernanlagespiegel Triwo AG
Anschaffungs-Herstellungskosten 01.01.2022 Zugänge aus Erstkonsolidierung Zugänge Erwerbe durch Unternehmenszusammenschlüsse
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.166.747,58 € - €
2. Geschäfts- oder Firmenwert 29.356.384,88 € - €
3. Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände - €
Immaterielle Vermögensgegenstände 30.523.132,46 € - € - €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 627.992.251,05 € - €
2. technische Anlagen und Maschinen 12.355.673,41 € - €
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.930.838,90 € - €
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 21.110.103,07 € - €
Sachanlagen 671.388.866,42 € - € - €
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - € - €
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.691.203,84 € - €
3. Genossenschaftsanteile 5.511,29 € - €
Finanzanlagen 4.696.715,13 € - € - €
Gesamtsumme 706.608.714,01 € - € - €
Konzernanlagespiegel Triwo AG
Zugänge Abgänge Umbuchungen
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 64.082,44 € -60.336,67 € - €
2. Geschäfts- oder Firmenwert - € - € - €
3. Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände - € - € - €
Immaterielle Vermögensgegenstände 64.082,44 € -60.336,67 € - €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 31.071.085,15 € -2.524.628,61 € 795.398,24 €
2. technische Anlagen und Maschinen 4.286.653,08 € -39.334,66 € 144.009,32 €
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.222.760,45 € -503.287,38 € 766.522,23 €
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.099.695,33 € -465.833,43 € -1.705.929,78 €
Sachanlagen 51.680.194,00 € -3.533.084,08 € - €
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - € - € - €
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 130.403,11 € -1.000.000,00 € - €
3. Genossenschaftsanteile - € - € - €
Finanzanlagen 130.403,11 € -1.000.000,00 € - €
Gesamtsumme 51.874.679,55 € -4.593.420,75 € - €
Konzernanlagespiegel Triwo AG
kumulierte Abschreibungen 01.01.2022 kumulierte Abschreibungen Zugänge kumulierte Abschreibung Erstkonsolidierung
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 101.034,71 € 160.437,63 € - €
2. Geschäfts- oder Firmenwert 88.271,73 € 5.849.209,00 € - €
3. Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände - € - € - €
Immaterielle Vermögensgegenstände 189.306,44 € 6.009.646,63 € - €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 59.164.677,42 € 12.471.183,53 € - €
2. technische Anlagen und Maschinen 2.872.632,13 € 1.258.246,16 € - €
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.524.175,58 € 1.154.223,72 € - €
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - € - €
Sachanlagen 64.561.485,12 € 14.883.653,40 € - €
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - € - €
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen - € - €
3. Genossenschaftsanteile 11,29 € - €
Finanzanlagen 11,29 € - €
Gesamtsumme 64.750.802,85 € 20.893.300,03 € - €
Konzernanlagespiegel Triwo AG
kumulierte Abschreibungen Abgänge kumulierte Abschreibungen 31.12.2022 Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2022 bis 31.12.2022
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten - 555.069,37 € 816.541,71 € 160.437,63 €
2. Geschäfts- oder Firmenwert - 5.871.276,65 € 11.808.757,38 € 5.849.209,00 €
3. Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände - € - € - €
Immaterielle Vermögensgegenstände - 6.426.346,02 € 12.625.299,09 € 6.009.646,63 €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken - 9.722.068,89 € 81.357.929,84 € 12.471.183,53 €
2. technische Anlagen und Maschinen - 1.190.067,07 € 5.320.945,36 € 1.258.246,16 €
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung - 1.161.097,64 € 4.839.496,93 € 1.154.223,72 €
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - € - € - €
Sachanlagen -12.073.233,60 € 91.518.372,12 € 14.883.653,40 €
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - € - € - €
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen - € - € - €
3. Genossenschaftsanteile 0,00 € 11,29 € - €
Finanzanlagen 0,00 € 11,29 € - €
Gesamtsumme -18.499.579,62 € 104.143.682,50 € 20.893.300,03 €
Konzernanlagespiegel Triwo AG
Buchwert 31.12.2022 Buchwert 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 353.951,64 € 450.306,91 €
2. Geschäfts- oder Firmenwert 17.547.627,50 € 23.396.836,50 €
3. Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände - € - €
Immaterielle Vermögensgegenstände 17.901.579,14 € 23.847.143,41 €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 575.976.175,98 € 558.443.896,50 €
2. technische Anlagen und Maschinen 11.426.055,79 € 8.280.526,55 €
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.577.337,27 € 5.777.420,50 €
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 34.038.035,19 € 21.110.103,07 €
Sachanlagen 628.017.604,22 € 593.611.946,61 €
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen - € - €
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.821.606,95 € 4.691.203,84 €
3. Genossenschaftsanteile 5.500,00 € 5.500,00 €
Finanzanlagen 3.827.106,95 € 4.696.703,84 €
Gesamtsumme 649.746.290,31 € 622.155.793,86 €

Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2022

Der Aufsichtsrat ist im Berichtszeitraum bei Teilnahme des Vorstandes insgesamt zu vier Sitzungen zusammengekommen. Gegenstand der Besprechungen waren die Lage der Gesellschaft, Ihre Geschäftspolitik, grundsätzliche Fragen der Geschäftsführung, bedeutsame Geschäftsvorfälle und die Erörterung besondere Ereignisse.

Im Jahr 2021 konnten als besondere Ereignisse die Nachwirkungen der Corona-Pandemie, die Auswirkungen des Ukraine-Krieges sowie die gestiegenen Energiekosten erörtert und untersucht werden.

Die Neuinvestitionen bzw. geplante Anschaffung größerer Gewerbeimmobilien wurden vom Vorstand dem Aufsichtsrat zur Entscheidung vorgelegt. Die Informationen über die laufende Geschäftsentwicklungen erfolgten umfassend durch den Vorstand.

Der Aufsichtsrat hat die Entscheidungen des Vorstands begleitet und sich von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt.

 

Trier, Im März 2023

Nick Reh, Vorsitzender des Aufsichtsrates

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die TRIWO AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der TRIWO AG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der TRIWO AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung des Vorstandes und des Aufsichtsrates für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Der Vorstand ist verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses ist der Vorstand dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren trägt der Vorstand die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der Vorstand verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

St. Ingbert, den 31. März 2023

ACT Audit Consulting Tax GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gerhard Jochum, Wirtschaftsprüfer

Ulrich Kiefer, Wirtschaftsprüfer

Gerhard Jochum, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

§§ 264 Abs. 3, § 264 b HGB zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Die folgenden Gesellschaften werden in den Konzernabschluss der TRIWO AG, Trier, einbezogen und nehmen gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264 b HGB die Möglichkeit zur Befreiung von der Pflicht in Anspruch, den Jahresabschluss um einen Anhang zu erweitern, einen Lagebericht aufzustellen, durch einen Abschlussprüfer prüfen zu lassen sowie den Jahresabschluss offenzulegen:

TRIWO Facilitymanagementgesellschaft mbH

TRIWO FM Gebäudetechnik GmbH

GSK Gesellschaft für Städtebau und Konversion

TRIWO Amphitheater Grundbesitz GmbH

TRIWO Beteiligungs GmbH

TRIWO Gewerbepark Eschweiler GmbH

TRIWO Gewerbepark Hürth GmbH

TRIWO Gewerbepark Mannheim GmbH

TRIWO Gewerbepark Mendig GmbH

TRIWO Gewerbepark Mittelmosel GmbH

TRIWO Gewerbepark Trier GmbH

TRIWO Gewerbepark Zweibrücken GmbH

TRIWO Airport Service GmbH

TRIWO Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH

TRIWO Gewerbepark Trierer Hafen GmbH

TRIWO technopark bruchsal GmbH

TRIWO bodensee business base GmbH

TRIWO Industriepark Ludwigshafen RSH GmbH

TRIWO Industriepark Ludwigshafen VVW GmbH

TRIWO Industriepark Ludwigshafen BVO GmbH

TRIWO Automotive Testing GmbH

TRIWO Egelsbach Airfield GmbH

TRIAC GmbH

TRIWO Objektgesellschaft Delitzsch GmbH

TRIWO Objektgesellschaft Leipzig GmbH

TRIWO Objektgesellschaft Kaiserslautern GmbH

TRIWO Objektgesellschaft Oberhausen GmbH

Köhl Maschinenbau GmbH

Die TRIWO AG stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht auf. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der TRIWO AG sowie der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers werden im Bundesanzeiger veröffentlicht. Die Befreiung wird im Anhang des Konzernabschlusses der TRIWO AG angegeben.

Die jeweilige Gesellschafterversammlung der oben genannten Gesellschaften hat durch Beschluss in 2022 der Inanspruchnahme der Erleichterungen gem. § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2022 zugestimmt.

Die TRIWO AG hat folgende Verpflichtungserklärung für die oben genannten Gesellschaften abgegeben, die die Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch nehmen können.

Die Firma TRIWO AG verpflichtet sich sicher zu stellen, dass die oben genannten Gesellschaften in der Weise geleitet und ausgestattet werden, dass sie stets in der Lage sind ihren Verpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern fristgemäß nachzukommen.

Außerdem besteht zwischen der TRIWO AG und den folgenden Gesellschaften

TRIWO Gewerbepark Trierer Hafen GmbH

TRIWO technopark bruchsal GmbH

TRIWO Aachen Prime Beteiligungs-GmbH

TRIWO Aachen Development Beteiligungs-GmbH

TRIWO Aachen Leasing Beteiligungs-GmbH

ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag, aufgrund dessen die Muttergesellschaft verpflichtet ist, etwaige Verluste der Gesellschaft gem. § 302 AktG zu übernehmen.

 

Trier, den 29. Dezember 2022

Vorstände der Triwo AG

Gezeichnet Peter Adrian

Gezeichnet Dr. Marcel Lang

gezeichnet Johannes Sieringer

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