Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 44074
Vorher
Blitz 02-095 GmbH
Eingetragen
12.9.2002
Branche
Betrieb von Flughäfen und Landeplätzen für LuftfahrzeugeVermietung von LuftfahrzeugenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Die Erlangung und Aufrechterhaltung der luftrechtlichen Genehmigung und der Betrieb des "Sonderflughafen Oberpfaffenhofen", sowie das Facility Management für weitere Immobilien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jan Dr. Glockauer
seit 11.12.2025
Geschäftsführer
Robert Bernd Willems
seit 27.3.2024
Prokura
Ingo-Hans Dr. Holz
seit 1.12.2017
Geschäftsführer
Berthold Breser
seit 1.12.2017
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EDMO-Flugbetrieb GmbH

Trier

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.991,00 41.197,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.756.298,34 1.785.423,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.697.066,21 3.486.201,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.097.866,99 2.788.561,49
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.223.209,21 6.873.949,63
15.774.440,75 14.934.135,67
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 64.844,74 76.530,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.147.979,73 31.698,63
2. Sonstige 2.158.902,56 2.005.916,50
4.306.882,29 2.037.615,13
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.489.055,35 1.708.241,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 57.191,23 9.681,19
21.719.405,36 18.807.401,41

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.173.630,39 4.350.601,32
III. Jahresüberschuss 2.726.854,03 1.823.029,07
6.925.484,42 6.198.630,39
B. Rückstellungen 1.618.174,00 723.548,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.578.896,24 1.251.341,85
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.780.761,69 8.557.167,55
3. Sonstige 3.801.065,71 2.076.713,62
13.160.723,64 11.885.223,02
D. Rechnungsabgrenzungsposten 15.023,30 0,00
21.719.405,36 18.807.401,41

GEWINN - UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 15.006.149,84 12.807.888,20
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.775.045,42 3.573.779,36
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 889.458,81 965.853,40
- davon für Altersversorgung EUR 12.963,26 (Vorjahr: EUR 24.727,00) 4.664.504,23 4.539.632,76
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.240.222,63 955.454,92
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.160.262,99 4.639.832,20
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.129,00 44.741,00
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 4.129,00 (Vorjahr: EUR 44.741,00)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 141.601,86 153.644,01
- davon an verbundene Unternehmen EUR 119.138,11 (Vorjahr: EUR 110.597,77)
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 109,00 (Vorjahr: EUR 249,00)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.064.188,78 729.534,92
8. Ergebnis nach Steuern 2.739.498,35 1.834.530,39
9. Sonstige Steuern 12.644,32 11.501,32
10. Jahresüberschuss 2.726.854,03 1.823.029,07

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die EDMO-Flugbetrieb GmbH hat ihren Sitz in Trier und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Wittlich Abteilung B unter Nr. 44074 eingetragen.

Der Jahresabschluss der EDMO-Flugbetrieb GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungs-vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gliederungen sind mit folgender Ausnahme gegenüber dem Vorjahr unverändert:

Die im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Grundstücksaufwendungen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit Vermietungstätigkeiten stehen, wurden in die Aufwendungen für bezogene Leistungen umgegliedert. Zur besseren Vergleichbarkeit wurde das Vorjahr entsprechend angepasst.

Die Darstellungen in der Gewinn- und Verlustrechnung wurden auf das gesetzliche Mindestgliederungsschema reduziert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich unverändert fortgeführt.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände überwiegend linear und vereinzelt degressiv vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu 800,00 Euro wurden im Geschäftsjahr voll abgeschrieben.

Die Bandbreite der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der Vermögensgegenstände stellt sich wie folgt dar:

Immaterielle Vermögensgegenstände 3 bis 5 Jahre
Bauten, Außenanlagen 12 bis 33 1/3 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 6 bis 33 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 bis 33 Jahre

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Soweit nötig wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen; für die übrigen Forderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des Nettoforderungsbestandes eingestellt

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

Liquide Mittel wurden zum Nominalwert, das gezeichnete Kapital zum Nennwert angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen waren Rückstellungen zu bilden. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen einschließlich der Abzinsung erfolgte nach den Vorschriften des § 253 HGB. Es handelt sich um eine wertpapiergebundene Versorgungszusage, so dass die Bewertung nach § 253 Abs. 1 S. 3 HGB erfolgt - die Höhe der Altersversorgungsverpflichtung entspricht dem beizulegenden Zeitwert der Rückdeckung. Das Deckungsvermögen wird gern. § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte nach der sog. "projected unit credit method" auf Grundlage eines Rechnungszinssatzes von 1,82 % und der Richttafeln 2018 G von Prof, Dr. Klaus Heubeck. Da im Falle wertpapiergebundener Versorgungszu-sagen bereits durch die Anpassung des Buchwerts der Verpflichtungen an den (höheren) beizulegenden Zeitwert der korrespondierenden Wertpapiere eine Ausschüttungssperrwirkung erzielt wird, greift die Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 Satz 3 i.V.m. Satz 1 insoweit nicht.

Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung not-wendigen Erfüllungsbetrags gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr wurden entsprechend ihrer Laufzeit mit dem durch die Bundesbank vorgegeben Zinssatz zum Bilanzstichtag abgezinst.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Jubiläum waren Rückstellungen zu bilden. Die Bewertung der Verpflichtungen einschließlich der Abzinsung erfolgte nach den Vorschriften des § 253 HGB. Als Abzinsungsfaktor wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre verwendet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach der PUC-Methode vorgenommen. Der Rechnungszins beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinssatz von 1,74 %. Den Berechnungen liegen die Richttafeln "2018 G" nach Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

Latente Steuern werden auf temporäre Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Rechnungsabgrenzungsposten und Schulden ermittelt. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Von dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB, aktive latente Steuerüberhänge zu aktivieren, wird kein Gebrauch gemacht.

C. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (letzte Seite dieses Anhangs) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.646 1.564
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.148 32
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 513 442
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (301) (322)
4.307 2.038

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge die erst nach dem Abschlussstichtag entstehen in Höhe von TEUR 149 (Vorjahr: TEUR 30). Es handelt sich dabei ausschließlich um im Folgejahr abziehbare Vorsteuerbeträge.

Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit Besicherung
Gesamt 31.12.2023 Unter 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre Gesichert mit Gesamt 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
13.161 4.605 8.556 0 1) 1.579
(11.885) (3.441) (8.444) (0) (1.251)

1) Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 7.244 (Vorjahr: TEUR 7.310) Verbindlichkeiten aus Darlehen und in Höhe von TEUR 537 (Vorjahr: TEUR 1.247) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sie bestehen insgesamt in Höhe von TEUR 1.449 (Vorjahr: TEUR 1.405) gegenüber Gesellschaftern.

D. Sonstige Pflichtangaben

Sonstige Finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von Bedeutung in Höhe von monatlich TEUR 214 was zu einer jährlichen Belastung von TEUR 2.563 führt. Die Restlaufzeiten betragen zwischen 13 bis 118 Monaten. Im Einzelnen handelt es sich um:

TEUR
Mieten, Nebenkosten Vorauszahlungen unbewegliche WG 2.534
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen (2.534)
Mieten bewegliche WG 29
2.563

Bis zum Ende der jeweiligen Laufzeiten betragen die finanziellen Verpflichtungen TEUR 14.698.

Durchschnittliche Anzahl Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 83 Arbeitnehmer beschäftigt.

Angabe zu den Gesellschaftsorganen

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Peter Adrian, Schöndorf (Gesamtgeschäftsführer)

Herr Dr. Ingo-Hans Holz, Berlin (Gesamtgeschäftsführer)

Herr Dr. Stephan Bone-Winkel, Berlin (Gesamtgeschäftsführer)

Bezüglich der Angaben nach § 285 Nr. 9a und b HGB wird auf § 286 Abs. 4 HGB verwiesen.

Konzernzugehörigkeit

Die EDMO-Flugbetrieb GmbH wurde in den Konzernabschluss der TRIWO AG, Trier unter Anwendungen der Quotenkonsolidierung einbezogen. Die TRIWO AG, Trier stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschluss ist beim Bundesanzeiger unter TRIWO AG, Trier, Handelsregister Wittlich unter HRB 2591 erhältlich.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Geschäftsjahresschluss

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.726.854,03 ab. Der Bilanzgewinn 2023 in Höhe von EUR 6.900.484,42 soll in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Trier, den 29. April 2024

Die Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

(Anlagenspiegel)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
31.12.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 101.431,50 4.489,00 0,00 0,00 105.920,50
Summe 101.431,50 4.489,00 0,00 0,00 105.920,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.559.270,30 16.258,85 0,00 5.261.479,88 7.837.009,03
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.331.152,98 156.757,18 0,00 412.099,31 6.900.009,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.915.864,45 838.176,40 25.693,28 27.801,01 5.756.148,58
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.873.949,63 1.050.639,78 0,00 -5.701.380,20 2.223.209,21
Summe 20.680.237,36 2.061.832,21 25.693,28 0,00 22.716.376,29
20.781.668,86 2.066.321,21 25.693,28 0,00 22.822.296,79
Kumulierte Abschreibungen
31.12.2022 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 60.234,00 18.695,50 0,00 78.929,50
Summe 60.234,00 18.695,50 0,00 78.929,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 773.846,96 306.863,73 0,00 1.080.710,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.844.951,77 357.991,49 0,00 3.202.943,26
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.127.302,96 556.671,91 25.693,28 2.658.281,59
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 5.746.101,69 1.221.527,13 25.693,28 6.941.935,54
5.806.335,69 1.240.222,63 25.693,28 7.020.865,04
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.991,00 41.197,50
Summe 26.991,00 41.197,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.756.298,34 1.785.423,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.697.066,21 3.486.201,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.097.866,99 2.788.561,49
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.223.209,21 6.873.949,63
Summe 15.774.440,75 14.934.135,67
15.801.431,75 14.975.333,17

LAGEBERICHT zum 31. Dezember 2023

EDMO-Flugbetrieb GmbH

Trier

I. Grundlagen des Unternehmens

Unsere Tätigkeit erstreckte sich auf den Betrieb des Sonderflughafens in Oberpfaffenhofen. Dazu gehören die Vermietung von Unterstellplätzen für Luftfahrzeuge, das Betanken und die Versorgungsleistungen für Mieter insbesondere die Energieleistungen und der Betrieb der Werksfeuerwehr.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Hohe Inflation, steigende Zinsen und eine stagnierende Weltkonjunktur haben die deutsche Wirtschaft im vergangen Jahr schrumpfen lassen. Das Bruttoinlandsprodukt sank um 0,3%.

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war in 2023 durch krisengeprägtes Umfeld ins Stocken geraten.

Der private Konsum nahm um 0,8% gegenüber dem Vorjahr ab. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein.

Das Weltwirtschaftswachstum verlangsamte sich im Jahr 2023. Die Wachstumsrate lag bei 2,7 %, nachdem sie im Vorjahr noch 3,1 %. Wesentliche Hindernisse für eine Konjunkturerholung sind die langfristigen Folgen der Pandemie, geopolitische Spannungen sowie zyklische Faktoren wie Inflation und eine straffere Geldpolitik. Der anhaltende Krieg in der Ukraine und der erneut aufgeflammte Konflikt im Nahen Osten belasten die wirtschaftliche Entwicklung, was zu Preisspitzen bei Lebensmitteln und Energie führen könnte.

Die globale Luftfahrtindustrie verzeichnete im Jahr 2023 deutliche Anstiege im Passagierverkehr und konnte ihren Absatz somit steigern. Vor allem die steigende Nachfrage nach Flugreisen, insbesondere zu touristischen Urlaubsdestinationen.

Die europäische Luftfahrtbranche hat sich aktuell aber auch weiterhin mit zahlreichen Herausforderungen zu beschäftigen, die auch den Geschäftsverlauf der EDMO Flugbetrieb GmbH beeinflussen. Neben den gestiegenen Treibstoff- und Technikkosten ist auch die Entwicklung der schwierigen Marktsituation in Europa eine der großen Herausforderungen in der Luftfahrtbranche. Auch das Thema der Förderung von innovativen Technologien und regenerativen Kraftstoffe in Bezug auf den Klimaschutz beschäftigt die Luftfahrtbranche.

Die Geschäftsführung überwacht die Branchenentwicklung stetig, um falls notwendig schnell auf eine Veränderung der Rahmenbedingungen reagieren zu können.

2. Geschäftsverlauf

Die EDMO-Flugbetrieb GmbH verzeichnete im Geschäftsjahr 2023 eine Umsatzsteigerung Von 33,78%. Die Steigerung resultiert im Wesentlichen aus den Bereichen Dienstleistung Und Erhöhung der Mieteinnahmen. Die Einnahmen im Bereich des Flugbetriebs blieben hinter den Erwartungen zurück. Die Ursache für die zurückbleibende Entwicklung in Deutschland Liegt an den gestiegenen Standortortkosten.

3. Lage

a) Ertragslage

Jahresüberschuss / T€ 2.727 T€ 1.823
Umsatzerlöse T€ 24.719 T€ 18.478
Umsatzrendite in % 11,03 9,87

EBIT (Earnings Before Interest and Taxes)

Jahresüberschuss T€ 2.726 T€ 1.823
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag T€ 1.064 T€ 729
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen T€ 142 T€ 154
EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) T€ 3.932 T€ 2.706

Die Gesamtleistung 2023 in Höhe von 24.719.353,70 Euro veränderte sich gegenüber dem Vorjahr 2022 mit 18.477.498,53 Euro um 33,8%.

Die Zahl der Mitarbeiter hat sich im Verlauf des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorjahr um 10 Mitarbeiter erhöht und beträgt zum Bilanzstichtag 71.

Im Geschäftsjahr 2023 betrug das Jahresergebnis 2.726.854,03 Euro, im Vorjahr 1.823.029,07 Euro.

b) Finanzlage und Vermögenslage

Der Jahresabschluss 2023 zeigt geordnete Vermögensverhältnisse auf sicherer finanzieller Basis.

Die Eigenkapitalquote beträgt im Geschäftsjahr 31,89% (Vorjahr: 32,96%). Unter Einbeziehung von Gesellschafterdarlehen und verbundenen Unternehmen ergibt sich ein wirtschaftliches Eigenkapital von 14.169.841,05 Euro. Hierauf bezogen ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 65,24% (Vorjahr: 71,82%).

Wir werden unsere finanziellen Verpflichtungen auch künftig innerhalb der Skontofristen erfüllen zu können. Die kurz- und mittelfristige Liquidität ist sichergestellt. Laufende Verpflichtungen kann unser Unternehmen aus dem Cashflow bedienen.

Wie in den vorangegangenen Jahren konnten wir auch am Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres wieder einen positiven Cashflow ausweisen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Eigenkapital x 100 / 6.925.484,42 6.309.651,39
Anlagevermögen 15.801.431,75 14.975.333,17
Anlagendeckung I in % 43,83 42,13
Fremdkapital 14.778.897,64 12.650.663,02
- Flüssige Mittel 1.489.055,35 1.708.241,34
Nettoverschuldung 13.289.842,29 10.942.421,68
Eigenkapital / 6.925.484,42 6.198.630,39
Bilanzsumme 21.719.405,36 18.807.401.41
Eigenkapitalquote in % 31,89% 32.96
Cashflow 2.726.854,03 1.823.029,07
+ Abschreibungen ( auf immat. VGdAV und SAV+VGdUV) 1.240.222,63 955.454,92
+ Veränderung Pensionsrückstellungen -20.755,00 -40.342,00
Cashflow 3.946.321,66 2.738.141,99
Cashflow / 3.946.321,66 2.738.141,99
Eigenkapital 6.925.484,42 6.198.630,39
Eigenkapitalrendite bezogen auf den Cashflow in % 56,98 44,17
Ordentlicher Cashflow / 3.946.321,66 2.738.141,99
Gesamtleistung 24.719.353,70 18.477.498,53
Umsatzrentabilität in % auf Cashflow 15,96 14,82

III. Prognosebericht

In den Jahren 2024 und 2025 werden wir uns auf Wachstum und Nachhaltigkeit, Effizienz und Innovation konzentrieren. Außerdem ist unser Ziel unseren Kundenstamm weiter auszubauen und weitere flugaffine Unternehmen in Oberpfaffenhofen anzusiedeln. Die notwendigen Investitionen in das Anlagevermögen und das Personal werden wir weiterhin verstärkt in Angriff nehmen. Trotz der bestehenden Unsicherheiten durch externe Einflüsse und der steigenden Energiepreisen rechnen wir mit leicht steigendem Umsatz in den nächsten Jahren und entsprechend auch im Jahresergebnis.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht (Branchenspezifische, ertragsorientierte und finanzwirtschaftliche Risiken)

Das Risikomanagement der EDMO-Flugbetrieb GmbH verfolgt das Ziel, wesentliche Risiken vollständig zu identifizieren, transparent und vergleichbar darzustellen, zu bewerten und zu steuern. Die Mitarbeiter sind verpflichtet, Risiken proaktiv zu überwachen und zu steuern sowie relevante Informationen in den Planungs-, Steuerungs- und Kontrollprozessen zu berücksichtigen. Die von der Geschäftsleitung festgelegten Richtlinien legen alle methodischen und organisatorischen Standards im Umgang mit Chancen und Risiken verbindlich fest.

Mitarbeiter und Management der EDMO-Flugbetrieb GmbH identifizieren Chancen im Rahmen der täglichen Prozesse und Marktbeobachtungen. Darüber hinaus ist dies integraler Bestandteil der jährlichen Strategie- und Planungsprozesse. In Szenario-Analysen und fundierten Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen werden die Chancen und die mit ihnen einhergehenden Risiken genau untersucht. Chancen, die im Rahmen einer Gesamtbetrachtung für die Entwicklung der EDMO-Flugbetrieb GmbH als vorteilhaft erachtet werden, werden mittels gezielter Maßnahmen verfolgt und umgesetzt. Die Steuerung erfolgt durch die etablierten Planungs- und Prognoseprozesse ebenso wie durch Projekte.

Die EDMO-Flugbetrieb GmbH ist als Betreiber des Sonderflughafens auch potenziellen Flug- und technischen Betriebsrisiken ausgesetzt. Dazu zählt zum einen das Risiko, den Flugbetrieb aus technischen oder externen Gründen nicht regelmäßig abwickeln zu können. Darüber hinaus zählt das Flugunfallrisiko mit der Gefahr von Sach- und Personenschäden zu den Flug- und technischen Betriebsrisiken, unterteilt in Umweltfaktoren (zum Beispiel Wetter, Vogelschlag), technische Faktoren, Organisationsfaktoren und den Faktor Mensch. Die Geschäftsführung der EDMO-Flugbetrieb GmbH forschen systematisch und vorausschauend nach solchen Bedrohungen, um durch geeignete Abwehrmaßnahmen das jeweilige Risiko zu steuern und das Flugsicherheitsniveau insgesamt weiter zu steigern. Dies geschieht im Rahmen eines Sicherheitsmanagement-Systems mit dem Fokus darauf, etwaigen Bedrohungen proaktiv zu begegnen, Risiken anhand von geeigneten Maßnahmen zu steuern und auf ein akzeptables Maß zu reduzieren. Die Sicherheitsmanagement-Systeme werden laufend verbessert und weiterentwickelt.

2. Chancenbericht

Die Prognose der EDMO-Flugbetrieb GmbH für 2024 basiert auf der Erwartung, dass die künftigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie Branchenentwicklungen sich positiv weiterentwickeln. Es bestehen nach wie vor Unsicherheiten der andauernden Handelskonflikte sowie den Folgen der Energiekrise sowie des krisengeprägtes Umfeld und die Auswirkungen der eingetrübte Konjunktur auf die europäische Wirtschaft im Allgemeinen und die Luftfahrt im Besonderen. Die EDMO-Flugbetrieb GmbH beobachtet die politischen Entwicklungen und ist auf verschiedene Szenarien vorbereitet. Die Luftverkehrsindustrie befindet sich insgesamt weiterhin auf einem langfristigen Wachstumspfad, mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten.

Die EDMO-Flugbetrieb GmbH baut in einem dynamischen Umfeld darauf, ihre Fähigkeiten, Kapazitäten und Ressourcen flexibel an die sich ändernden Marktbedingungen anzupassen. Um im Wettbewerb dauerhaft zu bestehen, fokussiert sich die EDMO-Flugbetrieb GmbH auf erfolgsversprechende Produktstrategien, eine solide finanzielle Position und eine wettbewerbsfähige Kostenstruktur. Kontinuierliche Effizienzsteigerung ist als Daueraufgabe im Unternehmen verankert. Um Chancen hinsichtlich einer strukturellen Verbesserung der Effizienz, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu realisieren, wurde die prozessorientierte Organisation umgesetzt.

3. Gesamtaussage

Das Marktumfeld für die EDMO-Flugbetrieb GmbH wird auch im Jahr 2024 herausfordernd bleiben. Das globale Wirtschaftswachstum wird sich voraussichtlich verlangsamen. Der Einfluss handelspolitischer Spannungen und der Ausgang der Energiekrise und die Auswirkungen des Ukraine-Krieges und die Konflikte im Nahen Osten sind dabei in hohem Maße ungewiss. Auch über das Jahr 2024 hinaus sieht sich die Geschäftsführung die EDMO-Flugbetrieb GmbH gut positioniert, um die eigene Marktposition zu verteidigen und weiter auszubauen.

Die Umsatzentwicklung der ersten Monate des Jahres 2024 verlief gemäß unseren Erwartungen, so dass wir insgesamt von einer positiven Entwicklung des laufenden Geschäftsjahres ausgehen. Sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind nicht erkennbar.

 

Trier, den 29. April 2024

Die Geschäftsführer

gezeichnet Peter Adrian

gezeichnet Dr. Stephan Bone-Winkel

gezeichnet Dr. Ingo-Hans Holz

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die EDMO-Flugbetrieb GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EDMO-Flugbetrieb GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EDMO-Flugbetrieb GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir weisen darauf hin, dass der beigefügte Jahresabschluss Offenlegungserleichterungen des HGB in Anspruch nimmt und bestätigen, dass diese gesetzeskonform durchgeführt wurden.

 

St. Ingbert, 29.04.2023

ACT Audit Consulting Tax GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gerhard Jochum, Wirtschaftsprüfer

Ulrich Kiefer, Wirtschaftsprüfer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.05.2024 festgestellt.

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