Ferronordic GmbH
Zum Laurenburger Hof 76, 60594 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Schneider seit 3.6.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Ferronordic Germany Holding AB | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ferronordic GmbHFrankfurt am Main (vormals: Berlin)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ferronordic GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ferronordic GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ferronordic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Entwicklungsbeeinträchtigung im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir weisen auf die Ausführungen der Geschäftsführung im Lagebericht in den Abschnitten "II. Wirtschaftsbericht - 3. Darstellung der Lage", "III. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung - 1. Risikobericht" und "V. Berichterstattung über Unsicherheiten im Zusammenhang mit nach dem Bilanzstichtag eingetretenen Ereignissen" sowie im Anhang in den Abschnitten "1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss" und "3. Erläuterungen zur Bilanz (Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag)" hin. Die Ferronordic GmbH hat aufgrund der Jahresfehlbeträge der letzten Jahre, im Wesentlichen bedingt durch die Neuordnung der operativen Geschäftstätigkeit sowie getätigte Abfindungen im Rahmen von Restrukturierungs- und Reorganisationsmaßnahmen, dazugehöriger Beratungskosten sowie aus Lizenzen und Zinsen, ihr Eigenkapital vollständig aufgebraucht. Die bisherigen Jahresergebnisse und der prognostizierte Verlust sind insoweit weiterhin auf die Aktivitäten der Gesellschaft zur Etablierung im Markt und damit strukturell bedingt. Die Finanzierung der Gesellschaft wird durch Darlehen der Ferronordic AB, Stockholm, Schweden, sowie der Ferronordic Germany Holding AB, Stockholm, Schweden, sichergestellt. Für diese Darlehen wurde mit Wirkung zum 31. Dezember 2023 ein Rangrücktritt erklärt. Darüber hinaus haben die Ferronordic AB, Stockholm, Schweden, sowie die Ferronordic Germany Holding AB, Stockholm, Schweden, eine sogenannte harte Patronatserklärung gegenüber der Gesellschaft abgegeben, in welcher sie jeweils erklären, die Gesellschaft so mit liquiden Mitteln auszustatten, dass diese ihren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachkommen kann. Für die Annahme der Going Concern Prämisse ist die Gesellschaft von der Unterstützung der Gesellschafterin bzw. der obersten Muttergesellschaft abhängig. Die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft ist abhängig von einer ausreichenden und angemessenen Ausstattung mit liquiden Mitteln und hinreichenden Möglichkeiten zur Stellung von finanziellen Sicherheiten im Rahmen der Finanzierung von Mietkäufen. Die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft ist insoweit auch von der erfolgreichen Umsetzung der eingeleiteten Maßnahmen sowie des Eintretens der der Planungsrechnung zugrunde gelegten Prämissen abhängig. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft ist insofern gefährdet, als sich die Ertrags- und Liquiditätslage der Gesellschaft in der Zukunft nicht entsprechend der Planungsrechnung deutlich verbessern und / oder die Gesellschafterin bzw. die oberste Muttergesellschaft in der Lage sein könnten, die Gesellschaft in dem erforderlichen Umfang zu unterstützen. Damit wird auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hingewiesen, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit bei Nichteintreten der Planungen und der erfolgreichen Umsetzung eingeleiteter Maßnahmen aufwerfen kann und ein entwicklungsbeeinträchtigendes Risiko darstellt. Unser Prüfungsurteil ist bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 27. November 2024 Constantin
GmbH
Seifert, Wirtschaftsprüfer Heitger-Schmidt, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Sitzverlegung von Berlin (bisher Amtsgericht Charlottenburg, Abteilung B, Nummer HRB 208968 B) nach Frankfurt am Main erfolgte mit Beschluss vom 24. Oktober 2023, die Eintragung der Sitzverlegung im Handelsregister des Amtsgerichtes Frankfurt am Main erfolgte am 31. Januar 2024. Die Form des Jahresabschlusses hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB unter Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB auf. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahrens gegliedert. Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden unverändert aus dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 übernommen. Gegenstand des Unternehmens ist der Verkauf und die Reparatur von Lastkraftwagen, Baumaschinen, Personenkraftwagen und anderen gewerblichen und nicht gewerblichen Fahrzeugen sowie damit verbundene Aktivitäten, einschließlich Verkauf von Ersatzteilen, Erbringung von Dienstleistungen, Beratungsleistungen und Finanzdienstleistungen. Es werden keine nach dem Kreditwesengesetz erlaubnispflichtigen Dienstleistungen durch die Gesellschaft ausgeübt. Die Truckservice Bergstraße GmbH & Co. KG mit Sitz in Lorsch ist im Rahmen der Anwachsung per 1. Januar 2023 in der Ferronordic GmbH aufgegangen. Die Anwachsung erfolgte zu Buchwerten. Aufgrund dieser Anwachsung sind die Angaben in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung zum Bilanzstichtag nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Im Folgenden werden die wesentlichen Auswirkungen der Anwachsung auf die Posten der Bilanz der Ferronordic GmbH zum 1. Januar 2023 dargestellt. Der Anstieg des Geschäfts- oder Firmenwertes resultiert mit TEUR 3.340 aus der Anwachsung zu Buchwerten. Die Finanzanlagen reduzieren sich entsprechend um TEUR 3.300. Das Eigenkapital der Ferronordic GmbH ist durch Verluste aufgebraucht. Die Finanzierung der Gesellschaft wird durch Gesellschafterdarlehen über die oberste Muttergesellschaft, Ferronordic AB, Stockholm, Schweden, sichergestellt. Für diese Darlehen wurde mit Wirkung zum 31. Dezember 2023 ein Rangrücktritt erklärt. Darüber hinaus haben die Ferronordic AB, Stockholm, Schweden, sowie der Ferronordic Germany Holding AB, Stockholm, Schweden, eine sogenannte harte Patronatserklärung gegenüber der Gesellschaft abgegeben, in welcher sie jeweils erklären, die Gesellschaft so mit liquiden Mitteln auszustatten, dass diese ihren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachkommen kann. Für die Annahme der Going Concern Prämisse ist die Gesellschaft von der Unterstützung der Gesellschafterin bzw. der obersten Muttergesellschaft abhängig. Die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft ist abhängig von einer ausreichenden und angemessenen Ausstattung mit liquiden Mitteln und hinreichenden Möglichkeiten zur Stellung von finanziellen Sicherheiten im Rahmen der Finanzierung von Mietkäufen. Die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft ist insoweit auch von der erfolgreichen Umsetzung der eingeleiteten Maßnahmen sowie des Eintretens der der Planungsrechnung zugrunde gelegten Prämissen abhängig. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft ist insofern gefährdet, als sich die Ertrags- und Liquiditätslage der Gesellschaft in der Zukunft nicht entsprechend der Planungsrechnung deutlich verbessern und / oder die Gesellschafterin bzw. die oberste Muttergesellschaft in der Lage sein könnten, die Gesellschaft in dem erforderlichen Umfang zu unterstützen. Im Übrigen wird auf den Punkt 3 Erläuterungen zur Bilanz verwiesen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung wurde - trotz der bestehenden bilanziellen Überschuldung - weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) vorgenommen, da die durch die oberste Muttergesellschaft - die Ferronordic AB, Stockholm, Schweden - getroffenen Maßnahmen zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und Finanzierung der Ferronordic GmbH zu einer positiven Fortführungsprognose führen. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Bei unterjährigem Zugang erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Die voraussichtliche Nutzungsdauer entgeltlich erworbener Software beträgt 3 bis 5 Jahre. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 (netto) werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Bewertung von Ersatzteilen und Zubehör erfolgte unter Berücksichtigung eines pauschalen Gängigkeitsabschlages. Bei den Neufahrzeugen wurde im Einzelfall die Bewertung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. Unfertige Leistungen wurden zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Forderungen und sonstige Vermögengegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und zum Nominalwert bzw. zum am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Sofern erforderlich wurden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet. Flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten die Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die aufwandsmäßig einer bestimmten Zeit nach dem Bilanzstichtag zuzuordnen sind. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken, drohende Verluste und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit vom mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind zum Nominalwert angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet die Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die ertragsmäßig einer bestimmten Zeit nach dem Bilanzstichtag zuzuordnen sind. Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften erfasst, die unter dem beherrschenden Einfluss der Ferronordic AB, Stockholm, Schweden, stehen. Auf die Bilanzierung von latenten Steuern wird gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Der Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von TEUR 250 aus dem Vorjahr wird planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibung für den aus dem Jahr 2021 vorhandenen Firmenwert erfolgt planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 Jahren. Der im Geschäftsjahr 2023 neu entstandene Firmenwert, resultierend aus der Anwachsung der Truckservice Bergstraße GmbH & Co. KG, in Höhe von TEUR 3.340 wird entsprechend über einen Zeitraum von 10 Jahren planmäßig linear abgeschrieben. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Bei dem Ausweis der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind die Wertberichtigungen in Abzug gebracht. Forderungen gegen verbundene Unternehmen In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 26.135 (Vorjahr: TEUR 27.437) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 17.234 (Vorjahr: TEUR 10.031) enthalten. Die übrigen Forderungen in Höhe von TEUR 8.901 (Vorjahr: TEUR 17.406) beinhalten Forderungen aus kurzfristig gewährten Darlehen in Höhe von TEUR 1.451 (Vorjahr: TEUR 14.184) sowie aus sonstigen Forderungen in Höhe von TEUR 7.450 (Vorjahr: TEUR 3.222). Der unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesene Betrag der Forderungen gegen Gesellschafter beläuft sich auf TEUR 3.338 (Vorjahr: TEUR 432) und resultiert aus sonstigen Forderungen, mit TEUR 1.270 (Vorjahr: TEUR 0) aus kurzfristig gewährten Darlehen. Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenstände sind Mietkautionen in Höhe von TEUR 99 (Vorjahr: TEUR 5) aktiviert, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 647 (Vorjahr: TEUR 1.638) und debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 774 (Vorjahr: TEUR 1.297) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.482 (Vorjahr: TEUR 1.292) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.702 (Vorjahr: TEUR 1.702) enthalten. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Die Bilanz der Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 einen "Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" in Höhe von TEUR 35.921 (Vorjahr: TEUR 22.120) aus. Zur Abwendung einer möglichen Insolvenzantragspflicht der Geschäftsführung wurden folgende Maßnahmen ergriffen. Die Finanzierung der Gesellschaft wird durch Darlehen der Ferronordic AB, Stockholm, Schweden, sowie der Ferronordic Germany Holding AB, Stockholm, Schweden, sichergestellt. Für diese Darlehen wurde mit Wirkung zum 31. Dezember 2023 ein Rangrücktritt erklärt. Darüber hinaus haben die Ferronordic AB, Stockholm, Schweden, sowie die Ferronordic Germany Holding AB, Stockholm, Schweden, eine sogenannte harte Patronatserklärung gegenüber der Gesellschaft abgegeben, in welcher sie jeweils erklären, die Gesellschaft so mit liquiden Mitteln auszustatten, dass diese ihren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachkommen kann. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 25 und ist entsprechend im Handelsregister eingetragen. Kapitalrücklage Gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 9. Dezember 2019 wurde der Betrag von TEUR 2.500 nach § 272 Abs. 2 Nr.4 HGB in voller Höhe in die Kapitalrücklage eingestellt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.990 (Vorjahr: TEUR 2.256) beinhalten eine Rückstellung für Restrukturierung in Höhe von TEUR 503 (Vorjahr: TEUR 0), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen aus dem operativen Betrieb in Höhe von TEUR 76 (Vorjahr: TEUR 812), Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 959 (Vorjahr: TEUR 1.097), Rückstellungen für Jahresabschluss- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 367 (Vorjahr: TEUR 270) sowie Rückstellungen für Abraum- und Abfallbeseitigung in Höhe von TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 65). Im Übrigen sind Rückstellungen für Aufbewahrungsverpflichtungen von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 12) enthalten. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten im Vorjahr gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 10.051 (Vorjahr: TEUR 1.846), aus gewährten Darlehen (inkl. Zinsen) in Höhe von TEUR 55.703 (Vorjahr: TEUR 51.468) sowie aus sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 11.894 (Vorjahr: TEUR 10.062), resultierend aus kurzfristig gewährten Darlehen sowie Verrechnungen. Für die mittelfristig gewährten Darlehen wurde mit Wirkung zum 31. Dezember 2023 ein Rangrücktritt erklärt; wir verweisen hier auf die Ausführungen zu "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag". Der unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesene Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf TEUR 5.074 (Vorjahr: TEUR 0) und resultiert aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind, soweit ein Sicherungsinstrument vorgesehen ist, durch handelsüblichen Eigentumsvorbehalt besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit TEUR 46.516 (Vorjahr: TEUR 15.244) durch Eigentumsvorbehalt besichert. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert sind, beträgt TEUR 50.460 (Vorjahr: TEUR 31.506). Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Es bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB zwischen der Ferronordic GmbH und Dritten. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr betrugen TEUR 191.064 (Vorjahr: TEUR 160.429). Die Umsatzerlöse entfallen zu rd. 72 % auf den Verkauf, die Vermietung und das Leasing von Fahrzeugen. Der übrige Anteil entfällt im Wesentlichen auf die Werkstattleistungen und sonstige operative Leistungen. Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen mit 98 % den Teilmarkt Deutschland und mit 2 % den Teilmarkt Drittland und EU. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 55 (Vorjahr: TEUR 208). Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Ausgangsrechnungen mit dem Leistungszeitraum 2022. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 132 (Vorjahr: TEUR 25) ausgewiesen. Die Aufwendungen resultieren insbesondere aus nachlaufenden Eingangsrechnungen und Forderungskorrekturen. Darüber hinaus beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erstmalig Kosten für Konzernumlage in Höhe von TEUR 5.075 (Vorjahr: TEUR 0). 5. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB, die nicht in der Bilanz erscheinen, beträgt TEUR 10.149 und resultiert aus bestehenden Mietverhältnissen und Leasingverträgen inkl. Nebenkosten mit den folgenden Fristen: Die Restlaufzeiten betragen:
Vom Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen TEUR 2.748 gegenüber verbundenen Unternehmen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres waren gemäß § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich 329 Mitarbeiter (ohne Auszubildende) beschäftigt.
Vergütungen der Geschäftsführer Die Angabe der Bezüge der aktiven Mitglieder der Geschäftsführung und der früheren Geschäftsführer unterbleiben unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Geschäftsführer Die Geschäfte des Unternehmens werden bzw. wurden durch folgende Personen geführt:
Die Geschäftsführer sind ohne spezifischen Tätigkeitsbereich jeweils für alle typischen Aufgaben eines Geschäftsführers zuständig. Die Angabe eines tatsächlichen ausgeübten Berufs innerhalb der Ferronordic GmbH gem. § 285 Nr. 10 HGB ist insoweit nicht möglich. Konzernzugehörigkeit Die Ferronordic Holding GmbH, Frankfurt am Main, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis in Deutschland auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Die Veröffentlichung erfolgt im Unternehmensregister. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Ferronordic AB, Stockholm, Schweden, einbezogen. Dieser Konzernabschluss umfasst den größten Kreis der einbezogenen Unternehmen. Der Konzernabschluss ist auf der Internetseite www.ferronordic.com veröffentlicht. Abschlussprüferhonorar Der Abschlussprüfer hat für das abgeschlossene Geschäftsjahr Honorare für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 43 in Rechnung gestellt. Andere Leistungen wurden nicht erbracht. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 13.801 auf neue Rechnung vorzutragen. Geschäfte mit nahestehenden Personen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden grundsätzlich zu marktüblichen Bedingungen unter Beachtung des Dealing at Arms Length Prinzip vereinbart. Auswirkungen gemäß Mindeststeuergesetz Das Mindeststeuergesetz ist am 28. Dezember 2023 in Kraft getreten und für das folgende Geschäftsjahr 2024 anzuwenden. Für das Geschäftsjahr beträgt der tatsächliche Steueraufwand / -ertrag aus dem Mindeststeuergesetz TEUR 0.
Frankfurt am Main, den 27. November 2024 Lars Erik Mikael Corneliusson, Geschäftsführer Koenraad Willy Van Imschoot, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Ferronordic GmbH, eingetragen im Handelsregister von Frankfurt am Main, Abteilung B, HRB 133647 (vormals: Berlin (Charlottenburg), HRB 208968 B), hat folgende gesellschaftsrechtlich festgelegte Aufgaben: Der Verkauf und die Reparatur von Lastkraftwagen, Baumaschinen, Personenkraftwagen und anderen gewerblichen und nicht gewerblichen Fahrzeugen sowie damit verbundene Aktivitäten, einschließlich Verkauf von Ersatzteilen, Erbringung von Dienstleistungen, Beratungsleistungen und Finanzdienstleistungen. Es werden keine nach dem Kreditwesengesetz erlaubnispflichtigen Dienstleistungen durch die Gesellschaft ausgeübt. An 22 Standorten, ohne die verbundenen Unternehmen mit Spezialaufgaben, sind bundesweit etwa 374 Ferronordic-Mitarbeitende tätig. Fachkundig und verlässlich wartet und repariert das Unternehmen Lkw und führt Fahrzeugprüfungen sowie Fahrertrainings durch. Die Gesellschaft ist ein unmittelbares Tochterunternehmen der Ferronordic Holding GmbH, Frankfurt am Main, und wird in deren Konzernabschluss, der für den kleinsten Kreis der Unternehmen aufgestellt wird, einbezogen. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Ferronordic AB, Stockholm, Schweden, einbezogen. Dieser Konzernabschluss umfasst den größten Kreis der einbezogenen Unternehmen. Der Konzernabschluss ist auf der Internetseite www.ferronordic.com veröffentlicht. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Nach Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 15. Januar 2024 ist das Bruttoinlandsprodukt 2023 preisbereinigt um 0,3 % niedriger als im Vergleich zum Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch die steigenden Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. (Quelle: Pressemitteilung Nr. 019 des Statistischen Bundesamtes vom 15. Januar 2024). 2. Darstellung zum Geschäftsverlauf Wirtschaftliches Umfeld Die Nutzfahrzeuge schlossen das Jahr 2023 ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab. Die Neuzulassungsstatistik wies für die Zugmaschinen insgesamt einen Zuwachs von +8,4 %, darunter Sattelzugmaschinen mit +30,1 %, gegenüber dem Vorjahreszeitraum aus. Die Lastkraftwagen (Lkw) stiegen um +14,5 %, die Kraftomnibusse um +12,5 % und die Sonstigen Kraftfahrzeuge (Kfz) legten um +0,3 % zu. (Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt vom 4. Januar 2024) Umsatzentwicklung Im Jahr 2023 haben sich die Gesamtumsätze des Unternehmens um TEUR 30.635 erhöht. Den stärksten Umsatzzuwachs generierte das Unternehmen mit Erlösen aus Neufahrzeugverkäufen mit einer Steigerung um TEUR 22.093 auf TEUR 125.192 (Vj. TEUR 103.099) ohne den Intercompany-Erlös. Die Intercompany-Verkäufe von Neufahrzeugen erhöhten sich um TEUR 8.569 auf TEUR 11.773, gegenläufig reduzierten sich die Intercompany Gebrauchtfahrzeugverkäufe um TEUR 8.327 auf TEUR 0. Eine Steigerung von TEUR 540 auf TEUR 4.275 verzeichnet das Unternehmen beim Direktverkauf von Teilen und auch der Verkauf von Teilen im Zusammenhang mit Werkstattleistungen von TEUR 22.233 auf 26.051 konnte gesteigert werden. Die weiteren Erlösbereiche, Service-, Arbeits- und Lohnleistungen sowie Nebenerlöse, ergeben einen Gesamtwert von TEUR 23.772 und eine Steigerung um 20 % gegenüber dem Vorjahr. Die Anzahl der verkauften Lkw-Gebrauchtfahrzeuge sank in 2023 auf 0 gegenüber 2022 (288) Fahrzeuge. Bei den Lkw-Neufahrzeugen lagen die Verkaufswerte 2023 bei 975 gegenüber 2022 (956) mit einer Differenz von 19 über den Verkaufszahlen des Vorjahres. Im Vergleich zur Gesamtwirtschaft liegen somit die Verkaufszahlen mit einem Plus von 2 % bei Neufahrzeugen nahezu gleich mit den Verkaufszahlen 2022. Auch die Anzahl der bearbeiteten Aufträge für Werkstattleistungen nahm in 2023 weiterhin zu: die Gesellschaft wickelte in 2023 63.694 Aufträge ab gegenüber 52.625 in 2022. Geschäftsentwicklung Die Truckservice Bergstraße GmbH & Co. KG mit Sitz in Lorsch ist im Rahmen der Anwachsung per 1. Januar 2023 in der Ferronordic GmbH aufgegangen. Aufgrund dieser Anwachsung zu Buchwerten sind die Angaben in der Bilanz und Gewinn und Verlustrechnung zum Bilanzstichtag nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Investitionen Das Investitionsvolumen in immaterielle Vermögensgegenstände und in das Sachanlagevermögen im Wirtschaftsjahr 2023 betrug TEUR 4.687. Hierbei handelt es sich vorwiegend um Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen im IT-Bereich sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung von insgesamt TEUR 1.219, ferner auch um den Zugang aus der Übernahme von Anlagevermögen zu Buchwerten (TEUR 129) und des Firmenwerts (TEUR 3.339) aus der Anwachsung der Truckservice Bergstraße GmbH & Co. KG. Die Finanzanlagen haben sich im Wirtschaftsjahr 2023 um TEUR 3.300 reduziert. Dies resultiert aus dem Abgang der Beteiligung an der Truckservice Bergstraße GmbH & Co. KG (TSB) auf Grund der Anwachsung im Berichtsjahr. Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben Die Finanzierung des Betriebskapitals sowie der Anteilsübernahme an verbundenen Unternehmen durch die Ferronordic GmbH erfolgt über konzerninterne Darlehen. Darüber hinaus erfolgt die Finanzierung des Bestands für Neufahrzeuge von Volvo oder Renault im kurzfristigen Bereich über Zwischenfinanzierungsdarlehen der Volvo Financial Services GmbH (VFS), Ismaning. Der Darlehensstand aus der Zwischenfinanzierung zum Jahresende beträgt TEUR 46.515 (Vorjahr: TEUR 15.244) und ist durch Eigentumsvorbehalt besichert. Personal- und Sozialbereich Im Jahresdurchschnitt waren inklusive der Auszubildenden 374 Mitarbeiter:innen (Vj. 377) beschäftigt, davon im Jahresmittel 45 (Vj. 39) Auszubildende. Das Personal wurde aufgrund der Neugliederung der operativen Geschäftstätigkeit der Vergangenheit in anderen Unternehmen der Ferronordic Gruppe Deutschland weitestgehend abgebaut und bei der Ferronordic GmbH untergebracht. Die Eingliederung der Truckservice Bergstraße GmbH & Co. KG schließt diesen Prozess vorläufig ab. Geschäftsergebnis Wir verweisen hier auf die Ausführungen zu 3. a) Ertragslage. 3. Darstellung der Lage a) Ertragslage Der Umsatz der Gesellschaft hat sich, im Geschäftsjahr 2023 um 19,1 % verbessert. Die Umsatzerlöse des Jahres 2023 stiegen um TEUR 30.635 auf TEUR 191.064 (2022: TEUR 160.429). Die Gesamtleistung einschließlich der Bestandsveränderung aus unfertigen Leistungen beträgt TEUR 191.362. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Ferronordic GmbH aus dem Neuwagenverkauf von LKW insgesamt Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 136.965 (2022: TEUR 106.304), aus dem Gebrauchtwagenverkauf von LKW insgesamt Umsatzerlöse TEUR 0 (2022: TEUR 6.754) und aus Werkstattleistungen TEUR 53.886 (2022: TEUR 40.477). Der Umsatzsteigerung von 19,1 % folgt die Steigerung beim Materialaufwand von 18,1 %. Der Materialaufwand erhöhte sich von TEUR 130.741 um TEUR 23.669 auf TEUR 154.410. Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Umsatzerlöse inklusive der Bestandsveränderungen liegt bei 80,7 %, damit 0,8 % niedriger als im Vorjahr (81,5 %). Der Personalaufwand beträgt TEUR 25.918 (Vorjahr: TEUR 24.082) und ist um 7,6 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Umsatzerlöse ist gegenüber dem Vorjahr um 1,4 %-Punkte auf 13,6 % gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 7.642 auf TEUR 20.787 gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf Reparaturen und Instandhaltung TEUR 749 (Vorjahr: TEUR 895), Miet- und Nebenkosten bzw. Raumkosten TEUR 5.413 (Vorjahr: TEUR 4.029), Werbe- und Reisekosten TEUR 1.147 (Vorjahr: TEUR 815), Fahrzeugkosten TEUR 3.672 (Vorjahr: TEUR 2.602) sowie mit TEUR 8.978 (Vorjahr: TEUR 4.707) auf verschiedene betriebliche Kosten zurückzuführen. In den verschiedenen betrieblichen Kosten ist u.a. eine Konzernumlage von TEUR 5.075 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. Das negative Finanz- und Beteiligungsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 1.476 auf TEUR 3.675 verändert und resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Zinsbelastung für Darlehen aus dem Konzernverbund im Zusammenhang mit Akquisitionen der Vorjahre sowie der Finanzierung des Betriebskapitals. Die Entwicklung der Darlehen von verbundenen Unternehmen ist unter Punkt 3 c) Vermögenslage erläutert. Die Gesellschaft erzielte im Berichtsjahr ein negatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von TEUR 10.104 (Vorjahr: TEUR 7.997). Der Jahresfehlbetrag der Gesellschaft beträgt TEUR 13.801 und hat sich gegenüber dem Ergebnis des Vorjahres (TEUR 9.599) um TEUR 4.202 verschlechtert. Das negative Ergebnis nach Steuern ist u.a. geprägt durch die getätigten Abfindungen im Rahmen von Restrukturierungs- und Reorganisationsmaßnahmen, dazugehöriger Beratungskosten sowie Konzernumlagen und Zinsen aus dem Konzernverbund. b) Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die konzerninterne Kreditfinanzierung langfristig gesichert. Weitere Darlehen, ausgenommen der kurzfristigen Zwischenfinanzierungsdarlehen der Volvo Financial Services GmbH, bestehen nicht. Die Finanzierung der Gesellschaft wird durch Darlehen der Ferronordic AB, Stockholm, Schweden, sowie der Ferronordic Germany Holding AB, Stockholm, Schweden, sichergestellt. Für diese Darlehen wurde mit Wirkung zum 31. Dezember 2023 ein Rangrücktritt erklärt. Die oberste Muttergesellschaft, Ferronordic AB, Schweden, sowie die Ferronordic Germany Holding AB, Stockholm, Schweden, haben unter dem Datum vom 31. Dezember 2023 jeweils eine Patronatserklärung zugunsten der Ferronordic GmbH abgegeben. Sie verpflichten sich darin jeweils, die Gesellschaft zukünftig so mit Liquidität auszustatten, dass diese jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Der Cashflow, definiert als Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen, beträgt TEUR -12.420 gegenüber TEUR -8.489 im Vorjahr. Die Kapitalflussrechnung ist geprägt durch einen Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 29.577 (ohne Zinsergebnis) und dem Abfluss aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 1.381 (inklusive Zinsergebnis). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - im Wesentlichen bestimmt durch Darlehen aus Mitteln der Muttergesellschaft Ferronordic Germany Holding AB und der obersten Konzerngesellschaft Ferronordic AB sowie die Finanzierung über Zwischenfinanzierungsdarlehen der Volvo Financial Services GmbH - beträgt TEUR 31.345. Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode weist bei einem Gesamtmittelzufluss von TEUR 387 einen Bestand von TEUR 4.988 gegenüber TEUR 4.601 im Vorjahr aus. Das Working Capital (kurzfristiges Vermögen abzüglich kurzfristigen Fremdkapitals) beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 12.723 (Vorjahr: TEUR 22.296). Die Verschlechterung resultiert im Wesentlichen aus den höheren Verbindlichkeiten zum Bilanzichtag. Die Gesellschaft war im Jahr 2023 jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen, die Liquidität war jederzeit gesichert. c) Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich von TEUR 7.012 im Vorjahr um TEUR 6 auf TEUR 7.018 leicht erhöht. Bzgl. der Anlagenzugänge verweisen wir auf den Punkt Investitionen oben und auf den Anlagespiegel. Das Vorratsvermögen hat sich von TEUR 24.413 im Vorjahr auf TEUR 47.095 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf die Bestandserhöhung bei den Lkws in Höhe von TEUR 21.854 zurückzuführen. Mit der marktgerechten Bewertung der Bestände, insbesondere bei den Fahrzeugen, wurde den zu erwartenden Risiken Rechnung getragen. Im Übrigen nahmen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.257 ab, was auf Lkw-Verkäufe zum Ende des Jahres 2023 zurückzuführen ist. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.302 auf TEUR 26.135 gesunken. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind, im Wesentlichen Umsatzsteuerbedingt, um TEUR 1.213 auf TEUR 2.168 gesunken. Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt TEUR 4.988 gegenüber TEUR 4.601 im Vorjahr. Zur Veränderung des Finanzmittelfonds verweisen wir auf die Ausführungen unter Punkt 3 b) Finanzlage. Der Kapitalfehlbetrag ist aufgrund des Jahresfehlbetrags um TEUR 13.801 auf TEUR 35.921 gestiegen. Die Kapitalrücklage entspricht mit TEUR 2.500 dem Wert des Vorjahres. Die Rückstellungen sind um TEUR 236 auf TEUR 2.020 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Zusammenhang mit der positiven Entwicklung des Lkw-Geschäfts und den höheren Zwischendarlehensfinanzierungen im Fahrzeugbestand um TEUR 31.045 auf TEUR 46.553 erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt um TEUR 12.318 auf TEUR 3.944 reduziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich insgesamt um TEUR 14.273 auf TEUR 77.648 erhöht. Die Gründe hierfür sind im Wesentlichen zurückzuführen auf abgegrenzte Zinsen für gewährte Darlehen in Höhe von TEUR 2.608 sowie stichtagsbedingt aus der Zunahme der Liefer- und Leistungsbeziehungen im Konzernverbund in Höhe von TEUR 8.205 sowie aus der Zunahme der sonstigen Verbindlichkeiten TEUR 1.832. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 55.703 mittelfristige Darlehen nebst Zinsen, mit TEUR 11.894 sonstige Verbindlichkeiten, u. a. resultierend aus kurzfristig gewährten Darlehen sowie Verrechnungen, und mit TEUR 10.051 Verbindlichkeiten aus Liefer- und Leistungsbeziehungen im Konzernverbund. Die sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 965) haben sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 1.342) insgesamt um TEUR 377 auf TEUR 965 verringert. Die Bilanzsumme ist von TEUR 99.236 im Vorjahr auf TEUR 131.308 zum 31. Dezember 2023 gestiegen. d) Gesamtbeurteilung Die Geschäftsführung hält die tatsächlich eingetretenen finanziellen Ergebnisse in Anbetracht der externen Einflüsse für akzeptabel, ist jedoch mit der Entwicklung, dem Geschäftsverlauf und dem erreichten Betriebsergebnis vor Abschreibung (EBITDA) in Höhe von TEUR -8.723 (Vorjahr: TEUR -6.887) nicht zufrieden. e) Vergleich des Geschäftsverlaufs mit den Prognosen im Vorjahr Die prognostizierten Werte für das Jahr 2023 konnten für die Umsatzerlöse sowie das geplante EBIT nicht erreicht werden. Damit wurden die Unternehmensziele eines Umsatzanstiegs sowie Ergebnisanstiegs gemäß Budget nicht erreicht. Im Geschäftsjahr 2023 haben wir Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 191.064 erzielt. Für das Jahr 2023 war ein Umsatz in Höhe von TEUR 214.347 budgetiert worden. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein negatives EBIT von TEUR 10.104 erzielt. Dieses lag deutlich unter dem Budget 2023 mit einem geplanten positiven EBIT in Höhe von TEUR 9.691. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Unternehmenssteuerung werden unter anderem die Kennzahlen Umsatz und EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern ohne Beteiligungsergebnis) herangezogen. III. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung 1. Risikobericht Die deutsche Automobilindustrie steht vor Herausforderungen durch den Technologiewandel und den zunehmenden Wettbewerb aus Asien, insbesondere China. Protektionistische Maßnahmen und Handelskonflikte könnten die Exportmöglichkeiten einschränken und die Lieferketten belasten. Insgesamt bleibt das Marktumfeld für die Automobilindustrie herausfordernd, aber durch gezielte Anpassungen und Investitionen können Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern und Chancen nutzen. Neben den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist die Gesellschaft vor allem von der Geschäfts- und Modellpolitik des Herstellers abhängig. Das Risiko wird derzeit als mittel eingestuft. Die Ferronordic GmbH hat aufgrund der Jahresfehlbeträge der letzten Jahre, im Wesentlichen bedingt durch die Neuordnung der operativen Geschäftstätigkeit sowie getätigte Abfindungen im Rahmen von Restrukturierungs- und Reorganisationsmaßnahmen, dazugehöriger Beratungskosten sowie aus Lizenzen und Zinsen gegenüber der mittelbaren Muttergesellschaft, ihr Eigenkapital vollständig aufgebraucht. Die bisherigen Jahresergebnisse und der prognostizierte Verlust sind insoweit weiterhin auf die Aktivitäten der Gesellschaft zur Etablierung im Markt und damit strukturell bedingt. Die Finanzierung der Gesellschaft wird durch Darlehen der Ferronordic AB, Stockholm, Schweden, sowie der Ferronordic Germany Holding AB, Stockholm, Schweden, sichergestellt. Für diese Darlehen wurde mit Wirkung zum 31. Dezember 2023 ein Rangrücktritt erklärt. Darüber hinaus haben die Ferronordic AB, Stockholm, Schweden, sowie der Ferronordic Germany Holding AB, Stockholm, Schweden, eine sogenannte harte Patronatserklärung gegenüber der Gesellschaft abgegeben, in welcher sie jeweils erklären, die Gesellschaft so mit liquiden Mitteln auszustatten, dass diese ihren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachkommen kann. Für die Annahme der Going Concern Prämisse ist die Gesellschaft von der Unterstützung der Gesellschafterin bzw. der obersten Muttergesellschaft abhängig. Die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft ist abhängig von einer ausreichenden und angemessenen Ausstattung mit liquiden Mitteln und hinreichenden Möglichkeiten zur Stellung von finanziellen Sicherheiten im Rahmen der Finanzierung von Mietkäufen. Die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft ist insoweit auch von der erfolgreichen Umsetzung der eingeleiteten Maßnahmen sowie des Eintretens der der Planungsrechnung zugrunde gelegten Prämissen abhängig. Die Fortführung der Unternehmenstätigkeit der Gesellschaft ist insofern in ihrer Entwicklung beeinträchtigt, als sich die Ertrags- / Liquiditätslage der Gesellschaft in der Zukunft nicht deutlich verbessern und / oder der Gesellschafter bzw. die oberste Muttergesellschaft nicht in der Lage sein könnten, die Gesellschaft in dem erforderlichen Umfang zu unterstützen. 2. Chancenbericht Die Übernahme von vormals verbundenen Gesellschaften in die Ferronordic-Gruppe, verbunden mit der Optimierung des operativen Geschäftes in allen verbundenen Unternehmen, wird die Synergieeffekte verstärken. Die gesamte, auch noch im Jahr 2025 fortzuführende Neustrukturierung des Unternehmensverbundes, dient dazu, die unterschiedlichen Geschäftsbereiche zu gliedern und Kostenoptimierungen im Bereich Administration, Management und Buchhaltung zu erreichen. Die größeren finanziellen Mittel der Ferronordic-Gruppe werden die notwendigen Investitionen in Gebäude und Anlagen ermöglichen, um den technologischen Wandel im Produkt-, Verkaufs- und Servicebereich operationalisiert umzusetzen. Wir sind überzeugt, aufgrund der Umstrukturierungsmaßnahmen in der Ferronordic Gruppe Deutschland mit den geplanten Verschmelzungen und Neugliederungen die entstehenden Synergieeffekte besser nutzen zu können. 3. Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken Die Gesamtsituation der Chancen und Risiken setzt sich aus den oben genannten Einzelaspekten zusammen. Auf Grundlage der uns heute bekannten Informationen verfügt das Unternehmen über eine positive wirtschaftliche Zukunftsprognose. Insbesondere unter Berücksichtigung der erhaltenen Patronatserklärung sind derzeit keine Risiken erkennbar, die einzeln oder gemeinsam im aktuell überschaubaren Zeitraum den Fortbestand der Gesellschaft gefährden. IV. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und Gesamtaussage der Geschäftsführung zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft Bezugnehmend auf die Informationen unter III. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung wurde ein Budget für 2024 mit Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 166.512 und einem positiven EBIT von TEUR 6.207 erstellt. Jedoch zeigt sich per Q3 2024, dass kein positives EBIT 2024 erreicht werden wird. Im Rahmen der immanenten Risiken geht die Geschäftsführung davon aus, dass der im Jahr 2021 eingeschlagene und auch im Jahr 2023 fortgeführte Pfad der Zunahme des Geschäfts mit Reparaturen auch in den Folgejahren beschritten wird, indes die Zunahme des Geschäfts mit Neufahrzeugen stagniert bzw. mit Umsatzeinbrüchen von bis zu 30 % gerechnet wird. V. Berichterstattung über Unsicherheiten im Zusammenhang mit nach dem Bilanzstichtag eingetretenen Ereignissen Zusammenfassend gehen wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt von einer sichergestellten Liquidität (wir verweisen auf die unter Punkt 3. b) genannten Patronatserklärungen) und damit von einer nicht bestandsgefährdenden Entwicklung für unser Unternehmen aus.
Frankfurt am Main, den 27. November 2024 Lars Erik Mikael Corneliusson, Geschäftsführer Koenraad Willy Van Imschoot, Geschäftsführer Protokoll der Gesellschafterversammlung der Ferronordic GmbH Frankfurt am Main vom 28. November 2024Unter Verzicht auf die Einhaltung der Form- und Fristvorschriften des Gesellschaftsvertrages und des Gesetzes kommt der Gesellschafter der Ferronordic GmbH
zu einer Gesellschafterversammlung zusammen und beschließt folgendes:
wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.
Frankfurt am Main, 28. November 2024 Ferronordic Holding GmbH, Frankfurt am Main |
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