Laumer Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Moritz Laumer seit 19.9.2022 | Geschäftsführer |
Felix Laumer seit 19.9.2022 | Geschäftsführer |
Christian Wilhelm Laumer seit 3.4.2007 | Geschäftsführer |
Richard Wilhelm Laumer seit 12.11.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Laumer Bautechnik GmbHMassingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2020 bis zum 28.02.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1.3.2020 bis 28.2.2021Laumer Bautechnik GmbH, Massing1. Geschäftsmodell Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und Vertrieb von Baufertigteilen aus Materialien aller Art, insbesondere aus Beton und Holz, ferner die Bausanierung und das nachträgliche Verstärken von Bauteilen und Bauwerken und alle damit zusammenhängenden Aktivitäten und Dienstleistungen. Hauptabsatzgebiete sind Ober- und Niederbayern. 2. Wirtschaftsbericht a) Markt-, und Umsatz- und wirtschaftliche Entwicklung Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Jahr 2020 sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 4,6 % gegenüber dem Vorjahr. Nach zehn Jahren Wirtschaftswachstum in Folge ging die Wirtschaftsleistung Deutschlands somit erstmals wieder deutlich zurück. Zurückgegangen war das BIP zuletzt im Jahr 2009, als Deutschland wie die meisten anderen Länder weltweit von den Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen war. Grund für den starken Einbruch 2020 sind die Auswirkungen der Corona-Krise und der damit einhergehende Shutdown der Wirtschaft. (veröffentlicht von Statista Research Department, 25.08.2021). Situation der Firma Laumer Bautechnik GmbH Für die Bauwirtschaft wurden die insgesamt ungünstigen wirtschaftlichen Voraussetzungen durch die nach wie vorherrschende Niedrigzinspolitik relativiert. Das machte sich im Berichtszeitraum auch bei der Laumer Bautechnik GmbH bemerkbar. Die meiste Zeit waren unsere verschiedenen Abteilungen gut bis sehr gut ausgelastet. In Summe konnten wir die Gesamtleistung mit einem leichten Plus von 2,4% praktisch auf demselben Niveau halten. Das Jahresergebnis musste dagegen einen Rückgang um 17% hinnehmen, was neben einem erhöhten Personalaufwand (+5%), erhöhten Abschreibungen (+12%) auch gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+10%) geschuldet ist, die hauptsächlich aus dem neu gebauten Garagenwerk resultieren. Gleichzeitig sind die sonstigen betrieblichen Erträge um 48% im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Inbetriebnahme des Werks erfolgte sukzessive erst im Laufe des Geschäftsjahres. Die Personalsituation ist bei de facto null Arbeitslosigkeit in unserer Gegend zwar generell schwierig, trotzdem konnten wir unsere vor allem durch das Garagenwerk neu zu besetzenden Stellen insgesamt gut füllen. Mittlerweile verbesserte Sprachkenntnisse bei Flüchtigen/ Eingewanderten erleichterten uns die Suche nach Anlern- und Hilfskräften, eine weitere Entspannung erhoffen wir uns von dem mit der Umstellung auf Elektroautos einhergehenden Rückgang des Personalbedarfs in der Automobilindustrie, von dem wir durch die Nähe zum BMW-Werk Dingolfing besonders betroffen sind. Im Durchschnitt beschäftigte die Laumer Bautechnik GmbH 2020/21 243 Mitarbeiter (§ 267 Abs. 5 HGB). Der Anstieg um im Durchschnitt 13 Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus dem Aufbau der Produktion im neuen Garagenwerk. b) Investitionen Nach der größten Einzelinvestition der Firmengeschichte in den Neubau einer Garagenfertigungsanlage in den Vorjahren beschränkte sich die Investitionstätigkeit im Berichtszeitraum hauptsächlich auf Ersatzinvestitionen. 3. Lage des Unternehmens: Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage a) Vermögenslage Das Gesamtvermögen der Laumer Bautechnik GmbH von T€ 36.610 setzt sich aus Anlagevermögen T€ 12.300, Umlaufvermögen T€ 24.065, Rechnungsabgrenzungsposten T€ 119 sowie aktiven latenten Steuern von T€ 126 zusammen. Der Anstieg im Bereich des Anlagevermögens (+T€ 3.191) ergibt sich aus den Zugängen von Wirtschaftsgütern für das neue Garagenwerk. Die Erhöhung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um T€ 495, sowie der fertigen Erzeugnisse (+T€ 89) und der in Ausführung befindliche Aufträge (+T€ 2.160) haben ihre Ursache zum einen in dem im Baubereich typischen zyklischen Schwankungen bei Umsatz und Bestandsveränderung und zum anderen in der Erhöhung der Produktionstätigkeit zum Ende des Geschäftsjahres hin. Die Veränderungen im Bereich der Forderungen (+T€ 390) bewegen sich ebenfalls im Rahmen der typischen zyklischen Schwankungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich im Geschäftsjahr um T€ 3.883 vermindert, hier wurde das bestehende Kapital von der Tochtergesellschaft rückgeführt. Gleichzeitig erhöhten sich die sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 4.774, was der Ausgabe eines Darlehens innerhalb des Unternehmensverbunds geschuldet ist. Die flüssigen Mittel zum Bilanzstichtag betragen T€ 3.464, das entspricht einem Rückgang um T€ 5.363, der ebenfalls der großen Investitionstätigkeit (Anlagenzugänge in Höhe von T€ 5.201) des laufenden Geschäftsjahres geschuldet ist. Kreditlinien für den operativen Bereich mussten nicht beansprucht werden. Die Eigenkapitalquote ist von 83,5% auf 79,9% gesunken - ebenfalls ein Resultat aus dem Neubau des Garagenwerks, das von der Laumer KG errichtet wurde (Anstieg der Bilanzsumme bei leicht rückläufigem Ergebnis und Ausschüttungen). Die sonstigen Rückstellungen sind um T€ 684 gestiegen. Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf der Bildung einer Gewährleistungseinzelrückstellung. Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 625 erhöht, was auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückgeht, die um T€ 702 gestiegen sind. b) Ertragslage Wesentliche Kennzahlen zur Ertragslage:
Erläuterung der wesentlichen Veränderungen zum Vorjahr: Der Umsatz ging im Berichtszeitraum um 3,5% auf T€ 51.422 zurück, was zum Teil der Tatsache geschuldet ist, dass die Fertigstellung vieler Aufträge ins Folgejahr verlagert werden musste (Bestandserhöhung +T€ 2.249). Die Gesamtleistung ist somit um T€ 1.251 auf T€ 53.868 angewachsen. Der Materialaufwand beträgt 45,5% der Gesamtleistung und ist damit im Vergleich zum Vorjahresniveau (46,2%) etwas niedriger. Die Personalkosten sind um 5,2% gestiegen, was im Wesentlichen mit dem sukzessiven Personalaufbau im neuen Garagenwerk zu tun hat. Ebenso sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 1.019 angestiegen, was einerseits in Zusammenhang mit dem neuen Werk steht und andererseits aus der bereits erwähnten Erhöhung der Gewährleistungsrückstellung resultiert. Diese Veränderungen führten dann - zusammen mit den niedrigeren Steuern - letztendlich zu dem im Vergleich zum Vorjahr um T€ 754 schlechteren Jahresergebnis von T€ 3.663 und damit zu einer von 8,3% auf 7,1% gefallenen Umsatzrendite. c) Finanzlage Die Gesellschaft konnte ihrer Zahlungsverpflichtungen zu jeder Zeit erfüllen. Der Bestand der liquiden Mittel ist zum Vorjahr um T€ 5.362 niedriger geworden und beträgt zum Bilanzstichtag T € 3.464. d) Zusammenfassung Die konstante Geschäftsentwicklung, die gute Ertragslage und die hohen Quoten bei Eigenkapital und Liquidität (Cashflow T€ 5.699) führten zu besten Ratingnoten bei unserer Hausbank (Stichtag 28.2.2019: 1AA- mit einer Ausfallwahrscheinlichkeit von 0,04 %) und einer Bonitätsbewertung von "sehr gut" durch die Creditreform. Zusammenfassend stellt die Geschäftsführung somit fest, dass sich die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter positiv entwickelt hat, wenn auch der Jahresüberschuss aus den o.g. Gründen rückläufig war. 4. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung a) "Globale" Risiken Vor dem Hintergrund der sich weiter ausbreitenden Pandemie und den damit verbundenen sozialen und wirtschaftlichen Einschränkungen und Verwerfungen ist eine Prognose schwer zu erstellen. Das Maßnahmenpaket aus Hygienekonzept und Arbeiten im Homeoffice, das in Zusammenarbeit mit unserem Sicherheitsbeauftragten bereits im Vorjahr erstellt und eingeführt worden war, wurde beibehalten, konnte aber doch Infektionen nicht verhindern. Als Auswirkung der Pandemie hinzugekommen sind Materialengpässe und sprunghafte Preiserhöhungen bei Energie und Material in Höhe von 10% und mehr, die die Bautätigkeit generell eher bremsen und vor allem auch die Ertragssituation eklatant schwächen, weil sie in bestehende Aufträge schwer bis gar nicht einzubringen sind. Auf Grundlage der dritten Quartalsabrechnung ist denn auch zwar ein höherer Umsatz (ca. 59 Mio. €) zu erwarten, allerdings bei einem gleichzeitigen Einbruch des Jahresüberschusses (ca. 1,5 Mio. €). b) Erweiterung des Kundenkreises und der Geschäftsfelder (Chance) Es gilt deshalb umso mehr, unseren Kundenkreis auszubauen und unser Geschäftsfeld, unsere Produktpalette und unsere Leistungen zu erweitern, ohne die Kernkompetenz zu vernachlässigen, damit keine Abhängigkeit von bestimmten Wirtschaftsbereichen entsteht. Unsere Schwerpunkte liegen dabei auf dem Gewerbebau, dem Landwirtschaftlichen Bauen und, als Hersteller von Fertiggaragen, dem Wohnbau. In den letzten Jahren haben wir unser Portfolio sukzessive um Container und Module für Spezialaufgaben aus allen drei Bereichen erweitert und unsere Marktposition ausgebaut und gefestigt. Dazu setzen wir auch in Zukunft auf faire Zusammenarbeit mit Bauunternehmern, Zimmerern und Bauträgern einerseits und Produktentwicklung andererseits. c) Qualität und Verlässlichkeit (Chance) Der gute Ruf unserer Firma ist das Fundament unseres Erfolges. Er beruht zum einen auf der hohen Qualität in der gesamten Produkt- und Dienstleistungskette, die es zu festigen und weiter zu verbessern gilt, zum anderen auf unserer Verlässlichkeit. Als Familienunternehmen im klassischen Sinn denken wir in Generationen. Entsprechend ist unsere Firmenphilosophie auf Nachhaltigkeit angelegt, wir setzen nicht auf profitmaximierte Einzelaufträge, sondern auf kontinuierliche technische Weiterentwicklung und langfristige Kundenbindung. d) Anforderungen durch technischen Wandel (Risiko und Chance) In den letzten Jahren ist eine Reihe von neuen Normen, Bestimmungen und Gesetzen eingeführt worden. Die qualitativen Anforderungen an das Bauen insgesamt steigen ständig. Mit unserem angegliederten hauseigenen Ingenieurbüro und seinen gut ausgebildeten Ingenieuren, Architekten und Zeichnern verfügen wir über die besten Voraussetzungen, diese zu erfüllen und uns darüber hinaus einen Vorsprung gegenüber unseren Mitbewerbern zu erarbeiten. Trotzdem machen es neue Normen in der technischen Bearbeitung und der Bauphysik (z.B. Energieeinsparverordnungen), Ablaufhemmnisse durch langwierige Genehmigungsverfahren und Abhängigkeiten von Fördermaßnahmen immer schwieriger, die Planung für ein Projekt wie beabsichtigt durchzuziehen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, diese negativen äußeren Einwirkungen durch folgende interne Maßnahmen bestmöglich abzufedern: Verbesserung der Arbeitsorganisation und der Arbeitsabläufe innerhalb jeder Abteilung, Verbesserung der Zusammenarbeit und der Abläufe zwischen den Abteilungen im Büro sowie zwischen Büro und Produktion, Transport und Montage, Verbesserung der Teamfähigkeit der Mitarbeiter. Der Eintritt der 3. Generation in die Firma sowie vieler junger, gut ausgebildeter Nachwuchskräfte hat einen Schub in Richtung Digitalisierung bewirkt, der in den nächsten Jahren weiter vorangetrieben wird. e) Abhängigkeit von qualifizierten Mitarbeitern und Führungskräften (Risiko) Wenn auch auf dem Arbeitsmarkt noch nicht von einer Entspannung die Rede sein kann, fiel es uns im Berichtszeitraum leichter, neue gewerbliche Mitarbeiter zu finden und in die verlässliche Kernmannschaft zu integrieren. Um auch in Zukunft eine gute Personaldecke zu gewährleisten, fahren wir weiterhin die Doppelstrategie, zum einen durch ein gutes Betriebsklima für den Erhalt einer zufriedenen und leistungsbereiten Stammbelegschaft zu sorgen, zum anderen legen wir großen Wert auf eine gute und kontinuierliche Lehrlingsausbildung. Über allem steht aber unser guter Ruf als Arbeitgeber. f) Produkt- und Gewährleistungsrisiken (Chance) Die bundesdeutsche und vor allem die europäische Gesetzgebung hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Gesetzen auf den Weg gebracht, die den Kunden/Verbrauchern in Bezug auf die Qualität von Waren und Dienstleistungen einen hohen Verbraucherschutz garantieren. Wir werden weiter an unserem Qualitätssicherungssystem arbeiten und dabei nach Lösungen suchen, die effektiv sind und sich gleichzeitig betriebswirtschaftlich in einem vertretbaren Rahmen halten. g) Material- und Rohstoffversorgung (Chance) Einen Vorgeschmack auf die Auswirkungen von generell knapper werdenden Ressourcen im Rohstoffbereich haben wir zum Berichtszeitpunkt pandemiebedingt kennengelernt: Materialengpässe, Lieferschwierigkeiten und ein eklatanter Preisanstieg sind Probleme, mit denen wir bereits seit einem Jahr kämpfen und die - damit ist zu rechnen - noch länger anhalten werden. Bestrebungen von politischer Seite, z.B. den CO 2 -Verbrauch zu drosseln und mit entsprechenden Ausgleichszahlungen zu regulieren, werden sich zusätzlich niederschlagen. Wir begegnen dem, indem wir - im Rahmen unserer Möglichkeiten - mit Material sparsam umgehen. Als Beispiel sei unsere Mattenschweißanlage angeführt, bei der wir mit passgenauen Vorgaben Verschnitt weitestgehend vermeiden. Anfallender Restbeton wird zur Herstellung kleinerer Teile verwendet, was dann noch übrigbleibt, wird recycelt. Neben den Einsparungsbemühungen beim Verbrauch ist unser Einkauf angehalten, effizient Marktpreise zu verfolgen und günstige Situationen zu nutzen. Um Lieferengpässe auszuschließen, arbeitet er dabei mit mehreren Bezugsquellen. Mit unserer guten Liquidität sind wir in der Lage, vorausschauend Vorräte anzulegen. 5. Forschung und Entwicklung (Chance) Die Freude an technischem Fortschritt und Innovation ist seit Gründung der Firma ein wesentlicher Bestandteil der Firmenphilosophie. Nach dem "Prinzip der kleinen Schritte" sind wir laufend dabei, technische Neuerungen, Produktverbesserungen, Einbauteile und Materialien auf ihre Anwendbarkeit zu überprüfen und die Erkenntnisse auf unsere Baukonstruktionen zu übertragen. Technische Entwicklungen verfolgen wir aufmerksam über die Fachpresse, Seminare, den Austausch mit befreundeten Firmen und durch Weiterbildungsveranstaltungen und sind kontinuierlich bestrebt, sie in jedem unserer Geschäftsfelder nutzbringend einzubringen. Insbesondere durch die aktive Mitarbeit
halten wir uns ständig auf dem Laufenden über die neuesten technischen und marktrelevanten Entwicklungen. 6. Risikomanagementziele und -methoden Unser Risikomanagement der letzten Jahre hat sich bewährt und wurde daher weitgehend unverändert belassen. Wir versuchen, durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung das Risikoniveau so niedrig wie nur irgend möglich zu halten. Neben Markt- und Konjunkturrisiken werden auch Betriebsrisiken (z. B. Material- und Rohstoffversorgung) anhand verschiedener Parameter quantifiziert. Die Geschäftsleitung analysiert die Entwicklung und den Vergleich mit den Vorjahren durch monatliches Erfassen der Angebots-, Auftrags- und Umsatzsituation. Ausstehenden Forderungen wird regelmäßig und konsequent nachgegangen. 7. Soll-Ist-Vergleich für das Geschäftsjahr 2020/2021 Die aufgestellte Prognose im Vorjahres-Lagebericht wurde nicht erreicht. Zwar wurde der Umsatz von T€ 52.616 (Ist: T€ 53.867) leicht übertroffen, das Ergebnis von T€ 3.663 blieb aber doch um 17% hinter den anvisierten T€ 4.417 zurück. 8. Aussichten für 2021/2022 Den positiven Erwartungen aufgrund des hohen Auftragsbestands, mit dem wir im März 2020 ins neue Geschäftsjahr gingen, standen größte Befürchtungen im Hinblick auf die Entwicklung des Coronavirus-Geschehens gegenüber, die sich in der Folge bestätigt haben. Neben dem hohen Aufwand, den die uns von politischer Seite auferlegten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bedeuten, haben wir nach wie vor mit krankheits- und quarantänebedingten Ausfällen beim Personal zu kämpfen. Am Besorgniserregendsten ist aber die Situation bei der Materialbeschaffung. Hier erwarten wir eine Fortsetzung der Lieferengpässe und eine weitere Eskalation bei den Preisen. Das lässt sich auch an den uns zuletzt vorliegenden Zahlen zum 30.11.2021 (1. bis 3. Quartal) ablesen, die zwar einen etwas höheren Umsatz (+T€ 2 Mio. €) im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum, aber einen Einbruch bei der Ertragssituation um über 50% aufweisen. Dies wird sich voraussichtlich auch auf das Gesamtgeschäftsjahr so übertragen lassen. Mit unserem gut aufgestellten Einkauf werden wir aber auch diese Situation bewältigen, so dass zusammenfassend festzustellen ist, dass bestandsgefährdende Risiken nicht erkennbar sind. Zusammenfassend ist festzustellen, dass bestandsgefährdende Risiken nicht erkennbar sind.
Massing, den 28. Januar 2022 Richard Laumer Ingrid Laumer Christian Laumer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 20211. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. Zur Verbesserung der Aussagekraft des Jahresabschlusses wurden alle Unternehmen, an denen die Laumer Bautechnik GmbH, Massing, zu mehr als 50% beteiligt ist, unter analoger Anwendung des § 271 Abs. 2 HGB als verbundene Unternehmen behandelt. Derzeit ist dies die Laumer GmbH & Co CSV Bodenstabilisierungs KG, Massing. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft Firma: Laumer Bautechnik GmbH Sitz: Massing Registergericht: Landshut Register-Nr.: HRB 501 1.2 Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für großen Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. 1.3 Währungsumrechnung Fremdwährungsposten wurden - falls vorliegend- mit dem Devisenkassamittelkurs (§ 256a Satz 1 HGB) verbucht. 1.4 Bilanzierungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung wird nach den allgemeinen Bestimmungen des Handeslgesetzbuches (§252 bis 256 HGB) unter Berücksichtigung der speziellen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§269 bis 274, 279 bis 283 HGB) vorgenommen. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind - mit Ausnahme der in das Handelsrecht aufgenommenen Saldierungspflicht für bestimmte Aktiva und Passiva - nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden, die Rechnungsabgrenzungsposten sowie die latenten Steuern wurden in der Bilanz - soweit vorhanden - gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. 1.5 Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet, sofern nicht § 254 HGB anzuwenden ist. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind - mit Ausnahme von Währungskursgewinnen gem. § 256a Satz 2 HGB - nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen werden wie folgt bewertet: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Software) werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Abschreibungen auf abnutzbare Anlagegegenstände werden grundsätzlich planmäßige linear vorgenommen. Die Möglichkeiten der degressiven Abschreibung wurden genutzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis € 800,00 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die in Ausführung befindlichen Aufträge sowie die fertigen Erzeugnisse werden entsprechend § 255 Abs. 2 HGB zu Herstellungskosten aktiviert. Abschlagszahlungen auf erbrachte Teilleistungen wurden offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Eine Pauschalwertberichtigung wurde gebildet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bewertung erfolgt mit dem Nennwert. Die Berechnung der aktiven latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. §274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden saldiert ausgewiesen. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 28,075%. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei durchschnittlich 350%. Die aktiven latenten Steuern ergeben sich aus der folgenden Tabelle:
Die Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Sie werden mit einem einer Restlaufzeit von 10 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Die übrigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen - mit Ausnahme der Pensions-, der Aufbewahrungs- und der Garantierückstellung - nicht. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). 2. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel (Beilage zu diesem Anhang) ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die in der Bilanz als Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesene Beteiligung besteht an der Laumer GmbH & Co CSV Bodenstabilisierungs KG, Massing. Der Anteil am Haftkapital beträgt 100,00%. Das Kommanditkapital (inkl. des im Eigenkapital ausgewiesenen Verrechnungskontos) beträgt zum 28. Februar 2021 € 3.578.815,67 (Vj. € 7.464.949,81). Der Jahresüberschuss wurde in Höhe von € 1.153.281,45 (Vj. € 1.296.549,96) ausgewiesen. Das Haftkapital beträgt € 51.129,19 Bei der Ermittlung der Herstellungskosten wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt. Derzeit sind ausschüttungsgesperrte Beträge nach § 285 Nr. 28 HGB aufgrund der Aktivierung latenter Steuern in Höhe von 126.426,30 Euro vorhanden. Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betreffen Kautionen (T€ 2). Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten: Forderungen gegen R+R Verwaltungs GmbH T€ 1.118 (Ausweis im Rahmen der sonstigen Vermögensgegenstände) . Forderungen gegen Laumer KG T€ 88 (Ausweis im Rahmen der sonstigen Vermögensgegenstände). Die Rückstellung für Pensionen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde,
Aufgrund der bestehenden Rückdeckungsversicherungen in Höhe von € 358.264,66 (Rückdeckungsvermögen), die mit den Pensionsrückstellungen in Höhe von € 1.091.630,00 verrechnet wurden, ergibt sich zum Bilanzstichtag eine verbleibende Pensionsrückstellung (beilzulegender Wert) in Höhe von € 733.365,34, entsprechend § 285 Nr. 25 HGB. Die bestehenden Rückdeckungsversicherungen wurden an die begünstigten Personen verpfändet, so dass diese dem Zugriff der Gläubiger entzogen sind. Der Unterschiedsbetrag gem. §253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt € 122.140,00 (ausschüttungsgesperrt nach §253 Abs. 6 S. 2 HGB). Darüber hinaus ergibt sich aus der weiteren Pensionsrückstellung (Gutachten Prof. Dr. Neuburger & Partner) eine Rückstellung (beilzulegender Wert) in Höhe von € 230.030,00 entsprechend § 285 Nr. 25 HGB. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt € 16.162,00 (ausschüttungsgesperrt nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB). In den sonstigen Rückstellungen sind enthalten:
Die Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt T€ 3.185 gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch persönliche Bürgschaften sowie durch Sicherungsübereignung gesichert. 3. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsätze gliedern sich geographisch wie folgt:
Für das Anlagevermögen wurden im Geschäftsjahr planmäßige Abschreibungen in Höhe von insgesamt T€ 1.750 vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen sind nicht angefallen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus Anlagenverkäufen von T€ 290 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine nennenswerten periodenfremden Aufwendungen enthalten. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung i.S.v. §285 Nr. 31 HGB liegen nicht vor. 4. Ergänzene Angaben 4.1 Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften/sonstige finanzielle Verpflichtungen Die wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen sind, bestehen in Höhe von T€ 2.175 und betreffen Miet- und Leasingverträge. Risiken hieraus sind nicht erkennbar, dies auch deshalb, da die Leasingverträge sowie die Mietverträge für einen überschaubaren Zeitraum abgeschlossen wurden. 4.2 Haftungsverhältnisse i.S.v. § 251 HGB Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB. 4.3 Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt netto 15.500,00 und betrifft in voller Höhe die Prüfung des Jahresabschlusses zum 28.02.2021. 4.4 Zusammensetzung der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt:
Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2020/2021 T€ 295. 4.5 Forderungen an Geschäftsführer Im Rahmen der Position "sonstige Vermögensgegenstände" wird eine Forderung gegen den Geschäftsführer Herrn Richard Laumer in Höhe von T€ 1 (Vj. T€ 17) ausgewiesen. Es handelt sich hierbei um ein Verrechnungskonto. Der Zinssatz beträgt 2,0%. 4.6 Beschäftigte Die Anzahl der Beschäftigten im Jahresdurchschnitt ergibt sich entsprechend der Ermittlung nach § 267 Abs. 5 HGB wie folgt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich mit Ausnahme der Corona-Pandemie nicht ereignet. Zu den Auswirkungen der Corona-Kriese auf die Laumer Bautechnik GmbH, Massing, wird auf den Lagebericht verwiesen. Massing, den 30. Novemember 2021 Richard Laumer, Ingrid Laumer, Christian Laumer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 03.02.2022 festgestellt. BerichtsprüfungBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Laumer Bautechnik GmbH, Massing Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Laumer Bautechnik GmbH, Massing - bestehend aus der Bilanz zum 28. Februar 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2020 bis 28. Februar 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Laumer Bautechnik GmbH, Massing für das Geschäftsjahr vom 1. März 2020 bis 28. Februar 2021 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Regensburg, den 30. Januar 2022 Werner Wagner-Gruber, Wirtschaftsprüfer |
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