Laumer Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Reinhard Hermann Moser seit 11.3.2026 | Geschäftsführer |
Richard Wilhelm Laumer seit 27.10.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Laumer Komplettbau GmbHMassingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2020 bis zum 28.02.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1.3.2020 bis 28.2.2021Laumer Komplettbau GmbH, Massing1. Geschäftsmodell Gegenstand des Unternehmens ist die schlüsselfertige und teilschlüsselfertige Erstellung und Abwicklung von Bauvorhaben, insbesondere für den Industrie- und Gewerbebau. Hauptabsatzgebiete sind Ober- und Niederbayern. 2. Wirtschaftsbericht a) Markt-, und Umsatz- und wirtschaftliche Entwicklung Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Jahr 2020 sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 4,6 % gegenüber dem Vorjahr. Nach zehn Jahren Wirtschaftswachstum in Folge ging die Wirtschaftsleistung Deutschlands somit erstmals wieder deutlich zurück. Zurückgegangen war das BIP zuletzt im Jahr 2009, als Deutschland wie die meisten anderen Länder weltweit von den Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen war. Grund für den starken Einbruch 2020 sind die Auswirkungen der Corona-Krise und der damit einhergehende Shutdown der Wirtschaft (veröffentlicht von Statista Research Department, 25.08.2021). Situation der Firma Laumer Komplettbau Die Laumer Komplettbau GmbH startete mit einem im Vergleich zum Vorjahr um 33% niedrigeren Auftragsbestand ins Geschäftsjahr, konnte aber bis zum Geschäftsjahresende aufholen und mit einem leichten Plus von 2% abschließen. Die Gesamtauslastung war insgesamt gut. Im Durchschnitt (§ 267 Abs. 5 HGB) beschäftigte die Laumer Komplettbau GmbH im Geschäftsjahr 2020/2021 11 Mitarbeiter. b) Investitionen Als nicht produzierende Firma sind in der Regel keine größeren Investitionen zu tätigen. In diesem Geschäftsjahr waren im Anlagevermögen lediglich Abgänge in Höhe von T€ 23 zu verzeichnen. Neuanschaffungen hingegen waren nicht notwendig. 3. Lage des Unternehmens: Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage a) Vermögenslage Das Gesamtvermögen der Laumer Komplettbau GmbH in Höhe von T€ 15.147 setzt sich aus dem
zusammen. Der Rückgang bei den "in Ausführung befindlichen Aufträgen" um T€ 10.672 hat seine Ursache in den bei Bauunternehmen typischen zyklischen Schwankungen. Es konnten im Geschäftsjahr 2020/2021 viele Projekte, welche sich teilweise über mehrere Geschäftsjahre zogen, abgeschlossen werden. Dies spiegelt sich auch im gesteigerten Umsatz wider. Die flüssigen Mittel zum Bilanzstichtag betragen T€ 6.075 (+T€ 786 gegenüber dem Vj.). Kreditlinien für den operativen Bereich mussten nicht beansprucht werden. Die Eigenkapitalquote ist von 65% auf 63% gesunken. Dies resultiert aus höheren Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag. Die sonstigen Rückstellungen haben sich um T€ 307 auf T€ 560 erhöht, was im Wesentlichen auf Gewährleistungs-Einzelrückstellungen zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 235 auf T€ 1.932 zurückgegangen. b) Ertragslage Wesentliche Kennzahlen zur Ertragslage:
Erläuterung der wesentlichen Veränderungen zum Vorjahr: Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum um T€ 13.894 auf T€ 36.225, gleichzeitig sind aber die Bestände für unfertige Arbeiten gegenüber dem Vorjahr um T€ 15.889 gesunken, so dass insgesamt eine Gesamtleistung von T€ 25.552 verzeichnet werden konnte, die damit um 1.994 zurückgegangen ist. Ursächlich für den erhöhten Umsatz und den Rückgang der teilfertigen Arbeiten ist der Abschluss mehrerer Großprojekte, wie oben bereits erwähnt. Der Materialaufwand ist um T€ 2.544 auf absolut T€ 22.645 gesunken. Dies entspricht einer Materialaufwandsquote von 88,6% (in Relation zur Gesamtleistung) und bewegt sich damit leicht unterhalb des Vorjahresniveaus (91,4%). Die Personalkosten sind absolut um T€ 18 gesunken und spiegeln damit den Rückgang um einen Mitarbeiter in der zweiten Geschäftsjahreshälfte wider. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um T€ 258 gesunken, was in der Auflösung einer Rückstellung im Vorjahr begründet ist. Das Investitionsvolumen für die Laumer Komplettbau ist - wie eingangs bereits erwähnt - gering. Insoweit sind auch die Abschreibungen nicht von Bedeutung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um T€ 301 auf T€ 687 erhöht. Ursache hierfür ist der bereits angesprochene Anstieg bei den Gewährleistungsrückstellungen. Diese Veränderungen führten dann - zusammen mit T€ 15 höheren Steuern - letztendlich zu dem im Vergleich zum Vorjahr um T€ 27 höheren Jahresergebnis von 1.276. Die Umsatzrendite ist von 5,6% im Vorjahr auf 3,5 % gesunken. c) Finanzlage Die Gesellschaft konnte zu jeder Zeit ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllen. Die Liquidität am Bilanzstichtag betrug T€ 6.075 und ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 786 gestiegen. d) Zusammenfassung Zusammenfassend stellt die Geschäftsführung fest, dass sich die Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter positiv entwickelt hat. 4. Soll-Ist-Vergleich für das Geschäftsjahr 2019/2020 Die aufgestellte Prognose vom Vorjahres-Lagebericht wurde leicht übertroffen. 5. Chancen und Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung a) "Globale" Risiken Vor dem Hintergrund der sich weiter ausbreitenden Pandemie und den damit verbundenen sozialen und wirtschaftlichen Einschränkungen und Verwerfungen ist eine Prognose schwer zu erstellen. Das Maßnahmenpaket aus Hygienekonzept und Arbeiten im Homeoffice, das in Zusammenarbeit mit unserem Sicherheitsbeauftragten bereits im Vorjahr erstellt und eingeführt worden war, wurde beibehalten, konnte aber Infektionen nicht verhindern. Als Auswirkung der Pandemie hinzugekommen sind Materialengpässe und sprunghafte Preiserhöhungen bei Energie und Material in Höhe von 10% und mehr, die die Bautätigkeit generell eher bremsen. Andererseits wird sie von der immer noch herrschenden Niedrigzinspolitik angeregt. b) Erweiterung des Kundenkreises und der Geschäftsfelder (Chance) Der Neubau eines Betriebsgebäudes, einer Halle, eines Bürohauses oder einer ganzen Firmenzentrale bedeutet für jedes Unternehmen eine große Investition. Immer mehr Entscheider suchen daher Sicherheit für das Gelingen ihres Projekts, indem sie den Auftrag an einen kompetenten Ausführer als Generalunternehmer übergeben, der dann die Verantwortung trägt für fachgerechte Ausführung, die kompetente Begleitung sowie die Einhaltung des Kosten- als auch Zeitbudgets. Die Vielzahl der ausgeführten Projekte, auf die wir als Referenz hinweisen können, sowie die Zufriedenheit unserer Kunden, die uns gerne weiterempfehlen, erweitern unseren Kundenkreis. c) Qualität und Verlässlichkeit (Chance) Der gute Ruf unserer Firma ist das Fundament unseres Erfolges. Die klaren Strukturen eines kontinuierlich gewachsenen Familienunternehmens schaffen eine solide Vertrauensbasis. Der seit Jahrzehnten währende wirtschaftliche Erfolg der Laumer-Unternehmen sowie konstant gute Ratingnoten bilden ein solides Fundament auch in Sachen Bonität. Gemäß unserer auf Nachhaltigkeit angelegten Firmenphilosophie setzen wir nicht auf profitmaximierte Einzelaufträge, sondern auf langfristige Kundenbindung und Neukundengewinnung durch Kompetenz und Zuverlässigkeit. 6. Risikomanagementziele und -methoden Unser Risikomanagement der letzten Jahre hat sich bewährt und wurde daher weitgehend unverändert belassen. Wir versuchen, durch eine systematische Erfassung und aktive Steuerung das Risikoniveau so niedrig wie nur irgend möglich zu halten. Die Geschäftsleitung analysiert die Entwicklung und den Vergleich mit den Vorjahren durch monatliches Erfassen der Angebots-, Auftrags- und Umsatzsituation. Zahlungsrisiken wird - der Auftragshöhe entsprechend - in der Regel durch Bankbürgschaften begegnet. Ausstehenden Forderungen wird regelmäßig und konsequent nachgegangen. 7. Prognose für 2021/2022 Aufgrund des Auftragsbestands sind wir mit verhaltenem Optimismus ins Geschäftsjahr 2021/2022 gegangen und erwarten sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis ein in etwa gleichbleibendes Ergebnis. Diese Erwartungen werden auch durch die letzte BWA vom 30.11.2021 bestätigt: Danach ist der Umsatz im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um T€ 50 zurückgegangen, das Ergebnis hat sich um T€ 200 verschlechtert. Für das Geschäftsjahresende erwarten wir einen Umsatz von 21 Mio. € und ein Ergebnis von 1 Mio. €. Zusammenfassend ist festzustellen, dass bestandsgefährdende Risiken nicht erkennbar sind.
Massing, den 28.1.2022 Richard Laumer, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 20211. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft Firma: Laumer Komplettbau GmbH Sitz: Massing Registergericht: Landshut Register-Nr.: HRB 5494 1.2 Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. 1.3 Währungsumrechnung Fremdwährungsposten wurden - falls vorliegend - mit dem Devisenkassamittelkurs (§ 256a Satz 1 HGB) verbucht. 1.4 Bilanzierungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung wird nach den allgemeinen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches (§§ 252 bis 256 HGB) unter Berücksichtigung der speziellen Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 269 bis 274, 279 bis 283 HGB). Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind - mit Ausnahme der in das Handelsrecht aufgenommenen Saldierungspflicht für bestimmte Aktiva und Passiva - nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden, die Rechnungsabgrenzungsposten sowie die latenten Steuern wurden in der Bilanz - soweit vorhanden - gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. 1.5 Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet, sofern nicht § 254 HGB anzuwenden ist. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind - mit Ausnahme von Währungskursgewinnen gem. § 256a Satz 2 HGB - nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen werden wie folgt bewertet: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Software) werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs-und Herstellungskosten bewertet. Abschreibungen auf abnutzbare Anlagegegenstände werden grundsätzlich planmäßig linear vorgenommen. Die Möglichkeiten der degressiven Abschreibung wurden genutzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs-oder Herstellungskosten bis € 800,00 wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die in Ausführung befindlichen Aufträge sowie die fertigen Erzeugnisse werden entsprechend § 255 Abs. 2 HGB zu Herstellungskosten aktiviert. Abschlagszahlungen auf erbrachte Teilleistungen wurden offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände, Wertpapiere des Umlaufvermögens und flüssigen Mittel werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Eine Pauschalwertberichtigung wurde gebildet. Erkennbare Einzelrisiken werden ggf. durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bewertung erfolgt mit dem Nennwert. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nominalbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die übrigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen- mit Ausnahme der Garantierückstellung-nicht. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). 2. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel (Beilage zu diesem Anhang) ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt. Die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betreffen Darlehen gegenüber Gesellschafter (T€ 3.500) und sonstige Darlehensansprüche (T€ 1.100) sowie Rentenversicherungsansprüche (T€ 2.088). Kurzfristige Forderungen bestehen gegen den Gesellschafter Laumer KG i.H.v. T€ 961 (Ausweis im Rahmen der Position "sonstige Vermögensgegenstände"). Die Verzinsung erfolgt mit 2%. in den sonstigen Rückstellungen sind enthalten:
Die Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEuro 4.823 gliedern sich wie folgt:
Keine der genannten Verbindlichkeiten sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. 3. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Für das Anlagevermögen wurden im Geschäftsjahr planmäßige Abschreibungen in Höhe von insgesamt T€ 17 vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen sind nicht angefallen. Periodenfremde Erträge sind lediglich von nur untergeordneter Bedeutung enthalten. Gleiches gilt für die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung i.S.v. § 285 Nr. 31 HGB liegen nicht vor. 4. Ergänzende Angaben 4.1 Angaben zu den nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften/sonstige finanzielle Verpflichtungen Die wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen sind, bestehen in Höhe von T€ 132 und betreffen Mietverträge. Risiken hieraus sind nicht erkennbar, dies auch deshalb, da der Mietvertrag für einen überschaubaren Zeitraum abgeschlossen wurde. 4.2 Haftungsverhältnisse i.S.v. §251 HGB Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von §251 HGB. 4.3 Gesamthonorar des Abschlussprüfers Von dem Angabewahlrecht gem. §288 Abs. 2 S. 3 HGB wird Gebrauch gemacht. 4.4 Zusammensetzung der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt: Herr Dipl.-Ing. (TU) Richard Laumer, Bauingenieur, Eggenfelden Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2020/2021 T€ 72 . 4.5 Beschäftigte Die Anzahl der Beschäftigen im Jahresdurchschnitt ergibt sich entsprechend der Ermittlung nach §267 Abs. 5 HGB wie folgt:
5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich mit Ausnahme der Corona-Pandemie nicht ereignet. Zu den Auswirkungen der Corona-Krise auf die Laumer Komplettbau GmbH, Massing, wird auf den Lagebericht verwiesen. Unterschrift der Geschäftsführung
Massing, den 22. November 2021 Richard Laumer, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 03.02.2022 festgestellt. BerichtsprüfungBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Laumer Komplettbau GmbH, Massing Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Laumer Komplettbau GmbH, Massing - bestehend aus der Bilanz zum 28. Februar 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2020 bis 28. Februar 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Laumer Komplettbau GmbH, Massing für das Geschäftsjahr vom 1. März 2020 bis 28. Februar 2021 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Regensburg, den 30. Januar 2022 Werner Wagner-Gruber, Wirtschaftsprüfer |
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