Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 541564
Eingetragen
15.9.1998
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
ist die Entwicklung, Konstruktion, Fertigung Wärmebehandlung, Beschichtung und der Vertrieb von Strangpresswerkzeugen und gleichartigen Vorrichtungen, der Handel mit derartigen oder ähnlichen Erzeugnissen, die Erbringung von Werk- und Dienstleistungen sowie die anwendungstechnische Beratung metallverarbeitender Betriebe auf diesem Spezialgebiet.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Prokura
Oliver Maier
seit 12.12.2008
Geschäftsführer
Joachim Dr. Maier
seit 16.11.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
250.000 €
50.00%
Germany
250.000 €
50.00%

Beteiligungen

NameAnteil
29.88%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WEFA Inotec GmbH

Singen Hohentwiel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die WEFA Inotec GmbH mit Sitz in Singen fertigt wartungsarme und hochproduktive CVD beschichtete Strangpresswerkzeuge. Hauptsächlich werden diese Strangpresswerkzeuge zur Herstellung von Mikroprofilen für Wärmetauscher in der Automobilindustrie sowie der Hausklimatechnik eingesetzt, die im Wesentlichen an international führende Aluminiumkonzerne und mittelständische Presswerke geliefert werden. Aufgrund weltweit angemeldeter Patente und Warenzeichen (u.a. WEFA Trademark "Coated Extrusion Dies" CED sowie dem CARTRIDGE Trademark), welches die Schwesterfirma WEFA Singen GmbH als Lizenzgeber zur Verfügung stellt, hat die WEFA Inotec GmbH (gemeinsam mit Ihrer Tochterfirma WEFASwiss AG eine weltweit führende Position mit einem Marktanteil in Europa von ca. 95 %, Amerika ca. 70 % und Asien ca. 50 %. Diese führende Position hat die WEFA Inotec GmbH durch eigene Beschichtungsanlagen sowie hochmoderne CNC-Bearbeitungstechnologie, Konstruktions- und Messtechnik weiter ausgebaut. Die Absatzmärkte sind Automobilzulieferer und Hersteller von HVAC (Heating Ventilation Air Conditioning) in Europa, Amerika und Asien. Auch WEFA-gruppenweit hat sich die Tendenz zu Aluminium-Leichtmetall Anwendungen verstärkt, getrieben auch durch die weiter anhaltenden Trends zur Nachhaltigkeit in der Transportindustrie und der weiteren Elektromobilisierung mit dem einhergehenden Bedarf an Batteriekühlungsprofilen. Auch die notwendigen Batteriespeicher in der Haustechnik bzw. zum Laden von E-Fahrzeugen stellen einen wachsenden Markt dar.

Die Entwicklung und Konstruktion von Strangpresswerkzeugen in 3D-Konstruktionstechnik unter Berücksichtigung fließtechnischer Erkenntnisse und Nutzung von moderner Simulationstechnologie gehört zu den Kernkompetenzen der WEFA Inotec GmbH. Unterstützt wird dies durch die Zusammenarbeit mit renommierten technischen Hochschulen wie der ETH in Zürich, der TU Berlin sowie weiteren Hochschulen, u.a. die HTWG Konstanz. In enger Zusammenarbeit mit den Kunden verbessert die WEFA-Entwicklungsabteilung laufend die Fertigungs- und Konstruktionserkenntnisse um möglichst sofort einsatzbereite Werkzeuge bereit zu stellen. Die Konstruktion geht einher mit einem hochmodernen CNC Maschinenpark, computergesteuerter Messtechnik (CMM) und Wärmebehandlung/CVD.

2. Forschung und Entwicklung

Im Bereich F&E sind zwei Mitarbeiter beschäftigt. In 2023 konnte die WEFA Inotec GmbH von eigenen erfolgreich umgesetzten Förderprojekten der vergangenen Jahre profitieren. Es besteht nach wie vor eine intensive Zusammenarbeit mit verschiedenen Forschungsinstituten auf bilateraler Ebene und es sind weitere Förderprojekte für das Jahr 2024 ff. geplant.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war geprägt von den Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen. Der massive Preisanstieg bei den Energie- und Nahrungsmitteln führte zu erheblichen Kaufkraftverlusten. Dies zusammen mit der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, den geopolitischen Krisen sowie den Straffungen in der Geldpolitik führten zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Lage.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank laut statistischem Bundesamt um 0,3 % zum Vorjahr und stellt damit das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften im Euroraum dar. Diese Entwicklung ist vor allem auf den industriellen Sektor, darunter vor allem die Energieversorger, zurückzuführen. Die Inflationsrate lag in 2023 bei einem Durchschnittswert von 5,9 %. Nach dem Rekordjahr 2022 blieb die Inflation in Deutschland damit auf hohem Niveau.

Die internationalen Automobilmärkte haben laut VDA einen Anstieg bei den Neuzulassungen verzeichnet, dennoch herrscht insbesondere in Ländern wie Deutschland noch Verunsicherung im Hinblick auf die Antriebstechnologie (Verbrenner, Elektro, Hybrid), durch welche es u.a. zu Kaufzurückhaltungen kommt. Die Herausforderungen bleiben aber auch, bedingt durch die geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten, in der Branche herausfordernd.

2. Geschäftsverlauf

Die WEFA Inotec GmbH konnte trotz des stagnierenden oder gar rückläufigen europäischen Marktes in 2023 ihren Umsatz im Vergleich Vorjahr um 13,8 % steigern. Der Umsatzwachstum verhält sich somit erfreulicherweise gegenläufig zum um 0,3 % gesunkenen BIP. Das Jahr 2023 war nach den 3 Corona Jahren geprägt von den weltweiten Krisen und hoher Inflation, sodass sich nach wie vor die weiterhin abnehmende Nachfrage an Kfz Verbrennungstechnik (und somit Klimaanlagen) und die tendenziell steigende Nachfrage nach E-Kfz mit Batteriekühlungsprofilen gegenüberstehen.

Die im Vorjahr prognostizierte Umsatzsteigerung von 6,0 % konnte durch die weitere Gewinnung von einigen neuen Märkten und Neukunden mit 13,8 % deutlich übertroffen werden. Die Steigerung ist aufgrund der schwierigen konjunkturellen Situation als äußerst positiv zu bewerten. Die geplante Steigerung des Rohertrags konnte ebenfalls übertroffen werden, auch da die Mitarbeiterzahl gesunken ist.

Investitionsmaßnahmen, vor allem im Bereich der Betriebsausstattung, wurden zur Zukunftssicherung und Prozessoptimierung durchgeführt. Die Vertriebs- und Entwicklungsaktivitäten fokussieren sich weiter voll und ganz auf das Ziel einer starken Kundenbindung und darüber hinaus der Neukundengewinnung. Ebenso wurden die Bestrebungen im Qualitätsbereich fortgeführt, um den weiteren Anforderungen, insbesondere aus der Kfz-Industrie (Miniaturisierung, Batteriekühlung), aber auch der HVAC-Industrie, gerecht zu werden.

Die weiterhin äußerst positive Ausrichtung der Unternehmensstrategie wurde durch die Auswirkungen der weltweiten Krisen und hohen Inflationsdaten nur wenig beeinflusst. Das Rohergebnis ist im Geschäftsjahr 2023 mit EUR 11,0 Mio. gegenüber dem Vorjahr (EUR 9,7 Mio.) gestiegen.

Die Personalaufwendungen sind im Geschäftsjahr 2023 mit EUR 5,2 Mio. gegenüber dem Vorjahr (EUR 4,6 Mio.) gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen im Berichtsjahr bei EUR 2,0 Mio. und sind damit ebenfalls etwas höher als im Vorjahr (EUR 1,9 Mio.).

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss von EUR 2,2 Mio. (Vj. EUR 1,4 Mio.) erzielt.

3. Lage

a. Ertragslage

Die verbesserte Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 ergibt sich im Wesentlichen aus den deutlich höheren Umsätzen durch Dienstleistungen innerhalb der WEFA Gruppe und einen gestiegenen Außenumsatz.

Für die kommenden Geschäftsjahre sieht sich die WEFA Inotec GmbH durch den wachsenden Markt der E-Mobilität, weitere Akquise-, Kundenbindungsaktivitäten in bestehende und alternative Produkte sowie verstärkte F&E-Anstrengungen gut aufgestellt. Auch im Bereich Innovationen werden neue Wege gegangen, mittels eines in 2023 neu aufgestelltem Innovationsmanagement innerhalb der WEFA Organisation.

b. Finanzlage

Aufgrund der Fähigkeit der Gesellschaft zur Eigen-/ Innenfinanzierung ist die Finanzlage als gesichert zu bezeichnen. Ziel des Finanzmanagements war und ist es diese Fähigkeit nachhaltig sicher zu stellen, Forderungen innerhalb der gesetzten Zahlungsziele zu vereinnahmen und Verbindlichkeiten jedweder Art innerhalb der gesetzten Zahlungsfristen zu begleichen.

Alle Geschäftsaktivitäten konnten dank der Eigenkapitalausstattung eigen-/ innenfinanziert werden. Es werden nach wie vor keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen.

c. Vermögenslage

Die Vermögensstruktur ist gekennzeichnet durch das Anlagevermögen (EUR 9,0 Mio. bzw. 39,1 % der Bilanzsumme). Im Geschäftsjahr 2023 wurden EUR 0,8 Mio. in das Anlagevermögen investiert; die Abschreibungen des Geschäftsjahres belaufen sich auf TEUR 1.073.

Die Eigenkapitalquote liegt stabil bei 93,2 % (Vj. 93,5 %).

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft zieht für ihre interne Unternehmenssteuerung die Kennzahl Rohertrag pro Mitarbeiter heran. Der Rohertrag ergibt sich aus der Summe der Positionen Umsatzerlöse, Bestandsveränderung fertige und unfertige Erzeugnisse, sonstige betriebliche Erträge und Materialaufwand.

Die Quote Rohertrag pro Mitarbeiter (ohne Auszubildende und ohne Aushilfen) ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 39 auf TEUR 190 gestiegen (im Vorjahr TEUR 151).

III. Prognosebericht

Die Weltwirtschaft erlebt derzeit eine Phase der Verlangsamung. Der IWF prognostiziert für das Jahr 2023 ein globales Wachstum von 3,0 %, ein Rückgang im Vergleich zu 3,5 % im Jahr 2022. Für 2024 wird ein Wachstum von 3,1 % erwartet. Diese Zahlen liegen unter dem historischen Durchschnitt von 3,8 % für die Jahre 2000 bis 2019. Eine der größten Herausforderungen für die globale Wirtschaft bleibt die hohe Inflation. Der IWF schätzt, dass die globale Inflation von 8,7 % im Jahr 2022 auf 6,9 % im Jahr 2023 und 5,8 % im Jahr 2024 fallen wird.

Die deutsche Wirtschaft wird nach einem schwachen Jahr 2023 voraussichtlich eine Phase der leichten Erholung im Jahr 2024 erleben. Diese Erholung kann jedoch durch Effekte wie, Arbeitskräftemangel, stagnierende Produktivität, Bürokratie und hohe Steuerlast getrübt werden. Die geldpolitische Straffung und die hohen Inflationsraten belasten weiterhin die Weltkonjunktur. Diese Effekte könnten sich für die exportorientierte deutsche Wirtschaft überproportional auswirken.

Die Automobilzulieferbranche unterliegt einem ständigen Wandel. Marktteilnehmer, die sich auf Verbrennungsmotoren spezialisiert haben, müssen strukturelle Anpassungen vornehmen um weiterhin erfolgreich am Markt teilnehmen zu können. Die Branche wird sich global laut Schätzung des Branchenverbands wvib um 5 % steigern. Jedoch müssen hierbei Unsicherheiten wie konjunkturelle Krisen und politische Krisen beachtet werden.

Um die positive Entwicklung der WEFA Inotec GmbH zu unterstützen wird der Fokus weiterhin im Bereich der Kundenakquise/-bindung, Entwicklung und Qualitätsverbesserung liegen. Darüber hinaus sind aktuell keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens wird generell als positiv beurteilt. Für das kommende Geschäftsjahr wird eine Steigerung des Umsatzes von ca. 5 % erwartet. Der Rohertrag pro Mitarbeiter soll hingegen minimal sinken.

Das erste Quartal 2024 verlief verhalten (2023 Betriebsertrag je Std 137 EUR, 1. Quartal 2024 Betriebsertrag je Std 126 EUR), auch durch die gedämpften Absatzzahlen in den außereuropäischen Märkten.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Im Zuge ihrer geschäftlichen Aktivitäten ist die Gesellschaft Risiken im Produktions- und Verwaltungsbereich, aber auch im Beschaffungs- und Vertriebsbereich ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Diesen Risiken wird mit einem Qualitäts- und Risikomanagementsystem, welches in die internen Abläufe integriert ist und den jeweiligen Notwendigkeiten angepasst wird, begegnet.

Das Qualitätsmanagementsystem ist nach DIN ISO 9001: 2015 zertifiziert und es fand schon zum wiederholten Male eine Zertifizierung nach dem Umweltmanagementsystem nach DIN14000 bzw. EMAS statt. Des Weiteren hat sich das verbundene Unternehmen WEFA MedTec GmbH im Jahr 2022 erfolgreich gemäß der Medizintechniknorm ISO 13485 zertifiziert, um für die WEFA Inotec GmbH Invest stimOS GmbH perspektivisch Medizintechnikteile als Zulieferer für den Inverkehrbringer stimOS GmbH zu fertigen. Die sich im Rahmen der Geschäftstätigkeit bietenden Chancen werden optimal genutzt und die daraus resultierenden Risiken minimiert. Aufgrund der weltweiten Krisenherde bestehen auch weiterhin Risiken und ggf. Engpässe bei der Beschaffung für die Automobilhersteller, was in weiter verhaltenem Bedarf an Wärmetauscherprofilen resultieren kann.

Mit einem operativen Controllingsystem wird eine Vielzahl von relevanten Kennzahlen, die die Entwicklung des Angebotsverhaltens, der Auftragseingänge und -bestände, der Reichweite der Auftragsbestände und der hochgerechneten Auftragsergebnisse beinhalten, erfasst. Diese Informationen werden als Basis für regelmäßige Steuerungsgespräche mit den operativ Verantwortlichen herangezogen und dienen dazu, den Stand laufender Projekte ebenso zu verfolgen wie die Ergebnisentwicklung. Im Fokus stehen hierbei die rechtzeitige Identifizierung und Gegensteuerung bei Volumenrückgang, bei Rückgang der Margenqualität des vorhandenen Volumens und bei inadäquater Entwicklung der Gemeinkosten.

Risiken auf Beschaffungsmärkten werden durch Zusammenarbeit mit zuverlässigen Lieferanten vorgebeugt. Dem Risiko von Preisänderungen wird durch Marktbeobachtung bzw. vorausschauendes Handeln begegnet. Forderungsausfallrisiken begegnet die Gesellschaft durch ein konsequentes Debitorenmanagement, welches darauf ausgerichtet ist, Forderungen innerhalb der gesetzten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Absehbaren Ausfall- oder Bonitätsrisiken werden durch eine entsprechende bilanzielle Vorsorge-Rechnung getragen.

Risiken aus Zahlungsstromschwankungen sind von untergeordneter Bedeutung. Durch ein professionelles Mahnwesen wird Zahlungsverzügen durch Kunden vorgebeugt.

Liquiditätsrisiken werden zentral überwacht und gesteuert, sind aber zum jetzigen Zeitpunkt auf Basis des Bestandes an liquiden Mitteln auszuschließen. Die Anlagepolitik ist konservativ. Mit den Geschäftsbanken bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen.

Absatzrisiken, die insbesondere aus den oben beschriebenen Marktbedingungen resultieren, wird durch strategische Maßnahmen, die die Analyse über die Zukunftsaussichten bestehender oder neuer Produkte bzw. Produktgruppen einschließen, begegnet. Um den konjunkturellen bzw. Umfeld bedingten Risiken entgegenzuwirken, beobachtet die Geschäftsführung das externe Umfeld unter strategischen Gesichtspunkten, analysiert laufend die volkswirtschaftliche Entwicklung der Märkte und überprüft die Wettbewerbsfähigkeit unserer Organisationsstrukturen.

Wettbewerbsrisiken ergeben sich speziell aus dem vermehrten Einsatz von alternativen Technologien. Hier gilt es die Forschungs- und Entwicklungsleistungen im Hause der WEFA Inotec GmbH, auch mittels des Innovationsmanagements, weiter auszubauen und auch die internationalen Verbindungen zu nutzen. Zusätzlich zu den Vorträgen an wissenschaftlichen Kongressen, werden verstärkt andere Kommunikations- und Marketingkanäle wie Fachbeiträge, Social Media und Video-Konferenzsysteme etc. genutzt.

2. Chancenbericht

Der Ersatz von Kupfer durch Aluminium im Bereich HVAC (Heating Ventilation Air Conditioning) schreitet nach wie vor weiter voran. Die Gesellschaft verspricht sich dadurch in Zukunft die Erschließung weiterer neuer Märkte. Die voranschreitende Elektrifizierung der Automobile sowie anderer Speichersysteme und der dabei notwendigen Batteriekühlungstechnik sowie Erfolge bei der Substitution von Walzblechen durch über WEFA-Werkzeuge gepresste Mikro-Strangpressprofile bringen große Zukunftschancen.

Weiterhin liegen Chancen im Bereich neuer Geschäftsfelder wie der in 2020 erfolgten Beteiligung des Unternehmens an dem Medizintechnik Start-up stimOS GmbH und der 2022 gegründeten WEFA MedTec GmbH. Auch die weiter stattfindende Internationalisierung bei den Tochtergesellschaften WEFA Cedar Inc., Cedar Springs, Michigan, USA und WEFASwiss AG in Thayngen, Schweiz verläuft größtenteils erfolgreich.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung liegen neben den zu befürchtenden Auswirkungen der Abschottungspolitik einzelner Staaten sowie den Auswirkungen durch die globalen Krisenherde im Wettbewerbsumfeld, der Materialbeschaffung und der Entwicklung neuer Technologien durch Konkurrenten. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität der WEFA Inotec GmbH sieht sich die Geschäftsführung für die Bewältigung dieser künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar, können jedoch niemals vollständig ausgeschlossen werden.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Wertpapiere, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen grundsätzlich eine konservative Risikopolitik.

 

Singen, 29. Mai 2024

WEFA Inotec GmbH

Geschäftsführung

Dr. Joachim Maier

Oliver Maier

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 9.015.790,74 9.251.821,58
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 81.190,00 83.337,00
II. Sachanlagen 6.833.203,30 7.067.087,14
1. Grundstücke und Bauten 3.128.223,14 3.355.250,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.015.407,00 3.192.051,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 443.542,00 519.786,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 246.031,16 0,00
III. Finanzanlagen 2.101.397,44 2.101.397,44
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.033.092,12 1.033.092,12
2. Beteiligungen 1.048.305,32 1.048.305,32
B. Umlaufvermögen 13.961.750,15 12.225.440,59
I. Vorräte 917.544,39 897.118,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.351.834,79 5.831.754,55
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.853.536,37 4.199.178,33
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 265.708,33 250.000,00
III. Wertpapiere 3.469.232,81 3.411.545,24
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.223.138,16 2.085.022,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 96.635,02 46.732,10
Bilanzsumme, Summe Aktiva 23.074.175,91 21.523.994,27

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 21.508.636,31 20.119.275,58
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnrücklagen 10.000.000,00 10.000.000,00
III. Bilanzgewinn 11.008.636,31 9.619.275,58
B. Rückstellungen 1.174.472,00 1.075.502,00
C. Verbindlichkeiten 391.067,60 329.216,69
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 42.943,26 85.499,52
Bilanzsumme, Summe Passiva 23.074.175,91 21.523.994,27

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.023.293,55 9.681.320,30
2. Personalaufwand 5.236.075,48 4.595.991,34
a) Löhne und Gehälter 4.411.190,86 3.872.102,75
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 824.884,62 723.888,59
3. Abschreibungen 1.073.294,99 1.107.092,91
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.073.294,99 1.107.092,91
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.034.709,45 1.948.381,52
5. Erträge aus Beteiligungen 332.401,00 365.436,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 303.664,80 145.568,73
7. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 349.669,61 478.124,05
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.486,00 5.553,22
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 757.122,52 611.319,07
10. Ergebnis nach Steuern 2.203.001,30 1.445.862,92
11. Sonstige Steuern 7.515,57 7.515,86
Jahresüberschuss 2.195.485,73 1.438.347,06

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 2.195.485,73 1.438.347,06
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.813.150,58 8.180.928,52
3. Bilanzgewinn 11.008.636,31 9.619.275,58

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die WEFA Inotec GmbH hat ihren Sitz in Singen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau unter HRB Nr. 541564 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare (zeitanteilige) Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen, welche zwischen 3 und 5 Jahren betragen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare (zeitanteilige) Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Für die Abschreibungen von Gegenständen des Sachanlagevermögens werden zwischen 3 und 33 Jahren zugrunde gelegt. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs sofort als Aufwand verbucht. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Abschreibungen auf einen niedrigeren Wert am Bilanzstichtag werden grundsätzlich nur vorgenommen, wenn die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist.

Die Vorräte werden mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Für Hilfs- und Betriebsstoffe ist ein Festwert in Höhe von TEUR 231 (Vj. TEUR 231) gebildet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden auf der Basis von Einzelkalkulationen unter Beachtung des Fertigungsgrades zu Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden, sofern vorhanden, abgezinst.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird ein von der deutschen Bundesbank vorgegebener Marktzinssatz von 1,83 % (Vj. 1,78 %) bei der Bewertung zugrunde gelegt. Rentenanpassungen sind unverändert mit 2 % p.a. eingerechnet.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 5 (Vj. TEUR 23). Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt der Ausschüttungssperre im Sinne des § 253 Abs. 6 HGB.

Die übrigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages, der ggf. nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt wurde. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden von der deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen werden gesondert zum Finanzergebnis erläutert.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger (bei Aktivposten) oder höher waren (bei Passivposten).

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter den Posten "Rohergebnis" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zum Anteilsbesitz
Währung Beteiligung % Kapital in TLW *) Ergebnis in TLW *)
WEFASwiss AG CHF 79,9 % 21.212 1.555
Thayngen, Schweiz
WEFA Cedar Inc. USD 100,0 % -686 -104
Cedar Springs, USA
stimOS GmbH EUR 25,09 % -1.514 -591
Konstanz

*) Jahresabschluss zum 31.12.2023

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben ohne Berücksichtigung der Wertberichtigung in Höhe von TEUR 4.103 (Vj. TEUR 4.398) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

3. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Vom Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind TEUR 1.000 (Vj. TEUR 0) nicht täglich verfügbare Festgelder.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 286 aus Miet- und Leasingverträgen sowie Lizenzgebühren.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Rohergebnis

Im Rohergebnis sind Erträge in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 11) aus der Währungsumrechnung enthalten.

2. Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 38 (Vj. TEUR 24) enthalten.

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 45 (Vj. TEUR 108) solche aus der Währungsumrechnung.

4. Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteiligungen stammen wie im Vorjahr in voller Höhe von verbundenen Unternehmen.

5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge stammen in Höhe von TEUR 117 (Vj. TEUR 62) aus verbundenen Unternehmen und in Höhe von TEUR 16 aus Beteiligungen.

In Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 1) sind Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen enthalten.

6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von TEUR 5 (Vj. TEUR 6) Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

VI. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

2023
Gewerbliche Arbeitnehmer 23
Kaufmännische Angestellte 35
Aushilfen 5
63

2. Angabe zu den Mitgliedern der Geschäftsführung

Zur Geschäftsführung sind die folgenden Personen bestellt:

Dr.-Ing. Joachim Maier

Dipl. Psych. Oliver Maier

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

 

Singen, 29. Mai 2024

WEFA Inotec GmbH

Geschäftsführung

Dr. Joachim Maier

Oliver Maier

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 25.357.268,70 837.943,15 70.497,42 26.124.714,43
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 770.485,38 32.779,34 0,00 803.264,72
II. Sachanlagen 21.852.011,97 805.163,81 70.497,42 22.586.678,36
1. Grundstücke und Bauten 6.883.539,57 0,00 0,00 6.883.539,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.957.885,55 466.241,97 22.713,20 13.401.414,32
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.010.586,85 92.890,68 47.784,22 2.055.693,31
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 246.031,16 0,00 246.031,16
III. Finanzanlagen 2.734.771,35 0,00 0,00 2.734.771,35
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.666.466,03 0,00 0,00 1.666.466,03
2. Beteiligungen 1.048.305,32 0,00 0,00 1.048.305,32
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 16.105.447,12 1.073.294,99 69.818,42 17.108.923,69
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 687.148,38 34.926,34 0,00 722.074,72
II. Sachanlagen 14.784.924,83 1.038.368,65 69.818,42 15.753.475,06
1. Grundstücke und Bauten 3.528.289,43 227.027,00 0,00 3.755.316,43
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.765.834,55 642.885,97 22.713,20 10.386.007,32
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.490.800,85 168.455,68 47.105,22 1.612.151,31
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen 633.373,91 0,00 0,00 633.373,91
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 633.373,91 0,00 0,00 633.373,91
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 9.015.790,74 9.251.821,58
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 81.190,00 83.337,00
II. Sachanlagen 6.833.203,30 7.067.087,14
1. Grundstücke und Bauten 3.128.223,14 3.355.250,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.015.407,00 3.192.051,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 443.542,00 519.786,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 246.031,16 0,00
III. Finanzanlagen 2.101.397,44 2.101.397,44
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.033.092,12 1.033.092,12
2. Beteiligungen 1.048.305,32 1.048.305,32

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die WEFA Inotec GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WEFA Inotec GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WEFA Inotec GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Villingen-Schwenningen, 29. Mai 2024

Wirtschaftsrevision Süd GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hilpert, Wirtschaftsprüfer

Wedam, Wirtschaftsprüferin

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