Stammdaten

Register
Amtsgericht Aschaffenburg HRB 7978
Eingetragen
27.2.2001
Branche
Herstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Vertrieb, Engineering, Fertigung, Programmierung und Inbetriebnahme von Automationsanlagen mit Industrierobotern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Maier
seit 11.6.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

RT-Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ROBOT-TECHNOLOGY GmbH

Großostheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 651.343,80 442.646,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 17.356,00 3.906,00
II. Sachanlagen 633.987,80 438.740,00
B. Umlaufvermögen 12.507.312,18 8.339.057,94
I. Vorräte 3.872.449,05 2.349.255,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.597.472,93 3.037.294,73
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.037.390,20 2.952.507,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 60.372,67 51.049,87
Summe Aktiva 13.219.028,65 8.832.753,81

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.311.801,05 2.311.801,05
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.286.801,05 2.286.801,05
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 720.840,28 681.076,66
C. Verbindlichkeiten 10.186.387,32 5.839.876,10
Summe Passiva 13.219.028,65 8.832.753,81

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der ROBOT-TECHNOLOGY GmbH mit dem Sitz in Großostheim, (Registergericht: Aschaffenburg, HRB7978), wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen GmbH gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre), bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren) angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die beweglichen Anlagegegenstände werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Für die Zugänge bei den geringwertigen Anlagegegenständen (geringwertige Wirtschaftsgüter) werden die steuerlichen Vorschriften zur Sofortabschreibung nach  § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Auch in der Handelsbilanz steht diese Handhabung der tatsächlichen Nutzungsdauer nicht entgegen.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.
Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten.

Zu den angesetzten Herstellungskosten gehören neben den Einzelkosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten inclusive der Fertigungsverwaltung sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist.

Von dem Einbeziehungswahlrecht für die allgemeinen Verwaltungskosten wurde kein Gebrauch gemacht.

Für den geringen, seit mehreren Geschäftsjahren relativ gleichbleibenden Bestand an Kleinmaterial wurde ein auf Basis des durchschnittlichen Einkaufspreises ermittelter Festwert (TEUR 86,6) angesetzt.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

Die Pensionsverpflichtungen wurden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode).

Angaben zur Bilanz

Aktiva

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 0,0 (VJ TEUR 181,0) und sind vollumfänglich solche gegenüber der Gesellschafterin (§ 42 Abs. 3 GmbHG).

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 510,2 enthalten.

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben insgesamt TEUR 35,3 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Passiva

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags.

Die Bilanz wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der RT-Holding GmbH.

Pensionsrückstellungen
Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen ist nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren für die Abzinsung zugrunde zu legen. In den Jahren vor 2016 wurde der Durchschnitt der letzten sieben Geschäftsjahre der Abzinsung zugrunde gelegt.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe der Bewertung mit dem Durchschnitt des Marktzinssatzes aus 10 Jahren und dem Durchschnitt des Marktzinssatzes aus 7 Jahren beträgt im Wirtschaftsjahr 2023 TEUR 11,7.

Der durch den neuen Bewertungsansatz entstehende Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 11,7 unterliegt einer Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:



In TEUR

Erfüllungsbetrag der Schulden

657,7

Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte

448,2

Saldierter Betrag

209,5

Verrechnete Zinsaufwendungen aus Pensionsverpflichtungen

5,8

Verrechnete Zinserträge aus Rückdeckungsversicherungen

11,6



Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 7.514,8. Sie sind vollumfänglich mitzugehörig zu den sonstigen Verbindlichkeiten - es handelt sich um Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin (§ 42 Abs. 3 GmbHG). In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind TEUR 880,3 enthalten, die mitzugehörig zu den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind.

Von den Verbindlichkeiten haben insgesamt TEUR 10.138,4 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, TEUR 47,9 eine Restlaufzeit von 1-5 Jahren, TEUR 0,0 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Es sind insgesamt TEUR 0,0 durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.



Sonstige Angaben

Eventualverbindlichkeiten/Haftungsverhältnisse (§§ 251, 268 Abs. 7, 285 Nr. 27 HGB):
Im Rahmen eingegangener Gesamtschuldverhältnisse der Gesellschaft gegenüber ihrer Hausbank und hierzu weiterhin getroffenen schriftlichen Vereinbarungen der übrigen Gesamtschuldner untereinander bilanziert die Gesellschaft - gemäß ihrer wirtschaftlichen Verpflichtungsübernahme im Innenverhältnis zu den übrigen Gesamtschuldnern - keine Verbindlichkeiten aus Gesamtschuldverhältnissen in ihrem Jahresabschluss. Trotz der bestehenden rechtlichen Haftung der Gesellschaft als Gesamtschuldner (§ 421 BGB) bestehen aufgrund der gegenwärtigen Bonität sowie des bisherigen Zahlungsverhaltens der übrigen Gesamtschuldner (bei denen es sich ausschließlich um verbundene Unternehmen handelt) keine Anhaltspunkte für die Inanspruchnahme der Gesellschaft. Der Umfang der Haftung aus nichtbilanzierten Gesamtschuldverhältnissen beträgt für die Gesellschaft hieraus am Stichtag TEUR 2.603. Im Rahmen einer Globalzession/Abtretung dienen Außenstände der Gesellschaft als Sicherheit für dieses Haftungsverhältnis.

Eventualverbindlichkeiten aus der Vereinnahmung von Fördermitteln bestehen in Höhe von TEUR 54,6. Es handelt sich um Zuschüsse, bei denen derzeit nicht davon auszugehen ist, dass eine Rückforderung der Zuschüsse droht, da die Förderbedingungen nur in Ausnahmefällen eine Rückforderung vorsehen und die Gesellschaft auf die Einhaltung aller Förderbedingungen bedacht ist. Uns liegen keine Erkenntnisse vor, die eine spätere Rückzahlungspflicht der Zuschüsse aktuell wahrscheinlich erscheinen lassen. 

Verbindlichkeiten aus der Haftung für Bürgschaften und Garantien Dritter (Kreditinstitute) bestehen in Höhe von TEUR 531,4 . Es handelt sich um Gewährleistungs-, Rück- und Vertragserfüllungsbürgschaften. Es ist nicht davon auszugehen, dass eine Inanspruchnahme aus Vertragserfüllungsbürgschaften droht, da momentan bei keinem angenommenen Auftrag die Vertragserfüllung verweigert wird und auch derzeit keine Risiken erkennbar sind, die in nächster Zeit eine Vertragserfüllung ausschließen würden. Eine Inanspruchnahme aus Gewährleistungsbürgschaften wird ebenfalls nicht angenommen, da für die Beseitigung von innerhalb der Gewährleistungsfrist auftretenden Mängeln ausreichend betriebliche Mittel zur Verfügung stehen und keine Sachverhalte bekannt sind, denen nicht bereits durch in der Bilanz enthaltene Einzel- und Pauschalgewährleistungsrückstellungen Rechnung getragen worden wäre. Aus Rückbürgschaften droht ebenfalls keine Inanspruchnahme, da ein Ausfall von Hauptbürgen wegen deren Liquiditätslage nicht zu erwarten ist.

Aus dem Mietvertrag mit der RT-Holding GmbH für das Betriebsgrundstück ergibt sich eine jährliche Zahlungsverpflichtung in Höhe von TEUR 228,5, der Vertrag hat eine feste Laufzeit bis zum 31.03.2026.

Aus dem Mobiliarmietvertrag mit der RT-Holding GmbH ergibt sich eine jährliche Zahlungsverpflichtung in Höhe von TEUR 21,8, der Vertrag hat eine feste Laufzeit bis zum 31.03.2023.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 40 (ohne zur Berufsausbildung beschäftigte Arbeitnehmer und Geschäftsführer).

Großostheim, den 07. November 2024
Stefan Maier, Geschäftsführer

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte am 07.11.2024.

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