Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 19943
Eingetragen
3.8.2001
Branche
Großhandel mit TextilienEinzelhandel mit TextilienEinzelhandel mit Bekleidung
Gegenstand
Handel mit Bekleidungsartikeln aller Art sowie Accessoires.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Robert Riedel
seit 25.3.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

private textiles holding g.m.b.h.
Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

private textiles g.m.b.h.

Bischofswerda

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

private textiles g.m.b.h., Bischofswerda

Registergericht: Amtsgericht Dresden
Handelsregisternummer: 19943

I. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Das Jahr 2023 verlief insgesamt positiv. Die Umsätze im Einzelhandel mit Bekleidung legten nominal um 2,9 % zu. Jedoch kam es zu starken Marktverschiebungen zwischen dem stationären Handel und dem Onlinehandel. Im Jahr 2023 konnte im stationären Modehandel ein Umsatzplus zum Vorjahr von 6 % verzeichnet werden, welches nicht zuletzt durch eine geringe Vergleichsbasis 2022 hervorgerufen wurde. So war das erste Quartal des Geschäftsjahrs 2022 noch geprägt von behördlichen Beschränkungen aufgrund der COVID19-Pandemie. In der zweiten Jahreshälfte 2023 kühlte das Umsatzwachstum merklich ab. Während der stationäre Handel in Summe dennoch Zuwächse verzeichnen konnte, musste der Onlinehandel in 2023 Umsatzverluste hinnehmen. (Quelle: Textilwirtschaft)

Der Anstieg der Verbraucherpreise setzte sich in 2023 fort, vor allem im Bekleidungsbereich stiegen die Preise teilweise deutlich an. Dies führte zu einer Kaufzurückhaltung. In Summe konnte die Branche weniger Stückzahlen verkauft. Die getrübte Kaufstimmung rührt neben der Inflation aber auch von den geopolitischen und makroökonomischen Unsicherheiten. Die Kunden kaufen daher stärker bedarfsorientiert ein. (Quelle: Textilwirtschaft).

2. Geschäftsverlauf

Die private textiles g.m.b.h. vertreibt im Geschäftsjahr 2023 als Franchiseunternehmen im Wesentlichen Mode der Marke ESPRIT in Läden in ganz Deutschland. Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Gesellschaft abermals einen Besucherzuwachs von über 6 % zum Vorjahr verzeichnen.

Zu Beginn des Jahres 2023 verkündete unser langjähriger Franchisegeber ESPRIT in der textilen Fachpresse die Einleitung einer neuen strategischen Ausrichtung, die aus Sicht der seit 2001 als Franchisenehmer agierenden private textiles g.m.b.h. enorme Herausforderungen, aber zukünftig auch große Chancen mit sich bringt. ESPRIT will sich in einer sogenannten Fokusstrategie ausschließlich auf die Kernmarke ESPRIT konzentrieren und eine stark international geprägte sogenannte "Trading-up-Strategie" umsetzen. Die dabei verfolgte Produkt- und Preisstrategie von ESPRIT hat das Store-Portfolio und damit den Geschäftsverlauf der private textiles g.m.b.h. im Geschäftsjahr 2023 signifikant unter Druck gesetzt, gleichzeitig aber proaktiv im 4. Quartal zur Erweiterung und Modernisierung des Geschäftsmodells sowie der in den Stores präsentierten Markenvielfalt der private textiles g.m.b.h. in Richtung eines zukünftigen Multilabel-Konzeptes unter dem Markennamen CATCHES geführt.

Im Jahr 2023 wurden insbesondere ab dem 4. Quartal im Zuge der Transformation des Geschäftsmodells Investitionen im Bereich Sachanlagen (i.W. neuer Corporate Identity-gerechter Ladenbau der neuen Multilabel-Partner-Marken) in Höhe von T€ 6 durchgeführt, um die strategische Neuausrichtung der private textiles g.m.b.h. als zukünftig erfolgreicher Multilabel-Händler unter CATCHES sichtbar zeitgemäß und modern am POS (point of sales) umzusetzen.

Im Personalbereich ist die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (Angestellte und Aushilfen) im Vergleich zum Vorjahr im Zuge weiterer Portfolio-Optimierungen von 253 auf 225 gesunken.

Das Geschäftsjahr 2023 ist für die Gesellschaft unter den gegebenen Bedingungen und der hohen, konservativ motivierten, bilanziellen Risikovorsorge insgesamt noch zufriedenstellend verlaufen, stellt aber gleichzeitig mit der Einleitung der neuen Multilabel-Strategie CATCHES einen wichtigen Meilenstein in der zukünftigen Entwicklung der private textiles g.m.b.h. dar.

II. Vermögenslage und Ertragslage

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse als bedeutsamster finanzieller Leistungsindikator verringerten sich im Geschäftsjahr 2023 um 5 % und betragen für das Geschäftsjahr T€ 25.285 (Vorjahr T€ 26.558; Plan: T€ 30.822). Die Verringerung der Umsatzerlöse ist auf geringeres Volumen an E-Commerce-Umsätzen und Weiterberechnungen zurückzuführen. Der stationäre Umsatz hingegen erholte sich trotz der Schließung von vier Standorten leicht um 2 % im Vergleich zum Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen T€ 4.916 (Vorjahr T€ 2.762) und beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von T€ 2.382 (Vorjahr T€ 398) und Zuschüsse und Entschädigungszahlungen in Höhe von T€ 1.106 (Vorjahr T€ 885).

Der Materialaufwand beträgt T€ 10.852 (Vorjahr T€ 10.812). Die Wareneinsatzquote erhöhte sich deutlich von 40,7 % im Vorjahr auf 42,9 % im Berichtsjahr. Warenbestände wurden im Berichtsjahr neben der normalen Gängigkeitsabwertung auch einer außerordentlichen Abwertung unterzogen.

Der Personalaufwand verringerte sich im Wesentlichen aufgrund von Storeschließungen um 4 % im Vorjahresvergleich und beträgt T€ 5.333 (Vorjahr T€ 5.576).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr um T€ 899 gesunken und betragen T€ 11.936 (Vorjahr T€ 12.835). Sie beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Mieten inkl. Nebenkosten von T€ 5.093 (Vorjahr T€ 5.439) sowie Aufwendungen für ausgelagerte Dienstleistungen von T€ 1.399 (Vorjahr T€ 1.439).

Das Ergebnis vor Steuern als weiterer finanzieller Leistungsindikator beträgt T€ 1.438 und liegt damit deutlich über dem Vorjahresniveau (T€ 43) und über dem geplanten Niveau (T€ 1.181). Die Erfassung der Schlussrechnungen der Überbrückungshilfen III bis IV trägt dazu bei.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 856 erzielt.

2. Vermögens- und Finanzlage

Der Anteil der Eigenmittel an der Bilanzsumme beträgt (unter teilweiser Berücksichtigung des Sonderpostens) 20,6 % gegenüber dem Vorjahr von 22,4 %.

Das Anlagevermögen erhöhte sich um T€ 113 im Geschäftsjahr auf T€ 633. Dies ist insbesondere auf die Erhöhung der Finanzanlagen auf T€ 605 zurückzuführen. Das Anlagevermögen ist ca. 4-fach durch Eigenmittel gedeckt.

Der Anteil der Vorräte an der Bilanzsumme hat sich um 5,8 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf 6,53 % verringert.

Die Liquidität der Gesellschaft war für das Geschäftsjahr jederzeit gesichert. Zum 31. Dezember 2023 beträgt der Bestand an liquiden Mitteln T€ 426. Als Teil des Umlaufvermögens bestehen zum Stichtag Cashpool-Forderungen an die Alleingesellschafterin i.H.v. T€ 5.973.

Das Eigenkapital hat sich in Folge des erzielten Jahresüberschusses vermindert um die Ausschüttung aus dem Gewinnvortrag um T€ 127 vermindert.

Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 705 verringert. Dies ist insbesondere auf die Auflösung der Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften sowie Abnahme der Rückbaurückstellungen zurückzuführen.

Ursächlich für die Verringerung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens ist wie in Vorjahren die laufende ratierliche Auflösung der Zuschüsse.

Der Verschuldungsgrad erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr (385,2 %; Vorjahr 353,3 %). Dies ist insbesondere auf den Anstieg des Fremdkapitals um T€ 510 zurückzuführen.

Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als noch zufriedenstellend.

III. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Unternehmerisches Handeln und das Eingehen von Risiken sind unmittelbar miteinander verbunden. Das frühzeitige Erkennen und die Kontrolle von Risiken zählen zu der gewöhnlichen Aufgabe der Geschäftsleitung. Ziel des unternehmensinternen Risikomanagements ist es, den wirtschaftlichen Erfolg sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Der im Geschäftsjahr 2023 vollzogene Strategiewechsel von ESPRIT sowie die ab dem 4. Quartal 2023 proaktiv eingeleitete Multilabel-Strategie CATCHES der private textiles g.m.b.h. unterstreichen vorstehende Ausführungen und demonstrieren die Wichtigkeit des betrieblichen Risikomanagements auf Gesellschafts- wie auch auf Gruppenebene.

Als Franchisenehmer von Partnership-Stores war die private textiles g.m.b.h. über viele Jahre unmittelbar mit der Marke ESPRIT verbunden, mit deren Shop-System ausgerüstet und bot bis Anfang des 4. Quartals 2023 ausschließlich deren Produkte an. Die Märkte für die Produkte von ESPRIT unterliegen - wie die auch anderer Modemarken - den wechselnden Bedürfnissen des Verbrauchers, einem starken Wettbewerb und sind in der Regel saisongebunden.

Ein wesentliches Risiko besteht demnach in der Abhängigkeit von der Markenstrategie, dem Angebot sowie der Nachfrage für bestimmte Produkte, von der Popularität des jeweiligen Designs, dem Preis, den Besonderheiten eines bestimmten (regionalen) Marktes, den Vermarktungs- und Anzeigenkampagnen, der allgemeinen wirtschaftlichen Lage sowie insbesondere dem sich wandelnden Konsumverhalten der Privathaushalte. Mittels ständiger Beobachtung des Marktes wird angestrebt, das Risiko zu antizipieren und weitestgehend zu verringern.

Die Betreibung von Franchise-Stores, insbesondere im Falle des Betriebs von sog. Monobrand-Stores wie im Falle ESPRIT, ist zudem unmittelbar mit dem Fortbestand der jeweiligen Marke des Franchisegebers und auch dessen strategischer Ausrichtung hinsichtlich Kollektionsaufbau und -umfang, Preis-Leistungsverhältnis sowie daraus resultierender Flächenfähigkeit verbunden. Aus Sicht der Gesellschaft besteht damit grundsätzlich neben allen Chancen des Betriebs von Monobrand-Stores ein zunehmend mittleres Risiko für Beeinträchtigungen durch singuläre Abhängigkeiten von einer einzelnen Marke.

Vor diesem Hintergrund und der im Geschäftsjahr 2023 seitens des ESPRIT-Managements vollzogenen strategischen Re-Fokussierung sowie der eingeleiteten Trading-up-Strategie mit resultierenden Preissteigerungen hat sich die Geschäftsleitung der private textiles g.m.b.h. in enger Abstimmung mit der Gesellschafterseite ganz bewusst und konsequent entschieden, das vormalige ESPRIT-Store-Portfolio ab dem 4. Quartal 2023 sukzessive in ein attraktives Multibrand-Store-Portfolio zu transformieren, um damit das neue Geschäftsmodell CATCHES marken- und kundenseitig auf eine breitere und bestenfalls chancenreichere, damit risikoärmere Basis zu stellen. Damit berücksichtigt die Gesellschaft insbesondere auch den aktuell kundenseitig vorherrschenden Trend, zunehmend eher Multilabel-Konzepten mit einer sorgfältig kuratierten Markenauswahl den Vorzug zu geben gegenüber reinen Monobrand-Stores, die in der Regel weniger Auswahl (i.S. Styles & Preispunkte) und Markenerlebnis bieten.

Das neue Multilabel-Konzept lebt dabei von fortlaufenden Optimierungen im Flächenmanagement und einer grundsätzlich dynamischen Markenführung, die sich stets an den Kundenbedürfnissen und Markterfordernissen, gleichzeitig aber auch an den betriebswirtschaftlichen Anforderungen der Gesellschaft orientiert. Das Multilabel-Konzept CATCHES ist damit grundsätzlich offen und flexibel für neue, erfolgversprechende Marken aber auch hinsichtlich einer etwaig notwendigen, zeitnahen Reaktion auf mangelnde Abverkäufe einzelner Marken unter Berücksichtigung bestehender saisonaler Lieferrhythmen und vorgelagerter Orderzyklen. Das Multilabel-Konzept CATCHES ist damit nicht länger ein Franchise-, sondern vielmehr ein marktnahes Wholesale-Modell mit allen Chancen und Risiken eines Modehändlers.

Mit der Markenvielfalt im Multilabel-Business steigt nicht nur die marktseitige Attraktivität und damit die Chancen im neuen Geschäftsmodell, sondern grundsätzlich auch die intern zu beherrschende Komplexität im Waren- und Flächenmanagement. Aus Risikosicht ist wichtig zu betonen, dass die Muttergesellschaft der private textiles g.m.b.h. als größter deutscher Franchisenehmer bedeutender Mode- und Sportmarken seit Jahrzehnten vielfältige und wertvolle Erfahrungen im Umgang mit unterschiedlichsten Marken besitzt, sowohl in den eingesetzten operativen IT-Systemen wie auch in den agierenden erfahrenen hochprofessionellen Personalstrukturen.

Um das Multilabel-Konzept CATCHES fortlaufend umsatz-, margen- und ergebnisseitig im Sinne einer verantwortungsvollen Unternehmensführung steuern zu können, ist jeder einzelne (Multilabel-)Store der Gesellschaft als separates Profitcenter, als selbstständige operative Einheit geplant, geführt und gesteuert. Das Berichtswesen liefert auf Tagesbasis storebezogen umfangreiche vertriebliche KPIs auf der Umsatzseite sowie monatlich transparente vollständige Ergebnisrechnungen mit Ist-, Plan- und vergleichbaren Vorjahresverläufen.

Die private textiles g.m.b.h. sieht in der fortlaufenden Qualifikation der Mitarbeiter auch weiterhin einen essenziellen Baustein des Unternehmenserfolgs. Das Flächen- und Verkaufstraining wird unter neuem Multilabel-Konzept CATCHES wieder verstärkt werden und weiter im Mittelpunkt der Mitarbeiterentwicklung stehen. Erklärtes Ziel ist es, für den Kunden das Einkaufserlebnis zu erhöhen und damit umsatz- und ertragsrelevante KPI's, somit den Unternehmenserfolg, zu steigern.

IV. Prognosebericht

Die Modebranche sowie der Modehandel stehen weiterhin vor großen Herausforderungen: schwache bzw. wechselhafte Konsumstimmung, ein weiterhin hohes Preisniveau trotz leicht rückläufiger Inflation, weiter steigender Warendruck auf Hersteller- und Handelsseite, teilweise Wettbewerbsverzerrungen durch Großinsolvenzen auf Hersteller- wie Handelsseite sowie eine zunehmende Verunsicherung der Verbraucher durch vielfältige konjunktur- und geopolitische Risiken und Kriege, die eher zunehmen als abklingen. Hinzukommen teilweise Mietkostenverläufe, die in Extremfällen an einzelnen Standorten kaum noch zu erwirtschaften sind. Wieder werden sich Preissteigerungen handelsseitig nur schwer durchsetzen lassen. Die stationären Modehändler blicken daher angespannt auf das Jahr 2024 und arbeiten an der Absicherung ihrer individuellen Geschäftsmodelle.

Die private textiles g.m.b.h. legt neben der dargestellten neuen Multilabel-Strategie unter CATCHES ihren Fokus darauf, das aktuelle Store-Portfolio weiter zu konsolidieren, Umsatzsteigerungen im Multilabel-Business durch gezielte Investitionen in neue attraktive Marken und POS-Konzepte zu forcieren sowie betriebliche Kostenstrukturen weiter anzupassen, um unternehmerische Chancen und Risiken bestmöglich ertragsorientiert auszubalancieren.

Für die bestehenden Stores stellt die Geschäftsführung konkrete Zielvorgaben auf, um das Ergebnis mittels einer strikten budgetorientierten Einkaufs- und Personalplanung sowie der Überwachung sonstiger Kosten konsequent erfolgreich auszusteuern.

Die Liquiditätssituation der private textiles g.m.b.h. ist aktuell als ausreichend zu bewerten.

Die Gesamtleistung des ersten Quartals im Geschäftsjahr 2024 liegt transformations- und umbaubedingt noch knapp 7 % unter Plan. Die Anlaufkurve CATCHES zeigt jedoch bereits im ersten vollständig auf das neue Multilabel-Konzept und den neuen CI-gerechten Ladenbau umgestellten Monat April 2024 ein Umsatzwachstum zu Vorjahr im mittleren einstelligen Prozentbereich, in den ersten Mai-Tagen liegt das Umsatzwachstum zu Vorjahr aktuell sogar im deutlich 2-stelligen Prozentbereich.

Die Geschäftsleitung arbeitet mit den CATCHES-Einkaufs- und -Vertriebsstrukturen engmaschig an weiteren Maßnahmen zur Steigerung der Umsatz- und Ergebnis-Performance (i.W. durch Steigerung der Vertriebs-KPIs) und plant für das Jahr 2024 konzeptbedingt über die vielfältigen Chancen der angebotenen neuen Marken, denen eine Reduzierung der Stores im Vergleich zum Vorjahr gegenüber steht, eine Umsatzverringerung im niedrigen 2-stelligen Prozentbereich. Angestrebt wird, im ersten Anlaufjahr des Multilabel-Konzeptes CATCHES ein ausgeglichenes, bereinigtes Ergebnis vor Steuern zu erzielen, das i.W. aber noch durch Sondereffekte im Zuge der Konsolidierung des Store-Portfolios geprägt sein wird. Wesentlichen Einfluss auf den Unternehmenserfolg wird die erzielbare Rohertragsmarge im Multilabel-Konzept haben, die sich im ersten Anlaufjahr über alle Marken und Saisonverläufe erst aufbauen und nachhaltig stabilisieren muss. Unter Berücksichtigung der geschilderten Rahmenbedingungen wird im Geschäftsjahr 2024 unter anlaufendem neuen Multilabel-Konzept CATCHES von einer geordneten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ausgegangen, die das Potential hat, perspektivisch wieder angemessene Innenfinanzierungsbeiträge in den Folgejahren zu erwirtschaften.

Mit dem Multilabel-Konzept CATCHES hat die private textiles g.m.b.h. innerhalb nur weniger Monate proaktiv eine Strategie entwickelt und zur erfolgreichen Umsetzung gebracht, die branchenimmanente Risiken und Abhängigkeiten minimieren wird bei gleichzeitiger Erhöhung der unternehmerischen Chancen durch einen flexiblen und dynamischen Markt- und Markenauftritt, der den heutigen diversen Kundenbedürfnissen im Sinne unterschiedlicher Erwartungshaltungen an Preislagen, Nachhaltigkeit, modische Ausrichtung und Markenerlebnis bestmöglich entspricht.

 

Bischofswerda, den 3. September 2024

Eric Adam, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 633.464,52 520.437,83
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 31,00 33,00
II. Sachanlagen 28.881,52 146.731,02
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25.941,50 25.941,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.940,02 120.789,52
III. Finanzanlagen 604.552,00 373.673,81
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2,00 373.673,81
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 604.550,00
B. Umlaufvermögen 13.855.027,73 13.699.596,54
I. Vorräte 960.190,10 1.783.166,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.468.614,33 11.544.932,19
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.374.968,88 9.158.471,36
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.093.645,45 2.386.460,83
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.000,00 1.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 426.223,30 371.497,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 82.926,95 68.263,10
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 129.504,00 142.701,41
Aktiva 14.700.923,20 14.430.998,88

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.029.738,98 3.156.470,33
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 2.125.146,60 3.166.499,14
III. Jahresüberschuss 854.592,38 -60.028,81
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 0,00 112.849,67
C. Rückstellungen 6.702.808,14 7.407.958,87
D. Verbindlichkeiten 4.941.497,46 3.718.893,33
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 797.792,81 430.482,17
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 797.792,81 430.482,17
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.143.704,65 3.288.411,16
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.143.704,65 3.288.411,16
E. Rechnungsabgrenzungsposten 26.878,62 34.826,68
Passiva 14.700.923,20 14.430.998,88

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 19.348.998,50 18.509.508,46
2. Personalaufwand 5.333.346,90 5.576.350,96
a) Löhne und Gehälter 4.347.606,56 4.508.045,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 985.740,34 1.068.305,22
davon für Altersversorgung 25.788,08 6.538,08
3. Abschreibungen 123.279,54 80.130,07
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 123.279,54 80.130,07
davon außerplanmäßige Abschreibungen 87.492,31
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.935.980,92 12.835.018,04
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 106.692,34 39.704,93
davon aus verbundenen Unternehmen 97.895,25 32.354,60
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 473.671,81
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 473.671,81
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 151.082,40 14.695,31
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 24.941,64 10.778,54
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 582.443,93 101.258,73
9. Ergebnis nach Steuern 855.885,34 -58.239,72
10. sonstige Steuern 1.292,96 1.789,09
11. Jahresüberschuss 854.592,38 -60.028,81

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

private textiles g.m.b.h., Bischofswerda

Registergericht: Amtsgericht Dresden
Handelsregisternummer: 19943

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 Handelsgesetzbuch (HGB).

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB für alle Kaufleute und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Er umfasst den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023. Zusätzlich wurden die Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) beachtet.

Die Gliederung der Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach den §§ 266 und 275 HGB. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und die Bewertung erfolgten unter Beachtung der generellen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 bis 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ausweis-, Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 277 HGB). Dabei fanden die Grundsätze der Einzelbewertung und der Vorsicht Beachtung. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen über ein bis drei Jahre linear und im Zugangsjahr pro rata temporis.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Anschaffungspreisminderungen sowie planmäßiger Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten werden die handelsrechtlichen Pflichtbestandteile einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear und im Zugangsjahr pro rata temporis. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, welche zwischen drei und acht Jahren liegt, ermittelt. Seit dem Berichtsjahr 2018 angeschaffte Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung grundsätzlich sofort aufwandswirksam erfasst.

Die Finanzanlagen enthalten Anteile an verbundenen Unternehmen und sind zu Anschaffungskosten oder bei Vorliegen von voraussichtlich dauernder Wertminderung, zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Waren sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 4 HGB bewertet. Bestandsrisiken aufgrund eingeschränkter Verwertbarkeit der Altbestände bzw. Sommer- und Schaufensterware wurde durch angemessene Wertabschläge ausreichend Rechnung getragen.

Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Forderungsausfallrisiken wurden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde gemäß § 250 Abs. 1 HGB für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit diese Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen stellt einen besonderen Passivposten im Sinne von § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB dar und beinhaltet Baukostenzuschüsse von Vermietern und vom Franchisegeber. Die Auflösung der Zuschüsse erfolgt korrespondierend entsprechend des gewählten Abschreibungszeitraumes der bezuschussten Wirtschaftsgüter.

Die Pensionsrückstellung wurde auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach der Projected-Unit-Credit-Methode (im Vorjahr: Teilwertverfahren) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Als Abzinsungsbetrag wurde der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte, durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre in Höhe von 1,78 % p. a. angesetzt, der sich bei einer pauschal angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der sich ergebene Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der zehnjährigen und der siebenjährigen Durchschnittsbildung beträgt T€ 14 (Vorjahr T€ 59). Zum Bilanzstichtag ist der Erfüllungsrückstand von T€ 634 mit Deckungsvermögen in Höhe von T€ 763 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert worden. Die Wertermittlung erfolgte ohne Gehaltsdynamik. Das Deckungsvermögen ist eine an den Mitarbeiter verpfändete und insolvenzgeschützte Rückdeckungsversicherung, die mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet wurde. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betrugen T€ 425. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB wurde der übersteigende Betrag in Höhe von T€ 130 gesondert als aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung aktiviert. Im Finanzergebnis wurden entsprechend der zugehörigen Aufwendungen aus Aufzinsungen (T€ 11) und Erträge (T€ 18) aus dem zu verrechneten Deckungsvermögen saldiert.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung vertraglicher Rückbauverpflichtungen aus Mietverhältnissen, die vor 2017 abgeschlossen wurden, wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrages, d. h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Aufgrund von neuen Rechtsprechungen erfolgt ab 2017 die Bilanzierung von Rückbaurückstellungen in Form von Ansammlungsrückstellungen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden die zum Abschluss des Mietvertrages bekannten Mietdauern zugrunde gelegt. Die Ermittlung erfolgt durch Abzinsung über die tatsächliche Restlaufzeit der zugrundeliegenden Mietverträge. Als Zinssatz kommt dabei der 7-Jahresdurchschnittszinssatz der Deutschen Bundesbank für eine zehnjährige Laufzeit zur Anwendung.

Für zukünftige Verluste aus schwebenden Geschäften wurden Rückstellungen für defizitäre Standorte gebildet. Zugrunde gelegt wurden dabei die Restlaufzeiten der Mietverträge. Es erfolgte eine Abzinsung mit dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz der Deutschen Bundesbank.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Fremdwährungstransaktionen werden mit dem Wechselkurs im Zeitpunkt der Erfassung der Transaktion erfasst. Fremdwährungsverbindlichkeiten und -forderungen bestehen zum Stichtag keine.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde gemäß § 250 Abs. 2 HGB für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit diese einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Gemäß § 274 HGB werden latente Steuern nach dem bilanzorientierten Konzept auf Wertunterschiede von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten zwischen Handels- und Steuerbilanz, die zukünftig steuerbe- oder -entlastend wirken, berechnet. Aufgrund von Bewertungsunterschieden bei Pensionsrückstellungen (gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB verrechnet mit dem Aktivwert aus Lebensversicherungen) ergibt sich ein Überhang aktiver latenter Steuern, auf deren Ansatz gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB verzichtet wird.

III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel hervor. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 betreffen in Höhe von T€ 87 außerplanmäßige Abschreibungen.

Auf der Grundlage der erwarteten künftigen Entwicklung der verbundenen Unternehmen würden im Geschäftsjahr 2023 außerplanmäßige Abschreibungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 374 sowie auf Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 100 vorgenommen.

Die unter den Vorräten ausgewiesenen Handelswaren wurden unter Berücksichtigung von Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von T€ 1.483 (Vorjahr T€ 1.961) bewertet.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 10.375 (Vorjahr T€ 9.158), davon gegenüber dem Gesellschafter T€ 5.973 aus Cashpooling (Vorjahr T€ 4.724) und T€ 4.351 (Vorjahr T€ 4.384) aus laufenden Lieferungen und Leistungen. Die weiteren Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus laufenden Lieferungen und Leistungen.

Zum Bilanzstichtag bestehen keine zweifelhaften Forderungen (Vorjahr T€ 0). Wertberichtigungen wurden keine vorgenommen.

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen besitzen T€ 0 (Vorjahr T€ 0) eine Restlaufzeit größer einem Jahr.

Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert T€ 50 und entspricht der Handelsregistereintragung sowie dem Gesellschaftsvertrag.

Zur periodengerechten Abgrenzung der erhaltenen Baukostenzuschüsse wurde ein Sonderposten gebildet. Entsprechend der Zuordnung zu den bezuschussten Vermögensgegenständen wird der Sonderposten entsprechend der verbleibenden Nutzungsdauern ertragswirksam aufgelöst. Im Geschäftsjahr wurde ein Betrag in Höhe von T€ 113 (Vorjahr T€ 27) zugunsten der sonstigen betrieblichen Erträge aufgelöst.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen (T€ 2.903, Vorjahr T€ 3.088), für ausstehende Rechnungen (T€ 483, Vorjahr T€ 334), für Prozesskosten (T€ 191; Vorjahr T€ 0), für drohende Verluste (T€ 0; Vorjahr T€ 973), für Restrukturierungen (T€ 1.357; Vorjahr T€ 1.000) sowie für den Jahresabschluss inkl. Prüfungen (T€ 55, Vorjahr T€ 88). Durch Umstellung des Konzeptes wurde die im Vorjahr gebildete Rückstellung für drohende Verluste komplett aufgelöst. Das neue Konzept wird grundsätzlich als ertragsreich angesehen.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der folgenden Übersicht:

Verbindlichkeiten 2023
Gesamtbetrag
T€
RLZ 1 Jahr
T€
RLZ > 1 Jahre
T€
davon RLZ > 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.652 3.652 0 0
Vorjahr 2.630 2.630 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 798 798 0 0
Vorjahr 430 430 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 492 492 0 0
Vorjahr 659 659 0 0
Summe 4.942 4.942 0 0
Vorjahr 3.719 3.719 0 0

Die Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren, wie im Vorjahr, aus den laufenden Liefer- und Leistungsverkehr. Sie betreffen in Höhe von TEUR 687 den Gesellschafter.

IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gesellschaft erzielte Umsatzerlöse in Höhe von T€ 25.285 (Vorjahr T€ 26.558).

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 1.576 (Vorjahr T€ 867), im Wesentlichen aus Mietnachlässen und Nebenkostenerstattungen, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 2.382 (Vorjahr T€ 398) und Erträge aus Baukostenzuschüssen und Auflösungen des Sonderpostens in Höhe von T€ 113 (Vorjahr T€ 27). Die periodenfremden betrieblichen Erträge betreffen in Höhe von T€ 1.106 (Vorjahr T€ 885) die Schlussrechnungen I und II der Überbrückungshilfe.

Darüber hinaus sind in Höhe von TEUR 605 Erträge aus dem Wiederaufleben von ausgebuchten Ausleihungen des Finanzanlagevermögens erfasst.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 425 (Vorjahr T€ 524) erfasst, die im Wesentlichen aus Miet- und Nebenkostenzahlungen resultieren.

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens resultieren in voller Höhe aus außerplanmäßigen Abschreibungen auf Anteile und Ausleihungen an verbundene Unternehmen.

Im Zinsergebnis sind die Aufwendungen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen T€ 25 (Vorjahr T€ 11) enthalten.

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 375 erfasst.

V. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 225 (Vorjahr 253) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 188 (Vorjahr 204) Festangestellte sowie 37 (Vorjahr 49) Aushilfen.

Eine Ausschüttungssperre besteht auf Vermögen nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB (Aktiver Unterschiedsbetrag) in Höhe von T€ 130.

Zum Geschäftsführer war im Berichtszeitraum bestellt: Herr Marc Höfig (Betriebswirt), Nördlingen (bis zum 30. Juni 2024). Seit dem 1. Juli 2024 ist Herr Eric Adam, Schwerin, als Geschäftsführer bestellt. Die Gesellschaft verzichtet mit Bezug auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Leasingraten der firmengenutzten KFZ gegenüber der Volkswagen Leasing Gesellschaft mit einer Verbindlichkeit in Höhe von monatlich T€ 2,5 bis zum Ende der jeweiligen Verträge (längste Laufzeit bis 2026).

Zum Bilanzstichtag bestehen weitere finanzielle Verpflichtungen aus der Bildung von Rückbauverpflichtung in Form von Ansammlungsrückstellungen. Der Unterschiedsbetrag zwischen Erfüllungsbetrag und Buchwert der Rückstellung zum Bilanzstichtag beträgt T€ 182 (Vorjahr T€ 230).

Für die 35 ESPRIT Stores (Stand zum Bilanzstichtag) sind von der Gesellschaft jeweils Mietsicherheiten zur Sicherung der Ansprüche des Vermieters aus dem Mietvertrag zu leisten. Mietkautionen wurden auf Basis eines Rahmenvertrages mit der R+V Allgemeine Versicherung AG, welcher ein Bürgschaftslimit in Höhe von max. T€ 1.600 beinhaltet, realisiert. Finanzielle Verpflichtungen bestehen in der Erfüllung der vorhandenen Mietverträge für die zum Bilanzstichtag betriebenen ESPRIT Stores.

2024
T €
2025 und Folgejahre
T €
Miete 3.946 10.312

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen und Beteiligungsunternehmen

Die private textiles g.m.b.h. hält an der Retail Fashion s.r.o. eine 97,5%ige Beteiligung. Das Stammkapital inklusive Kapitalrücklage (eingefordertes Nachschusskapital) der Beteiligung beträgt TCZK 8.298, zum Bilanzstichtag T€ 335 (Vorjahr T€ 344). Im Geschäftsjahr 2023 wurde bei der Retail Fashion s.r.o. ein Jahresfehlbetrag von T€ 164 (Vorjahr Jahresfehlbetrag T€ 43) festgestellt. Das Eigenkapital per 31. Dezember 2023 beträgt bei der Retail Fashion s.r.o. T€ 398 (Vorjahr T€ 587).

Des Weiteren hält die Gesellschaft eine 97,5%ige Beteiligung an der Retail Brands s.r.o. Das Stammkapital der Beteiligung beträgt TCZK 500, zum Bilanzstichtag T€ 20 (Vorjahr T€ 21). Im Geschäftsjahr 2023 wurde bei der Retail Brands s.r.o. ein Jahresüberschuss von T€ 19 (Vorjahr Fehlbetrag T€ 4) festgestellt. Das Eigenkapital per 31. Dezember 2023 beträgt bei der Retail Brands s.r.o. T€ 76 (Vorjahr T€ 58).

Die Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der private textiles holding g.m.b.h. mit Sitz in Bischofswerda (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und ist über das Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de) abrufbar.

 

Bischofswerda, den 3. September 2024

Eric Adam, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

 

Bischofswerda, den 3. September 2024

gez. Eric Adam, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 03.09.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die private textiles g.m.b.h., Bischofswerda

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der private textiles g.m.b.h., Bischofswerda - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der private textiles g.m.b.h. für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, 3. September 2024

BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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