Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 103661
Vorher
FREEZE 127. GmbH
Eingetragen
16.11.2020
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieUnternehmensberatungBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
die Beratung von Unternehmen sowie die Beratung qualifizierter Investoren im Bereich Alternativer Anlagemöglichkeit mit Ausnahme erlaubnispflichtigter Tätigkeiten

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Michael Ludwig
seit 28.1.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Michael Ludwig
33104 Paderborn
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

COOX Capital GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Es handelt sich bei der Gesellschaft um ein Wertpapierinstitut i.S.d. § 2 Abs. 1 WpIG, welches gem. § 340a Abs. 1 i.V.m. § 340 Abs. 4 a HGB den Jahresabschluss nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen hat. Der Jahresabschluss wurde neben den Vorschriften des Handelsgesetzbuches nach den Vorschriften des GmbH-Gesetzes (GmbHG) sowie des Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

II. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: COOX Capital GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Köln
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Köln
Register-Nr.: HRB 103661

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Forderungen an Kreditinstitute wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Forderungsverluste sind im Geschäftsjahr nicht eingetreten. Einzelwertberichtigungen oder Pauschalwertberichtigungen waren nicht vorzunehmen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag nach § 253 Abs. 1 HGB angesetzt.

Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bilanziert.

IV. Angaben zur Bilanz

Die Forderungen an Kreditinstitute i.H.v. 271.780,45 € (Vj.: 192.682,86 €) sind täglich fällig.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Vorsteuerforderungen in Höhe von 1.047,34 € (Vorjahr: 2.234 €) und haben eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr.

Die anderen Rückstellungen i.H.v. 84.600 € (Vj.: 7.050 € ) setzen sich wie folgt zusammen:

2023 2022
EUR EUR
Buchhaltung/ Jahresabschlusserstellung 4.600,00 1.000,00
Jahresabschlussprüfung (lfd. Jahr) 16.000,00 4.000,00
Steuererklärungen/laufende steuerliche Beratung 4.000,00 2.050,00
Rechts- und Beratungskosten Clifford Chance 60.000,00 0,00
Summe 84.600,00 7.050,00

V. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 150.827,92 € (Vorjahr: 578,50 €) setzten sich insbesondere zusammen aus der Weiterbelastung von Beratungskosten in Höhe von 150.000,00 € (Vj.: 0,00 €).

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen betragen 209.936,73 € (Vj.: 52.497,21 €) und umfassen 6.000,00 € (Vj.: 16.800,00 €) Aufwendungen für Löhne und Gehälter sowie 1.211,93 € (Vj.: 3.493,35 €) gesetzliche Sozialaufwendungen. Die anderen Verwaltungsaufwendungen betragen 202.724,80 € (Vj.: 32.203,86 €) und beinhalten im Wesentlichen die o.g. weiterbelasteten Beratungskosten.

VI. Sonstige Angaben

Zum Ende des Geschäftsjahres waren bei der COOX Capital GmbH keine Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung) in Teilzeit (Vj.: 2) beschäftigt.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:

Herrn Michael Ludwig, Geschäftsführer (CEO) bei der COOX Capital GmbH, Köln

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Michael Ludwig ist befugt die Gesellschaft alleine zu vertreten.

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers in Höhe von 16.000,00 € umfasst die Kosten für Abschlussprüferleistungen.

VII. Bericht über Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und die Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben, sind nicht eingetreten.

VIII. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Bilanzverlust in Höhe von 114.272,21 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Köln, den 23. Mai 2024

Michael Ludwig, Geschäftsführer

Lagebericht 2023

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war geprägt von starken Zinssteigerungen. Zur Dämpfung der rasanten Inflation zogen global die Zinsen stark an. Erst in der zweiten Jahreshälfte wurde deutete sich eine Abflachung der Zinskurve an. Nachdem die Refinanzierungssätze in Deutschland die Zweistelligkeit erreicht hatten, deutet sich seit Ende des Jahres wieder eine leichte Senkung an.

Die Zahl der Insolvenzen in Deutschland ist insbesondere ab der zweiten Jahreshälfte stark gestiegen und im Vergleich zu den Vorjahresmonaten lag die Steigerung durchweg im zweistelligen Bereich. Der Forderungsausfall hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. Dennoch liegt das Gesamtaufkommen der Insolvenzen im langjährigen Normalbereich. Die durch die Coronahilfen ausgebliebenen Insolvenzen wurden teilweise nachgeholt.

Der COOX Smart Mittelstandsfinanzierung I findet in dieser Situation ein attraktives Marktumfeld vor. Ein relatives hohes Zinsniveau ermöglich ansprechende Renditen, Dank der moderaten Insolvenzquote bleibt das Risiko im Normalbereich und die gesteigerte Insolvenzquote bietet eine gesteigerte Chance für Verwertungsübererlöse.

Auf der anderen Seite lässt der abgesenkte Garantiezins viele institutionellen Anleger vor Investitionen in neue Produktarten zurückschrecken, trotz der Unsicherheit hinsichtlich der Zinsentwicklung, welche für Anleihenanleger in der Vergangenheit bereits zu verlustreichen Portfoliorestrukturierungen führte.

Bericht zur Ertragslage

Bisher ist es der Gesellschaft noch nicht gelungen Beratungsmandate im COOX Smart Mittelstandsfinanzierung I zu sichern. Im Berichtsjahr konnten im Rahmen einer Vertriebskooperation Provisionserträge i.H.v. TEUR 10 erzielt werden. Provisionsaufwendungen sind keine angefallen. Durch eine Kooperation mit der NIV Leasing GmbH konnten im Berichtsjahr sonstige betriebliche Erträge i. H.v. TEUR 150 erzielt werden. Weitere sonstige betriebliche Erträge i.H. v. EUR 827,92 sind auf die Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen betrugen 209,9 TEUR.

Die Abschreibungen und Wertberichtigungen mussten keine vorgenommen werden.

Nach Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen sowie sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Steuern ergibt sich für die Periode ein Jahresergebnis von -49,1 TEUR.

Bericht zur Vermögens- und Finanzlage

Die Gesellschaft wurde mit einem Kapitalstock von 25 TEUR gegründet.

Sonstige Verbindlichkeiten sind keine aufgelaufen. Rückstellungen wurden in Höhe von 84,6 TEUR gebildet.

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 stellt sich die Liquiditätssituation der Gesellschaft wie folgt dar:

Täglich fällige Kontoguthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 271,7 TEUR.

Das gezeichnete Kapital blieb mit 25 TEUR konstant. Die Kapitalrücklage hat sich durch eine geleistete Einlage von 50 TEUR auf 277,5 TEUR erhöht. Am 22. Dezember 2023 hat die Gesellschaft eine Einlage von 50 TEUR in die Kapitalrücklage vorgenommen.

Insgesamt betrug die Bilanzsumme 272,8 TEUR; dies entspricht einer Steigerung von 77,9 TEUR.

Personal

Im Jahr 2023 wurde die Gesellschaft von einem Geschäftsführer und einem Arbeitnehmer in Teilzeit geleitet.

Prognosebericht

Nachdem das Jahr 2023 weiterhin zum Aufbau verwendet wurde und potentielle Investoren durch die große Unsicherheit (Russlandkrieg, Zinsentwicklung und Inflation) stark verunsichert wurden, strebt die Gesellschaft für 2024 den Durchbruch an. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 einen deutlich steigenden Umsatz und ein positives Ergebnis. Die Entwicklung in den vergangen Monaten lässt darauf schließen, dass sich die Aufwärtsbewegung der Zinsen weiter abschwächen wird. Denkbar ist auch ein Szenario, in dem sich die Zinsen eher seitwärts bewegen. Beides sind Szenarien, die für den COOX Mittelstandsfinanzierung I gut beherrschbar sind. Sollte die Inflation weiterhin auf einem relativ hohen Niveau verharren, dann wäre der COOX Mittelstandsfinanzierung I mit dem Eigentum in "Hard Assets" gut abgesichert. Eine Zunahme an Insolvenzen wäre für ihn, durch die Eigentumsabsicherung nicht nur unproblematisch, sie könnte durch die Verwertungsübererlösmöglichkeiten weitere Profitmöglichkeiten ermöglichen.,

Risikobericht

Ausgehend von der Geschäftsstrategie der COOX Capital GmbH hat die Gesellschaft die wesentlichen Risiken für die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage anhand einer Risikoinventur analysiert. Diese werden im Rahmen jährlicher Auswertungen und - bei den wichtigsten Einflussgrößen - auch laufend überwacht.

Grundsätzlich sind für die Gesellschaft vor allem die operationellen Risiken als wesentlich einzustufen, da der Personalbestand sehr klein ist. Deren Einschätzung ist Bestandteil der täglichen Arbeit der Geschäftsführung. Die Gesellschaft beabsichtigt, sich im Jahr 2024 personell breiter aufzustellen und so eine bessere Aufgabenteilung zu erreichen. Dadurch und durch die ausreichend vorhandene Liquidität soll der Bestand der Gesellschaft gesichert werden.

1. Adressenausfallrisiko

Ein wesentliches Adressenausfallrisiko/Kreditrisiko besteht für die Gesellschaft nicht. Vertragspartner der Gesellschaft ist die Verbriefungsplattform, bzw deren Compartments, vertreten durch die ManCo. Sofern diese aufgesetzt sind, sind finanzielle Überraschungen ausgeschlossen, da die Gesellschaft als Risikoberater unmittelbare Kenntnis über die finanzielle Entwicklung hat.

2. Marktpreisrisiken

Die Gesellschaft hat keine eigene Positionen, die direkten Marktpreisrisiken ausgesetzt sind.

Auch in den zukünftigen betreuten Fonds bestehen keine direkten Marktpreisrisiken, da die Forderungen keine Marktschwankungen unterworfen sind. Es bestehen indirekte Marktpreisrisiken hinsichtlich der Wertentwicklung der Maschinenparks oder andere Underlyings. Diesen Risiken wird durch entsprechende Abschläge und vor allem durch die Eigentumsübertragung Rechnung getragen.

Zinsänderungs- und sonstige Preisrisiken bestehen nicht. Etwas anderes wäre bei rasanten Zinssprüngen gegeben. Dann wäre es denkbar, dass die erzielbaren Renditen für das Compartment sich verändern könnten. Da die Renditen aber immer auf der Basis der Forderungszinsen abzüglich der Kosten entsprechen, und diese für die Laufzeit festgelegt sind, ist eine Zinsänderung grundsätzlich risikoneutral.

Preisrisiken im Sinne massiven Preisverfalls sind derzeit nicht ersichtlich. Die Gesellschaft behält den Markt für Maschinen hinsichtlich disruptiver Technologiesprünge im Auge. Im Rahmen der normalen Geschäftsentwicklung werden Preistrends im Prozess der Bewertung bereits berücksichtigt.

3. Operationelle Risiken

Hierbei handelt es sich um die wichtigsten Risiken für die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft. Bei der Analyse wurde festgestellt, dass sinnvollerweise verschiedene Risikoparameter einzeln betrachtet werden sollten.

a) das Risiko des Eintritts von Verlusten durch das Versagen interner Prozesse, durch Fehler von Mitarbeitern und Systemen

Die internen Prozesse der Gesellschaft werden seit ihrer Gründung auf ihre Fehleranfälligkeit überprüft. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Erstellung von Handlungsempfehlungen ("recommendations") für die Management Company des COOX Mittelstandsfinanzierung I bzw. deren Direktoren. Dabei wird unterschieden zwischen den Stufen Situationsanalyse (Bewertung und Verwertungseinschätzung), Lösungserarbeitung auf der einen Seite und Interner Plausibilitätskontrolle auf der anderen Seite. Durch die Auslagerung auf unabhängige Be-und Verwertungsgutachten wird eine Trennung der Bereiche und damit die Einhaltung des Vier-Augen-Prinzips zur Fehlervermeidung gewahrt.

Ein weiterer wichtiger Baustein für die Risikominimierung ist die Qualität der externen Gutachter. Die Gesellschaft legt hierbei Wert auf ein Unternehmen, die durch lange Marktpräsenz sich durch tiefe Marktkenntnis auszeichnen. Auch legt die Gesellschaft Wert darauf, dass Bewerter auch potentielle Verwerter sein können, so dass sich diese schon bei der Bewertungserstellung mit einer zukünftig potentiellen Verwertung auseinandersetzen müssen. Die dadurch erreichte höhere Belastbarkeit des Bewertungsgutachtens hat sich in der Vergangenheit bewährt und verringert die Gefahr von möglichen Überbewertungen der Maschinenparks.

Um Risiken aus Vereinbarungen und Verträgen zu minimieren, werden diese intern durch Anwälte erstellt oder durch Drittanwälte erstellt und intern überprüft.

Dem Versagen technischer Systeme wird durch den Einsatz professioneller IT-Serviceprovider entgegengewirkt. Die laufende Überwachung erfolgt durch externe Fachkräfte.

Die genannten internen Risikofaktoren werden täglich überwacht. Auf Probleme kann so innerhalb kürzester Zeit reagiert werden.

b) das Risiko des Eintritts von Verlusten durch externe Ereignisse.

Aufgrund ihrer Geschäftsstrategie ist die Gesellschaft Verlustrisiken durch externe Ereignisse ausgesetzt. Zu nennen wären hier in erster Linie der Wegfall von Beratungsmandaten oder das Versagen neue Beratungsmandate zu akquirieren.

Was den Wegfall angeht, so sind hier plötzliche Veränderungen unwahrscheinlich, da im Rahmen der Beratungstätigkeit die finanzielle Entwicklung der jeweiligen Compartments zeitnah vorliegt.

Was die Kundenakquise angeht, so bemüht sich die Gesellschaft durch Ansprache von Mittlern und weiteren Marktteilnehmern, die potentielle Akquise auf einem möglichst breite Basis zu stellen.

Hinsichtlich der Compartments selbst ist zu unterscheiden zwischen der Investitionsphase und der Rückzahlungsphase. In der Investitionsphase ist in erster Linie das Zinsumfeld von Bedeutung, da die Verträge der Leasinggesellschaft entsprechend angepasst werden müssen. Damit wird sichergestellt, dass die Verträge auskömmliche Renditen erzielen. Die Beobachtung der Zinsentwicklung ist daher ein wesentlicher Bestandteil des laufenden Geschäftsbetriebes der Gesellschaft und erfolgt ständig auf Geschäftsleitungsebene. Alle entsprechenden Mitarbeiter sind durch jahrelange Erfahrung in der Lage, entsprechende Veränderungen zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.

Ein weiteres Risiko in der Investitionsphase ist der mögliche Zahlungsausfall seitens der Investoren. Die Gesellschaft steht in dieser Hinsicht in ständigem Kontakt mit der Management Company und den Administratoren des COOX Mittelstandsfinanzierung I, um rechtzeitig eventuelle Anpassungen hinsichtlich des Anlageportfolios zu treffen. So werden negative Auswirkungen auf die übrigen Investoren minimiert. Auch sind das Berichtswesen und die Kommunikation der Gesellschaft sind auf eine langfristige und vertrauensvolle Beziehung zu den Anlegern ausgerichtet.

Nach der Investitionsphase besteht ein weiteres Risiko in der ordnungsgemäßen Abwicklung der Verträge der Leasinggesellschaft. Es ist daher von hoher Bedeutung, dass die Arbeitsweise der Leasinggesellschaft regelmäßig überwacht wird und somit das Delkredere und der Bestand der Maschinenparks sichergestellt wird. Sofern es zu Störungen kommt, kann umgehend reagiert werden und die notwendigen Schritte zur Schadensminimierung bzw Verwertung eingeleitet werden.

4. Liquiditätsrisiko

Die Liquidität der Gesellschaft wird im Rahmen des täglichen Controlling sowie durch monatliche Auswertungen überwacht. Um Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen zu können, hält die Gesellschaft eine erhebliche Liquiditätsreserve vor, die kurzfristig verfügbar ist.

Das Liquiditätsrisiko für unsere Gesellschaft stufen wir als gering ein.

5. Risikokommunikation und -überwachung

Die für die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft wichtigsten Risiken werden von der Geschäftsleitung laufend überwacht. Bedingt durch die geringe Anzahl von Mitarbeitern und ihre enge Zusammenarbeit im Tagesgeschäft werden Probleme und besondere Vorfälle ohne festgelegte Struktur sofort kommuniziert. Die wichtigsten Messgrößen für die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage werden täglich und monatlich ausgewertet.

 

COOX Capital GmbH

Michael Ludwig

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die COOX Capital GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der COOX Capital GmbH, (im Folgenden "Gesellschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §§ 340k, 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gensingen, den 23. Mai 2024

App Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jürgen App, Wirtschaftsprüfer

Feststellung

COOX Capital GmbH, Köln

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 27. Mai 2024.

Bilanz zum 31.12.2023

COOX Capital GmbH Unternehmensberatung, Köln

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
A. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. sonstige Vermögensgegenstände 1.047,34 2.234,00
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 271.780,45 192.682,86
Summe Umlaufvermögen 272.827,79 194.916,86
272.827,79 194.916,86

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 277.500,00 227.500,00
III. Verlustvortrag 65.163,40 13.244,69
IV. Jahresfehlbetrag 49.108,81 51.918,71
Summe Eigenkapital 188.227,79 187.336,60
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 84.600,00 7.050,00
C. Verbindlichkeiten
1. sonstige Verbindlichkeiten 0,00 530,26
- davon aus Steuern EUR 0,00 (EUR 430,75)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (EUR 99,51)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 0,00 (EUR 530,26)
272.827,79 194.916,86

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

COOX Capital GmbH Unternehmensberatung, Köln

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 160.827,92 578,50
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.000,00 16.800,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.211,93 3.493,35
7.211,93 20.293,35
3. sonstige betriebliche Aufwendungen 202.724,80 32.203,86
4. Ergebnis nach Steuern -49.108,81 -51.918,71
5. Jahresfehlbetrag 49.108,81 51.918,71

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

99 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.