Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 119177
Vorher
patus 494. GmbH
Eingetragen
15.4.2009
Branche
Allgemeine GebäudereinigungSonstige spezielle Reinigung von Gebäuden und MaschinenErbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Gegenstand
Erbringung von Leistungen im Bereich der Gebäudereinigung für Krankenhäuser und stationäre Pflegeeinrichtungen. Die Gebäudereinigung umfasst die Unterhaltsreinigung, die Bettenaufbereitung sowie bestimmte Sonderleistungen. Vorrangig ist von der Gesellschaft die Gebäudereinigung in allen Einrichtungen der Vivantes - Forum für Senioren GmbH sowie folgenden von der Vivantes - Netzwerk für Gesundheit GmbH, Berlin, betriebenen Krankenhäusern sicherzustellen: - Auguste-Viktoria-Klinikum; - Wenckebach-Klinikum; - Klinikum Neukölln; - Klinikum am Urban.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Thomas Hentschlofsky
seit 21.3.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Finanzen
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Leguan GmbH
Germany
24.000 €
96.00%
Cormoran AG
Germany
1.000 €
4.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VivaClean Süd GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Die VivaClean Süd GmbH, Berlin, (VivaClean Süd) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Leistungen im Bereich der Gebäudereinigung im Wesentlichen für die Gesellschafterin Vivantes - Netzwerk für Gesundheit GmbH, Berlin (Vivantes) für ausgewählte Klinikstandorte und weitere Konzerngesellschaften erbracht. Die Leistungen gegenüber Dritten sind von untergeordneter Bedeutung. Durch die Erbringung der Leistungen im Wesentlichen gegenüber der Vivantes ist die Gesellschaft im Marktumfeld des Gesundheitswesens tätig. Entwicklungen der Branche wirken sich durch die Gesellschafterin indirekt auf die VivaClean Süd aus.

Das Berichtsjahr 2023 wurde weiterhin durch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten sowie der sich daraus ergebenen Energiekrise und Inflationseffekten beeinflusst.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 697 tausend Euro (im Vorjahr Jahresüberschuss von 679 tausend Euro) erzielt, der aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrages an Vivantes abgeführt wird. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von 1.376 tausend Euro resultiert im Wesentlichen aus höheren Materialaufwendungen, darunter insbesondere der Wirtschaftsbedarf aus bezogenen sonstigen Reinigungsdienstleistungen, sowie aus höheren Personalaufwendungen aufgrund von Tarifsteigerungen. Die Mehraufwendungen können nicht durch die höheren Umsatzerlöse kompensiert werden.

Das geplante Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von 200 tausend Euro wurde um 897 tausend Euro unterschritten. Die Planunterschreitung resultiert im Wesentlichen aus den um 1.583 tausend Euro gestiegenen Materialaufwendungen und den um 279 tausend Euro gestiegenen Personalaufwendungen, die nicht durch die um 976 tausend Euro gestiegenen Umsatzerlöse kompensiert werden können.

Der Geschäftsverlauf wird insgesamt als zufriedenstellend eingeschätzt.

II. Ertragslage

Die Umsatzerlöse betragen 15.313 tausend Euro (im Vorjahr 14.784 tausend Euro) und liegen damit 529 tausend Euro über dem Vorjahresniveau. Den Umsatzerlösen liegt eine Reinigungsfläche von 285.233 m 2 (im Vorjahr 283.385 m 2 ) zugrunde. Die Erlöse wurden im Wesentlichen mit verbundenen Unternehmen des Vivantes-Konzerns erzielt. Die Umsatzerlöse für die Unterhaltsreinigung stiegen im Wesentlichen aufgrund von Preissteigerungen um 631 tausend Euro auf 12.295 tausend Euro (im Vorjahr 11.664 tausend Euro). Die Umsatzerlöse für Sonderreinigungsleistungen gingen um 153 tausend Euro auf 2.220 tausend Euro (im Vorjahr 2.373 tausend Euro) zurück. Aufgrund des Wegfalls der Corona-Regelungen wurden weniger Sonderreinigungsleistungen ausgeführt. Die periodenfremden Erträge beliefen sich auf 2 tausend Euro (im Vorjahr 36 tausend Euro). Die Umsatzerlöse für die sonstigen Leistungen stiegen um 82 tausend Euro auf 786 tausend Euro (im Vorjahr 704 tausend Euro).

Die Umsatzrentabilität als Verhältnis des Ergebnisses vor sonstigen Steuern und Ergebnisabführung zu den Umsatzerlösen beträgt -4,5 Prozent (im Vorjahr 4,6 Prozent) und ist auf das negative Ergebnis vor sonstigen Steuern und Ergebnisabführung in Höhe von 697 tausend Euro zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr um 67 tausend Euro auf 44 tausend Euro (im Vorjahr 111 tausend Euro) gesunken. Die Reduzierung gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen durch den in 2022 einmalig gewährten Zuschuss der Energiepreispauschale in Höhe von 98 tausend Euro. Dem stehen um 28 tausend Euro auf 40 tausend Euro (im Vorjahr 12 tausend Euro) gestiegene Personalkostenerstattungen inklusive periodenfremder Personalkostenerstattungen gegenüber. Die übrigen periodenfremden Erträge beliefen sich auf 2 tausend Euro (im Vorjahr 0 tausend Euro).

Der Materialaufwand hat sich um 1.097 tausend Euro auf 4.316 tausend Euro (im Vorjahr 3.219 tausend Euro) erhöht. Der Anstieg des Materialaufwandes resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Aufwendungen für bezogene Leistungen um 788 tausend Euro sowie aus um 309 tausend Euro höheren Aufwendungen für Roh-Hilfs und Betriebsstoffe. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der bezogenen sonstigen Reinigungsdienstleistungen um 846 tausend Euro auf 1.956 tausend Euro (im Vorjahr 1.110 tausend Euro) sowie aus dem erhöhten Aufwand für Haushaltsverbrauchsmaterial um 296 tausend Euro auf 699 tausend Euro (im Vorjahr 404 tausend Euro). Leicht kompensierend wirken sich um 92 tausend Euro geringere Aufwendungen für Fremdpersonal sowie geringere Aufwendungen für die Beschaffung von Wäsche und Berufsbekleidung in Höhe von 157 tausend Euro (im Vorjahr 190 tausend Euro) aus. In den Materialaufwendungen sind in Höhe von 28 tausend Euro (im Vorjahr 0 tausend Euro) periodenfremde Aufwendungen enthalten.

Die Materialaufwandsquote als Verhältnis des Materialaufwands zu den Umsatzerlösen beträgt im Berichtsjahr 28,2 Prozent (im Vorjahr 21,8 Prozent).

In der Gesellschaft waren durchschnittlich 272,77 Vollkräfte (im Vorjahr 272,32 Vollkräfte) beschäftigt. Weitere für die Leistungserbringung notwendige Mitarbeiter*innen werden der Gesellschaft im Wege der Personalbeistellung durch die Gesellschafterin Vivantes und Dritte entgeltlich zur Verfügung gestellt.

Der Personalaufwand für das bei der Gesellschaft angestellte Personal beträgt 11.046 tausend Euro (im Vorjahr 10.352 tausend Euro). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Tariferhöhung in Höhe von 4,2 Prozent sowie aus der Inflationsausgleichszahlung an die Mitarbeiter*innen in Höhe von 836 tausend Euro. Darüber hinaus kam es im Berichtsjahr in Höhe von 424 tausend Euro (im Vorjahr 273 tausend Euro) zu Jahressonderzahlungen.

Die Personalaufwandsquote als Verhältnis des Personalaufwands zu den Umsatzerlösen beträgt 72,1 Prozent (im Vorjahr 70,0 Prozent). Unter Berücksichtigung der Aufwendungen für das Fremdpersonal in Höhe von 899 tausend Euro (im Vorjahr 991 tausend Euro) inklusive periodenfremder Aufwendungen und abzüglich der Energiepreispauschale ergibt sich eine Personalaufwandsquote von 78,0 Prozent (im Vorjahr 76,1 Prozent).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 48 tausend Euro auf 634 tausend Euro (im Vorjahr 586 tausend Euro) erhöht. Es sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 4 tausend Euro (im Vorjahr 3 tausend Euro) enthalten. Davon sind 2 tausend Euro (im Vorjahr 0 tausend Euro) gegenüber Vivantes aus Erlöskorrekturen für frühere Geschäftsjahre.

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem negativen Ergebnis vor Ergebnisabführung von 697 tausend Euro (im Vorjahr Jahresüberschuss von 679 tausend Euro) ab. Der Jahresfehlbetrag wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages von der Gesellschafterin ausgeglichen.

III. Finanzlage

Die Liquidität der Gesellschaft war im Berichtsjahr gesichert. Die Gesellschaft wickelt ihre Geschäfte fast ausschließlich mit Konzerngesellschaften von Vivantes ab.

Zwischen der Gesellschaft und Vivantes besteht ein konzerninterner Cash-Pooling-Vertrag. Der Vertrag regelt die sich von den Vertragsparteien gegenseitig eingeräumte Kreditlinie in Höhe von 5.000 tausend Euro. Dabei wird sichergestellt, dass bei jeder der Vertragsparteien stets die notwendigen finanziellen Mittel zur Fortführung des jeweiligen Geschäftsbetriebes vorhanden sind und die gesetzlichen Regelungen zur Kapitalerhaltung (§§ 30, 31 GmbHG) eingehalten werden. Die Bestände werden auf einem zentralen Konto zusammengeführt und zu optimalen Zinskonditionen angelegt.

Zum 31. Dezember 2023 weist die Gesellschaft eine Verbindlichkeit gegen die Gesellschafterin von 1.278 tausend Euro (im Vorjahr Forderung von 318 tausend Euro) im Zusammenhang mit dem Cash-Pooling aus.

Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag unverändert zum Vorjahr 25 tausend Euro.

Weitere Kreditlinien bestehen nicht. Die Gesellschaft plant auch zukünftig keine Aufnahme von Krediten am Kapitalmarkt.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr -546 tausend Euro; der Cashflow aus der Investitionstätigkeit -53 tausend Euro und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 599 tausend Euro.

Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen in Höhe von 53 tausend Euro (im Vorjahr 27 tausend Euro) betreffen ausschließlich Betriebs- und Geschäftsausstattungen.

IV. Vermögenslage

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich gegenüber dem Vorjahr um 480 tausend Euro auf 2.075 tausend Euro (im Vorjahr 1.595 tausend Euro) erhöht. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus den um 479 tausend Euro auf 2.042 tausend Euro (im Vorjahr 1.563 tausend Euro) gestiegenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Der Bestand an sonstigen Vermögensgegenständen ist um 2 tausend Euro auf 28 tausend Euro (im Vorjahr 26 tausend Euro) gestiegen.

Die Verbindlichkeiten sind zum Bilanzstichtag um 476 tausend Euro auf 1.802 tausend Euro (im Vorjahr 1.327 tausend Euro) gestiegen. Diese beinhalten in Höhe von 202 tausend Euro (im Vorjahr 244 tausend Euro) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, in Höhe von 1.546 tausend Euro (im Vorjahr 993 tausend Euro) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und in Höhe von 54 tausend Euro (im Vorjahr 90 tausend Euro) sonstige Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.546 tausend Euro (im Vorjahr 993 tausend Euro) bestehen mit 1.542 tausend Euro (im Vorjahr 990 tausend Euro) gegenüber der Gesellschafterin, die im Wesentlichen mit 1.278 tausend Euro (im Vorjahr 0 tausend Euro) den Cash-Pooling-Vertrag und mit 258 tausend Euro (im Vorjahr 309 tausend Euro) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen.

V. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Der Vivantes-Konzern investiert in die Fort- und Weiterbildung der Beschäftigten und hält ein umfangreiches Fortbildungsangebot im eigenen Institut für Fort- und Weiterbildung (IFW) vor. Das Institut bietet Schulungen zu berufsgruppenspezifischen Fachthemen, zu aktuellen Schwerpunktthemen des Unternehmens, zu berufsübergreifenden Themen und zu Gesundheitsangeboten an. Einen Schwerpunkt hat Vivantes im Jahr 2023 auf den Ausbau des digitalen Kurskatalogs gelegt. Im Bereich der Pflichtfortbildungen und -unterweisungen wurden zahlreiche neue Angebote entwickelt, die allen Klinikstandorten und den meisten Tochtergesellschaften über ein digitales Lernmanagementsystem zur Verfügung gestellt werden.

Seit 2022 gibt es neben dem Pflicht- auch einen Wahlbereich, in dem die Mitarbeiter*innen aus verschiedenen Fachgebieten wählen können. Darunter gibt es viele Themen zur Stärkung der digitalen sowie der Projekt- und Prozessmanagementkompetenz. Für das Jahr 2023 stand vor allem die didaktische Unterstützung der neu eigeführten digitalen Systeme und neuer Prozesse im Fokus.

Im Geschäftsjahr 2023 fanden im Konzern insgesamt 243 Seminare mit 3.021 Teilnehmenden statt.

VI. Zukünftige Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

VI.1 Chancen und Risiken

Gemäß einer Vereinbarung über die Erbringung von Service- und Beratungsleistungen zwischen der VivaClean Süd und der VivaClean Nord erfolgt das Management für die Gesellschaft durch die VivaClean Nord. Damit wird eine ordnungsgemäße Versorgung der entsprechend dem Leistungsportfolio einbezogenen Vivantes-Einrichtungen sichergestellt.

Die Gesellschaft erbringt ihre Leistungen überwiegend für die Vivantes-Gruppe. Der Fortbestand von Vivantes ist gesichert. Aufgrund der Konzernzugehörigkeit und der geplanten Leistungssteigerungen der Vivantes-Gruppe, insbesondere im klinischen Bereich, geht die Gesellschaft von einer positiven Entwicklung in den kommenden Jahren aus.

Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der Gesellschafterin einbezogen. Im Berichtsjahr fand eine umfassende Risikoinventur statt. Die Ergebnisse der Inventur wurden im September 2023 den Aufsichtsgremien des Mutterunternehmens - im Rahmen der Berichterstattung - vorgestellt. Der Risikobericht gibt ein aussagefähiges Gesamtbild über die Risikosituation des Konzerns und der Gesellschaft und den erforderlichen Handlungsbedarf zur Risikobewältigung wieder. Es erfolgt eine kontinuierliche Überwachung aller wesentlichen Risiken. Die im Rahmen der Risikoberichterstattung vorgeschlagenen Maßnahmen werden überwacht und hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit überprüft bzw. im Rahmen der laufenden operativen Tätigkeit sowie im Rahmen von Projekten umgesetzt.

Die VivaClean Süd erbringt ihre Leistungen überwiegend für die Vivantes-Kliniken, der Gesellschafterin, daher besteht eine enge leistungsmäßige Verknüpfung und finanzielle Abhängigkeit von der Muttergesellschaft, auch vor dem Hintergrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages sowie der ausschließlichen konzerninternen Finanzierung der VivaClean Süd. Aufgrund des bestehenden Cash-Pooling-Vertrages (Cash- Pooling-Verbindlichkeit zum 31. Dezember 2023 1.278 tausend Euro) einschließlich der eingeräumten gegenseitigen unbefristeten Kreditlinie in Höhe von 5.000 tausend Euro besteht eine direkte Verknüpfung mit den finanziellen Möglichkeiten der Gesellschafterin.

Gegenwärtig ist die Liquidität der Gesellschafterin stark beeinflusst durch schwankende Leistungsmengen in den Kliniken und durch Preis- und Mengensteigerungen bei der Materialbeschaffung bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine sowie der damit einhergehenden Lieferschwierigkeiten von Rohstoffen, Inflationsauswirkungen und Energiepreissteigerungen. Aus der aktuellen Wirtschaftsplanung für den Konzern für das Geschäftsjahr 2024 sowie das Folgejahr 2025 ergibt sich ein gestiegener Liquiditätsbedarf, insbesondere vor dem Hintergrund der geplanten Investitions- und Instandhaltungsmaßnahmen sowie tariflich vereinbarter Steigerung der Personalkosten. Die Konzern-Geschäftsführung erwartet, dass der Finanzbedarf 2024 durch Eigenkapitalzuführungen des Landes Berlin in 2024 und 2025 an die Muttergesellschaft gemäß Doppelhaushalt 2024/2025 gedeckt werden kann.

Allgemein wird der Fachkräftemangel als Risiko gesehen. Aufgrund der Einführung des Tarifvertrags TV Töchter resultiert für den Personalbereich kein wesentliches Risiko.

Die Gesellschaft hat keine Finanzinstrumente, Termingeschäfte, Optionen oder andere Derivate eingesetzt.

Liquiditäts- und Forderungsmanagement werden durch die Gesellschafterin im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages durchgeführt. Das konzerneinheitliche Liquiditätsmanagement wird auf der Basis eines konzerninternen Cash-Poolings durchgeführt. Mahnungen werden zeitnah erstellt und fällige Forderungen ständig überwacht. Nicht werthaltige bzw. zweifelhafte Forderungen werden ausgebucht oder einer angemessenen Wertberichtigung unterzogen.

Im Hinblick auf die erwartete Geschäftsentwicklung können die weiteren Risiken aus den Aus- und Folgewirkungen des anhaltenden Ukraine-Krieges sowie des Nahost-Konfliktes nach jetzigem Ermessen insgesamt nicht sicher eingeschätzt werden. Bei einer weiterhin hohen Inflation können negative Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht ausgeschlossen werden.

Aufgrund der Vielzahl der im Vivantes-Konzern etablierten Maßnahmen zur Überwachung der Unternehmensrisiken kann den möglichen Risiken gegengesteuert und somit die Ausprägung der Risiken vermieden bzw. gemindert werden. Die Risiken werden daher keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Darüber hinaus schätzen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit als gering ein.

VI.2 Prognosebericht

Wesentliche Steuerungsgrößen sind das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung, die Umsatzerlöse und der Personalaufwand.

Im Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2024 wurden Anpassungen der Preise entsprechend der Dienstleistungsverträge aufgrund von steigenden Sachkosten vorgenommen.

Dies führt zur Steigerung der Umsatzerlöse in 2024 gegenüber dem Berichtsjahr. Zudem wurden die vereinbarten Tarifsteigerungen für das Personal der VivaClean Süd auf Basis des TV Tochtergesellschaften mit einer sukzessiven Steigerung bis 2025 sowie eine 4,5%ige Steigerung für das durch die Vivantes gestellte Personal berücksichtigt.

Die Geschäftsführung geht zukünftig von einer positiven Unternehmensentwicklung aus. Die Unternehmensplanung sieht für 2024 ein positives Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von 195 tausend Euro vor. Es sind Umsatzerlöse in Höhe von 14.956 tausend Euro und sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 12 tausend Euro geplant, denen folgende Aufwendungen gegenüberstehen: Materialaufwendungen in Höhe von 3.711 tausend Euro, Personalaufwendungen in Höhe von 10.388 tausend Euro, sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 631 tausend Euro sowie Abschreibungen in Höhe von 42 tausend Euro. Den Personalaufwendungen einschließlich Fremdpersonal liegen 281 Vollkräfte sowie 23 Vollkräfte aus Personalbeistellung zugrunde.

Die Geschäftsführung rechnet für die Folgejahre mit positiven Jahresergebnissen vor Ergebnisabführung durch die Erbringung wettbewerbsfähiger Leistungen auf gutem qualitativem Niveau.

Die VivaClean Süd GmbH steht aufgrund der engen leistungsmäßigen Verknüpfung und des bestehenden Cash-Pooling-Vertrages in enger wirtschaftlicher und finanzieller Abhängigkeit von der Entwicklung der Gesellschafterin. Auf Grundlage des Doppelhaushaltes 2024/2025, welcher am 14. Dezember 2023 durch das Berliner Abgeordnetenhaus verabschiedet wurde, sind für die Vivantes GmbH im Jahr 2024 eine Eigenkapitalzuführung in Höhe von 284,0 Millionen Euro eingeplant. Für 2025 sind weitere Eigenkapitalzuführungen in Höhe von 288,1 Millionen Euro vorgesehen [1]. Damit kann der Finanzbedarf für die Folgejahre gedeckt werden.

[1] Vgl. Senatsverwaltung für Finanzen, https://www.berlin.de/sen/finanzen/haushalt/downloads/haushaltsplan-2024-25/artikel.1414232.php (abgerufen am 13.02.2024).

Die tatsächlichen Ergebnisse können durch unterjährig geänderte Rahmenbedingungen wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen. Im Hinblick auf die erwartete Geschäftsentwicklung können die weiteren Risiken aus den Aus- und Folgewirkungen des anhaltenden Ukraine-Krieges sowie des Nahost-Konfliktes nach jetzigem Ermessen insgesamt nicht sicher eingeschätzt werden. Bei einer weiterhin hohen Inflation können negative Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für 2024 nicht ausgeschlossen werden. Die Geschäftsführung geht zum Zeitpunkt der Berichterstellung ungeachtet dessen von einer geordneten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für das Jahr 2024 und die Folgejahre aus.

 

Berlin, den 19. März 2024

VivaClean Süd GmbH

Dr. Alexander Hewer, Geschäftsführer

Thomas Hentschlofsky, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 162.147,00 161.042,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.918,03 5.883,78
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.041.789,30 1.563.053,33
davon gegen Gesellschafter € 1.960.853,37 (i. Vj. € 1.408.534,53)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 28.116,64 25.870,23
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 2.374,10 (i. Vj. € 2.997,13)
2.074.823,97 1.594.807,34
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 25.000,00 25.000,00
2.099.823,97 1.619.807,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
2.261.970,97 1.780.849,34

Passivseite

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Jahresüberschuss 0,00 0,00
25.000,00 25.000,00
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 434.635,67 429.121,38
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 201.907,50 244.072,67
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 201.907,50 (i. Vj. € 244.072,67)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.546.359,05 992.849,87
davon gegenüber Gesellschafter € 1.537.676,23 (i. Vj. € 989.798,91)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 1.546.359,05 (i. Vj. € 992.849,87)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 54.068,75 89.805,42
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 54.068,75 (i. Vj. € 89.805,42)
davon aus Steuern € 42.592,81 (i. Vj. € 37.497,72)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00 (i. Vj. € 0,00)
1.802.335,30 1.326.727,96
2.261.970,97 1.780.849,34

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Umsatzerlöse 15.313.230,56 14.784.078,35
2. Sonstige betriebliche Erträge 44.392,62 110.700,98
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.392.633,11 1.083.894,03
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.923.834,43 2.135.525,54
4.316.467,54 3.219.419,57
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 9.253.303,14 8.569.673,34
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.793.179,20 1.782.272,95
davon für Altersversorgung € 5.608,18 (i. Vj. € 5.614,47)
11.046.482,34 10.351.946,29
5. Abschreibungen auf Sachanlagen 51.400,48 60.899,47
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 634.483,42 586.376,00
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.344,57 3.875,20
davon aus verbundenen Unternehmen € 9.179,57 (i. Vj. € 3.634,10)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14.530,03 115,36
davon an verbundene Unternehmen € 14.302,57 (i. Vj. € 0,00)
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen € 148,46 (i. Vj. € 115,36)
9. Ergebnis nach Steuern -696.396,06 679.897,84
10. Sonstige Steuern 420,00 454,00
11. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages übernommener Verlust (i. Vj. abgeführter Gewinn) -696.816,06 679.443,84
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Grundsätze

Die VivaClean Süd GmbH (VivaClean Süd) hat ihren Sitz in Berlin und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) (HRB 119177 B).

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 i. V. m. Abs. 4 HGB. Gemäß den Ausführungen des Gesellschaftsvertrags sind der Jahresabschluss und der Lagebericht unter Berücksichtigung der Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufzustellen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Änderungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Vergleich zum Vorjahr wurden nicht vorgenommen.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

Die VivaClean Süd erbringt zum einen ihre Leistungen vorrangig gegenüber den Gesellschaften im Vivantes-Konzern und davon im Wesentlichen für die Vivantes Kliniken der Gesellschafterin. Zum anderen ist die Gesellschaft in die zentrale Konzernfinanzierung eingebunden. Es besteht ein Cash-Pooling-Vertrag sowie ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft. Daher liegt eine direkte Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschafterin, aufgrund der engen leistungsmäßigen Verknüpfung mit dieser, und deren finanziellen Möglichkeiten vor.

II.1 Anlagevermögen

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Planmäßige Abschreibungen erfolgen linear nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauern, die im Wesentlichen den steuerrechtlichen AfA-Höchstsätzen entsprechen. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von bis zu 250,00 Euro werden als Aufwand erfasst. Für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 Euro bis 1.000,00 Euro wird ein jahrgangsbezogener Sammelposten gebildet, der einer fünfjährigen linearen Abschreibung unterliegt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die Nutzungsdauern der wesentlichen Gruppen des Anlagevermögens sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:

Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-15

II.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen werden zum Nominalwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden einzelwertberichtigt. Forderungen, die älter als ein Jahr sind, werden grundsätzlich zu 100 Prozent wertberichtigt.

II.3 Guthaben bei Kreditinstituten

Die flüssigen Mittel werden zum Nominalbetrag angesetzt.

II.4 Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

II.5 Eigenkapital

Das vollständig erbrachte gezeichnete Kapital wird gemäß § 272 HGB zum Nennwert bilanziert.

II.6 Rückstellungen

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) bewertet. Soweit Rückstellungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen, werden sie mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die zum Stichtag bilanzierte Jubiläumsrückstellung in Höhe von 10 tausend Euro (im Vorjahr 10 tausend Euro) wurde nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und einer erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerung von 3,85 Prozent sowie einer Fluktuationsrate von 14,98 Prozent (im Vorjahr 15,96 Prozent) bewertet. Der Bewertung liegt zudem ein Rechnungszinssatz von 1,74 Prozent bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde. Der sich ergebende Aufzinsungsbetrag von 0,1 tausend Euro (im Vorjahr 0,1 tausend Euro) wurde unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ausgewiesen.

II.7 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

II.8 Latente Steuern

Die aktiven und passiven latenten Steuern können sich aus temporären Differenzen oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den im handelsrechtlichen Abschluss angesetzten Werten für Aktiva und Passiva und den steuerlichen Wertansätzen sowie aus steuerlichen Verlustvorträgen ergeben. Aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft mit der Vivantes - Netzwerk für Gesundheit GmbH (Organträger; Vivantes) werden die Steuerlatenzen beim Organträger ausgewiesen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

III.1 Anlagevermögen

Wir verweisen auf den Anlagespiegel als Anlage zu diesem Anhang.

III.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.042 tausend Euro (im Vorjahr 1.563 tausend Euro) bestehen im Wesentlichen in Höhe von 1.961 tausend Euro (im Vorjahr 1.409 tausend Euro) gegenüber der Gesellschafterin, die mit 1.264 tausend Euro (im Vorjahr 1.089 tausend Euro) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit 697 tausend Euro den Ergebnisausgleich von der Gesellschafterin betreffen. Die restlichen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind bis auf 2 tausend Euro (im Vorjahr 3 tausend Euro) innerhalb eines Jahres fällig.

III.3 Eigenkapital

Die Gesellschaft verfügt über ein Stammkapital von 25 tausend Euro (im Vorjahr 25 tausend Euro), das zum Bilanzstichtag zu 100 Prozent von der Vivantes gehalten wird.

III.4 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 435 tausend Euro (im Vorjahr 429 tausend Euro) betreffen mit 394 tausend Euro (im Vorjahr 408 tausend Euro) den Personalbereich, mit 28 tausend Euro (im Vorjahr 12 tausend Euro) Prüfungs- und Beratungskosten und mit 13 tausend Euro (im Vorjahr 9 tausend Euro) andere rückstellungspflichtige Sachverhalte.

Bis auf 10 tausend Euro (im Vorjahr 10 tausend Euro) haben die Rückstellungen eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

III.5 Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.546 tausend Euro (im Vorjahr 993 tausend Euro) bestehen im Wesentlichen in Höhe von 1.542 tausend Euro (im Vorjahr 990 tausend Euro) gegenüber der Gesellschafterin, die mit 258 tausend Euro (im Vorjahr 309 tausend Euro) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, mit 1.278 tausend Euro (im Vorjahr Forderung 318 tausend Euro) die Inanspruchnahme des Cash-Pooling-Vertrags und mit 6 tausend Euro (im Vorjahr 681 tausend Euro) sonstige Verbindlichkeiten betreffen. Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

IV.1 Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse in Höhe von 15.313 tausend Euro (im Vorjahr 14.784 tausend Euro) resultieren in Höhe von 14.516 tausend Euro (im Vorjahr 14.073 tausend Euro) aus Reinigungsdienstleistungen, in Höhe von 786 tausend Euro (im Vorjahr 704 tausend Euro) aus sonstigen Dienstleistungen und in Höhe von 11 tausend Euro (im Vorjahr 7 tausend Euro) aus Erlösen aus Rückvergütungen.

In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erlöse in Höhe von 2 tausend Euro (im Vorjahr 36 tausend Euro) enthalten.

Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen mit verbundenen Unternehmen des Vivantes- Konzerns erzielt.

IV.2 Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 44 tausend Euro (im Vorjahr 111 tausend Euro) sind periodenfremde Erträge in Höhe von 24 tausend Euro (im Vorjahr 5 tausend Euro) enthalten. Diese betreffen im Wesentlichen in Höhe von 20 tausend Euro (im Vorjahr 5 tausend Euro) Personalkostenerstattungen für frühere Geschäftsjahre und in Höhe von 2 tausend Euro (im Vorjahr 1 tausend Euro) Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen.

IV.3 Materialaufwand

Im Materialaufwand sind in Höhe von 28 tausend Euro (im Vorjahr 0 tausend Euro) periodenfremde Aufwendungen enthalten.

IV.4 Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 4 tausend Euro (im Vorjahr 3 tausend Euro) enthalten.

IV.5 Jahresergebnis

Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag vor Ergebnisausgleich in Höhe von 697 tausend Euro (im Vorjahr Jahresüberschuss 679 tausend Euro) ab, der aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages von der Gesellschafterin ausgeglichen wird.

V. Sonstige Angaben

V.1 Mitarbeiter*innen im Jahresdurchschnitt

In der Gesellschaft waren im Jahresdurchschnitt 272,77 Vollkräfte (im Vorjahr 272,32 Vollkräfte) beschäftigt.

Vollkräfte Mitarbeiter*innen
2023 2022 2023 2022
Funktionsdienst 1,70 1,61 3 3
Wirtschafts- und Versorgungsdienst 269,07 268,71 345 360
Verwaltungsdienst 2,00 2,00 2 2
272,77 272,32 350 365

V.2 Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des Mutterunter-nehmens, der Vivantes - Netzwerk für Gesundheit GmbH, Berlin, einbezogen. Das Mutterunternehmen stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis auf. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Vivantes für das Geschäftsjahr 2023 werden im Unternehmensregister veröffentlicht und hinterlegt.

V.3 Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Gesellschaft beschäftigt bzw. beschäftigte folgende Mitglieder der Geschäftsführung:

Herr Dr. Alexander Hewer gehört der Geschäftsführung der Gesellschafterin Vivantes an und wird von dieser vergütet.

Herr Thomas Hentschlofsky ist bei der Gesellschaft angestellt und wird von dieser vergütet.

Frau Dorothea Schmidt war bis Mai 2023 bei der Gesellschaft VivaClean Nord als Geschäftsführerin tätig. Sie gehört der Geschäftsführung der Gesellschafterin Vivantes an und wurde von dieser vergütet.

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

V.4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die VivaClean Süd hat mehrere PKW- und Personal-Leasingverträge abgeschlossen. Die finanziellen Verpflichtungen (333 tausend Euro) aus diesen Verträgen stellen sich wie folgt dar:

bis zu 1 Jahr über 1 Jahr
Tsd. Euro Tsd. Euro
Miet- und Leasingverpflichtungen 330 3

Weitere finanzielle Verpflichtungen der VivaClean Süd resultieren im Wesentlichen aus der Gestellung von Personal durch Vivantes sowie Verwaltungsleistungen. Nach derzeitiger Einschätzung ergeben sich folgende finanzielle Verpflichtungen (5.439 tausend Euro) bis zum Ende der Laufzeit wie folgt:

bis zu 1 Jahr über 1 Jahr
Tsd. Euro Tsd. Euro
Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen 3.665 1.774
davon mit verbundenen Unternehmen 1.992 102

Zum Bilanzstichtag bestanden in Höhe von 21 tausend Euro (im Vorjahr 0,4 tausend Euro) finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft aus offenen Bestellungen, die fast ausschließlich Investitionen betreffen.

Finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft aus Altersversorgung bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

VI. Abschlussprüferhonorar

Gemäß § 285 Nr. 17 HGB besteht die Pflicht zur Angabe des Abschlussprüferhonorars.

Aufgrund der Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss der Vivantes wird von der Erleichterung Gebrauch gemacht und eine Angabe nur im Konzernabschluss vorgenommen.

VII. Nachtragsbericht

Vorgänge, von besonderer Bedeutung, sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

VIII. Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 und danach hatte und hat die Gesellschaft folgende Mitglieder der Geschäftsführung:

Dr. Alexander Hewer, Geschäftsführer Finanzmanagement, Teltow
Vivantes - Netzwerk für Gesundheit GmbH, Berlin - ab 11. Mai 2023 -
Thomas Hentschlofsky, Geschäftsführer, Berlin
Vivantes Tochterunternehmen Reinigungsgesellschaften, Berlin
Dorothea Schmidt, Geschäftsführerin Personalmanagement, Berlin
Vivantes - Netzwerk für Gesundheit GmbH, Berlin - bis 11. Mai 2023 -

 

Berlin, den 19. März 2024

VivaClean Süd GmbH

Dr. Alexander Hewer, Geschäftsführer

Thomas Hentschlofsky, Geschäftsführer

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023

Entwicklung der Anschaffungswerte
Anfangsstand 1.1.2023 Zugang Abgang Endstand 31.12.2023
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 745.141,83 52.505,48 29.221,61 768.425,70
745.141,83 52.505,48 29.221,61 768.425,70
Entwicklung der Abschreibungen
Anfangsstand 1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Entnahme für Abgänge Endstand 31.12.2023
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 584.099,83 51.400,48 29.221,61 606.278,70
584.099,83 51.400,48 29.221,61 606.278,70
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 162.147,00 161.042,00
162.147,00 161.042,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die VivaClean Süd GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der VivaClean Süd GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VivaClean Süd GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 2. April 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Ey, Wirtschaftsprüfer

ppa. Ilke Brandl, Wirtschaftsprüferin

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