Clusterix GmbH
Selbe AdresseEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans Alexander Schroff seit 2.3.2026 | Prokura |
Sudeepto Mukherjee seit 20.1.2026 | Geschäftsführer |
Martin Georg Beck seit 23.7.2024 | Prokura |
Matthias Richard Schmidt-Pfitzner seit 4.11.2022 | Geschäftsführer |
Albert Neil Fins seit 27.10.2020 | Geschäftsführer |
Markus Ruhl seit 11.5.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Publicis Groupe Holdings B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sapient GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sapient GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sapient GmbH, München - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sapient GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 8. August 2024 EY
GmbH & Co. KG
Senghaas, Wirtschaftsprüfer Dreibholz, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 3 HGB auf. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist identisch mit dem Kalenderjahr. In der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird von dem Grundsatz der Unternehmensfortführung ausgegangen (Going-Concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die Gesellschaft ist unter der Firma Sapient GmbH mit Sitz in München im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 161057 eingetragen. II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen linearen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstands. Die Bilanzierung des Vorratsvermögens erfolgte gemäß § 255 Abs. 2 HGB zu Herstellungskosten. Die Bewertung erfolgte auf Basis der angefallenen Personal- und Reisekosten sowie der bezogenen Fremdleistungen. Die Personalkosten beinhalten angemessene Gemeinkosten. Darüber hinaus wurden die unfertigen Leistungen verlustfrei bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. Der Ansatz der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nominalwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden auf der Passivseite als gesonderte Position gemäß der Bruttomethode dargestellt. Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet. Bei Verbindlichkeiten in fremder Währung, mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, wurde die Bewertung zu historischen Kursen, soweit ein nicht realisierter Kursgewinn entstehen würde, beibehalten. Als verbundene Unternehmen werden alle anderen Gesellschaften bezeichnet, die in den Konzern- abschluss der PUBLICIS Groupe S.A., Paris/ Frankreich, einbezogen werden und alle weiteren Gesellschaften, an denen die PUBLICIS Groupe S.A. direkt bzw. indirekt eine Mehrheitsbeteiligung hält. Die Realisierung der Umsatzerlöse erfolgt grundsätzlich nach der Leistungserbringung. III. ANGABEN ZU POSTEN DER BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, der Bestandteil dieses Anhangs (Anlage 3) ist. Vorräte Die Vorräte umfassen unfertige Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 133). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die in Vorjahren gebildeten Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.839 sind im Geschäftsjahr aufgelöst worden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 58.729 (Vorjahr: TEUR 37.038) resultieren aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.416 (Vorjahr: TEUR 1.671). Es existieren keine Forderungen aufgrund eines Cash-Pools, wie im Vorjahr in Höhe von TEUR 32.363, sondern Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool. Da im Geschäftsjahr 2023 ein Verlust erwirtschaftet wurde, besteht zum Stichtag eine Forderung gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 56.313 (Vorjahr: TEUR 3.004). Stammkapital Das eingetragene Stammkapital beträgt TEUR 200 und ist voll einbezahlt und wird vollständig von der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, gehalten. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage setzt sich unverändert zum Vorjahr wie folgt zusammen:
Gewinnvortrag Hierbei handelt es sich um Gewinne vor dem Abschluss des Gewinnabführungsvertrages mit der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, welche auf neue Rechnung vorgetragen wurden. Steuerrückstellungen Aufgrund der ertragssteuerlichen Organschaft mit der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, bestehen keine Steuerrückstellungen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Alle Rückstellungen werden voraussichtlich innerhalb eines Jahres in Anspruch genommen, weshalb keine Abzinsung erfolgt. Im Geschäftsjahr erfolgte für die Rückstellung für Vertragsrisiken aus Kundenprojekten eine Inanspruchnahme in der gebildeten Höhe. Verbindlichkeiten Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 31.909 (Vorjahr: TEUR 2.812) bestehen aus erhaltenen Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 5.329 (Vorjahr: TEUR 2.812) sowie aus Verbindlichkeiten aufgrund eines Cash-Pools in Höhe von TEUR 26.580. Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen überwiegend Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer. IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Die Umsätze mit Dritten wurden, wie im Vorjahr, überwiegend in Deutschland erwirtschaftet. Die Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen beinhalten u.a. Kostenweiterbelastungen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 145 (Vorjahr: TEUR 96) umfassen Kursgewinne in Höhe von TEUR 59 (Vorjahr: TEUR 67), die Auflösung einer Rückstellung in Höhe von TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 0), Erträge aus Weiterbelastungen von TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 14) und sonstige Erträge in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 0). Personalaufwand Die Personalaufwendungen des Vorjahres waren durch Aufwendungen für Restrukturierungskosten in Höhe von TEUR 158 beeinflusst. Im Geschäftsjahr 2023 fielen hierfür Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.895 an. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen im Wesentlichen auf
Der außergewöhnliche Aufwand resultiert aus der Beendigung eines Rechtsstreits mit einem Geschäftspartner und einer entsprechenden Zahlung im Berichtsjahr. Steuern vom Einkommen und Ertrag Aufgrund des mit Wirkung ab dem 1. Januar 2017 bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf ist die Gesellschaft Teil der gewerbe- und körperschaftsteuerlichen Organschaft ihres Mutterunternehmens. Ein Körperschaftsteuer- und Gewerbesteueraufwand fällt grundsätzlich beim Organträger an und nicht auf Ebene der Gesellschaft. Die Gesellschaft ist in Ländern tätig, welche bis zum Abschlussstichtag Mindeststeuergesetze entsprechend der Vorgaben der OECD ("Säule 2-Gesetzgebung") erlassen haben. Die Mindeststeuergesetze werden zum 01.01.2024 wirksam werden. Die Gesellschaft hat die Auswirkungen dieser Steuergesetze auf die Gesellschaft analysiert und rechnet hieraus mit keinen Auswirkungen. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags übernommener Verlust Zwischen der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, besteht mit Wirkung ab dem 1. Januar 2017 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Aufgrund dieses Vertrages wird der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 56.313 von der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, übernommen. V. SONSTIGE ANGABEN Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. Zum Abschlussstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen überwiegend aus Büro-Mietverträgen in München, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Berlin und Köln:
Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum 31.12.2023 in Höhe von TEUR 16.576 (Vorjahr: TEUR 19.183) bestehen TEUR 3.659 gegenüber verbundenen Unternehmen. Darüberhinausgehende finanzielle Verpflichtungen bestehen in unwesentlicher Höhe für Leasing- und Serviceverträge mit Dritten. Zwischen der Gesellschaft und den Gesellschaften der Publicis-Gruppe bestehen umfassende Liefer- und Leistungsbeziehungen. Diese werden mit branchenüblichen Preisen abgerechnet. Anzahl der Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 306 (Vorjahr: 282) Angestellte in den Niederlassungen in Düsseldorf, Frankfurt, Köln und Berlin sowie am Sitz in München beschäftigt. Die Berechnung erfolgt nach § 267 Abs. 5 HGB.
Organe der Gesellschaft und Gesamtbezüge Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr waren:
Auf die Angabe zu den Geschäftsführergehältern wird gemäß §286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur zwei Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 von der Gesellschaft Gehalt bezogen haben. Abschlussprüferhonorar Das Abschlussprüferhonorar beläuft sich auf TEUR 97 und ist ausschließlich für Abschlussprüfungen angefallen. Mutterunternehmen und Konzernabschluss Den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig für den kleinsten Kreis von Unternehmen stellt zum Jahresende eines jeden Kalenderjahres das oberste Mutterunternehmen, die PUBLICIS Groupe S.A., Paris/ Frankreich, (Euronext Paris FR0000130577, CAC 40) auf. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wurde in diesen Konzernabschluss im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss ist bei der PUBLICIS Groupe S.A., 133 Avenue des Champs-Elysées, 75008 Paris/ Frankreich, bzw. auf der Website der Publicis Groupe (www.publicisgroupe.com), erhältlich. Ergebnisverwendung Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages vom 7. Dezember 2017 wird der Verlust von der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, übernommen. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die eine andere Darstellung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft erfordert hätten.
München, 1. August 2024 SAPIENT GMBH, MÜNCHEN - Geschäftsführung - Susanne Katharina Menne Albert Neil Fins Matthias Richard Schmidt-Pfitzner Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht 2023Inhaltsverzeichnis A. Berichterstattung durch die Geschäftsführung I. Darstellung der Geschäftstätigkeit, der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und Branchenentwicklung und des Geschäftsverlaufes II. Investitionen III. Finanzierungsmaßnahmen IV. Personalbereich B. Darstellung der Lage I. Vermögens- und Finanzlage II. Ertragslage III. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren C. Bericht über Risiken und Chancen, Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem bezogen auf den Rechnungslegungsprozess sowie über die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft I. Risiken und Chancen mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage II. Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem bezogen auf den Rechnungslegungsprozess III. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft D. Bericht über Forschung und Entwicklung A. Berichterstattung durch die Geschäftsführung I. Darstellung der Geschäftstätigkeit, der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und Branchenentwicklung und des Geschäftsverlaufes Geschäftstätigkeit Die Sapient GmbH, München (im folgenden auch "Sapient") gehört zur Publicis Gruppe und hierbei im Speziellen zur Publicis Sapient Gruppe. Publicis Sapient beschäftigt weltweit mehr als 20.000 Mitarbeiter/innen in 53 Niederlassungen. Als Partner für digitale Business Transformation begleitet Publicis Sapient Unternehmen auf ihrem Weg in die digitale Zukunft. Mittels der Start-up-Mentalität und innovativen Methodik von Publicis Sapient können für die Kunden, zumeist globale Wirtschaftsunternehmen (z. B. Uniper, DHL, NCP, RWE) und Institutionen, neue Wertschöpfungs- und Wachstumspotenziale gewonnen werden. Dazu verbinden wir Strategie, Beratung und Customer Experience mit agilem Engineering und kreativer Problemlösungskompetenz. Die Sapient GmbH ist als 100% Tochter der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, in den Konzern der Publicis Groupe S.A. eingebunden. Der Sitz der zentralen Geschäftsleitung der Publicis Groupe ist Paris/ Frankreich. Die globalen Aktivitäten außerhalb Frankreichs sind seit 1999 in der PUBLICIS GROUPE HOLDINGS B.V., Amsterdam/ Niederlande, gebündelt; Konzernmutter ist die PUBLICIS GROUPE S.A., Paris/ Frankreich. Die Sapient GmbH hat neben ihrem Hauptsitz in München weitere Niederlassungen in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main und Köln. Zum 31.12.2023 waren 282 Mitarbeiter für die Sapient GmbH tätig. Nachfolgende Erläuterungen beziehen sich auf die Zahlen aus der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung der Sapient GmbH zum 31.12.2023. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenentwicklung Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Berichtsjahr 2023 weiterhin von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, steigenden Energiekosten und einer erhöhten Inflation geprägt. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. 1
1 Jahresgutachten des Sachverständigenrats
Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur im weiterhin krisengeprägten Umfeld. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft dürfte sich fortsetzen und die deutschen Exporte bremsen. Auf einen Wachstumspfad kehrte die deutsche Gesamtwirtschaft somit nicht zurück und dürfte sich auch nur langsam erholen. Das deutsche BIP schrumpfte im Jahr 2023 um 0,3% und im Jahr 2024 erwartet der Sachverständigenrat ein Wachstum um 0,7%. Dies ist weniger als im Durchschnitt der 2010er-Jahre. Die Inflation dürfte von 6,1% auf 2,6% im Jahr 2024 zurückgehen. 2
2 Jahresgutachten des Sachverständigenrats
Geschäftsverlauf Im letzten Prognosebericht ging das Unternehmen von einem Umsatzanstieg 2023 von +12,9 % im Vergleich zum Vorjahr aus. Die Umsatzentwicklung mit einem Zuwachs von +15,1 % zum Vorjahr hat im Vergleich zur Prognose diese übertroffen. Dieses Umsatzwachstum ist auf die Gewinnung neuer Kunden und im gleichen Verhältnis die Verbesserung der Kundenbindung über stärkere Umsätze mit Bestandskunden zurückzuführen. Im Berichtsjahr 2023 konnte die Gesellschaft die Umsatzerlöse mit Dritten um 17,0% auf EUR 52,2 Mio. im Vgl. zum Vorjahr steigern, jedoch verschlechterte sich das Ergebnis nach Steuern um EUR -53,3 Mio. aufgrund eines außergewöhnlichen Aufwands auf EUR -56,3 Mio.
Die Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,1 Mio. auf EUR 4,6 Mio. verringert. Das Ergebnis nach Steuern hat sich von EUR -3,0 Mio. im Vorjahr auf EUR -56,3 Mio. in Berichtsjahr 2023 verschlechtert. II. Investitionen Im Berichtsjahr wurden keine Investitionen getätigt. III. Finanzierungsmaßnahmen Im Berichtsjahr 2023 konnten alle Zahlungsverpflichtungen der Sapient GmbH nachgekommen werden. Über die finanzielle Entwicklung gibt die nachfolgende Kapitalflussrechnung Auskunft.
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich um -110 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (-6,2 Mio. EUR) verschlechtert, welches sich auf eine Zahlung zur Beendigung eines Rechtsstreits mit einem Geschäftspartner und die Forderung aus dem EAV mit der MMS Germany Holding GmbH zurückführen lässt. Der Finanzmittelbestand am Ende von 2023 beinhaltet die Verbindlichkeit aus dem Cash-Pool. Im Vorjahr war im Finanzmittelbestand das Guthaben aus dem Cash-Pool enthalten. Die Finanzierung des Geschäftsvolumens ist durch den Kreditrahmen im gruppen-internen Cash-Pool gesichert. IV. Personalbereich Im Berichtsjahr 2023 hat sich die durchschnittliche Mitarbeiterzahl auf 306 Mitarbeiter erhöht. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl verteilt sich auf folgende Standorte:
B. Darstellung der Lage I. Vermögens- und Finanzlage Nachfolgende Bilanz in verkürzter Form stellt die Veränderung zu Zahlen 2022 dar. Amtsgericht München HRB 161057Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 hat um EUR 24,8 Mio. auf EUR 77,03 Mio. im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Bei den Aktiva haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 3,2 Mio. erhöht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stiegen um EUR 21,7 Mio. im Vergleich zum Vorjahr. Cashpool Forderungen aus dem Vorjahr haben sich in eine Verbindlichkeit gegenüber der MMS Multi Euro Services DAC mit Sitz in Dublin im aktuellen Jahr gewandelt. Bei den sonstigen Rückstellungen hat sich im Wesentlichen die Bonusrückstellung um EUR -0,4 Mio. reduziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um EUR 29,1 Mio. (davon 26.8 Mio. EUR Cashpool Verbindlichkeiten) im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich die Umsatzsteuerverbindlichkeiten um EUR +0,2 Mio.. Die Kapitalstruktur ist unverändert zum Vorjahr geblieben. Der Verlust wird über die MMS Germany Holdings GmbH aufgrund des EAVs ausgeglichen. II. Ertragslage Nachfolgende Gewinn- und Verlustrechnung in verkürzter Form stellt die Veränderung zu den Werten aus dem Vorjahr (2022) dar. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Wie bereits ausgeführt, erhöhten sich die Umsatzerlöse mit Dritten für das Geschäftsjahr 2023 von 44,6 Mio. auf EUR 52,2 Mio. (+17.0%). Die Auftragslage konnte aufgrund der gesteigerten Geschäftstätigkeit mit unseren Bestandskunden im Verglich zum Vorjahr erhöht werden. Die Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen sind im Geschäftsjahr 2023 (EUR 4,6 Mio.) verglichen mit dem Vorjahr (EUR 4,7 Mio.) um EUR -0,1 Mio. gesunken. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind im Geschäftsjahr 2023 um EUR +0,8 Mio. gestiegen und betragen 24% der Gesamtleistung im Berichtsjahr gegenüber 26% im Vorjahr. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl ist im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 auf 306 Mitarbeiter/innen angestiegen. Die Gehaltsaufwendungen sind demzufolge um 7,8% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um EUR 57,9 Mio. auf EUR 66,1 Mio. erhöht (Vj. EUR 8,2 Mio.). Bei den Gebäudekosten kam es zu Kostensteigerungen von EUR 0,4 Mio. im Vergleich zum Vorjahr. Die Rechts- und Beratungskosten haben sich um EUR 1,1 Mio. erhöht. Mit einem Geschäftspartner wurde ein Rechtsstreit beendet und eine Zahlung im Berichtsjahr in Höhe von EUR 55 Mio. vereinbart. Die Konzernumlagen haben sich aufgrund des höheren Umsatzes in 2022 um EUR 1,3 Mio. erhöht. Es wurden Zinserträge in Höhe von EUR 0,9 Mio. aufgrund eines positiven Saldos des Cash Pools mit der Schwestergesellschaft, MMS Multi Euro Services DA, Dublin, Irland, bis Ende 2023 realisiert. Aufgrund vorstehender Ausführungen hat sich das Ergebnis vor Steuern auf EUR -56,3 Mio. (Vj. EUR -3,0 Mio.) verschlechtert. Der 2023 erzielte Verlust konnte die Erwartungen aus der Ergebnisprognose des operativen Geschäfts zum Jahresanfang 2023 nicht erfüllen. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags wird der Verlust des Berichtjahres 2023 in Höhe von EUR 56,3 Mio. von der Muttergesellschaft, MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, übernommen. III. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Zu den wichtigsten Finanzkennzahlen der Sapient zählen neben dem EBIT (earnings before interest and taxes) und der Umsatzrendite und die Personalkostenquote für die operativen Einheit. Diese Kennzahlen werden teilweise auf wöchentlicher und regelmäßig auf monatlicher Basis berichtet und daraus Maßnahmen abgeleitet. Des Weiteren steht die Sapient mit ihren Kunden über regelmäßige Feedbackrunden und Abschlussgespräche in einem engen Austausch, so dass sie auch in diesem Bereich über deren Zufriedenheit, Wünsche und Ziele informiert ist und aus den Rückmeldungen Implikationen ableiten kann. C. Bericht über Risiken und Chancen. Internes Kontrollsystem und Risikomanagement system sowie über die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft I. Risiken und Chancen mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-. Finanz- und Ertragslage Die Gesellschaft ist auf vielen Handlungsebenen in die Organisationsstruktur und die Wertschöpfungskette der Publicis Sapient sowie der Publicis-Gruppe integriert. Das folgende Kapitel enthält darüber hinaus auf die Zukunft gerichtete Aussagen und Informationen. Diese sind an der Verwendung von Formulierungen mit Wörtern wie "erwarten", "prognostizieren", "beabsichtigen", "planen", "anstreben", "einschätzen" und "werden" zu erkennen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf derzeitigen Erkenntnissen, Einschätzungen und Annahmen der Geschäftsführung. Sie bergen daher eine Reihe von Risiken, die im Risikobericht behandelt werden. Mehrere Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereiches der Gesellschaft liegen, beeinflussen den Geschäftsverlauf und dessen Ergebnisse. Sie können dazu führen, dass der tatsächliche von dem für die Zukunft prognostizierten Geschäftsverlauf der Gesellschaft abweicht. Risiken: Es sind uns gegenwärtig keine operativen Risiken bekannt, die zu einer Gefährdung der Gesellschaft führen können. Die Eintrittswahrscheinlichkeiten werden wie folgt definiert:
Folgende Risiken können Auswirkungen auf die Finanz, Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft haben:
Sofern einzelne oder mehrere Risiken kumuliert auftreten wäre die künftige Entwicklung der Gesellschaft stark beeinträchtigt bzw. sogar gefährdet. Die Geschäftsführung geht nach heutigem Wissensstand in der Beurteilung seiner Gesamteinschätzung davon aus, dass die gegenwärtige Risikolage nicht zu einer Bestandsgefährdung führt. Chancen: Eine Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen könnte Umsatz und Ergebnis entsprechend positiv beeinflussen.
II. Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem bezogen auf den Rechnungslegungsprozess Sapient hat die internen Kontrollsysteme und das Reporting bereits in den Vorjahren an die Anforderungen und Vorschriften der Publicis Groupe angepasst. Arbeitsprozesse und das interne Kontrollsystem wurden ebenfalls überarbeitet und entsprechend den Gruppenvorgaben modifiziert. Die aufgebauten Prozesse beinhalten auch Kontrollmaßnahmen im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess. So erfolgen:
Damit sind die Abbildung der korrekten und vollständigen Zahlen und Angaben sowie die Einhaltung der wesentlichen rechtlichen Vorschriften unseres Erachtens gewährleistet. Risiken aus Finanzinstrumenten bestanden und bestehen nicht. III. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Für das laufende Geschäftsjahr 2024 planen wir trotz der schwierigen Gesamtlage (Krieg in der Ukraine, Stagnation mit drohender Rezession, Margendruck in der Energiebranche) einen prozentual ein- bis zweistelligen höheren Umsatz als im Jahr 2023 aufgrund erfolgreichen Ausbaus des Kernkundengeschäfts und Neukunden aus der Financial Service Branche. Zugleich werden wir die Kapazität und Fachkompetenzen weiter an unser Kerngeschäft anpassen. Trotz dieser Anpassungsmaßnahmen planen wir mit einem plus/ minus Null Ergebnis für das Geschäftsjahr 2024. Dabei erwarten wir gemäß unseren Kennzahlen eine Umsatzrendite der rein operativen Einheiten (ohne internationale Verwaltungseinheiten) von 11,9% bei einer Personalkostenquote von 57,0%. Im Zuge der Umgestaltung unserer Organisation optimieren wir auch weiterhin unser Kundenportfolio. So wurde Ende 2023 ein Kundenprojekt mit reinen Maintenance-Leistungen aufgegeben (ca. EUR 1 Mio. Umsatz). Der Ausbau unseres Business Consultings und unsere technologischen Lösungskompetenzen werden weiter vorangetrieben. Die Integration der Sapient GmbH in die internationale Matrixorganisation von Sapient weltweit bzw. deren nach Industrien ausgerichteten Geschäftsbereiche wird weiter ausgebaut. Die Synergien einer solchen Integration nutzen wir schon heute für eine effizientere Gestaltung der Serviceleistungen für unsere Kunden (z.B. Einbindung von Near- und Offshore Kapazitäten). D. Bericht über Forschung und Entwicklung Sapient GmbH unternimmt keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Sie partizipiert aber an den Entwicklungen der Publicis-Gruppe. u.a. über den Beratungs-/ Dienstleistungsvertrag mit der Publicis Groupe Holdings B.V., Amsterdam/Niederlande.
München, 1. August 2024 SAPIENT GMBH, MÜNCHEN - Geschäftsführung - Albert Neil Fins Susanne Katharina Menne Matthias Schmidt-Pfitzner Feststellung: Die Feststellung des Jahresabschlusses der Sapient GmbH zum 31.12.2023 erfolgte am 12.08.2024. |
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