Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 84643
Vorher
Weilchensee 913. V V GmbH
Eingetragen
12.4.2018
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Erwerb, Verwalten und Veräußerung von Gesellschaften und Unternehmen im In- und Ausland insbesondere von Unternehmen, die im Bereich der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Displays und Warenpräsentations-Einrichtungen sowie der Abwicklung sämtlicher damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen tätig sind.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Fabian Dr. Schühle
seit 19.4.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Deinzer Investoren Holding GmbH
Germany
15.750 €
60.54%
NRW.BANK.Mittelstands fonds Zwei GmbH & Co. KG
Germany
9.250 €
35.56%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Deinzer Holding GmbH

Langenfeld

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Konzernlagebericht

Grundlagen des Konzerns

Geschäftsmodell

Deinzer ist ein Hersteller kundenindividueller Verkaufsförderungsdisplays, Instore Media Lösungen, Ladenbaukomponenten, Shop-In-Shop-Systemen sowie Sonderlösungen für die Markenartikelindustrie und den Handel.

Deinzer ist ein Full-Service-Anbieter für diesen Bereich. Neben der Entwicklung und dem Design der Displays, der Produktion mit verschiedensten Werkstoffen, werden auch die Einlagerung der produzierten Produkte, die Konfektionierung und der Aufbau der produzierten Einheiten am Point-of-Sale angeboten und realisiert.

Deinzer bietet im Rahmen des After-Sales-Services auch Wartungseinsätze, Display-Rückholungen, - überarbeitungen sowie Recycling-Dienstleistungen an.

Deinzer verfügt über eine sehr hohe Fertigungstiefe. Zur Bearbeitung der Materialien Metall, Kunststoff und Holz bietet Deinzer das gesamte Spektrum der Bearbeitungsmöglichkeiten in einer eigenen Produktion am Standort in Langenfeld an. Hierdurch ist Deinzer in der Lage, ganz individuell die vielfältigsten Designwünsche von Kunden zu erfüllen. Durch die eigenen Fertigungskapazitäten garantiert Deinzer Kunden höchste Zuverlässigkeit in der Belieferung. Auch die punktgenaue Anlieferung im Rahmen komplexer Marketingstrategien ist durch ein eigenes Projektmanagement jederzeit möglich.

Deinzers weltweites Partnernetzwerk ermöglicht es, zusätzlich aus der gesamten internationalen Lieferkette zu schöpfen, um auch spezielle Kundenwünsche zu wettbewerbsfähigen Preisen zu erfüllen.

Forschung und Entwicklung

Deinzer's Innovationscenter bietet auf 2.000 qm schnelle und ideenreiche Entwicklungen und einen flexiblen und leistungsfähigen Prototypenbau an. Die Kreativität und Leistungsfähigkeit dieser Abteilung sichert zum einen die Auslastung im Produktionsbereich, stellt aber immer mehr auch eine eigene Dienstleistung dar. In der Abteilung werden eigenständige Projekte für den Ladenbau, aber auch Kleinserien gefertigt.

Die angefragten Lösungen werden technisch immer anspruchsvoller und hochwertiger, zudem nimmt der Anteil der digitalen Komponenten in Form von Bildschirmen mit Touch- und Nicht-Touch Funktionen zu.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach den Herausforderungen der vorhergehenden Jahre, insbesondere durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, erlebte die Wirtschaft eine allmähliche Erholung. Viele Unternehmen erhöhten ihre Werbebudgets, um die verlorene Sichtbarkeit und Marktanteile zurückzugewinnen.

Die Digitalisierung setzte sich dabei ungebremst fort. Unternehmen investierten verstärkt in digitale Werbeformate auch im Retail.

Die Inflation in Deutschland im Jahr 2023 war weiterhin ein zentrales Thema der Wirtschaftspolitik und hatte signifikante Auswirkungen auf Verbraucher und Unternehmen. Laut dem Statistischen Bundesamt lag die durchschnittliche Inflationsrate für das Jahr 2023 bei etwa 5,9%. Dies markiert einen leichten Rückgang im Vergleich zu den extrem hohen Werten des Vorjahres, bleibt jedoch weiterhin auf einem historisch hohen Niveau

Das Konsumentenverhalten entwickelte sich weiter positiv, wobei ein verstärkter Fokus auf Online- Shopping und digitale Interaktionen im Retail zu beobachten war. Die Verbraucher suchten verstärkt nach personalisierten und relevanten Inhalten, was die Notwendigkeit für zielgerichtete Werbestrategien erhöhte.

Ein wachsendes Bewusstsein für Umwelt- und Sozialfragen beeinflusste die Werbestrategien der Markenkunden, was zu steigender Nachfrage nach permanent Displays mit Recycling Anteil oder aus Holzkomponenten geführt hat. Unternehmen, die nachhaltige Praktiken und soziale Verantwortung in ihren Kampagnen betonten, konnten sich positiv von der Konkurrenz abheben.

Die Integration von verschiedenen Werbekanälen wurde immer wichtiger. Unternehmen setzten auf eine Kombination aus traditionellen und digitalen Medien, um eine breitere Zielgruppe zu erreichen und die Markenbekanntheit zu steigern. Auf diesen Trend wird Deinzer mit neuen digitalen Produkten reagieren.

Wir gehen insgesamt von einer stabilen bis positiven Branchenentwicklung im kommenden Jahr aus.

Geschäftsverlauf

Nach einem relativ moderaten Start ins neue Geschäftsjahr, hat sich das Geschäftsjahr 2023/2024 gut entwickelt. Die Vergrößerung des Vertriebsteams durch einen erfahrenen Außendienstmitarbeiter erwies sich als zielführend.

Durch die Akquise weiterer neuer Premium-Kunden hat Deinzer sein Kundenbasis weiter ausgebaut und einen weiteren Grundstein zukünftiger stabiler Umsatzzuwächse gelegt. Insbesondere konnte Deinzer mit einem großen Markenkunden in Kombination mit mehreren deutschen Retailern einen neuen Geschäftsbereich erschließen, in dem Deinzer Produkt-Tester-Stationen entwickelt, ausliefert und während des Betriebes in der Filiale für Updates und Refreshments der Tester Stationen verantwortlich ist, somit wiederkehrende Umsätze generiert.

Die Erhöhung der Endkundenpreise aus dem Vorjahr als Reaktion auf die gestiegenen Energie- und Materialkosten hat keinen negativen Einfluss auf Umsatz und Auftragseingang im aktuellen Geschäftsjahr.

Deinzer konnte seine Marktposition gegenüber dem Vorjahr weiter verbessern. Darüber hinaus zeigen die eingeleiteten Effizienzsteigerungen in der Produktion v.a. auch im Bereich der Holzfertigung Wirkung, so dass entschieden wurde, im kommenden Geschäftsjahr in ein neues CNC Bearbeitungszentrum zu investieren, um den Automatisierungsgrad zu erhöhen.

Ertragslage

Durch einen erfreulich stabilen Umsatz und die vorstehend beschriebenen Maßnahmen konnten wir das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr und zur Planung steigern.

Der Konzernjahresüberschuss liegt bei EUR 1.408.675,38, das EBITDA bei EUR 2.881.132,39. Wir sind mit dem Verlauf des Geschäftsjahres unter den gegebenen Rahmenbedingungen zufrieden.

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz um rund 2,6% gestiegen und deckt sich somit mit unseren Erwartungen. Das EBITDA und die Umsatzrendite konnten gesteigert werden, Ursache hierfür war neben dem Ertrag aus dem Verkauf eines Grundstücks in Höhe von EUR 1.254.832,61 u.a. die gestiegenen Umsätze, Reduzierungen bei den Energiekosten von ca. EUR 205.000 und den Rechts- und Beratungskosten von ca. EUR 150.000.

Vermögens- und Finanzlage

Die Eigenkapitalquote liegt bei 49,5 % und liegt hiermit über dem Vorjahresniveau (VJ: 46,6%).

Zum Bilanzstichtag betrugen die Guthaben bei Kreditinstituten EUR 2.453.787,81. Demgegenüber standen Bankdarlehen in Höhe von EUR 698.998,00

Der Wert der unfertigen und fertigen Erzeugnisse ist zum Bilanzstichtag um EUR 809.432,34 auf gesamt EUR 1.904.553,56 gestiegen.

Die Umsatzrendite beläuft sich auf 5,57%.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Unternehmenssteuerung bedienen wir uns im Unternehmen grundsätzlich des monatlichen Monitorings der Umsatzrendite, Auftragseingang, Umsatz, unseres EBITDA und unserer Liquidität.

Gesamtaussage

Wir schätzen unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gut ein. Die Umsatzentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres lag innerhalb, der Jahresüberschuss etwas oberhalb unserer Erwartungen.

Zukünftige Maßnahmen sind dahingehend auszulegen, den Jahresüberschuss weiter positiv zu beeinflussen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet die Liquidität jederzeit zu sichern und alle Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu bedienen und unsere Forderungen pünktlich zu vereinnahmen.

Die Liquidität der Gruppe war jederzeit gesichert.

Chancen- und Risikobericht

Die fortschreitende Digitalisierung im Retail und in der Warenpräsentation v.a. getrieben durch den fortschreitenden Einsatz von elektronischen Preisschildern und die damit verbundenen Investitionen in die IT Infrastruktur bietet Deinzer signifikante Möglichkeiten digitale Elemente in konventionelle permanent Displays zu integrieren und damit das Geschäftsmodell zukünftig zu erweitern.

Der globale Werbemarkt wächst kontinuierlich. Besonders in Schwellenländern und durch neue digitale Kanäle gibt es noch viel ungenutztes Potenzial außerhalb der Deinzer-Kernregion D-A-CH.

Zudem steigt der Bedarf an kreativen, innovativen Werbelösungen. Markenkunden und Retailer suchen zunehmend nach einzigartigen Ansätzen, um sich von der Konkurrenz abzuheben, was eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten für kreative permanent Displays eröffnet.

Desweiteren gibt eine wachsende Nachfrage nach Werbung und Warenpräsentation, die soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit betont. Durch unsere Entscheidung, die Holzfertigung in unsere Firma zu integrieren und im kommenden Jahr in ein CNC Bearbeitungszentrum zu investieren, um die Optimierung der Herstellprozesse konsequent weiter voranzutreiben, erhöhen wir die Möglichkeiten weiterer Umsatzzuwächse.

Der Markt für permanente Displays bietet viele Wachstumschancen stellt Deinzer aber auch vor Herausforderungen.

Wirtschaftliche Abschwünge können den Einzelhandel, den Deinzer direkt oder indirekt beliefert, stark treffen, was sich direkt auf die Nachfrage nach permanenten Displays auswirkt. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten neigen Einzelhändler dazu, ihre Ausgaben zu reduzieren, einschließlich Investitionen in neue Displays.

Veränderungen im Konsumverhalten, z.B. durch eine Verschiebung hin zu Online-Einkäufen, können die Relevanz und Nachfrage nach stationären Displays im Einzelhandel generell verringern.

Der Markt für permanente Displays ist zudem hart umkämpft. Neue Anbieter, insbesondere aus kostengünstigen Produktionsländern, können den Wettbewerb verschärfen und zu Preisdruck führen.

Preisschwankungen bei wichtigen Rohstoffen wie Metall, Holz oder Kunststoff können die Produktionskosten erheblich beeinflussen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Hersteller von permanenten Displays im Einzelhandel eine Vielzahl von Risiken managen müssen, um langfristig erfolgreich zu sein. Diese Risiken erfordern proaktive Strategien in den Bereichen Marktanalyse, Innovationsmanagement, Supply-Chain- Management und Kundenbeziehung, Deinzer hat diese Chancen und Risiken erkannt und stellt das Unternehmen darauf ein.

Prognosebericht

Da permanente Displays häufig in Einzelhandelsumgebungen eingesetzt werden, hängt ihr Markt stark von der Entwicklung des Einzelhandels ab. Ein zunehmender Fokus auf Kundenerlebnis und die Notwendigkeit, sich in einem wettbewerbsintensiven Markt abzuheben, treiben die Nachfrage nach innovativen Displaylösungen voran.

Fortschritte in der Display-Technologie, wie digitale Displays, interaktive Bildschirme und energieeffiziente Materialien, werden wahrscheinlich das Wachstum vorantreiben. Diese Technologien ermöglichen ansprechendere und individuellere Lösungen, was die Nachfrage nach neuen, technologisch fortschrittlichen permanenten Displays erhöhen könnte.

Mit dem zunehmenden Fokus auf Nachhaltigkeit und umweltfreundliche Materialien könnte es eine Verschiebung hin zu nachhaltigen und recycelbaren Displaylösungen geben. Hersteller, die innovative und umweltfreundliche Produkte anbieten, könnten Marktanteile gewinnen, so dass wir mit der permanenten Ausrichtung unserer Displays hier ohnehin gut aufgestellt sind.

Die COVID-19-Pandemie hat den Einzelhandelssektor stark beeinflusst, was sich auch auf den Markt für permanente Displays ausgewirkt hat. Mit der wirtschaftlichen Erholung und der Rückkehr zu physischen Ladenkonzepten könnte es eine erhöhte Nachfrage nach neuen Displays geben, um Kunden wieder in die Läden zu locken.

Durch Innovationskraft und Zuverlässigkeit bei günstigen Produktionskosten werden wir unsere Marktposition in den kommenden Jahren behaupten und weiter ausbauen. Es bleibt weiter unser Ziel, unseren Kunden innovative, individuelle Lösungsvorschläge mit sehr kurzen Vorlaufzeiten zu präsentieren, um uns als zuverlässigen Partner zu positionieren. Wir werden daher auch weiterhin die Strategie einer sehr hohen Wertschöpfungstiefe forcieren.

Insgesamt erwarten wir auch im kommenden Geschäftsjahr eine gute Ertragslage durch stabile, etablierte Kundenbeziehungen bei einer gleichzeitigen Erschließung neuer Geschäftschancen. Wir erwarten im Vergleich zum Vorjahr einen vergleichbaren Umsatz und eine vergleichbare Ertragslage bezogen auf das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis des Geschäftsjahres 2023/2024.

 

Langenfeld, den 17.09.2024

Andreas Weigert

Dr. Fabian Schühle

KONZERNBILANZ zum 31. März 2024

Deinzer Holding GmbH, Langenfeld (Rheinland)

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 70.005,00 41.550,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.514.276,50 1.870.577,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 52.063,99
1.584.281,50 1.964.190,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.898,50 190.992,89
2. technische Anlagen und Maschinen 330.280,50 296.262,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 163.932,00 197.321,00
511.111,00 684.576,39
Summe Anlagevermögen 2.095.392,50 2.648.767,38
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.139.889,58 2.208.490,91
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 448.879,48 369.545,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.455.674,08 958.688,73
4. geleistete Anzahlungen 70.241,33 26.894,85
4.114.684,47 3.563.619,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.743.384,75 841.121,85
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.350.324,17 1.382.346,18
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 750,00 (EUR 154.761,30)
3.093.708,92 2.223.468,03
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.453.787,81 1.376.240,34
Summe Umlaufvermögen 9.662.181,20 7.163.327,86
C. Rechnungsabgrenzungsposten 172.681,75 181.663,06
D. Aktive latente Steuern 258.656,53 266.570,35
12.188.911,98 10.260.328,65

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.014,00 26.014,00
eigene Anteile 1.014,00- 0,00
ausgegebenes Kapital 25.000,00 26.014,00
II. Kapitalrücklage 3.950.000,00 4.110.212,00
III. Gewinnvortrag 649.235,44 663.324,11
IV. Jahresüberschuss 1.408.675,38 14.088,67-
Summe Eigenkapital 6.032.910,82 4.785.461,44
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 748.452,00 776.593,00
2. Steuerrückstellungen 429.896,98 280.429,90
3. sonstige Rückstellungen 701.052,26 481.974,17
1.879.401,24 1.538.997,07
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 698.998,00 1.118.524,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 387.550,00 (EUR 387.550,00)
698.998,00 1.118.524,00
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 311.448,00 (EUR 730.974,00)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 76.721,41 89.676,96
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 76.721,41 (EUR 89.676,96)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.724.667,32 1.192.288,59
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.724.667,32 (EUR 1.192.288,59)
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.760.160,65 1.529.316,54
- davon aus Steuern EUR 231.467,88 (EUR 140.999,61)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 12.448,83 (EUR 1.592,17)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 483.061,13 (EUR 346.356,30)
4.260.547,38 3.929.806,09
4.260.547,38 3.929.806,09
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 1.277.099,52 (EUR 1.182.960,24)
4.260.547,38 3.929.806,09
D. Passive latente Steuern 16.052,54 6.064,05
12.188.911,98 10.260.328,65

KONZERN GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.04.2023 bis 31.03.2024

Deinzer Holding GmbH, Langenfeld (Rheinland)

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 25.264.349,19 24.608.237,17
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 576.319,83 724.363,26-
3. Gesamtleistung 25.840.669,02 23.883.873,91
4. sonstige betriebliche Erträge
a) Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus Zuschreibungen zu Gegenständen des Anlagevermögens 1.254.832,61 0,00
b) Erträge aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung auf Forderungen 0,00 4.349,69
c) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 7.294,61 51.122,45
d) übrige sonstige betriebliche Erträge 153.580,80 202.849,26
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 6.496,44 (EUR 5.891,16)
1.415.708,02 258.321,40
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 6.429.582,84 6.554.921,82
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 5.980.723,29 4.761.986,32
12.410.306,13 11.316.908,14
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.875.991,25 5.733.430,25
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.168.387,30 1.148.715,21
- davon für Altersversorgung EUR 174,08 (EUR -22.128,28)
7.044.378,55 6.882.145,46
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 596.978,21 558.546,03
8. sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Raumkosten 1.595.202,35 1.678.671,70
b) Versicherungen, Beiträge und Abgaben 102.058,47 102.199,98
c) Reparaturen und Instandhaltungen 596.347,37 532.994,37
d) Fahrzeugkosten 276.362,00 214.022,20
e) Werbe- und Reisekosten 146.382,14 125.190,80
f) Kosten der Warenabgabe 1.402.309,28 1.316.766,20
g) verschiedene betriebliche Kosten 775.964,90 926.051,63
h) Verluste aus Wertminderungen von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellung in die Wertberichtigung zu Forderungen 3.547,24 82.167,59
i) übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 29.946,09 19.154,18
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 15.823,62 (EUR -12.862,36)
4.928.119,84 4.997.218,65
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 59.252,27 3.218,18
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 288.196,33 259.350,08
- davon Aufwendungen aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2, S. 2 HGB EUR 14.406,00 (EUR 34.875,00)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 646.534,74 150.394,78
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 17.902,31 (EUR 1.384,69)
12. Ergebnis nach Steuern 1.401.115,51 19.149,65-
13. sonstige Steuern 7.559,87- 5.060,98-
14. Jahresüberschuss 1.408.675,38 14.088,67-

Anhang

Inhaltsverzeichnis

I. Allgemeine Angaben

II. Konsolidierungskreis

III. Konsolidierungsgrundsätze

IV. Angaben zu Bilanzierungs- Bewertungsmethoden

V. Erläuterungen zur Konzernbilanz

VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

VII. Sonstige Angaben

I. Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss der Deinzer Holding GmbH Konzern wurde auf der Grundlage der Konzern rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Der Konzernabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und gibt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend wieder.

Der Konzernabschluss besteht aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang der Kapitalflussrechnung und dem Eigenkapitalspiegel.

Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz, in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, sind insgesamt im Konzernanhang aufgeführt.

Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Deinzer Holding GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Langenfeld
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Düsseldorf
Register-Nr.: 84643

Konsolidierungskreis

Angaben zu allen Konzernunternehmen

In den Konzernabschluss der Deinzer Holding GmbH sind zwei inländische Konzernunternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen.

In den Konsolidierungskreis wurden die folgenden Unternehmen einbezogen:

Name des Unternehmens Sitz Handelsregistereintrag Anteil am Kapital Konsoliderungsgrund
Euro
Deinzer Holding GmbH Langenfeld 84643
Deinzer GmbH Langenfeld 46736 250.000,00 unmittelbare Beteiligung

Die Anteilsquote beträgt 100 %.

II. Konsolidierungsgrundsätze

Der in die Konsolidierung einbezogene Abschluss des inländischen Tochterunternehmens wurde entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der Deinzer Holding GmbHgeltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

Der Konzernabschluss wurde auf den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens erstellt.

Angaben zum Konsolidierungsstichtag

Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt.

Der Bilanzstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31.März 2024.

Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung wird gemäß § 301 Abs. 1 HGB sowie unter Beachtung DRS 23 nach der Neubewertungsmethode durchgeführt.

Gesellschaften Bemerkung Anteil in % Kapitalkonsolidierung nach dem 01.01.2020
Deinzer GmbH 100,00

Zeitpunkt der Erstkonsolidierung

Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Deinzer GmbH ist gemäß § 301 Abs. 2 HGB der Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen wurde. Dieser Zeitpunkt ist der 01.07.2018.

Unterschiede aus der Kapitalkonsolidierung

Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung entstandene aktive Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- und Firmenwert unter den Immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert und innerhalb der Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben.

Schuldenkonsolidierung

Ausleihungen und andere Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurden entsprechend § 303 HGB aufgerechnet.

Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet.

Zwischenergebniseliminierung

Auf die Eliminierung der Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen wird verzichtet, da sie von untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz und Ertragslage des Konzerns sind.

III. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die für den Konzernabschluss geltenden Vorschriften des § 298 HGB wurden beachtet.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet, soweit am Bilanzstichtag keine niedrigeren Wiederbeschaffungskosten vorliegen.

Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgte retrograd.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für Ausfall und allgemeine Kreditrisiken werden Wertberichtigungen vorgenommen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe de nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 1.582.557,00 €.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern, sowie Steuern der Vorjahre.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Konzernabschluss konnte die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

IV. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Konzernanlagenspiegel zum 31.03.2024

Deinzer Holding GmbH

Langenfeld

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.04.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.03.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 402.912,01 12.429,00 52.063,99 467.405,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.859.513,67 3.859.513,67
3. geleistete Anzahlungen 52.063,99 52.063,99- 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4.314.489,67 12.429,00 0,00 4.326.918,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 955.987,76 694.117,77 261.869,99
2. technische Anlagen und Maschinen 3.633.789,08 129.739,14 3.763.528,22
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.500.040,20 71.749,98 38.553,84 1.533.236,34
Summe Sachanlagen 6.089.817,04 201.489,12 732.671,61 5.558.634,55
Summe Anlagevermögen 10.404.306,71 213.918,12 732.671,61 0,00 9.885.553,22
kumulierte Abschreibung 01.04.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.03.2024
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 361.362,01 36.037,99 397.400,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.988.936,67 356.300,50 2.345.237,17
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.350.298,68 392.338,49 2.742.637,17
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 764.994,87 4.253,00 524.278,38 244.969,49
2. technische Anlagen und Maschinen 3.337.526,58 95.721,14 3.433.247,72
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.302.719,20 104.994,98 38.553,84 1.369.160,34
Summe Sachanlagen 5.405.240,65 204.969,12 562.832,22 5.047.377,55
Summe Anlagevermögen 7.755.539,33 597.307,61 562.832,22 7.790.014,72
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert Geschäftsjahr 31.03.2024 Buchwert Vorjahr 31.03.2023
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 70.005,00 41.550,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.514.276,50 1.870.577,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 52.063,99
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.584.281,50 1.964.190,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.900,50 190.992,89
2. technische Anlagen und Maschinen 330.280,50 296.262,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 164.076,00 197.321,00
Summe Sachanlagen 511.257,00 684.576,39
Summe Anlagevermögen 2.095.538,50 2.648.767,38

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Konzernbilanz ist aus dem Konzern-Anlagespiegel zu entnehmen.

Bruttoanlagespiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen.

Geschäfts- oder Firmenwert

Die aktivischen Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und planmäßig über die Nutzungsdauer abgeschrieben.

Abschreibung Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 10 Jahre festgelegt.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 750,00 Euro ( Vorjahr 154.761,30 Euro).

Rechnungsabgrenzungsposten

In den Rechnungsabgrenzungsposten wurde ein Zinsbetrag in Höhe von 28.180,62 Euro ( Vorjahr 24.556,67 Euro ) eingestellt.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC (Projected Unit Credit ) Methode angewendet.

Für die Berechnung wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,83 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 10.511,00 Euro.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 1.582.557,00
Aktivwert der verrechneten Vermögenswerte 834.105,00
verrechnete Aufwendungen 23.704,00
verrechnete Erträge 35.459,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Urlaubsansprüche / Zeitlohnkonten 234.357,60 Euro
Rückbauverpflichtung 7.000,00 Euro
Personalkosten 158.261,91 Euro
Jahresabschluss / Prüfung 44.792,00 Euro
Bonus 56.052,51 Euro
ERA Anpassungsfonds 89.887,13 Euro
ERA Strukturkomponente 2.819,07 Euro
Aufbewahrung Geschäftsunterlagen 11.600,00 Euro
Berufsgenossenschaft 6.069,93 Euro
Reklamationen 35.000,00 Euro
ausstehende Rechnungen 55.212,11 Euro
Summe 701.052,26 Euro

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro ( Vorjahr 0,00 Euro ).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind beträgt 1.679.498,00 Euro ( Vorjahr 2.099.024,00 Euro ).

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen wurden bestellt:

selbstschuldnerische Bürgschaft der Deinzer GmbH

Verpfändung Guthaben Girokonto Deutsche Bank AG, IBAN DE 29300700100408070100

Verpfändung der gegenwärtigen sowie zukünftigen Geschäftsanteile der Deinzer GmbH

Verpfändung der Ansprüche auf Gewinnauszahlung, Abfindung sowie Liquidationserlös an der Deinzer GmbH

Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern ergeben sich aus der Bewertung der Pensionsrückstellung.

Die passiven latenten Steuern liegen Unterschiede in der Bewertung des Anlagevermögens zu Grunde.

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 26,29%.

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 242.603,99 Euro.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: - 17.902,31 Euro.

Latente Steuersalden am Anfang des Geschäftsjahres 260.506,30 Euro
erfolgte Änderungen - 17.902,31 Euro
= Latente Steuersalden am Ende des Geschäftsjahres 242.603,99 Euro

nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Konzernbilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen p.a. in Höhe von 1.223.256 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Wesentlichen beinhalten diese Verpflichtungen den folgenden Sachverhalt:

Mietvertrag Rotterdam GmbH Grundstücksverwaltung

Deinzer GmbH - Mathias Koch, Leverkusen, Produktions- und Lagerflächen, Büro- und Sozialräume

Wesentliche Verträge

Mietverträge:

Deinzer GmbH - Rotterdam GmbH Grundstücksverwaltung, Produktions- und Lagerflächen, Büro- und Sozialräume

Deinzer GmbH - Mathias Koch, Leverkusen, Produktions- und Lagerflächen, Büro- und Sozialräume

Deinzer GmbH - Ludger Meyer Hamburg, Büroräume

Deinzer GmbH - Josef Busch Industrie Grundstücksverwertung GmbH & Co.KG, Langenfeld, Lagerhallen

Deinzer GmbH - Kircher Grundstücksgemeinschaft Langenfeld GbR, Hallenfläche, Büro und Sozialräume

Deinzer GmbH - Rudi Kirst, Halle

Der ursprüngliche Mietvertrag vom 20.10.1996 zwischen der Deinzer GmbH und der Rotterdam GmbH wurde zunächst durch einen neuen Mietvertrag vom 20.06.2007 und letztmals vom 16.03.2016 ersetzt.

Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen aus dem Mietvertrag gegenüber der Rotterdam GmbH beträgt 336.690 Euro.

Der Mietvertrag vom 22.11.2022 zwischen der Deinzer GmbH und Herrn Mathias Koch ist erstmals zum 28.02.2038 kündbar. Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen aus diesem Mietvertrag beläuft sich auf 1.280.332 €

Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse nach geographischen Regionen:

Region Umsatz
Euro
Deutschland 23.321.033
Europa (EU ) 1.926.689
übrige Länder 247.318

VII. Sonstige Angaben

Angabe bezüglich der Befreiung nach § 264 ( 3 ) HGB

Die Deinzer GmbH, Langenfeld, hat die Befreiung nach § 264 (3) HGB in Anspruch genommen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer:

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
gewerbliche Arbeitnehmer 122,0
Angestellte 32,5
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 154,5

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Andreas Weigert
Geschäftsführer: Stefan Lepers ( bis 27.03.2024 )
Dr. Fabian Schühle ( ab 27.03.2024 )

Honorar des Abschlußprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 18.000,00 Euro und gliedert sich wie folgt:

Honorar des Abschlussprüfers Euro
Abschlussprüfungsleistungen 18.000,00

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens schlägt vor, den Jahresüberschuss des Mutterunternehmens in Höhe von 1.408.675,38 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Langenfeld, den 17.09.2024

Andreas Weigert

Dr. Fabian Schühle

Konzern-Kapitalflussrechnung 2023/2024

2023/2024 2022/2023
TEUR TEUR
Periodenergebnis 1.408,7 -14,1
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 597,0 558,5
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 173,7 -411,5
-/+ Gewinn/Verlust aus der Veräußerung von Gegenständen des Anlagevermög -1.254,8 0,0
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -1.404,4 695,3
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 760,4 -1.114,2
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 228,9 256,1
+/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 646,5 150,4
-/+ Ertragsteuerzahlungen -479,9 -324,0
= Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 676,1 -203,5
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -12,4 -55,7
+ Einzahlungen aus Abgängen des Sachanlagevermögens 1.425,0 0,0
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -201,5 -66,2
+ Erhaltene Zinsen 59,2 3,2
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit 1.270,3 -118,7
Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter -161,2 0,0
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 0,0 0,0
- Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -419,5 -394,0
- Gezahlte Zinsen -288,1 -151,0
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -868,8 -545,0
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 1.077,6 -867,2
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1.376,2 2.243,4
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.453,8 1.376,2

Konzerneigenkapitalspiegel für die Zeit vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024

Gezeichnetes Kapital
Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile Summe
Stand am 31.03.2023 26.014,00 0,00 26.014,00
Kapitalerhöhung / -herabsetzung -1.014,00 -1.014,00
Einforderung / Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen
Ausschüttung
Sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag
Stand am 31.03.2024 26.014,00 -1.014,00 25.000,00
Kapitalrücklage
nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Summe
Stand am 31.03.2023 4.110.212,00 4.110.212,00
Kapitalerhöhung / -herabsetzung -160.212,00 -160.212,00
Einforderung / Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen
Ausschüttung
Sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag
Stand am 31.03.2024 3.950.000,00 3.950.000,00
Gewinnvortrag / Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss / - fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Konzerneigenkapital
Stand am 31.03.2023 649.235,44 4.785.461,44
Kapitalerhöhung / -herabsetzung
Einforderung / Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen
Einstellung in / Entnahme aus Rücklagen
Ausschüttung
Sonstige Veränderungen
Änderungen des Konsolidierungskreises
Konzernjahresüberschuss / -fehlbetrag 1.408.675,38 1.408.675,38
Stand am 31.03.2024 649.235,44 1.408.675,38 6.032.910,82

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Deinzer Holding GmbH, Langenfeld

Prüfungsurteile

Ich habe den Konzernabschluss der Deinzer Holding GmbH, Langenfeld, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. März 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Kapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der Deinzer Holding GmbH für das Geschäftsjahr 2023/2024 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. März 2024 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen, kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben;

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

hole ich ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Ich bin verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Ich trage die alleinige Verantwortung für meine Prüfungsurteile;

beurteile ich den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Wuppertal, den 19.09.2024

Dr. Stefan Westenberger, Wirtschaftsprüfer

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