Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 152120
Eingetragen
15.8.2013
Branche
Tätigkeiten von WerbeagenturenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnKünstler- und Modelagenturen
Gegenstand
Betrieb einer Werbe- und Kommunikationsagentur.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ingmar Klatt
seit 9.10.2013
Vorstandsmitglied
Miriam Ahmed
seit 9.10.2013
Vorstandsmitglied
Claudio Gallio
seit 15.8.2013
Vorstandsmitglied
Andre Redlich
seit 15.8.2013
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

familie redlich AG

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.191,00 8.429,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.191,00 8.429,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 332.395,00 427.606,00
Summe Sachanlagen 332.395,00 427.606,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.656.594,98 1.656.594,98
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 500.000,00 800.000,00
3. Genossenschaftsanteile 520,00 520,00
Summe Finanzanlagen 2.157.114,98 2.457.114,98
Summe Anlagevermögen 2.491.700,98 2.893.149,98
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. in Arbeit befindliche Aufträge 446.409,58 271.223,99
2. geleistete Anzahlungen 10.036,05 0,00
Summe Vorräte 456.445,63 271.223,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 766.100,97 365.173,17
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 490.605,93 342.322,25
3. sonstige Vermögensgegenstände 413.421,54 400.524,85
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in EUR: 102.414,64 (102.414,64)
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.670.128,44 1.108.020,27
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.721.595,36 3.939.907,49
Summe Umlaufvermögen 3.848.169,43 5.319.151,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 101.607,85 88.525,85
SUMME AKTIVA 6.441.478,26 8.300.827,58

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 25.000,00 25.000,00
2. andere Gewinnrücklagen 25.000,00 25.000,00
Summe Gewinnrücklagen 50.000,00 50.000,00
III. Bilanzgewinn 3.905.731,12 4.161.230,01
Summe Eigenkapital 4.205.731,12 4.461.230,01
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.725,00 5.910,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 147.472,00
3. sonstige Rückstellungen 282.829,00 294.858,00
Summe Rückstellungen 286.554,00 448.240,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 115.152,30 168.089,79
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in EUR: 115.152,30 (168.089,79)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 575.095,59 991.136,04
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in EUR: 575.095,59 (991.136,04)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 414.035,90 982.099,70
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in EUR: 414.035,90 (982.099,70)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 158.149,53 344.626,54
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in EUR: 158.149,53 (344.626,54)
5. sonstige Verbindlichkeiten 659.059,15 859.764,32
- davon aus Steuern in EUR: 518.800,37 (808.949,14)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit in EUR: 4.097,98 (2.063,14)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in EUR: 653.059,15 (853.764,32)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in EUR: 6.000,00 (6.000,00)
Summe Verbindlichkeiten 1.921.492,47 3.345.716,39
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.781,25 3.526,23
E. Passive latente Steuern 25.919,42 42.114,95
SUMME PASSIVA 6.441.478,26 8.300.827,58

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

2023 2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 15.094.083,23 15.336.823,64
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes in Arbeit befindlicher Aufträge 175.185,59 80.123,89
Gesamtleistung 15.269.268,82 15.416.947,53
3. sonstige betriebliche Erträge 1.352.400,79 1.289.479,12
Summe betriebliche Erträge 16.621.669,61 16.706.426,65
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -1.049,51 10,62
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -8.131.273,46 -7.533.236,09
Summe Materialaufwand -8.132.322,97 -7.533.225,47
Rohergebnis 8.489.346,64 9.173.201,18
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.657.111,10 -6.057.281,98
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.136.802,90 -1.193.050,64
- davon für Altersversorgung in EUR: -61.817,87 (-65.057,98)
Summe Personalaufwand -6.793.914,00 -7.250.332,62
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -182.343,41 -172.202,55
Summe Abschreibungen -182.343,41 -172.202,55
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.830.833,92 -1.978.809,44
Summe betriebliche Aufwendungen (außer Materialaufwand) -8.807.091,33 -9.401.344,61
Betriebsergebnis -317.744,69 -228.143,43
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 11,49 10,40
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.443,30 15.569,79
- davon aus verbundenen Unternehmen in EUR: 11.162,50 (12.000,00)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.838,28 -6.440,39
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in EUR: -229,42 (-151,75)
Finanzergebnis 6.616,51 9.139,80
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 57.444,03 81.948,16
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern in EUR: 16.195,53 (0,00)
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern in EUR: 0,00 (-13.810,50)
12. Ergebnis nach Steuern -253.684,15 -137.055,47
13. sonstige Steuern -1.814,74 -1.641,00
14. Jahresfehlbetrag -255.498,89 -138.696,47
15. Gewinnvortrag aus Vorjahr 4.161.230,01 4.299.926,48
16. Bilanzgewinn 3.905.731,12 4.161.230,01

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die familie redlich AG hat ihren Sitz in Berlin und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg, Berlin HRB 152120 B eingetragen.

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der familie redlich AG zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) sowie den einschlägigen Bestimmungen der Satzung aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 bzw. 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Die Postenbezeichnungen wurden den Bedürfnissen der Gesellschaft angepasst.

Der Berichtszeitraum umfasst das mit dem Kalenderjahr identische Geschäftsjahr 2023.

Die in der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise im Anhang geforderten Angaben werden aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Die Gesellschaft hat die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angaben Erleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB bei der Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise in Anspruch genommen.

Allgemeine Angaben zu den Grundsätzen der Bilanzierung und Bewertung

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Vermögensgegenstände werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, die sich an den amtlichen Abschreibungstabellen orientieren, pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt.

Für steuerliche Zwecke wird für Computerhardware und Software gemäß BMF-Schreiben vom 26.02.2021 eine Nutzungsdauer von einem Jahr zugrunde gelegt, die im Wesentlichen ursächlich für den erstmaligen Ausweis latenter Steuern ist.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich ggf. erforderlicher außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die in Arbeit befindlichen Aufträge wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch notwendige Gemeinkosten gemäß § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB sowie Verwaltungsgemeinkosten gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aber keine Fremdkapitalzinsen einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % ausreichend Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt sowie Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt sind.

Die Pensionsrückstellung wurde aufgrund einer vertraglichen Invalidenrenten- Versorgungszusage gebildet. Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte nach anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit- Methode) als Barwert der bis zum Bilanzstichtag verdienten Rentenanwartschaft. Zum Bilanzstichtag erfolgte die Bewertung der Pensionsrückstellung nach Maßgabe des § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB. Entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Danach wurde die Pensionsverpflichtung mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren in Höhe von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) p. a. abgezinst. Entsprechend den Pensionsverträgen werden keine Gehalts- oder Rentensteigerungen berücksichtigt. Aufgrund der Neufassung der Rechnungsgrundlagen wurden als biometrische Rechnungsgrundlagen die zum Zeitpunkt der Aufstellung der Bilanz anzuwendenden Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck angewandt. Die sich hieraus ergebenden Wertveränderungen wurden in voller Höhe im Berichtsjahr 2018 berücksichtigt.

Entsprechend § 246 Abs. 2 Satz 2 und Satz 3 HGB werden die Pensionsrückstellungen mit dem Deckungsvermögen der Rückdeckungsversicherungen, die zu Aktivwerten (entspricht den beizulegenden Zeitwerten) angesetzt wurden, saldiert, soweit diese dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen. Der daraus resultierende Passivüberhang wird unter der Position "Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen" ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen entsprechen dem Betrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Entsprechend § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB erfolgt der Ansatz mit dem Erfüllungsbetrag.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zum Stichtag mit dem von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen Zinssatz abgezinst, soweit die hieraus resultierenden Abzinsungsbeträge wesentlich sind. Als Zinssatz wird der durchschnittliche laufzeitadäquate Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Sachanlagen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) gem. § 284 Abs. 3 HGB dargestellt.

Finanzanlagen

Die Gesellschaft hält die folgenden Anteile:

Name der Gesellschaft Sitz Höhe der Beteiligung Eigenkapital 31.12.2023 Ergebnis 2023
coding. powerful. systems CPS GmbH Berlin 80 % T€ 1.188 T€ -28
hartmannvonsiebenthal the brand experience company GmbH (HVS tbec GmbH) Berlin 100 % T€ 372 T€ 37

Die Beteiligung coding. powerful. systems. CPS GmbH ist zum Bilanzstichtag unverändert in Höhe von T€ 754 (Vorjahr T€ 754) bewertet.

Die Beteiligung hartmannvonsiebenthal the brand experience company GmbH (HVS tbec GmbH) ist zum Bilanzstichtag unverändert in Höhe T€ 903 (Vorjahr T€ 903) bewertet.

Ausleihungen an verbundene Unternehmen

Unter den Ausleihungen ist das Darlehen an die Tochtergesellschaft hartmannvonsiebenthal the brand experience company GmbH (HVS tbec GmbH) in Höhe von T€ 500 (Vorjahr T€ 800) mit einer Laufzeit bis 2026 ausgewiesen.

Umlaufvermögen

Vorräte

Unter den Vorräten sind die in Arbeit befindlichen Projekte, die zum Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossen sind, ausgewiesen. Die Zusammensetzung der zum Bilanzstichtag nicht abgeschlossenen Projekte ist in der Bilanzposition erläutert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von gesamt T€ 490 (Vorjahr: T€ 342) stellen in Höhe von T€ 195 (Vorjahr: T€ 227) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Weiterberechnungen aus Umlagen und Darlehenszinsen dar und in Höhe von T€ 295 (Vorjahr: T€ 114) aus der umsatzsteuerlichen Organschaft.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr in Höhe von T€ 102 (Vorjahr: T€ 102) ausgewiesen. Sämtliche weiteren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit unter einem Jahr.

Eigenkapital

Das Grundkapital beträgt zum Bilanzstichtag € 250.000,00, eingeteilt in 2.500 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Nennbetrag von € 100,00 je Aktie.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung beträgt T€ 33. Der beizulegende Zeitwert sowie die Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherungen entsprechen den Aktivwerten der Rückdeckungsversicherungen, die zum Bilanzstichtag T€ 29 betragen.

Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem Zehn- und dem Siebenjahresdurchschnittszinssatz zum 31. Dezember 2023 beläuft sich auf € 277. In Höhe des Unterschiedsbetrages der Pensionsrückstellung besteht gemäß § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB entsprechen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt T€ 283 (Vorjahr: T€ 294) setzen sich aus Rückstellungen für Verpflichtungen aus noch nicht ausgeglichenen Urlaubsansprüchen (T€ 140), für interne und externe Jahresabschluss- und Prüfungskosten (T€ 50), für Gewährleistungen (T€ 70), für die Erfüllung der Aufbewahrungspflichten (T€ 17) sowie für übrige Sachverhalte (T€ 6) zusammen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Restlaufzeit
Insgesamt < 1 Jahr 1 bis 5 Jahre > 5 Jahre > 1 Jahr
in € in € in € in € in €
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditingegenüber Kreditinstituten 115.152,30 56.381,52 58.770,78 0,00 58.770,78
(Vorjahr) (168.089,79) (56.381,52) (111.708,27) (0,00) (111.708,27)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 575.095,59 575.095,59 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (991.136,04) (991.136,04) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 414.035,90 414.035,90 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (982.099,70) (982.099,70) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 158.149,53 158.149,53 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (344.626,54) (344.626,54) (0,00) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 659.059,15 653.059,15 6.000,00 0,00 6.000,00
(Vorjahr) (859.764,32) (853.764,32) (6.000,00) (0,00) (6.000,00)
1.921.492,47 1.856.721,69 64.770,78 0,00 64.770,78
(3.345.716,39) (3.228.008,12) (117.708,27) (0,00) (117.708,27)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 100 durch die Sicherungsabtretung von Bankguthaben besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen zum Bilanzstichtag voll ständig Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgewiesen werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Passiv latente Steuern

Der Schlusssaldo der ausgewiesenen passiv latenten Steuern beträgt zum Bilanzstichtag T€ 25 (Vorjahr T€ 42).

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer gemäß §§ 267 Abs. 5, 285 Nr. 7 HGB beträgt 120 Personen, davon durchschnittlich 24 männlich und 96 weiblich.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind, aus diversen Leasing- und Mietverträgen. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von T€ 5.807 gliedert sich wie folgt auf:

aus Leasingverträgen T€ 13
aus Mietverträgen T€ 5.794

Die Mietverpflichtungen haben Laufzeiten bis 2033.

Vorstand

Der Vorstand setzte sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt zusammen:

Herr Andre Redlich, Vorstandsvorsitzender, Vorstand Finanzen, Berlin,

Herr Claudio Gallio, Vorstand Kommunikation, Berlin,

Frau Miriam Ahmed, Vorstand Personal, Berlin,

Herr Ingmar Klatt, Vorstand Erlebnisse, Berlin,

Herr Sascha Böttcher, Vorstand Digital, Berlin.

Die Vorstände Andre Redlich, Claudio Gallio und Miriam Ahmed sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und ihnen wurde zugleich Alleinvertretungsbefugnis erteilt.

Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen im Geschäftsjahr 2023 T€ 698 (im Vorjahr: T€ 698).

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzte sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen:

Herr Ralph Hartmann, Geschäftsführer, Oldenburg, (Vorsitzender seit 01.05.2022)

Herr Prof. Dr. Christoph Bieber, Professor an der Universität Duisburg- Essen und Inhaber der Welker-Stiftungsprofessur, Düsseldorf (Stellvertreter),

Herr Jürgen Irslinger, Steuerberater, vereidigter Buchprüfer und Rechtsbeistand, Kassel

Der Aufsichtsrat erhält keine Bezüge.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 31.12.2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ - 255 ab. Der Vorstand schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ - 255 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin , den 30.08.2024

familie redlich AG

Andre Redlich

Claudio Gallio

Miriam Ahmed

Sascha Böttcher

Ingmar Klatt

Anlagenspiegel vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Anschaffungskosten/ Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Ant. FK-Zinsen
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 45.104,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 45.104,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.423.422,83 84.294,41
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
Summe Sachanlagen 1.423.422,83 84.294,41
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.656.594,98
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 800.000,00
3. Genossenschaftsanteile 520,00
Summe Finanzanlagen 2.457.114,98
Gesamtsumme Anlagevermögen 3.925.641,81 84.294,41
Anschaffungskosten/ Herstellungskosten
Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 45.104,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 45.104,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 130.046,62 1.377.670,62
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
Summe Sachanlagen 130.046,62 1.377.670,62
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.656.594,98
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 300.000,00 500.000,00
3. Genossenschaftsanteile 520,00
Summe Finanzanlagen 300.000,00 2.157.114,98
Gesamtsumme Anlagevermögen 430.046,62 3.579.889,60
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Wirtschaftsjahr Zugänge
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36.675,00 6.238,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 36.675,00 6.238,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 995.816,83 176.105,41
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
Summe Sachanlagen 995.816,83 176.105,41
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 1.032.491,83 182.343,41
Abschreibungen
Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 42.913,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 42.913,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 126.646,62 1.045.275,62
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
Summe Sachanlagen 126.646,62 1.045.275,62
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00
Gesamtsumme Anlagevermögen 126.646,62 1.088.188,62
Buchwerte
Zuschreibung Wirtschaftsjahr Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.191,00 8.429,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.191,00 8.429,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 332.395,00 427.606,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 332.395,00 427.606,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.656.594,98 1.656.594,98
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 500.000,00 800.000,00
3. Genossenschaftsanteile 520,00 520,00
Summe Finanzanlagen 2.157.114,98 2.457.114,98
Gesamtsumme Anlagevermögen 2.491.700,98 2.893.149,98

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeines

Geschäft und Geschäftsumfeld

familie redlich AG ist als Agentur für Marken und Kommunikation am Standort Berlin ansässig und übt ihre Tätigkeit hauptsächlich am deutschen Markt aus. Sie ist Mitglied im Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA e.V., Frankfurt am Main (kurz "GWA"), und gehört zu den fünfzig größten inhabergeführten Agenturen in Deutschland. In dem von den Branchenmedien Verlag Werben & Verkaufen GmbH, München (kurz "w&v"), Horizont (Zeitung für Marketing, Werbung und Medien von der Deutscher Fachverlag GmbH, Frankfurt am Main). Vom GWA erstellten bundesweiten Umsatzranking der inhabergeführten Agenturen in Deutschland wird die familie redlich AG für 2023 auf Platz 22 von 50 der erfassten Agenturen geführt.

Über eine Tochtergesellschaft komplettiert sie ihr Portfolio auch im Bereich sämtlicher Online-Aktivitäten ihrer Kunden. Hierunter fallen insbesondere sämtliche technische Dimensionen der Web-Entwicklung, des Einsatzes von Content-Management-Systemen, des Hostings, Monitorings und Supports sowie der Entwicklung von Applikationen für Internet und Intranets.

hartmannvonsiebenthal the brand experience company GmbH (HVS) gehört als Tochter ebenfalls zur familie redlich AG. Die HVS gehört zu den Spezialisten für Marken im Raum im deutschsprachigen Raum. Durch die HVS stellt familie redlich sich noch breiter im Markt auf. Über die HVS erweitert sich das Spektrum mit Design, Planung und Bau von Retailkonzepten, Ausstellungen, Innenarchitektur und Messestände für Marken. Auch eigene digitale Lösungen gehören zum Angebot der HVS.

Neben Auftraggebern diverser Wirtschaftsbranchen zählen im Wesentlichen auch öffentliche Auftraggeber zum Kundenportfolio der familie redlich AG. Die Agentur steht für voll-integrierte Kommunikation durch das effiziente Wirken von Spezialisten aller Disziplinen. Sie begleitet Unternehmen, Institutionen, Marken und Produkte von der strategischen Beratung bis zum Leistungscontrolling und von der Idee bis zur Umsetzung. Um für die Kunden transparente und nachvollziehbare Prozesse zu schaffen, hat sich die Agentur nach außen in vier Kompetenzbereiche gegliedert.

Im internen Verhältnis hat sich die Agentur in den Divisionen Kommunikation (Wirtschaftskunden und institutionelle Kunden) sowie Erlebnisse (Veranstaltungsmanagement) aufgestellt. Die dritte und vierte Division umfasst Personal, Aus- und Weiterbildung (familie redlich Akademie) sowie alle Aktivitäten der Verwaltung und zentralen Administration.

Seit Herbst 2021 widmet sich die Agentur zielgerichtet den Herausforderungen des nachhaltigen Wirtschaftens und hat hierzu eine Stabsstelle "Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement" ein-gerichtet. Dort werden Konzepte und Maßnahmen erarbeitet, die es ermöglichen, die Kernprozesse verstärkt nach den Grundsätzen nachhaltiger Entwicklung auszurichten. Das bisherige Engagement in Bezug auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft wurde im Jahr 2022 im Rahmen eines EcoVadis-Assessments erstmals extern bewertet. Insgesamt konnte ein im Branchenvergleich überdurchschnittliches Gesamtergebnis erzielt werden.

B. Wirtschaftsbericht

I. Wirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Laut Pressemitteilung Nr. 038 vom 30. Januar 2024 des Statistischen Bundesamtes (Destatis) ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023- preis-, saison- und kalenderbedingt- um 0,3 % gesunken. Nachdem die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Quartalen in etwa stagnierte, nahm die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2023 ab. Besonders die preis-, saison- und kalenderbereinigten Investitionen in Bauten und in Ausrüstungen waren deutlich niedriger als im Vorquartal. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ging das preisbereinigte BIP im Jahr 2023 um 0,3% zurück, preis-und kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %. Damit bestätigt das Statistische Bundesamt seine erste Schätzung vom 15. Januar 2024.

Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise und der Folgen des Kriegs in der Ukraine sind diese Ergebnisse mit größeren Unsicherheiten als sonst üblich behaftet.

Die familie redlich AG befindet sich in einem noch stabilen Marktumfeld. Die GWA meldet in ihrem Frühjahresmonitor 2024: "Die Umsätze der GWA-Agenturen entwickelten sich 2023 deutlich besser, als noch im Vorjahr und lagen mit einem Plus von 3,3 Prozent auch über dem Schnitt der letzten sechs Jahre. Die Renditen stagnierten mit 8,2 Prozent auf Vorjahresniveau. Die schwächelnde Konjunktur ist aktuell die größte Wachstumsbremse der Branche. Sie löst damit den Fachkräftemangel als stärkstes Hemmnis ab, der weniger akut ist als noch im Vorjahr. Das Gros der Umsätze wird mit Projekthonoraren und selten mit Festpreismodellen erwirtschaftet. Künstliche Intelligenz wird in der Breite der Agenturen regelmäßig angewendet, vor allem im Bereich Kreation. 19 % der Agenturen haben neues Personal eigens für KI eingestellt. Die rechtlichen Unsicherheiten sind für die Befragten dabei die größten Herausforderungen."

II. Vermögenslage

Das Anlagevermögen der familie redlich AG betrug zum 31. Dezember 2023 T€ 2.492 und ist im Vergleich zum VJ um T€ 401 gesunken. Grund hierfür ist unter anderem eine Tilgung des Darlehens an die HVS i. H. v. T€ 300.

Die unter den Vorräten ausgewiesenen in Arbeit befindlichen Aufträge sind zum Bilanzstichtag auf T€ 446 gestiegen (VJ T€ 271).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Bilanzstichtag T€ 766. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich damit eine signifikante Erhöhung um T€ 401, welche im Wesentlichen auf einen höheren Forderungsbestand beim größten Kunden zurückzuführen ist (T€ 236).

Die Bilanzsumme betrug zum 31. Dezember 2023 T€ 6.442 (Vorjahr: T€ 8.301). Bei einem Eigenkapital von T€ 4.206 (Vorjahr: T€ 4.461) beträgt die Eigenkapitalquote 65,3 % (Vorjahr: 53,7 %).

Die Rückstellungen betrugen zum 31. Dezember 2023 T€ 287 und liegen damit deutlich unter dem Niveau von 2022 /T€ 448), da in 2023 keine Steuerrückstellungen gebildet wurden. Es sind keine besonderen Risiken bekannt.

Die Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.922 liegen deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (T€ 3.346). Signifikanteste Änderung gab es bei den Verb. Aus L. & L. mit einem Minus von T€ 467 und den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (Minus T€ 416). Die Verb. aus Steuern haben sich um T€ 290 auf T€ 519 verringert.

III. Finanzlage

Die Finanzlage der familie redlich AG war auch im Jahr 2023 weitestgehend stabil. Die Lieferantenrechnungen werden innerhalb der gesetzten Zahlungsziele bezahlt. Zur weiteren Optimierung des Finanzmanagements werden mit Kunden vermehrt auch Abschlagszahlungen gemäß dem Projektfortschritt vereinbart. Dies führte auch in 2023 zu einem guten Liquiditätsstand, wenn auch auf niedrigerem Niveau, als in den Vorjahren. Die flüssigen Mittel betrugen zum Bilanzstichtag T€ 1.722 (VJ T€ 3.940).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich dank planmäßiger Tilgung um insgesamt T€ 53 auf T€ 115 zum Bilanzstichtag verringert. Neue Darlehen wurden in 2023 nicht aufgenommen.

IV. Ertragslage

Die Gesamtleistung lag mit T€ 15.269 leicht unter Vorjahresniveau (T€ 15.417). Der Rückgang ist vor allem auf ein geringeres Beauftragungsvolumen des größten Kunden zurückzuführen. Die Umsatzeinbußen konnten teilweise durch die Gewinnung von Neukunden abgefedert werden.

Entscheidender für die Beurteilung der Leistungsfähigkeit der Agentur ist jedoch das Gross Income (Rohertrag). Die im Vorjahr getroffene Prognose für den Rohertrag von ca. T€ 7.200 konnte deutlich übertroffen werden. Hier wurden in 2023 T€ 8.489 erwirtschaftet und damit T€ 684 weniger als im Vorjahr (-7,5%).

Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 6,3% auf T€ 6.794 gesunken. Die Personalaufwandsquote beträgt somit 44,5% (Vorjahr: 47%). Auf Grund des rückläufigen Geschäfts wurde die Personalstärke im jahresverlauf von ca. 135 FTE auf ca. 117 FTE abgebaut.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten um T€ 148 auf T€ 1.831 verringert werden (VJ T€ 1.979). So wurden z.B. die Aufwendungen für externe IT-Dienstleistungen um T€ 60 gesenkt und die Aufwendungen für Recruiting (Stellenanzeigen) konnten um T€ 38 gesenkt werden.

Unterm Strich steht ein Betriebsergebnis (EBIT) i. H. v. T€ - 318 (Vorjahr T€- 228). Das im Vorjahr prognostizierte Jahresergebnis zwischen T€ 700 und T€ 750 konnte mit einem Jahresfehlbetrag von T€ 255 nicht erreicht werden. Die Gründe hierfür sind unter V. Gesamtaussage dargestellt.

V. Gesamtaussage

Das Jahr 2023 war von weiteren Prozessoptimierungen in den operativen Bereichen wie auch in den Bereichen Finance und HR geprägt. Für die weiterhin laufende Optimierung von Strukturen und die Ausweitung der Geschäftsfelder sowie eine solide Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sieht sich die familie redlich AG gut für die zukünftigen Anforderungen des Marktes aufgestellt.

Laut Frühjahrsmonitor 2024 des Gesamtverbands der Kommunikationsagenturen GWA entwickelt sich das wirtschaftliche Umfeld der familie redlich AG wie folgt: Die Umsätze entwickelten sich im letzten Jahr deutlich besser als noch 2022 und lagen mit einem Plus von 3,3 Prozent auch über dem Durchschnitt der letzten sechs Jahre. Die Umsatzzuwächse wurden von 62 Prozent der befragten Agenturen realisiert. 35 Prozent der GWA-Agenturen -und damit mehr als im Vorjahr - verzeichneten Umsatzrückgänge. Die Umsatzrückgänge waren vor allem bei Aufträgen von 250.000 bis 1 Mio. Euro besonders stark. Hingegen verzeichneten die Agenturen die stärksten Zuwächse in den Größenordnungen von 100.000 bis 3 Mio. Euro. Für das laufende Jahr sind die Agenturen deutlich optimistischer: 72 Prozent der Befragten gehen von Umsatzsteigerungen aus. 13 Prozent der GWA -Agenturen rechnen in diesem Jahr mit Umsatzrückgängen. Mit 8,2 Prozent stagnierten die Rendite im letzten Jahr auf dem Niveau des Vorjahres.

In einem soliden Marktumfeld hat sich die familie redlich AG somit schwächer entwickelt als der Gesamtmarkt und ist im Umsatzranking von Platz 19 in 2022 auf Platz 23 in 2023 abgerutscht. Für das schwache Jahr 2023 bleiben mehrere Faktoren bzw. Rahmenbedingungen verantwortlich, hierzu gehören das zögerliche Nutzen von Rahmenverträgen seitens der Auftraggebenden, die weiter gestiegenen Personalkosten pro Kopf, der Ukraine-Krieg sowie der Anstieg des Preisniveaus der Betriebskosten.

Zu Gunsten einer weiter robusten zukünftigen Agenturentwicklung werden Investitionen in Prozessdigitalisierung und Optimierungen weiter fortgesetzt. Diese und die Investitionen in Neugeschäftsaktivitäten werden sich erst in den folgenden Jahren positiv auswirken. Somit bleibt 2023 hinter den Planungen und Erwartungen zurück, gleichzeitig werden weitere Grundsteine für die zukünftige Geschäftsentwicklung gelegt.

C. Risiko- und Chancenbericht

Aus der unternehmerischen Tätigkeit der Aktiengesellschaft ergeben sich in sämtlichen Geschäftsbereichen Risiken, denen das Unternehmen mit einem unternehmensweiten Risiko- und Chancenmanagement begegnet. Das System hat die Aufgabe, Risiken als auch Chancen frühzeitig als solche zu verstehen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen. So wird den finanziellen Risiken beispielsweise mit einem monatlichen Forecast-System aller Geschäftsbereiche an den Finanz-Vorstand begegnet. Die Vorstände der Aktiengesellschaft stehen in Jour Fixes in enger Abstimmung, um die sich am Markt ergebenden Chancen frühzeitig zu erkennen und das Unternehmen entsprechend dahingehend aufzustellen. Der Vorstand ist davon überzeugt, dass Risiken unvermeidbarer Bestandteil des Wachstums jeder Organisation sind. Wir sehen einen signifikanten Zusammenhang zwischen langfristigem Erfolg und dem bewussten Umgang mit Risiken. Verlässliche, relevante und aktuelle Informationen sind dabei von besonderer Bedeutung.

I. Allgemeines wirtschaftliches Risiko

Gemäß der Veröffentlichung von Control Risks Group Holdings Ltd., London (Link: https://www.controlrisks.com/riskmap/top-risks?utm_referrer=https://www.google.com), Vereinigtes Königreich - einer der weltweit führenden Risikoberatungen - wird die Wirtschaft 2024 und folgend von im Wesentlichen Risiken bedroht: Die größten Risiken für 2024 betreffen die Bereiche Geopolitik, Sicherheit, Betrieb, Regulierung sowie Cyber und Digitales. Angesichts der Machtveränderungen, geopolitischer Unsicherheit, des Klimawandels, Integritätsproblemen und einer allgemeinen Krisenüberlastung müssen Organisationen weltweit wachsam sein.

Geopolitisches Risiko

Zwei übergreifende Megatrends werden die globale Wirtschaft im Jahr 2024 prägen: geopolitischer Wettbewerb und Lokalisierung.

Der geopolitische Wettbewerb zwingt das Kapital, Partei zu ergreifen. Die Lokalisierung zwingt Unternehmen, ihre Geschäftspraktiken zu ändern. Beides birgt strategische Risiken und Chancen. Unternehmen, die der geopolitischen Neuausrichtung einen Schritt voraus sind, werden widerstandsfähiger gegen Schocks, Kriege und Unruhen sein; Unternehmen, die ihre Geschäftstätigkeit lokalisieren können, werden erfolgreicher und -was entscheidend ist- konformer sein. In einer fragmentierenden geopolitischen Landschaft müssen globale Unternehmen, die global bleiben wollen, auf lokaler Ebene überleben.

Chinas Bewältigung seines wirtschaftlichen Abschwungs wird im Jahr 2024 das größte globale Wirtschaftsrisiko darstellen. Gleichzeitig drohen die politischen Entscheidungen des US-Präsidenten die Außenpolitik und die innere Stabilität zu gefährden, was geopolitische Folgen haben wird.

Sicherheitsrisiko

Im kommenden Jahr werden wir wahrscheinlich einen Höhepunkt in puncto Krisenkomplexität und Disruption erreichen. Damit setzt sich ein Trend fort, mit dem die Unternehmen schon seit einigen Jahren konfrontiert sind.

Die Rückkopplungsschleife zwischen den Ursachen von Disruptionen und den von ihnen verursachten Disruptionen wird sich verstärken. Man kann damit rechnen, dass wirtschaftlicher Druck und Wetterextreme zu mehr Disruptionen bei Wahlen, Staatsinstabilität, Konflikten, sich verändernden Cyber-, digitalen und physischen Risiken, geopolitischen Neuausrichtungen und einer Zunahme der Regulierung führen werden. Risikomanagementfunktionen sind überlastet. Aufgrund der gestiegenen Erwartungen stehen sie unter Leistungsdruck. Dieser Druck kommt nicht nur von den Vorständen, sondern auch von Partnern, Kunden und sogar Mitarbeitern, während die Unternehmen gleichzeitig darauf bedacht sind, Kosten zu senken.

Cyber-Risiko

Im Jahr 2024 werden Unternehmen weltweit mit einem Paradigmenwechsel hinsichtlich der Integrität und Belastbarkeit der Daten, Systeme und Technologien konfrontiert sein, auf die ihre Geschäfte angewiesen sind.

Das öffentliche Rennen um künstliche Intelligenz (KI) begann im Jahr 2023 ernsthaft mit der breiten Veröffentlichung generativer KI -Funktionen. Die Möglichkeiten schienen zunächst grenzenlos, aber die Risiken holten schnell ein.

Im Jahr 2024 werden Cyberangriffe, die durch Kl-Systeme ermöglicht werden und auf diese abzielen, die Verringerung menschlicher Eingriffe in das digitale Ökosystem und der zunehmende Regulierungsdruck weltweit aufeinandertreffen. Der Schutz der Integrität von Technologie und Daten vor neuen Bedrohungen wird schwieriger denn je.

Betriebsrisiko

Die durch den Klimawandel verursachten Störungen werden im Jahr 2024 der größte Bedrohungsmultiplikator sein.

Klimaereignisse stellen an sich schon eine enorme operative Herausforderung dar und werden immer vielfältigere Auswirkungen haben, die von Störungen der Lieferketten bis hin zur Migration reichen. Entscheidend ist, dass der Klimawandel die bestehenden Herausforderungen im Zusammenhang mit Konflikten, politischer Instabilität, wirtschaftlichem Protektionismus und vielen anderen weiter verschärfen wird.

Regulatorisches Risiko

Sparmaßnahmen, Knappheit und Streit werden 2024 weiter den Ton angeben. Für Unternehmen kommen staatlicher Interventionismus, politische Unvorhersehbarkeit und intensive staatliche Kontrolle hinzu. Unser größtes regulatorisches Risiko für das Jahr sind die Turbulenzen, die durch die Reaktionen der Regierungen auf die härteren wirtschaftlichen Bedingungen und die größere Steuerschwäche verursacht werden.

II. Allgemeines Branchenrisiko

Die Kreativwirtschaft steht in direkter Beziehung zum gesellschaftlichen Wandel bzw. unterliegt den gesellschaftlichen Normen. Zudem ist die Branche abhängig von staatlichen Regulierungen, die das Wirtschaftsleben nicht nur des Kreativzweigs bestimmen, etwa wenn es um Arbeitszeitflexibili-sierung, Datenschutz, Künstlersozialversicherung, Werkverträge, Verbraucherschutz oder die Frage Selbstregulierung vs. Werbeverbote geht.

Ferner hat die Branche eine enge Korrelation zur wirtschaftlichen Entwicklung des Standortes insgesamt. So neigen Wirtschaftsunternehmen dazu, in Krisenzeiten zunächst an den Marketing-budgets zu sparen. Die geopolitische Lage wird die Branche weiterhin belasten.

Der digitale Wandel der Gesellschaft spiegelt sich auch in zunehmenden Maßen in der Kreativ-wirtschaft wider. So steigt die Zahl der neu gegründeten Unternehmen in diesem Sektor und dieser Trend wird sich noch verstärken. Dies bietet modernen Agenturen aber auch die Möglichkeit, an diesem Wandel zu partizipieren. Beispielsweise seien hier die Erschließung neuer Kundengruppen, die Entstehung neuer Geschäftsmodelle oder ein vereinfachter Zugang zu internationalen Märkten genannt.

III. Risiko aus dem Verlust von Key Accounts

Ein gewichtiger Teil des Umsatzes des Bereichs Institutionelle Kunden wird durch Regierungs-institutionen und oberste Bundesbehörden geprägt. Anhaltende Unsicherheiten bei der regierungs-bildenden Koalition sowie die unvermeidliche Fluktuation von handelnden Personen bergen ein natürliches Risikopotential solch langjähriger und erfolgreicher Geschäftsbeziehungen. Die familie redlich Aktiengesellschaft begegnet diesem Risiko, indem sie sich einerseits intensiv um die Fortführung langjähriger und erfolgreicher Partnerschaft bemüht, andererseits sich insgesamt auf dem Gebiet öffentlicher Auftraggeber weiter diversifiziert. Ferner wird in die anderen Geschäfts-bereiche investiert mit dem festen Vorsatz, sich im Portfolio und beim Kundenmix noch breiter aufzustellen.

IV. Risiko aus dem Abgang von Schlüsselpersonal

Die Fluktuationsraten haben in nahezu allen Branchen zugenommen, auch die Kreativbranche bleibt hiervon nicht verschont. Die sogenannte Generation Z betritt den Arbeitsmarkt und verfügt über andere Werte und Erwartungen als ihre Vorgänger. Unternehmen und deren Personalabteilungen werden damit vor neue Herausforderungen - aber auch vor neue Chancen und Möglichkeiten gestellt. Schon frühzeitig sind es junge Menschen gewohnt, eine Flut von digitalen Informationen zu verarbeiten und für sich zu nutzen. Sie gehen neugierig und offen, unter Nutzung aller technischen Möglichkeiten, auf den Arbeitsmarkt zu. Work-Life-Balance hat eine große Bedeutung für sie, und der Arbeitgeber verliert seinen traditionellen Stellenwert als lebenslange und hauptsächlich identitäts-stiftende Dienststelle.

V. Bestandsgefährdende Risiken

Die im vorliegenden Risiko- und Chancenbericht dargestellten Risiken führen zu der Einschätzung, dass derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken existieren.

VI. Chancen

Die Weiterentwicklung im Bereich Personal bietet jedoch für Unternehmen auch eine Chance, indem durch eine professionelle Arbeitgebermarke und etwa ein professionelles Onboarding Differenzierungsmerkmale geschaffen werden können. Die familie redlich AG hat diesen Trend erkannt und hier durch den Aufbau der Bereiche "Interne Weiterbildung" und "Interne Akademie" entsprechend reagiert und sich gut aufgestellt. Zudem beteiligt sich die Agentur seit 2016 erstmals an Award- und Preiswettbewerben und konnte hier für ihre Arbeiten mehrfach ausgezeichnet werden. Auch dies zahlt auf den Aspekt einer attraktiven Arbeitgebermarke ein.

Die gelungene Integration der Tochtergesellschaft coding. powerfull. systems. CPS GmbH, Berlin, in den letzten Jahren ermöglicht es der familie redlich AG große integrierte Etats und Projekte mit einem Schwerpunkt im Bereich Digital zu akquirieren und erfolgreich umzusetzen. Die Integration steht inhaltlich weiterhin mit der Tochtergesellschaft hartmannvonsiebenthal the brand experience company GmbH (HVS) an. Hier gilt es die Potentiale zu nutzen und Synergien weiterzuentwickeln.

Zusammenfassend ergeben sich Chancen durch das weiter diversifizierte Geschäftsmodell mit der Aufteilung des Geschäfts zwischen institutionellen Kunden und Auftraggebern aus der Privat-wirtschaft. Die integrierten Kommunikationslösungen versetzen die familie redlich AG in die Lage, ihre Marktposition weiter zu festigen und auszubauen.

D. Schlusserklärung des Vorstands zum Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Der Vorstand erklärt, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften im Geschäftsjahr 2023 nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden oder die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt und dadurch, dass die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, nicht benachteiligt wurde.

E. Prognose

Laut dem Institut der Wirtschaft: Das reale Bruttoinlandsprodukt wird in Deutschland im Jahr 2024 stagnieren. Die Erwartung einer anhaltend schwachen wirtschaftlichen Entwicklung wird von Unternehmensbefragungen untermauert. Vor allem die Industrie und die Bauwirtschaft bleiben in der Rezession verhaftet. Mit Blick auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage kommen positive Impulse ausschließlich vom Konsum. Der private Konsum liefert den größten Wachstumsbeitrag von einem 1/2 Prozentpunkt. Die wieder deutlich niedrigere Inflationsrate von rund 2 1/4 Prozent unterstützt dies. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden somit auch in diesem Jahr vorerst schwierig bleiben.

Gemäß dem Frühjahrsmonitor 2024 des Gesamtverbandes der Kommunikationsagenturen GWA e.V., Frankfurt am Main, ist die konjunkturelle Entwicklung die größte Wachstumsbremse der Branche. Dabei investieren die Agenturen deutlich mehr in Personal. Aber die schwächelnde Konjunktur dämpft die Geschäftsentwicklung deutlich.

Insgesamt erwartet die Agentur auch im kommenden Jahr ein Marktumfeld mit sich weiter verknappenden Werbebudgets und hohem Kostenbewusstsein - verstärkt wird diese Situation durch das geopolitische Risiko - bei den Kunden. Hier gilt es, sich den sich weiterhin verändernden Anfordernissen des Marktes durch eine effiziente interne Aufstellung und einen stetigen Optimierungsansatz auch weiterhin anzupassen.

Abweichend vom Vorjahr wird aufgrund der internen Steuerung statt des Jahresergebnisses für die Prognose das Betriebsergebnis (EBIT) prognostiziert. Für das Jahr 2024 plant die Gesellschaft aufgrund der oben beschriebenen Annahmen mit einem Rohertrag von ca. T€ 5.700 und einem Betriebsergebnis (EBIT) von ca. T€ -175.

Die familie redlich AG hat sich durch stetige Diversifizierung und Transformation den sich ändernden Marktgegebenheiten angepasst, um für eine erfolgreiche Zukunft gut aufgestellt zu sein.

Der Lagebericht enthält Aussagen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft sowie auf die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung beziehen. Diese Aussagen stellen eine subjektive Einschätzung dar, die wir auf der Basis, der uns aktuell zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die zugrundeliegenden Annahmen nicht eintreten oder andere Risiken wirksam werden, so können die tatsächlichen Ergebnisse von den derzeitigen Prognosen abweichen.

 

Berlin, 30. August 2024

familie redlich AG

Andre Redlich

Claudio Gallio

Miriam Ahmed

Sascha Böttcher

Ingmar Klatt

Andere Dokumente zur Veröffentlichung

An die Aktionärinnen und Aktionäre der familie redlich AG

Bericht des Aufsichtsrats

der familie redlich AG für das Geschäftsjahr 2023

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Aufsichtsrat der familie redlich AG hat im Geschäftsjahr 2023 die ihm durch Gesetz und Satzung übertragenen Aufgaben wahrgenommen und sich sowohl in Sitzungen als auch in Einzelbesprechungen durch den Vorstand über die Lage der Gesellschaft unterrichten lassen und die erforderlichen Beschlüsse gefasst.

Ferner hat der Vorstand dem Aufsichtsrat aus sonstigen wichtigen Anlässen berichtet und ist damit seiner gesetzlichen Informationspflicht in vollem Umfang nachgekommen. Darüber hinaus fanden zahlreiche Einzelgespräche von Aufsichtsratsmitgliedern mit dem Vorstand oder einzelnen Vorstandsmitgliedern statt. Über das Ergebnis dieser Gespräche wurde jeweils der Aufsichtsrat unterrichtet.

Im Geschäftsjahr 2023 war der Aufsichtsrat der familie redlich AG wie folgt besetzt: Herr Ralph Hartmann, Unternehmer, Leer (Vorsitzender des Aufsichtsrats), Herr Prof. Dr. Christoph Bieber, Professor an der Universität Duisburg-Essen, Düsseldorf (Stellvertreter) und Herr Jürgen Irslinger, Steuerberater, vereidigter Buchprüfer und Rechtsbeistand, Kassel.

Im Geschäftsjahr 2023 fanden zwei ordentliche Aufsichtsratssitzungen statt - am 26.04.2023 und am 05.10.2023. Alle Aufsichtsratsmitglieder haben den Sitzungen teilgenommen. Auch im Geschäftsjahr 2023 hat der Aufsichtsrat keine Ausschüsse gebildet. Alle Themen wurden im Plenum des Aufsichtsrats beraten und entschieden.

Gegenstände der regelmäßigen mündlichen und schriftlichen Berichterstattungen waren neben der Gesamtlage des Unternehmens auch Einzelfragen von größerer Bedeutung. Der Vorstand hat zustimmungspflichtige Geschäfte dem Aufsichtsrat stets korrekt vorgelegt.

Die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens sowie die Vermögens-, Liquiditäts- und Ertragslage waren ständige Schwerpunkte der Beratungen des Aufsichtsrats. Die Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Unternehmensleitung durch den Vorstand wurden durch regelmäßige Nachprüfung der Organisation der Gesellschaft, der Einrichtung und Einhaltung eines Risikomanagementsystems sichergestellt. Hierzu wurden Gespräche mit dem Vorstand, dem Abschlussprüfer und beauftragten Steuerbüro geführt sowie entsprechende Unterlagen (z. B. betriebswirtschaftliche Auswertungen, Verträge, etc.) überprüft.

Besondere Schwerpunkte der Tätigkeit des Aufsichtsrats waren:

die inhaltliche Beratung der Kundenprojekte im Bereich der gesellschaftspolitischen Kommunikation

die Unterstützung zur Planung und Steuerung bei einem möglichen Wegfall von wichtigen Bestandskunden

die kontinuierliche Prüfung der Liquiditätssituation sowie die Planung von Maßnahmen bei Liquiditätsproblemen

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss zum 31.12.2023 und der Lagebericht der familie redlich AG sind unter Einbeziehung der Buchführung von der PKF Fasselt Partnerschaft mbH durch die Wirtschaftsprüfer Beier und Nibuhr geprüft worden. Die Abschlussprüfer haben keine Einwendungen erhoben und den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Für das Geschäftsjahr 2023 sind dem Aufsichtsrat gem. § 170 AktG der Jahresabschluss, der Gewinnverwendungsbeschluss und der Lagebericht des Vorstands vorgelegt worden. Darüber hinaus lagen dem Aufsichtsrat der Prüfungsbericht vom 30.08.2024 des Abschlussprüfers über die Prüfung des Jahres 2022 vor.

Der Vorstand hat den Aufsichtsrat erstmalig in der Aufsichtsrat-Sitzung vom 17.04.2024 über das vorläufige Finanzergebnis für die familie redlich AG und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 umfangreich informiert. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss für die familie redlich AG und den Lagebericht des Vorstands sowie den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers vom 30.08.2024 abschließend und umfassend in der Aufsichtsrat-Sitzung vom 16.09.2024 beraten und geprüft.

Die Prüfung, insbesondere auch der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers, hat keine Anhaltspunkte für Beanstandungen ergeben; nach den Erkenntnissen des Aufsichtsrats entsprechen der Jahresabschluss, der Lagebericht sowie der Prüfungsbericht den gesetzlichen Anforderungen. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss am 16.09.2024 gebilligt, der somit gem. § 172 AktG festgestellt ist.

Der Aufsichtsrat hat den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands im Hinblick auf die wirtschaftliche Lage, die Liquiditätssituation sowie die Bilanz- und Ausschüttungspolitik der Gesellschaft unter Berücksichtigung der berechtigten Interessen des Aktionärs geprüft.

Danach schließt sich der Aufsichtsrat dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands an, nämlich den Bilanzgewinn in Höhe von 3.905.731,12 EUR in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen, um die Liquidität der Gesellschaft zu schonen.

1.) Verteilung an die Aktionäre Dividende in Höhe von 0,00 EUR pro Namensaktie 0,00 EUR
2.) Gewinnvortrag 3.905.731,12 EUR
3.) Bilanzgewinn 3.905.731,12 EUR

Der Aufsichtsrat spricht den Vorstandsmitgliedern Andre Redlich, Miriam Ahmed, Claudio Gallio, Ingmar Klatt, und Sascha Böttcher für ihren Einsatz und ihre Leistungen im Geschäftsjahr 2023 seinen Dank aus. Der Dank gilt auch den Mitarbeitenden für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr.

 

Berlin, den 16.09.2024

Ralph Hartmann

Prof. Dr. Christoph Bieber

StB Jürgen Irslinger

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die familie redlich AG, Berlin

PRÜFUNGSURTEIL

Wir haben den Jahresabschluss der familie redlich AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der familie redlich AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DAS PRÜFUNGSURTEIL

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Der Aufsichtsrat ist für den Bericht des Aufsichtsrats verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den Bericht des Aufsichtsrats der familie redlich AG für das Geschäftsjahr 2023.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Der Bericht des Aufsichtsrats wird uns voraussichtlich nach dem Datum dieses Vermerks des Abschlussprüfers zur Verfügung gestellt. Im Zusammenhang mit unserer Abschlussprüfung haben wir die Verantwortlichkeit, die oben genannten sonstigen Informationen - sobald sie verfügbar sind - zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zum Abschluss oder unseren bei der Abschlussprüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES AUFSICHTSRATS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 30. August 2024

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