Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 141620
Vorher
Favor.it labs GmbH
Eingetragen
3.5.2012
Branche
Erbringung von sonstigen InformationsdienstleistungenEntwicklung und Programmierung von InternetpräsentationenErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Entwicklung, Vermarktung und Erbringung von Internetdienstleistungen und allen damit zusammenhängenden Dienstleistungen, insbesondere die Programmierung von Internetplattformen und -applikationen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Brad Anthony Foy
seit 10.4.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

Ungelöste Beteiligungen (8)

NameAnteil
überall GmbHEigenbeteiligung
0.56%

Gesellschafter
Beta

16 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 16 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
United Internet Investments Holding AG & Co. KG
Germany
27.996 €
23.20%
HPE ubCo B.V.
Netherlands
21.743 €
18.02%
BM Investments II S.à r.l.
Luxembourg
14.617 €
12.12%
Level Equity Growth Partners III, L.P.
United States
10.548 €
8.74%
Project A Ventures GmbH & Co. KG
Germany
8.863 €
7.35%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

uberall GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.751,00 43.842,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 380.749,07 293.292,44
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 18.879.660,14 18.869.245,14
19.301.160,21 19.206.379,58
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.513.484,66 7.650.062,60
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 39.568.445,28 28.991.884,83
3. Sonstige Vermögensgegenstände 813.146,97 658.437,48
45.895.076,91 37.300.384,91
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.142.570,75 1.996.812,48
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 529.612,77 800.591,74
68.868.420,64 59.304.168,71

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 118.189,00 118.189,00
II. Eigene Anteile -2.734,00 0,00
III. Kapitalrücklage 81.926.459,21 81.919.810,21
IV. Verlustvortrag -43.080.651,26 -41.127.147,17
V. Jahresfehlbetrag -676.711,32 -1.953.504,09
38.284.551,63 38.957.347,95
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 2.938.174,25 4.133.145,53
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.049,75 10.745,51
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 10.324,80 19.014,85
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.487.951,18 1.399.969,35
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.755.024,84 4.432.203,98
5. Sonstige Verbindlichkeiten 9.562.001,33 4.167.987,51
davon aus Steuern: EUR 240.533,82 (Vorjahr: EUR 617.211,12)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 78.999,57 (Vorjahr: EUR 78.100,86)
21.821.351,90 10.029.921,20
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 5.824.342,86 6.183.754,03
68.868.420,64 59.304.168,71

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 26.716.119,28 29.940.648,84
2. Sonstige betriebliche Erträge 14.281.339,32 6.134.194,24
davon aus Währungsumrechnung EUR 358,29 (Vorjahr: EUR 975.383,78)
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.024.328,42 8.394.367,28
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 11.923.952,10 15.795.221,62
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.871.449,66 2.829.260,32
davon für Altersversorgung: EUR 3.168,50 (Vorjahr: EUR 3.011,72) 13.795.401,76
18.624.481,94
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 259.271,26 177.835,58
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 21.517.510,29 11.382.984,93
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.222.605,95 1.444.367,34
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 1.972.605,95 (i. Vj. 1.444.367,34)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.300.264,14 893.044,78
922.341,81 -551.322,56
9. Ergebnis nach Steuern = Jahresfehlbetrag -676.711,32 -1.953.504,09

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin und ist unter der Nummer 141620 B in das Handelsregister beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind teilweise im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden bei der Aufstellung des Anhangs teilweise in Anspruch genommen.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear auf der Grundlage der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Ausleihungen zum Nennwert

Bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung wurde der am Bilanzstichtag niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennwert oder ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen wurden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Flüssige Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die den Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgten nach § 272 HGB. Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken gebildet. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden, soweit erforderlich, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 Abs. 2 HGB Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EUR

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet worden.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 wird im Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Jahresabschluss als Anlage beigefügt ist.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
EUR EUR
uberall Inc., San Francisco 100,00% -1.171.080,64 -4.101.692,47
-1.324.846,4 USD -4.527.449,27 USD
SweetIQ Analytics Inc., Montreal 100,00% -967.855,33 -1.506.342,60
-1.422.048,51 CAD -2.207.095,38 CAD
uberall B.V., Amsterdam 100,00% -1.159.700,10 -1.092.298,28
uberall USA, LLC, Delaware 100,00% -1.154.576,62 -3.078.134,02
-1.274.689,35 USD -3.397.645,18 USD
uberall Ltd, London 100,00% -312.516,51 -2.386.417,17
-278.680,07 GBP -2.070.284,7 GBP
uberall France SAS, Paris 100,00% -150.851,16 -1.617.270,52
uberall LTIP UG (haftungsbeschränkt) 100,00% -3.607,82 -2.107,82
uberall ESOP 2022 Beteiligungs UG & Co. KG 100,00% 0,00 8.915,00

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sämtlichst eine Restlaufzeit kleiner einem Jahr.

Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 655.803,89 (Vorjahr: EUR 482.411,71). Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus kurzfristiger Finanzierung von Tochtergesellschaften im Ausland sowie der Weiterbelastung von Betriebskosten und Dienstleistungen.

Angaben zum Eigenkapital

In 2023 gab es eine Erhöhung der erworbenen Anteile um EUR 3.915,00. Diese wurden erworben, um das ESOP Programm für Mitarbeiter zu verwirklichen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche (EUR 425.656,81, Vorjahr: EUR 431.376,96) und Mitarbeiterprovisionen (EUR 586.429,39, Vorjahr: EUR 711.070,94) gebildet. Der verbleibende Teil ergibt sich für ausstehende Rechnungen.

Verbindlichkeiten

Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 5 HGB:

EUR Gesamtbetrag 31.12.2023 davon mit einer bis 1 Jahr Restlaufzeit über 1 Jahr
gegenüber Kreditinstituten 6.049,75 6.049,75 -
erhaltene Anzahlungen 10.324,80 10.324,80 -
aus Lieferungen und Leistungen 1.487.951,18 1.487.951,18 -
gegenüber verbundenen Unternehmen 10.755.024,84 10.755.024,84 -
sonstige Verbindlichkeiten 9.445.873,33 3.826.821,89 5.619.051,44
Summe 21.705.223,90 16.086.172,46 5.619.051,44

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren bestehen nicht. Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert.

Eventualverbindlichkeiten aus virtuellen Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen (VSOP)

Das Unternehmen hat ein virtuelles Mitarbeiterbeteiligungsprogramm (Virtual Stock Option Plan - VSOP) aufgelegt, das eine potenzielle Auszahlung an berechtigte Mitarbeiter bei Eintritt bestimmter Bedingungen vorsieht. Zum Abschlussstichtag besteht keine rechtlich durchsetzbare Verpflichtung, die eine Rückstellungsbildung nach § 249 HGB erfordern würde. Zeitpunkt und Höhe einer möglichen Auszahlung sind weiterhin unsicher. In Übereinstimmung mit § 285 Nr. 3a HGB werden die sich aus dem VSOP ergebenden potenziellen Zahlungsverpflichtungen daher als Eventualverbindlichkeiten im Anhang offengelegt. Die wesentlichen Merkmale des Programms stellen sich wie folgt dar:

Es besteht eine wirtschaftliche Verpflichtung, deren Realisierung vom Eintritt bestimmter, im Programm definierter Bedingungen abhängt.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit einer Auszahlung kann zum Bilanzstichtag nicht als überwiegend wahrscheinlich beurteilt werden.

Der finanzielle Umfang einer potenziellen Verpflichtung hängt von der zukünftigen Unternehmenswertentwicklung ab und kann daher derzeit nicht verlässlich quantifiziert werden.

Eine Auszahlung erfolgt nur bei Erreichen der vertraglich vereinbarten Vesting- und Liquiditätsereignisse.

Angaben und Erläuterung zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Geographisch bestimmter Markt 2023 2022
EUR EUR
Deutschland 15.869.633,72 59,40% 14.816.157,64 49,49%
Europäische Union 5.318.055,00 19,91% 5.912.193,71 19,75%
Drittland 5.528.430,56 20,69% 9.212.297,49 30,77%
26.716.119,28 100,00% 29.940.648,84 100,00%
Tätigkeitsgebiet 2023 2022
EUR EUR
SMB 106.089,34 0,40% 120.080,69 0,40%
Enterprise 17.124.632,87 64,10% 16.642.417,32 55,58%
Partners 9.396.639,29 35,17% 12.910.248,96 43,12%
SetUp Gebühren 90.698,83 0,34% 269.502,87 0,90%
Sonstige (1.941,05) -0,01% (1.601,00) -0,01%
26.716.119,28 100,00% 29.940.648,84 100,00%

Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 786.918,00 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Bezeichnung

Laufzeit Betrag in EUR
Büromiete 10/2025 786.918,00

Die Bürofläche wurde in den Folgejahren verkleinert und der Mietvertrag läuft bis März 2027.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Das Jahresergebnis in Höhe von EUR -676.711,32 wird auf neue Rechnung in das Folgejahr vorgetragen.

Namen der Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt von:

Name: Florian Hübner Beruf: Geschäftsführer (bis Apr 2024)
Name: Fabrice Levy Beruf: Geschäftsführer (ab Mar 2023)
Name: Anthony Foy Beruf: Geschäftsführer (ab Apr 2024)

Vergütung der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer gemäß § 285 Nr. 7 HGB betrug 133 (Vorjahr: 178). Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 96
leitende Angestellte 37
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 127
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 6
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 133

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist die Konzernobergesellschaft der uberall Gruppe i. S. v. § 290 HGB. Der Jahresabschluss der uberall GmbH wird in den Konzernabschluss der uberall GmbH, Berlin, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist auf der Grundlage der handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften erstellt worden. Der Prüfungsbericht wird im Handelsregister Berlin (Charlottenburg), HRB 141620 B, veröffentlicht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.

Im Jahr 2025 erhöhte das Unternehmen sein Stammkapital um EUR 2.463,00 auf EUR 120.652,00.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berlin, 19. Dezember 2025

Fabrice Levy

Anthony Foy

Angaben zur Fertigstellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.12.2025 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 69.809,82 0,00 69.809,82
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.079.623,69 343.636,89 1.423.260,58
III Finanzanlagen
Anteile an verbudenen Unternehmen 20.602.603,74 10.415,00 20.613.018,74
21.752.037,25 354.051,89 22.106.089,14
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.967,82 3.091,00 29.058,82
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 786.331,25 256.180,26 1.042.511,51
III Finanzanlagen
Anteile an verbudenen Unternehmen 1.733.358,60 0,00 1.733.358,60
2.545.657,67 259.271,26 2.804.928,93
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.751,00 43.842,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 380.749,07 293.292,44
III Finanzanlagen
Anteile an verbudenen Unternehmen 18.879.660,14 18.869.245,14
19.301.160,21 19.206.379,58

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen der uberall GmbH

uberall GmbH („Uberall“) mit Sitz in Berlin, Hussitenstr. 32-33, 13355 Berlin, hat Tochtergesellschaften in den USA, den Niederlanden, Kanada und Großbritanien sowie ein Büro in Paris.

Die uberall Inc. in den USA, die eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der uberall GmbH ist, wurde 2016 in Delaware gegründet. Uberall erwarb Navads B.V. - jetzt uberall B.V. - im September 2018, die damit zu einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der uberall GmbH wurde. Im September 2020 erwarb Uberall SweetIQ Analytics Corp. - jetzt SweetIQ Analytics Inc. -, die ebenfalls eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der uberall GmbH wurde.

In 2021 wurde die uberall USA, LLC in Delaware in den USA, gegründet. Die uberall JSA, LLC ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der uberall GmbH und ist eine Holdinggesellschaft, die gegründet wurde, um Momentfeed zu erwerben.

Des Weiteren wurde die Uberall LTD in London im Dezember 2021 gegründet und die uberall France SAS in Januar 2022.

In 2023 wurden die Gesellschaften uberall LTIP UG (haftungsbeschränkt) und uberall ESOP 2022 Beteiligungs UG & Co. KG gegründet, um die ESOP Anteile von Mitarbeitern abzubilden. In 2024 wurde das ESOP Programm an die Mitarbeiter ausgerollt.

Neben den Tochtergesellschaften ist Überall mit seiner Vertriebseinheit in Südafrika aktiv.

Uberall entwickelt und vertreibt die Uberall Location Marketing Cloud (Software as a Service - SaaS), um eine unvergessliche 'Hybrid Customer Experience' zu liefern - von Online-Interaktionen bis zum Offline-Verkauf. Wir helfen Unternehmen, mehr Kontrolle über ihre Online-Präsenz zu erlangen, unsere Software ermöglicht es Unternehmen, ihre Interaktion mit Kunden zu optimieren und dank einer konsistenten Online-Präsenz und Reputation mehr Umsatz im stationären Geschäft zu generieren. Als globaler SaaS-Anbieter schlagen wir eine Brücke zwischen der Online- und Offline-Welt. Unsere Softwarelösungen verschaffen Unternehmen eine optimale Online-Sichtbarkeit, so dass Unternehmen an allen Online-Berührungspunkten mit ihren Kunden in Kontakt treten können - vom Finden, Überzeugen, Kaufen und Weiterempfehlen bis hin zur Rückkehr als Stammkunde. Mit unserem Produkt wollen wir ein hervorragendes Produkt mit exzellentem Service anbieten und eine vertrauensvolle Beziehung zu unseren Kunden aufbauen.

Über diesen Weg können Firmen:

ändern, vervollständigen und überwachen von Standortdaten / alle Arten von Geschäftsdetails für alle Ihrer Standorte wie Speisekarten, Öffnungszeiten, Sonderangebote;

Einträge in den verschiedensten Branchenverzeichnissen, Apps, Suchmaschinen, GPS-Maschinen und sozialen Netzwerken aktualisieren und ändern;

Kundenfeedback überwachen, verwalten und aktiv managen;

Analyse und Verbesserung der Kundenbindung durch die Funktionen der Plattform;

Optimierung von landing pages

Der globale Markt für Digital Marketing wurde 2024 auf etwa USD 410,7 Mrd. geschätzt und soll bis 2033 auf ca. USD 1.189,5 Mrd. anwachsen. In 2024 wuchs der europäische Markt für Digitales Marketing bei ca. 16 % gegenüber 2023.

Digitalwerbung macht inzwischen etwa 67 % aller Werbeausgaben in Europa aus.

Digitales Marketing ist nach wie vor eine Priorität für Vermarkter, wobei etwa 1/3 aller digitalen Marketingaktivitäten von externen Unternehmen durchgeführt werden. Die Investitionen sind gestiegen, die Marketingbudgets wurden auf das Niveau vor der Pandemie zurückgesetzt, wobei weitere Steigerungen erwartet werden (Quelle: The CMO Survey, The Highlights and Insights Report February 2022).

Wir haben das am 31. Dezember 2023 beendete Geschäftsjahr mit einem Umsatz von EUR 26.716.119,28 im Vergleich zu EUR 29.940.648,84 im Vorjahreszeitraum abgeschlossen. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass wir Kundenverträge an unsere Tochterunternehmen überschrieben, aufgrund von regionalen Zugehörigkeiten. Unser EBIT belief sich auf EUR -1.599.053,13 (Vorjahr: EUR -2.504.826,65). Das EBIT verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg, primär getragen durch Kosteneffizienzen, insbesondere durch eine Reduktion der Mietkosten um EUR 502.722,25 und Marketingkosten um EUR 605.614,41.

Wirtschaftlicher Bericht

Entwicklung der Geschäftstätigkeit

Unsere wichtigste Kennzahl ARR (Annual Recurring Revenue mit langfristigen Verträgen) lag im Jahr 2023 bei EUR 27.285.920,52 und sank verglichen mit dem Vorjahr 2022 von EUR 27.563.759,88 um -1,0%. Jährlich wiederkehrende Umsätze sind die annualisierten monatlichen wiederkehrenden Umsätze von Dezember 2023. Monatlich wiederkehrende Umsätze (Abonnementumsätze) sind der Gesamtumsatz ohne einmalige Umsätze und Rückerstattungen. Für das Jahr 2023 konnten wir unsere Prognose aus dem Jahr 2022 nicht erfüllen, in dem wir ein ARR-Wachstum von 10% erwartet hatten; stattdessen schrumpfte das Unternehmen um -1,0%.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der uberall GmbH

2023 2022
Umsatzerlöse 26.716.119,28 29.940.648,84
Sonstige betriebliche Erträge 14.281.339,32 6.134.194,24
Materialaufwand (-) 7.024.328,42 8.394.367,28
Bruttogewinn 33.973.130,18 27.680.475,80
Personalaufwand (-) 13.795.401,76 18.624.481,94
Sonstige betriebliche Aufwendungen (-) 21.517.510,29 11.382.984,93
EBITDA (1.339.781,87) (2.326.991,07)
Planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen (-) 259.271,26 177.835,58
Betriebsergebnis (1.599.053,13) (2.504.826,65)
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge / Aufwendungen (+/-) 922.341,81 551.322,56
Jahresfehlbetrag (676.711,32) (1.953.504,09)

Für das Jahr 2023 wurde ein Umsatzrückgang von -10,8 % erzielt, was einen Umsatzrückgang von EUR 29.940.648,84 in 2022 auf EUR 26.716.119,20 bedeutet.

Wir konnten insbesondere durch das Wachstum in unserem Direkt Enterprise Geschäft (EUR 17.124.632,87) und in Regionen wie Deutschland (EUR 15.869.633,72) Umsatzzuwächse erzielen. Die direkten umsatzbezogenen Kosten sind von EUR 8.394.367,28 in 2022 auf EUR 7.024.328,42 gesunken.

Der Personalaufwand ist in 2023 von EUR 18.624.481,94 um 25,9 % auf EUR 13.795.401,76 gesunken. Dieser Rückgang ist auf eine geminderte Mitarbeiteranzahl zurückzuführen. Im Jahr 2023 waren im Durchschnitt 133 Personen beschäftigt, verglichen mit 178 Personen im Jahr 2022.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich in 2023 auf EUR 21.517.510,29 im Vergleich zu EUR 11.382.984,93 im Jahr 2022. Dies entspricht 80,5% bzw. 38,0% der Umsatzerlöse von 2023 bzw. 2022. 2023 enthält Intercompany Verrechnungen in Höhe von EUR 9.380.489,41.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von Uberall betrug im Jahr 2023 EUR -1.339.781,87 gegenüber EUR -2.326.991,07 im Vorjahr.

Das Betriebsergebnis entwickelte sich im gleichen Zeitraum von EUR -2.504.826,65. auf EUR -1.599.053,13.

2023 2022
AKTIVA 68.868.420,64 59.304.168,71
A. Anlagevermögen 19.301.160,21 19.206.379,58
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 40.751,00 43.842,00
II. Sachanlagen 380.749,07 293.292,44
III. Finanzanlagen 18.879.660,14 18.869.245,14
B. Umlaufvermögen 49.037.647,66 39.297.197,39
Forderungen und sonstige I. Vermögensgegenstände 45.895.076,91 37.300.384,91
Kassenbestand und Guthaben bei II. Kreditinstituten 3.142.570,75 1.996.812,48
C. Rechnungsabgrenzungsposten 529.612,77 800.591,74
PASSIVA 68.868.420,64 59.304.168,71
A. Eigenkapital 38.284.551,63 38.957.347,95
I. Gezeichnetes Kapital 118.189,00 118.189,00
II. Eigene Anteile -2.734,00 0,00
III. Kapitalrücklage 81.926.459,21 81.919.810,21
IV. Verlustvortrag (-) (43.080.651,26) (41.127.147,17)
V. Jahresfehlbetrag (-) (676.711,32) (1.953.504,09)
B. Rückstellungen 2.938.174,25 4.133.145,53
C. Verbindlichkeiten 21.821.351,90 10.029.921,20
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.824.342,86 6.183.754,03
2023 2022
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -4.186.985,68 -7.072.716,35
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -354.051,89 -31.645,37
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 5.686.795,84 -6.704.482,36
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 1.145.758,27 -13.808.844,08
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1.996.812,48 15.805.656,56
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 3.142.570,75 1.996.812,48

Unsere Forderungen erhöhten sich in 2023, da wir weitere Darlehen an unser Tochterunternehmen gegeben haben.

Im Berichtsjahr sind keine Forschungskosten angefallen.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 56% (2022: 66%).

Die gesamten Finanzverbindlichkeiten betrugen zum Ende des Geschäftsjahres EUR 21.705.223,90 verglichen mit EUR 10.029.921,20 im Jahr 2022.

Im Februar 2023 schloss das Unternehmen einen neuen Darlehensvertrag über EUR 10 Mio. mit dem bestehenden Darlehensgeber Kreos Capital V (UK) Limited ab.

Davon wurden EUR 5 Mio. im Februar 2023 und EUR 5 Mio. im Juli 2023 in Anspruch genommen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten belaufen sich zum Stichtag auf EUR 21.705.223,90 und betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten für Darlehen (< 1 Jahr), Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und ausstehende Rechnungen.

Die Geschäftsaktivitäten wurden durch eine Kombination aus Eigen- und Fremdkapital finanziert.

Allgemeine wirtschaftliche Beurteilung

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Uberall war im Geschäftsjahr 2023 von einem kontinuierlichen Wachstum Betriebsergebnis geprägt. Der Umsatz ist hauptsächlich gesunken, weil wir Kundenverträge an unsere Tochtergesellschaften überschrieben haben. Die finanzielle Entwicklung im Geschäftsjahr 2023, wurde als positiv bezeichnet. Es sind keine Vorgänge, außer die im Bereich "Prognose/Ausblick" genannten, von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten, die Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage haben könnten.

Mitarbeiter

Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte Uberall 133 Mitarbeiter (2022: 178).

Prognosen, Chancen und Risiken

Uberall legt großen Wert auf ein bewusstes Abwägen von Chancen und Risiken bei seinen Geschäftsaktivitäten. Interne Überwachungs- und Frühwarnsysteme werden kontinuierlich weiterentwickelt und den Markterfordernissen angepasst. Mit Blick auf die nationalen und internationalen Anforderungen lag ein wesentlicher Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung und Verbesserung bestehender Prozesse und Strukturen im Berichtsjahr. Die Gesamtrisikoposition der Uberall setzt sich aus verschiedenen Einzelrisiken zusammen. Nachfolgend werden Risiken erläutert, die einen wesentlichen negativen Einfluss auf die Erreichung unserer Geschäftsziele haben könnten. Die Risikosituation lässt keine Risiken erkennen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden.

Planungsrisiko

Unsere Fähigkeit, künftige Betriebsergebnisse vorherzusagen, begrenzt und unterliegt einer Reihe von Unwägbarkeiten, einschließlich unserer Fähigkeit, unser künftiges Wachstum genau zu planen. Unsere historische Leistung ist als Maßstab für unsere zukünftige Leistung nur bedingt geeignet. Wir waren und sind immer noch durch die Risiken und Unwägbarkeiten belastet, mit denen wachsende Unternehmen in sich schnell verändernden Sektoren konfrontiert sind. Wir müssen Einnahmen generieren und aufrechterhalten, um rentabel zu werden. Auch in den Folgeperioden bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses 2023 ergaben sich Betriebsverluste, da neue und vergrößerte Infrastruktur gebaut, unsere Umsatzkanäle erweitert und kontinuierlich neue Funktionen und Technologien entwickelt werden. Die genannten Risiken werden durch die bis 2021 getätigten Investitionen gemildert, die es dem Unternehmen ermöglichen, seine geografische Präsenz zu vergrößern und weiter zu wachsen.

Mitarbeiterrisiko

Unser Wachstum wird auch in Zukunft wesentlich von unserer Fähigkeit abhängen, hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte zu gewinnen und zu halten. Unser Umsatzwachstum hängt weitgehend von unserer Vertriebsorganisation ab. Viele unserer Vertriebsprozesse sind beziehungsorientiert und erfordern eine starke Vertriebsorganisation. In der Vergangenheit hatten wir Schwierigkeiten, eine ausreichende Anzahl von Vertriebsmitarbeitern zu rekrutieren. Sollte es uns in Zukunft nicht gelingen, unsere Vertriebsmannschaft in ausreichendem Maße aufzubauen, könnte es uns schwerfallen, unser Marktpotenzial auszuschöpfen und unseren Geschäftsplan umzusetzen. Um dieses Risiko zu minimieren, investiert Uberall weiterhin in sein Team. Das Personalmanagement konzentriert sich auf gezielte und zukunftsorientierte Personalentwicklung durch Aus- und Weiterbildung, um das Team auch in Zukunft mit kompetenten Mitarbeitern zu vervollständigen. Auch individuelle Arbeitszeitmodelle und Bonusprogramme dienen ebenfalls der Mitarbeiterzufriedenheit. Das Management von Uberall ist der Ansicht, dass die Risiken weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit eine Bestandsgefährdung für das Unternehmen darstellen.

Risiken im Zusammenhang mit der Gewinnung neuer Kunden (in neuen Regionen)

Unsere internationale Expansion stellt sowohl das Unternehmen als auch seine administrative, operative und finanzielle Infrastruktur vor Herausforderungen. Uberall ist sich dieser potenziellen Risiken durchaus bewusst und versucht, sie durch ein tiefes Verständnis der spezifischen Marktcharakteristika zu mindern und ein starkes Netzwerk von erfahrenen Beratern und Mitarbeitern in diesen Märkten aufzubauen. Darüber hinaus arbeiten wir am Aufbau eines Netzes von erfahrenen Fachberatern (Steuerberater, Rechtsanwälte) in den Märkten.

Produktentwicklungsrisiko

Wir stehen im Wettbewerb mit anderen Lösungsanbietern. Der Markt entwickelt sich weiter (Quelle: forrester-Studie, „Reignite Growth With Hybrid Customer Experiences“), er ist fragmentiert und wird von sich schnell ändernden Technologien und Kundenbedürfnissen geprägt. Die Innovations- und Umsetzungsfähigkeit von Uberall ist der Schlüssel, um einen Verlust der Wettbewerbsfähigkeit zu vermeiden. Wenn wir nicht in der Lage sind, Funktionen zu entwickeln, die rechtzeitig mit den Erwartungen des Marktes übereinstimmen, beeinträchtigt dies unsere Fähigkeit zu wachsen. Deshalb will Uberall weiterhin seine Screening- und Abstimmungsprozesse optimieren, um eine schnelle Reaktion und die rasche Verarbeitung von Informationen von Kunden usw. zu gewährleisten. Diese Bemühungen erfordern neue Investitionen in technologische Fortschritte und Personalbedarf, was unsere Forschungs- und Entwicklungskosten erhöhen wird.

Ausfallrisiko

Das Ausfallrisiko entsteht hauptsächlich im Zusammenhang mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das Unternehmen begegnet diesem Risiko mit Mechanismen zur Minderung des Ausfallrisikos, wobei unsere Kreditrichtlinien mit Bonitätsprüfungen für bestehende und neu hinzukommende Kunden kontinuierlich weiterentwickelt werden. Ein starkes Umsatzwachstum erhöht sicherlich das Kreditrisiko für das Kundenportfolio, aber angesichts der Kundenstruktur bewerten wir das Risiko als gering.

Finanzierungsrisiko

Das Risiko einer Folge Finanzierung zu guten Konditionen schätzen wir gering ein, da wir bereits Finanzierungen bis ins Jahr 2023 erhalten haben, wie im Absatz "Prognose/Ausblick" genannt. Darüber hinaus planen wir mit keinem weiteren Finanzierungsbedarf, da der operative Cashflow in 2024 positiv ist.

Marktpotential

Es gibt ein erhebliches adressierbares Marktpotenzial, das von mehreren Megatrends getrieben wird und noch immer nur in begrenztem Maße von den Softwareanbietern genutzt wird, und das meiste davon ist gänzlich ungenutzt. Unternehmen geben erhebliche Summen für die Entwicklung ihrer Marken und die Schaffung von Produkt- und Markenbewusstsein aus. Verbraucher, die Waren oder Dienstleistungen kaufen wollen, suchen online nach Geschäften. Physische Besuche in diesen Geschäften und Käufe führen zu einer starken Bewertung von Einkaufserlebnissen auf einer Reihe von Online-Plattformen. Diese Bewertungen beeinflussen wiederum die Kaufentscheidungen künftiger Verbraucher. Für Unternehmen ist es daher von entscheidender Bedeutung, an diesen digitalen Gesprächen teilzunehmen, Feedback und Kommentare zu verfolgen und darauf zu reagieren. Die intelligente Suche hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Unternehmen sind jetzt in der Lage, die Suche so zu verfeinern, dass sie den Verbrauchern helfen, ihre Bedürfnisse zu erkennen, ohne die eigene Unternehmenswebsite besuchen zu müssen, und dass sie digitale Informationen direkt als Antwort auf eine Suchanfrage im Sinne einer hybriden Kundenerfahrung.

Umsatz-/Wachstumspotenzial und Risiken

Wir sind in Deutschland, den USA, den Niederlanden und Kanada mit eigenen Niederlassungen vertreten und haben Regionalbüros in Frankreich und dem Vereinigten Königreich. Es gibt noch ein großes Potenzial, um zu wachsen und unseren Kundenstamm in zahlreichen Regionen, Sektoren und bei Dienstleistern zu erweitern. Ein großer Teil des Marktes ist noch unerschlossen, auch angesichts der wirtschaftlichen Lage. Wir planen weiter auf Wachstum und bauen deshalb die Infrastruktur auf, um sowohl in Deutschland als auch international zu wachsen, vor allem im indirekten, aber auch im direkten Vertrieb. Die Wirtschaftskrise und die höhere Inflation sind Risikofaktoren, die die Gewinnung von Neukunden und die Generierung von Nachfrage beeinträchtigen können.

Strategisches Potential

Das steigende Marktbewusstsein, die Internationalisierung, die Entwicklung weiterer Funktionen, die Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem laufenden Betrieb und der Geschichte des Unternehmens sowie die starken Beziehungen zu Kunden und Partnern sind gut für das Geschäft und schaffen Möglichkeiten, den derzeitigen Kundenstamm zu erweitern und neue Kunden zu gewinnen. Die Entwicklung neuer Funktionen wird bisher ungenutzte Marktpotenziale erschließen und die Kundenzufriedenheit durch ein noch breiteres Angebot an Lösungen für standortbezogenes Marketing steigern.

Prognose/Ausblick

Wir erwarten ein Umsatzwachstum von 2% in 2024, da wir Kundenverträge an Tochterunternehmen aufgrund von Länderzugehörigkeit überschrieben haben. Für die Gruppe erwarten wir einen Umsatzwachstum von 3%. Das Unternehmen geht davon aus, dass dies wichtige Talente anziehen wird und mehr Mitarbeiter eingestellt werden, um das nachhaltige Wachstum zu unterstützen, insbesondere in der Umsatzorganisation. Der Prozess der Internationalisierung wird weiter vorangetrieben, was zu einem Umsatzwachstum führen wird. Aufgrund des Geschäftsmodells werden die Umsätze jedoch erst mit einer gewissen Verzögerung realisiert. Es ist typisch für unser Geschäftsmodell, dass sich Investitionen in Personal und Technologie erst in den Folgeperioden auszahlen, wenn deren Potenzial entfaltet wird. Im Jahr 2025 erwarten wir konstante Umsätze und ein positives EBITDA. Für 2026 erwarten wir ein Umsatzwachstum von 12% und eine EBITDA Marge von 12%.

Reaktion auf den bewaffneten Ukraine-Konflikt

Nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 bewertete Uberall die Situation aus der Perspektive seiner Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und seines gesamten technologischen Netzwerks im Hinblick auf die Kontinuität des Geschäftsbetriebs und die finanziellen Aussichten sowie auf mögliche Beihilfen, Zuschüsse oder Aktionspläne. Das Unternehmen hat keine direkten Kunden oder Einnahmen aus der Ukraine oder Russland. Uberall arbeitet mit einem kostenlosen russischen Verlagsverzeichnis und schiebt Standorte auf diese technischen Plattformen, aber es wurde beschlossen, alle Beziehungen bis auf Weiteres aufrechtzuerhalten, ohne dass es zu Kostensteigerung oder Umsatzeinbußen kommt. Das Unternehmen hat keine Mitarbeiter in Russland oder der Ukraine. Andere Tochtergesellschaften haben russische und ukrainische Staatsangehörige auf ihrer Gehaltsliste. Diese arbeiten jedoch von Deutschland, den USA und den Niederlanden aus, und ihre Sicherheit ist gewährleistet.

Reaktion auf den Israel-Palästina-Konflikt

Nach dem Ausbruch des Konflikts in Israel und Palästina im Jahr 2023 bewertete Uberall die Situation aus Sicht seiner Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und seines gesamten technologischen Netzwerks auf Auswirkungen auf die Geschäftskontinuität, die finanziellen Aussichten sowie mögliche Beihilfen, Zuschüsse oder Aktionspläne. Uberall hat eine begrenzte Anzahl von Kunden mit Sitz in Israel und keine Kunden in Palästina. Im Jahr 2023 und 2024 haben die vier Kunden in Israel zusammen einen Umsatz von ca. 150 TEUR je Jahr ausgemacht. Der Konflikt hat keine Auswirkungen auf unsere Geschäftsbeziehungen zu diesen Kunden.

Das Unternehmen hat keine Mitarbeiter in Israel oder Palästina und hat auch keine Mitarbeiter mit israelischer oder palästinensischer Staatsbürgerschaft.

Gesamtbeurteilung der Geschäftsführung der uberall GmbH

Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Entwicklung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2023 und die wirtschaftliche Lage als positiv. Im laufenden Geschäftsjahr wurde ein substanzielles Wachstum erzielt. Es wird erwartet, dass Uberall auch in den Jahren 2024-2026 an die starke Geschäftsentwicklung des letzten Jahres anknüpfen kann.

Die in diesem Lagebericht enthaltenen Aussagen über zukünftige Entwicklungen beruhen auf Einschätzungen der Geschäftsführung und wurden nach bestem Wissen und Gewissen zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses getroffen. Sie sind naturgemäß mit zahlreichen Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlichen Ergebnisse können ganz erheblich von diesen Prognosen abweichen, wenn Unwägbarkeiten auftreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Berlin, 19. Dezember 2025

Fabrice Levy

Anthony Foy

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die uberall GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der uberall GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der uberall GmbH, Berlin für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 19. Dezember 2025

Nexia GmbH
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Santosh Varughese, Wirtschaftsprüfer

Adrian Schmidt, Wirtschaftsprüfer

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