Stammdaten

Register
Amtsgericht Pinneberg HRB 2276 EL
Eingetragen
13.7.2006
Branche
Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen ErzeugnissenHerstellung von pharmazeutischen GrundstoffenForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Gegenstand
Die Entwicklung und die Herstellung von pharmazeutischen Wirkstoffen, die auf biotechnologischem Weg hergestellt werden sowie die Durchführung pharmazeutischer Aktivitäten und Dienstleistungen, insbesondere Laborund Prüfungstätigkeiten für diese Wirkstoffe und der Betrieb einer oder mehrerer Fermentations- und Aufreinigungsanlagen; die Gesellschaft ist berechtigt, Unternehmen zu erwerben und Tochtergesellschaften im In- und Ausland zu gründen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
BIOCEUTICALS Arzneimittel Aktiengesellschaft
Germany
60.000 €
66.67%
Nordmark Pharma GmbH
Germany
30.000 €
33.33%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Norbitec GmbH

Uetersen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

Im Jahr 2003 gegründet, ist die Norbitec GmbH ein Gemeinschaftsunternehmen der BIOCEUTICALS Arzneimittel AG und der Nordmark Pharma GmbH mit Sitz in Uetersen. Die Mehrheit (66,67 %) des im Handelsregister eingetragenen Stammkapitals und der Stimmrechte der Norbitec GmbH wird von der BIOCEUTICALS Arzneimittel AG, Bad Vilbel, gehalten.

Der unternehmerische Auftrag der Gesellschaft ist die Herstellung von Erythropoetin als Wirkstoff für Fertigarzneimittel für den Auftraggeber, die BIOCEUTICALS Arzneimittel AG. Unter Anwendung des internationalen cGMP Standards (current Good Manufacturing Practice) wird auf biotechnologischem Weg mittels tierischer Zellkultur pharmazeutischer Wirkstoff im industriellen Maßstab produziert.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 im krisengeprägten Umfeld, hohe Preise auf allen Stufen der Wirtschaft, ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen sowie geringere Nachfrage aus dem Aus- und Inland, ins Stocken geraten. Die Wirtschaftsleistung ist kalender- und preisbereinigt um 0,1 % gegenüber 2022 zurückgegangen. Die privaten Konsumausgaben waren im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Die Konsumausgaben des Staates gingen preisbereinigt ebenfalls zurück (-1,7 % gegenüber 2022). Die privaten und staatlichen Anlageinvestitionen stiegen dagegen auch im Jahr 2023 preisbereinigt weiter an (+3,0 %), die Bauinvestitionen nahmen ab (-2,1 %). Die preisbereinigte Entwicklung beträgt bei den Importen -3,0 % und bei den Exporten -1,8 %; im Saldo liegt ein positiver Außenbeitrag vor, der das BIP stützen konnte.

(Statistisches Bundesamt)

Die Biotechnologie-Branche in Deutschland konnte sich trotz der Wirtschaftskrise stabil entwickeln. Dem Deutschen Biotechnologie-Report 2023 lässt sich entnehmen, dass sich im Jahr 2022 die Beschäftigtenzahlen erhöht haben. Die Anzahl der Unternehmen sowie der Umsatzerlöse in der Biotechnologie-Branche haben sich dagegen leicht rückläufig entwickelt.

(biodeutschland.org)

Die wichtigsten Kennziffern der deutschen Hersteller von Biopharmazeutika haben sich wie folgt entwickelt: Der Umsatz stieg im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr um 10,5 % auf 17,8 Mrd. EUR. Der Anteil am Gesamtpharmamarkt erhöhte sich leicht von 31,4 % auf 32,9 %. Zudem stieg die Mitarbeiterzahl der Branche im selben Zeitraum um 8,7 % auf ca. 50.000. (vfa-bio.de)

2. Geschäftsentwicklung der Gesellschaft

Die Entwicklung der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 verlief insgesamt sehr zufriedenstellend. Der Absatz von Erythropoetin stieg verglichen mit dem Vorjahr aufgrund der Erschließung neuer Absatzmärkte deutlich an (+88,0 %) und lag damit oberhalb der ursprünglichen Planung. Im Jahr 2022 wurden bereits Vorbereitungen im Personalaufbau und in der Rohstoffverfügbarkeit getroffen. Die Inspektions- und Zulassungsverfahren konnten erfolgreich abgeschlossen werden, sodass die regulatorische Genehmigung im Jahr 2023 erfolgte.

3. Ertrags- Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft

a) Ertragslage

Die Norbitec GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 57,5 Mio. EUR. Damit erhöhte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 48,0 %.

Der deutlich angestiegene Umsatz lässt sich zum einen auf eine Verschiebung von Absatzmengen aus dem Jahr 2022 in das Jahr 2023 zurückführen. Für die Belieferung neuer Absatzmärkte stand im Jahr 2022 noch die Klärung logistischer und regulatorischer Voraussetzungen aus. Zum anderen lässt sich der gestiegene Umsatz auf eine Erhöhung der Nachfrage insbesondere in dem neuen Absatzmarkt zurückführen. Der wertmäßige Bestand an bereits produzierter Ware liegt unter dem Vorjahresniveau. Der Jahresüberschuss erhöhte sich von 16,9 Mio. EUR im Jahr 2022 auf 21,2 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2023.

b) Vermögenslage

31.12.2023 31.12.2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 19 0,0 30 0,1 -11
Sachanlagevermögen 5.772 12,2 6.092 15,1 -320
Anlagevermögen 5.791 12,2 6.122 15,2 -331
Vorräte 16.261 34,2 20.522 50,9 -4.261
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 0,0 0 0,0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 23.669 49,8 12.139 30,1 11.530
Sonstige Vermögensgegenstände 0 0,0 1 0,0 -1
Flüssige Mittel 1.754 3,7 1.389 3,4 365
Umlaufvermögen 41.684 87,7 34.051 84,5 7.633
Rechnungsabgrenzung 50 0,1 108 0,3 -58
Gesamtvermögen 47.525 100,0 40.281 100,0 7.244
Gezeichnetes Kapital und Rücklagen 20.921 44,0 19.226 47,7 1.695
Jahresüberschuss 21.227 44,7 16.941 42,1 4.286
Eigenkapital 42.148 88,7 36.167 89,8 5.981
Steuerrückstellungen 1.710 3,6 381 0,9 1.329
Sonstige Rückstellungen 2.245 4,7 2.150 5,3 95
Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten 545 1,1 929 2,3 -384
Sonstige Verbindlichkeiten 877 1,8 654 1,6 223
Kurz- und mittelfristiges Fremdkapital 5.377 11,3 4.114 10,2 1.263
Gesamtkapital 47.525 100,0 40.281 100,0 7.244

Das Eigenkapital des Unternehmens beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 42,1 Mio. EUR. Bezogen auf die Bilanzsumme in Höhe von 47,5 Mio. EUR entspricht das einer Eigenkapitalquote von 88,7 %. Die Eigenkapitalquote ist damit gegenüber dem Vorjahr (89,8 %) leicht zurückgegangen, bedingt auch durch einen Anstieg der Steuerrückstellungen.

Das Gesamtvermögen hat sich im Berichtsjahr mit 47,5 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr (40,3 Mio. EUR) deutlich erhöht. Das langfristig gebundene Vermögen liegt mit 5,8 Mio. EUR leicht unter dem Vorjahresniveau (6,1 Mio. EUR) und ist weiterhin vollständig durch das Eigenkapital gedeckt.

Zum Bilanzstichtag beträgt der Forderungsbestand 23,7 Mio. EUR und ist verglichen mit dem Vorjahr (12,1 Mio. EUR) deutlich angestiegen. Dies steht in direktem Zusammenhang mit der Erhöhung der Umsatzerlöse im letzten Quartal 2023. Die flüssigen Mittel haben sich von 1,4 Mio. EUR im Vorjahr auf 1,8 Mio. EUR im Berichtsjahr leicht erhöht.

Der Vorratsbestand an Rohstoffen sowie bereits produzierten Erzeugnissen ist zum Stichtag des Berichtsjahres mit 16,3 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr (20,5 Mio. Euro) deutlich zurückgegangen. Grund hierfür ist, dass Auslieferungen aus 2022 in das Jahr 2023 verschoben wurden.

Das Nutzungsrecht der Produktions- und Lagerräume ist durch langfristige Miet- und Leasingverträge gesichert.

c) Finanzlage

Die Finanzierungen der Investitionen im Geschäftsjahr 2023 wurden ausschließlich aus Eigenmitteln getätigt. Es erfolgten Gewinnausschüttungen an die Gesellschafter.

Das Unternehmen verfügte zu jeder Zeit über eine ausreichende Liquidität.

d) Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft

Das Jahr 2023 ist ergebnisseitig sehr zufriedenstellend verlaufen. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft zum 31.12.2023 wird insgesamt als positiv eingeschätzt.

4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

a) Arbeitnehmer

Die Norbitec GmbH verdankt ihren Erfolg zu einem großen Teil dem Fachwissen, der Erfahrung und dem Engagement der Mitarbeiter. Daher legt die Gesellschaft großen Wert auf Fortbildungen, fachspezifische Workshops und Seminare, die zur stetigen Weiterentwicklung und zu einem aktuellen Wissensstand der Mitarbeiter in den einzelnen Fachbereichen beitragen. Die Personalpolitik ist darauf ausgerichtet, die Mitarbeiter zu integrieren und langfristig an die Gesellschaft zu binden.

b) Sicherheit

Als Produzent eines pharmazeutischen Wirkstoffs misst die Norbitec GmbH der Produktqualität und Produktsicherheit allerhöchste Priorität bei. Dies betrifft fertige Produkte und Rohstoffe sowie die Arbeitsbedingungen gleichermaßen. Grundlage bilden das im Unternehmen etablierte Qualitätsmanagementsystem nach internationalem cGMP Standard und die hohen Arbeitsschutzsicherheitsstandards der Pharmaindustrie.

C. Risiken der künftigen Entwicklung (Risikobericht)

1. Darstellung der wesentlichen Einzelrisiken

Durch die Komplexität biotechnologischer Verfahren ist generell das Risiko von Fehlchargen gegeben. Die Reduktion der Fehlchargen wird kontinuierlich durch Verbesserung von Arbeitsabläufen sowie der Schulung und Weiterbildung der Mitarbeiter angestrebt.

Die Einstellung qualifizierter Mitarbeiter stellt die Norbitec GmbH zunehmend vor Herausforderungen, da aufgrund des komplexen biotechnologischen Herstellprozesses bei den meisten Tätigkeiten spezifisches Fachwissen erforderlich ist. Gleichzeitig besteht ein Fachkräftemangel auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

Die Gesellschaft beliefert ausschließlich die BIOCEUTICALS Arzneimittel AG. Somit ist ein Verkauf von Erythropoetin an Dritte nicht vorgesehen. Die Entwicklung der Norbitec GmbH ist somit von der Nachfrage dieses Abnehmers abhängig. Aufgrund der Erschließung neuer Absatzmärkte im Jahr 2023 konnte das Risiko gestreut werden.

Der anhaltende Preiswettbewerb zwingt die Norbitec GmbH zu stetigen Verbesserungen und Kostensenkungen im Produktionsprozess. Es besteht das Risiko eines allgemeinen Preisverfalls für den von der Norbitec GmbH produzierten Wirkstoff Erythropoetin.

Es besteht das branchenübliche Risiko von neu auftretenden Nebenwirkungen des Wirkstoffs, welches zu einem Rückgang der Nachfrage nach Erythropoetin führen könnte. Daneben ist es nicht auszuschließen, dass Mitbewerber durch das Platzieren verbesserter Produkte oder Wirkstoffe die Kompetitivität der Norbitec GmbH beeinträchtigen.

Bei der Beschaffung einzelner Rohstoffe sind auch im Geschäftsjahr 2023 Probleme aufgetreten. Zeitliche Verzögerungen in der Belieferung, teilweise bedingt durch herstellerseitige Produkteinstellungen oder -änderungen, erfordern weiterhin die Notwendigkeit der Etablierung eines oder mehrerer Alternativlieferanten bzw. Alternativhersteller sowie alternativer Ausgangsstoffe.

Das Fortbestehen des Unternehmens ist maßgeblich abhängig von der Erbringung von Dienstleistungen durch Fremdfirmen. Auch hier besteht die Notwendigkeit zukünftig alternative Dienstleister zu etablieren.

Eine kontinuierliche Optimierung des Produktionsprozesses steht im Fokus der Gesellschaft. Die Geschäftsführung plant, dem Wettbewerbsdruck mit weiteren Effizienzsteigerungen zu begegnen.

2. Pandemiebedingte Risiken (Covid-19), Russland-Ukraine-Konflikt sowie IT-Sicherheit

Nachdem die weltweite Ausbreitung des Coronavirus drei Jahre in Folge Beeinträchtigungen in sämtlichen Bereichen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens mit sich brachte, relativiert sich die Lage ab Mitte 2023 - die Pandemie wird für beendet erklärt. Die von der Geschäftsleitung eingeführte Beobachtergruppe stellte daraufhin ihre Tätigkeit ein.

Der Russland-Ukraine-Konflikt führt neben der humanitären Krise weltweit zu Verwerfungen auf den Märkten. Erhebliche Preissteigerungen und Versorgungsengpässe ergaben sich insbesondere auf den Energie- und Rohstoff-Märkten.

Im Bereich der IT-Sicherheit wurden sowohl unternehmenseigene als auch durch den Mutterkonzern nachhaltige Maßnahmen eingeführt. Dazu zählen Netzwerksegmentierung, Zwei-Faktor-Authentifizierung, externe Audits sowie Sensibilisierung der Mitarbeitenden durch verpflichtende Schulungen. Damit soll dem Risiko einer Bedrohung der IT-Systeme begegnet werden.

Der Wirkstoff Erythropoetin steht auf der Liste der versorgungsrelevanten Wirkstoffe (BfArM), sodass ähnliche Bedingungen wie für systemrelevante Industriebereiche gelten.

Auch im Jahr 2024 wird mit Auswirkungen auf die Energie- und Rohstoffversorgung sowie die Personalverfügbarkeit gerechnet, auf die mit einer dynamischen Anpassung der betrieblichen Maßnahmen reagiert werden muss.

3. Zusammenfassende Darstellung der Risikolage

Soweit sie im Einflussbereich der Gesellschaft liegen, sind zu den Risiken Maßnahmen ergriffen bzw. definiert worden. Diese Maßnahmen haben den Ausschluss beziehungsweise die Minimierung der Risiken zum Ziel. Die ständige Kontrolle und Optimierung der Produktionskosten wird dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der Norbitec GmbH langfristig zu sichern.

Zusammengefasst kann folglich festgestellt werden, dass zum 31.12.2023 keine bestandsgefährdenden Risiken identifiziert wurden.

D. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft einschließlich der Chancen der künftigen Entwicklung (Prognosebericht)

1. Darstellung der Prognosen

Gegenstand der Norbitec GmbH ist die Herstellung von Erythropoetin als Wirkstoff für Fertigarzneimittel. Geliefert wird exklusiv an die BIOCEUTICALS Arzneimittel AG, den Hauptgesellschafter. Hierüber besteht ein langfristiger und wirtschaftlich tragbarer Liefervertrag.

Für das Geschäftsjahr 2023 bestand das Ziel darin, die Versorgung mit Erythropoetin für Europa und die übrigen Länder mit bereits bestehender Zulassung sicherzustellen sowie Zulassungsverfahren für weitere Absatzmärkte abzuschließen. Um entsprechend der Markterfordernisse kurzfristig auf Absatzschwankungen reagieren zu können, wurden Produktionskapazitäten vorgehalten. In der Zukunft wird die BIOCEUTICALS Arzneimittel AG weiterhin kurzfristige Produktverfügbarkeit verlangen. Dies wird in der Personal- und Auslastungsplanung berücksichtigt werden.

Im Jahr 2023 wurde mit den Vorbereitungen für eine weitere Kapazitätserhöhung begonnen, um der weiter steigenden Marktnachfrage zukünftig gerecht werden zu können. Es besteht ein Risiko in Bezug auf die noch ausstehende technische Implementierung und regulatorische Genehmigung.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Norbitec GmbH auf Grundlage der aktuellen Bedarfsmeldungen Absatzmengen auf etwa dem Vorjahresniveau. Trotz allgemein steigender Preise für Ausgangsmaterialien, Dienstleistungen sowie Energiekosten wird für das Geschäftsjahr 2024 insgesamt ein vergleichbarer Jahresüberschuss erwartet.

2. Beurteilung der Prognosen

Im Jahr 2022 wurden für das Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse oberhalb des Vorjahres-niveaus und ein moderat rückläufiger Jahresüberschuss prognostiziert. Durch die Erschließung neuer Absatzmärkte konnten die Umsatzerlöse planmäßig gesteigert werden; der Jahresüberschuss konnte aufgrund teilweise nicht erfolgter Kostensteigerungen ebenfalls erhöht werden.

Die kontinuierliche Verbesserung des Herstellprozesses, die Sicherstellung der Produktqualität und die langfristige Bindung und Qualifizierung der Mitarbeiter stehen im Fokus der Norbitec GmbH und bilden die Basis für nachhaltig positive Geschäftsergebnisse.

 

Uetersen, 18. Januar 2024

Die Geschäftsführung

Dr. Nicole Ameskamp

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 19.276,00 29.706,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden 17.639,00 18.572,00
Grundstücken
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.581.737,00 4.374.374,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- ausstattung 1.463.106,00 1.693.018,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anzahlungen im Bau 709.332,79 5.771.814,79 6.104,15 6.092.068,15
5.791.090,79 6.121.774,15
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.930.637,56 7.262.805,70
2. Unfertige Erzeugnisse 9.330.449,67 16.261.087,23 13.259.683,60 20.522.489,30
II. Forderungen und sonstige Vermögens- gegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 23.669.352,03 12.139.345,76
2. Sonstige Vermögensgegenstände 442,95 23.669.794,98 244,65 12.139.590,41
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.753.506,53 1.389.281,05
41.684.388,74 34.051.360,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 49.510,00 108.000,00
47.524.989,53 40.281.134,91

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 90.000,00 90.000,00
II. Kapitalrücklage 3.910.000,00 3.910.000,00
III. Gewinnrücklagen
1. satzungsmäßige Rücklage 13.848.037,20 11.725.290,95
2. andere Gewinnrücklagen 5.195.073,81 5.195.073,81
IV. Bilanzgewinn 19.104.716,24 15.246.544,91
42.147.827,25 36.166.909,67
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.709.706,00 381.311,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.245.028,61 2.150.132,57
3.954.734,61 2.531.443,57
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 545.359,35 928.811,55
2. Sonstige Verbindlichkeiten 877.068,32 653.970,12
--davon aus Steuern EUR 870.511,32 (i. Vj. EUR 651.850,17)--
1.422.427,67 1.582.781,67
47.524.989,53 40.281.134,91
2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 57.505.663,57 38.674.692,51
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen - 3.929.233,93 5.587.830,16
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.645.550,40 4.308.485,87
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe - 9.084.526,47 - 7.185.279,31
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 2.051.061,27 -11.135.587,74 - 2.758.133,58 - 9.943.412,89
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 5.878.571,86 - 4.791.604,23
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung - 1.071.885,37 - 6.950.457,23 - 847.826,09 - 5.639.430,32
- davon für Altersversorgung EUR 25.991,66 (i.Vj. EUR 24.839,79) -
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 1.332.156,27 - 1.266.956,62
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 7.012.261,70 - 7.922.044,67
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 51,00 0,00
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (i.Vj.: EUR 0,00) -
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 8.563.784,61 - 6.856.896,58
10. Ergebnis nach Steuern 21.227.783,49 16.942.267,46
11. Sonstige Steuern - 321,00 - 1.662,00
12. Jahresüberschuss 21.227.462,49 16.940.605,46
13. Einstellungen in satzungsmäßige Rücklagen - 2.122.746,25 - 1.694.060,55
14. Bilanzgewinn 19.104.716,24 15.246.544,91

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Norbitec GmbH, Uetersen (Amtsgericht Pinneberg, HRB 2276 EL), wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Aufstellungserleichterungen gemäß § 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz im Anhang gemacht.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren nachfolgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen und ggf. um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert.

Für Zugänge bis zum 31. Dezember 2007 wird, soweit zulässig degressiv, im Übrigen linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Wirtschaftsjahr sofort vollständig abgeschrieben.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten (Durchschnittliche Einstandspreise) am Bilanzstichtag bewertet ggf. wertberichtigt, um eine verminderte Verbrauchsfähigkeit zu berücksichtigen.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen auf Fertigungsanlagen berücksichtigt werden.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel werden grundsätzlich mit dem Nennwert bewertet. Wertberichtigungen waren nicht erforderlich.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages berücksichtigt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungen innerhalb der Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 23.669 (Vj. TEUR 12.139). Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 23.669 (Vj. TEUR 12.139) handelt es sich gleichzeitig um Forderungen gegen einen Gesellschafter. Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen - wie im Vorjahr - nicht.

Gewinnrücklagen

Aus dem Jahresüberschuss 2022 erfolgte eine Einstellung in die satzungsmäßigen Rücklagen in Höhe von TEUR 1.694.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 936 (Vj. TEUR 1.090), für Sonderzahlungen in Höhe von TEUR 703 (Vj. TEUR 571) sowie für Ansprüche aus nicht genommenem Urlaub, Überstunden in Höhe von TEUR 396 (Vj. TEUR 338) gebildet worden.

Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich wie im Vorjahr ausschließlich um kurzfristige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind hauptsächlich Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt enthalten.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten (Restlaufzeiten und ggf. Besicherung) in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:

Stand 31.12.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 545 545 0 0
(Vj.: 929) (Vj : 929) (Vj: 0) (Vj: 0)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 877 877 0 0
(Vj : 654) (Vj : 654) (Vj: 0) (Vj: 0)
1.422 1.422 0 0
(Vj.: 1.583) (Vj.: 1.583) (Vj. 0) (Vj. 0)

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 57.506 (im Vorjahr TEUR 38.665) wurden im Inland und in Höhe von TEUR 0 (Vj.: TEUR 10) wurden im Ausland erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Weiterbelastung von Kosten (TEUR 2.469), Auflösung von sonstigen Rückstellungen (TEUR 111) sowie weiterberechnete Leistungen an Arbeitnehmer (TEUR 40). Die Weiterbelastungen enthalten weiterbelastete Rechts- und Beratungskosten aus der Vorbereitung auf die Zulassung neuer Absatzmärkte in Höhe von TEUR 2.457. Im Geschäftsjahr 2023 sind Devisenkursgewinne in Höhe von TEUR 25 entstanden.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich hauptsächlich aus Beratungskosten (TEUR 2.375), Mietaufwendungen (TEUR 1.165), Aufwendungen für die Verwaltung der Gesellschaft (TEUR 1.733) sowie Aufwendungen für Instandhaltungen (TEUR 602) zusammen. Die Rechts- und Beratungskosten resultieren im Wesentlichen aus der Beratung im Zusammenhang mit der Vorbereitung auf die Zulassung neuer Absatzmärkte und wurden fast vollständig weiterbelastet. Im Geschäftsjahr 2023 sind Devisenkursverluste in Höhe von TEUR 27 entstanden.

V. sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer sind:

Frau Dr. Nicole Ameskamp, Hamburg, Biologin

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Bezugnahme auf die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Beirat

Gemäß Gesellschaftsvertrag hat die Gesellschaft einen Beirat. Diesem gehören an:

1.

Herr Tim Adolphs, Frankfurt am Main, CFO Technical Operations (Vorsitzender)

2.

Herr Dr. Jörg Puhlmann, Bad Vilbel, Senior Vice President Global Quality

3.

Herr Dr. Jörn Tonne, Hamburg, Chemiker (stellvertretender Vorsitzender)

4.

Herr Detlev Baumeister, Hamburg, Kaufmann (bis zum 19. April 2023)

5.

Herr Jörg Clemens, Hamburg, Apotheker (ab dem 20. April 2023)

Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Außerbilanzielle Geschäfte

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 794 (2024) und in Höhe von TEUR 1.020 (2025 bis 2028). Diese Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus Immobilien-Mietverträgen mit einer Laufzeit von drei Jahren. Diese Verträge wurden mit dem Zweck geschlossen, weitreichende Immobilieninvestitionen und eine damit verbundene Kapitalbindung zu vermeiden. Diese Verpflichtungen betreffen ausschließlich Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Insgesamt bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEUR 759 (2024) und in Höhe von TEUR 983 (2025 bis 2028).

Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter des Jahres 2023 betrug:

2023 2022
Gewerbliche Mitarbeiter 6 6
Angestellte 79 59
Auszubildende 0 0
85 65

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 19.104.716,24 in voller Höhe an die Gesellschafter auszuschütten.

Name und Sitz des Mutterunternehmens

Die STADA Arzneimittel AG, Bad Vilbel, erstellt als Mutterunternehmen den befreienden Konzernabschluss gemäß IFRS-Vorschriften (kleinster Konsolidierungskreis), der unter folgender Internetadresse erhältlich ist: www.stada.com/de.

Die Gesellschaft wird ebenfalls in den Konzernabschluss der Nidda German TopCo GmbH, Frankfurt am Main, (größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Dieser Abschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Uetersen, 12. Januar 2024

Die Geschäftsführung

Dr. Nicole Ameskamp

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 184.710,22 0,00 0,00 0,00 184.710,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 30.776,83 0,00 0,00 0,00 30.776,83
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.571.988,69 29.984,00 1.122,10 0,00 13.600.850,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.989.660,15 262.856,12 85.515,83 6.104,15 7.173.104,59
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.104,15 709.332,79 0,00 -6.104,15 709.332,79
20.598.529,82 1.002.172,91 86.637,93 0,00 21.514.064,80
20.783.240,04 1.002.172,91 86.637,93 0,00 21.698.775,02
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 155.004,22 10.430,00 0,00 165.434,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 12.204,83 933,00 0,00 13.137,83
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.197.614,69 821.932,00 433,10 10.019.113,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.296.642,15 498.861,27 85.504,83 5.709.998,59
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
14.506.461,67 1.321.726,27 85.937,93 15.742.250,01
14.661.465,89 1.332.156,27 85.937,93 15.907.684,23
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 19.276,00 29.706,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 17.639,00 18.572,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.581.737,00 4.374.374,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.463.106,00 1.693.018,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 709.332,79 6.104,15
5.771.814,79 6.092.068,15
5.791.090,79 6.121.774,15

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 19.02.2024.

Der Gewinn wird wie folgt verwendet: Vom Jahresüberschuss von EUR 21.227.462,49 werden zunächst 10% in die satzungsmäßige Rücklage eingestellt. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von EUR 19.104.716,24 wird in voller Höhe an die Gesellschafter ausgeschüttet.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Norbitec GmbH, Uetersen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Norbitec GmbH, Uetersen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Norbitec GmbH, Uetersen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzliche Vertreterin ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die gesetzliche Vertreterin verantwortlich für die internen in Übereinstimmung deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die gesetzliche Vertreterin dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist die gesetzliche Vertreterin verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die gesetzliche Vertreterin verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Dartstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von der gesetzlichen Vertreterin angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der gesetzlichen Vertreterin angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von der gesetzlichen Vertreterin dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der gesetzlichen Vertreterin zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 18. Januar 2024

PKF Fasselt Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Rechtsanwälte

Prof. Dr. Winzker, Wirtschaftsprüfer

Teske, Wirtschaftsprüferin

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