AVIATION DataHub GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Lehr seit 26.3.2026 | Prokura |
Özgür Yesilkaya seit 29.7.2025 | Geschäftsführer |
Lena Kähler seit 19.8.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.56% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lufthansa Technik Logistik Services GmbHHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2010 und Lagebericht 2010Lagebericht1. RahmenbedingungenLufthansa Technik Logistik Services GmbH, Hamburg (LTLS) wurde im Jahr 2007 als 100%-iges Tochterunternehmen der Lufthansa Technik Logistik GmbH, Hamburg (LTL), gegründet und ist ein logistischer Dienstleister für die Maintenance, Repair & Overhaul (MRO) Industrie. Die Gesellschaft fokussiert sich hierbei überwiegend auf die Überlassung von qualifiziertem Personal, insbesondere an die Muttergesellschaft LTL. Hierdurch besteht auch eine starke Einbindung in die Geschäftstätigkeit der Lufthansa Technik AG, Hamburg (LHT) dem weltweit führenden Anbieter von MRO Leistungen in der zivilen Luftfahrt. Die Luftfahrtindustrie und somit auch der Markt für MRO-Dienstleistungen entwickeln sich entsprechend des konjunkturellen Umfelds und reagieren sensibel auf Änderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Weitere Einflussfaktoren bestehen in Beeinträchtigungen der Luftfahrt durch regionale politische Krisen und Veränderungen sowie ökologische Beeinträchtigungen. Der MRO Markt ist hierbei ein klassischer Spätzykliker. Im Jahr 2010 hat sich die Luftfahrt von der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise erholen können. Diese positive Entwicklung wurde im Wesentlichen durch Schwellenländer in Asien und Südamerika aber auch einer soliden wirtschaftlichen Erholung in Deutschland getragen. Diese Erholung kam mit leichter Verzögerung zur zweiten Jahreshälfte auch in der MRO Branche an. Trotz oft langfristiger Vertragsbeziehungen nimmt der Wettbewerb und Preisdruck auf dem MRO Markt, u.a. durch neue Kapazitäten sowie steigenden Kosten- und Margendruck der Airlines weiter zu. Diesen Kostendruck geben die MRO-Betriebe im zunehmenden Maße an ihre Dienstleister weiter. 2. Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftLTLS bietet Personaldienstleistungen an allen deutschen Standorten der LTL an und erbringt darüber hinaus seit Mai 2010 eigene logistische Dienstleistungen an den Standorten Köln/Düsseldorf sowie seit August 2008 auf Malta. Im Rahmen eines Teilbetriebsübergangs wurde im Verlauf des Geschäftsjahres die Abteilung Logistik der Lufthansa CityLine GmbH, Köln (CLH) mit Mitarbeitern und Sachanlagen übernommen. Zum Bilanzstichtag sind im Unternehmen 441 Arbeitnehmer und Auszubildende beschäftigt. Dies entspricht einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 76 Mitarbeiter. Aufgrund gesteigerter Effizienz, flexibler Arbeitszeitmodelle, einer günstigeren Tarifstruktur und der konsequenten Umsetzung von Kosteneinsparungsprogrammen hat die LTLS die Wirtschafts- und Finanzkrise gut überstanden. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 56,2% auf T€ 26.311 gesteigert werden. Bedingt durch hohe Implementierungskosten für ein Kundenprojekt mit der CLH lag das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit mit T€ 427 deutlich unter Vorjahr. 3. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungDie Geschäftsentwicklung in 2011 ist stark abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung der LHT-Gruppe, dem Ausbau des Direktkundengeschäfts sowie der Fortführung bestehender Projekte und Investitionen in neue Produkte. Liquiditätsrisiken bestehen für die LTLS aufgrund der Einbindung in den Cash Pool der Deutschen Lufthansa (DLH) nicht. Zweifelhafte Forderungen bestanden aufgrund der homogenen Kundenstruktur innerhalb des Konzerns nicht. Neben dem bereits implementierten Risikomanagementsystem wird derzeit im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) ein konzerneinheitliches Risikomanagement- und Internes Kontrollsystem implementiert. Hierzu erfolgen in den Jahren 2011 und 2012 umfangreiche Prozessaufnahmen in den administrativen und operativen Bereichen. Die LTLS sieht ihre Chancen in dem Umsatzwachstum, der Effizienzsteigerung, in dem Ausbau der Leistungsbeziehungen mit den Kunden der LHT sowie des Neukunden- und Drittkundengeschäfts. Des Weiteren besitzt die LTLS das Potential zum weiteren Ausbau der erforderlichen Flexibilität in der MRO-Branche. 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresZum 01. Januar 2012 wird das dem Geschäftsbereich Logistik der LTL zuzuordnende Betriebsvermögen gegen Gewährung neuer Gesellschaftsanteile von bis zu € 4,975 Mio sowie Zahlungen von bis zu € 10 Mio auf die LTLS übertragen. Die Zustimmung des LHT Vorstands erfolgte am 09. August 2011 und die Zustimmung des Vorstands der DLH AG am 06. September 2011. 5. Voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftIn 2011 wird LTLS ein prozentuales Umsatzwachstum im zweistelligen Bereich erreichen. Für das Geschäftsjahr 2011 wird nach erfolgreichem Abschluss eines Kundenprojekts mit der CLH mit einem Vorsteuergewinn von ca. T€ 470 gerechnet. Eine konsequente Fortführung der Kosteneinsparungen, u.a. im Rahmen des Konzernprojekts CLIMB bei gleichzeitigem Anstieg der Effizienzen in den einzelnen Bereichen des Unternehmens soll zur Ergebnissicherung bzw. -steigerung beitragen. Um das erfolgreiche Geschäftsmodell der LTLS auf eine zukunftssichere und wachstumsorientierte Grundlage zu stellen, besteht die Notwendigkeit, zum Beginn des Jahres 2012 den operativen Geschäftsbetrieb der LTL in den der LTLS übergehen zu lassen. Die gesamte operative Leistungserbringung erfolgt dann durch die LTLS; das Neukundengeschäft, auch in Verbindung mit Betriebsübergängen, würde dann in einem stabilen Umfeld effizient abgebildet werden. Unter der Maßgabe einer anhaltend positiven konjunkturellen Entwicklung der Weltwirtschaft ist auch der Ausblick für die Jahre 2012 bis 2015 als durchaus positiv einzuschätzen. Ein weiterer Ausbau der bestehenden Leistungsbeziehungen im Verbund mit dem Kunden LHT sowie eine Stärkung des Direktkundengeschäfts bieten ein hohes Maß an Wachstumschancen. Darüber hinaus soll auch die Internationalisierung der Gesellschaft, u.a. im Verbund mit der LHT, weiter gestärkt werden.
Hamburg, den 4. November 2011 Andreas Meisel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine AngabenDie Lufthansa Technik Logistik Services GmbH, Hamburg (nachfolgend LTLS) ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2010 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss der Lufthansa Technik Logistik Services GmbH zum 31. Dezember 2010 wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Dabei kamen erstmals die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) am 29. Mai 2009 in Kraft getretenen Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB zur Anwendung. Bei der Pensionsrückstellung wurde von dem Beibehaltungswahlrecht gemäß Artikel 67 EGHGB Gebrauch gemacht. Diese werden daher unter Anwendung der für sie in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung des HGB (vor BilMoG) geltenden Vorschriften fortgeführt. Die Gesellschaft gehört dem ertragsteuerlichen Organkreis der Deutschen Lufthansa AG an, so dass im handelsrechtlichen Jahresabschluss der Lufthansa Technik Logistik Services GmbH keine latenten Steuern gebildet wurden. Die LTLS ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Lufthansa Technik Logistik GmbH, Hamburg (nachfolgend LTL); zwischen der LTLS und der LTL besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Gliederung der Bilanz zum 31. Dezember 2010 liegen die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 2 HGB) sowie des GmbHG zugrunde. Die erstmalige Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB in der Fassung des BilMoG erfolgt nach Maßgabe des Artikels 66 Abs. 3 Satz 1 EGHGB erstmals für das Geschäftsjahr 2010. Von der Möglichkeit einer vorzeitigen Anwendung gemäß Artikel 66 Abs. 3 Satz 6 EGHGB wurde kein Gebrauch gemacht. Gemäß Artikel 67 Abs. 8 des EGHGB brauchen die Vorjahreswerte nicht an die geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften angepasst werden. Die Gesellschaft hat von diesem Wahlrecht Gebrauch gemacht und auf eine Anpassung der Vorjahreszahlen verzichtet. Die Gewinn und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Den Bilanzierungs und Bewertungsmethoden liegen zudem die DLHBilanzierungsrichtlinien zugrunde. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden mit Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie Sachanlagen werden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten unter EUR 150 werden sofort voll abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 150 bis EUR 1.000 wird ein Sammelposten gebildet, welcher über 5 Jahre linear gewinnmindernd aufgelöst wird. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Einzelwertberichtigungen für individuelle Risiken oder eine Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko und Währungsumrechnungen sind zum Bilanzstichtag nicht erforderlich. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen beruhten bisher auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Anwendung des Teilwertverfahrens nach § 6a EStG mit einem Rechnungszins von 5,25% und der ab dem Geschäftsjahr 2005 gültigen Rechnungstafeln 2005G von Prof. Dr. Heubeck. Der auf dieser Grundlage ermittelte Rückstellungsbetrag belief sich zum 31. Dezember 2009 auf T€ 650. Aufgrund von Konzernwechslern kam es zum 1. Januar 2010 zu einem Vermögensübertrag vor BilMoG-Umstellung von T€ 392, so dass sich die Pensionsrückstellung auf T€ 1.042 erhöhte. Aufgrund der Änderungen durch das BilMoG und der damit einhergehenden Konkretisierung der handelsrechtlichen Wertansätze wurde die Höhe der Pensionsrückstellung zum 01.01.2010 mit den entsprechenden Parametern nach BilMoG neu berechnet:
Die nach den neuen Vorschriften ermittelte Pensionsrückstellung beläuft sich zum 1. Januar 2010 auf T€ 934. Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 ergab sich eine Überdeckung im Vergleich zum alten Ansatz (T€ 1.042) von T€ 108. Die Pensionsrückstellungen wurden unter Anwendung des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB mit ihrem Betrag zum 31. Dezember 2009 beibehalten. Zur Fortschreibung der Verpflichtungsseite im Wirtschaftsjahr 2010 wurden außerdem Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 542 vorgenommen, die vollständig im Personalaufwand der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen sind. Die Bewertung der Pensionszusagen aus Gehaltsumwandlung (Deferred Compensation) erfolgte auf Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens unter Anwendung des Teilwertverfahrens nach § 6a EStG mit einem Rechnungszins von 5,15% zum Ende des Geschäftsjahres (bzw. 5,25% zum 01. Januar 2010) und der ab dem Geschäftsjahr 2005 gültigen Rechnungstafeln 2005G von Prof. Dr. Heubeck. Die Versorgungsverpflichtungen aus Gehaltsumwandlungen in Höhe von T€ 32 werden mit den Vermögensgegenständen (T€ 32), die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB, verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Aus der Umstellung der Versorgungsverpflichtungen aus Gehaltsumwandlungen und des Deckungsvermögens im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 ergaben sich keine Umbewertungseffekte. Die Höhe der Altersteilzeitrückstellung beläuft sich zum 31. Dezember 2010 auf T€ 61 und wurde gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Höhe des Erfüllungsrückstandes ergibt sich aus den bis zum Bilanzstichtag ausstehenden Gehaltszahlungen, die in der Freistellungsphase fällig werden, sowie den zusätzlichen Arbeitgeberbeträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung und Aufstockungsbeträgen. Die Berechnung der Barwerte in der Handelsbilanz basiert auf einem Rechnungszins von 3,9%. Der Zinssatz wurde auf Basis der durchschnittlichen Restlaufzeit der ATZ-Verträge gemäß der RückAbzinsVO gewählt. In der Bewertung der Rückstellungswerte ist außerdem ein biometrischer Abschlag von 3% berücksichtigt. Ein Umbewertungseffekt aufgrund der Änderungen nach BilMoG hat sich zum Beginn des Wirtschaftsjahres nicht ergeben, demnach wird auch kein Unterschiedsbetrag zwischen der Rückstellung nach altem und neuem Recht ausgewiesen. Die übrigen Rückstellungen sind in Höhe der Beträge angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Sie decken alle erkennbaren und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. 3. Erläuterungen zur BilanzImmaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 1.967). Des Weiteren sind Forderungen aus Cash-Pooling von T€ 1.528 (Vorjahr T€ 707) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände von T€ 229 enthalten Steuererstattungsansprüche von T€ 88 sowie Forderungen gegen Betriebsangehörige aus Gehaltsvorschüssen von T€ 142. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital von T€ 25 wird ausschließlich von der Lufthansa Technik Logistik GmbH, Hamburg, gehalten, mit der ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag besteht. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten Pensionsverpflichtungen von T€ 1.584 (Vorjahr T€ 650). Steuerrückstellungen von T€ 37 (Vorjahr T€ 18) wurden für Ertragssteuerzahlungen, welche auf den steuerpflichtigen Gewinn der Betriebsstätte Malta entfallen, sowie Einfuhrabgaben gebildet. Die Sonstigen Rückstellungen von T€ 2.703 (Vorjahr T€ 1.341) sind überwiegend für Personalaufwendungen und ausstehende Rechnungen gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmenvon T€ 2 (Vorjahr T€ 4) resultieren im Wesentlichen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Umsatzsteuerzahlungen der Betriebsstätte Malta von T€ 122 (Vorjahr T€ 95) sowie Lohnsteuerzahlungen von T€ 216 (Vorjahr T€ 143) enthalten. Alle Verbindlichkeiten haben, bis auf T€ 1 (Vorjahr T€ 1), eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in Höhe von T€ 4 (Vorjahr T€ 11) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Des Weiteren sind im Wesentlichen Kostenweiterbelastungen an verbundene Unternehmen von T€ 323 enthalten. 5. Sonstige AngabenMitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 484 Mitarbeiter, davon 446 Arbeitnehmer und 38 Auszubildende. Gesellschaftsorgane Geschäftsführung
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Nennung der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet. Konzernzugehörigkeit Über die LHT und LTL ist die LTLS mit den im Konzernabschluss der Deutsche Lufthansa AG (DLH), Köln, genannten übrigen Konzerngesellschaften verbunden. In Anwendung des § 296 HGB wird die Gesellschaft nicht in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 einbezogen. Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Deutschen Lufthansa AG, Köln, werden nach § 325 HGB im elektronischen Bundesanzeiger unter "www.ebanz.de" bekannt gemacht.
Hamburg, den 04. November 2011 Andreas Meisel, Geschäftsführer Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Lufthansa Technik Logistik Services GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar
Hamburg, den 14. November 2011 PricewaterhouseCoopers
Richard Müllner, Wirtschaftsprüfer ppa. Andreas Kremser, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2011 festgestellt. |
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