ATG Engineering GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dennis van der Weiden seit 9.3.2026 | Geschäftsführer |
Philipp Nicolaus Berg seit 11.2.2026 | Prokura |
Bernard Kremer seit 27.5.2025 | Prokura |
Armandus Leonardus Geradus van Veen seit 6.10.2017 | Geschäftsführer |
Jacob Marinus Ravenhorst seit 8.8.2016 | Geschäftsführer |
Marc Gerhardus Martinus Rekers seit 8.8.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
International Car Lease Holding B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DirectLease.de GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungen werden wie folgt vorgenommen:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die unter den Vorräten ausgewiesenen Bestände werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Flüssige Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Aufgrund des zunehmenden Geschäftsvolumens mit Konzerngesellschaften werden die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ab 2023 nicht mehr bei den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen, sondern bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 13.233.946,01 EUR Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 15.248.675,44 EUR ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023
Angaben zu Forderungen Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mitzugehörig. Angaben zu Verbindlichkeiten Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Die jeweiligen Vorjahreswerte sind in Klammern dargestellt. Weitere Angaben zu den Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 38.841.663,75 EUR (Vorjahr: 23.645.408,57 EUR). Im vorherigen Jahr wurden diese bei den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen, ab 2023 bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern waren und sind in vollem Umfang den sonstigen Verbindlichkeiten mitzugehörig. Die verbleibenden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mitzugehörig. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in voller Höhe durch Sicherungsübereignung der im Anlagevermögen ausgewiesenen Fahrzeuge sowie durch den Forderungsbestand und die Leasingverträge besichert. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 56.407,92 EUR (Vorjahr: 53.666,28 EUR) sonstige finanzielle Verpflichtungen (in voller Höhe bis zu einem Jahr). Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen den Mietvertrag für die Büroräume der Gesellschaft. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sind nicht vorhanden. Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich um den Zinsaufwand für die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 1.332.427,87 EUR (Vorjahr: 598.516,64 EUR). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführung Die Geschäftsführung hat im Jahr 2023 keine Bezüge erhalten. Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Konzernzugehörigkeit Die Van Mossel Automotive Group B.V., Waalwijk/Niederlande, ist das Mutterunternehmen der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser ist in der niederländischen Kamer von Koophandel hinterlegt. Die International Car Lease Holding B.V., Tilburg/Niederlande, ist das Mutterunternehmen der Gesellschaft, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser ist in der niederländischen Kamer von Koophandel hinterlegt. Besondere Vorgänge nach dem Stichtag Es gab nach dem Schluss des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt worden sind. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 2.410.068,17 EUR. Auf neue Rechnung werden 2.410.068,17 EUR vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Düsseldorf, den 09. April 2024 LAGEBERICHT 2023DirectLease.de GmbH, Düsseldorf1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Gesellschaft Die DirectLease.de GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der International Car Lease Holding GmbH, mit Sitz in Düsseldorf. Die International Car Lease Holding GmbH ist ihrerseits eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der International Car Lease Holding B.V. mit Sitz in Tilburg, Niederlande. Die International Car Lease Holding B.V. (im Folgenden "ICLH" genannt) betreibt ein kanal- und markenunabhängiges Leasinggeschäft mit den Marken DirectLease, J&T Autolease und Van Mossel Autolease. Die ICLH ist Teil der Van Mossel Automotive Group, die ihrerseits neben den Leasingaktivitäten mit ihren Händlern und ihrem Schadennetz auch in den Bereichen Autoverkauf, Wartung/Reparaturen und in der Schadensbehebung aktiv ist. Die Gruppe betreibt ihre Aktivitäten in den Ländern Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, den Niederlanden und Groß-Britannien. Die Van Mossel Automotive Group lässt sich am besten als Full-Service-Mobilitätspartner sowohl auf dem Geschäfts-, als auch auf dem Privatmarkt charakterisieren. Sie kann dieses Full-Service-Konzept unter einem Dach anbieten. Die DirectLease.de GmbH (im Folgenden "DirectLease" genannt) bietet ausschließlich Full Operational Leasing (Langzeitmiete) für den Geschäftskunden-Markt an. Leasing-Branche Die Leasing-Branche hat im Jahr 2023 bei den Autolieferungen aufgeholt. Die in den Vorjahren entstandenen langen Lieferzeiten im Bereich der Ersatzteile konnten teilweise aufgeholt werden. Die Ursachen lagen vor allem im Bereich der globalen Chipknappheit und des Arbeitskräftemangels. Die erste Ursache wurde im Laufe des Jahres weitgehend beseitigt, der Arbeitskräftemangel blieb bestehen. Die Verbraucher haben sich auch im Jahr 2023 für schnell lieferbare Autos entschieden. Trotz der Tatsache, dass Neuwagen nun auch wieder schneller verfügbar sind (außer Nutzfahrzeuge), blieb die Nachfrage nach Gebrauchtwagen aus diesem Grund ungebrochen hoch. Der Gebrauchtwagenmarkt entwickelte sich auch im Jahr 2023 sehr gut. Die vergangenen drei Jahre standen im Zeichen der Elektromobilität. Und auch das Leasingjahr 2023 verdeutlicht, dass das Interesse an elektrisch betriebenen Fahrzeugen nach wie vor hoch ist. Der Anteil an geleasten Elektroautos lag bei 29,4 % (2022: 29,7 %), obwohl die Elektroförderung für Gewerbekunden wegfiel. Mit der Streichung des Umweltbonus für Plug-in-Hybride sank auch das Interesse an den Teilzeitstromern drastisch. Lediglich 5,3 % der geleasten Autos 2023 waren Plug-in-Hybride. In 2022 lag der Anteil noch bei 18,0 %. Klassische Antriebsarten haben im Vergleich zum Vorjahr zugelegt: Diesel um fünf Prozentpunkte und Benziner um mehr als sieben Prozentpunkte. Das Leasingjahr 2023 war von Wachstum geprägt und auch 2024 ist mit einem steigenden Interesse an Leasingfahrzeugen zu rechnen. Dabei werden insbesondere Elektrofahrzeuge aus China eine führende Rolle spielen. Für das nächste Jahr haben sich gleich sieben neue Elektromarken aus Fernost auf dem Markt angekündigt, die allesamt über das Fahrzeugleasing den Zugang zum deutschen Automarkt suchen werden. Die Auswahl an E-Autos wird somit steigen und der Preiskampf weiter angekurbelt (Quelle: leasingmarkt.de). 2. Lage der Gesellschaft DirectLease hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt und verfügt über einen wachsenden und gesunden Vertragsbestand. Das Full Operational Leasing (Langzeitmiete) scheint eine auf dem deutschen Markt immer stärker nachgefragte Leasingform zu sein, die sich hervorragend für internationale Unternehmen eignet, die in den deutschen Markt eintreten oder dort bereits seit mehreren Jahren tätig sind. Dazu beigetragen hat im vergangenen Jahr auch eine wachsende Wirtschaft. DirectLease als ein Mehrmarkenanbieter ermöglicht dem Kunden eine Betreuung des gesamten Fuhrparks bei DirectLease. Ferner trägt die Transparenz des Leasingrechners zu einem einfachen Preisvergleich zwischen Alternativen bei. Das große Angebot an Fahrzeugen und die Möglichkeit, Elektrofahrzeuge zu vergleichen, kommen auf dem Markt sehr gut an. Darüber hinaus trägt die internationale Zusammenarbeit innerhalb der ICLH zu weiterem Wachstum bei. Ertragslage Das Jahr 2023 endete mit einem beachtlichen Ergebnis nach Steuern von TEUR 2.410, was einer Steigerung von 14,4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Umsatz stieg um 42,2 % auf TEUR 29.954. Diese positive Entwicklung lässt sich auf das wachsende Portfolio in den letzten Jahren und einen sehr guten Gebrauchtwagenmarkt (zurückgegebene Leasingfahrzeuge) zurückführen. Finanzlage Die Refinanzierung der Geschäftstätigkeit ist durch Darlehensverträge mit der ICLH gewährleistet. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 besteht eine Verbindlichkeit gegenüber den Gesellschaftern von TEUR 38.842. Vermögenslage Das Eigenkapital erhöhte sich durch die Addition des positiven Ergebnisses von TEUR 2.410 von TEUR 3.662 auf TEUR 6.072. 3. Risikomanagement Zum 1. Januar 2009 trat eine Novelle des Kreditwesengesetzes (KWG) in Kraft. Unternehmen, die Finanzierungsleasingverträge anbieten, gelten gemäß KWG nunmehr als Finanzdienstleistungsinstitute und unterliegen daher der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die Mindestanforderungen an das Risikomanagement "MaRisk" sind Teil der aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Nach Rücksprache mit der BaFin ist die DirectLease von den wesentlichen Vorschriften des KWG Light befreit. Demnach ist eine Prüfung nach MaRisk, sowie die Erfüllung der Anzeigepflichten und des Meldewesens nicht erforderlich. Dennoch hat die Gesellschaft ein Risikomanagement eingeführt, um die wesentlichen Risiken der Gesellschaft, wie die Zahlungsfähigkeit der Kunden sowie die richtige Kalkulation der Fahrzeugrestwerte bei Vertragsende beherrschen zu können. Adressenausfallrisiken Das Adressenausfallrisiko stellt das Hauptrisiko des Unternehmens dar. Darunter versteht man den Verlust, welchen das Unternehmen erleidet, wenn ein Kunde seinen Zahlungsverpflichtungen aus Vertragsbeziehungen mit dem Unternehmen nicht mehr nachkommen kann. Qualität des Vertragsportfolios Vor jeder Entscheidung über ein Neugeschäft führt das Unternehmen eine systematische Risikoanalyse durch, um Risiken identifizieren, bemessen und bewerten zu können. Die Analyse und Beurteilung des Kreditrisikos erfolgt in drei Risikobereichen:
Die verschiedenen Risikoelemente dieser Risikobereiche werden eingehend geprüft. Die Bonität der Kunden und des Gesamtportfolios wird in regelmäßigen Abständen anhand der Bonitätseinstufung in Hinblick auf Kreditmix, allgemeine Marktentwicklung, Wertberichtigungen und überfällige Forderungen neu bewertet. Bei Vertragsbeginn wird die Zahlungsfähigkeit der Kunden durch die Einholung von Kreditauskünften sowie durch eigene Einsichtnahme in Bilanzen und Gewinnermittlungen der Kunden sichergestellt. Während der Vertragslaufzeit erreicht das installierte Mahnwesen, dass Zahlungsrückstände schnellstmöglich erkannt und gemahnt werden. Nach der dritten Mahnung wird der Vertrag gekündigt und das Fahrzeug eingezogen. Im Jahr 2023 musste das Unternehmen keine außerordentlichen Abschreibungen aufgrund rückläufiger Preise für gebrauchte PKWs im Jahr 2023 vornehmen. Einzelwertberichtigungen auf Kundenforderungen waren ebenfalls nicht erforderlich. Zur Abdeckung sonstiger finanzieller Risiken wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Asset-Risiken Unter Restwertrisiko versteht man das Risiko, dass das Unternehmen Verluste erleidet, indem es Wirtschaftsgüter nicht zu einem Wert verkaufen kann, der zumindest jenem Wert entspricht, der bei Abschluss des Leasingvertrages zugrunde gelegt wurde (und aufgrund dessen die Zahlungen der Kunden festgelegt wurden). Die erwarteten Marktwerte für die verleasten PKW bei Auslauf von Leasingverträgen werden von der ICLH festgelegt. Diese Abteilung befindet sich im niederländischen Tilburg und ist von der Vertriebsabteilung der DirectLease unabhängig. Die Asset Management-Abteilung überprüft in regelmäßigen Abständen die Restwerte der vorhandenen Bestände. Diese Prüfung berücksichtigt die erwartete Anzahl von PKWs, deren Verträge in den nächsten 12 Monaten ablaufen, und vergleicht die Restwerte in den Leasingverträgen mit den geschätzten Marktwerten für gebrauchte PKWs zum Zeitpunkt der geplanten Rückgabe. Konkret wurden die Restwerte auf Basis der Bähr & Fess Restwertprognosen kalkuliert. Das Unternehmen verkauft seine gebrauchten PKWs über eine Händlerbörse im Internet oder über ausgewählte Händler, welchen diese Fahrzeuge zusätzlich angeboten werden. Im Jahr 2023 verzeichnete der Markt für gebrauchte PKWs erneut ein Preishoch. Zinsänderungsrisiken Ein Zinsänderungsrisiko besteht darin, dass die vom Unternehmen in den abgeschlossenen Finanzierungsverträgen kalkulierten Zinsen mit der Zeit wesentlich von den sich ändernden Laufzeiten und Zinsen der Unternehmens(re-)finanzierung abweichen. Die Treasury-Abteilung der ICLH steuert das Zinsänderungsrisiko auf Konzernebene durch Matched Funding, d.h. die Finanzierungsbedingungen des Unternehmens entsprechen im Wesentlichen den Finanzierungsbedingungen des Leasingvermögens. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen mit ICLH nur festverzinsliche Darlehensverträge abgeschlossen. Liquiditäts- und Refinanzierungsrisiken Liquiditätsrisiko ist das Risiko, dass Kreditoren aufgrund unzureichender Liquidität Ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen können. Aus diesem Grund hat das Unternehmen Darlehensverträge mit ICLH abgeschlossen. Die Treasury-Abteilung von ICLH trägt die Verantwortung für die Liquidität des Unternehmens. In den Jahren 2022 und 2023 verfügte das Unternehmen über ausreichende Liquidität zur fristgemäßen Tilgung seiner kurzfristigen Schulden. Sonstige operationelle Risiken Operationelle Risiken bestehen darin, dass Systeme oder Prozesse aufgrund menschlicher oder technischer Fehler oder unerwarteter äußerer Einflüsse (betriebliche Risiken) oder aufgrund der vertraglichen Beziehungen des Unternehmens (rechtliche Risiken) versagen oder nicht ordnungsgemäß funktionieren. Das Risikomanagement der DirectLease beinhaltet unter anderem eine genauere Analyse der operationellen Risiken und der Dokumentation der vorhandenen Maßnahmen zur Risikokontrolle. Auf die IT-Systeme bezogene Maßnahmen wie Änderungsmanagement, Lösungen für Backup und Recovery sind vorhanden. Es gab weder im Jahr 2023 noch im Jahr 2022 wesentliche Schadensfälle. Zur Absicherung rechtlicher Risiken werden angemessene Vorkehrungen gemäß HGB getroffen, wobei die spezifischen Tatsachen des jeweiligen Falles berücksichtigt werden. Zum Dezember 2023 verfügte das Unternehmen über keine speziellen Rückstellungen für Rechtsfälle (2022: -). 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung im Geschäftsjahr Im Jahr 2023 gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung. 5. Prognosebericht 2024 DirectLease hat seine Ziele für das Jahr 2023 erreicht. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die europäische Wirtschaft weiter mit voller Kraft wächst. Hohe Zinsen in Verbindung mit der unsicheren Weltlage könnten diesen Trend bremsen. Das Jahr 2024 hat für DirectLease gut begonnen, was auf die intensive Zusammenarbeit mit den Schwestergesellschaften in Belgien und den Niederlanden zurückzuführen ist. Europäische Unternehmen sind nach wie vor grenzüberschreitend tätig und DirectLease kann die passende Full-Operational-Lease-Lösung anbieten. Dies zeigt sich insbesondere in der Zunahme von internationalen Neukunden, die auf DirectLease aufmerksam geworden sind. Darüber hinaus wird, wie bereits im vergangenen Jahr, das lokale Management ausgebaut. Für das Jahr 2024 erwartet DirectLease eine Steigerung des Umsatzes auf ungefähr TEUR 34.400 bei einem EBIT von TEUR 5.500 durch eine Zunahme der abzurechnenden Leasingverträge. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Mitteilung lässt sich feststellen, dass der Beginn des Jahres 2024 in Bezug auf neue Verträge und Ergebnisse erfolgreich verlaufen ist.
Düsseldorf, 9. April 2024 Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DirectLease.de GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der DirectLease.de GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der DirectLease.de GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Hamburg, den 09. April 2024 Carl Korsukéwitz, Wirtschaftsprüfer |
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