Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 30974
Eingetragen
24.6.1994
Branche
BeteiligungsgesellschaftenKreditinstitute des SparkassensektorsManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
1. Die Durchführung von Leistungen für Kreditinstitute und andere Auftraggeber auf dem Gebiet der Datenerfassung, Datenverarbeitung, Datenspeicherung und der Aufbereitung von Schriftstücken und anderen Unterlagen sowie die Beratung Dritter; der Unternehmensgegenstand schließt die Vermietung und Verpachtung von Räumlichkeiten, Geräten und Maschinen ein, die die Erbringung der vorge-nannten Leistungen ermöglichen, unterstützen oder erleichtern. 2. Gegenstand ist ferner die Übernahme und Ausübung der Treuhänderstellung für nicht rechtsfähige Stiftungen aus dem Kreise der Unternehmensgruppe der Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG. 3. Die Gesellschaft kann sich auf verwandten Gebieten betätigen und alle Geschäfte betreiben, die mit dem Gegenstand des Unternehmens im Zusammenhang stehen. Sie kann sich auch an anderen Unternehmen mit dem gleichen oder einem ähnlichen Gegenstand beteiligen. 4. Die Gesellschaft betreibt keine Bankgeschäfte im Sinne von § 1 KWG.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Guido Raffelt
seit 19.10.2022
Prokura
Ivonne Kimmel
seit 21.12.2021
Prokura
Dennis Bluhm
seit 21.12.2021
Prokura
Gregor Gedlicka
seit 10.2.2021
Geschäftsführer
Andreas Pieh
seit 2.5.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

DEUTSCHE APOTHEKER- UND ÄRZTEBANK EG
Germany
515.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

APO Data-Service GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.646,50 20.583,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 990.850,00 1.078.479,00
1.010.496,50 1.099.062,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.613.199,52 2.981.748,59
2. Sonstige Vermögensgegenstände 1.499.786,97 5.112.986,49 1.524.921,06 4.506.669,65
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 1.496.430,47 (i. Vj. EUR 1.519.925,39) -
II. Guthaben bei Kreditinstituten 17.287.342,15 18.773.930,91
22.400.328,64 23.280.600,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 72.472,02 91.665,30
23.483.297,16 24.471.327,86

Passiva

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 515.000,00 515.000,00
II. Kapitalrücklage 2.297.105,35 2.297.105,35
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 1.218.690,17 1.218.690,17
IV. Bilanzgewinn 0,00 0,00
4.030.795,52 4.030.795,52
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 15.482.781,00 15.472.283,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 3.262.154,49 3.312.996,72
18.744.935,49 18.785.279,72
C. Verbindlichkeiten
- sämtliche mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr -
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 286.450,82 702.561,30
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 253.375,33 776.282,25
3. Sonstige Verbindlichkeiten 167.740,00 176.409,07
- davon aus Steuern EUR 163.630,70 (i. Vj. EUR 176.089,07) -
707.566,15 1.655.252,62
23.483.297,16 24.471.327,86

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

2024 2023
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 30.247.924,70 29.106.692,32
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.275.035,04 1.546.701,84
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 343.320,75 386.590,57
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 18.713.987,25 18.259.859,22
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.352.131,77 23.066.119,02 4.149.360,35 22.409.219,57
- davon für Altersversorgung EUR 850.278,03 (i. Vj. EUR 884.518,87) -
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 205.487,52 216.358,19
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.386.688,29 6.616.500,87
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14,00 0,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 283.774,00 270.260,00
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 283.727,00 (i. Vj. EUR 270.216,00) -
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 3,19
10. Ergebnis nach Steuern 237.584,16 754.461,77
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 237.584,16 754.461,77
12. Jahresüberschuss 0.00 0,00
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,00 0,00
14. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Anhang zum 31. Dezember 2024

I. Allgemeine Angaben

Die APO Data-Service GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist eingetragen in das Handelsregister B beim Amtsgericht Düsseldorf (HRB 30974).

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Die Kapitalgesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Gesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich keine Veränderungen.

Zwischen der APO Data-Service GmbH und der DEUTSCHE APOTHEKER- UND ÄRZTEBANK EG, Düsseldorf, wurde am 29.01.2020 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung vom 01.01.2020 geschlossen. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 30.06.2020.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden unverändert folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode unter Berücksichtigung der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einer Höhe von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2024 wurden keine steuerlichen Sonderabschreibungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände zur Erfüllung von Pensionsverpflichtungen aus einer Betriebsüberleitungsvereinbarung wurden unter Berücksichtigung der "Richttafeln 2018 G" von Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln, unter Anwendung eines Rechnungszinssatzes von 1,90 % (10-Jahres- Durchschnitt) bewertet. Für den steuerlichen Wertansatz wurde ein Rechnungszinssatz von 6 % gem. § 6a EStG verwendet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden in allen Fällen mit dem Nominalwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag in Höhe des Auszahlungsbetrages ausgewiesen, soweit diese Auszahlungen Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Rückstellungen wurden für erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anhand der Erfüllungsbeträge gebildet.

Die Bewertung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" durchgeführt. Das Urteil des BAG vom 15. Mai 2012 (3 AZR 11/10) wurde für die betroffenen Zusagen und für den entsprechenden Personenkreis angewendet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln, unter Anwendung eines Rechnungszinssatzes von 1,90 % (i. Vj. 1,82%) (10-Jahres-Durchschnitt) verwendet. Zudem wurden die aktuellen Gehaltstrends von 3,00% und Rententrends von 2,00% berücksichtigt.

Nach § 253 Abs. 6 HGB ergibt sich unter Berücksichtigung eines 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes von 1,96 % (i. Vj. 1,74%) ein Unterschiedsbetrag von EUR -95.498, der ausschüttungsgesperrt ist.

Die Bewertung der Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen wurde mittels der sog. "Projected-Unit- Credit-Methode" durchgeführt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln, unter Anwendung eines Rechnungszinssatzes von 1,96 % (i. Vj. 1,74%) (7-Jahres-Durchschnitt) verwendet.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (sämtliche gegen Gesellschafterin) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von EUR 3.613.199,52 (i. Vj. EUR 2.981.748,59) bilanziert.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen vornehmlich das Deckungskapital der Rückdeckungsversicherung mit EUR 544.335,47 (i. Vj. EUR 564.404,39) und eine Forderung gegen verbundene Unternehmen zur Erfüllung von Pensionsverpflichtungen aus einer Betriebsüberleitungsvereinbarung von EUR 952.095,00 (i. Vj. EUR 955.521,00).

Die Guthaben bei Kreditinstituten betreffen sämtliche verbundene Unternehmen.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten fällt mit EUR 72.472,02 um EUR 19.193,28 geringer als im Vorjahr (EUR 91.665,30) aus. Dies beruht im Wesentlichen aus Aufwendungen für Lizenzen und Versicherungsaufwendungen.

Die Gewinnrücklagen entfallen mit EUR 92.386,00 (i. Vj. EUR 92.386,00) auf die Gewinnrücklage aus der Anwendung der Übergangsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes und mit EUR 1.126.304,17 (i. Vj. EUR 1.126.304,17) auf andere Gewinnrücklagen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen entfallen ausschließlich auf Pensionsrückstellungen.

Steuerrückstellungen wurden aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags zum 31. Dezember 2024 nicht gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Zahlungen an Mitarbeiter/-innen in Höhe von EUR 2.108.645,56 (i. Vj. EUR 2.140.356,38). Diese setzten sich insbesondere zusammen aus Rückstellungen für ausstehende Urlaubstage in Höhe von EUR 244.167,54 (i. Vj. EUR 203.698,04), Rückstellungen für ausstehende Überstunden in Höhe von EUR 212.959,92 (i. Vj. EUR 186.696,43) und Rückstellungen für ausstehende Tantiemen/Sonderzahlungen in Höhe von EUR 836.072,06 (i. Vj. EUR 1.331.423,42). Ferner hat die Gesellschaft Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen EUR 586.109,93 (i. Vj. EUR 646.311,33), Jubiläumsrückstellungen von EUR 521.199,00 (i. Vj. EUR 482.629,00) sowie eine Rückstellung für das Honorar des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses in Höhe von EUR 31.200,00 (i. Vj. EUR 31.200,00) gebildet. Eine Rückstellung aus Rechtsrisiken in Bezug auf einen möglichen Schadensfall wurde i.H.v. EUR 489.916,00 gebildet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen sämtlich gegenüber der Gesellschafterin DEUTSCHE APOTHEKER- UND ÄRZTEBANK EG.

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten 01.01.2024 Zugänge Abgänge 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
Software 401.542,66 43.322,98 0,00 444.865,64
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.527.273,72 75.748,04 41.791,13 3.561.230,63
3.928.816,38 119.071,02 41.791,13 4.006.096,27
Abschreibungen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
Software 380.959,66 44.259,48 0,00 425.219,14
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.448.794,72 161.228,04 39.642,13 2.570.380,63
2.829.754,38 205.487,52 39.642,13 2.995.599,77
Netto-Buchwerte
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
Software 20.583,00 19.646,50
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.078.479,00 990.850,00
1.099.062,00 1.010.496,50

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 30.247.924,70 (i.Vj. EUR 29.106.692,32) wurden entsprechend dem § 277 Abs. 1 HGB erfasst.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erlöse aus der Erstattung von Restrukturierungskosten durch die DEUTSCHE APOTHEKER- UND ÄRZTEBANK EG von EUR 548.255,09 (i.Vj. EUR 1.079.917,12) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von EUR 7 18.152,59 (i.Vj. EUR 248.737,56).

Der Personalaufwand beträgt EUR 23.066.119,02 (i. Vj. EUR 22.409.219,57). Die Steigerung ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Aufwendungen für Löhne und Gehälter in Höhe von EUR 18.713.987,25 (i. Vj. EUR 18.259.859,22) zurückzuführen, während die gesunkenen Aufwendungen für Abfindungen in Höhe von EUR 467.467,13 (i. Vj. EUR 977.074,16) diesen Anstieg teilweise ausgleichen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von EUR 7.386.688,29 (i. Vj. EUR 6.616.500,87) enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Zeitarbeitsinstitute von EUR 1.122.603,23 (i. Vj. EUR 995.571,39), Miete für EDV-Hardware von EUR 587.243,75 (i. Vj. EUR 590.597,67) und Rechts- und Beratungskosten von EUR 1.010.883,19 (i. Vj. EUR 983.311,38).

In dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Zinsen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 275.632,00 (i. Vj. EUR 262.982,00) und Jubiläumsrückstellungen in Höhe von EUR 8.095,00 (i. Vj. EUR 7.234,00) enthalten.

Aufgrund des 2020 geschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wird ein Überschuss in Höhe von EUR 237.584,16 (i.Vj EUR 754.461,77) in voller Höhe abgeführt. Der Jahresüberschuss beträgt somit EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00). Der Bilanzgewinn 2024 beläuft sich auf EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00).

V. Weitere Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum 31. Dezember 2024 aus Mietverträgen in Höhe von insgesamt EUR 3.047.670,71. Diese bestehen in Höhe von EUR 2.126.912,03 gegenüber verbundenen Unternehmen.

Der Gesamtaufwand für die Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer wurde mit insgesamt EUR 55.000,00 berücksichtigt.

Die APO Data-Service GmbH verwaltet treuhänderisch seit dem 1. Mai 2018 das Vermögen der unselbständigen APO-Bank-Stiftung, Düsseldorf.

Das Geschäftsjahr 2024 schließt aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 0,00 ab.

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2024 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Im Geschäftsjahr 2024 und bis zur Erstellung des Jahresabschlusses waren als Geschäftsführer bestellt:

Gregor Gedlicka, Wien/Österreich Geschäftsführer
Andreas Pieh, Neuss Geschäftsführer

Herr Gedlicka und Herr Pieh haben in ihrer Funktion als Geschäftsführer im Jahr 2024 von der Gesellschaft Bezüge erhalten. Diesbezüglich wird die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr 2024 373 (i. Vj. 367) Mitarbeiter.

 

Düsseldorf, 12. Februar 2025

Die Geschäftsführung

Gedlicka

Pieh

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

1. Geschäftszweck

Die APO Data-Service GmbH (apoData) ist ein Unternehmen der DEUTSCHE APOTHEKER- UND ÄRZTEBANK EG (apoBank). Als kompetenter Dienstleister der apoBank erbringt die apoData Leistungen in den Bereichen Marktfolge Konten- und Kartenservice, Passivgeschäft, Darlehensbuchhaltung, Mitgliederverwaltung sowie Zahlungsverkehr. Deutschlandweit ist die apoData an den Standorten Düsseldorf und Hannover tätig.

Die apoBank lässt Prozesse in der apoData abwickeln und nutzt dabei Skaleneffekte aus, welche durch die Bündelung von Aufgaben und die Spezialisierung der Mitarbeiter entstehen. Dadurch senkt die apoBank die eigenen Abwicklungskosten in den betroffenen Bereichen.

2. Markt- und Geschäftsentwicklung

Für das Jahr 2024 kann die apoData eine positive Geschäftsentwicklung verzeichnen. Die apoData entwickelt sich konsequent in Richtung Kompetenz-Center für die Bearbeitung und Optimierung von Bank- bzw. Backoffice-Prozessen weiter. Somit zahlt sich die vor einigen Jahren eingeleitete Transformation vom Zahlungsverkehrsdienstleister hin zum qualifizierten Kompetenz-Center weiterhin aus.

Im Jahr 2024 konnten 16 weitere dauerhafte Angebotsübernahmen durch die apoData realisiert werden. Dadurch stärkt die apoData ihre Position als kompetenter Dienstleister der apoBank weiter.

3. Projekte

Mit der weiteren kontinuierlichen Verfolgung von Automatisierungen durch die Einheit Robotics- Process-Automation (RPA) und Prozessoptimierungen bereitet sich die apoData weiterhin für zukünftige Herausforderungen im Kontext der Optimierung bzw. Digitalisierung von Geschäftsprozessen vor.

4. Auftragsentwicklung

Im Rahmen der weiteren Digitalisierung von Zahlungsverkehrsprozessen waren die Aufträge des beleghaften Zahlungsverkehrs 2024 erwartungsgemäß weiterhin stark rückläufig (-155.539 Stück; - 18%).

Die Leistungserbringung der apoData ist aufgrund der oben genannten weiteren Angebotsübernahmen für die apoBank weiterhin auf einem zufriedenstellenden Niveau.

5. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Die Jahresumsatzerlöse aus den Dienstleistungen, ein wesentlicher Leistungsindikator, erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.141 TEUR auf 30.248 TEUR. Diese Steigerung spiegelt die weiteren Leistungsübernahmen und Stärkung der apoData als wichtiger Partner der apoBank wider.

Der Planumsatz für 2024 lag bei 25.621 TEUR und wurde aufgrund neuer, dauerhafter Leistungen, aus der Übernahme von einmaligen Beauftragungen und durch inflationsbedingte Budgetanpassungen deutlich überschritten.

Vor Gewinnabführung und Steuern beträgt das Jahresergebnis 238 TEUR (i. Vj. 754 TEUR). Wegen des geschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages vom 29.01.2020 zwischen der apoData und apoBank sowie der steuerlichen Organschaft findet die Versteuerung des Jahresergebnisses 2024 in der apoBank statt. Ein Überschuss in Höhe von 238 TEUR wird in voller Höhe abgeführt.

Der Gesamtaufwand für den Personaleinsatz liegt in Summe bei 24.189 TEUR (i. Vj. 23.405 TEUR). Dabei lassen sich die Aufwendungen in Aufwand für interne Ressourcen (Personalaufwand) in Höhe von 23.066 TEUR (i. Vj. 22.409 TEUR) und Aufwendungen für Zeitarbeitsinstitute (sonstiger betrieblicher Aufwand) mit 1.123 TEUR (i. Vj. 996 TEUR) unterscheiden. Dabei stellt der Gesamtaufwand für den Personaleinsatz den größten Aufwandsblock im Rahmen der Gesamtkosten dar.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen steigen um 770 TEUR auf 7.387 TEUR (i. Vj. 6.617 TEUR). Dies beruht im Wesentlichen aus einer Rückstellungsbildung eines möglichen Schadenfalls i.H.v. 490 TEUR.

Die Raumkosten (inkl. Nebenkosten) liegen mit 1.786 TEUR (i. Vj. 1.844 TEUR) leicht unter dem Aufwand des Vorjahres. Dies liegt im Wesentlichen an gesunkenen Mietnebenkosten und geringeren GuV-wirksamen Investitionen in die Arbeitsplatzausstattung.

Die EDV-Kosten liegen mit 923 TEUR auf Vorjahres-Niveau (i. Vj. 937 TEUR).

Weitere wesentliche Positionen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen begründen sich in Aufwendungen für Zeitarbeitsinstitute mit 1.123 TEUR (i. Vj. 996 TEUR) und Rechts- und Beratungskosten mit 1.011 TEUR (i. Vj. 983 TEUR).

Zum 31. Dezember 2024 liegt die Bilanzsumme der Gesellschaft bei 23.483 TEUR (i. Vj. 24.471 TEUR).

Das Anlagevermögen beträgt 1.010 TEUR (i. Vj. 1.099 TEUR). Das Umlaufvermögen hat sich auf 22.400 TEUR (i. Vj. 23.281 TEUR) verringert, was überwiegend auf Guthaben bei Kreditinstituten zurückzuführen ist.

Die Liquiditätsausstattung der Gesellschaft ist mit einem Bankguthaben von 17.287 TEUR (i. Vj. 18.774 TEUR) weiterhin sehr gut. Die Abrechnung der Leistungen gegenüber der apoBank erfolgt regelmäßig, Projektleistungen nach Leistungserbringung.

Auf der Passivseite begründet sich die zum Vorjahr geringere Bilanzsumme im Wesentlichen aus der Reduzierung der Verbindlichkeiten um 947 TEUR auf 708 TEUR (i. Vj. 1.655 TEUR).

Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsjahr 2024 sehr zufrieden.

6. Investitionen

Im Jahr 2024 wurden keine wesentlichen Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt, da in den Vorjahren die Arbeitsplatzausstattung auf das neue DeskSharing-Modell abgeschlossen wurde.

7. Mitarbeiter

Per Jahresultimo 2024 lag die Anzahl der Mitarbeiter bei 388 (i. Vj. 370 Mitarbeiter). Diese Steigerung spiegelt den zunehmenden Mehraufwand aus der Übernahme neuer Leistungen wider.

8. Risikobericht

Die apoData ist dem zentralen Risikomanagement der apoBank angeschlossen. Es wird ein Software- Tool zur Erfassung der Risiken genutzt. Abgedeckt werden in Zusammenarbeit mit der apoBank die durch MaRisk geforderten Bereiche Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken sowie operationelle Risiken. Weiter ist die apoData in das Gesamtkonzept des ,Business Continuity Management' der apoBank mit einbezogen.

Das Liquiditätsrisiko der apoData wird durch die regelmäßige Überprüfung der Konten und Bestände überwacht.

Die operationellen Risiken der apoData werden toolbasiert systematisch überwacht. Es findet jährlich eine Neubewertung der Risiken durch die apoData statt. Dieses Risiko wird der apoBank gemeldet. Im Jahr 2024 wurden aufgrund von Abwicklungsfehlern Rückstellungen in Höhe von insgesamt 491 TEUR (i. Vj. 0 TEUR) berücksichtigt.

Die Risiken im Bereich der IT werden von der apoBank getragen, da ausschließlich die Systeme der apoBank zur Abwicklung der Aufträge genutzt werden.

Bei den Tätigkeiten, die an Dienstleister ausgelagert wurden, wird ein angemessenes Risikomanagement auf Basis von Support- und Servicevereinbarungen betrieben.

Aufgrund der Abhängigkeit von der apoBank, dem einzigen Kunden der apoData, besteht ein strategisches Risiko. Der Erfolg der apoData ist unter anderem von der Geschäftsentwicklung der apoBank abhängig.

Um die Betriebsstabilität sicherzustellen, wird weiterhin das mobile Arbeiten ermöglicht.

9. Chancen und Ausblick

Im Jahr 2025 wird die Digitalisierung und Optimierung von Prozessen bzw. Teilprozessen weiter vorangetrieben. Dabei wird der gesamte Prozessablauf - E2E - betrachtet.

Die apoData bleibt weiterhin kompetenter Dienstleister für die apoBank. Es ist davon auszugehen, dass kontinuierlich neue Aufgaben aus der apoBank an die apoData ausgelagert werden.

Durch die bestehende Abhängigkeit der apoData zur apoBank, als ihrem einzigen Auftraggeber, gilt es auch in Zukunft gemeinsam an der Effizienz und Optimierung von Geschäftsvorgängen zu arbeiten, um gemeinsam die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaften zu sichern.

Zudem strebt die apoData an, ihre Drittmarktfähigkeit zu erlangen.

Die Umsatzerlöse bei der Gesellschaft sind maßgeblich geprägt durch die Kosten der Leistungserbringung zuzüglich einer Marge. Vor diesem Hintergrund erwartet die Geschäftsführung für das Jahr 2025 insgesamt einen leichten Umsatzrückgang aus den Dienstleistungen als wesentlicher Leistungsindikator, insbesondere aufgrund der Tatsache, dass durch die Digitalisierung und Optimierung von Prozessen bzw. Teilprozessen ein positiver Kosteneffekt erwartet wird. Weiterhin wird die apoData der apoBank auch für weitere Projektunterstützungen zur Verfügung stehen, was sich positiv auf die Ertragslage auswirken wird.

 

Düsseldorf, 12. Februar 2025

Die Geschäftsführung

Gregor Gedlicka

Andreas Pieh

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die APO Data-Service GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der APO Data-Service GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der APO Data-Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 17. Februar 2025

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alina Sorokina, Wirtschaftsprüferin

Dirk von Schaewen, Wirtschaftsprüfer

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