Lehner Haus GmbH
Aufhausener Straße 29, 89520 Heidenheim an der Brenz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Eisele seit 20.2.2012 | Prokura |
Petra Lehner seit 22.12.2010 | Prokura |
Thomas Hans Lehner seit 16.11.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lehner Haus GmbHHeidenheim an der BrenzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Lehner Haus GmbH hat ihren Sitz in Heidenheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HR B 661866 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Daneben wurden die Vorschriften des GmbH-Gesetzes beachtet. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren sind ausgehend von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten nach dem strengen Niederstwertprinzip und unter Abzug steuerrechtlicher Bewertungsabschläge bewertet. Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten sind grundsätzlich mit den gewogenen Durchschnittswerten der Periode angesetzt. Skonti sind durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Bei einer Bewertung mit den Börsen- oder Marktpreisen am Bilanzstichtag ergibt sich im Vergleich zu den jeweiligen Bilanzwerten kein Unterschiedsbetrag. Die Bewertung der fertigen Leistungen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten unter angemessener Berücksichtigung von Gemeinkosten. Abwertungen auf Vorräte erfolgen, soweit Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag niedriger sind als die Anschaffungskosten oder Bestandsrisiken vorliegen. Bestandsrisiken wegen langer Lagerdauer werden durch pauschale, entsprechend der Lagerreichweite differenzierte Abschläge berücksichtigt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten vorausbezahlte Aufwendungen oder Erträge. Disagien sind nicht enthalten. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Währungsumrechnung Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden mit dem Terminkurs bewertet, da diese Geschäftsvorfälle durch Devisentermingeschäfte gesichert wurden. Die Umrechnung von Bankguthaben in fremder Währung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist auf Seite 7 dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres (§ 268 II HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 77 eine Restlaufzeit von über fünf Jahren und in Höhe von TEUR 2.160 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten In den Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge nicht enthalten. Aktive latente Steuern Insoweit sich aktiv latente Steuern gemäß § 274 HGB ergeben, wird ein Aktivposten entsprechend dem gesetzlichen Wahlrecht nicht angesetzt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital lautet auf € 100.000,00. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Eine Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurde nicht vorgenommen. Verbindlichkeiten Bezüglich der Restlaufzeiten und der Besicherungen der Verbindlichkeiten wird auf den Verbindlichkeitenspiegel verwiesen (Anlage III/8). Passive latente Steuern Passive latente Steuern waren nicht zu bilden. Bewertungseinheiten Es wurden keine Bewertungseinheiten gebildet. Haftungsverhältnisse Alle Haftungsverhältnisse sind durch entsprechende Rückstellungen in ausreichendem Umfang berücksichtigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen bestehen aus einem Pachtvertrag über unbewegliches und bewegliches Vermögen sowie über einen Firmenwert. Daneben bestehen Leasingverträge für Kraftfahrzeuge, Kopierer und Telefonanlagen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288, 2 HGB unterlassen. Die Steuern betreffen mit T€ 0 Vorjahre. V. Sonstige Angaben Anzahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren 117 Mitarbeiter beschäftigt. Die Personalstatistik zeigt folgendes Bild:
Honorar des Abschlussprüfers Aufgrund der Größenklasse der Gesellschaft entfällt die Angabe. Beziehungen zu Unternehmensorganen Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens unverändert geführt durch Herrn Thomas Lehner, Bauingenieur, Heidenheim. Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Als Prokuristen sind Frau Petra Lehner und Herr Klaus Eisele bestellt. Gesamtbezüge Die Angabe zu den Gesamtbezügen wird nach § 284 Abs. 4 HGB unterlassen Angaben gem. § 42 III GmbHG Die Forderungen an die Gesellschafterin betragen T€ 59 (Vj. T€ 49). Ausschüttungssperre Ein Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, besteht nicht. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Bis zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung gab es keine bestandsgefährdenden oder entwicklungsbeeinträchtigenden Risiken aufgrund von innerbetrieblichen Ereignissen von besonderer Bedeutung. Die Folgen des Ukraine-Kriegs sowie der Zinswende vor allem im Bereich Baufinanzeirungen auf die Volkswirtschaft und die Kapitalmärkte sind derzeitig jedoch nicht absehbar. Die Auswirkungen werden voraussichtlich die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage negativ beeinflussen. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDas Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Bilanzgewinn ergibt sich wie folgt:
Heidenheim, 13. März 2024 Lehner Haus GmbH Geschäftsleitung Thomas Lehner LAGEBERICHT 2023A. Überblick über den Geschäftsverlauf 1. Beschreibung der Geschäftstätigkeit Die Firma Lehner Haus GmbH, Heidenheim hat seit 1963 Erfahrungen im Holzbau. Bereits seit über 35 Jahren werden individuell auf den Kundenwunsch zugeschnittene Architektenhäuser in Fertigbauweise geplant, über die Musterhäuser verkauft und in den Produktionsstätten Heidenheim und Burgberg hergestellt. Schon im Werk werden Fenster, Rollladen und die Haustür in die vorgefertigten Wände eingebaut und per LKW auf die Baustelle gefahren. Bereits nach dem 2. Montagetag ist das Lehner Haus eingedeckt und für den Innenausbau vorbereitet. Lehner Haus wird inzwischen von der 2. Generation weitergeführt. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Von Januar bis Dezember 2023 wurden bundesweit 13.394 neue Ein- und Zweifamilienhäuser in Holz-Fertigbauweise genehmigt. Das entspricht einem Minus von 38,1 % gegenüber dem Jahr 2022. Die Gesamten Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser sind bundesweit um 40,4 % zurückgegangen. (Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V.). Fast jedes vierte neu gebaute Ein- oder Zweifamilienhaus in Deutschland wird mittlerweile in Fertigbauweise errichtet. Das entspricht einem Marktanteil von 24,5 %. Hierbei muss jedoch beachtet werden, dass sich der Gesamtmarkt für Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern im Jahr 2023 nahezu halbiert hat (Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V.). Seit 20. Februar 2024 können wieder Anträge für das Förderprogramm "Klimafreundlicher Neubau" (KFN) des Bundes gestellt werden. Bei Einhaltung und Nachweis von Nachhaltigkeitskriterien können zinsvergünstigte Kredite für Neubauten in Anspruch genommen werden. Moderne Holz-Fertighäuser bringen alle Voraussetzungen für die neue KFN-Förderung mit und werden auf Wunsch förderfähig geplant. Insgesamt sind die Rahmenbedingungen für den Neubau in Deutschland verhalten. Der Leitzins der EZB beträgt seit dem 14. September 2023 4,5 %, und eine Senkung wird frühestens Mitte 2024 erwartet. Die zum Teil enormen Preisentwicklungen im Rohstoffbereich der letzten Jahre hat sich seit Mitte des Jahres 2022 bei einigen Materialien etwas stabilisiert. Dies hat im Jahr 2023 zu einer leichten Preisberuhigung geführt. Trotzdem lagen die Preise bei fast allen Baumaterialen deutlich höher als vor dem Beginn der Energiekriese. Dementgegen kam es im Bereich Bauholz, Konstruktionsholz und Dachlatten zu einem Preisrückgang von durchschnittlich 21,7 %. Da es sich hierbei um die wichtigsten Baustoffe für Häuser der Holz-Fertigbauweise handelt, profitiert diese Branche von der aktuellen Entwicklung am meisten. Die Grundstimmung der Fertighausindustrie ist durchwachsen. Es wird davon ausgegangen, dass die Bauzinsen kurzfristig nicht sinken werden. Ebenso ist im gesamten Bausektor kurz- und mittelfristig nicht mit einem spürbaren Rückgang der Baukosten zu rechnen. Trotz geringerem Auftragseingang besteht branchenweit eine durchschnittliche Auslastung bis Mitte des Jahres 2024. 3. Geschäftsverlauf Aufgrund verstärkter Vertriebsbemühungen konnten im Berichtsjahr 96 Häuser gefertigt und montiert werden. Die Vertriebsbemühungen haben auch dazu geführt, dass der aktuelle Auftragsbestand zu einer Auslastung bis Ende des Jahres 2024 führt. Es ist tendenziell festzustellen, dass sich der Umsatz pro Haus im Vergleich zum Vorjahr steigert. Die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr ist um T€ 756 (rd. 2,6 %) auf T€ 29.541 gestiegen. Die Preise auf der Beschaffungsseite konnten durch gezieltes Einkaufsmanagement und Preiserhöhungen auf der Absatzseite nur eingeschränkt abgefangen werden. Der Materialeinsatz-Prozentsatz vermindert sich von 64,5% auf 63,8 %. Die Personalkosten und sonstigen Aufwendungen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr absolut um T€ 476. In Relation zur Gesamtleistung war bei den Personalkosten eine Verminderung um 0,7 % auf 20,7 % zu verzeichnen. Die finanzielle Situation konnte zum Jahresende 2023 durch den erwirtschafteten Cash-Flow stabil gehalten werden. Da zum Jahresende eine hohe Anzahl nicht fertig gestellter Häuser bestand, lagen teilweise echte Vorauszahlungen von Kunden vor. In folgenden Bereichen wurden Investitionsmaßnahmen getätigt:
Die halbfertigen Arbeiten haben sich zum Jahreswechsel um T€ 911 auf T€ 17.941 erhöht. Der Personalstand war stabil. Die Personalstatistik zum 31. Dezember 2023 zeigt folgendes Bild:
B. Darstellung der Lage der Gesellschaft 1. Darstellung der Vermögenslage Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.887 TEUR erhöht. Die Zusammensetzung des Gesamtvermögens zum Bilanzstichtag ist vor allem durch hohe unfertige Leistungen gekennzeichnet. Die Erhöhung des Eigenkapitals um 70 TEUR ist auf das positive Ergebnis zurückzuführen. Die Eigenmittelquote war positiv mit 2,5 %. Das Stammkapital beträgt unverändert 100 TEUR. 2. Darstellung der Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um 3.783 TEUR erhöht. Bei der Gesamtleistung war eine Steigerung von 756 TEUR zu verzeichnen. Die Materialquote (Materialaufwand/Gesamtleistung) ist gegenüber dem Vorjahr von 64,5 % auf 63,8 % gesunken. Der Personalaufwand hat sich um 36 TEUR auf 6.126 TEUR vermindert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 512 TEUR gestiegen. Die Abschreibungen verringerten sich um 4 TEUR. Das Ergebnis nach Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr von -102 TEUR auf 77 TEUR verbessert. Der EBIT hat sich um 20 TEUR, der EBITDA um 16 TEUR gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Die Umsatzrentabilität (Jahresergebnis/Gesamtleistung) liegt bei 0,2 % und damit über der des Vorjahres. Weiterhin wurden die Risikovorsorge im Bereicht Prozesse, Gewährleistungen und Forderungsausfälle aufrechterhalten. 3. Darstellung der Finanzlage Der Cash-Flow des Geschäftsjahres betrug 423 TEUR gegenüber 253 TEUR im Vorjahr. Die getätigten Investitionen konnten aus dem laufenden Cash-Flow finanziert werden. Kontokorrentkredite wurden in geringem Umfang in Anspruch genommen. Skontierungsmöglichkeiten wurden voll ausgenutzt. Den Abschreibungen von 388 TEUR stehen Investitionen von 252 TEUR gegenüber. Zusammengefasste Cash-Flow-Rechnung:
4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Auftrag, operatives Ergebnis, operative Ergebnismarge sowie Cashflow basierend auf dem internen Berichtswesen heran. Auf Basis der internen Daten erfolgt für jeden Auftrag eine Vor- und Nachkalkulation. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. Der Unternehmenswert wird neben den finanziellen Kennzahlen maßgeblich durch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren beeinflusst. Wir versuchen diese nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, die Beziehungen des Unternehmens zu Kunden und Mitarbeitern zu erfassen und bestmöglich zu entwickeln. Letztendlich ziehen wir aus diesen Indikatoren Rückschlüsse, inwiefern das Unternehmen:
Diese Aspekte sind nach Überzeugung des Unternehmens ein wesentlicher Baustein dafür, dass wir auch in Zukunft eine Spitzenposition in unseren Marktsegmenten halten. C. Prognosebericht Der Auftragseingang am Ende des Jahres 2023 und zu Beginn des Jahres 2024 ist als konstant anzusehen. Aufgrund der hohen Auftragsvorlage ist für 2024 dennoch eine gute Kapazitätsauslastung zu erwarten. In unserer Planung gehen wir von einer Gesamtleistung auf Vorjahresniveau aus. Wir haben noch einen Auftragsvorlauf für bis zu 12 Monate. Aufgrund der zum Teil besseren Einkaufspreise bei den Rohstoffen werden die meisten dieser Aufträge kostendeckend sein. Wir erwarten für 2024 aufgrund dessen ein ausgeglichenes Ergebnis. Investitionen sind in einzelnen Bereichen geplant und sollen dem rationelleren Produktionsablauf dienen. Unter Berücksichtigung dieser Annahmen gehen wir für das Jahr 2024 von einer eher verhaltenen Entwicklung der Weltkonjunktur um ca. 2% aus. Diese würde damit deutlich unter dem langfristigen Trend zurück liegen. Wir erwarten keine nennenswerten positiven Impulse durch staatliche Stimuli oder eine signifikante Entspannung bei Energie- und Rohstoffpreisen. Wir werden auch zukünftig stets in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. D. Chancen- und Risikobericht a) Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten, insbesondere durch den Ukraine-Konflikt sowie die Inflation weiter verstärken und sollte sich dadurch die Konjunktur über einen längeren Zeitraum abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus könnten für uns Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Ertragsorientierte Risiken Grundsätzliche Ertragsrisiken für das Unternehmen sehen wir in einem schwierigeren Branchenumfeld, in einem weiter anhaltend scharfen Wettbewerb und den noch nicht abzuschätzenden Auswirkungen der globalen Krise. Weitere Risiken der voraussichtlichen Entwicklung liegen in dem steigenden Zinsniveau sowie den bereits deutlichen Preissteigerungen auf der Beschaffungsseite, verbunden mit einer spürbaren Verknappung bei Baustoffen und bei Subunternehmerleistungen. Auch wird im Jahr 2024 mit tariflichen Lohnerhöhungen zu rechnen sein. Unser Ziel ist es, durch die Fokussierung auf Qualität und Service diesem Druck zu begegnen. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der ausgewogenen Unternehmensfinanzierung sehen wir derzeit keine Zinsänderungsrisiken. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten, solange ein - wie im gegenwärtigen Zeitpunkt - außerordentlich großes Angebot an Liquidität am Markt vorhanden ist. b) Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität und Service begegnen. Des Weiteren planen wir unsere Expertise verstärkt auch im Bereich der Aufstockung bestehender Häuser einzusetzen. c) Gesamtaussage Ein institutionalisiertes monatliches Reporting stellt sicher, dass Abweichungen vom Plan unverzüglich festgestellt und analysiert werden. Auf diese Weise können, falls notwendig, Gegenmaßnahmen unmittelbar eingeleitet werden. Bestandsgefährdende Risiken, die über die allgemeinen Branchen- und Unternehmensrisiken hinausgehen, oder einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, liegen aus Sicht der Geschäftsleitung nicht vor. Im operativen Geschäft stehen Ertragschancen auch Risiken gegenüber, die im Falle des Eintretens negative Auswirkungen auf die Lage der Gesellschaft haben können. Ohne Bestands gefährdend zu sein, bestehen Risiken im Absatzbereich (Preisdruck, Konjunkturrisiken, Nachfragerückgang), auf der Einkaufsseite (steigende Personalkosten, steigende Energiekosten), im Finanzbereich (Ausfallrisiken von Kundenforderungen, Auftragsstornierungen) und für das gesamte Unternehmen aus der Änderung von rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen. Für die Ertragslage der Betriebe der Fertighausbranche wird es entscheidend sein, ob es gelingt, trotz Finanzkrise höhere Preise für Leistungen am Markt zu erzielen und damit die gestiegenen Kosten für Material, Subunternehmerleistungen, Energie und Personal wenigstens zum Teil an die Kunden weiterzugeben. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen. Durch ein Planungs- und Berichtswesen ist sichergestellt, dass die Geschäftsleitung mögliche Risiken zeitnah erkennen und notwendige Gegenmaßnahmen ergreifen kann. E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Echte Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden in der Regel innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Auf die konsequente Einhaltung des Vier-Augen-Prinzips und auf Beachtung gesetzlicher Compliance-Standards wird geachtet. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass Unregelmäßigkeiten im Finanz- und Rechnungswesen von vornherein verhindert werden. F. Sonstige Angaben 1. Forschung und Entwicklung Die Angaben zu Forschung und Entwicklung werden aus Konkurrenzgründen unterlassen. 2. Zweigniederlassungen Die Lehner Haus GmbH unterhält keine Zweigniederlassungen.
Heidenheim, 13. März 2024 Lehner Haus GmbH -Geschäftsleitung- Thomas Lehner Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersPrüfungsurteile An die Lehner Haus GmbH, Heidenheim Wir haben den Jahresabschluss der Lehner Haus GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lehner Haus GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidenheim, den 15.03.2024 RHK
Russ Haible Kubina PartG mbB
Kubina, Wirtschaftsprüfer |
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