mediabit GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Hörhammer seit 18.8.2023 | Geschäftsführer |
Günter Maier seit 28.3.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 32.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
mentIQ GmbHAschheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Seit 2007 steht mentIQ für intelligentes Datenmanagement. mentIQ konzipiert, realisiert und unterstützt intelligente Lösungen für effizientes und zukunftsweisendes Daten- und Informationsmanagement. Unser Portfolio erstreckt sich von der Beratung der Kunden zu künftigen Datenmanagement-Strategien über den Vertrieb und die Realisierung entsprechender Lösungen wie Speichern, Sichern und Aufbewahren von Daten, bis hin zu Services, die es unseren Kunden ermöglichen, mehr Wert aus solchen Lösungen zu erlangen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Im vergangenen Geschäftsjahr hat die mentIQ GmbH den weitaus größten Teil der Umsätze in Deutschland erzielt. Aufgrund dessen werden sich die nachfolgenden Ausführungen zur gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Entwicklung ausschließlich auf den deutschen Markt beziehen. Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen. Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2021 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 2,7 % höher als im Jahr 2020. 2. Branchenbezogene Entwicklung Im vierten Quartal 2021 berichten die Unternehmen der Informationswirtschaft überwiegend von einer weiter verbesserten konjunkturellen Lage, blicken aber auch etwas weniger optimistisch in die Zukunft. Der ZEW Stimmungsindikator steigt im Vergleich zum Vorquartal leicht um 1,4 Punkte und erreicht damit einen Stand von 66 Punkten. Der Branchenverband BITKOM verzeichnete in seinen ITK-Marktzahlen im deutschen IT-Markt insgesamt ein Wachstum von 2,7%. In den für die Gesellschaft relevanten Bereichen IT-Hardware (+8,3%) Software (+8,0%) und IT-Services (+3,7%) war jeweils ein solides Wachstum zu verzeichnen. Für 2022 wird mit einer weiteren Verbesserung gerechnet. 3. Geschäftsverlauf mentIQ erwirtschaftet seine Umsätze gleichermaßen mit Unternehmen aus dem gehobenen Mittelstand, Konzernen, öffentlichen Auftraggebern und weniger spezialisierten IT-Dienstleistern. Die Gesamtleistung stieg um ca. 30% auf ca. 19.6 Mio. €, das EBIT lag bei T€ 839 im Vergleich zu T€ 240 im Vorjahr, damit wurden die selbst gesteckten Ziele deutlich übertroffen. Nach der Corona-bedingten Zurückhaltung bei Investitionen in Rechenzentrums-Infrastrukturen 2020 wurden 2021 vermehrt Projekte zur Modernisierung und verstärkten Digitalisierung in Angriff genommen. Insbesondere die deutliche Zunahme an Cyber Attacken stärkte die Nachfrage nach Datensicherungs- und Cyber Resilience Lösungen von mentIQ. Der Fachkräftemangel bei Kunden in diesem Umfeld steigerte die Bereitschaft derartige Lösungen als Services (Backup as a Service) zu beziehen und so eine langfristige Vertragsbindung einzugehen. Der Umsatz mit Software und Services konnte daher entsprechend gesteigert werden. Einzig die Lieferverzögerungen bei IT-Hardware bremsten das Wachstum zum Jahresende leicht. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung der mentIQ GmbH werden die Kennzahlen der prozentualen Umsatz- Rohertrags- und EBIT-Entwicklung herangezogen. 5. Forschung und Entwicklung Für die weitere Verbesserung der Serviceprozesse und den Ausbau des Managed-Services-Portfolios werden kontinuierlich interne Entwicklungen an der eigenen Service-Plattform und entsprechenden Cloud-Lösungen vorgenommen. Im Sommer 2021 wurden alle Bestandteile der eigenen produktiven IT und gemanagte Kundensysteme in ein hochmodernes Rechenzentrum in Aschheim verlagert, um so die Sicherheit weiter zu erhöhen und eine Skalierung entsprechend der steigenden Nachfrage zu gewährleisten. 6. Lage Trotz vorsichtiger Planungen konnte mentIQ nach dem gedämpften Geschäftsverlauf 2020 bereits 2021 und somit ein Jahr früher als erwartet, wieder das Vor-Krisen Niveau erreichen. Es zeigte sich, dass das Geschäftsmodell der mentIQ krisensicher ist und auch unter schwierigen Bedingungen positive Ergebnisse erwirtschaftet werden. Insbesondere der Anteil wiederkehrender Umsätze durch die Erbringung eigener Services und langfristige Managed Service Verträge zeigen nachhaltig die in den vergangenen Geschäftsjahren gelungene Positionierung der Gesellschaft. Zudem konnten neue, große Kunden und Infrastrukturprojekte gewonnen werden. Die Positionierung als Spezialist für Cyber-Recovery Lösungen und Services war dabei sehr erfolgreich. Die wirtschaftliche Lage der mentIQ GmbH ist solide und grundsätzlich geprägt von der stabilen Realisierung von Prognosen. a. Ertragslage Das Rohergebnis ist von 2020 auf 2021 um 36,5% von T€ 4.077 auf T€ 5.566 gestiegen. Dies ist vor allem auf die gestiegene Investitionsbereitschaft der Kunden bei Infrastruktur- und Software-Projekten sowie die verbesserten Bedingungen bei der Durchführung von Professional Services zurückzuführen. Die Kosten stiegen um ca. 23,5% von ca. T€ 3.928 auf ca. T€ 4.852. Ursache sind vor Allem höhere Personalkosten durch zusätzliche Mitarbeiter und gestiegene variable Gehälter sowie erhöhte Werbe- und Reisekosten. So konnte ein positiver EBIT in Höhe von 866 T€ erzielt werden, was einer Steigerung um ca. 260% gegenüber dem Vorjahr entspricht. b. Finanzlage Die Liquidität war im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Sämtliche Zahlungsverpflichtungen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr fristgemäß erfüllt. Es wurden im Zuge der Corona Pandemie keine staatlichen Hilfen, KFW-Kredite oder Kurzarbeit in Anspruch genommen. Zur Finanzierung langlaufender Managed Service Verträge wurden vereinzelt Instrumente wie Leasing und Factoring genutzt. c. Vermögenslage Die Bilanzsumme 2021 hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2020 kaum verändert (-T€ 229 auf T€ 9.866). Das Eigenkapital hat sich aufgrund einer Ausschüttung im Frühjahr 2021 auf T€ 2.571 verringert. Die Eigenkapitalquote beträgt 26,1%. Das Anlagevermögen 2021 sank leicht auf T€ 297. Das Umlaufvermögen 2021 ist geringfügig um T€ 163 gegenüber dem 31. Dezember 2020 auf T€ 9.569 gesunken. Die Vorräte stiegen durch den Abschluss neuer langfristiger Managed Service Verträge an. Ein Gesellschafterdarlehen über T€ 600 wurde zurückbezahlt. Die 2021 reduzierten sich zum Stichtag deutlich auf T€ 752 und entfallen überwiegend auf sonstige Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten inklusive der passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind um T€ 748 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken. Die Verbindlichkeiten aus Steuern und Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich. II. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Jedes unternehmerische Handeln ist durch Chancen und Risiken geprägt. Wir wollen sinnvolle Chancen wahrnehmen und geschäftliche Risiken möglichst begrenzen. Das Risikomanagement ist mit der unternehmensweiten Organisation und den Geschäftsprozessen berücksichtigt. Das allgemeine Schadensrisiko ist durch die bestehenden Versicherungen ausreichend abgedeckt. Der Versicherungsschutz wird regelmäßig an die aktuellen Gegebenheiten angepasst, zuletzt insbesondere vor dem Hintergrund steigender Cyber-Bedrohungen. Der wirtschaftliche Erfolg ist zwar mit einigen großen Kunden verbunden, jedoch besteht keine Abhängigkeit von einzelnen Kunden und langfristige Verträge erhöhen die Planbarkeit. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind in den letzten Jahren nicht aufgetreten. Zudem besteht bereits eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Die Verteilung des Kundenstamms über unterschiedlichste Branchen verringert das Risiko durch branchenspezifische Ereignisse. Risiken bestehen insbesondere in der Sicherstellung der Akquisition neuer und der ausreichenden Qualifizierung unserer bestehenden Mitarbeiter. Dem wirken wir durch vorausschauende Personalsuche und fortlaufende interne und externe Qualifizierungsmaßnahmen entgegen, um den hohen Standard aufrecht zu erhalten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter der Nutzung von Lieferantenskonti gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Minimierung der Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. 2. Chancenbericht Daten tragen einen erheblichen Teil zum Erfolg eines Unternehmens bei. Sie sind Asset und Verpflichtung zugleich. Die Bedeutung dieser Daten steigt mit wachsender Digitalisierung während die Risiken durch den starken Anstieg der Cyber-Kriminalität zunehmen. Mit unseren hoch qualifizierten Mitarbeitern, die vielfach auf eine langjährige Unternehmenszugehörigkeit zurückblicken, verfügen wir über eine tiefe Wissensbasis zum Management dieser Daten. Mit diesem auf dem Markt seltenen, aber gefragten Wissen und einem gezielt gestalteten Produkt- und Serviceportfolio wollen wir unsere Kunden als kompetenter Partner auf dem Weg der digitalen Transformation begleiten und mit ihnen wachsen. Die größten Chancen für neue Geschäftsmöglichkeiten sehen wir dabei vor allem in der Erbringung hochwertiger und langfristiger Managed-Services und modernen Lösungen rund um die Cloud. Nicht zuletzt die Auswirkungen der Corona Pandemie haben die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft beschleunigt. Dies erhöht den Bedarf an Schutz vor Ransomware und Cyber-Attacken, die auch durch die aktuellen politischen Verwerfungen im Zuge des Krieges in der Ukraine stark ansteigen. Hierfür hat mentIQ frühzeitig Lösungen und Services entwickelt, um Kunden als Spezialist bestmöglich unterstützen zu können. Das Portfolio und die Service Strategie des Unternehmens sowie die selbst entwickelten Monitoring Lösungen sind für diesen steigenden Bedarf bestens positioniert. 3. Gesamtaussage zu Chancen und Risiken Im Wesentlichen sind die Risiken in den letzten Jahren unverändert geblieben. Aus heutiger Sicht kann die mentIQ GmbH diese durch gezielte Gegenmaßnahmen begrenzen und kontrollieren. Aus der Betrachtung ergeben sich gegenwärtig keine bestandsgefährdenden Risiken. Um dies in kurzer und mittelfristiger Zukunft ebenfalls gewähren zu können, existieren Systeme und Prozesse im Bereich des Risikomanagements, welche sich bislang bewährt haben. Bei Betrachtung der Chancen wird deutlich, dass wir uns intensiv mit dem Marktumfeld und den Entwicklungen dazu beschäftigen. Die daraus resultierenden, noch nicht genutzten Potenziale planen wir in den nächsten Jahren auszuschöpfen. Des Weiteren stehen kritische interne Erfolgsfaktoren und Kostenbewusstsein im Fokus. Insgesamt überwiegen die Chancen die Risiken deutlich. IV. Prognosebericht Die Nachwirkungen der Corona Pandemie sind inzwischen besser abzuschätzen und beziehen sich überwiegend auf die Behinderung und Unterbrechungen von Lieferketten. Durch den Krieg in der Ukraine entsteht eine neue Gefahr für die Entwicklung der weltweiten Wirtschaft. In der Frühjahrsprojektion der Bundesregierung (27.04.2022) wird nur noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 2,2 Prozent erwartet, für 2023 ein Wachstum von 2,5 Prozent. Im Januar hatte die Bundesregierung im Jahreswirtschaftsbericht noch mit einem Wachstum von 3,6 Prozent in diesem Jahr gerechnet. Eine baldige Entspannung bei den hohen Verbraucherpreisen ist nicht zu erwarten. Für 2022 wird mit einer Inflationsrate von 6,1 Prozent gerechnet. 2023 liegt die Inflationsrate gemäß Prognose mit 2,8 Prozent wieder deutlich niedriger. Angeheizt von massiv gestiegenen Energiepreisen stieg die Inflationsrate im März 2022 auf 7,3 Prozent. mentIQ unterhält keine direkten oder indirekten Geschäftsbeziehungen nach Russland oder in die Ukraine und ist so nicht unmittelbar betroffen. Die Bedeutung der Energiekosten ist für die Geschäftstätigkeit zu vernachlässigen. Für das Geschäftsjahr 2022 wurde für die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz-, Rohertrags- und EBIT-Entwicklung eine Prognose aufgestellt, die ein moderates Wachstum enthält. Aufgrund der in den zurückliegenden Jahren gewonnenen Erfahrungen im Umgang mit derartigen Krisen und der positiven geschäftlichen Entwicklung im 1. Quartal 2022 sind wir trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds zuversichtlich, dass wir unsere Wachstumsziele für 2022 erreichen werden. Das Geschäftsmodell mit vielen langfristigen Verträgen garantiert Stabilität und Profitabilität auch in schwierigen Phasen. Derzeit ergeben sich weiterhin keine Anhaltspunkte für eine dauerhafte negative Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Dank unserer Expertise mit den bestens ausgebildeten Mitarbeitern und unserer vollständig kundenzentrischen Ausrichtung sind wir optimistisch, dass wir auch weiterhin bestens auf derartige Herausforderungen vorbereitet sind und den Wachstumskurs in der Folge fortsetzen können. Die in 2021 trotz der Pandemie durchgeführten Investitionen in zusätzliche Mitarbeiter, die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells und der eigenen Service Plattform sowie ein entsprechendes Marketing werden diesen Kurs auch zukünftig unterstützen.
Dornach, den 06. Mai 2022 gez. Günter Maier, Geschäftsführer gez. Dietmar Theodor Ulrich, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gem. § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren. Von den größenabhängigen Erleichterungen bei der Erstellung des Anhangs gem. § 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. C. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 233.578,02 Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 356.562,63 Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind mögliche Einzelrisiken angemessen und ausreichend berücksichtigt worden. Es wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 354 (im Vorjahr TEUR 925) für noch nicht abgerechnete Leistungen von Lieferanten, TEUR 69 (im Vorjahr TEUR 76) für Urlaub, TEUR 11 (im Vorjahr TEUR 11) für Aufbewahrungskosten, TEUR 261 (im Vorjahr TEUR 30) für Provisionen und Boni Mitarbeiter, TEUR 38 (im Vorjahr TEUR 37) für Abschluss- und Prüfungskosten sowie TEUR 10 (im Vorjahr TEUR 0) für Berufsgenossenschaften gebildet. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
D. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Geschäftsführer: Günter Maier, technischer Informatiker, München Geschäftsführer: Dietmar Ulrich, Feingeräteelektroniker, München Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Befreiungsmöglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 620.177,28 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrag 1.648.952,31 ergibt sich ein Betrag von 2.269.129,59 EUR, der zu verwenden ist. Die Gesellschafterversammlung schlägt vor, den Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Die Nachwirkungen der Corona Pandemie sind inzwischen besser abzuschätzen und beziehen sich überwiegend auf die Behinderung und Unterbrechungen von Lieferketten. Die Auswirkungen des Ukraine Kriegs sind noch nicht abschließend zu beurteilen. Aufgrund des stabilen Geschäftsmodells mit vielen langfristigen Verträgen und der positiven Entwicklung im ersten Quartal 2022 es ist jedoch davon auszugehen, dass das geplante Wachstum realisiert werden wird. Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Dornach, den 06. Mai 2022 gez. Günter Maier, Geschäftsführer gez. Dietmar Theodor Ulrich, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.05.2022 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die mentIQ GmbH, Aschheim Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der mentIQ GmbH, Aschheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der mentIQ GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor meiner erneuten Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird. Ich weise diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
München, den 13. Mai 2022 Dr. Thomas Kantenwein, Wirtschaftsprüfer |
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