Glaswald GmbH
Selbe AdresseForstwirtschaft
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Buchner seit 13.11.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Willy Kunzer GmbHForstinningJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Willy Kunzer GmbH wurde am 30.06.1980 gegründet und hat ihren Sitz in Forstinning. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2022/2023 nicht verändert. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Willy Kunzer GmbH ist der Handel und die Vermittlung von technischen Ausrüstungsprodukten, insbesondere von Werkzeugen, Werkstattausrüstung sowie Verbindungstechnik sowie der Neueinführung solcher Produkte. Die Strategie der Willy Kunzer GmbH bezieht sich auf: - Sicherstellung der Verfügbarkeit der Ware - Optimierung der Logistikkette - Eingliederung relevanter Neuprodukte in den Märkten Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft In 2022 wurde die Weltwirtschaft bei einem Zuwachs der globalen Wirtschaftsleistung von 3,4% stark durch den Krieg in der Ukraine und den damit verbundenen Sanktionen sowie den hohen Inflationsraten beeinflusst. Die deutsche Wirtschaft verzeichnete ein Konjunkturplus mit 1,8%. Sie wurde durch stark gestiegene Energiepreise, die Verteuerung zahlreicher Rohstoffe und zunehmender Liefer- und Materialengpässe erheblich belastet. In der ersten Jahreshälfte 2023 wirkte sich die nach wie vor auf einem hohen Niveau befindliche Inflation und und die als Reaktion restriktiver gewordene Geldpolitik bremsend auf die Weltkonjunktur aus. Die deutsche Wirtschaft stagnierte. Rückgang beim privaten Konsum aufgrund der hohen Preise, rückläufige Exportnachfrage und niedrige Investitionen aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus wirkten sich negativ auf die Wirtschaftsdynamik aus. Entwicklung der Branche Vor allem die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, die anhaltenden Lieferkettenstörungen und Angebotsengpässe sowie die nachlassende Konjunkturdynamik prägten den internationalen Automobilmarkt in 2022. Der weltweite Pkw-Markt kam in der Folge über das Vorjahresniveau nicht hinaus. Der europäische Absatzmarkt verzeichnete im Vergleich zum bereits geringen Vorjahresvolumen einen Rückgang von rund 4%. Im ersten Halbjahr 2023 haben sich die weltweiten Märkte erholt. Vor allem der europäische Pkw-Markt verzeichnete ein deutliches Wachstum. Einschätzung der Unternehmensleitung Die Geschäftsentwicklung der Willy Kunzer GmbH war insgesamt sehr zufriedenstellend. Aufbauend auf der herausragenden Geschäftsentwicklung im Vorjahr konnten Umsatz und Ergebnis trotz des schwierigen Marktumfeldes auf sehr hohem Niveau gesteigert werden. Der Absatz von Ausrüstungsprodukten, insbesondere von Werkzeugen, Werkstattausrüstung sowie Verbindungstechnik hat sich durch intensive Marktbearbeitung und verstärktes Internetgeschäft positiv entwickelt. Wesentliches Unternehmensziel war auch im Wirtschaftsjahr 2022/2023 die Stärkung der Kernkompetenzen wie Zuverlässigkeit und Lieferfähigkeit. Wie in den Vorjahren wurde das Wachstum auf den bestehenden Vertriebs- und Lagerflächen erwirtschaftet. Für für das folgende Wirtschaftsjahr wird mit einen ähnlichem Umsatz und Ergebnis gerechnet. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz-, und Vermögenslage 1. Ertragslage Die Umsatz- und Auftragsentwicklung war sehr erfreulich. Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um 5,05% gestiegen. Die Beschaffungsmarktpreise bewegten sich nahezu unverändert auf dem Niveau des Vorjahres. Die Personalkosten sind gegenüber den Vorjahr um 7,02% gesunken. Wir haben ein Jahresergebnis von EUR 3.400.510,99 nach Ertragsteuern erzielt. Damit konnte das Ergebnis des Vorjahres von EUR 2.536.727,96 um EUR 863.783,03 (34,05%) gesteigert werden. 2. Finanzlage Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr jederzeit sehr gut. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Berichtszeitraum EUR 2.715.123,39 (Vorjahr: EUR 2.114.826,34), der Cashflow aus der Investitionstätigkeit EUR -173.483,20 (Vorjahr: EUR 97.516,21), der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit EUR -2.000.000,00 (Vorjahr: EUR -1.000.000,00). Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Hervorzuheben ist, dass Investitionen ohne Fremdmitteln finanziert werden können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf EUR 12.519.034,07. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr (EUR 11.183.707,38) um 11,94% erhöht. Somit hat sich des Gesamtvermögen gegenüber dem Vorjahr um EUR 1.335.326,69 bzw. um 11,94% erhöht. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 1,73% gekennzeichnet. Die Immateriellen Vermögenswerte verringerten sich um EUR 314,00 auf EUR 7,00. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um EUR 88.448,00 auf EUR 216.231,00. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um EUR 1.245.268,12. Es entfallen 27,81% der Bilanzsumme auf Vorräte. Einer der Erfolgsfaktoren unseres Unternehmens ist, dass sich durch die hohe Vorratshaltung eine aus Kundensicht optimierte Verfügbarkeit der Handelswaren ergibt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um EUR 1.443.311,82. Infolge des hervorragenden Debitorenmanagement und der daraus resultierenden zügigen Kundenzahlungen sind diese vergleichsmäßig niedrig. Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Die Kapitalstruktur ist durch eine hohe Eigenkapitalquote von 77,47% gekennzeichnet. Das Eigenkapital erhöhte sich im Berichtsjahr um EUR 1.400.510,99 auf EUR 9.697.979,19. C. Prognosebericht Die in 2021/2022 erstellte Prognose für 2022/2023 ist übertroffen worden. Durch die solide Kapitalstruktur, den Kundenstamm und die im wesentlichen durch eigene Nachwuchsarbeit zusammengestellten Mitarbeiter hat sich das Jahr 2022/2023 sehr positiv entwickelt. Die gesetzten Absatzziele und Ergebnisziele konnten weitgehend erreicht werden. Die internationalen Automärkte haben sich zwar im Vergleich zum Vorjahr wieder leicht erholt, jedoch können die Auswirkungen der geopolitischen Spannungenen, der Inflation und der anhaltend hohen Zinsern nicht verlässlich prognostiziert werden. Daher ist die Entwicklung des Gebrauchtwagenmarktes in Deutschland sehr schwer vorauszusehen. Der Gebrauchtwagenmarkt ist eine reparaturintensive Branche. Die steigenden Reparaturen und Instandhaltungskosten wirken sich direkt positiv auf das Geschäft unserer Hauptzielgruppe aus. Im Bereich der Kosten rechnen wir mit nur geringfügigen Erhöhungen. Im Personalbereich wird die Personalpolitik der Entwicklung der Marktlage angepasst. Geplante Investitionen sollen aus dem operativen Cashflow finanziert werden. Wir erwarten dadurch eine weitere Verbesserung des Finanzergebnisses. Die Vermögenslage wird voraussichtlich keinen großen Veränderungen unterliegen. Basierend auf den obigen Annahmen erwarten wir für das Wirtschaftsjahr 2023/2024 bei einen vergleichbaren Umsatz ein Jahresergebnis auf dem Niveau des Vorjahres. Durch unsere solide Kapitalstruktur, unseren Stammkunden sowie die derzeitige Auftragslage sehen wir uns für den verschärften Wettbewerb gut gerüstet. Unser Ziel ist eine Erhöhung des Marktanteils und ein Ausbau unserer Position in allen relevanten Märkten. Für die Wirtschaftsjahre ab 2024/2025 rechnen wir derzeit mit einem gemäßigtem Wachstum. Die Jahresergebnisse sollen wenigstens auf dem bisherigen Niveau gehalten werden. D. Risikobericht Als Risiken versteht die Willy Kunzer GmbH aus der Ungewissheit über zukünftige Entwicklungen resultierende interne oder externe Ereignisse, die sich negativ auf die Erreichung der Unternehmensziele auswirken können. Chancen sind mögliche Erfolge, die über die festgelegten Ziele hinausgehen und die Geschäftsentwicklung auf diese Weise begünstigen können. Risiken und Chancen sind untrennbar miteinander verbunden. So können beispielsweise Risiken aus verpassten oder nur schlecht genutzten Chancen entstehen. Umgekehrt ist etwa die Wahrnehmung von Chancen in dynamischen Wachstumsmärkten oder neuen Geschäftsfeldern stets mit Risiken verbunden. Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Wechselkursrisiken sind nicht in wesentlicher Höhe vorhanden, da die primäre Ausrichtung im europäischen Raum liegt. Das Unternehmen refinanziert sich überwiegend durch Eigenkapital, Lieferantenverbindlichkeiten oder Gesellschafterdarlehen. Aufgrund der Finanzierungsstruktur sind nennenswerte Zinsänderungsrisiken ebenso wenig gegeben wie kurzfristige Liquiditätsrisiken. Bedingt durch die Forderungsstruktur haben einzelne Forderungsausfälle keinen wesentlichen Einfluss auf die Ertragslage der Gesellschaft. Die verbleibenden Ausfallrisiken werden durch ständige Verbesserung des Forderungsmanagement minimiert. Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken: Die für die Handelsbranche wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer weiteren Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Mögliche Risiken für die Weltwirtschaft sehen wir in einem Wiederanstieg der Rohstoffpreise. Produktrisiken: Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, innovative Produkte zu vermarkten. Risikopotentiale für die Zukunft können sein: - Abhängigkeit von wenigen Umsatzträgern - Verschlechterung der Qualität des Materials - das Fehlen innovativer Produkte - geringer Deckungsbeitrag der Produkte Personalrisiken: Die Willy Kunzer GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Vor allem im Vertrieb und Einkauf besteht großer Bedarf an qualifizierten Personal, was unternehmensinterne Qualifizierungsmaßnahmen erfordert. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Bestandsgefährdende Risiken: Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar. Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale: Rechtliche Bestandsgefährdungsmerkmale sind derzeit nicht erkennbar. Folgende Punkte könnten jedoch künftig eine Gefährdung darstellen. Zur frühen Vermeidung werden die Themen und deren Entwicklung fortlaufend beobachtet, um hier bei Handlungsbedarf sofort Maßnahmen ergreifen zu können: - verschärfende gesetzliche Auflagen hinsichtlich der Produkthaftung - Schadensersatzklagen - Beschwerdeverfahren - Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften. Unterschrift der Geschäftsführung
Forstinning, den 09.07.2024 Thomas Buchner BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 267 in Verbindung mit §§ 276 und 288 Abs. 2 HGB zumindest teilweise Gebrauch gemacht. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gem. § 255 Abs. 2 bis 3 HGB) bilanziert. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis 800,00 Euro werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Der Ausweis der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennbetrag. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt und dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten beziehungsweise dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag bewertet. Dieser entspricht dem Börsen- oder Marktpreis. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennbetrag angesetzt. Guthaben in Fremdwährung sind mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Steuerrückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag passiviert und beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 10.000,00 (Vorjahr: EUR 10.000,00). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beträgt EUR 3.508,96 (Vorjahr: EUR 3.406,76). Dieser Betrag ist in voller Höhe dem Geschäftsführer zuzuordnen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 128.000,00 und ist unverändert gegenüber dem Vorjahr. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellung wurde nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck verwendet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz gemäß § 253 Absatz 2 HGB und beträgt 1,80%. Der Rententrend wurde mit 2% p. a. angenommen. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 90.756,00. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Verbindlichkeitsspiegel Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten. Die Vorjahresbeträge sind in Klammern angegeben.
Der unter der Position Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten gesichert. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Latente Steuern Vom Wahlrecht zur Aktivierung aktiver latenter Steuern gemäß § 274 Absatz 1 Satz 2 HGB wurde nicht Gebrauch gemacht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen § 285 Nr. 3a HGB Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen bedeutsame sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Mietvertrag für das Betriebsgrundstück in Höhe von brutto EUR 285.600,00 jährlich (Laufzeit bis 31.10.2018 mit automatischer Verlängerung um weitere fünf Jahre) und aus Leasingverträgen für die betrieblichen Pkw in Höhe von brutto EUR 45.570,40. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 34 , sie teilt sich wie folgt auf:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Thomas Buchner, Kaufmann, geführt. Geschäftsführerbezüge Durch die Inanspruchnahme der Schutzklausel gemäß § 286 Absatz 4 HGB erfolgen keine Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres 2022/ 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Forstinning, den 09.07.2024 Thomas Buchner sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Willy Kunzer GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Willy Kunzer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Willy Kunzer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle. Ich gebe gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass ich die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten habe, und erörtere mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf meine Unabhängigkeit auswirken, und sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen.
Wesel, 17.09.2024 Willy Bernd Tolkamp, vereidigter Buchprüfer |
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