Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 90949
Eingetragen
31.10.2001
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieForschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Gegenstand
Entwicklung von Software-Produkten, diesbezügliche Forschung und Entwicklung sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten und Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Eleanor Cavanagh-Lomas
seit 18.11.2025
Prokura
Luisa Diogo
seit 31.8.2017
Geschäftsführer
Andreas Dr. Hoffmann
seit 4.11.2015
Geschäftsführer
Orla Anne Murphy
seit 4.11.2015
Geschäftsführer
Prokura
Gregor Wiethaler
seit 31.10.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Synopsys International Limited
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Synopsys International Limited
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Synopsys GmbH

Aschheim

Amtsgerichts München, HRB 90949

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2023 bis zum 31.10.2024

Anlagenverzeichnis

Jahresabschluss zum 31. Oktober 2024 und Lagebericht

Bilanz zum 31. Oktober 2024

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. November 2023 bis 31. Oktober 2024

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024

Allgemeine Auftragsbedingungen

2 Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Als Ergebnis unserer Prüfung haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Synopsys GmbH, Aschheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Synopsys GmbH, Aschheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Oktober 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2023 bis zum 31. Oktober 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Synopsys GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. November 2023 bis zum 31. Oktober 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Oktober 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. November 2023 bis zum 31. Oktober 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß 8& 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit 8 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordanungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit 8 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

München, den 17. Januar 2025

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

 

gez. Wiegratz
Wirtschaftsprüfer

gez. Mühlhuber
Wirtschaftsprüfer

Bilanz

Aktiva

31.10.2024 31.10.2023
EUR EUR TEUR TEUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Einbauten in fremde Gebäude 4.459,00 12
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.799.034,00 11.456
3. Anlagen im Bau 672.545,65 116
4.476.038,65 11.584
4.476.038,65 11.584
B. Umlaufvermögen
I, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.281.143,60 9.016,00
2. Sonstige Vermögensgegenstände 172.843,34 313,00
3.453.986,94 9.329
Il. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 7.049.810,51 2.538
20.503.797,45 11.867
C. Rechnungsabgrenzungsposten 318.947,91 337
25.298.784,01 23.788

Passiva

31.10.2024 31.10.2023
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I.. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 26
Il. Kapitalrücklage 8.140.638,67 8.141
IlI. Bilanzgewinn 3.741.545,10 2.228
11.907.748,36 10.395
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.356.313,14 137
2. Sonstige Rückstellungen 11.281.771,09 11.752
12.638.084,23 11.889
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 36.718,65 769
2. Sonstige Verbindlichkeiten 716.232,77 735
752.951,42 1.504
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0
25.298.784,01 23.788

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. November 2023 bis 31. Oktober 2024

2023/2024 2022/2023
EUR EUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 69.197.984,61 71.596
2. Sonstige betriebliche Erträge 3.600.161,57 368
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 3.007,46 (i. Vj. TEUR 0) -
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 47.392.481,67 47.746
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 5.823.216,36 53.215.698,03 5.643 53.389
- davon für Altersversorgung EUR 536.880,78 (i. Vj. TEUR 516) -
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.406.500,08 3.560
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.149.197,81 10.457
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 48.541,69 (i. Vj. TEUR 75) -
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 168.433,43 78
7. Ergebnis vor Ertragssteuern 7.195.183,69 4.636
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.582.064,04 -514
9. Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss 4.613.119,65 4.122
10. Gewinnvortrag (i.Vj. Verlustvortrag) 2.228.425,45 -1.894
11. Ausschüttung an Gesellschafterin -3.100.000,00 0
12. Bilanzgewinn 3.741.545,10 2.228

Anhang

A. Allgemeine Angaben

(1) Allgemeine Angaben über Inhalt und Struktur des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 90949 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Synopsys GmbH (Synopsys), Aschheim, zum 31. Oktober 2024 ist nach den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften gemäß 88 242 ff. und 88 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHGesetzes erstellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach $ 275 Abs. 2 HGB gewählt.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Als Nutzungsdauer werden hierfür drei Jahre zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Gegenstände nach der linearen Methode vorgenommen.

Einbauten in fremde. Gebäude werden über die Restlaufzeit des Mietvertrags abgeschrieben. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu EUR 1.000 werden grundsätzlich im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt.

Zinsen für Fremdkapital werden nicht aktiviert.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Etwaigen Forderungsausfallrisiken wird durch die Bildung von Wertberichtigungen auf Forderungen Rechnung getragen.

Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände sind mit Ihrem Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag darstellen.

Das Eigenkapital ist mit dem Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen zum Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst.. Die Aktivierung eines . Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden werden bei erstmaliger Erfassung mit dem durchschnittlichen Devisenkurs des Einbuchungsmonats bewertet. Zum Bilanzstichtag werden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr zum Dev18enkassamlttelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet (& 256a HGB).

Die Umsatzrealisation mit verbundenen Unternehmen erfolgt aufgrund vertraglicher Vereinbarung nach Kostenanfall zum Stichtag zuzüglich eines Margenaufschlags.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Sachanlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren ausschließlich wie im Vor- Jahr aus der Dienstleistungsverrechnung und bestehen. im Wesentlichen mit TEUR 2.763 (Vorjahr TEUR 6.417) gegen die alleinige Gesellschafterin Synopsys International Limited, Dublin, Irland. Weiter gibt es aufgrund des. Verkaufes von IT-Infrastruktur zu Buchwerten an die Synopsys' Netherlands BV ein Verkäuferdarlehen in Höhe von TEUR 5.758. Dieses Darlehen ist endfällig und hat eine Laufzeit von mehr als einem und weniger als fünf Jahren.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich in Höhe von TEUR 173 um Forderungen aus Umsatzsteuer.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Einzige Ausnahme ist das oben genannte Darlehen,

(3) Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Von diesen Guthaben sind TEUR 277 (Vorjahr TEUR 218) im Zusammenhang mit erhaltenen Mietavalen verpfändet.

(4) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 319 setzen sich hauptsächlich aus den Vorauszahlungen für Lieferanten von TEUR 319 zusammen.

(5) Eigenkapital

Am 1. Mai 2024 haben die Gesellschafter beschlossen, den Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von TEUR 4.122 auf neue Rechnung vorzutragen

(6) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 11.282 (Vorjahr TEUR 11.752) betreffen Rückstellungen für Personalkosten für variable Gehaltsbestandteile und Abfindungen in Höhe von TEUR 8.819(Vorjahr TEUR 9.182) und Urlaubsansprüche TEUR 1.048 (Vorjahr TEUR 1.114), Aufwendungen für Rückbaumaßnahmen in den gemieteten Geschäftsräumen TEUR 811 (Vorjahr TEUR 811), soziale Abgaben auf Rückstellungen für Personalkosten TEUR 374 (Vorjahr TEUR 392), für Reisekosten TEUR 37 (Vorjahr TEUR 93),-für ausstehende Rechnungen und Aufwendungen im Zusammenhang mit der Jahresabschlusserstellung und Prüfung TEUR 113 (Vorjahr TEUR 109) sowie andere sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 79(Vorjahr TEUR 51).

(7) Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten für Lieferungen und Leistungen betrugen TEUR 37.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 716 setzen sich im Wesentlichen aus den Verbindlichkeiten für das. ESPP-Programm (Mitarbeiteraktienkaufprogramm) (TEUR 585 zusammen. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich aus Immobilienmietverträgen in Höhe von TEUR 3.776 und Autoleasing von TEUR 97 zusammen.

C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der GuV

(1) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich im wesentlich aus dem Verkauf einer Abteilung an eine Konzernschwester in Höhe von TEUR 3.461 zusammen.

(2) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 2.582 bestehen aus den Aufwendungen für die Steuer für das Berichtsjahr.

D. Sonstige Angaben

(1) Zusammensetzung der Organe und deren Gesamtbezüge

Geschäftsführer(innen) der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023/24:

Herr Gregor Wiethaler, Area Sales and Marketing Director

Herr Prof. Dr. Andreas Hoffmann, Vice President, Solutions Group (Engineering)

Frau Orla Anne Murphy, Regional General Counsel - Europe

Frau Luisa Diogo, Regional Controller - Europe

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr 2023/24 TEUR 796.

(2) Anzahl der Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Service 81
Sales & Marketing 86
Research & Development 169
General & Administration 15
351

Im Vorjahr waren durchschnittlich 342 Mitarbeiter beschäftigt.

(3) Gewinnverwendung

Am 1. Mai 2024 haben die Gesellschafter beschlossen, den Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von TEUR 4.122 auf neue Rechnung vorzutragen.

(4) Mutterunternehmen und Konzernabschluss

Alleinige Gesellschafterin ist die Synopsys International Limited, Dublin, Irland. Der Jahresabschluss der Synopsys GmbH wird in den Konzernabschluss, für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen, der obersten Konzerngesellschaft Synopsys Inc., Mountain View, Kalifornien, USA, einbezogen, der bei der SEC in den USA offengelegt wird. Dieser ist in englischer Sprache auf der Homepage der Synopsys Inc. (www.Synopsys. com) erhältlich.

(5) Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers, das vollständig für Prüfungsleistungen verwendewurde betrug TEUR 49 (Vorjahr TEUR 44).

(6) Nachtragsbericht

Es sind keine Vorgängevön besonderer Bedeutung, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.

 

Aschheim, den 19. Dezember 2024

Die Geschäftsführung

Gregor Wiethaler

Luisa Diogo

Orla Anne Murphy

Prof. Dr. Andreas Hoffmann

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023/2024 wurde durch Gesellschafterbeschluss vom 10. März 2025 festgestellt. Es wurde beschlossen den Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2023/2024 in Höhe von EUR 3.741.545,10 auf neue Rechnung vorzutragen.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
31.10.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.10.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 183.742,57 0,00 0,00 0,00 183.742,57
II. Sachanlagen
1. Einbauten in fremde Gebäude 2.102.397,60 0,00 0,00 0,00 2.102.397,60
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.526.135,91 325.999,82 -10.260.036,78 206.396,60 23.798.495,55
3. Anlagen im Bau 115.625,80 763.316,45 0,00 -206.396,60 672.545,65
35.744.159,31 1.089.316,27 -10.260.036,78 0,00 26.573.438,80
35.927.901,88 1.089.316,27 -10.260.036,78 0,00 26.757.181,37
Kumulierte Abschreibungen
31.10.2023 Zugänge Abgänge 31.10.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 183.742,57 0,00 0,00 183.742,57
II. Sachanlagen
1. Einbauten in fremde Gebäude 2.090.165,60 7.773,00 0,00 2.097.938,60
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.070.001,91 2.398.727,08 -4.469.267,44 19.999.461,55
3. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
24.160.167,51 2.406.500,08 -4.469.267,44 22.097.400,15
24.343.910,08 2.406.500,08 -4.469.267,44 22.281.142,72
Buchwerte
31.10.2024 30.10.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Einbauten in fremde Gebäude 4.459,00 12.232,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.799.034,00 11.456.134,00
3. Anlagen im Bau 672.545,65 115.625,80
4.476.038,65 11.583.991,80
4.476.038,65 11.583.991,80

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Synopsys GmbH, Aschheim, (im Folgenden: "Gesellschaft") tritt als Repräsentantin für die Synopsys-Gruppe auf und vermittelt: Geschäfte mit konzerneigenen Softwareprodukten und erbringt in. diesem Zusammenhang Beratungs-, Schulungs- und Entwicklungsleistungen für verbundene Gesellschaften.

Als Vergütung für ihre Tätigkeit erhält die Gesellschaft Kostenerstattungen zuzüglich Margenaufschlägen, welche in Intercompany-Verträgen mit verbundenen Unternehmen vereinbart wurden.

Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft in angemieteten Räumlichkeiten in Aschheim. Niederlassungen bestehen in Aachen, Erfurt, Paderborn, Stuttgart, Berlin, Karlsfeld und München.

Die Gesellschaft tätigt keine eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung, sondern agiert ausschließlich im Rahmen der Leistungserbringung für verbundene Unternehmen. Einer anhaltend hohen Forschungs- und Entwicklungstätigkeit wird von Seiten der Geschäftsführung und der Konzernleitung weiterhin eine hohe Bedeutung beigemessen, um die Wettbewerbsfähigkeit in dem innovationsträchtigen Geschäftsumfeld weiter zu stärken.

B. Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf, Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die Branche der Informationstechnologie wächst nach Auffassung der Geschäftsführung weiterhin konstant.

Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft ist mittelbar bedingt durch die Entwicklung bei den Kunden der Konzerngesellschaften, für die die Gesellschaft im Rahmen der Intercompany-Verträge tätig ist, der Halbleiterindustrie.

Trotz der durchaus positiven Entwicklung in der Halbleiterindustrie hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023/2024 nur leicht sinkende Umsätze i. H. v. TEUR 69.198 (- TEUR 2.398 bzw. - 3,3%) erzielen können. Dies liegt an einer geringeren Zuweisung von Umsätzen vonseiten der Konzernmutter.

Für 2025 wird eine durchwachsene Branchenentwicklung mit einem Umsatzanstieg von 18% erwartet.

2. Lage der Gesellschaft

2.1 Vermögenslage

Der Anteil des Anlagevermögens (TEUR 4.476; Vorjahr: TEUR 11.584) am Gesamtvermögen beträgt im Berichtsjahr 17,7% und liegt damit unter dem Vorjahreswert von 48,7 %. Die prozentuale Veränderung resultiert aus einem gestiegenen Bestand des Umlaufvermögens 1. H. v. TEUR 8.637, während das Anlagevermögen. um TEUR -7.108 verringert ist. Die Reduzierung des Anlagevermögens sowie die Erhöhung des Umlaufvermögens ist hauptsächlich auf den Verkauf zu Buchwerten von IT-Infrastruktur an eine Konzernschwester mittels Verkäuferdarlehen zurückzuführen.

Die Investitionstätigkeit umfasste im' Geschäftsjahr im Wesentlichen Ersatzbeschaffungen von EDV-Hardware in Höhe von TEUR 763 (Vorjahr: TEUR 9.281). Weitere regeimäßige Investitionen für den Ersatz von EDV-Ausrüstung im Folgejahr sind geplant.

Der Anteil des Umlaufvermögens (TEUR 20.504; Vorjahr: TEUR 11.867) am Gesamtvermögen beläuft sich im Berichtsjahr auf 81,0% und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert (49,9%). Diese Veränderung ist auf eine Erhöhung des Barmittelbestands (TEUR 7.050; Vorjahr: TEUR 2.538) sowie die Erhöhung der Forderungen 'und sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 13.454; Vorjahr: TEUR 9.329) zurückzuführen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 13.454; Vorjahr: TEUR 9.329) erhöhten sich gegenüber dem 'Vorjahr um TEUR 4.125. Die Leistungsabrechnung und der Zahlungsausgleich mit den verbundenen Unternehmen erfolgen in der Regel nach Bedarf. Zum Stichtag war im Wesentlichen der Leistungsmonat Oktober 2024 in den Forderungen enthalten.

Das Eigenkapital erhöht 'sich von TEUR 10.395 auf TEUR 11.908. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich entsprechend von 43,7% im Vorjahr. auf 47,1% im Berichtsjahr. Weiter wurde im Geschäftsjahr eine Ausschüttung an die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 3.100 getätigt.

Das Fremdkapital verringert sich um TEUR 2 im Wesentlichen durch die Erhöhung der Steuerrückstellungen um TEUR 1.220 verursacht. Des Weiteren ist die Senkung der sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 471 zu erwähnen, im Wesentlichen durch die Senkung der Rückstellungen für Personalkosten für variable Gehaltsbestandteile und Abfindungen um TEUR 363 verursacht.

2.2 Finanzlage

Zum Stichtag weist die Gesellschaft ein positives Working Capital (Umlaufvermögen abzüglich Kurzfristiger Rückstellungen und Verbindlichkeiten) von TEUR 7.924 (Vorjahr; TEUR -716) aus. Das Working Capital ist insbesondere geprägt durch die Erhöhung des Umlaufvermögens im Vergleich zu den leicht gesunkenen Verbindlichkeiten. und gestiegenen Rückstellungen. Die Gesellschaft finanziert das langfristig gebundene Vermögen hauptsächlich durch Eigenkapital. Rückstellungen wurden im Wesentlichen für variable Gehaltsbestandteile und nicht genommenen Urlaub und Rückbauverpflichtungen gebildet. Mit Ausnahme der Rückbauverpflichtungen in Höhe von TEUR 811 ( Vorjahr: TEUR 811) sind die Rückstellungen innerhalb eines Jahres fällig.

Die laufenden Ausgaben werden durch die Weiterberechnung gemäß den bestehenden "Intercompany Marketing- and Services Ag reements" und "Research and Development Agreements" an die Konzerngesellschaften finanziert.

Die kurzfristige Liquiditätsplanung der Gesellschaft wird im Rahmen der Quartalsplanung mit der Muttergesellschaft abgestimmt. Aufgrund der konzerninternen Abrechnungs- und Zahlungsmodalitäten ist der Zufluss an finanziellen Mitteln genau planbar, sodass kein komplexes Finanzmanagement erforderlich ist.

Die Gesellschaft ist jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

2.3 Ertragslage

Insbesondere durch weiter verrechenbare Aufwendungen haben sich im Rahmen der bestehenden "Intercompany Marketing- and Service Agreements" und "Research and Development Agreements" mit den Konzerngesellschaften die Umsatzerlöse um TEUR 2.398 bzw. -3,3% auf TEUR 69.198 verringert.

Das Jahresergebnis hat sich von TEUR 4.122 auf TEUR 4.613 erhöht.

Die Personalaufwendungen sind auf TEUR 53.216 (im Vorjahr TEUR 53.389) leicht gesunken. .

Der durchschnittliche Mitarbeiterstand von aktuell 351 Mitarbeitern (Vorjahr: 342) ist gegenüber dem Vorjahr gleichgeblieben.

Die Abschreibungen haben sich auf TEUR 2.407 (im Vorjahr: TEUR 3.560) verringert. Dies ist auf den Verkauf IT-Infrastruktur zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 308 auf TEUR 10.149 verringert, im Wesentlichen durch die Reduzierung der Miet- und Mietnebenkosten i.H.v TEUR 2.085 und den Anstieg der Reisekosten i. H. v. TEUR 55.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben sich um TEUR 2.068 erhöht. Dies ist hauptsächlich auf die sonstigen betrieblichen Erträge zurückzuführen, in welchen der Verkauf einer Abteilung an eine Konzernschwester in Höhe von TEUR 3.461 abgebildet ist.

Aufgrund des gestiegenen Ergebnisses vor Steuern ist die Eigenkapitalrentabilität, gemessen am Ergebnis vor Steuern, von 44,60 % im Vorjahr auf 60,42 % im Geschäftsjahr gestiegen. Die Umsatzrentabilität, gemessen am Vorsteuerergebnis, ist im Vergleich zum Vorjahr auf 10,4% (Vorjahr: 6,5%) gestiegen.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist insgesamt geordnet,

2.4 Vergleich der Ertragslage mit der Prognose für das Geschäftsjahr 2023/2024 und finanzielle Leistungsindikatoren

Die Umsatzerlöse sind von TEUR 71.596 auf TEUR 69.198 gesunken. Die Prognose hinsichtlich einer stabilen Umsatzentwicklung ist erfüllt. Das Ergebnis vor Steuern hat sich von TEUR 4.636 auf TEUR 7.195 erhöht. Die Prognose hinsichtlich des Ergebnisses vor Steuern auf dem Niveau des Vorjahres wurde übertroffen, was das Resultat von innerkonzernlichen Optimierungen ist. Die Prognose von zukünftigen moderaten Wachstumschancen hat sich nicht bestätigt, aber es konnte das Vorjahresniveau im Wesentlichen gehalten werden.

C. Chancen- und Risiköobericht

Eigenen wirtschaftlichen Risiken ist die Gesellschaft nur in geringem Maße ausgesetzt. Diese Aussage stützt sich auf die. Tatsache, dass die Gesellschaft durch die bestehenden "Intercompany Marketing- and Service Agreements" und "Research and Development Agreements" nur indirekt über die Konzerngesellschaften von der Marktentwicklung abhängig ist. Allerdings ist die Gesellschaft von der Innovations- und Entwicklungstätigkeit sowie den strategischen Entscheidungen der Muttergesellschaft abhängig. Überschaubare Risiken sind von Seiten des Absatzmarktes zu erwarten, vor allem durch den zyklischen Geschäftsverlauf in der Halbleiterbranche, der mittelfristig Personalanpassungen bedingen könnte.

Das Ausfallrisiko der Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Hinblick auf die Verwendung von Finanzinstrumenten wird als nicht wesentlich erachtet, da bestandsgefährdende Risiken des Konzernverbunds nicht vorliegen.

Sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage oder bestandsgefährdende Risiken liegen darüber hinaus derzeit nicht vor.

Chancen ergeben sich insbesondere durch den wachsenden Markt sowie die Einbindung in die Synopsys-Gruppe, mit entsprechender Marktpräsenz.

D. Prognosebericht

Aufgrund der bestehenden "Intercompany Marketing- and Service Agreements" und "Research and Development Agreements" wird mit einer stabilen Umsatzentwicklung sowie einem Ergebnis vor Steuern auf dem Niveau von 2023/2024 für das nächste Geschäftsjahr gerechnet. Als Basis-der künftigen Entwicklung stellt sich vor allem eine weiterhin gleichbleibende Intensität der Forschungs- und Eniwicklungstätigkeiten des Mutterunternehmens dar. In der sich rasch entwickelnden IT-Branche legt auch das Mutterunternehmen in der überschaubaren Zukunft einen seiner Schwerpunkte auf weiter wachsende Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. Diese wird sich mittelbar auch auf die Ertragsentwicklung der Synopsys GmbH auswirken. Für das nächste Geschäftsjahr werden deshalb moderate Wachstumschancen gesehen.

 

Aschheim, den 19. Dezember 2024

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