Contitec Electronics Limited
Selbe AdresseGroßhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephanie Labbé seit 3.2.2022 | Prokura |
Dominic Bakic seit 21.9.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 37.77% | |
| 6.15% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bakic Packaging GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Bakic Packaging GmbH, MünchenA. Wirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung Gepflegtes Aussehen und ein schönes Zuhause sind den Menschen in Deutschland auch in schwierigen Zeiten wichtig. Der Wert der in 2023 im In- und Ausland verkauften Schönheits- und Haushaltspflegeprodukte stieg laut dem IKW (Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V.) um 8,4 Prozent auf 33,4 Milliarden Euro. Der Exportumsatz legte mit einem Plus von 8,1 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro zu, und der Inlandsumsatz erzielte ein Plus von 8,6 Prozent auf 21,1 Milliarden Euro. Im Geschäftsjahr 2023 zeigte sich das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland und Europa für die Kosmetikverpackungsindustrie dennoch als herausfordernd. Die anhaltende Inflation und gestiegene Energiepreise belasteten die Produktionskosten und führten zu steigenden Preisen entlang der Wertschöpfungskette. Gleichzeitig kämpfen Unternehmen mit den Herausforderungen des Fachkräftemangels sowie der stark gestiegenen Regularienflut die auf deutscher und europäischer Ebene verhängt werden. B. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft konnte im Jahr 2023 einen Umsatz i.H.v. 17,2 Mio. € verzeichnen was ggü. dem Vorjahr eine Abnahme von 4% darstellt. Der Umsatz lag aufgrund eines schwächeren letzten Quartals 2023 damit unterhalb der Prognose. Die Umsatzerlöse entfielen zu 36% auf das Inland und zu 64% auf das Ausland. 80% des Gesamtumsatzes wird mit europäischen Kunden erzielt und die verbleibenden 20% verteilen sich auf außereuropäische Kunden die u.a. in USA, Kanada und Großbritannien ansässig sind. Unter Einbezug der Bestandsveränderung der Fertigwaren (-994 T€) und aktivierter Eigenleistungen (138 T€) im Rahmen von Eigenentwicklungen, ergab sich eine Gesamtleistung von 16,4 Mio. € nach 18,5 Mio. € im Vorjahr. C. Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Leistungen haben analog der geringeren Gesamtleistung im Berichtsjahr um 13% ggü. dem Vorjahr abgenommen. Die Materialeinsatzquote in Bezug auf die Gesamtleistung ist mit 58,6% leicht verbessert gegenüber dem Vorjahr von 59,2%. Gestiegenen Einkaufspreisen konnte durch konsequente Preiserhöhungen, eine effiziente und kostenfokussierte Einkaufspolitik sowie dem Optimieren von Einkaufsmaterialien begegnet werden. Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr um lediglich 1% bzw. um 29 T€ gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten gegenüber dem Vorjahr gesenkt werden. Dies spiegelt sich durch einen Rückgang um 17%, d.h. um 675 T€, auf einen Betrag von 3.210 T€ wider. Die Hauptgründe hierfür sind niedrigere Vertriebs-, Fracht- und Werbekosten, sowie niedrigere Rechts- und Beratungskosten und generelle Verwaltungskosten. Grundsätzlich wurde im Jahr 2023 sehr kostenfokussiert gewirtschaftet und so konnten über viele einzelne Positionen Einsparungen realisiert werden. Aufgrund der oben beschriebenen Faktoren wurde im Jahr 2023 ein positives Ergebnis vor Steuern von 288 T€ und ein Jahresüberschuss von 219 T€ erwirtschaftet. 2. Finanzlage Der Fremdkapitalbedarf wird sowohl aus Gesellschafterdarlehen als auch aus mittel- und kurzfristigen Darlehen von Kreditinstituten gedeckt. Die Nettoquote der Fremdkapitalmittel von Kreditinstituten an der Bilanzsumme beträgt im Berichtsjahr aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme 34,7% nach 33,6% im Vorjahr, wobei Darlehen in Höhe von 593 T€ getilgt werden konnten. Die Liquidität in Form von Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten betrug zum Ende des Geschäftsjahres 2023 13 T€ ggü. 23 T€ im Vorjahr. Auch in 2023 wurde sehr konservativ und kostenbewusst investiert. Hierbei lag der Fokus, auf den Themen Innovative Verpackungsapplikatoren, Prozesseffizienz, Digitalisierung, Automatisierung und Nachhaltigkeit. Das Sachanlagevermögen betrug im Geschäftsjahr T€ 1.243. Die immateriellen Vermögensgegenstände umfassen entgeltlich erworbene Software und selbst geschaffene Entwicklungen von insgesamt T€ 1.431. Das Eigenkapital hat im Berichtszeitraum um 219 T€ auf insgesamt 4.881 T€ zugenommen. Die Eigenkapitalquote steigt damit um 7% auf 37,9%. 3. Vermögenslage Die Vermögensstruktur ist durch den Anteil der Forderungen an der Bilanzsumme von 48% geprägt. Diese unterteilen sich in Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (16%) und Forderungen gegen verbundene Unternehmen (32%). Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen 8% der Bilanzsumme. Das Anlagevermögen einschließlich Finanzanlagen beträgt 32% der Bilanzsumme, auf Vorräte entfallen 9% und aktive Rechnungsabgrenzungsposten betragen 4% des Gesamtkapitals. 4. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Im Berichtsjahr wurden 85% des Grundkapitals der Bakic Design GmbH gehalten. Zwischen den Gesellschaften bestehen Intercompany-Verrechnungs-Verträge. Im Berichtsjahr wurden 67% des Grundkapitals an der DB International France Sarl, als Vertriebsgesellschaft in Frankreich gehalten. Zwischen den Gesellschaften bestehen Intercompany-Verrechnungs-Verträge. Am Bilanzstichtag werden 100% des Grundkapitals der Dieter Bakic Enterprises Inc., als Vertriebsgesellschaft in den USA, gehalten. Zwischen den Gesellschaften bestehen Intercompany-Verrechnungs-Verträge. Im Berichtsjahr wurden 100% des Grundkapitals der Bakic Production GmbH gehalten. Am Bilanzstichtag werden 100% des Grundkapitals der DB Shanghai Packaging Ltd., Shanghai, China, gehalten. 5. Forschung und Entwicklung Im Berichtsjahr wurde unser KI gestütztes firmenübergreifendes Innovationsmanagement ausgebaut, welches marktgetriebene Innovationen in den Mittelpunkt stellt und es uns ermöglicht Innovationskonzepte mit kurzen Durchlaufzeiten unseren Kunden zu präsentieren. Darüber hinaus wurden die Themen Prozesseffizienz, Automatisierung und Nachhaltigkeit vorangetrieben und auch hier konnten gute Verbesserungen und Lösungen im Berichtszeitraum erarbeitet werden. Weiterhin wird in die Entwicklung von nachhaltigen Verpackungslösungen investiert, um verschiedenen Kundenbedürfnissen Rechnung zu tragen und eine hohe Relevanz unserer Produkte für die Kunden zu gewährleisten. 6. Chancen- und Risikobericht Unsere Kundenbasis sowie die Entwicklung von Bestands- und Neukunden konnten im vergangenen Jahr durch unsere Innovationskraft, Umsetzungskompetenz und Fertigungstiefe weiter ausgebaut werden. Erste Projekte, die mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz durchgeführt wurden, belegen unsere Fähigkeit, innovative Verfahren zu adaptieren und anzuwenden, wodurch wir kontinuierlich Mehrwert für unsere Kunden schaffen. Mitarbeiter wurden im Bereich Künstliche Intelligenz geschult und spezifische Fähigkeiten sowie Prozesse in den Bereichen Ideenfindung, Designentwicklung und Umsetzung etabliert. Unsere Vertriebstätigkeit konzentriert sich neben ausgewählten europäischen Key-Accounts auch auf qualifizierte Zielkunden, die über einen Mix an Serviceleistungen, Innovationskonzepten, und Marketingkampagnen geöffnet und ausgebaut werden. Ein gezieltes Lead-Management spielt dabei auch eine wesentliche Rolle und ebnet den Weg für den Vertrieb. Die oben beschriebene Fokussierung auf Kernbereiche gepaart mit unserer Innovationsstärke führt zu höherer Kompetenz in den Kernbereichen, Projektabschlüssen mit größerem Umfang und schnelleren und effizienteren Projektdurchlaufzeiten. Als Gruppe mit internationalen Niederlassungen sind wir in der Lage auf die sich wechselnden Kundenbedingungen flexibel zu reagieren und große Kunden auch international zu betreuen. Die weiter angespannte geopolitische Lage führt zu einer Zunahme an Anfragen und Projekten für unseren deutschen Fertigungsstandort, da Kunden vermehrt in Europa nach Herstellern suchen, um die Lieferketten zu verkürzen und um eine geringere Abhängigkeit zu Asien aufzubauen. Risiken, die Beachtung finden, sind die hohe Inflation und die damit verbundenen Kostensteigerungen, die nur mit einem gewissen Zeitversatz an Kunden weitergegeben werden konnten. Großprojekte werden zur Risikobegrenzung mittels einer Materialgleitklausel abgesichert. Der allgemeine Fachkräftemangel birgt ebenfalls Herausforderungen bei der Gewinnung und Bindung von qualifiziertem Personal. Wir begegnen diesen Herausforderungen durch ein attraktives Arbeitsumfeld, regelmäßige Leistungsbewertungen, interne Schulungen, Homeoffice-Möglichkeiten und eine offene, eigenverantwortliche Arbeitskultur, die wir aktiv in unserem Personalmarketing kommunizieren. Im Jahr 2023 wurden wir erneut von (ehemaligen) Mitarbeitern und Bewerbern auf der Personalplattform Kununu als Top Company ausgezeichnet, was die hohe Mitarbeiterzufriedenheit belegt und uns stolz macht. Weiterhin sehen wir gewisse Risiken in den Zinserhöhungen der EZB, die zu einer Dämpfung der Wirtschaft führen und damit auch die Nachfrage abschwächen. Durch die Erhöhung der Zinsen steigen auch die Kreditkosten des eigenen Unternehmens, da Finanzierungen auch in Teilen variabel abgeschlossen sind. 7. Prognosebericht Wir beurteilen die momentane Geschäftssituation als weniger dynamisch als im Vorjahr und prognostizieren für 2024 eine gleichbleibende bis leicht negative Entwicklung. Die deutsche und auch die europäische Wirtschaft befindet sich derzeit in einer Phase der ökonomischen Unsicherheit, weshalb wir in unseren Absatzmärkten eine gewisse Abschwächung der Nachfrage erfahren. Die Energie- und Materialkosten erleben wir als stabil, weshalb wir aktuell keine negativen Auswirkungen auf unser Rohergebnis sehen können. Die Personalkosten sowie die sonstigen betrieblichen Kosten sollten sich für 2024 knapp unter Vorjahresniveau befinden und wir erwarten hier keine größeren Kostensteigerungen, weshalb insgesamt eine positive Ergebnisentwicklung stattfinden sollte.
München, den 15. November 2024 Bakic Packaging GmbH gez. Dominic Bakic, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Bakic Packaging GmbH, MünchenAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag zumindest eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Werteverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. In den Herstellungskosten für fertige und unfertige Erzeugnisse wurden angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung in Höhe von TEUR 220 (Vorjahr: TEUR 293) einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Forderungen werden wegen des Ausfallwagnis, des Zinsverlustes, des Skontoabzugs und der Kosten der Beitreibung der Aussenstände um 0,50 v. H. ihres Nettobetrages wertberichtigt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die jeweils noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede zu den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Steuerrelevante Differenzen zwischen der Handels- und der Steuerbilanz, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, ergeben sich im Wesentlichen durch abweichende Ansätze bei den selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen. Passive latente Steuern werden mit aktiven latenten Steuern aus steuerlichen Verlustvorträgen verrechnet. Unter Berücksichtigung von Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer ergab sich im Geschäftsjahr ein Steuersatz von 32,98 % (Vorjahr: 32,98 %). Grundlagen für Währungsumrechnung In Fremdwährung eingegangene Verbindlichkeiten werden mit dem Geldkurs im Zeitpunkt der Entstehung umgerechnet. Auf Fremdwährung lautende Forderungen werden mit dem Briefkurs im Zeitpunkt der Entstehung umgerechnet. Zum Bilanzstichtag werden die Fremdwährungsposten mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei der Bewertung am Bilanzstichtag wird das Niederstwertprinzip beachtet sofern die Restlaufzeit der Forderungen bzw. Verbindlichkeiten mehr als ein Jahr beträgt. Umrechnungsdifferenzen werden ergebniswirksam erfasst. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz zum 31.12.2023 Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten nachfolgend dargestellt:
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 3.076.878,66 Euro (Vorjahr: 2.849.053,57 Euro). Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt € 4647.775. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern In der Position "sonstige Vermögensgegenstände" sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 28.977,80 (Vorjahr: Euro 33.066,50) enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen vor allem aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, für Urlaub, Personalrückstellungen und Gewährleistungen. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 7.188.978,42 (Vorjahr: Euro 8.845.646,78). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 334.260,61 (Vorjahr: Euro 1.016.791,85). Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEuro 4.475 sind durch Forderungsabtretungen und Vermögenswertabtretungen besichert. Sonstige Verbindlichkeiten im Posten sonstige Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern i.H.v. Euro 33.153,44 (Vorjahr: Euro 35.350,75), sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit i.H.v. Euro 2.396,59 (Vorjahr:Euro 11.206,56) enthalten. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 727.995,20 (Vorjahr: Euro 905.839,61). Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 3.936.247 (Vorjahr: Euro 3.584.845) sonstige finanzielle Verpflichtungen, insbesondere aus langfristigen Büromietverträgen. Die Gesellschaft nutzt Leasingverträge zur Finanzierung von Werkzeugen, sowie technischen Anlagen zur besseren Liquiditätssteuerung. Die finanziellen Auswirkungen der Leasingverträge sind in der unten angegebenen Tabelle zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Forschungs- und Entwicklungskosten Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr Euro 360.436. Davon entfallen Euro 360.436 auf selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, welche sich derzeit in Entwicklung befinden. Latente Steuern Die Differenzen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz, welche zu passiven latenten Steuern führen, resultieren aus Unterschieden bei der Bewertung der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände. Aufgrund des steuerlichen Ansatzverbots ergibt sich aus der Ansetzung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände in der Handelsbilanz eine Differenz von Euro 966.468 die zu passiven latenten Steuern i.H.v. Euro 318.693 führt. Passive latente Steuern werden i.H.v. Euro 60.401 mit aktiven latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge verrechnet. Ingesamt ergeben sich passive latente Steuern von Euro 258.292 (Vorjahr: Euro 195.867). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Währungsumrechnung In der Position "Sonstige betriebliche Erträge" sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von Euro 115.426,65 (Vorjahr: Euro 86.689,04) und in der Position "Sonstige betriebliche Aufwendungen" sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von Euro 119.973,91 (Vorjahr: Euro 105.945,90) enthalten. Erträge und Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 5.845,80 (Vorjahr: Euro 7.689,61) aus Auflösungen wegen Verjährung enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Euro 11.241,90 (Vorjahr: Euro 8.712,77) aus Rechnungen mit Vorjahresbezug enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer (einschließlich einem Geschäftsführer) betrug 27 (Vorjahr: 30). Angaben zu Geschäftsführungsorganen Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Geschäftsführung: Herr Dominic Bakic. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurden keine Angaben über die Gesamtbezüge für den Geschäftsführer gemacht. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
1) Jahresabschluss zum 31.12.2023 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten. Vorschlag zur Verwendung des ErgebnissesEs wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss von Euro 219.455,71 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
München, den 15. November 2024 Bakic Packaging GmbH gez. Dominic Bakic, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Bakic Packaging GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bakic Packaging GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bakic Packaging GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklag mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
München, 15. November 2024 TREUCONTROL
gez. Stephan Roos, Wirtschaftsprüfer |
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