Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 175250
Vorher
TeamInvest GmbH
Eingetragen
2.9.2008
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieEntwicklung und Programmierung von AnwendungssoftwareErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Forschung, Entwicklung und Vermarktung von Software und Dienstleistungen in der Finanzinformationstechnologie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Florian Dr. Haagen
seit 2.9.2008
Geschäftsführer
Martin Dr. Lacher
seit 2.9.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

25.00% identifiziert75.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Fabrick S.p.A.ITA
75.00%

Gesellschafter
Beta

2 von 3 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
Fabrick S.p.A.
Italy
75.00%
F****** D** H*****
12.50%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

finAPI GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Rechtliche Grundlagen

Die finAPI GmbH ist zum 31. Dezember 2023 eine 75%ige Tochtergesellschaft der SCHUFA Holding AG, Wiesbaden.

Mit Bescheid vom 22. Januar 2019 hat die Gesellschaft nach § 10 Abs. 1 i. V. m. § 10 Abs. 4 des Gesetzes über die Beaufsichtigung von Zahlungsdiensten (ZAG) die Erlaubnis erhalten Zahlungsauslösedienste gem. § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 7 ZAG und Kontoinformationsdienste gem. § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 8 ZAG zu erbringen.

2. Geschäftsmodell

Die finAPI GmbH entwickelt und betreibt seit 2010 auf Basis eines direkten Zugriffs auf Kontodaten Softwarelösungen zur Analyse der Einnahmen und Ausgaben von Privat- und Firmenkunden.

Die finAPI-Software ermöglicht es den Kunden durch Nutzung der Software verschiedene Dienstleistungen und Services (z.B. Apps) anzubieten, bei denen die Endnutzer auf Bankdaten bzw. Auswertungen der Bankdaten zugreifen können. Die finAPI-Software stellt dabei als Aggregator die Verbindung zu den unterschiedlichen Banken her und übernimmt den Abruf der Bankdaten. Darüber hinaus können über die Schnittstellen der finAPI Software auch Zahlungsaufträge an Banken übertragen werden.

Die finAPI GmbH betreibt die Software als Online-Service und erleichtert es Kunden durch die Bereitstellung einer einfachen Programmierschnittstelle (API) Kontodaten von Endnutzern abzurufen und weiterzuverarbeiten, ohne sich mit der Komplexität der verschiedenen Bankschnittstellen auseinander setzen zu müssen. Die finAPI-Software übernimmt die Funktion der Aggregation und Vereinfachung der unterschiedlichen Banken-APIs.

Neben dem Kernprodukt finAPI Access bietet die finAPI GmbH ebenfalls unter anderem mit dem Produkt GiroIdent eine volldigitale Lösung zur Identifikation von Personen (KYC), dem Produkt Smart Sales Advisor eine Lösung auf Basis von Kontodaten zur Erkennung von Versicherungsverträgen und Veränderungen in der Lebenssituation von Privatkunden und dem Produkt Digital Account Check (DAC) eine Lösung zur Identifikation von bonitätsrelevanten Merkmalen an.

Die finAPI GmbH erbringt als regulierte Dienstleistung lediglich Dienstleistungen, die die Tatbestände des Kontoinformationsdienstes und Zahlungsauslösedienstes gemäß dem ZAG erfüllen. Da im Rahmen der Tätigkeiten als Zahlungsauslösedienstleister Zahlungsaufträge lediglich an ein Zahlungsinstitut weitergeleitet werden, gelangt finAPI zu keinem Zeitpunkt in den Besitz von Kundengeldern. Ebenfalls werden im Rahmen der Geschäftstätigkeit keine Kredite vergeben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschafts- und Branchenentwicklung

Für die Geschäftstätigkeit der finAPI GmbH ist neben der Entwicklung ihres Kundenkreises im Unternehmensumfeld und deren Bereitschaft in digitalisierte Geschäftsmodelle zu investieren insbesondere und gerade auch deshalb die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland entscheidend.

Das für das Jahr 2023 prognostizierte und erhoffte Wirtschaftswachstum blieb weitestgehend aus. Die immer noch spürbare Inflation, die seit 2022 deutlich gestiegenen Zinsen und die allgemeine Unsicherheit, auch aufgrund der bestehenden und neuen Krisenherde, führen zu einem rückläufigen Konsum privater Haushalte. Auch der Arbeitsmarkt entwickelte sich gem. Veröffentlichung des statistischen Bundesamtes (Stand 31. Januar 2024) in Deutschland im Jahr 2023 weniger dynamisch, so dass die Arbeitslosenquote gegenüber Vorjahr wieder leicht angestiegen ist.

Das wirkt sich mit einer weiterhin spürbaren Investitionszurückhaltung belastend auf die Neukundengewinnung und Kundenbindung der finAPI aus.

Für das Jahr 2024 haben die Ökonomen der meisten Institute und Banken ihre Erwartungen für die Konjunktur zum Jahresende 2023 hin noch einmal herabgesetzt und rechnen nun überwiegend eher mit einer Senkung der Wirtschaftsleistung.

Die Konjunkturprognosen ändern sich jedoch immer noch schnell. Das spiegelt die große Unsicherheit in Folge der Kriege in der Ukraine und Israel wider. Auch das Schuldenurteil des Verfassungsgerichts und die Haushaltsbeschlüsse der Bundesregierung hinterlassen Spuren.

Die finAPI unterstellt als Rahmenbedingung für die zukünftige Planung, dass im Jahr 2024 zwar kein nennenswertes Wirtschaftswachstum eintreten wird, die derzeitigen Krisen jedoch weiterhin keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung haben werden.

Nach der in den letzten 2 Jahren stattgefundenen Konsolidierungswelle unter den PSD2-Schnittstellenanbietern ist das Marktumfeld weiterhin durch niedrige Bewertungen der vorwiegend Venture Capital-finanzierten Wettbewerber geprägt. Dieses Umfeld führte bei zahlreichen Wettbewerbern zu einer Veränderung der Strategie weg von möglichst schnellem Wachstum hin zu einer möglichst zügig zu erreichenden Profitabilität. Dieser Trend bestätigt sich auch weiterhin. In der Konsequenz war eine Reduktion der Vertriebsmitarbeiter ausländischer Wettbewerber in Deutschland zu sehen und sehr aggressive Preise werden nach wie vor selten beobachtet. Bislang konnte allerdings weiterhin kein Rückzug der Wettbewerber aus den Märkten der finAPI beobachtet werden, so dass davon ausgegangen werden kann, dass die Märkte weiter von den Wettbewerbern bearbeitet werden.

Grundsätzlich befindet sich der Markt nach den Jahren eines sehr starken Wachstums weiter in der Reifephase. Insbesondere bei größeren Kunden wird mehr Wert auf eine langfristig profitable Nutzung der XS2A Daten gelegt, so dass teilweise auch Lösungen vom Markt genommen werden, bei denen sich die Erwartungen nicht erfüllt haben. Gleichzeitig etablieren sich Lösungen dauerhaft am Markt und weisen ein erhebliches Wachstum auf. So ist hat sich bspw. die direkte Anbindung von Bankkonten an Buchhaltungssysteme als Standard etabliert. Die Nutzung von Identifikationsdiensten auf Basis von Open Banking entwickelte sich im vergangenen Jahr leicht positiv, bietet aber noch Potential für weiteres Wachstum.

Das Volumen an ausgelösten Zahlungen auf Basis der XS2A Technologie hat weiter stetig zugenommen und wird sich im kommenden Jahr, aufgrund neuer großer Kunden, stärker ausbauen. Der Teilmarkt Zahlungen bleibt weiterhin der Markt mit dem größten Umsatzpotenzial. Kunden fragen insbesondere Stand-alone-Zahlungslösungen nach, die bspw. direkt in einen Webshop integriert werden können und nicht gleichzeitig mit einem Datenabruf verbunden sein müssen.

Bei großen oder stark wachsenden Kunden hat die europäische Ausrichtung ebenfalls stark an Bedeutung gewonnen und wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Von der Kooperation mit Token erhoffte man sich, schnell weitere Märkte bedienen zu können, bevor eigene Implementierungen hätten umgesetzt werden können. Im Jahr 2023 konnte dadurch jedoch nur wenig an Geschwindigkeit gewonnen werden. Aufgrund dieser unbefriedigenden Situation, hervorgerufen durch unvorhersehbare technische (Qualität der Token APIs differieren stark pro Land) und prozedurale Schwierigkeiten (Abhängigkeit der Auslandsbanken unsere Zertifikate zu hinterlegen), wird diese Art der Internationalisierungsstrategie zu Beginn von 2024 noch einmal kritisch hinterfragt.

Im Bereich der Datennutzung ist im Markt ein Trend nach angereicherten bzw. veredelten Daten und kompletten Lösungen (z.B. Scorings) erkennbar. Die Nutzer von XS2A Daten definieren die Aufbereitung der Daten seltener als ihre Kernkompetenz, so dass diese Funktion von finAPI eingekauft wird. Dies bietet auch bei Bestandskunden in den nächsten Jahren weiteres Upselling-Potenzial.

2. Ertragslage

Die Provisionserträge in Höhe von 5.564 TEUR (Vorjahr 5.889 TEUR) setzen sich zusammen aus Erträgen aus Zahlungsdiensten (4.122 TEUR, Vorjahr 3.506 TEUR) sowie Erträgen aus sonstigen Tätigkeiten (1.442 TEUR, Vorjahr 2.383 TEUR). Dagegen laufen umsatzabhängige Provisionsaufwendungen von 201 TEUR (Vorjahr 195 TEUR). Von den Provisionserträgen wurde der größte Anteil (5.346 TEUR, Vorjahr 5.394 TEUR) mit wiederkehrenden Umsätzen erwirtschaftet. Das Projektgeschäft (IT-Consulting) trug lediglich mit 219 TEUR (Vorjahr 495 TEUR) zum Ergebnis bei. Die gewünschte Entwicklung hin zu wiederkehrenden Umsätzen konnte somit auch im Laufe des Jahres 2023 erreicht werden.

Im Geschäftsjahr sind Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 637 TEUR (Vorjahr 639 TEUR) angefallen. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 319 TEUR enthalten mit 292 TEUR im Wesentlichen Erträge aus Kostenweiterbelastungen an die SCHUFA Holding AG. Die Personalaufwendungen sind um 418 TEUR auf 4.202 TEUR angestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 1.505 TEUR um 205 TEUR über dem Vorjahreswert. Insgesamt wurde das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag von 438 TEUR abgeschlossen.

3. Finanzlage

a) Kapitalstruktur

Bezogen auf die Bilanzsumme beläuft sich die Eigenkapitalquote auf 55,3% und hat somit die Quote vom Vorjahr von 68,9% um 13,6%-Punkte unterschritten. Das Eigenkapital liegt bei 1.010 TEUR und ist damit gegenüber dem Vorjahr um den Jahresfehlbetrag von 438 TEUR gesunken. Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr im Wesentlichen durch einen niedrigeren Bestand an liquiden Mitteln bei gleichzeitiger Erhöhung der Forderungen um rd. 13,1% auf 1.826 TEUR verringert.

b) Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von 24,7 TEUR (Vorjahr 18,1 TEUR) getätigt. Auf Investitionen in Sachanlagen entfielen davon 24,7 TEUR (Vorjahr 18,1 TEUR).

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 276 TEUR auf 1.826 TEUR verringert. Die Aktivseite ist zum Bilanzstichtag im Wesentlichen durch Forderungen an Kunden in Höhe von 891 (Vorjahr 752 TEUR) und durch die liquiden Mittel in Höhe von 823 TEUR (Vorjahr 1.234 TEUR) geprägt. Das Anlagevermögen hat sich dagegen um 4 TEUR auf 33 TEUR verringert.

Der Bilanzgewinn des Jahres 2023 setzt sich zusammen aus dem Gewinnvortrag des Vorjahres mit 423 TEUR und dem Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres mit 438 TEUR.

5. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 entwickelte sich hinter den Erwartungen, wobei insbesondere der Rückgang der Erträge mit der Konzernmutter (in Höhe von 661 TEUR) nicht durch externe Dienstleistungen vollständig kompensiert werden konnte. Die Nachfrage der Kunden nach XS2A Lösungen wächst zwar weiterhin kontinuierlich, insbesondere im Bereich von B2B Anwendungen (z.B. Buchhaltungssoftware), allerdings liegt das Marktwachstum derzeit erheblich hinter den vor wenigen Jahren angenommenen Werten. Gleichzeitig setzte sich der Trend fort, dass bei Endkundenanwendungen die Geschäftsmodelle verstärkt hinterfragt und teilweise Lösungen vom Markt genommen wurden. Dies führte zu einem entsprechenden Umsatzrückgang in diesem Bereich.

Bei Neukundenverträgen konnte eine verstärkte Zurückhaltung bei der Abnahme großer Lizenzmengen beobachtet werden, wodurch das durchschnittliche Vertragsvolumen neuer Verträge erheblich unter den Werten des Vorjahres lag. Wir erwarten, dass sich dieser Trend auch in den nächsten Jahren fortsetzen wird.

finAPI profitiert weiterhin von den laufenden Kundenverträgen, die durch verstärkte Nutzung der finAPI Lösungen direkt zu einer Steigerung der Lizenzumsätze im Bestandsgeschäft führen.

6. Vergleich tatsächlicher Geschäftsverlauf mit dem prognostizierten Geschäftsverlauf

Die finAPI verzeichnet im Geschäftsjahr einen Rückgang an Provisionserträgen um 325 TEUR auf 5.564 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Das Geschäftsjahr der finAPI GmbH wurde mit einem Jahresfehlbetrag von 438 TEUR abgeschlossen. Die Provisionserträge liegen dabei auf Grund von geringer als geplanten Projektumsätzen um 264 TEUR und der Jahresüberschuss um 606 TEUR unter dem Plan. Die Gesamtkosten sind im Vergleich zum Plan um 489 TEUR höher, was u.a. auf einen gegenüber dem Plan höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen und höheren Personalaufwand zurückzuführen ist. Insgesamt wird ein negatives operatives Ergebnis zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 490 TEUR ausgewiesen, womit der Plan um 658 TEUR unterschritten wird.

7. Liquiditätsanalyse

Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Entwicklung der finAPI GmbH gibt die folgende Kapitalflussrechnung Aufschluss:

2023
TEUR
2022
TEUR
Jahresüberschuss/-fehlbetrag -437,9 138,9
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 28,4 37,2
+/- Zunahme/Abnahme langfristiger Rückstellungen
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge
+/- Zunahme/Abnahme der mittel-/kurzfristigen Rückstellungen 0,6 215,8
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0,0 0,0
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -138,7 3,6
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 161,3 -624,7
= Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -386,3 -229,2
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0,0 0,0
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -24,7 -18,1
- Auszahlungen für Investitionen in das immat. Anlagevermögen 0,0 0,0
= Cash Flow aus der Investitionstätigkeit -24,7 -18,1
+ Einzahlungen von Gesellschaftern in die Kapitalrücklage 0,0 0,0
- Auszahlungen aus dem Kapital (Gewinnausschüttung) 0,0 0,0
= Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 0,0 0,0
Gesamt Cash Flow -411,0 -247,3
+ Finanzmittel am Anfang der Periode 1.234,3 1.481,6
= Finanzmittel am Ende der Periode 823,3 1.234,3

Rundungsbedingte Abweichungen der Zahlen sind möglich.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 157 TEUR auf -386 TEUR verringert. Im Geschäftsjahr wurde der Cash-Flow im Wesentlichen durch den Jahresfehlbetrag von 438 TEUR, die Zunahme der Verbindlichkeiten um 161 TEUR und der Zunahme der Forderungen 139 TEUR beeinflusst.

Die Mittelabflüsse für Investitionstätigkeiten in Höhe von 25 TEUR sind auf den Erwerb von Sachanlagevermögen zurückzuführen.

Insgesamt hat sich der Bestand an liquiden Mitteln gegenüber dem Vorjahr um 411 TEUR verringert.

III. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die finAPI GmbH weißt zum 31. Dezember 2023 eine Eigenkapitalquote von 55,3% aus. Damit liegt die Eigenkapitalquote um 13,6% Punkte unter der Quote des Vorjahres.

Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte die finAPI GmbH 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und hat damit ihre Mitarbeiterzahl gegenüber dem Stand zum 31.12.2022 leicht erhöht.

IV. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

Die finAPI GmbH hat ein Risikomanagementsystem implementiert. Die Verantwortung für das Risikomanagementsystem obliegt der Geschäftsführung. Zudem verfügt die Gesellschaft über ein internes Kontrollsystem, dass die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsorganisation gewährleistet.

Die Gesellschaft verfügt des Weiteren über einen internen Geldwäschebeauftragten. Dieser berichtet direkt an die Geschäftsführung. Er stellt die Einhaltung der geldwäscherechtlichen Pflichten sicher und führt die erforderlichen Maßnahmen durch.

Die Bewertung der Risiken und der getroffenen Maßnahmen erfolgt im Rahmen des laufenden Risikomanagement-Prozess. Sowohl in der jährlich durchgeführten Risikoinventur als auch anlassbezogen. Sollten sich im Rahmen der operativen Geschäftsprozesse Änderungen (potenzielle oder tatsächliche) an den Risiken, deren Bewertung, oder den getroffenen Maßnahmen zur Risikominderung ergeben, dann werden die entsprechenden Risiken erneut betrachtet und bewertet. Sollten sich dabei Abhängigkeiten zu anderen Risiken ergeben, dann werden auch diese mit betrachtet und in die Bewertung einbezogen.

Bei der Durchführung der Risikoanalyse lehnt sich die finAPI GmbH an die MaRisk an.

Die finAPI GmbH hat im Rahmen der Risikoanalyse folgende Risiken identifiziert:

Adressausfallrisiken:

Da die Gesellschaft im Rahmen der aufsichtsrechtlichen Tätigkeit weder Kredite bzw. Zahlungszusagen eingeht noch in Kontakt mit den Geldern der Zahlungsdienste-Nutzer kommt, besteht als Adressenausfallrisiko lediglich das marktübliche Risiko einer Insolvenz eines bedeutenden Großkunden.

Diesem Risiko wird durch ein zeitnahes und stringentes Mahnwesen sowie einer möglichst breiten Kundenbasis begegnet. Zudem sind ein Teil der Kunden der finAPI GmbH selbst regulierte Institute.

Marktpreisrisiken:

Hier sind grundsätzlich Risiken aus Zins-, Kurs- und Währungskursänderungen zu unterscheiden. Da die Gesellschaft keine Kredite vergibt, ist sie vor diesem Hintergrund keinem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt.

Nachdem die wichtigsten Lieferanten in Deutschland oder im nahegelegenen europäischen Ausland beheimatet sind, ergeben sich keine nennenswerten Währungsrisiken. Die wesentlichen ausländischen Geschäftsvorfälle werden in Euro abgewickelt. Auch die Forderungen gegenüber den Händlern und Kunden lauten ausschließlich auf Euro. Insofern ist die Gesellschaft keinem Fremdwährungsrisiko ausgesetzt. Außerdem setzt die finAPI GmbH keine derivativen Finanzinstrumente ein.

Liquiditätsrisiken:

Das Liquiditätsrisiko ist darin zu sehen, dass die finAPI GmbH die Zahlungsverpflichtungen gegenüber Lieferanten und Mitarbeitern nicht oder nur teilweise erbringen kann.

Die ausreichende Liquiditätsversorgung der finAPI GmbH ist durch die Ausgestaltung der Prozesse im Bereich Zahlungsabwicklung sichergestellt. Die Bezahlung der Verbindlichkeiten gegenüber den Lieferanten erfolgt erst nach deren Fälligkeit. Zusätzlich verfügt die Gesellschaft über Kapitalrücklagen in Höhe von 500 TEUR, bzw. eine Kreditlinie über aktuell 400 TEUR beim Mutterkonzern, die im Bedarfsfall kurzfristig, d.h. mit einem Vorlauf von 10 Tagen abgerufen werden kann.

Operationelle Risiken:

Aufgrund des Geschäftsmodells und der angebotenen Leistungen ergibt sich der Schwerpunkt der identifizierten Risiken im Bereich der Operationellen Risiken. Die operationellen Risiken sind aufgrund der bestehenden Prozesse abgedeckt und werden laufend im Rahmen des Risikomanagementprozesses überwacht. Identifizierte monetäre und nicht monetäre operationelle Risiken werden dem Risikomanagement zur Kenntnis gebracht und es wird unverzüglich eine Ursachenanalyse eingeleitet. Der Maßnahmenkatalog zur Beseitigung operationeller Risiken wird je nach Schwere des Risikos vom Risikomanagement und den zuständigen Fachbereichen festgelegt und die Gegensteuerungsmaßnahme entsprechend definiert, etabliert und überwacht.

Geldwäsche Risiken:

Das Geldwäsche Risiko ist darin zu sehen, dass die finAPI GmbH Geschäftsbeziehungen pflegt, die ein erhöhtes Potenzial hinsichtlich einer Begünstigung von Geldwäsche oder betrügerischen Handlungen bergen. Da finAPI als Zahlungsauslösedienst fungiert und selbst zu keiner Zeit mit den Geldern der Kontoinhaber in Kontakt kommt, werden die Risiken hinsichtlich ausgelöster Zahlungen als eher gering eingestuft. Dennoch erfolgt auch diesbezüglich ein Monitoring, welches bei potenziell auffälligen Zahlungen einen Prüfungsprozess anstößt.

Die Funktion der Internen Revision wurde im Jahr 2021 funktionell auf den Mehrheitsgesellschafter SCHUFA Holding AG ausgelagert.

Risiken, die im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russlands in der Ukraine stehen, und dem aktuellen Konflikt im Nahen Osten werden derzeit als gering angesehen.

Chancen- und Prognosebericht

Die Einführung neuer Produkte und Lösungen ist für 2024 auf dem Prüfstand. Eine Fokussierung der finAPI Produkte, basierend auf deren aktueller Profitabilität und zukünftigen Potentialen, soll Anfang 2024 erfolgen. Die Kooperation mit der SCHUFA erfolgt weiterhin im Rahmen der gemeinsamen Produkte und deren Weiterentwicklungen.

In den vergangenen beiden Jahren wurde stark in die neue Stand-alone-Paymentlösung investiert. Die Stand-Alone-Paymentlösungen für Payment-Service-Anbietern (PSPs) und Webshops bieten weiterhin Wachstumschancen. finAPI wird seinen B2B-Fokus bei Paymentlösungen beibehalten, d.h. sich nicht mit der eigenen Marke an Endkunden richten.

Im Umfeld der Bonitätsbeurteilungen auf Basis der Bankdaten liegt der Fokus auch im Jahr 2024 weiterhin auf einer möglichst hohen Marktdurchdringung bei Banken. Neben dem Vertrieb über Kontakte der SCHUFA wurden eigenständige Vertriebsaktivitäten erhöht und werden weiter intensiviert, um den derzeitigen Markt erfolgreich zu bedienen. Hier soll der Fokus verstärkt auf B2B Kunden gelegt werden.

Die für 2023 geplante Internationalisierung der Produkte Access (Lieferung von Rohdaten) und Payment mit dem Partner Token hat sich als deutlich aufwendiger herausgestellt, als die anfänglichen Pilotierungen vermuten ließen. Für 2024 wird daher eine Fokussierung auf die Kernländer angestrebt, um dort eine tiefere Marktdurchdringung zu erzielen. Die Zusammenarbeit mit der SCHUFA soll auch in Zukunft sehr eng erfolgen. Insgesamt liegt die Planung der Provisionserträge für 2024 über den erreichten Provisionserträgen in 2023 und auch das geplante Ergebnis liegt über dem Ergebnis 2023.

V. Disclaimer

Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier formulierten Aussagen abweichen.

 

München, den 14.06.2024

Dr. Florian Haagen

Dr. Martin Lacher

Marcus Rietsch

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023

der finAPI GmbH

Aktivseite

Euro Euro Euro Vorjahr
(Euro)
Vorjahr
(Euro)
Vorjahr
(Euro)
1. Forderungen an Kreditinstitute 823.338,92 1.234.297,58
a) aus Zahlungsdiensten 609.944,13 734.915,03
davon auf Treuhandkonten 0,00 0,00
b) aus sonstigen Tätigkeiten täglich fällig 213.394,79 499.382,55
2. Forderungen an Kunden 890.646,85 751.957,57
a) aus Zahlungsdiensten und der Ausgabe von E-Geld 659.807,05 447.724,22
davon:
aa) aus Provisionen 0,00 Euro
bb) aus Krediten 0,00 Euro
b) b) aus sonstigen Tätigkeiten 230.839,80 304.233,35
bb) andere Forderungen 0,00 0,00
3. Immaterielle Anlagewerte 1.190,00 9.448,00
a) aus Zahlungsdiensten und der Ausgabe von E-Geld 708,54 5.625,45
aa) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 4.916,91
bb) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 708,54 708,54
cc) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
dd) geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
b) aus sonstigen Tätigkeiten 481,46 3.822,55
aa) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 3.341,09
bb) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 481,46 481,46
cc) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
dd) geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
4. Sachanlagen 31.560,33 27.013,20
a) aus Zahlungsdiensten und der Ausgabe von E-Geld 23.380,45 16.083,97
b) aus sonstigen Tätigkeiten 8.179,88 10.929,23
5. Sonstige Vermögensgegenstände 57.919,22 31.554,15
a) aus Zahlungsdiensten und der Ausgabe von E-Geld 42.907,59 18.787,71
b) aus sonstigen Tätigkeiten 15.011,63 12.766,44
6. Rechnungsabgrenzungsposten 21.443,22 47.816,02
a) aus Zahlungsdiensten und der Ausgabe von E-Geld 15.885,52 28.470,21
b) aus sonstigen Tätigkeiten 5.557,70 19.345,81
Summe der Aktiva 1.826.098,54 2.102.086,52

Passivseite

Euro Euro Euro Vorjahr
(Euro)
Vorjahr
(Euro)
Vorjahr
(Euro)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 192.889,42 61.186,77
a) aus Zahlungsdiensten und der Ausgabe
von E-Geld 142.895,92 36.431,31
davon:
zur Ausführung von Zahlungsvorgängen 0,00 0,00
darunter:
auf Zahlungskonten 0,00 Euro
davon:
aus der Ausgabe von E-Geld 0,00 0,00
b) aus sonstigen Tätigkeiten 49.993,50 24.755,46
2. Sonstige Verbindlichkeiten 171.468,07 138.871,66
a) aus Zahlungsdiensten und der Ausgabe von E-Geld 127.026,60 82.685,79
b) aus sonstigen Tätigkeiten 44.441,47 56.185,87
3. Rückstellungen 451.722,66 451.160,94
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 0,00
aa) aus Zahlungsdiensten und der Ausgabe von E-Geld 0,00 0,00
bb) aus sonstigen Tätigkeiten 0,00 0,00
b) Steuerrückstellungen 0,00 75.055,73
aa) aus Zahlungsdiensten und der Ausgabe von E-Geld 0,00 44.689,05
bb) aus sonstigen Tätigkeiten 0,00 30.366,68
c) andere Rückstellungen 451.722,66 376.105,21
aa) aus Zahlungsdiensten und der Ausgabe von E-Geld 334.644,19 223.937,39
bb) aus sonstigen Tätigkeiten 117.078,47 152.167,82
4. Passive latente Steuern 0,00 2.970,75
5. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
a) aus Zahlungsdiensten und der Ausgabe von E-Geld 0,00 0,00
b) aus sonstigen Tätigkeiten 0,00 0,00
6. Eigenkapital 1.010.018,39 1.447.896,40
a) Eingefordertes Kapital
Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
abzüglich nicht eingeforderter ausstehender Einlagen 0,00 25.000,00 0,00 25.000,00
b) Kapitalrücklage 1.000.000,00 1.000.000,00
c) Gewinnrücklagen 0,00 0,00
aa) gesetzliche Rücklage 0,00 0,00
bb) Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen 0,00 0,00
cc) satzungsmäßige Rücklagen 0,00 0,00
dd) andere Gewinnrücklagen 0,00 0,00
d) Bilanzgewinn -14.981,61 422.896,40
Summe der Passiva 1.826.098,54 2.102.086,52
1. Unwiderrufliche Kreditzusagen 0,00 0,00
a) aus Zahlungsdiensten und
der Ausgabe von E-Geld 0,00 0,00
b) aus sonstigen Tätigkeiten 0,00 0,00
2. Eventualverbindlichkeiten 0,00 0,00
a) aus Zahlungsdiensten und der Ausgabe von E-Geld 0,00 0,00
b) aus sonstigen Tätigkeiten 0,00 0,00

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

der finAPI GmbH

Euro Euro Euro Euro
1. Zinserträge 64,62
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 47,87
aa) Kredit- und Geldmarktgeschäften 47,87
bb) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 0,00
b) aus sonstigen Tätigkeiten 16,75
aa) Kredit- und Geldmarktgeschäften 16,75
bb) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 0,00
2. Zinsaufwendungen 534,00
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 395,60
b) aus sonstigen Tätigkeiten 138,40
3. Provisionserträge 5.564.038,48
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 4.121.938,78
b) aus sonstigen Tätigkeiten 1.442.099,70
4. Provisionsaufwendungen 200.879,20
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 0,00
b) aus sonstigen Tätigkeiten 200.879,20
5. Sonstige betriebliche Erträge 319.027,65
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 236.341,36
b) aus sonstigen Tätigkeiten 82.686,29
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 6.061.879,11
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 4.490.747,98
aa) Personalaufwand 3.108.759,80
aaa) Löhne und Gehälter 2.663.866,13
bbb) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 444.893,67
darunter: für Alterversorgung 7.151,78
bb) andere Verwaltungsaufwendungen 1.381.988,18
b) aus sonstigen Tätigkeiten 1.087.629,35 1.571.131,13
aa) Personalaufwand
aaa) Löhne und Gehälter 931.979,04
bbb) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 155.650,31
darunter: für Alterversorgung 2.502,12
bb) andere Verwaltungsaufwendungen 483.501,78
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 28.369,54
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 21.016,66
b) aus sonstigen Tätigkeiten 7.352,88
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.562,50
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 1.157,53
b) aus sonstigen Tätigkeiten 404,97
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 80.470,27
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 59.613,81
b) aus sonstigen Tätigkeiten 20.856,46
10. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -490.563,87
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld -363.418,45
b) aus sonstigen Tätigkeiten -127.145,42
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -52.725,80
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld -39.060,21
b) aus sonstigen Tätigkeiten -13.665,59
12. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 10 ausgewiesen 39,94
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 29,59
b) aus sonstigen Tätigkeiten 10,35
13. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag -437.878,01
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld -324.387,83
b) aus sonstigen Tätigkeiten -113.490,18
14. Gewinnvortrag/ Verlustvortrag aus dem Vorjahr 422.896,40
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 313.289,18
b) aus sonstigen Tätigkeiten 109.607,22
15. Ausschüttung 0,00
16. Bilanzgewinn / Bilanzverlust -14.981,61
Vorjahr
(Euro)
Vorjahr
(Euro)
Vorjahr
(Euro)
Vorjahr
(Euro)
1. Zinserträge 103,00
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 61,33
aa) Kredit- und Geldmarktgeschäften 61,33
bb) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 0,00
b) aus sonstigen Tätigkeiten 41,67
aa) Kredit- und Geldmarktgeschäften 41,67
bb) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 0,00
2. Zinsaufwendungen 3.676,47
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 2.189,01
b) aus sonstigen Tätigkeiten 1.487,46
3. Provisionserträge 5.889.222,29
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 3.506.510,96
b) aus sonstigen Tätigkeiten 2.382.711,33
4. Provisionsaufwendungen 195.080,23
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 0,00
b) aus sonstigen Tätigkeiten 195.080,23
5. Sonstige betriebliche Erträge 30.636,84
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 18.241,53
b) aus sonstigen Tätigkeiten 12.395,31
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen 5.423.606,84
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 3.229.278,15
aa) Personalaufwand 2.249.906,05
aaa) Löhne und Gehälter 1.933.103,85
bbb) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 316.802,20
bb) andere Verwaltungsaufwendungen 979.372,10
b) aus sonstigen Tätigkeiten 1.528.834,98 2.194.328,69
aa) Personalaufwand
aaa) Löhne und Gehälter 1.313.564,53
bbb) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 215.270,45
bb) andere Verwaltungsaufwendungen 665.493,71
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 37.211,10
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 22.155,92
b) aus sonstigen Tätigkeiten 15.055,18
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 45.493,30
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 27.087,24
b) aus sonstigen Tätigkeiten 18.406,06
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 58.702,02
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 34.951,86
b) aus sonstigen Tätigkeiten 23.750,16
10. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 156.192,17
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 92.998,62
b) aus sonstigen Tätigkeiten 63.193,55
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 17.287,19
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 10.292,99
b) aus sonstigen Tätigkeiten 6.994,20
12. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 10 ausgewiesen 0,00
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 0,00
b) aus sonstigen Tätigkeiten 0,00
13. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 138.904,98
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 82.705,63
b) aus sonstigen Tätigkeiten 56.199,35
14. Gewinnvortrag/ Verlustvortrag aus dem Vorjahr 283.991,42
a) aus Zahlungsdiensten und aus der Ausgabe von E-Geld 169.091,77
b) aus sonstigen Tätigkeiten 114.899,65
15. Ausschüttung 0,00
16. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 422.896,40

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben

Die finAPI GmbH, registriert im Handelsregister B des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 175250, erbringt Zahlungsauslösedienste und Kontoinformationsdienste gem. § 1 Abs.1 Satz 2 Nr. 7 und Nr. 8 Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG). Die Gesellschaft hat mit Bescheid vom 22. Januar 2019 eine Erlaubnis nach § 10 Abs. 1 Satz 1 i. V. m. § 10 Abs. 4 Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht erhalten.

Der Jahresabschluss wurde nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuchs unter besonderer Berücksichtigung des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz und der Verordnung über die Rechnungslegung der Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute (RechZahlV) aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Formblättern 1 und 2 der RechZahlV. Im amtlichen Formblatt vorgesehene, aber nicht belegte Positionen, wurden nicht aufgeführt. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden entsprechend der Gliederung für Zahlungsinstitute Positionen aus Zahlungsdiensten ausgewiesen. Sofern Positionen aus Zahlungsdiensten nicht eindeutig zuordenbar sind, handelt es sich bei den ausgewiesenen Beträgen aus Zahlungsdiensten um Annahmen zur Aufteilung. Zur Ermittlung wurden die Transaktionszahlen aus den dem ZAG unterliegenden Geschäften den gesamten Transaktionszahlen des Geschäftsjahres gegenübergestellt.

Die Forderungen an Kunden, sowie die sonstigen Vermögensgegenstände, werden grundsätzlich mit Nominalwerten bilanziert. Wertberichtigungen auf Forderungen werden pauschal vorgenommen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und linear über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden bis 31. Dezember 2018 zu Herstellungskosten bilanziert. Auf den Ansatz selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wird seit dem 1. Januar 2019 gemäß § 298 Abs. 1 i. V. m. § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB verzichtet. Die bisher aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über die Restnutzungsdauer abgeschrieben.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert umplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagenvermögens werden linear über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften aktiviert und abgeschrieben.

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden aktiv für Ausgaben vor dem Stichtag gebildet.

Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Verbindlichkeiten in fremder Währung bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Forderungen an Kreditinstitute

Hierunter sind die Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen. Diese sind zum Nominalwert angesetzt. Im Vorjahr wurden diese Guthaben als Barreserve ausgewiesen.

Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden beinhalten Forderungen aus Zahlungsdiensten in Höhe von 660 TEUR (Vorjahr 448 TEUR) sowie Forderungen aus sonstigen Tätigkeiten in Höhe von 231 TEUR (Vorjahr 304 TEUR). In den Forderungen aus sonstigen Tätigkeiten sind Forderungen an Gesellschafter in Höhe von 134 TEUR (Vorjahr 111 TEUR) enthalten. Wertberichtigungen wurden in Höhe von insgesamt 222 TEUR (Vorjahr 216 TEUR) sowohl einzelfallbezogen als auch pauschal vorgenommen. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu 30 Tagen.

Anlagevermögen

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich (Anlage 1).

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 58 TEUR (Vorjahr 32 TEUR) bestehen im Wesentlichen aus einer hinterlegten Mietkaution in Höhe von 31 TEUR sowie Forderungen gegenüber dem Finanzamt (28 TEUR). Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit den Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Zum Bilanzstichtag bestehen aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 21 TEUR (Vorjahr 48 TEUR).

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

Die Verbindlichkeiten an Kunden haben eine Restlaufzeit von unter einem Monat und betragen insgesamt 193 TEUR (Vorjahr 61 TEUR). Davon betreffen 143 TEUR (Vorjahr 36 TEUR) Verbindlichkeiten zur Ausführung von Zahlungsvorgängen und 50 TEUR (Vorjahr 25 TEUR) Verbindlichkeiten aus sonstigen Tätigkeiten. Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von 87 TEUR (Vorjahr 4 TEUR).

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 171 TEUR (Vorjahr 139 TEUR) setzen sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von 136 TEUR (Vorjahr 114 TEUR) und Verbindlichkeiten aus der Umsatzsteuer in Höhe von 31 TEUR (Vorjahr 18 TEUR) zusammen. Alle sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu zwei Monaten.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe von 452 TEUR (Vorjahr 451 TEUR) und enthalten im Wesentlichen Beträge für ausstehende Rechnungen in Höhe von 230 TEUR (Vorjahr 145 TEUR), für externe Jahresabschlusskosten in Höhe 65 TEUR (Vorjahr 47 TEUR) sowie für die variable Vergütung in Höhe von 48 TEUR (Vorjahr 42 TEUR).

Eigenkapital

Mit Kaufvertrag vom 19. Dezember 2018 verpflichtete sich die SCHUFA Holding AG, Wiesbaden zu einer Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von insgesamt 900 TEUR. Diese wurde vollständig eingezahlt.

IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Provisionserträge

Die Provisionserträge in Höhe von 5.564 TEUR (Vorjahr 5.889 TEUR) setzen sich zusammen aus Erträgen aus Zahlungsdiensten in Höhe von 4.122 TEUR (Vorjahr 3.507 TEUR) sowie Erträgen aus sonstigen Tätigkeiten in Höhe von 1.442 TEUR (Vorjahr 2.383 TEUR).

Provisionsaufwendungen

Die Provisionsaufwendungen in Höhe von 201 TEUR (Vorjahr 195 TEUR) enthalten im Wesentlichen Beträge für umsatzabhängige Lizenzkosten.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 319 TEUR (Vorjahr 31 TEUR) enthalten im Wesentlichen Weiterbelastungen an das Mutterunternehmen sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen aus dem Vorjahr.

Allgemeine Verwaltungskosten

Die allgemeinen Verwaltungskosten in Höhe 6.062 TEUR (Vorjahr 5.424 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Personalaufwendungen in Höhe von 4.196 TEUR (Vorjahr 3.779 TEUR), Betriebskosten in Höhe von 635 TEUR (Vorjahr 580 TEUR), Miet- und Wartungsaufwendungen von Hard- und Software in Höhe von 200 TEUR (Vorjahr 160 TEUR), sonstige Beratungen in Höhe von 185 TEUR (Vorjahr 39 TEUR), sowie Büromieten in Höhe von 107 TEUR (Vorjahr 100 TEUR).

Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen

In den Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von 28 TEUR (Vorjahr 37 TEUR) sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen enthalten.

Die Wertberichtigungen auf Forderungen beinhalten Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 15 TEUR (Vorjahr 59 TEUR) und Einzelwertberichtigungen in Höhe von 205 TEUR (Vorjahr 214 TEUR).

V. Sonstige Angaben

Beschäftigte

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (Angestellte) nach Bereichen betrug:

2023 2022
Vertrieb 6 4
IT 23 23
Verwaltung 15 15
Summe 44 42

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse der Gesellschaft bestehen nicht.

Marktunübliche Geschäfte

Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine marktunüblichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt.

Honorar des Abschlussprüfers

Die im Geschäftsjahr als Aufwand gebuchten Honorare für die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft betragen 67 TEUR. Diese Honorare entfallen vollständig auf die Abschlussprüfungsleistungen.

Sonstige finanziellen Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich ausschließlich aus der Miete für Büroräume.

2024
TEUR
2025 - 2028
TEUR
Gesamt
TEUR
Mietaufwendungen für Büroräume 142 142 283

Konzernverhältnisse

Die finAPI GmbH, München und die SCHUFA Holding AG, Wiesbaden stehen als verbundene Unternehmen zueinander. Die SCHUFA Holding AG ist die Muttergesellschaft. Sie hält zum 31. Dezember 2023 75% der Geschäftsanteile und bezieht die finAPI GmbH in ihren Konzernabschluss ein.

Zahlungsvorgänge und Zahlungsvolumen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden 28.555.401 (im Vorjahr 23.033.056) Zahlungsvorgänge mit einem Volumen von 54.764.808 TEUR (im Vorjahr 43.634.446 TEUR) ausgeführt.

Angaben zu Organen

Zu Geschäftsführern waren im Jahr 2023 bestellt:

Herr Dr. Florian Haagen, kaufmännischer Geschäftsführer, München

Herr Dr. Martin Lacher, technischer Geschäftsführer, München

Herr Marcus Rietsch, Geschäftsführer für Kontrollfunktionen, München (seit 12. Juli 2023)

Herr Dr. Felix Lowinski, Bereichsleiter Vertrieb UK SCHUFA Holding AG, Düsseldorf (bis 12. Juli 2023)

Die Geschäftsführung erhielt für das Geschäftsjahr 2023 Bezüge von insgesamt 465 TEUR. Für das Vorjahr wurde auf die Angabe der Bezüge gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 437.878,01 EUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Mit dem Bilanzgewinn aus dem Vorjahr in Höhe von 422.896,40 EUR verbleibt ein Bilanzverlust in Höhe von 14.981,61 EUR.

 

München, den 14. June 2024

Dr. Florian Hagen

Dr. Martin Lacher

Marcus Rietsch

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 297.077,00 0,00 0,00 0,00 297.077,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.190,00 0,00 0,00 0,00 1.190,00
298.267,00 0,00 0,00 0,00 298.267,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 79.948,89 24.658,67 0,00 0,00 104.607,56
79.948,89 24.658,67 0,00 0,00 104.607,56
378.215,89 24.658,67 0,00 0,00 402.874,56
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Zuschreibungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 288.819,00 8.258,00 0,00 0,00 0,00 297.077,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
288.819,00 8.258,00 0,00 0,00 0,00 297.077,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 52.935,69 20.111,54 0,00 0,00 0,00 73.047,23
52.935,69 20.111,54 0,00 0,00 0,00 73.047,23
341.754,69 28.369,54 0,00 0,00 0,00 370.124,23
Buchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 8.258,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.190,00 1.190,00
1.190,00 9.448,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.560,33 27.013,20
31.560,33 27.013,20
32.750,33 36.461,20

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die finAPI GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der finAPI GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der finAPI GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Institute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 14. Juni 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bauer, Wirtschaftsprüfer

Bluhme, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde am 01.08.2024 festgestellt.

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