INTS It's not the same Germany GmbH

Lyoner Straße 15, 60528 Frankfurt am Main, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 85688
Eingetragen
18.6.2009
Branche
Großhandel mit TextilienGroßhandel mit Sportartikeln und -zubehörGroßhandel mit Bekleidung
Gegenstand
Der Groß- und Einzelhandel mit Modeartikeln und Accessoires.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Prokura
Prokura
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SEPALEMEME, S.L.U.ESP
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

SEPALEMEME, S.L.U.
Spain
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

INTS It's not the same Germany GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

B. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die INTS It's not the same Germany GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der INTS It's not the same Germany GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der INTS It's not the same Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

F. Schlussbemerkung

Den vorstehenden Bericht über unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 der INTS It's not the same Germany GmbH, Frankfurt am Main, erstatten wir in Übereinstimmung mit § 321 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf (IDW PS 450 n. F. (10.2021)).

 

Mannheim, 7. November 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hällmeyer, Wirtschaftsprüfer

Sommer, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 178,90 2
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.492.783,14 2.254
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 973.307,83 1.227
2.466.090,97 3.481
2.466.269,87 3.483
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Handelswaren 1.138.825,49 1.719
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 377.323,50 211
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 21.666.709,19 19.527
3. Sonstige Vermögensgegenstände 957.214,76 1.127
23.001.247,45 20.865
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 626.861,24 1.098
24.766.934,18 23.682
C. Rechnungsabgrenzungsposten 119.157,89 118
D. Aktive latente Steuern 696.647,19 826
28.049.009,13 28.109

Passiva

31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 20.000.000,00 20.000
III. Gewinnrücklagen 3.607.605,85 3.605
IV. Jahresüberschuss 504.103,10 3
24.136.708,95 23.633
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 2.922.621,96 2.964
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 560.202,66 365
2. Sonstige Verbindlichkeiten 429.475,56 1.147
989.678,22 1.512
28.049.009,13 28.109

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 15.990.718,04 16.120
2. Sonstige betriebliche Erträge 4.161.760,71 6.245
20.152.478,75 22.365
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogen Waren -5.883.266,52 -6.019
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.898.914,52 -4.069
b) Soziale Abgaben -813.207,16 -847
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -926.373,34 -985
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.579.918,90 -10.432
-20.101.680,44 -22.352
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 805.429,20 300
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 805.415,87 (Vj. EUR 299.951,22)
davon Erträge aus der Abzinsung EUR 12,03 (Vj. EUR 0,00)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -6.439,10 0
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -345.685,31 -310
davon Aufwand aus der Bilanzierung latenter Steuern EUR 129.167,84 (Vj. EUR 103.606,25)
453.304,79 -10
10. Jahresüberschuss 504.103,10 3

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

A. Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft wird als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB eingestuft.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Sitz der Gesellschaft ist Frankfurt am Main. Eingetragen ist die Gesellschaft im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 85688.

Soweit Ausweiswahlrechte nicht in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ausgeübt wurden, werden diese Posten gesondert im Anhang dargestellt und erläutert.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und werden um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Mietereinbauten werden über fünf Jahre abgeschrieben. Die Nutzungsdauer der anderen Anlagengegenstände liegt zwischen vier und fünf Jahren.

Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Die liquiden Mittel und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt.

Latente Steuern

Bei der Ermittlung der latenten Steuern ergaben sich aufgrund von temporären Differenzen zwischen den steuer- und handelsrechtlichen Wertansätzen im Saldo aktive latente Steuern. Diese resultieren aus Bewertungsunterschieden bei den Rückstellungen und Anlagegegenständen.

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz in Höhe von 31,06 % zugrunde (setzt sich zusammen aus 15,83 % für Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag und 15,23 % für Gewerbesteuer).

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und potenziellen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken gebildet. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel detailliert dargestellt. Er ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Zum Ende des Geschäftsjahres bestanden Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 21.667 (Vorjahr: T€ 19.527), davon T€ 3.403 aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: T€ 3.956) mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr sowie Darlehen an die oberste Muttergesellschaft in Höhe von T€ 18.264 (Vorjahr: T€ 15.571), davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr TEUR 16.046 (Vorjahr: T€ 0).

Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Mietkautionen in Höhe von T€ 946 (Vorjahr: T€ 1.114) haben in Höhe von T€ 872 eine Laufzeit von mehr als einem Jahr (Vorjahr: T€ 959). Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Am Bilanzstichtag sind latente Steuern in Höhe von T€ 697 aktiviert. Gemäß § 268 Abs. 8 HGB besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe dieses Betrages.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für von Vermietern gewährte mietfreie Zeiten, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und personalbezogene Rückstellungen (Boni etc.).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich zum Stichtag wie im Vorjahr auf T€ 0.

Die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr und enthalten Steuern in Höhe von TEUR 119 (Vorjahr: TEUR 688).

Gewinn- und Verlustrechnung

Seit dem vierten Quartal 2023 ist der Online-Vertriebskanal, der bisher von der Muttergesellschaft gesteuert wurde, direkt in die INTS It's not the same Germany GmbH integriert.

Die Umsätze wurden ausschließlich in der Bundesrepublik Deutschland erzielt, wobei 79 % in eigenen Stores (Einzelhandel) (Vorjahr: 92 %), 2 % in Kaufhäusern (Vorjahr: 8 %) und 19 % im Online-Handel (Vorjahr: 0 %) erzielt wurden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Aufwandserstattungen von Abasic S.A. (T€ 3.178).

Sie umfassen zudem periodenfremde Erträge in Höhe von insgesamt T€ 128 (Vorjahr: T€ 148) aus der Vereinnahmung von verjährten Gutscheinen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Miete und Nebenkosten, personalbezogene Aufwendungen, Werbung und Marketingkampagnen sowie allgemein anfallende, betriebliche Aufwendungen in den Stores wie z. B. Reinigung, vorsorgliche Wartung und Sicherheitsleistungen.

D. Sonstige Angaben

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der SEPALEMEME, S.L.U., Barcelona, Spanien. Sie steht mit ihrem Gesellschafter und den mit ihr verbundenen Unternehmen in einem Konzernverhältnis.

Einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen erstellt die Abasic S.A., Barcelona, Spanien. Dieser wird beim Handelsregister von Barcelona "Registro Mercantil de Barcelona" (Band 40.666, Blatt 42, Seite B-259066) veröffentlicht und ist am Geschäftssitz der Muttergesellschaft erhältlich.

Haftungsverhältnisse

Es liegen keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt T€ 6.735 (Vorjahr: T€ 9.928).

Leasingverträge werden zur Streuung der Liquiditätsabflüsse abgeschlossen. Risiken aus Leasingverträgen bestehen aus heutiger Sicht nicht.

Mitarbeiteranzahl

Im Jahresdurchschnitt wurden 175 Mitarbeitende beschäftigt, die sich wie folgt aufteilen:

167 Mitarbeitende im Verkauf in den Stores

7 Store Manager

1 Manager

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB im Geschäftsjahr 2023 betrug T€ 27 (Vorjahr: T€ 19) und betrifft ausschließlich die Jahresabschlussprüfung.

Nachtragsbericht:

Nach dem Abschlussstichtag sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten.

Ergebnisverwendungsvorschlag:

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von € 504.103,10 auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführer

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war:

Herr Alberto Ojinaga Cebrián, CEO SEPALEMEME, S.L.U., Barcelona, Spanien

Der Geschäftsführer hat im Geschäftsjahr 2023 keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

 

Frankfurt am Main, 5. November 2024

Alberto Ojinaga Cebriän, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 28.044,17 0,00 8.194,83 19.849,34
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 8.691.917,31 279.267,85 3.937.741,82 5.033.443,34
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.739.717,43 234.947,37 1.854.849,64 4.119.815,16
14.431.634,74 514.215,22 5.792.591,46 9.153.258,50
14.459.678,91 514.215,22 5.800.786,29 9.173.107,84
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 25.846,00 924,73 7.100,29 19.670,44
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 6.438.358,40 553.467,77 3.451.165,97 3.540.660,20
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.512.701,47 371.980,84 1.738.174,98 3.146.507,33
10.951.059,87 925.448,61 5.189.340,95 6.687.167,53
10.976.905,87 926.373,34 5.196.441,24 6.706.837,97
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 178,90 2.198,17
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.492.783,14 2.253.558,91
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 973.307,83 1.227.015,96
2.466.090,97 3.480.574,87
2.466.269,87 3.482.773,04

Lagebericht zum 31. DEZEMBER 2023

INTS It's not the same Germany GmbH, Frankfurt am Main

1. Grundlagen der Gesellschaft:

Die INTS It's not the same Germany GmbH (im Folgenden: INTS Germany GmbH) gehört zu der Desigual Gruppe und ist eine Gesellschaft, die Produkte unter dem Markennamen Desigual verkauft. Diese Verkäufe werden über eigene Stores (Einzelhandel), über Kaufhäuser sowie Onlinehandel getätigt.

Desigual wurde am Bekleidungsmarkt für farbenfrohe Designs bekannt.

Das Geschäftskonzept der INTS Germany GmbH ist der Verkauf modischer Bekleidung, Schuhe und Accessoires.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung:

Obwohl die Weltwirtschaft gewachsen ist und auch in den nächsten beiden Jahren mit einem jährlichen Wachstum von rund 3,2 % (2024) und 3,3 % (2025) gerechnet wird, ist dieser Anstieg einer der niedrigsten seit Jahrzehnten. Zusammen mit den deutlichen Zinserhöhungen der Zentralbanken zur Wiederherstellung der Preisstabilität hat dies die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 spürbar beeinträchtigt. 1

Die Inflationsrate im Jahr 2023 sank im Vergleich zu 2022. Es wird erwartet, dass die Inflation in den kommenden Jahren weiter steigen kann. Diese Steigerungen werden aber im Vergleich zu den Jahren 2022 und 2023 moderater ausfallen. Daher wird erwartet, dass zukünftige Inflationssteigerungen weniger ausgeprägt sein werden.

Trotz der ungünstigen Rahmenbedingungen im Jahr 2023 sind die Aussichten vielversprechend. Die jüngsten Indikatoren zeigen weltweit eine grundsätzlich robuste Entwicklung. Für Deutschland sind die Aussichten ebenfalls positiv und verlagern sich von einem Rückgang des BIP um 0,2 % im Jahr 2023 zu einem Anstieg um 0,2 % im Jahr 2024 und 1,3 % im Jahr 2025. 2

2.2 Geschäftsverlauf:

Die Gesellschaft hat im Jahr 2023 einen Store eröffnet, jedoch sieben geschlossen, sodass zum Ende des Geschäftsjahres 2023 noch 20 Stores in Deutschland betrieben werden (gegenüber 26 zum Ende des Geschäftsjahres 2022). Seit dem vierten Quartal 2023 ist der Online-Vertriebskanal, der bisher von der Muttergesellschaft gesteuert wurde, direkt in die INTS Germany GmbH integriert.

Der Umsatz ging um 1 % zurück, was auf die Schließung von Stores im Jahr 2023 zurückzuführen ist und durch die Integration des Onlinehandels zum Teil kompensiert wurde. Dank eines effektiven Ansatzes zur Auswahl kosteneffizienter Lagereinheiten (Stock Keeping Units: im Folgenden SKUs) sowie der Integration des Onlinehandels konnte der Materialaufwand jedoch gesenkt und somit die Gewinnspanne erhöht werden.

1 https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/04/16/world-economic-outlook-april-2024?cid=ca-com-compdpubs_belt
2 https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/07/16/world-economic-outlook-update-july-2024

Die Gesellschaft schloss das Jahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 504 und einem Gewinn vor Steuern in Höhe von T€ 850 ab.

Kunden der Gesellschaft sind sowohl Endverbraucher als auch Kaufhäuser, die von Drittanbietern aus dem Einzelhandel betrieben werden. Die Stores sind mit dem INTS Shop-System ausgerüstet und bieten Produkte eines oder mehrerer Produktbereiche von INTS an.

Im Jahr 2023 beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 175 Mitarbeitende (2022: 197), wobei die Verringerung der Anzahl der Mitarbeitenden im Wesentlichen auf Store-Schließungen zurückzuführen ist.

2.3 Ertragslage

Mit Wirkung vom 1. Januar 2016 hat die INTS Germany GmbH mit ihrer obersten Muttergesellschaft einen Vertriebsvertrag ("D-Agreement") abgeschlossen. In diesem Vertrag werden die wirtschaftlichen und finanziellen Risiken für INTS Germany GmbH abgegrenzt und damit die Bandbreite der Rentabilität der Gesellschaft festgelegt.

Die Umsatzerlöse sind von T€ 16.120 auf T€ 15.991 gesunken und liegen somit leicht oberhalb des Jahresbudgets und den prognostizierten Angaben des Vorjahres (€ 15 Mio.). Durch die Integration des Onlinehandels wurde der Umsatzrückgang durch Schließung von Stores zum Teil kompensiert. Wohingegen sich die Bruttogewinnspanne (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) von 62,66 % auf 63,21 % erhöhte.

Die nennenswertesten Veränderungen wesentlicher Posten innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende:

Der Materialaufwand reduzierte sich um T€ 136 (Gesamtbetrag: T€ 5.883), was hauptsächlich auf die Auswahl kosteneffizienter SKUs sowie auf die Integration des Onlinehandels zurückzuführen ist.

Die sonstigen betrieblichen Erträge gingen von T€ 6.245 auf T€ 4.162 zurück (2023 wurden keine COVID-19-Hilfen erfasst, 2022: T€ 1.722).

Der Personalaufwand verringerte sich von T€ 4.916 (2022) auf T€ 4.712 (2023) aufgrund der im Jahr 2023 geschlossenen Stores.

Die Abschreibungen sind von T€ 985 (2022) auf T€ 926 (2023) gesunken. Aufgrund der Store- Schließungen wurden zahlreiche Vermögensgegenstände sowie deren Abschreibungen ausgebucht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich von T€ 10.432 im Jahr 2022 auf T€ 8.580 im Jahr 2023 reduziert. Insbesondere die Mietaufwendungen und Nebenkosten gingen zurück, was teilweise durch die Store-Schließungen bedingt war.

Aufgrund der von der Gesellschaft an die oberste Muttergesellschaft Abasic S.A. gewährten Darlehen beliefen sich die Zinserträge auf T€ 805.

Die Gesellschaft erzielte einen Gewinn vor Steuern in Höhe von T€ 850 (Vorjahr: T€ 313). Darauf fielen Steuern (inklusive latenter Steuern) in Höhe von T€ 346 (Vorjahr: T€ 310) an. Daher schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 504 (Vorjahr: T€ 3) ab.

Das EBIT des laufenden Geschäftsjahres in Höhe von T€ 51 ist aufgrund des niedrigeren Umsatzvolumens deutlich geringer als das prognostizierte EBIT von T€ 400. Die Kosteneffizienz ist zwar eingetreten, aber nicht in dem erwarteten Maße.

2.4 Vermögens- und Finanzlage:

Die Bilanzsumme sank leicht von T€ 28.109 auf T€ 28.049.

Der Buchwert des Anlagevermögens betrug zum 31. Dezember 2023 T€ 2.466 (Vorjahr: T€ 3.483) und betrifft im Wesentlichen die Investitionen in Stores sowie deren Ausstattung. Der Rückgang ist auf die Schlie- ßung von Stores und planmäßige Abschreibungen zurückzuführen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 21.667 (Vorjahr: T€ 19.527) resultieren aus Lieferungen und Leistungen sowie Darlehen an die oberste Muttergesellschaft.

Es wurden latente Steuern ausgewiesen, die aus Bewertungsunterschieden beim Anlagevermögen und den sonstigen Rückstellungen resultieren.

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert T€ 25. Zusammen mit der Kapitalrücklage in Höhe von T€ 20.000, die 2015 durch die Muttergesellschaft eingebracht wurde, den Gewinnrücklagen in Höhe von T€ 3.608 und dem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 504 ergibt sich zum 31. Dezember 2023 daraus ein Eigenkapital in Höhe von T€ 24.137. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2023 86,05 % (Vorjahr: 84,08 %).

Die sonstigen Rückstellungen sinken von T€ 2.964 auf T€ 2.923. Im Wesentlichen ist dieser Rückgang auf die Rückstellungen für Energiekosten zurückzuführen.

Die Gesellschaft finanziert sich aus ihrem eigenen Cashflow und bei Bedarf durch Darlehen im Konzernverbund. Es bestehen keine Darlehen bei konzernfremden Unternehmen oder Banken.

Der Cashflow der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt T€ 36.

Das langfristig gebundene Vermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt und die kurzfristigen Vermögensgegenstände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen deutlich.

2.5 Finanzielle Leistungsindikatoren

Nachfolgend werden die wesentlichen Kennzahlen im Vergleich zum Vorjahr dargestellt:

2023 2022 Veränderung
Umsatzerlöse T€ 15.991 16.120 (129)
EBIT T€ 51 12 39
Jahresüberschuss T€ 504 3 501

3. Chancen- und Risikobericht

Unternehmerisches Handeln ist zwangsläufig mit möglichen Risiken verbunden, die von der Geschäftsführung erkannt werden müssen. Diese muss außerdem gewährleisten, dass die richtigen Entscheidungen getroffen und Maßnahmen rechtzeitig implementiert werden.

Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und die marktbezogenen Risiken (z. B. Preisdruck, rückläufige Kundenfrequenz, Wettbewerb, Marktanteil, Lieferkettenprobleme und Inflation) geben der Gesellschaft keinen Anlass zu wesentlichen Bedenken, da über den geplanten Ausbau des Onlinehandels künftig eine zunehmende Nachfrage und steigendes Volumen zu erwarten sind.

3.1 Wechselnde Vorlieben der Verbraucher

Der Markt für die Produkte von Desigual unterliegt dem sich wandelnden Geschmack der Verbraucher und einem starken Wettbewerb. Die Produkte sind saisongebunden. Design und Styles müssen regelmäßig überarbeitet werden. Die Nachfrage nach bestimmten Produkten hängt von der Popularität des jeweiligen Designs, den Besonderheiten des Markts, dem Erfolg von Werbekampagnen und der globalen wirtschaftlichen Lage ab. Außerdem werden Entscheidungen hinsichtlich des Produktdesigns häufig in Abhängigkeit von der Akzeptanz durch die Verbraucher getroffen.

3.2 Wettbewerb

Desigual steht im Wettbewerb mit global und regional agierenden Bekleidungsmarken und Einzelhändlern, die Produkte unter ihren Eigenmarken vertreiben. Schlüssel zum Erfolg sind unter anderem die Gewinnung von Marktanteilen in einem stark fragmentierten Markt und die effektive Vermarktung von Produkten, die durch ein starkes ,Markenimage' unterstützt wird.

3.3 Finanzwirtschaftliche Risiken:

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen gegen Dritte sind nicht wesentlich.

Das Zinsänderungsrisiko bei den konzerninternen Darlehen wird derzeit als gering bewertet, sodass keine zinssichernden bzw. kompensatorischen Maßnahmen ergriffen werden.

Risiken in Bezug auf die Werthaltigkeit von Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden von uns als sehr gering erachtet.

3.4 Chancen der künftigen Entwicklung

Die Chancen für die Gesellschaft ergeben sich aus der Möglichkeit, den Anforderungen der Verbraucher mit neuen Kollektionen zu entsprechen, und die Stores an strategische Standorte zu verlagern.

3.5 Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken

All die genannten Aspekte wurden vom Konzern kontinuierlich überwacht und weiterverfolgt, um veränderte Umstände zu überprüfen und wann immer notwendig anzupassen.

Auf Konzernebene wird die Geschäftsentwicklung anhand von Analysen der wesentlichen Leistungskennzahlen sowie eines Systems zur regelmäßigen (monatlichen) Berichterstattung überwacht, im Rahmen derer die tatsächlichen Zahlen mit dem ursprünglichen Budget und den Prognosen verglichen werden. Innerhalb dieses Rahmens kann sichergestellt werden, dass tatsächliche Abweichungen rechtzeitig identifiziert werden, um entsprechende Korrekturmaßnahmen zu ergreifen.

Die Konzernleitung hat ein Budget für die nächsten Geschäftsjahre erstellt. Dieses basiert auf einer von der Geschäftsführung der Gesellschaft erarbeiteten Prognose der im Zuge der voraussichtlichen Geschäftsentwicklung der Gesellschaft und des Konzerns zu erzielenden Cashflows. Weiterhin beruht die Prognose auf Steuervorteilen, die sich voraussichtlich zukünftig aus den erfassten latenten Steueransprüchen ergeben.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft ist sich bewusst, dass mit den aus der Geschäftstätigkeit generierten Cashflows und den liquiden Mitteln sowie mit verfügbaren konzerninternen Kreditlinien kurzfristige Verbindlichkeiten bedient werden können.

Ausgehend vom Budget und aufgrund der robusten Eigenkapitalsituation der Gesellschaft sowie der Finanzierung innerhalb der Desigual Gruppe sieht die Geschäftsführung die Fortführung der Unternehmenstätigkeit derzeit nicht als gefährdet an.

Der Jahresabschluss wurde daher unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

4. Prognosebericht:

Nach den Prognosen der deutschen Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt 2024 um 0,2 % steigen, was bedeutet, dass sich der private Konsum in Deutschland positiv entwickelt.

Seit dem vierten Quartal 2023 ist der Online-Vertriebskanal, der bisher von der Muttergesellschaft gesteuert wurde, direkt in die INTS Germany GmbH integriert. Die Geschäftsführung ist davon überzeugt, dass der Online-Vertriebskanal ein wichtiger Bestandteil unserer Geschäftsstrategie ist, mit dem starke Umsätze erwirtschaftet werden können.

Für das Geschäftsjahr 2024 strebt die Geschäftsführung deutlich steigende Umsatzerlöse in Höhe von € 22 Mio. insbesondere im Bereich des Onlinehandels und eine signifikante Erhöhung des EBITs auf T€ 200 an.

Die Strategie für 2024 besteht darin den Onlinehandel auszubauen, einige Geschäfte zu schließen, weiterhin Geschäfte zu modernisieren und darüber hinaus einige Stores an bessere Standorte zu verlagern.

Diese Strategie wird in enger Abstimmung mit dem Konzern umgesetzt. Insgesamt ist die Gesellschaft in hohem Maße vom Konzern abhängig, sodass ihre künftige Entwicklung in Zusammenhang mit der Strategie und den Richtlinien der Abasic S.A., Barcelona/Spanien, zu betrachten ist.

 

Frankfurt am Main, 5. November 2024

INTS It's not the same Germany GmbH, Frankfurt am Main

Alberto Ojinaga Cebrian, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der INTS It's not the same Germany GmbH, Frankfurt am Main, wurde am 18.11.2024 festgestellt.

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