Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 7877
Eingetragen
27.11.1992
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung von Anlagen und Anlagenkomponenten für die Abwasserentsorgung und aufbereitung im kommunalen und gewerblichen Bereich sowie Handel mit solchen; Herstellung von technischen Kunststoffprodukten und Handel mit solchen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Friedrich Ebner
seit 19.4.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
HSo Anteils GmbHAUT
51.00%
Romold Holding GmbHAUT
49.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

HSo Anteils GmbH
Austria
325.952 €
51.00%
Romold Holding GmbH
Austria
313.168 €
49.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Romold GmbH

Saaldorf-Surheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

ROMOLD GMBH, SAALDORF-SURHEIM

I. Grundlagen der Unternehmenstätigkeit

Geschäftsmodell

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft umfasst die Herstellung und den Vertrieb von Kanal- und Kabelschächten aus Kunststoff. Kunststoffschächte werden in der Kanalisation in den Bereichen Wasserver- und Entsorgung, Straßenentwässerung, Kanalsanierung, Druckentwässerung sowie im Bereich der Elektro- und Telekommunikation eingesetzt. Der Vertrieb erfolgt über Baustoffgroßhändler vorwiegend in Deutschland, Österreich und anderen europäischen Märkten.

Grundlage für die Unternehmenstätigkeit ist der Gesellschaftsvertrag in der derzeit gültigen Fassung vom 12.02.2018.

Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt im branchenüblichen Umfang eigene Forschung und Entwicklung.

Zweigniederlassungen

Das Unternehmen unterhielt im Berichtsjahr keine Zweigniederlassungen.

Die Verwaltung des Unternehmens befindet sich in Surheim, die Produktion und das Lager in Teisendorf.

II. Wirtschaftsbericht

Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden u.a. folgende finanzielle Leistungsindikatoren, die Kennzahlen EBIT, und der Cashflow herangezogen.

Das EBIT (Earnings before interest and taxes) hat sich im Geschäftsjahr auf EUR 2.120.474,82 (Vorjahr: 2.709.167,23) verändert. Weitere für die Gesellschaft bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

in 2023 2022
Gesamtkapitalrendite: % 14,86 21,23
Eigenkapitalquote: % 75,49 67,68
Quote der flüssigen Mittel: % 24,00 27,00

Die Eigenkapitalquote hat sich gesteigert und liegt in einem sehr zufriedenstellenden Bereich. Die höhere Bilanzsumme hängt vorwiegend mit einem deutlichen Zuwachs des Anlagevermögens zusammen, hier wurden insbesondere bauliche Maßnahmen zum Ausbau der Lager- und Produktionskapazitäten und Verkehrsflächen durchgeführt.

Die Quote der flüssigen Mittel bleibt trotz Investitionen in einem zufriedenstellenden Bereich und stellt für geplante zukünftige Investitionen eine wichtige Größe dar.

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

Der Auftragseingang im Tiefbau in Deutschland stieg im Vergleich zum Vorjahr real (preisbereinigt) um 3 % und steigerte sich nominal um 12,2 % auf 53,2 Milliarden Euro. (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe sank im Vergleich zum Vorjahr real um 3,3 %. Nominal steigerte er sich um 3,5 %.

Auch die Umsätze im Öffentlichen Bau sind real zurückgegangen, was überwiegend der überdurchschnittlichen Baumaterial- und somit Baupreissteigerung und der daraus resultierenden schwachen Entwicklung im Wohn- und Straßenbau geschuldet ist.

Der weitere Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, Investitionen in Versorgungsnetze für Gas, Wasser, Strom und Fernwärme sowie der Ausbau der digitalen Infrastruktur sorgten im Tiefbau im Jahr 2023 für eine solide Entwicklung. Der Bereich Elektro- und Telekommunikation profitierte weiterhin vom Ausbau der Breitbandinfrastruktur.

Geschäftsverlauf und Lage

Eine schwächere Dynamik der globalen konjunkturellen Entwicklung, die Inflation und der starke Umschwung in der Geldpolitik, der mit dem Anstieg der Zinsen verbunden war, begleiteten das Wirtschaftsjahr und führten dazu, dass deutlich weniger Projekte ausgeschrieben wurden als in den vergangenen beiden Jahren. Dabei ist jedoch die Anzahl der Ausschreibungen im langjährigen Durchschnitt als normal zu betrachten.

Gestiegene Kosten konnten im Wesentlichen in unsere Produktpreise eingerechnet werden. Insgesamt können wir auf ein zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurückblicken, indem Umsatz- und Ertragslage auf einem guten Niveau gehalten werden konnten.

Der Personalbestand wird und wurde konsequent auf die betrieblichen Erfordernisse ausgerichtet. Die Qualifikation der Mitarbeiter entspricht den Erfordernissen. Wir sind stolz darauf, dass unsere Mitarbeiter trotz der anhaltenden und der neuen Herausforderungen aktiv an der Erreichung unserer ambitionierten Ziele arbeiten. Dadurch sind wir auch weiterhin in der Lage, die hohe Produkt- und Servicequalität zu gewährleisten.

Der Jahresüberschuss betrug im Berichtszeitraum EUR 1.511.669,24 (Jahresüberschuss Vorjahr: EUR 1.944.495,14).

Trotz gestiegener Personal- und Fixkosten wurde im Geschäftsjahr 2023 ein sehr zufriedenstellendes Jahresergebnis erwirtschaftet.

Auf der Grundlage vorläufiger Vorjahreszahlen wurden die Aufwendungen und Erträge für das Geschäftsjahr vorsichtig geplant. Eine durchgängig hohe Lieferfähigkeit sowie gleichzeitig kurze Durchlaufzeiten in unseren Produktionsabteilungen haben neben der Marktsituation dazu geführt, dass die geplanten Umsätze im Berichtsjahr überschritten wurden. Die variablen sowie die Fixkosten haben sich im geplanten Bereich verändert. Somit konnte ein Ergebnis erzielt werden, dass über den Annahmen lag.

Das Rohergebnis der Romold GmbH hat sich auf EUR 11.354.535,30 (Vorjahr: 11.865.348,83) verändert.

III. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Der Umsatz der Romold GmbH hat sich deutlich über den Planzahlen entwickelt, gegenüber einem außergewöhnlich gutem Vorjahr war ein Rückgang zu verzeichnen.

Das Ziel, die Marktdurchdringung in den Kernmärkten bei gleichbleibenden Deckungsbeiträgen zu halten, konnte erreicht werden.

Der Personalaufwand hat sich in 2023 gegenüber dem Vorjahr um EUR 307.576,97 erhöht.

Der durchschnittliche Personalstand hat sich von 74 auf 79 erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um EUR 206.221,17 zurück gegangen.

Ein wesentlicher Teil des Rückgangs entfiel dabei auf die Kosten der Warenabgabe (- EUR 118.184,91) sowie auf die verschiedenen betrieblichen Kosten (- EUR 232.491,32). Andere Kosten in diesem Bereich sind hingegen im geplanten Rahmen angestiegen (z.B. Werbe- u. Reisekosten + EUR 66.470,75).

Finanzlage und Liquidität

Das laufende Geschäft und der wesentliche Teil der Investitionen wurden aus dem Cashflow finanziert. Eine zusätzliche Fremdfinanzierung für die durchgeführten baulichen Maßnahmen in weitere Lagerflächen wurde in kleinerem Umfang in Anspruch genommen. Die Linien bei den Hausbanken bestehen unverändert weiter.

Der Cashflow ergibt sich aus dem Jahresüberschuss/Fehlbetrag und den Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und des Sachanlagevermögens.

Der Cashflow beträgt + EUR 1.785.600,03 (Vorjahr: + EUR 2.240.214,99).

Alle Kreditorenrechnungen wurden innerhalb der Skontofrist bzw. des Zahlungszieles bezahlt.

Alle Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen in Euro-Währung, somit bestehen keine Währungsrisiken.

Die Forderungen bestehen zu einem kleinen Anteil in PLN-Währung. Ein Währungsrisiko hierfür ist aufgrund der geringen Forderungshöhe überschaubar.

Swaps, Caps oder andere Finanzinstrumente werden nicht in Anspruch genommen. Bei den für die Finanzierung des Anlagevermögens hereingenommenen langfristigen Fremdmitteln handelt es sich ausschließlich um langfristige Annuitätendarlehen mit Laufzeiten bis zu 5 Jahren. Überdurchschnittlich hohe (Einzel-)Forderungen mit Klumpenrisiken bestehen zum Zeitpunkt des Jahresabschlusses nicht.

Die Lage des Unternehmens wird zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses insgesamt als positiv beurteilt.

Die Gesellschaft befindet sich zum Zeitpunkt der Berichtserstellung in einer ausreichenden Ertrags- und Finanzlage und kann ihre Verbindlichkeiten zum Fälligkeitstermin begleichen.

Vermögenslage und Kapitalstruktur

Dem Eigenkapital der Romold GmbH in Höhe von EUR 7.749.544,29 steht ein Anlagevermögen von EUR 2.321.811,65 gegenüber. Die Anlagenintensität liegt bei 23% (Vorjahr: 15%), die Vorratsintensität bei 40% (Vorjahr: 47%). Die Anlagenintensität ergibt sich aus dem Verhältnis Anlagevermögen zur Bilanzsumme, die Vorratsintensität ergibt sich aus dem Verhältnis Vorräte zur Bilanzsumme.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognose und Chancen

Für das Jahr 2024 rechnet die Bauindustrie mit insgesamt rückläufigen Materialpreisen gegenüber 2023. Bei den meisten Baumaterialpreisen (Stahl, Bauholz, Glas, Kunststoff) dürfte kurzfristig eine Entspannung eintreten. Bei einigen energieintensiven Produkten (Zement, Bitumen) kann der Anstieg aber weiter gehen.

Insgesamt geht die Bauindustrie für 2024 von einem realen Rückgang des Umsatzes aus, allerdings dürfte es im Bereich Tiefbau zu Umsatz-Steigerungen kommen.

Die Bautätigkeit des Bundes konzentriert sich in 2024 auf den Tiefbau. Werden die Investitionszuschüsse an die Deutsche Bahn AG herausgerechnet (deren Investitionen dem Wirtschaftsbau zugerechnet werden), stellt der Bund 2024 für Investitionen in die Bundesfernstraßen, die Bundeswasserstraßen und den kombinierten Verkehr mit 10,15 Milliarden Euro nominal etwa 4 % mehr zur Verfügung als 2023.

Impulse für den Ausbau des Breitbandinternets gehen nach wie vor von der Regierung aus, so dass auch diese Sparte 2024 voraussichtlich mit erneut hohen Umsätzen abschließen wird.

Aus heutiger Sicht plant das Unternehmen mit konstanten Umsätzen über alle Unternehmensbereiche hinweg.

Zu dieser Einschätzung kommt das Unternehmen aufgrund laufender intensiver Marktbeobachtung sowie Jahresgesprächen mit den größten Kunden und deren Marktprognosen. Grundlage unserer Aussage ist des Weiteren eine konkrete Budgetplanung für das Wirtschaftsjahr. Zusätzlich wird erwartet, dass die deutsche Breitbandinitiative weitergehen wird.

Als Ziel gilt der Ausbau der Marktanteile in allen Unternehmensbereichen bzw. konkret die Erweiterung/Stabilisierung der Inlandsmärkte sowie die Konzentration auf ertragsstarke Exportmärkte. Das Unternehmen versteht sich als Produzent von qualitativ hochwertigen Produkten im Premiumsegment. Dem erhöhten Preisdruck durch den Mitbewerb begegnet das Unternehmen durch einen konsequenten Ausbau der Produktpalette und der Servicequalität. Diese Maßnahmen sollten weiterhin eine Differenzierung von Wettbewerbern ermöglichen und das Preisniveau der Produkte aufrechterhalten. Dementsprechend ist davon auszugehen, dass die Margen konstant bleiben werden.

Für das Geschäftsjahr 2024 sind neben Ersatz- und Neuinvestitionen im üblichen Umfang zusätzliche Investitionen zur Effizienzsteigerung geplant.

Die zukunftsgerichteten Aussagen und Informationen beruhen auf heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen Risiken und Ungewissheiten, insbesondere kann auch nicht vorhergesehen werden, ob und wie sich die aktuelle politische Situation in der Ukraine auf die Lieferketten und Energiepreise auswirken wird. Die Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs unseres Unternehmens liegen, können Geschäftsaktivitäten und deren Ergebnis beeinträchtigen. Die Faktoren könnten dazu führen, dass die tatsächlichen Leistungen und Ergebnisse des Unternehmens von denjenigen abweichen, über die zukunftsgerichtete Aussagen gemacht werden.

Risiken

Das Kontrollumfeld, Risikobeurteilungen, Kontrollaktivitäten, Information und Kommunikation sowie die Überwachung bilden die wesentlichen Bestandteile des IKS.

Das Risikomanagement ist als kontinuierliche Aufgabe in die Aufbau- und Ablauforganisation integriert. Aufgaben und Verantwortlichkeiten des Risikomanagements und der Risikoberichterstattung sind durch organisatorische Vorgaben geregelt. Die Risikoberichterstattung erfolgt im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Sitzungen der Geschäftsleitung.

Wesentliche Veränderungen des Risikomanagementsystems und des IKS haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht ergeben.

Unser Risikomanagementsystem zielt darauf ab, die Erfüllung der satzungsmäßigen Aufgaben und den Unternehmenserfolg in allen Geschäftsfeldern nachhaltig zu wirtschaftlichen Konditionen unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sicherzustellen. Als Risiken gelten alle Entwicklungen, die sich negativ auf das Erreichen dieses übergeordneten Unternehmensziels auswirken können.

Bei der Bewertung der identifizierten Risiken werden Einschätzungen hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Schadenshöhe im Falle des Schadenseintritts vorgenommen. Dabei werden auch Möglichkeiten rechtlich abgesicherter Risikoabwälzung (z.B. durch Versicherung, Gewährleistung) berücksichtigt.

Konjunkturelle Risiken

Die Entwicklung der Romold GmbH ist im Wesentlichen von der Entwicklung ihrer Absatzmärkte, insbesondere im Bereich von öffentlichen Ausschreibungen, beeinflusst. Insgesamt ist die Branche mittel- und langfristig weiter auf Wachstumskurs. Die Rohstoffpreisentwicklung scheint sich einzupendeln.

Eine verzögerte Verabschiedung des Bundeshaushaltes sowie Geldmangel des Staates aufgrund von Haushaltslücken und damit verbundenen Aufhebungen von Ausschreibungen können die Baukonjunktur insgesamt einbremsen. Ein anhaltendes Problem bleibt die Zinsentwicklung auf dem Kapitalmarkt - laut Berechnungen der Bundesbank verdreifachte sich der Zinssatz für Hypothekarkredite im Neugeschäft von Januar 2022 bis November 2023 von 1,3% auf 4,1%. Dies beeinträchtigt - wegen der höheren Finanzierungskosten - den gesamten Bausektor.

Sowohl für den Inlands- als auch Exportmarkt werden dennoch keine drastischen Einschnitte bei der Umsatzentwicklung prognostiziert. Risiken können bei der Konkurrenz- und Preissituation in Märkten mit ohnehin niedrigem Preisniveau entstehen.

Schadens- und Haftungsrisiken

Schadens- und Haftungsrisiken und daraus eventuell resultierende finanzielle Folgen werden weitestgehend durch Versicherungen gedeckt.

Produkt- und Umweltrisiken

Umweltrisiken bestehen nicht. Haftungen für mangelhafte Produkte und daraus eventuell resultierender finanzieller Folgen werden weitestgehend durch Versicherungen gedeckt. Derartige Risiken in größerem Umfang sind derzeit nicht bekannt.

Liquiditätsrisiken

Liquiditätsrisiken wird mit einer laufenden Liquiditätsplanung und ausreichenden Kontokorrentlinien begegnet. Der Liquiditätsbedarf wird sich in 2024 in den bestehenden Kontokorrentlinien bewegen, die Beschaffung von evtl. zusätzlich benötigten finanziellen Mitteln für Investitionen gilt als gesichert.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich der Zugang zu darüberhinausgehendem Fremdkapital erschweren kann. Das im Zuge der derzeitigen weltwirtschaftlichen Lage bestehende Zinsniveau wurde in den Planungen auf erhöhtem Niveau fortgeschrieben.

Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Wir tätigen operative Geschäfte im Wesentlichen auf Euro-Basis. Währungsrisiken sind damit sehr gering. Insgesamt sind wir aufgrund der Struktur der Geschäftstätigkeit nur geringen Zins- und Kreditrisiken ausgesetzt. Auf den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten zur Begrenzung der Finanzrisiken konnte verzichtet werden.

Forderungsausfall- und Bonitätsrisiken

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind bisher nicht zu verzeichnen gewesen. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. In besonderen Fällen wird bei Bedarf die Zahlungsfrist umgestellt, z.B. auf Vorkasse. Forderungsausfallrisiken werden darüber hinaus durch Versicherungen gedeckt.

Soweit bei den Forderungen Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen umfangreichen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.

Prozessrisiken und operative Betriebsrisiken

Um die Prozessrisiken im operativen Betriebsablauf zu minimieren unterhält das Unternehmen ein Qualitätsmanagement-System nach ISO 9001:2015, das regelmäßig vom TÜV Süd überprüft wird.

Personalrisiken

Qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, zu entwickeln und zu binden wird für das Unternehmen zunehmend ein entscheidender Erfolgsfaktor. Dem Risiko von Fluktuation wird durch attraktive Gestaltung des Arbeitsumfelds mit dem Ziel einer hohen Mitarbeiterzufriedenheit begegnet. Die Ausbildung von Lehrlingen im handwerklichen und kaufmännischen Bereich trägt zusätzlich dazu bei, künftigen Personalengpässen zu begegnen.

Gesamtrisiko

Wegen der Einschätzung der in Frage kommenden Risiken und der Möglichkeiten zur Reaktion auf eintretende Gefahren ist die Gesellschaft zu dem Ergebnis gelangt, dass Existenz bedrohende Risiken für das Unternehmen nicht bestehen.

V. Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Es wird nach bestem Wissen versichert, dass im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Unternehmens so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens beschrieben sind.

 

Saaldorf-Surheim, den 09. Oktober 2024

ROMOLD GmbH

gez. Friedrich Ebner, Geschäftsführer

gez. Helmut Sonnleitner, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.321.811,65 1.389.041,40
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 172.912,50 7.319,00
II. Sachanlagen 2.148.899,15 1.381.722,40
B. Umlaufvermögen 7.901.399,16 7.788.164,13
I. Vorräte 4.112.416,73 4.330.471,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.288.370,49 972.419,62
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.500.611,94 2.485.272,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 41.992,51 39.632,84
Aktiva 10.265.203,32 9.216.838,37

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.749.544,29 6.237.875,05
I. Gezeichnetes Kapital 639.120,00 639.120,00
II. Kapitalrücklage 500.000,00 500.000,00
III. Gewinnvortrag 5.098.755,05 3.154.259,91
IV. Jahresüberschuss 1.511.669,24 1.944.495,14
B. Rückstellungen 221.354,97 474.832,41
C. Verbindlichkeiten 2.294.304,06 2.504.130,91
Passiva 10.265.203,32 9.216.838,37

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.354.535,30 11.865.348,83
2. Personalaufwand 5.138.697,13 4.831.120,16
a) Löhne und Gehälter 4.283.472,63 4.036.026,83
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 855.224,50 795.093,33
davon für Altersversorgung 30.888,67 26.937,80
3. Abschreibungen 273.930,79 295.719,85
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 273.930,79 295.719,85
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.823.645,20 4.029.866,37
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.212,64 524,78
davon Erträge aus Abzinsung 350,00 80,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14.103,33 11.868,49
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 594.702,25 752.803,60
8. Ergebnis nach Steuern 1.511.669,24 1.944.495,14
9. Jahresüberschuss 1.511.669,24 1.944.495,14

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

ROMOLD GMBH, SAALDORF-SURHEIM

1 Allgemeine Angaben

Die ROMOLD GmbH hat ihren Firmensitz in Saaldorf-Surheim und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Traunstein unter der Registernummer HRB 7877 eingetragen.

Die Tätigkeit der Gesellschaft umfasst insbesondere die Herstellung von Anlagen und Anlagenkomponenten für die Abwasserentsorgung und -aufbereitung im kommunalen und gewerblichen Bereich sowie Handel mit solchen; Herstellung von technischen Kunststoffprodukten und Handel mit solchen.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung.

Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes (GmbHG) sowie die ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags zu beachten.

Die ROMOLD GmbH ist nach den in § 267 Abs. 3 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Der Jahresabschluss wird in Euro (EUR) aufgestellt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("Going Concern") erstellt.

2 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Grundlagen des Jahresabschlusses

Im Jahresabschluss müssen in einem begrenzten Umfang Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, die Auswirkungen auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten haben. Dabei werden sämtliche aktuell verfügbaren Erkenntnisse berücksichtigt.

Schätzungen und Annahmen wurden insbesondere bei der Bestimmung von Nutzungsdauern von Gegenständen des Anlagevermögens und der Bewertung der Vorräte vorgenommen.

Die tatsächlichen Werte können von den Schätzungen abweichen. Änderungen von Schätzungen werden zum Zeitpunkt einer besseren Kenntnis erfolgswirksam berücksichtigt.

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr fortgeführt. Im Einzelnen wurden folgende Grundsätze und Methoden angewandt:

2.2 Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden bei Zugang zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben, sofern sie der Abnutzung unterlagen.

2.3 Sachanlagen

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu den historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die kumulierten, planmäßigen Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wird auf die betrieblichen Erfahrungen zurückgegriffen, die sich weitgehend mit den Angaben in den steuerlichen AfA-Tabellen decken.

Die Abschreibung der Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten auf fremden Grundstücken erfolgt über eine Nutzungsdauer von 5 bis 33 1/3 Jahren.

Die Nutzungsdauer bei den technischen Anlagen und Maschinen beträgt 3 bis 13 Jahre.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen.

2.4 Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wurde das gewogene Durchschnittsverfahren angewandt.

Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Geleistete Anzahlungen auf Vorräte sind mit den Anschaffungskosten bewertet.

2.5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

2.6 Liquide Mittel

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

2.7 Aktive Rechnungsabgrenzung

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert bilanziert. Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

2.8 Latente Steuern

Latente Steuern gemäß § 274 HGB werden nicht gebildet.

2.9 Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

2.10 Rückstellungen

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden, soweit handelsrechtlich zulässig, im Einklang mit den steuerlichen Vorschriften stehenden Berechnungsverfahren verwendet.

Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Kosten und Preissteigerungen berücksichtigt. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.

2.11 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt.

2.12 Grundlagen der Fremdwährungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Verbuchung erfasst. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

3 Angaben zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:

Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Anschaffungskosten: 188.698,46 6.600,00 16.766,42 0,00 178.532,04
kumulierte Abschreibung: 181.379,46 168.962,04
Restbuchwert: 7.319,00 4.348,00 16.765,42 0,00 9.570,00
2. Geleistete Anzahlungen Anschaffungskosten: 0,00 163.342,50 0,00 0,00 163.342,50
kumulierte Abschreibung: 0,00 0,00
Restbuchwert: 0,00 0,00 0,00 0,00 163.342,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken Anschaffungskosten: 187.360,45 0,00 0,00 1.035.041,67 1.222.402,12
Kumulierte Abschreibung: Restbuchwert: 30.135,05 13.554,67 0,00 0,00 43.689,72
157.225,40 1.178.712,40
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Anschaffungskosten: 2.672.025,21 149.091,19 52.992,04 78.535,43 2.846.659,79
Kumulierte Abschreibung: 1.696.083,96 256.028,12 52.989,04 0,00 1.899.123,04
Restbuchwert: 975.941,25 947.536,75
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Anschaffungskosten: 248.555,75 887.671,35 0,00 -1.113.577,10 22.650,00
Kumulierte Abschreibung: 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Restbuchwert: 248.555,75 22.650,00
SUMME Anschaffungskosten: 3.296.639,87 1.206.705,04 69.758,46 0,00 4.433.586,45
Kumulierte Abschreibung: 1.907.598,47 273.930,79 69.754,46 0,00 2.111.774,80
Restbuchwert: 1.389.041,40 2.321.811,65

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Steuerforderungen enthalten.

In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstanden sind.

3.3 Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt 639.120,00 € (i.Vj. 639.120,00 €) und entspricht dem Gesellschaftsvertrag.

3.4 Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren zukünftigen Zahlungsverpflichtungen, Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten der Gesellschaft.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere fehlende Lieferantenrechnungen für bereits erhaltene Ware, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Personalkosten.

3.5 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind nach ihrer Fälligkeit in einem Verbindlichkeitsspiegel dargestellt:

Davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023
bis zu einem Jahr
zwischen einem und fünf Jahren
von mehr als fünf Jahren
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 267.286,12 105.312,85 98.356,15 63.617,12
Vorjahr 187.931,02 104.656,81 83.274,21 0,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 587,00 587,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 925.236,79 925.236,79 0,00 0,00
Vorjahr 887.639,43 887.639,43 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 2.380,85 2.380,85 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.101.781,15 1.101.781,15 0,00 0,00
Vorjahr 1.425.592,61 1.425.592,61 0,00 0,00
Summe 2.294.304,06 2.132.330,79 98.356,15 63.617,12
Vorjahr 2.504.130,91 2.420.856,70 83.274,21 0,00

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €).

4 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

4.1 Sachverhalte von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung

Im Jahresabschluss sind keine Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung enthalten.

4.2 Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 11.342,52 (i.VJ.: EUR 9.706,22) enthalten.

Im Jahresabschluss sind keine periodenfremden Aufwendungen enthalten.

4.3 Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung

In der Gewinn- und Verlustrechnung sind Erträge aufgrund von Währungsumrechnung in Höhe von EUR 29.675,21 (i.Vj.: EUR 4.759,22) und Aufwendungen aufgrund von Währungsumrechnung in Höhe von EUR 21.318,77 (i.Vj.: EUR 9.125,99) enthalten.

4.4 Angaben zum Finanzergebnis

Das Finanzergebnis enthält keine Zinserträge oder Zinsaufwendungen aus verbundenen Unternehmen.

Aus der Abzinsung von Rückstellungen sind in der Gewinn- und Verlustrechnung Erträge in Höhe von EUR 350,00 (i.V.: EUR 80,00) enthalten.

4.5 Angaben zu Steuern vom Einkommen und Ertrag

Das Ergebnis nach Steuern ist mit Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 595 (i.Vj.: TEUR 753) belastet. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind latente Steuern in Höhe von TEUR 0 (i.Vj.: TEUR 0) enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen die gewöhnliche Geschäftstätigkeit.

5 Sonstige Angaben

5.1 Angaben zur Geschäftsführung

Während des Geschäftsjahres bis zum Bilanzaufstellungstag gehörten folgende Personen dem Geschäftsführungsorgan an:

Friedrich Ebner, Leiter Technik/Verwaltung

Helmut Sonnleitner, Leiter Vertrieb

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden im Berichtszeitraum keine Vorschüsse und Kredite gewährt und es bestehen auch keine Haftungsverhältnisse.

5.2 Angabe zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Die Gesamtzahl der durchschnittlich Mitarbeitenden beträgt im Geschäftsjahr 78,75 und im Vorjahr 73,75. Davon waren 41,25 (Vorjahr: 38,50) im gewerblichen Bereich und 37,50 (Vorjahr: 35,25) in der Verwaltung tätig.

5.3 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden finanziellen Verpflichtungen zu vermerken:

aus Erbpachtverträgen 0,00 EUR
aus Miet- und Leasingverträgen 2.328.154,00 EUR
aus Bestellobligo 1.041,599,04 EUR
Gesamtsumme 3.369.753,04 EUR
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 EUR
davon gegenüber assoziierten Unternehmen 0,00 EUR
davon betreffend die Altersversorgung 0,00 EUR

5.4 Honorar des Abschlussprüfers

Unter Bezugnahme auf § 288 Abs. 2 HGB werden keine Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB zum Honorar des Abschlussprüfers gemacht.

5.5 Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31.12.2023 in Höhe von 6.610.424,29 € (Vorjahr: 5.098.755,05 €) auf neue Rechnung vorzutragen.

6 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahrs nicht eingetreten.

7 Versicherung der gesetzlichen Vertreter und Unterzeichnung

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

 

Saaldorf-Surheim, den 09. Oktober 2024

ROMOLD GmbH

gez. Friedrich Ebner, Geschäftsführer

gez. Helmut Sonnleitner, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Den vollständigen Jahresabschluss auf den 31.12.2023 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der ROMOLD GmbH, Saaldorf-Surheim, haben wir geprüft.

Für die Offenlegung nimmt die Gesellschaft die gemäß § 327 HGB eingeräumten größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch.

Dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir nachfolgenden Bestätigungsvermerk erteilt :

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ROMOLD GmbH, Saaldorf-Surheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ROMOLD GmbH, Saaldorf-Surheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ROMOLD GmbH, Saaldorf-Surheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Traunstein, 10. Oktober 2024

AGP GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Göntgen, Wirtschaftsprüfer

Daniela Auer, Wirtschaftsprüferin

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