SPRiNTUS Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ermin Fazlic seit 19.3.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 20.00% | |
| 7.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Kapital 1852 SCS SICAV-SIF | 73.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SPRiNTUS GmbHWelzheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021SPRiNTUS GmbH, WelzheimA. Geschäftstätigkeit und gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Grundlagen des Unternehmens Das Unternehmen ist Hersteller für hochwertige und langlebige Reinigungsmaschinen sowie manuelle Reinigungsprodukte. Schwerpunkt ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von gewerblichen Reinigungsmaschinen und Reinigungsprodukten. Das Unternehmen bearbeitet die nationalen und internationalen Märkte, aufgeteilt in die Produktsparten Trocken- und Nasstrockensauger, Bodenreinigungsmaschinen sowie manuelle Reinigungsprodukte und Zubehör. Die Kernprozesse des Unternehmens finden am Standort in Welzheim statt. Montageleistungen für die Produktsparte der Trockensauger werden vor Ort durchgeführt. Branchen- und Unternehmensentwicklung Die Corona-Pandemie hatte auch im Jahr 2021 Auswirkungen auf die Nachfrageentwicklung der Branche sowie die Umsatzentwicklung der Gesellschaft. Die Prognosen aus dem Vorjahr bezüglich eines verhaltenen Wachstums der Weltwirtschaft haben sich bestätigt. Insgesamt verzeichnete der IWF beim globalen Handelsvolumen das langsamste Wachstum seit 2012. Im Verlauf des Jahres 2019 hat die Weltwirtschaft an Fahrt verloren. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften hat sich die Konjunktur verlangsamt, während die Wirtschaft in den Schwellenländern weiterhin in verhaltenem Tempo expandiert. Aufgrund der anhaltenden internationalen Krisen sowie der zunehmenden Politik mit Betonung nationaler Interessen und handelspolitischer Konflikte, insbesondere zwischen den USA und China, ist die Unsicherheit in den Märkten nach wie vor hoch. Die Entwicklung der Branche folgte bis zur Mitte des Jahres 2021 in weiten Teilen unverändert dem Verlauf der Corona-Pandemie. Die Absatzmärkte zeigten sich jedoch sehr unterschiedlich von der Pandemie betroffen. Von den zu beobachtenden Unterbrechungen von Lieferketten war die SPRiNTUS GmbH selbst nur geringfügig betroffen. Die Versorgung sowohl auf Lieferantenseite als auch bei den Kunden konnte weitestgehend gewährleistet werden. Die Entwicklung des europäischen Reinigungsmarktes ist leicht wachsend. Deutschland entwickelt sich nach der Corona-Pandemie wieder positiv mit einem Wachstum im zweistelligen Prozentbereich. SPRiNTUS hat in der D-A-CH Region über die letzten Jahre ein flächendeckendes Fachhandelsnetz aufgebaut und konnte stetig Marktanteile gewinnen. Darüber hinaus vertreibt SPRiNTUS über Distributoren sein Produktportfolio in bis zu 60 Länder weltweit. National wird der Service über das bundesweite Service-Netz "Plus" sichergestellt. Die finanziellen Steuerungsgrößen sind hauptsächlich auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung der SPRiNTUS GmbH ausgerichtet. Zu den hier zugrunde gelegten bedeutsamsten Kennzahlen zählen der Umsatz und das Betriebsergebnis (EBIT). An nicht finanziellen Steuerungsgrößen werden beispielsweise Personalkennzahlen verwendet und dienen als Entscheidungshilfe zur nachhaltigen Unternehmenssteuerung. Forschung und Entwicklung Schwerpunkte der Entwicklungsaktivitäten richten sich sowohl auf die Verbesserung bestehender Produkte sowie die Entwicklung von Geräten für neue Absatzmärkte. Seit Anfang 2022 bietet SPRiNTUS mit der CraftiX - Modellreihe vier zertifzierte Sicherheitssauger für das Baugewerbe in den Staubklassen L und M an. Alle vier Modelle verfügen über eine automatische Filterabreinigung. Diese erfolgt dank des patentierten HEPA 13 Patronenfilters bei konstant hoher Saugleistung. So werden gesundheitsgefährdende Stäube auch während des Abreinigungsvorgangs permanent abgesaugt. Ende 2022 wird die CraftiX Modellreihe mit zwei weiteren Modellen in der Staubklasse H erweitert. Wo mit Elektrowerkzeugen gearbeitet wird, entsteht oft Staub. Häufig handelt es sich hierbei um gesundheitsgefährdenden Feinstaub. Dieser muss direkt am Elektrowerkzeug abgesaugt werden, bevor er die Atemluft belastet und langfristig ggf. zu chronischen Lungenkrankheiten führt. So können Säge-, Bohr-, Trenn-, Fräs- und Schleifarbeiten ohne Bedenken effizient und sicher durchgeführt werden. Dieses Marktsegment bietet hohe Absatzmöglichkeiten und Wachstumschancen für die Firma SPRiNTUS. Zielgerichtete Investitionen in Forschung und Entwicklung gewährleisten, dass die Innovationskraft auch zukünftig erhalten bleibt. Die Gesamtaufwendungen für Forschung und Entwicklung bewegen sich im Jahr 2021 mit TEUR 950 (Vorjahr: TEUR 800) auf dem Niveau des Vorjahres; dies entspricht 4,6 % vom Umsatz (Vorjahr: 4,3 %). Vorgänge von besonderer Bedeutung Keine B. Wirtschaftliche Lage der Gesellschaft Ertragslage Der Umsatz des Unternehmens im Jahr 2021 lag mit TEUR 20.505 deutlich über dem des Vorjahres (TEUR 18.415, +11,3%). Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf die Wachstumsraten im Kernsegment (Reinigungsmaschinen und Reinigungsgeräte) zurückzuführen. Die Umsatzentwicklung des Jahres 2021 im Vergleich zum Vorjahr 2020 ist dabei wie folgt auf die jeweiligen Produktkategorien zurückzuführen: Sauger +59 % sowie Einscheibenmaschinen: +26%. Der Exportanteil am Gesamtumsatz lag bei 23%. Die positiven Entwicklungen in den Branchen Gebäudedienstleister und Hotel/Restaurant/Catering sind maßgeblich von den Öffnungen der öffentlichen Objekte und Betriebe in der Post-Corona-Phase beeinflusst. Die Umsatzentwicklung wurde im Berichtsjahr weiterhin von Wechselkurseffekten beeinflusst, welche sich jedoch weitestgehend ausgeglichen haben. Die Materialaufwandsquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht (+0,8 Prozentpunkte). Dies ist maßgeblich auf die globale Preissteigerung der Seefrachtcontainer und die damit überproportional angestiegenen Bezugsnebenkosten zurückzuführen. Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge sind insbesondere Erlöse aus der Fremdwährungsumrechnung zu nennen. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Jahr 2020 um TEUR 585 höher. Die Zahl der Mitarbeiter hat sich bei einem Stand von 43 am 31. Dezember 2020 auf 62 am 31. Dezember 2021 erhöht. Der Personalaufbau diente der Absicherung des bereits im Geschäftsjahr erwarteten Wachstums für das Jahr 2022. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 1.849 auf TEUR 2.497 angestiegen. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf höhere Ausgangsfracht- und Verpackungskosten aufgrund der angestiegenen Marktpreise sowie auf angestiegene Werbekosten im Zuge der Wiederaufnahme von Messeengagements nach der Corona-Pandemie zurückzuführen. Im Jahr 2021 wurde ein positives Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 1.104 erzielt (Vorjahr: TEUR 1.558). Diese Entwicklung ist dabei insbesondere auf die hohen Bezugsnebenkosten zurückzuführen. Zielerreichung Die im Jahresabschluss der Vorperiode prognostizierte positive Entwicklung des Unternehmensergebnisses konnte erreicht werden. Die Gesellschaft weist ein deutlich positives Ergebnis für das Jahr 2021 in Höhe von TEUR 1.104 aus. Vermögenslage Die Vermögensstruktur zum 31. Dezember 2021 ist durch einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 11,6% (Vorjahr: 10,3%) gekennzeichnet. Im Bereich der Vorräte ist ein Aufbau um +74,9% zu verzeichnen. Diese Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus der Bestandserhöhung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zur Sicherung der eigenen Fertigung sowie der Erhöhung der Warenbestände zur strategischen Sicherstellung der Lieferfähigkeit. Dabei ist sowohl ein Mengen- als auch ein Preiseffekt zu beobachten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben einen Anteil von 21,9% an der Bilanzsumme, was leicht über dem Wert der Vorperiode (17,4%) liegt. Zum 31. Dezember 2021 konnte die Gesellschaft ihre bereits sehr starke Kapitalstruktur weiter ausbauen. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens beträgt 54,3 % im Vergleich zu 53,4 % im Vorjahr. Dies entspricht einem Anstieg von 0,9 %-Punkten. Finanzlage Die Gesellschaft zeigt zum Bilanzstichtag Barmittel in Höhe von TEUR 174 (Vorjahr: TEUR 1.550). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf TEUR 1.467 (Vorjahr: TEUR 1.517). Kontokorrentlinien wurden bei den Kreditinstituten in Anspruch genommen. Der Wert der Kontokorrentverbindlichkeiten belief sich am Bilanzstichtag auf TEUR 174 (Vorjahr: TEUR 0). Zum Stichtag 31.12.2021 ist eine freie Kontokorrentlinie in Höhe von TEUR 826 vorhanden. Die Liquidität der Gesellschaft ist gesichert. C. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Wettbewerbs- und Preisdruck aus Fernost haben sich auch coronabedingt reduziert. Im Hinblick auf die hohen Qualitätsansprüche der Kunden sehen wir uns im Vergleich zu unseren Wettbewerbern in einer guten Position. Trotz geringer Wachstumsprognosen an die Weltwirtschaft im Jahr 2022, sprechen die stabilen Verhältnisse im gewerblichen Reinigungsgeschäft für gute Wachstumschancen für SPRiNTUS. Die damit verbundenen Risiken werden als gering eingestuft. Einige Hauptwettbewerber haben ihr Portfolio durch Übernahmen ausgebaut. Dies bietet für SPRiNTUS wiederum Chancen der Gewinnung von Marktanteilen bei ehemaligen Händlern der übernommenen Wettbewerber im Kleingerätesortiment. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Ende Januar 2020 den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Seit dem 11. März 2020 wird die Verbreitung des Corona-Virus (COVID-19) als Pandemie eingestuft. Die Reaktion der Märkte schlägt sich in einer volatilen, branchenspezifischen Nachfrageentwicklung nieder. Rohstoff-, Waren- sowie Transportpreise stiegen wie auch im Vorjahr kontinuierlich an. Vor diesem Hintergrund stellt insbesondere die Versorgungssicherheit mit Rohstoffen und Waren ein Risiko für das Unternehmen dar. Dem wird durch Bedarfsprognosen sowie deutlich erhöhte Lagerbestände begegnet. Mit Risiken in der Supply Chain (Verfügbarkeit, Lieferkette und Preis) muss gerechnet werden. Die Gesellschaft sieht sich aufgrund der soliden finanziellen Lage, des voranschreitenden kontinuierlichen Insourcing, der strategischen Erhöhung der Lagerbestände sowie der Fokussierung auf europäische Bezugsquellen für diese eventuell eintretende Gegebenheit gut gewappnet. Die Preisentwicklungen im Jahr 2021 konnten nur teilweise in Form von Preiserhöhungen an die Kunden der Gesellschaft weitergegeben werden. Weitere Risiken bestehen insbesondere durch konjunkturelle Unsicherheiten in der Eurozone und einem volatilen USD-Kurs. Einzelne Absatzmärkte - Länder wie auch Produktsparten - unterliegen aufgrund der Pandemie sehr unterschiedlichen Entwicklungen. Diesen Risiken aktiv entgegenzutreten ist nur bedingt möglich, jedoch ist das Kundenportfolio der Gesellschaft in Bezug auf Märkte und Produktgruppen heterogen. Der hohe Bezug aus Drittländern bedingt Risiken im Bereich der Logistik. Es war bereits zu beobachten, dass Speditionen ihre Preise erhöhen. Dies hat in der Folge Auswirkungen auf die Kostenstruktur der Produkte. Finanzinstrumente werden lediglich zu Sicherungszwecken abgeschlossen. Ein Einsatz zu Spekulationszwecken erfolgt nicht. Bei den Finanzinstrumenten handelt es sich grundsätzlich um Sicherungsinstrumente zur Währungssicherung, um dem Risiko von volatilen Währungsschwankungen zu begegnen. Bestandsgefährdende Risiken sind uns derzeit keine bekannt. Der Onlinehandel hat sich auch im Reinigungsgeräte-Markt etabliert, weshalb dieser inzwischen neben dem stationären Handel stabil koexistiert. Die ausgewogene Bedienung beider Märkte ist für den Vertrieb jedoch immer wieder herausfordernd. SPRiNTUS hat im vergangenen Geschäftsjahr weiter in innovative und digitale Geschäftsmodelle investiert. Die Strukturen des Unternehmens werden stetig an die Anforderungen der zunehmenden Digitalisierung angepasst und erforderliche Investitionen in bestehende IT-Systeme vorgenommen. Um eine nachhaltige Entwicklung des Unternehmens sicherzustellen, werden zur Erkennung von Chancen aus den Marktbedingungen fortlaufend Informationen aus den Absatz-, Beschaffungs-, Rohstoff- und Finanzmärkten erfasst und ausgewertet. Darauf basierend werden die notwendigen Entscheidungen zur Absicherung und nachhaltigen Weiterentwicklung des Unternehmenserfolgs getroffen. Das im Bereich der Risiken benannte Problem der gefährdeten Prozessketten in globalisierten Märkten beinhaltet für die SPRiNTUS auch Chancen. Durch den Aufbau einer eigenen Fertigung am Standort Welzheim konnte bereits Liefersicherheit gegenüber Kunden sichergestellt werden. Diese Liefersicherheit bietet auch die Chance zusätzliche Marktanteile zu erlangen. Zusätzlich wird die SPRiNTUS, durch die im Laufe des Jahres 2021 getätigten Investitionen in das Produktportfolio, neue Produkte am Markt anbieten können. Hieraus entsteht eine zusätzliche Möglichkeit für weiteres Wachstum. D. Prognosebericht Wir werden auch zukünftig die Produktdiversifizierung beibehalten. Die Entwicklungsschwerpunkte liegen nach wie vor im Ausbau von kabellos geführten Geräten / Akku-Technologie. Neben dem stetigen Wachstum der großen Wettbewerber bieten neue Bereiche immer wieder Wachstumsfelder auch für kleinere und neue Anbieter. Die Konzentration auf das Kleingeräte-Segment bietet SPRiNTUS gute Chancen für die Technologieführerschaft in diesem Segment. Die Auftragseingänge im Kerngeschäft Reinigungsgeräte wachsen im Jahr 2022 mit über 50 %. Das starke Wachstum wurde durch neue Großkunden-Aufträge positiv beeinflusst. Durch die weitere Entwicklung unserer Produkte sowie patentfähiger Anwendungen und der Bearbeitung neuer Märkte, erwarten wir weiterhin eine gute Geschäftsentwicklung. Dabei gehen wir von leicht steigenden Erträgen sowie einer leichten Steigerung des Jahresergebnisses im Jahr 2022 aus. Ausblick Die Gesellschaft strebt an, die bereits im Verlauf des Jahres 2021 vorhandene dynamische Unternehmensentwicklung weiter beizubehalten. Wesentliche Investitionen in die IT-Infrastruktur sowie Produktionsanlagen wurden getätigt. Weiterhin befinden sich wichtige Projekte in der Umsetzungsphase welche im Verlauf des Jahres 2022 realisiert werden. Auch im Jahr 2021, welches weiterhin von der Corona-Pandemie geprägt war, ist es der Gesellschaft gelungen, die eigene Lieferfähigkeit nicht nur aufrecht zu erhalten, sondern weiter zu verbessern. Daher ist von einer positiven Umsatzentwicklung mit bestehenden und neuen Kunden im Jahr 2022 auszugehen. Nach dem Stichtag hat sich gezeigt, dass die Versorgungslage im Vergleich zum Geschäftsjahr wieder deutlich entspannt hat. Lieferketten und Transportwege funktionieren wieder sicher, weshalb der Warenbestand im Geschäftsjahr 2022 wieder reduziert wurde. Die Fernost-Frachtraten haben sich von Anfang 2022 bis September 2022 bereits wieder halbiert. Preiserhöhungen konnten im Jahr 2022 mit hoher Marktakzeptanz umgesetzt werden, was uns positiv in die Zukunft blicken lässt. Die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie ist schwer einzuschätzen. Die Auswirkungen des seit Februar 2022 bestehenden Krieges in der Ukraine zeigen bislang keine negativen Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft. Unter diesen wirtschaftlichen Bedingungen wird insgesamt für das Geschäftsjahr 2022 von einem positiven Geschäftsverlauf ausgegangen. Jedoch ist die tatsächliche Entwicklung ist aufgrund der welt- und gesundheitspolitischen Entwicklungen nur schwer voraussehbar. Nichtsdestotrotz lässt der bisherige Verlauf des neuen Geschäftsjahres zuversichtlich in die Zukunft blicken.
Welzheim, 30. September 2022 SPRiNTUS GmbH Holger Lepold, Geschäftsführer Ermin Fazlic, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Betrag von EUR 800,00 werden grundsätzlich sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen (Genossenschaftsanteile) wurden zu Anschaffungskosten und bewertet. Sofern erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Im Vorratsvermögen erfolgt die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren Wert, der sich aus dem Marktpreis am Abschlussstichtag ergibt. Die Zugangsbewertung erfolgte zum gewogenen Durchschnittspreis. Anschaffungsnebenkosten wurden mit einem Zuschlagssatz in Höhe von 39,1 % (Vorjahr: 15,5 %) berücksichtigt. Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet oder zum niedrigeren Wert, der sich aus dem Marktpreis am Abschlussstichtag ergibt. Die Herstellungskosten enthalten die Einzelkosten für Material und Lohn sowie angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihrem Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich während des Geschäftsjahres umgerechnet. Zum Bilanzstichtag erfolgt eine Bewertung zum Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen beibehalten. III. Angaben zur Bilanz Entwicklung des AnlagevermögensDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen der Berichtsperiode im Anlagespiegel dargestellt (Anlage zum Anhang). Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aufgrund einer umsatzsteuerlichen Organschaft gegenüber dem Organträger (Gesellschafter) in Höhe von 204.274,69,65 EUR (Vorjahr: 7.444,42 EUR) sowie Forderungen aus Steuerrückerstattungen für Körperschaftssteuer in Höhe von 87.662,31 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) und Gewebesteuer in Höhe von 65.702,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für gewährte Boni in Höhe von 152.000 EUR (Vorjahr 0,00 EUR), Rückstellungen für Personal in Höhe von 187.600 (Vorjahr: 93.500 EUR), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 87.592 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) sowie Rückstellungen für Jahresabschlusskosten und Prüfung in Höhe von 69.000 EUR (Vorjahr: 26.000 EUR). Verbindlichkeitenspiegel Angabe zu Restlaufzeiten
Es bestehen keine Pfand- oder Sicherungsrechte. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von 138.745,57 EUR (Vorjahr: 108.158,04 EUR) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von 47.633,40 EUR (Vorjahr: 84.957,67 EUR). V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die künftigen Verpflichtungen aus Mietverträgen beträgt jährlich 360.558 EUR. Die Mietverträge sind unbefristet. Die künftigen Verpflichtungen aus Leasingverträgen betragen zum 31. Dezember 2021 jährlich 92.716,00 EUR. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Derivative Finanzinstrumente Für auf fremde Währung notierte Aufträge sind Sicherungsgeschäfte in Form von Devisentermingeschäften abgeschlossen. Der am Stichtag bestehende positive Barwert aus den Sicherungsgeschäften wurde von den jeweiligen Vertragspartnern, zweier Hausbanken aufgrund der einschlägigen Marktdaten ermittelt und entsprechend mitgeteilt. Bezugsgrundlage für die Berechnung der Barwerte ist ein Volumen der Grundgeschäfte von 3.070.540,40 EUR. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Von der Möglichkeit, die Anhangangabe der Organbezüge nach § 285 Nr. 9 a) und b) HGB zu unterlassen, wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, sind nicht eingetreten. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Bürgschaften. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.104.209,02 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.
Welzheim, den 30. September 2022 Holger Lepold, Geschäftsführer Ermin Fazlic, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.09.2022 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SPRiNTUS GmbH, Welzheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SPRiNTUS GmbH, Welzheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SPRiNTUS GmbH, Welzheim für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse § entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und § vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; § gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben; § beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; § ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; § beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt § beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; § führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ludwigsburg, 30. September 2022 DWT.
Audit GmbH
Gnädinger, Wirtschaftsprüfer |
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