PP Media MidCo GP GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Dr. Moeller seit 29.9.2025 | Prokura |
Barbara Rauscher seit 26.2.2018 | Vorstandsmitglied |
Knut Martin Engelmann seit 15.12.2014 | Prokura |
Bernhard Otmar Meising seit 20.6.2013 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CNC - Communications and Network Consulting AGMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die CNC - Communications and Network Consulting AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CNC - Communications and Network Consulting AG, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CNC - Communications and Network Consulting AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 25. Juni 2024 EY
GmbH & Co. KG
Senghaas, Wirtschaftsprüfer Dreibholz, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und unter Beachtung der Vorschriften des Aktiengesetzes sowie den einschlägigen Vorschriften der Satzung aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB, von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Ausübung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erfolgte unverändert zum Vorjahresabschluss. Es wurde vom Grundsatz der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma CNC - Communications and Network Consulting AG mit Sitz in München im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 143897 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger kumulierter Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden linear vorgenommen. Die Abschreibungszeiträume basieren auf der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Darüber hinaus werden bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um die Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Auf die Zugänge bei den abnutzbaren Anlagegütern wird der zeitanteilige Abschreibungssatz verrechnet. Die Unfertigen Leistungen werden zu Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Liquide Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Nennwerten bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit den Erfüllungsbeträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden werden unter Berücksichtigung des Anschaffungskostenprinzips zum Zugangszeitpunkt und zum Abschlussstichtag gem. § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden unter Berücksichtigung des Anschaffungswert- und Imparitätsprinzips (gem. §§ 253 Abs. 1 Satz 1 und 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, der als Anlage dieses Anhangs beigefügt ist. Es sind keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen worden. Forderungen gegen verbundene Unternehmen/ Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von T-EUR 290 (Vorjahr: T-EUR 2.413) aus dem Cash Pooling der MMS Germany Holdings GmbH und in Höhe von T-EUR 512 (Vorjahr: T-EUR 325) aus dem Lieferungs- und Leistungsaustausch. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T-EUR 1.114 (Vorjahr: T-EUR 2.854) resultieren in Höhe von T-EUR 383 (Vorjahr: T-EUR 1.271 Forderung) aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der MMS Germany Holdings GmbH sowie T-EUR 731 (Vorjahr: T-EUR 441) aus dem Lieferungs- und Leistungsaustausch. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht. Eigenkapital Das Grundkapital beträgt EUR 285.000,00 (Vorjahr: T-EUR 285). Es ist eingeteilt in 285.000 auf den Namen lautende, nennwertlose Stückaktien. Die Kapitalrücklage beträgt T-EUR 336 (Vorjahr: T-EUR 336). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Bereich Personal, Bonus und ausstehende Rechnungen für bezogene Leistungen. Verbindlichkeiten Nähere Angaben zur Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der folgenden Übersicht:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Leistungen TEUR 731 (Vj. TEUR 2.854). Eine Verbindlichkeit i. H. v. TEUR 383 (Vj. TEUR 0) resultiert aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin. Eine Besicherung der Verbindlichkeiten besteht nicht. Verbundene Unternehmen Als verbundene Unternehmen werden alle anderen Gesellschaften bezeichnet, die in den Konzernabschluss der PUBLICIS Groupe S.A., Paris/ Frankreich, einbezogen werden, und alle weiteren Gesellschaften, an denen die PUBLICIS Groupe S.A. direkt bzw. indirekt eine Mehrheitsbeteiligung hält. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von T-EUR 20.319 (Vorjahr: T-EUR 17.033) wurden wie im Vorjahr ausschließlich durch erbrachte Dienstleistungen erzielt und werden gem. § 277 Abs. 1 HGB entsprechend ausgewiesen. Ergebnis Der Gewinn wird gemäß dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag von der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf ausgeglichen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die CNC - Communications and Network Consulting AG, München ist Teil der gewerbe- und körperschaftsteuerlichen Organschaft der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf. Ein Körperschaftsteuer- und Gewerbesteueraufwand fällt grundsätzlich nicht auf Ebene der Gesellschaft, sondern beim Organträger an. Die Gesellschaft ist in Ländern tätig, welche bis zum Abschlussstichtag Mindeststeuergesetze entsprechend der Vorgaben der OECD ("Säule 2-Gesetzgebung") erlassen haben. Die Mindeststeuergesetze werden zum 01.01.2024 wirksam werden. Die Gesellschaft hat die Auswirkungen dieser Steuergesetze auf die Gesellschaft analysiert und rechnet hieraus mit keinen Auswirkungen. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Vermerkpflichtige Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen folgende Verpflichtungen:
Die Verpflichtungen aus Mietverträgen betreffen die Miete von Räumlichkeiten an den Standorten der Gesellschaften. Im Jahr 2021 ist die Publicis Lion GmbH als Zusatzmieter in die Mietverträge aufgenommen worden. Die CNC - Communications and Network Consulting AG, München und die Publicis Lion GmbH, Düsseldorf haften als Gesamtschuldner. Die sonstigen Leasingverträge betreffen vornehmlich Vereinbarungen über Betriebs- und Geschäftsausstattung. Zweck und Vorteil der Verträge sind die Verbesserung der Liquidität sowie steuerliche Gesichtspunkte. Aufgrund der Art und Laufzeit der Verträge sind keine besonderen Risiken erkennbar. Anzahl der Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 69 (Vorjahr: 69) Angestellte. Organe der Gesellschaft Vorstand:
Der Vorstand übt seine Tätigkeit hauptberuflich aus. Hinsichtlich der Angabe über die Gesamtbezüge des Vorstands nach § 285 Nr. 9 HGB wird von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Aufsichtsrat:
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betragen EUR 0. Mutterunternehmen Die CNC - Communications and Network Consulting AG, München ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf. Die Bekanntmachung in den Gesellschaftsblättern über das Bestehen der Beteiligung gemäß § 20 Abs. 6 AktG ist am 3. Juni 2013 erfolgt. Konzernverhältnisse Den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig für den kleinsten Kreis von Unternehmen stellt zum Jahresende eines jeden Kalenderjahres das oberste Mutterunternehmen, die PUBLICIS Groupe S.A., Paris/ Frankreich, auf. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum Jahresende eines jeden Geschäftsjahres wird in diesen Konzernabschluss im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss ist bei der PUBLICIS Groupe S.A., 133 Avenue des Champs-Elysées, 75008 Paris/ Frankreich, bzw. beim Pariser Handelsregister unter der Registernummer 542 080 601 erhältlich. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
München, 6. Juni 2024 CNC
- Communications and Network Consulting AG
Vorstand Bernhard Meising Barbara Rauscher Entwicklung des Anlagevermögens in 2023
LAGEBERICHTGeschäftsmodell Die CNC - Communications and Network Consulting AG (im Folgenden: CNC AG) ist eine strategische Kommunikationsberatung und unterstützt Kunden in allen Bereichen der internen und externen Kommunikation. Dazu gehören unter anderem die Entwicklung von Kommunikationsstrategien, Krisen- und Finanzkommunikation, Restrukturierung und Public Affairs. Die CNC AG ist Teil der Kekst CNC Gruppe, die derzeit an insgesamt 14 Standorten weltweit tätig ist. Konjunkturentwicklung: Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Berichtsjahr 2023 weiterhin von den Folgen des Krieges in der Ukraine, steigenden Energiekosten und einer erhöhten Inflation geprägt. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. 1) Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur im weiterhin krisengeprägten Umfeld. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft dürfte sich fortsetzen und die deutschen Exporte bremsen. Auf einen Wachstumspfad kehrte die deutsche Gesamtwirtschaft somit nicht zurück und dürfte sich auch nur langsam erholen. 2) Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich. Während die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) insgesamt um -2,0% zurückging, kamen positive Impulse aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Ebenfalls sanken die Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie. 2)
2) Quelle: Statistisches Bundesamt:
Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024
Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6%, während Handel, Verkehr und Gastgewerbe um -1,0% verloren. 1) Aufgrund der hohen Verbrauchspreise sank der private Konsum im Jahr 2023 preisbereinigt um -0,8% gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark sanken auch die Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2%). Zusätzlich nahmen auch die staatlichen Ausgaben um -1,7% ab, insbesondere durch den Wegfall von staatliche finanzierten Corona-Maßnahmen. 1) Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe um -3,0% kräftiger als die Exporte mit -1,8%. Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. 1) Die Zahl der Erwerbstätigen stieg im Jahr 2023 um +0,7%, somit waren so viele Personen in Deutschland beschäftigt wie noch nie zuvor. Der Anstieg fand vor allem bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten und in den Dienstleistungsbereichen statt. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. 1) Auch der Ausblick auf die konjunkturelle Entwicklung insgesamt für Deutschland im Jahr 2024 ist inzwischen wieder etwas positiver. Das Wachstum wird den Prognosen zufolge allerdings mit +0,3% sehr gering ausfallen. 2) Geschäftsentwicklung: Das Jahr 2023 war für die Kekst CNC Gruppe ein sehr erfolgreiches Jahr, in dem die gesetzten Ziele weit übertroffen und ein deutliches Wachstum von knapp 20% erzielt wurde. Im Gegensatz zum Vorjahr konnte die CNC AG einen erheblichen Teil dazu beitragen. Der Umsatz der CNC AG ist im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 19% gestiegen (VJ - 9%). Nach einem etwas zurückhaltendem Start in das erste Quartal, konnten die Umsätze im Laufe der weiteren Quartale deutlich gesteigert werden. Während sich die Generierung von Neugeschäft auf dem Vorjahresniveau bewegt hat, konnte das Geschäft mit Bestandskunden stark ausgebaut werden. Das Setzen von Themenschwerpunkten, die von verschiedenen Partnern international vorangetrieben werden, zeigten dabei erste positive Effekte.
1) Quelle: Statistisches Bundesamt:
Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024
2) Quelle: Bundeswirtschaftsministerium:
Pressemitteilung 24.04.205 "Wirtschaftliche Entwicklung"
In den einzelnen Beratungssegmenten zeigen vor allem Corporate Communications und Public Affairs deutlichen Umsatzzuwachs, während der Umsatz aus Krisenkommunikation im Vergleich zum Vorjahr spürbar zurückgegangen ist. Die weiteren Beratungssegmente zeigten im Jahr 2023 keine erwähnenswerten Schwankungen. Allerdings bleibt das Thema Finanzkommunikation aufgrund fehlender Börsengänge nach wie vor hinter den Ergebnissen der Vorjahre zurück. Im Laufe des Jahres wurde mit zurückhaltenderen Rekrutierungsmaßnahmen die Mitarbeiterzahl wie geplant leicht verringert und damit die Auslastung wieder auf ein gesundes Niveau angepasst. Daraus resultierend, sind die laufenden Personalkosten gegenüber dem Vorjahr um 5% gesunken. Allerdings führt die Bonuszahlung aufgrund des guten Geschäftsergebnisses insgesamt zu einem Anstieg der Personalkosten um 12%. Im Jahr 2023 sind vor allem die Raumkosten durch Indexierung und höhere Nebenkosten mit 17% deutlich gestiegen. Zusätzlich führte die Renovierung der Büroräume in München zu erhöhten Instandhaltungskosten (+8%). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind unter anderem durch die Investitionen in den im Jahr 2022 neu gebildeten Bereich für Visual Storytelling angestiegen (+9%). Diese Aufwendungen sollen in Zukunft durch entsprechende Einnahmen gedeckt beziehungsweise dieser Bereich zu einem weiteren profitablen Beratungssegment entwickelt werden. Die beschriebenen Entwicklungen führen zu einem Ergebnis vor Gewinnabführung von 383 T€. Verglichen zum Vorjahr erhöhten sich die Kundenforderungen am Jahresende um insgesamt 233 T€ auf nun 3.233 T€. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sanken deutlich um 794 T€ auf nun 802 T€. Der Anstieg der Rückstellungen um 1.093 T€ auf 1.904 T€ ergibt sich vor allem aus der Bonusrückstellung. Dagegen sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 1.739 T€ auf nun 1.114 T€ deutlich gesunken. Dies geht vor allem auf den Ausgleich des Cashpools zurück. Insgesamt verringerte sich die Bilanzsumme um 427 T€ auf 4.367 T€. Wie in den Vorjahren konnte die Gesellschaft ihre Investitionen sowie die Finanzierungstätigkeit aus dem laufenden operativen Cashflow bestreiten (Verbesserung des Cash Poolings um 2.703 T€ auf 290 T€). Die Koordinierung des gesamten Liquiditätsbedarfs der CNC AG wird im Rahmen des Cash Poolings von der MMS Germany Holdings GmbH übernommen. Zum 31. Dezember 2023 waren 61 feste Mitarbeiter (Vorjahr 69) beschäftigt. Betriebsstätten: Hauptsitz der Gesellschaft ist München. Betriebsstätten bestehen in Berlin und Frankfurt. Ausblick: Das Jahr 2024 soll weiterhin im Zeichen von Stabilisierung und gleichzeitig weiterhin moderatem Wachstum stehen. Dabei liegt der Fokus nach wie vor neben dem Ausbau der Bereiche Restrukturierung und Krisenkommunikation vor allem auf den großen Herausforderungen unserer Kunden durch Themen wie AI (Artificial Intelligence), zunehmende Des- und Fehlinformation, aber auch weiterhin ESG (Environmental Social Governance) und Cyber Security. Auch die Positionierung des Bereichs Visual Storytelling wird im Jahr 2024 weiterhin vorangetrieben. Wie in vielen anderen Unternehmen wird im Jahr 2024 auch bei der Kekst CNC Gruppe weiterhin der Umgang mit den rasanten technischen Entwicklungen vor allem in den Bereichen der täglichen Zusammenarbeit und AI im Fokus stehen. Hierbei zeigt sich einmal mehr der Vorteil der Zugehörigkeit zur Publicis Groupe S.A., die bereits sehr frühzeitig notwendige Investitionen in diesem Bereich getätigt hat, von denen Kekst CNC aktuell stark profitiert. Es wird davon ausgegangen, dass die Freisetzung von notwendigen Kapazitäten durch effizientere Arbeitsabläufe auch im Gesamtergebnis spürbar wird. Aufgrund des insgesamt sehr zurückhaltenden konjunkturellen Ausblicks wird es für viele Unternehmen ein herausforderndes Marktumfeld bleiben und von einiger Unsicherheit geprägt sein. Trotz stabilen und guten Marktpositionen in fast allen Geschäftsfeldern wird der Verlauf des Jahres 2024 maßgeblich von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und weiterhin vor allem auch der Finanzmärkte abhängen. Für das Jahr 2024 ist ein moderates Wachstum mit einem ebenfalls leichten Anstieg des Ergebnisses geplant. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung: Europa und auch Deutschland haben sich wirtschaftlich insgesamt als deutlich stabiler herausgestellt als zunächst angenommen. Die Folgen der Energiekrise konnten teilweise abgewendet werden. Dies führte dazu, dass die Inflationsrate sich deutlich auf nun mehr 2,2% zu Beginn des Jahres 2024 senken wird. 1)
1) Quelle: Statistisches Bundesamt:
Pressemitteilung Nr. 133 vom 2. April 2024
Dennoch bleiben nach wie vor viele Risiken bestehen. Neben der nach wie vor sehr unsicheren Entwicklung der Energiepreise, können vor allem die geopolitischen Umstände erheblichen Einfluss auf die konjunkturelle Entwicklung der deutschen und europäischen Wirtschaft haben. Wie auch in den Vorjahren, liegen in Zeiten gestiegener Unsicherheit dennoch gewisse Chancen für ein Unternehmen wie die CNC AG. Über Risiken, die die Geschäftsentwicklung maßgeblich beeinflussen, werden Vorstand und Aufsichtsrat regelmäßig informiert. Unternehmerische Risiken werden dabei stets in Zusammenhang mit den damit verbundenen Chancen betrachtet und nur dann bewusst eingegangen, wenn der Unternehmenswert langfristig gesteigert werden kann. Kekst CNC ist aufgrund des ausgewogenen Dienstleistungsportfolios von Entwicklungen in einzelnen Marktsegmenten nicht in dem Maße abhängig wie spezialisierte Wettbewerber. Das interne Steuerungssystem der CNC AG erlaubt den Organen der Gesellschaft einen stets aktuellen Blick auf die Geschäftsentwicklung im Hinblick auf die wesentlichen Kennzahlen. Es unterstützt somit ein aktives Risikomanagement. In Fällen, in denen die erwartete Steigerung des Unternehmenswertes aus den getroffenen unternehmerischen Entscheidungen nicht erzielt werden konnte, wurden diese Entscheidungen auf Basis einer aktualisierten Risikoeinschätzung neu bewertet und die entsprechenden Konsequenzen gezogen. Das Geschäft von CNC AG ist naturgemäß vom Netzwerk und den Kundenbeziehungen einzelner Personen abhängig, die als ein hoch qualifiziertes Team erfahrener Spezialisten die Dienstleistungen akquirieren und zusammen mit ihren Teams erbringen. Über entsprechende Mitarbeiterbindungs- und Entwicklungsprogramme werden diese Personen an das Unternehmen gebunden, um mögliche Risiken durch das Ausscheiden von Einzelpersonen zu begrenzen. Im Übrigen verweisen wir auf unsere Erläuterungen und Einschätzungen zur Konjunktur und Geschäftsentwicklung.
München, 6. Juni 2024 CNC - Communications and Network Consulting AG Bernhard Meising Barbara Rauscher Feststellung: Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 erfolgte am 05.07.2024.
München, im Juni 2024 Philippe Bordet, Aufsichtsratsvorsitzender / Chairman of the Supervisory Board |
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