Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 155942
Eingetragen
18.3.2009
Branche
Großhandel mit TextilienTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und BekleidungszubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von sonstigen Textilien
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Imund Export von Textilien sowie alle hiermit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jens Poulsen
seit 4.3.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
DK COMPANY VEJLE A/SDNK
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

DK COMPANY VEJLE A/S
Denmark
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DKV Germany GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

(HRB 155942 Amtsgericht Hamburg)

Bericht

Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 und des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

A. Prüfungsauftrag

I. Prüfungsauftrag

II. Bestätigung der Unabhängigkeit

B. Grundsätzliche Feststellungen

I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter

II. Sonstige Gesetzesverstöße

III. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

C. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung

I. Gegenstand der Prüfung

II. Art und Umfang der Prüfung

D. Feststellungen zur Rechnungslegung

I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung

1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen.

2. Jahresabschluss

3. Lagebericht

II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses

E. Schlussbemerkung

Anlagen (siehe gesondertes Verzeichnis)

Aus rechentechnischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von + einer Einheit (€, % usw.) auftreten.

Abkürzungsverzeichnis

BNP BNP Paribas Fortis SA, Brüssel/ Belgien
DKV DKV Germany GmbH, Hamburg
GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung
HGB Handelsgesetzbuch
HR B Handelsregister Abteilung B
IDW Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V., Düsseldorf
n.F. neue Fassung
PS Prüfungsstandard des IDW

A. Prüfungsauftrag

I. Prüfungsauftrag

1. Aufgrund unserer Wahl zum Abschlussprüfer durch die ordentliche Gesellschafterversammlung am 4. April 2024 erteilte uns die Geschäftsführung der

DKV Germany GmbH, Hamburg,
(im Folgenden kurz ,,DKV" oder,,Gesellschaft" genannt)

den Auftrag, den Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht für dieses Geschäftsjahr gemäß §§ 316 ff. HGB zu prüfen.

2. Für die Durchführung des Auftrags und unsere Verantwortlichkeit sind, auch im Verhältnis zu Dritten, die diesem Bericht beigefügten Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 201 7 vereinbart.

3. Über Art und Umfang sowie über das Ergebnis unserer Prüfung erstatten wir diesen Bericht nach den Grundsätzen des IDW PS 450 n.F. (10.2021), dem der von uns geprüfte Jahresabschluss sowie der geprüfte Lagebericht als Anlagen beigefügt sind. Dieser Bericht ist an das geprüfte Unternehmen gerichtet.

II. Bestätigung der Unabhängigkeit

4. Wir bestätigen gemäß § 321 Abs. 4a HGB, dass wir bei unserer Abschlussprüfung die anwendbaren Vorschriften zur Unabhängigkeit beachtet haben.

B. Grundsätzliche Feststellungen

I. Stellungnahme zur Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter

5. Nachfolgend stellen wir zusammengefasst die Beurteilung der Lage der DKV durch die gesetzlichen Vertreter (siehe Anlage I) dar:

Der Lagebericht enthält unseres Erachtens folgende Kernaussagen zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft:

Der Geschäftsführer geht auf die Branchen- und Geschäftsentwicklung ein und erläutert, dass die Marktsituation durch einen starken Wettbewerb im Online- und stationären Handel geprägt ist. Die Gesellschaft konnte im Onlinekundenbereich weiterwachsen und setzt den Fokus auf die Zusammenarbeit mit der Tochtergesellschaft meinemarkenmode.de.

Zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden folgende Aussagen getroffen:

Der Umsatz ist im Berichtsjahr auf € 47,6 Mio (Vorjahr: € 51,2 Mio) gesunken und hat zudem auch die Prognose verfehlt, da der erwartete Umsatz bei einem großen Online-Händler ausblieb. Insgesamt erwirtschaftete die Gesellschaft im Berichtsjahr einen Jahresüberschuss von € 0,9 Mio (Vorjahr: € 4,4 Mio).

Die Bilanzsumme ist um 19 % auf € 14,3 Mio (Vorjahr: € 12,0 Mio) gestiegen. Dies ist auf der Aktivseite insbesondere auf dem Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen.

Die Eigenkapitalquote beträgt 80 % (Vorjahr: 88 %). Der Rückgang der Eigenkapitalquote ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen.

Zu wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung der Gesellschaft wird von dem gesetzlichen Vertreter folgendes ausgeführt:

Insgesamt sieht die Geschäftsführung das Geschäftsmodell der Gesellschaft als sicher an. Aus dem Vertrieb von Modemarken, die konzernintern eingekauft werden, auf verschiedenen Absatzkanälen, die den Endverbraucher im stationären und Online-Handel erreichen, sieht die Geschäftsführung weitere Chancen zu wachsen, indem die Kunden- und Absatzstruktur laufend optimiert wird. Dem Zahlungsausfallrisiko wird teilweise durch Factoring begegnet. Es liegt kein Fremdwährungsrisiko vor, da sämtlicher Zahlungsverkehr in Euro vorgenommen wird. Chancen sieht die Geschäftsführung aus der engen Zusammenarbeit mit dem Konzern, die es DKV ermöglicht, die Waren im Niedrigpreissegment über diverse Kanäle im B2B Bereich zu vertreiben.

Die Geschäftsführung erwartet wie bei der Muttergesellschaft eine gleichbleibende positive Entwicklung in den folgenden Jahren. Für das Geschäftsjahr 2024 werden die Umsatzerlöse mit ca. € 55 Mio prognostiziert sowie ein Ergebnis zwischen € 1,0 Mio bis € 1,2 Mio.

Aufgrund der guten Eigenkapitalsituation und Ergebnisentwicklung, sowie einer verlässlichen Einbindung in den Mutterkonzern sieht die Gesellschaft die Unternehmensfortführung als gesichert an.

6. Die Beurteilung der Lage der Gesellschaft, insbesondere die Beurteilung des Fortbestandes und der wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung des Unternehmens, ist plausibel und folgerichtig abgeleitet. Der Nach dem Ergebnis unserer Prüfung und den dabei gewonnenen Erkenntnissen ist die Lagebeurteilung der gesetzlichen Vertreter dem Umfang nach angemessen und inhaltlich zutreffend.

II. Sonstige Gesetzesverstöße

Offenlegung des Vorjahresabschlusses

7. Wir weisen darauf hin, dass die Gesellschaft ihrer Verpflichtung zur Offenlegung des Vorjahresabschlusses gemäß § 325 HGB nicht rechtzeitig nachgekommen ist.

Verstoß gegen die gesetzliche Frist zur Aufstellung des Jahresabschlusses

8. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde nicht innerhalb der gesetzlichen Frist von drei Monaten (§ 264 Abs. 1 HGB) aufgestellt.

III. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

9. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 4. November 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DKV Germany GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DKV Germany GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DKV Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowic ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesenllicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fäischungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

C. Gegenstand, Art und Umfang der Prüfung

I. Gegenstand der Prüfung

10. Gegenstand unserer Prüfung waren der nach den für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften (§§ 242 bis 256a HGB), den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften sowie bestimmte Personenhandelsgesellschaften (§§ 264 bis 288 HGB) sowie den weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften (§ 42 GmbHG) aufgestellte Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023, bestehend aus der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sowie dem Anhang und der Lagebericht für dieses Geschäftsjahr. Die Verantwortung für die Ordnungsmäßigkeit von Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht tragen die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe war es, diese Unterlagen einer Prüfung dahin gehend zu unterziehen, ob die gesetzlichen Vorschriften zur Rechnungslegung beachtet worden sind. Den Lagebericht haben wir daraufhin geprüft, ob er mit dem Jahresabschluss und den bei unserer Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht und insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt. Dabei haben wir auch geprüft, ob die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dargestellt sind. Die Prüfung des Lageberichts hat sich auch darauf erstreckt, ob die gesetzlichen Vorschriften zur Aufstellung des Lageberichts beachtet worden sind.

11. Die Beurteilung der Angemessenheit des Versicherungsschutzes der Gesellschaft, insbesondere ob alle Wagnisse bedacht und ausreichend versichert sind, war gleichfalls nicht Gegenstand des uns erteilten Auftrags zur Jahresabschlussprüfung.

II. Art und Umfang der Prüfung

12. Ausgangspunkt unserer Prüfung war der von uns geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022.

13. Bei Durchführung der Prüfung haben wir die Vorschriften der §§ 316 ff. HGB und die in den Prüfungsstandards des IDW niedergelegten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung beachtet. Die Abschlussprüfung erstreckt sich nach § 317 Abs. 4a HGB nicht darauf, ob der Fortbestand des geprüften Unternehmens oder die Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung zugesichert werden kann.

14. Hinsichtlich der wesentlichen Elemente unseres risikoorientierten Prüfungsansatzes verweisen wir auf den Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" in unserem Bestätigungsvermerk (vgl. Abschnitt B "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks").

15. Ergänzend geben wir folgende Erläuterungen zu unserem Prüfungsvorgehen: Ausgehend von der Identifikation und Beurteilung der inhärenten Risiken für den Jahresabschluss und Lagebericht haben wir uns zunächst ein Verständnis vom rechnungslegungsrelevanten internen Kontrollsystem der DKV verschafft.

Auf dieser Basis haben wir die Risiken festgestellt, die zu wesentlichen Falschdarstellungen in der Rechnungslegung führen können und dies bei der Bestimmung unseres weiteren Prüfungsvorgehens berücksichtigt. Im Prüfungsprogramm wurden die Schwerpunkte sowie der zeitliche Ablauf unserer Prüfung und die Zusammensetzung des Prüfungsteams inklusive des Einsatzes von Spezialisten festgelegt.

16. Nachfolgend geben wir einen Überblick zu den von uns bei der Jahresabschlussprüfung gesetzten Prüfungsschwerpunkten:

Ansatz und Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Prüfung der Existenz der Umsatzerlöse

17. Ausgehend von unserem Verständnis des rechnungslegungsrelevanten Kontrollsystems haben wir in den Bereichen, in denen die Unternehmensleitung angemessene interne Kontrollen zur Begrenzung der Risiken wesentlicher falscher Darstellungen eingerichtet hat, Funktionsprüfungen durchgeführt, um uns von der kontinuierlichen Wirksamkeit dieser Maßnahmen zu überzeugen.

Soweit wir aufgrund der Wirksamkeit der bei der Gesellschaft eingerichteten internen Kontrollen von der Richtigkeit des zu überprüfenden Zahlenmaterials und der zusätzlichen Angaben im Jahresabschluss und Lagebericht ausgehen konnten, haben wir anschließend aussagebezogene Prüfungshandlungen, d.h. analytische Prüfungshandlungen, Einzelfallprüfungen oder eine Kombination von beidem vorgenommen. Einzelfallprüfungen wurden bei wirksamen Kontrollen auf ein nach prüferischem Ermessen notwendiges Maß reduziert.

Der überwiegende Teil der Abschlussposten wurde mit einer Kombination aus Funktionsprüfungen und aussagebezogenen Prüfungshandlungen geprüft.

Sofern wir keine Funktionsprüfungen vorgesehen haben oder nicht von wirksamen Kontrollen ausgehen konnten, haben wir im Wesentlichen aussagebezogene Prüfungshandlungen durchgeführt.

18. Im Rahmen der Einzelfallprüfungen von Abschlussposten der Gesellschaft haben wir folgende Unterlagen eingesehen:

Handelsregisterauszüge,

Liefer- und Leistungsverträge,

Prüfungsberichte der Abschlussprüfer von verbundenen Unternehmen und Beteiligungsunternehmen,

sonstige Geschäftsunterlagen.

19. Weiterhin haben wir folgende Prüfungshandlungen durchgeführt:

Einholung und Auswertung von Rechtsanwaltsbestätigungen im Hinblick auf die Erfassung möglicher Risiken aus bestchenden oder schwebenden Rechtsstreitigkeiten.

Einholung von Steuerberaterbestätigungen für die Prüfung der steuerlichen Verhältnisse und Risiken.

Einholung von Saldenbestätigungen zum 31. Dezember 2023 zur Prüfung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Zur Prüfung der geschäftlichen Beziehungen mit Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten haben wir uns zum 31. Dezember 2023 Bankbestätigungen zukommen lassen.

20. An der Inventur der körperlichen Vorräte haben wir im Hinblick auf die Geringfügigkeit der Bestände nicht teilgenommen.

21. Aufgrund der Auslagerung wesentlicher Bereiche der Rechnungslegung auf ein Dienstleistungsunternehmen wurden die erforderlichen Prüfungshandlungen teilweise durch uns selbst und teilweise durch andere Prüfer aus dem PwC Netzwerk durchgeführt. Als Ergebnis der Prüfungshandlungen bei dem Dienstleistungsunternehmen wurde uns ein Interoffice Report vorgelegt. Die Ergebnisse der Prüfer des Dienstleisters wurden von uns zur eigenverantwortlichen Beurteilung des Jahresabschlusses genutzt.

22. Von den gesetzlichen Vertretern und den von ihnen beauftragten Mitarbeitern sind uns alle verlangten Aufklärungen und Nachweise erbracht worden.

Die gesetzlichen Vertreter haben uns die berufsübliche schriftliche Vollständigkeitserklärung zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erteilt.

D. Feststellungen zur Rechnungslegung

I. Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung

1. Buchführung und weitere geprüfte Unterlagen

23. Die Buchführung und das Belegwesen sind nach unseren Feststellungen in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäß und entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Die aus den weiteren geprüften Unterlagen zu entnehmenden Informationen führen zu einer ordnungsgemäßen Abbildung in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht.

2. Jahresabschluss

24. Im Jahresabschluss der DKV bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinnund Verlustrechnung sowie dem Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 wurden die gesetzlichen Vorschriften einschließlich der rechtsformspezifischen Vorschriften sowie die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung in allen wesentlichen Belangen beachtet. Ergänzende Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages waren nicht zu beachten.

25. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden ordnungsgemäß aus der Buchführung und den weiteren geprüften Unterlagen abgeleitet. Dabei wurden die handelsrechtlichen Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

26. Der Anhang entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Die Angaben im Anhang sind in allen wesentlichen Belangen vollständig und zutreffend.

27. Von den Aufstellungserleichterungen gemäß §§ 266 Abs. 1 Satz 3, 274a, 276 und 288 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde zulässigerweise durch den Verzicht auf bestimmte Angaben ım Anhang Gebrauch gemacht.

3. Lagebericht

28. Der Lagebericht entspricht in allen wesentlichen Belangen den deutschen gesetzlichen Vorschriften.

II. Gesamtaussage des Jahresabschlusses

29. Der Jahresabschluss entspricht in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt insgesamt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

30. Zum besseren Verständnis der Gesamtaussage des Jahresabschlusses gehen wir nachfolgend pflichtgemäß auf die wesentlichen Bewertungsgrundlagen und den Einfluss, den Änderungen in den Bewertungsgrundlagen und sachverhaltsgestaltende Maßnahmen insgesamt auf die Gesamtaussage des Jahresabschlusses haben, ein (§ 321 Abs. 2 Satz 4 HGB).

Wesentliche Bewertungsgrundlagen

31. Zur Angabe der Bewertungsmethoden der Abschlussposten verweisen wir auf den Anhang. Nach unseren Feststellungen sind die angewandten Bewertungsmethoden sachgerecht und erfüllen die maßgebenden Rechnungslegungsgrundsätze.

Sachverhaltsgestaltende Maßnahmen

32. Als sachverhaltsgestaltende Maßnalune haben wir das echte Factoring an die BNP Paribas Fortis SA (BNP) eingeordnet. Die Gesellschaft veräußert regelmäßig ihre Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an die BNP, die dann das Inkasso vornimmt. Das Forderungsausfallrisiko geht hierbei auf die BNP über (echtes Factoring). Die Forderungsabtretungwird dem Schuldner der Forderung offen angezeigt (offene Zession). Zum Zeitpunkt der Abtretung der Forderung erfolgt eine Ausbuchung der Forderung gegen den Drittkunden.

E. Schlussbemerkung

Den vorstehenden Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses der DKV Germany GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und des Lageberichts für dieses Geschäftsjahr erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)).

Der von uns erteilte Bestätigungsvermerk ist in Abschnitt B unter "Wiedergabe des Bestätigungsvermerks" enthalten.

 

Hamburg, den 4. November 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Eden
Wirtschaftsprüfer

ppa. Nils Kieseleit
Wirtschaftsprüfer

Anlagen

Anlagenverzeichnis

I Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

II Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

1. Bilanz zum 31. Dezember 2023

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Anlagenspiegel

Allgemeine Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften vom 1. Januar 2017

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

DKV Germany GmbH ist Im- und Exporteur von Textilien und übernimmt damit in Zusammenhang stehende Tätigkeiten.

1. Geschäftsmodell und organisatorische Struktur

Die Anteilseignerin ist zu 100% die DK Company Vejle A/S, Vejle, Dänemark. An der DK Company Vejle A/S sind zu 86,9% die DK Company A/S, Ikast, Dänemark und zu 13,1% die Kasper Philipsen Holding ApS, Ikast, Dänemark, beteiligt.

Geschäftsleitung und Sitz der Gesellschaft liegen in Hamburg. Dort liegt auch der wesentliche Standort der Gesellschaft mit 22 Mitarbeitern und diversen Showrooms. In diesen Showrooms werden neue Modekollektionen vorgestellt, die an die Kunden verkauft werden (B2B Geschäft). Darüber hinaus werden in verschiedenen Modeshops kleinere Verkaufsstellen betrieben (B2C Geschäft).

Die wichtigsten Kunden sind Betreiber von Verkaufsplattformen wie Meinemarkenmode.de GmbH (mmm), Zalando, About You und Modepark Röther, die über DKV Germany GmbH Modekollektionen beziehen und diese an Endkunden im Markt vertreiben. Die Kunden sind sowohl im eCommerce-Bereich als auch im Wholesale Channel vertreten. Die am stärksten verkauften Marken sind "Fransa", "Blend He", "Ichi", "Solid" und "b.young". Daneben werden noch weitere Modemarken verkauft.

Der Einkauf der Ware erfolgt aus dem Lager der dänischen Muttergesellschaft. Die Einkaufspreise für die Gesellschaft werden dabei nach einem "arms length" Prinzip festgelegt, dass sich am Erreichen einer Ziel EBIT Marge orientiert, die auf Basis von Benchmarkvergleichen ermittelt wird.

B. Wirtschaftsbericht

1. Markt- und Branchenentwicklung

Die Marktsituation ist weiterhin durch einen starken Wettbewerb sowohl zwischen den Ladengeschäften als auch in Bezug auf den Onlinehandel gekennzeichnet. Wie in den vergangenen Jahren setzte sich die Tendenz zum Onlinehandel im Jahr 2023 weiter stärker fort.

Die Stimmung im Modehandel, in dem Preissegment in dem wir aktiv sind, ist weiterhin positiv. Zudem sind wir der Auffassung, dass wir mit unseren Marken eine gute Ausgangsposition haben:

2. Geschäftsentwicklung

Leider ist es uns im Geschäftsjahr 2023 nicht gelungen, den Trend der letzten fünf aufeinanderfolgenden Jahre fortzusetzen und den Umsatz über Verkaufsplattformen bei Online-Kunden zu steigern. Dennoch blicken wir auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Der Vertrieb der Modekollektionen erfolgt sowahl über eigene Angestellte als auch externe Makler.

Im Jahr 2023 haben wir die Zusammenarbeit mit mmm durch die Einbeziehung weiterer Marken nochmals weiterentwickelt. Meinemarkenmode verkauft den Großteil unserer Produkte über große Internet-Kanäle, allen voran Zalando.

3. Ertragslage

In 2021 machte sich der gestiegene Onlinehandel stark bemerkbar was durch die Umsatzerlöse von EUR 46.362.963,20 gut zu sehen war. Diese positive Entwicklung hielt auch in 2022 mit Umsatzerlösen von EUR 51.165.724,67 an. Im aktuellen Geschäftsjahr blieben die Umsatzerlöse mit EUR 47.608.565,89 leicht hinter den Prognosen. Der Hauptgrund dafür, dass die Umsatzerlöse unter unserer Prognose und dem Niveau von 2022 lagen, war der deutliche Rückgang unseres direkten Verkaufs an Zalando. Unser Verkauf an Einzelhändler ist jedoch im gleichen Zeitraum um 15% gestiegen.

Der Materialaufwand ist leicht überproportional zu den Umsatzerlösen, Rückgang um 7%, um circa 10% gesunken. Der überproportionale Rückgang ist auf den Umsatzrückgang bei dem Kunden Zalando zurückführen, bei dem ein verhältnismäßiger höherer Materialeinsatz anfällt.

Neben dem Wareneinkauf werden Dienstleistungen von der Muttergesellschaft erbracht, die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen werden. Diese Verrechnung wird auf Grundlage eines konzerninternen Transfer-Pricing Abkommens durchgeführt.

Insgesamt hat die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von EUR 913.838,68 erziehlt, womit die Prognose von EUR 2,8 Mio bis EUR 3,0 Mio verfehlt wurde. Grund dafür sind die gesunkenen Umsatzerlöse sowie der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

4. Vermögenslage

Das Eigenkapital ergibt sich aus der Bilanzsumme in Höhe von EUR 14.321.399,17 (Vorjahr: EUR 11.993.269,55), abzüglich der Verbindlichkeiten, Rückstellungen und passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 2.843.602,14 (Vorjahr: EUR 1.429.311,20) und beträgt somit EUR 11.477.797,03 (Vorjahr: EUR 10.563.958,35). Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Eigenkapital in Höhe des Jahresüberschusses von EUR 913.838,68 weiter erhöht.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 9.704.487,03 (Vorjahr: EUR 7.366.930,79) bestehen im Wesentlichen gegen meinemarkenmode.de. Der Anstieg der Forderungen gegen das Tochterunternehmen ist insbesondere auf die um € 2,65 Mio höheren Umsätze im November und Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahr zu erklären.

5. Finanzlage

Die Kapitalstruktur ist im Hinblick auf ihren Eigen- und Fremdkapitalcharakter zu analysieren.

In der Bilanz ist für das Geschäftsjahr 2023 ein Eigenkapital in Höhe von EUR 11.477.797,03 (Vorjahr: EUR 10.593.958,35) ausgewiesen. Das Fremdkapital inklusive Passiver Latenter Steuern beträgt im Gegenzug EUR 2.843.602,14 (Vorjahr: EUR 1.429.311,20). Damit besteht eine Fremdkapitalquote in Höhe von 20%. Im Vergleich zu 2022 ist die Quote um 8 Prozentpunkte gestiegen. Das Fremdkapital besteht zum größten Teil aus Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft sowie aus sonstigen Verbindlichkeiten für Umsatzsteuerverbindlichkeiten.

Es sind in 2023 keine Finanzierungsmaßnahmen getroffen oder große Investitionen getätigt worden. Für die folgenden Jahre ist derzeit auch keine Aktivität in dieser Hinsicht geplant. Zu jedem Zeitpunkt bestand die Fähigkeit des Unternehmens, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Es bestanden keine Liquiditätsengpässe. Darüber hinaus ist die Gesellschaft in das Cash Pooling des Konzerns eingebunden.

C. Prognose-, Chancen-, und Risikobericht

1. Chancen- und Risikobericht

DKV vertreibt verschiedene Modemarken im Wesentlichen an die Tochtergesellschaft MMM, direkt an weitere Plattformen wie Zalando und About You (eCommerce) und an den Einzelhandel (Wholesale), die die Modekollektionen an den Endkunden verkaufen. In der Diversifikation der Verkaufswege und der Marken sieht die Geschäftsführung Chancen für eine weitere positive Entwicklung der Gesellschaft. Chancen werden zudem insbesondere bei dem Wachstum des Online-Bekleidungsmarktes, der Erschließung neuer Absatzmärkte sowie im Verkauf vorn qualitativ hochwertigen Produkten zu angemessenen Preisen gesehen. DKV wird weiterhin seinen Vertrieb ausweiten, sodass auch die Optimierung der Kunden- und Absatzstruktur laufend im Fokus ist.

Die Umsatzerlöse werden vor allem über große Vertriebsplattformen wie Zalando und About You erzielt, sodass zu den Plattformen eine Abhängigkeit besteht. Bei den Plattformen sind weiterhin großen Absatz- und Umsatzchancen zu erwarten. Die Geschäftsführung versucht weitere Großkunden zu gewinnen, um das Risiko zu streuen.

Das Geschäftsmodell, bei dem wir unseren Umsatz durch den Verkauf von Waren erzielen und darüber hinaus einen sehr großen Teil unserer Forderungen gegen Kunden durch Forderungsversicherungen bzw. Factoring versichert oder abgesichert haben, gilt nach wie vor als sehr sicher, sodass dem identifizierten Zahlungsausfallrisiko begegnet wurde.

DKV bezieht die Waren ausschließlich aus dem Konzernverbund. Daher ist eine Abhängigkeit von den Lieferanten des Konzerns gegeben. Sollte es zu Lieferengpässen oder starken Preisentwicklungen kommen, wird DKV davon betroffen sein. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein, da auch seitens der Lieferanten eine starke Abhängigkeit zur DK-Gruppe besteht, da diese einen starken Abnehmer verlieren könnten.

Sämtlicher Zahlungsverkehr wird in Euro vorgenommen, sodass die Gesellschaft kein Fremdwährungsrisiko hat.

Es wird in den folgenden Jahren keine größeren Veränderungen in der Unternehmenspolitik geben. Die Entwicklung des Mutterkonzerns in Dänemark ist auch durchweg positiv, sodass kein finanzielles Risiko besteht.

Insgesamt begegnet die Gesellschaft den Risiken in enger Zusammenarbeit mit der DK-Gruppe. Die Geschäftsführung sieht das Geschäftsmodell als sicheres Konzept an, da die Gesellschaft verschiedene Marken über diverse Kanäle im B2B Bereich vertreibt und aufgrund des niedrigen Preisbereiches auch nicht wesentlich von konjunkturellen Schwankungen betroffen ist. Insgesamt liegen keine bestandsgefährdenden Risiken vor.

2. Prognosebericht

Der folgende Absatz geht auf die voraussichtliche Entwicklung der DKV Germany GmbH im nächsten Geschäftsjahr ein. Die Chancen und Risiken aus Punkt 1 des Abschnitts C fließen auch hier mit ein.

Die DKV Germany GmbH geht weiterhin von einer guten Unternehmensentwicklung aus. Wir sehen nach wie vor ein sehr großes Wachstumspotenzial auf dem deutschen Markt, weshalb wir weiterhin in den Ausbau unseres Vertriebs investieren.

Die Geschäftsführung hat keine großen Veränderungen in den nächsten Jahren geplant. Sie geht von einer positiven Weiterentwicklung des Unternehmens aus. Die Umsatzerlöse werden für die Geschäftsjahre 2024 und 2025 auf einem leicht höheren Niveau als für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2023 mit ca. EUR 55 Mio, bei einem Jahresergebnis zwischen EUR 1,0 bis 1,2 Mio, prognostiziert.

Zielsetzung ist die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft zu festigen und den Fortbestand zu sichern.

Die Fortführung des Unternehmens ist nach jetzigem Kenntnisstand nicht gefährdet.

 

Hamburg, den 30. Oktober 2024

DKV Germany GmbH

Geschäftsführung (Jens Poulsen)

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 113.749,00 167.828,00
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.765.200,00 1.765.200,00
1.878.949,00 1.933.028,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Handelswaren 16.221,67 116.373,93
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.800.592,989 1.911.585,05
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.704.487,03 7.366.930,79
3. Sonstige Vermögensgegenstände 915.326,57 661.840,10
12.420.406,59 9.940.355,94
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.821,91 3.511,68
12.442.450,17 10.060.241,55
14.321.399,17 11.993.269,55

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 10.538.958,35 6.090.316,54
III. Jahresüberschuss 913.838,68 4.448.641,81
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 17.818,00 317.009,19
2. sonstige Rückstellungen 246.287,27 288.066,29
264.105,27 605.075,48
C . Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.409,28 4.182,54
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.409,28 (Vorjahr: EUR 4.182,54)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 26.810,47 27.526,93
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 26.810,47 (Vorjahr: EUR 27.526,93)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.641.823,76 0,00
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.641.823,76 (Vorjahr: EUR 0,00)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 880.967,46 764.040,35
(davon aus Steuern EUR 617.451,01 (Vorjahr: EUR 474.726,82)
(davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 880.967,46 (Vorjahr: EUR 764.040,35)
2.551.010,97 795.749,82
D. Passive latente Steuern 28.485,90 28.485,90
14.321.399,17 11.993.269,55

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

01.01.2023-
31.12.2023
01.01.2022-
31.12.2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 47.608.565,89 51.165.724,67
2. Sonstige betriebliche Erträge 240.180,99 376.958,08
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 35.256.975,28 39.225.431,44
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 169.570,09 236.195,87
35.426.545,37 39.461.627,31
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.171.837,97 1.335.340,00
b) Soziale Abgaben 252.118,70 273.664,97
1.423.956,67 1.609.004,97
5. Abschreibungen auf Sachanlagen 41.320,00 41.321,00
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.566.672,48 8.910.395,87
7. Erträge aus Beteiligungen 0,00 3.529.700,00
(davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (EUR 3.529.700,00)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.143,33 48.364,15
(davon aus verbundenen Unternehmen EUR 4.017,00 (EUR 1.420,52)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 52.640,08 29.613,59
(davon an verbundene Unternehmen EUR 3.672,00 (EUR 4.849,72)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 426.644,06 617.966,19
(davon Aufwendungen aus der Zuführung von latenten Steuern EUR 0,00 (EUR 28.485,90)
11. Ergebnis nach Steuern 917.111,55 4.450.817,97
12. Sonstige Steuern 3.272,87 2.176,16
13. Jahresüberschuss 913.838,68 4.448.641,81

ANHANG zum 31.12.2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Firmenname: DKV Germany GmbH
Firmensitz: Hamburg
Registereintrag: Handelsregister B
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Registernummer: 155942

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der DKV Germany GmbH wurde auf der Grundlage der handelsrechtlichen Rechnungsiegungsvorschriften und der ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die Gesellschaft ist gem. § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke teilweise an dieser Stelle gemacht.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewanadt.

Das Sachanlagevermögen wurde gem. § 253 Abs. 1 und 3 HGB zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vewertet. Soweit abnutzbar, werden die Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen. Die Zugänge des Geschäftsjahres wurden zeitanteilig abgeschrieben.

Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Niedrigere beizulegenden Werte wurden angesetzt, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorlagen. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen wurden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Handelswaren wurden zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Bei der Bewertung des Vorratsvermögens wurden alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, niedrigeren Wiederbeschaffungskosten und geminderter Verwertbarkeit ergeben, durch angemessene Abwertung berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten bilanziert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden im Regelfall im Rahmen eines echten Factorings veräußert. Bei Bedarf wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen allen risikobehafteten Posten Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden für alle drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften sowie ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt.

Fremdwährungsumrechnung

Kurzfristige sowie langfristige Forderungen / Verbindlichkeiten in fremder Währung lagen zum Bilanzstichtag Nicht vor, da sämtlicher Zahlungsverkehr in EUR vorgenommen wird.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf die separate Entwicklung des Anlagevermögens gem. § 284 Abs. 3 HGB verwiesen.

Finanzanlagevermögen

Die DKV Germany GmbH hält 75,1% der Anteile am Stammkapital der meinemarkenmode.de GmbH, Münster. Für 2023 schlieRt die Gesellschaft mit einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 3.034.392,57 das Eigenkapital per 31. Dezember 2023 beträgt EUR 14.132.975,98.

Vorräte

In den Vorräten sind Handelswaren In Höhe von EUR 16.221,67 (Vorjahr: EUR 116.373,93) enthalten.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Dic Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von LEUR 1.800.592,99 (Vorjahr: EUR 1.911.585,05) haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Diese ergeben sich aus dem nicht im Rahmen des Factorings veräußerten Anteil des Forderungsbestands. Die Gesellschaft veräußert regelmäßig ihre Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an die BNP Paribas Fortis SA, die dann das Inkasso vornimmt. Das Forderungsausfallrisiko geht hierbei auf die BNP über (echtes Factoring). Die Forderungsabtretung wird dem Schuldner der Forderungen offen angezeigt (offene Zession). Zum Zeitpunkt der Abtretung der Forderung erfolgt eine Ausbuchung der Forderung gegen Drittkunden.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 9.704.487,03 (Vorjahr: EUR 7.366.930,79) setzen sich aus konzerninternen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (EUR 9.704.487,03, Vorjahr EUR 6.883.406,40) sowie aus Forderungen gegen die Muttergesellschaft aus dem Lieferungen und Leistungen (EUR 0,00, Vorjahr EUR 483.524,39) zusammen. Sie haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr:

DK Germany Vejle A/S, Vejle, Dänemark, EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 483.524,39) (Forderungen gegen Gesellschafter).

DK Company Germany GmbH, Hamburg, Deutschland, EUR 8.697,88 (Vorjahr: EUR 0,00)

DK Company Cph A/S, Kopenhagen, Dänemark, EUR 209,76 (Vorjahr: EUR 163,62).

Saint Tropez A/S, Kopenhagen, Dänemark, EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 14.777,21).

Meinemarkenmode.de GmbH, Münster, Deutschland, EUR 9.695.579,39 (Vorjahr: EUR 6.868.465,57).

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Restlaufzeit sämtlicher sonstiger Vermögensgegenstände beträgt bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Kautionen in Höhe von EUR 130.606,30 (Vorjahr: EUR 111.149,91) enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für den auszuzahlenden Kundenbonus in Höhe von EUR 177.587,27 (Vorjahr: EUR 204.966,29) für das Kalenderjahr 2023 gebildet.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber der Muttergesellschaft aus dem Transfer Pricing Agreement:

DK Germany Vejle A/S, Vejle, Dänemark, EUR 1.641.823,76 (Vorjahr: EUR 0,00) (Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Deutschland: EUR 46.649.878,70 (Vorjahr: EUR 48.926.743,10)
EU-Ausland: EUR 958.687,19 (Vorjahr: EUR 2.238.981,57)

Sonstige betriebliche Erträge

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von EUR 240.180,99 (Vorjahr: EUR 376.958,08) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus dem Verkauf von Werbematerial (wie Fotos, Verkaufs- und Marketingmaterial) (EUR 164.730,45), Erträge aus Sachbezügen aus Pkw-Gestellung (EUR 57.965,37) und Erstattungen nach AAG (EUR 17.485,17).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 9.566.672,48 (Vorjahr: EUR 8.910.395,87) handelt es sich im Wesentlichen um konzerninterne Verwaltungskosten (EUR 4.122.183,64), Werbe- und Reisekosten (EUR 2.556.091,35), Fremdleistungen (EUR 1.484.094,34), Reparaturen und Instandhaltungen (EUR 431.462,64), Raumkosten für Showrooms innerhalb Deutschlands (EUR 324.769,85), Fahrzeugkosten (EUR 341.610,68), sowie Versicherungen, Beiträge und Abgaben (EUR 81.989,16), betriebliche Aufwendungen wie Porto, Bürobedarf, Rechts- und Beratungskosten, Nebenkosten des Geldverkehrs etc. (EUR 102.761,66), Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen (EUR 12.759,00) sowie Forderungsverluste (EUR 108.950,16).

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von ca. EUR 829.000,00.

Im Einzelnen handelt es sich um die Gesamtverpflichtung aus Mietverträgen für Showrooms in Höhe von EUR 483.050,00 und aus Kfz-Leasingverträgen in Höhe von EUR 345.950,00.

Mitglieder der Geschäftsführung

Jens Poulsen, Kaufmann

Der Geschäftsführer der Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

Name und Sitz des Mutterunternehmens

DK Company Vejle A/S
Edisonvej 4
DK -7100 Vejle

Abschlussprüferhonorare

Nach § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB wird die Angabe der Abschlussprüferhonorare unterlassen.

Angaben zu Arbeitnehmern

Die durchschnittliche Anzahl an Arbeitnehmern belief sich nach quartalsmäßiger Berechnung gem. § 267 (5) HGB auf 22 Arbeitnehmer (Vorjahr: 22). Die Mitarbeiter verteilen sich auf die Abteilungen Verkauf (20 Mitarbeiter), Visual Merchandise (1 Mitarbeiter) und Verwaltung (1 Mitarbeiter). Es sind von den 22 Mitarbeitern 2 Mitarbeiter in Teilzeit beschäftigt und 20 in Vollzeitbeschäftigung.

Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der DK Company A/S, Ikast, Dänemark, einbezogen.

Die Offenlegung erfolgt unter der Nummer CVR 24431118 bei der hierfür in Dänemark zuständigen Behörde "Erhvervs-og Selsskabstyrelsen", Erhvervsministeriet, Kampmannsgade 1, DK - 1780 Kobenhavn V.

Bei dem Konzernabschluss handelt es sich sowohl um den kleinsten als auch um den größten Konsolidierungskreis.

Unter Verweis auf den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht der DK Company A/S hat die Gesellschaft unter Anwendung von § 291 HGB auf die Aufstellung eines eigenen Teilkonzernabschlusses und Teilkonzernlageberichtes verzichtet. Der Konzernabschluss des Mutterunternehmens weicht in den folgenden Punkten hinsichtlich der angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden vom deutschen Recht ab:

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung folgt den Gliederungsschemata der IFRS.

Miet- und Leasingverhältnisse werden nach IFRS 16 erfasst.

Andere wesentliche, im befreienden Konzernabschluss der DK Company A/S abweichend vom deutschen Recht angewandte Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden bestehen nicht.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 913.838 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hamburg, den 30. Oktober 2024

Jens Poulsen

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Anschaffungs-
kosten
Zugänge Abgänge Anschaffungs-
kosten
01.01.2023 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 341.047 ,75 0,00 42.527,67 298.520,08
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.765.200,00 0,00 0,00 1.765.200,00
Summe Anlagevermögen 2.106.247,75 0,00 42.527,67 2.063.720,08
kumulierte
Abschreibung
Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge kumulierte
Abschreibung
01.01.2023 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 173.219,75 41.320,00 29.768,67 184.771,08
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 173.219,75 41.320,00 29.768,67 184.771,08
Buchwert
Geschäftsjahr
Buchwert
Vorjahr
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 113.749,00 167.828,00
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
Summe Anlagevermögen 1.878.949,00 1.933.028,00

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