Monza SF Beteiligung GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Sudkamp seit 29.9.2023 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IWM Automation GmbHHamburg (vormals: Porta Westfalica)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021der IWM Automation GmbH i.L., Porta WestfalicaAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma der Gesellschaft lautet IWM Automation GmbH i.L. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Oeynhausen unter HRB 11062 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Porta Westfalica. Die Gesellschafterversammlung hat mit Datum vom 29. März 2022 die Sitzverlegung nach Hamburg beschlossen. Die Handelsregistereintragung ist noch nicht erfolgt. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Bilanz ist nach den Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft befindet sich seit dem 01.01.2022 in Liquidation. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gesellschaft hat den Jahresabschluss unter Berücksichtigung der zum 01.01.2022 eingeleiteten Liquidation erstellt. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Wegen der zum 30. September 2020 erfolgten Einstellung des Geschäftsbetriebs und der zum 1. Januar 2022 erfolgten Auflösung der Gesellschaft wird das Going-concern-Prinzip bei der Bewertung nicht mehr angewendet. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs- /Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die verbliebenen Restbuchwerte werden durch die voraussichtlichen Liquidationserlöse gedeckt. Die Finanzanlagen werden mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Zu erwartende Preis und Kostensteigerungen werden in die Bewertung einbezogen. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind gesondert dargestellt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände beinhalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 7.001 (Vorjahr: T€ 7.707); davon betreffen die Gesellschafterin T€ 7.000 (Vorjahr: T€ 7.695). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt T€ 750 (Vorjahr: T€ 750) und ist voll eingezahlt. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten beinhalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 5.381 (Vorjahr: T€ 5.724); davon betreffen die Gesellschafterin T€ 5.380 (Vorjahr: T€ 5.598). Sie resultieren mit T€ 37 (Vorjahr: T€ 78) aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Abschlussstichtag bestehen (nicht in der Bilanz passivierte) Verpflichtungen aus Miet /Leasingverträgen in Höhe von T€ 116 (Vorjahr T€ 184). T€ 74 (Vorjahr: T€ 85) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und T€ 42 (Vorjahr: T€ 99) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den Konsortialkreditvertrag der MAX Automation SE, Düsseldorf, sind die IWM Automation GmbH i.L. und weitere verbundene Unternehmen einbezogen. Die Unternehmen haften gesamtschuldnerisch für die Verpflichtungen aus diesem Vertrag. Für die IWM Automation GmbH i.L. greift nach dem Konsortialkreditvertrag jedoch eine Haftungsbegrenzung, wenn die Haftung dazu führt, dass das gezeichnete Kapital angegriffen würde. Unter Berücksichtigung dieser Haftungsbegrenzung beträgt die mögliche Haftung der Gesellschaft aus dem Konsortialkreditvertrag zum 31. Dezember 2021 T€ 2.365 (Vorjahr: T€ 2.365). Daneben hat die MAX Automation SE, Düsseldorf, zwei Avalkreditverträge abgeschlossen, in denen die IWM Automation GmbH i.L. und weitere verbundene Unternehmen einbezogen sind. Die Unternehmen haften gesamtschuldnerisch für die Verpflichtungen aus diesen Verträgen. Beim ersten Vertrag haftet die IWM Automation GmbH i.L. zum 31. Dezember 2021 in Höhe von T€ 4.466 (Vorjahr: T€ 6.890). Beim zweiten Vertrag haftet die IWM Automation GmbH i.L. zum 31. Dezember 2021 in Höhe von T€ 63 (Vorjahr: T€ 1.694), wobei bei dem zweiten Vertrag die Haftung auf das im Verwertungsfall freie Gesellschaftsvermögen der IWM Automation GmbH i.L. begrenzt ist. Eine Inanspruchnahme aus dem Konsortialkreditvertrag oder den Avalkreditverträgen wird als unwahrscheinlich erachtet, da die Bonität der Schuldner durch Zugehörigkeit zum MAX Automation Konzern und deren Bonität sichergestellt ist. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten unter anderem Schadensersatzleistungen für Projekte von T€ 0 (Vorjahr: T€ 1.438) sowie Einzelwertberichtigungen zu Forderungen von T€ 26 (Vorjahr: T€ 336). Sonstige Angaben Beschäftigte im Jahresdurchschnitt Im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021 wurden durchschnittlich 0 (Vorjahr: 53) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 0 (Vorjahr: 35) gewerbliche Arbeitnehmer und 0 (Vorjahr: 18) Angestellte. Konzernzugehörigkeit Die IWM Automation GmbH i.L wird in den Konzernabschluss der MAX Automation SE, Düsseldorf, einbezogen. Der Konzernabschluss der MAX Automation SE für den kleinsten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen ist, wird im elektronischen Bundesanzeiger unter HRB 82682 offengelegt. Der Konzernabschluss der Günther SE, Bamberg, als größter Konsolidierungskreis wird ebenso beim elektronischen Bundesanzeiger (HRB 142504) offengelegt. Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen Das Unternehmen unterhält vereinzelt auch Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen. Zu den nahestehenden Unternehmen zählen insbesondere die in der Aufstellung des Anteilsbesitzes der MAX Automation SE, Düsseldorf, aufgeführten Tochterunternehmen und Beteiligungen. Als nahestehende Personen werden die Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen der Gesellschaft und deren nahe Familienangehörige definiert. Alle wesentlichen Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt. Nachtragsbericht Die Gesellschaft wurde zum 1. Januar 2022 aufgelöst. Seitdem befindet sich die Gesellschaft in Liquidation. Wir verweisen bezüglich noch bestehender Vertragsverpflichtungen auf die Haftungsverhältnisse und sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie auf den Lagebericht. Geschäftsführer/Liquidator Herr Torsten Meyer, Herford (abberufen als Geschäftsführer mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2021), Herr Dr. Christian Diekmann, Hamburg (Liquidator ab 1. Januar 2022, eingetragen im Handelsregister am 27. Januar 2022). Ist nur ein Geschäftsführer/Liquidator bestellt, vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer/Liquidatoren bestellt, so wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer/Liquidatoren gemeinsam vertreten. Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 23. Mai 2022 festgestellt.
Porta Westfalica, den 31. März 2022 IWM Automation GmbH i.L. Gez. Dr. Christian Diekmann Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 20211. Gesamtwirtschaftliches Umfeld 2021 betrug das globale Wirtschaftswachstum 5,9 %, nach einem Rückgang von 3,1 % im Vorjahr. Die Weltwirtschaft erholte sich damit laut Internationalem Währungsfonds (IWF) weiter von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, auch wenn im Jahresverlauf die Infektionsraten wieder anstiegen. So bremsten eine zweite und dritte Infektionswelle die wirtschaftliche Dynamik in der ersten Jahreshälfte. Im weiteren Jahresverlauf erhöhte die rasche Ausbreitung der Delta-Variante die Unsicherheit über eine nachhaltige Bewältigung der Pandemie. Unterschiede in der wirtschaftlichen Erholung zwischen Industrieländern sowie Schwellen- und Entwicklungsländern resultierten aus dem ungleichen Zugang zu Impfstoffen und abweichender politischer Unterstützung. Lieferkettenunterbrechungen behinderten bis in das vierte Quartal die weltweite Produktion, insbesondere aber in Europa und den USA. Die US-Wirtschaft verzeichnete 2021 laut IWF ein Wachstum von 5,6 % und damit 0,4 Prozentpunkte weniger als im Oktober 2020 angenommen. Steigende Energiepreise und Versorgungsunterbrechungen führten zu einer höheren und weitreichenderen Inflation als erwartet. Zudem ging ein starker Rückgang der Arbeitslosigkeit mit einem kräftigen Lohnwachstum einher. In der Volksrepublik China bremsten pandemiebedingte Störungen im Zusammenhang mit der Null-Toleranz-Politik gegenüber der Pandemie, anhaltende finanzielle Spannungen bei Immobilienentwicklern sowie die unerwartet langsame Erholung des privaten Konsums die Konjunktur. Im zweiten Halbjahr verlangsamten zusätzlich Unterbrechungen der Industrieproduktion durch Stromausfälle und ein unerwarteter Rückzug öffentlicher Investitionen die wirtschaftliche Entwicklung. Insgesamt erzielte China 2021 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 8,1 %. Die Konjunktur im Euro-Raum erholte sich im Jahr 2021 laut IWF mit einem Anstieg von 5,2 %. Ein Wiederaufleben der COVID-Fälle sowie Unterbrechungen in den Lieferketten bremsten eine breitere Erholung. Insbesondere in Europa führte der Anstieg der Energiepreise zu einer höheren Inflation. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr trotz der anhaltenden Pandemiesituation und zunehmender Angebots- und Materialengpässe erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung mit einem Anstieg von 2,7 % noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht hat. Im verarbeitenden Gewerbe wuchs die preisbereinigte Wertschöpfung deutlich um 4,4 %. Auf der Nachfrageseite verzeichneten die Bruttoanlageinvestitionen einen Anstieg von 1,3 %. Der Außenhandel erholte sich deutlich: Die Exporte wuchsen 2021 um 9,4 %, die Importe konnten um 8,6 % zulegen. Nachdem die Wirtschaftsleistung im Sommer trotz zunehmender Liefer- und Materialengpässe wieder gestiegen war, wurde die Erholung der deutschen Wirtschaft durch die vierte Corona-Welle und erneute Verschärfungen der Corona-Schutzmaßnahmen zum Jahresende gestoppt. Die Beschäftigung blieb in einem anhaltend schwierigen Umfeld mit stabilen Zahlen auf dem Niveau des Vorjahres robust. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) waren die hohen monatlichen Inflationsraten in der zweiten Jahreshälfte ausschlaggebend für den Anstieg der Verbraucherpreise auf 3,1 % im Jahresdurchschnitt 2021. Ursachen für die Preisentwicklung waren Basiseffekte durch niedrige Preise im Jahr 2020, darunter die temporäre Senkung der Mehrwertsteuersätze sowie der Preisverfall der Mineralölprodukte. Zudem wirkten sich 2021 zunehmend krisenbedingte Effekte aus, wie Lieferengpässe und die deutlichen Preisanstiege für Vorprodukte. 2. Branchenumfeld Maschinenbau und Automobilindustrie Dem deutschen Maschinen- und Anlagenbau gelang im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Plus von 32 % im Auftragseingang eine außerordentlich starke Aufholjagd. Dabei legten die Inlandsbestellungen um 18 % und die Auslandsorders um 39 % zu. Die im Vorjahr begonnene Erholung der Produktion setzte sich im ersten Quartal 2021 fort. Während bei steigenden Aufträgen die Auslastung der Maschinenkapazitäten wieder deutlich anstieg, nahmen gleichzeitig Produktionsbehinderungen aufgrund von Engpässen in den Lieferketten zu. Im Drei-Monats-Zeitraum April bis Juni 2021 konnte der Maschinen- und Anlagenbau auf Erfolgskurs bleiben und die Auftragseingänge weiter steigern. Die positive Entwicklung setzte sich im dritten Quartal fort. Die Erholung des exportorientierten deutschen Maschinenbaus von der Pandemie zeigte sich mit einem Plus von 11 % im Neun-Monatszeitraum in den Ausfuhren. Die Branche hat sich damit in Deutschland laut Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in einem schweren Jahr 2021 hervorragend geschlagen, auch wenn sich die Produktionserwartungen trotz gut gefüllter Auftragsbücher nicht vollständig erfüllten. Demnach stieg das Produktionswachstum 2021 insbesondere infolge anhaltender Lieferengpässe um 7 % auf 219 Mrd. Euro. Das entspricht einer Abwärtskorrektur von 3 Prozentpunkten gegenüber den ursprünglichen Erwartungen des VDMA. Laut Verband der Automobilindustrie (VDA) verzeichneten die internationalen Automobilmärkte ein turbulentes Jahr 2021. Konnten insbesondere in der ersten Jahreshälfte aufgrund von Basis- und Nachholeffekten teilweise deutliche Zuwächse realisiert werden, belasteten im zweiten Halbjahr vor allem der Mangel an Halbleitern, weiteren Vorprodukten und Rohstoffen sowie steigende Preise für Energie und Logistik die Absatzmärkte. Während in den USA und China der Absatz leicht zulegte, musste von den drei größten Regionen nur Europa einen Rückgang verbuchen. So wurden 2021 insgesamt 2 % weniger Pkw neu zugelassen. Dabei entwickelten sich die fünf größten Einzelmärkte unterschiedlich. Während in Italien ein Plus von 6 % und in Frankreich, Spanien und dem Vereinigten Königreich jeweils noch ein Zuwachs von 1 % erzielt wurde, sanken die Neuzulassungen in Deutschland um 10 %. Nach deutlichen Wachstumsraten in der ersten Jahreshälfte führten in der deutschen Automobilindustrie die mangelnde Verfügbarkeit von Vor- und Zwischenprodukten, insbesondere von Halbleitern, zu erheblichen Produktionsrückgängen. In diesem Zusammenhang sowie unter Berücksichtigung der gesunkenen Zulassungszahlen in Deutschland sind auch die um 73 % gestiegenen Neuzulassungen von Elektro-Pkw zu betrachten. Dennoch ist es für die Branchenentwicklung positiv zu werten, dass 2021 mehr als jeder vierte neu zugelassene Pkw in Deutschland mit einem Elektroantrieb ausgestattet war. In den USA wuchs der Light-Vehicle-Markt (Pkw und Light Trucks) 2021 um 3 %, lag aber weiterhin deutlich unter dem Vorkrisenniveau. Der chinesische Pkw-Markt erzielte ein Plus von 7 % und übertraf damit das Vor-Coronajahr 2019. 3. Auflösung der Gesellschaft zum 01. Januar 2022 Gegenstand des Unternehmens der IWM Automation GmbH i.L., Porta Westfalica, war die Konstruktion, die Herstellung und der Vertrieb von Sondermaschinen mit Montage- und Fügeeinrichtungen, Schweißmaschinen, Klebemaschinen, Verkettungen/Fördertechnik und Handhabungsgeräten einschließlich der Mess- und Prüfeinrichtungen sowie SPS-Steuerungen mit eigener Software. Die Rationalisierungsberatung und Produktentwicklung gehörten ebenfalls zum Leistungsumfang. Der ordentliche Geschäftsbetrieb wurde zum 30. September 2020 eingestellt. Die Gesellschafterversammlung hat mit Beschluss vom 22. Dezember 2021 die Auflösung der Gesellschaft zum 01. Januar 2022 und damit den Beginn der Liquidation beschlossen. 4. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen haben mit insgesamt T€ 41 (31. Dezember 2020: T€ 1.884) eine untergeordnete Bedeutung. Das Betriebsgrundstück der Gesellschaft wurde Anfang 2021 veräußert. Die Gesellschaft nutzt seither gemietete Räumlichkeiten. Die Sachanlagen umfassen im Wesentlichen die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Das Vorratsvermögen beläuft sich zum 31. Dezember 2021 auf T€ 0 (31. Dezember 2020: T€ 0). Im Vorjahr wurden erhaltene Anzahlungen von T€ 19.873 aktivisch vom Vorratsvermögen abgesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen belaufen sich auf insgesamt T€ 0 (31. Dezember 2020: T€ 22.946), wobei im Vorjahr der das Vorratsvermögen übersteigende Betrag von T€ 3.073 unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen wurde. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich - nach Abzug von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen - auf T€ 936 (31. Dezember 2020: T€ 464). Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 7.001 (31. Dezember 2020: T€ 7.707) betreffen T€ 7.000 (31. Dezember 2020: T€ 7.695) die Gesellschafterin, die MAX Automation SE, Düsseldorf. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten insbesondere Umsatzsteuer-Erstattungsansprüche. Die Gesellschaft ist mit einem gezeichneten Kapital von T€ 750 ausgestattet. Bis zum 31. Dezember 2021 bestand mit der Gesellschafterin ein Ergebnisabführungsvertrag. Die Rückstellungen betragen zum Bilanzstichtag T€ 125 (31. Dezember 2020: T€ 1.069). Die Abnahme resultiert im Wesentlichen aus dem Verbrauch der im Zusammenhang mit der Einstellung des ordentlichen Betriebs verbundenen Verpflichtungen und dem Abschluss der laufenden Projekte. Die Verbindlichkeiten betreffen überwiegend den Liefer- und Leistungsverkehr sowie die Finanzierung; sie bestehen mit T€ 19 (31. Dezember 2020: T€ 122) gegenüber fremden Dritten und mit T€ 5.381 (31. Dezember 2020: T€ 5.724) gegenüber Konzernunternehmen. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen T€ 5 (31. Dezember 2020: T€ 9). Finanzlage Die Gesellschaft ist in die Konsortialfinanzierung der Gesellschafterin MAX Automation SE, Düsseldorf, eingebunden. Ertragslage Die IWM Automation GmbH i.L. hat im Geschäftsjahr 2021 einen Gewinn von T€ 5.153 nach einem Verlust von T€ 7.695 im Vorjahr erwirtschaftet (vor Durchführung des zum 31. Dezember 2021 noch gültigen Ergebnisabführungsvertrages). Das Rohergebnis - definiert als Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand - war mit T€ 6.702 (2020: T€ 806) positiv. Der Personalaufwand ist infolge der Einstellung des Geschäftsbetriebs deutlich auf T€ 163 (2020: T€ 4.085) gesunken. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betrugen T€ 388 nach T€ 295 im Vorjahr. Hierin enthalten sind Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens in Höhe von T€ 360. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 771 (2020: T€ 4.027) beinhalten folgende außergewöhnliche Aufwendungen: Forderungsverluste in Höhe von T€ 191 (Vorjahr T€ 0), Einstellungen in die Einzelwertberichtigungen in Höhe von T€ 26 (2020: T€ 336), Konventionalstrafen in Höhe von T€ 0 (2020: T€ 1.438) sowie Verluste aus dem Abgang von Sachanlagen in Höhe von T€ 0 (2020: T€ 288). Der ansonsten entstandene Jahresüberschuss in Höhe von T€ 5.153 wurde im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags an die Gesellschafterin abgeführt (2020: Jahresfehlbetrag vor Ergebnisabführung T€ 7.695). 5. Prognosebericht Zukünftige Entwicklung der Gesellschaft Die Gesellschafterin der IWM Automation GmbH i.L., die MAX Automation SE, Düsseldorf, hat mit Beschluss vom 22. Dezember 2021 die Auflösung der Gesellschaft zum 01.01.2022 beschlossen:
6. Chancen- und Risikobericht Besondere Chancen werden im Rahmen der Liquidation nicht gesehen. Mögliche Riskiken sieht der Liquidator in zeitlichen Verzögerungen bei der Liquidation aufgrund von Problemen bei Vertragsbeendigungen/-auflösungen. Die IWM Automation GmbH i.L. ist als Konzernunternehmen in das Risikofrüherkennungssystem der MAX Automation SE eingebunden. Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IWM Automation GmbH i.L., Porta Westfalica Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IWM Automation GmbH i.L., Porta Westfalica, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IWM Automation GmbH i.L., Porta Westfalica, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Osnabrück, den 4. Mai 2022 Dr.
Klein, Dr. Mönstermann + Partner GmbH
Boberg, Wirtschaftsprüfer Dr. Joswig, Wirtschaftsprüfer |
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