Stammdaten

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Amtsgericht Osnabrück HRB 200500
Vorher
DOMALLEE GmbH
Eingetragen
7.6.2006
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungPaket- und Expressdienste
Gegenstand
Betrieb von Logistikzentren und Erbringung von logistischen Dienstleistungen sowie Beschaffung und Besorgung von Transportdienstleistungen

Historie

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Management

NameRolle
Dietmar Brauer
seit 2.11.2023
Prokura
Tobias Rosenthal
seit 11.3.2022
Geschäftsführer
Johan Crusefalk
seit 20.10.2021
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Duni Logistik GmbH

Bramsche

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

1. Geschäft und Strategie

1.1. Entwicklung Gesamtwirtschaft und der Logistikbranche

Die Duni Logistik GmbH betreibt die Lagerhaltung, Kommissionierung und Versand von Fertigware für die Konzerngesellschaften der Duni Gruppe an den Standorten Bramsche und Osnabrück. Darüber hinaus führt die Duni Logistik GmbH die Versorgung der Produktion der Duni GmbH am Standort Bramsche mit Roh- und Halbfertigware durch. Die Steuerung des Transport- und Dienstleisternetzwerkes wird ebenfalls am Standort Bramsche für die verbundenen Unternehmen der Duni Gruppe durchgeführt.

Branchenentwicklung

Im Geschäftsjahr 2019 konnte die Logistikbranche ihre Umsätze branchenübergreifend auf 279 Mrd € (VJ 274 Mrd €) steigern. (Quelle: http://www.bvl.de/wissen/bedeutung-fuer-deutschland.)

Aufgrund des Brexits mahnen die politischen Instabilitäten unverändert zur Vorsicht. Einhergehend mit der erwartenden Entwicklung, kann von einer ausgeglichenen Beschäftigungsentwicklung ausgegangen werden. Hier besteht allerdings ein Risiko für weiteres Wachstum und unternehmerischen Erfolg in der Logistikbranche, welches auf das weiterhin vorherrschende Fachkräftemangel zurückzuführen ist. Die Besetzung von offenen Stellen in der Logistik wird in Zeiten des demographischen Wandels zunehmend zu einer Herausforderung. Die Branche wird sich damit zunehmend noch mehr mit Ausbildung, Personalentwicklung und Personalbeschaffung auseinandersetzen müssen.

Innerhalb der Transportlogistik sind Engpass-Situationen bei den Transportkapazitäten aufgrund von reduzierter Kapazitätsverfügbarkeit im Markt bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich spürbar gewesen. Diese sind künftig sicherlich häufiger zu erwarten, da sich speziell in diesem Segment der Mangel an Fahrern weiterhin fortsetzt.

Mögliche weitere Auswirkungen durch die CORONA - Pandemie auf den Transportmarkt können aktuell noch nicht sicher vorhergesehen werden. Bei dauerhaft reduziertem Transportaufkommen ist ggf. mit einer weiteren Reduzierung der Transportkapazitäten und damit einhergehend auch mit einer weiteren Reduzierung des Fahrpersonals zu rechnen.

1.2. Umsatzentwicklung

Im Geschäftsjahr 2019 hat die Duni Logistik GmbH Umsatzerlöse von 23.816 T€ im Vergleich zu 23.913 T€ im Jahre 2018 erzielt. Dieses entspricht einer Verminderung um ca. 0,4% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Der verminderte Umsatz resultierte aus verminderten Volumen der Hauptkunden.

Die Umsatzerlöse im Jahr 2019 resultieren zu einem Anteil von ca. 57% (Vorjahr 59%) aus der Geschäftsbeziehung mit der Duni GmbH. Die weiteren Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen mit Konzerngesellschaften der europäischen Duni Gruppe erzielt, mit denen Logistik-Rahmenverträge bestehen und deren Anteile weiter gestiegen sind.

1.3. Investitionen und Finanzierung

Im Geschäftsjahr 2019 wurden Investitionen für technische Geräte /Anlagen (Flurförderzeuge) in Höhe von insgesamt ca. 558 T€ (Vorjahr 414 T€) vorgenommen, die damit deutlich unter der Abschreibung des laufenden Jahres liegen.

Die technischen Investitionen wurden im Wesentlichen aus dem Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert.

Die geplanten Investitionen betragen für das laufende Geschäftsjahr 2020 ca. 1.285 T€. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Ersatzbeschaffungen.

1.4. Personal

Die Duni Logistik GmbH beschäftigte zum Ende des Jahres 2019 332 Mitarbeiter (Vorjahr 353).

Die Zahl der im Gesamtjahresdurchschnitt beschäftigten Vollzeitkräfte betrugen 322 FTE (Vorjahr 339 FTE).

1.5. Umwelt

Wir sind in die Umweltpolitik des Mutterkonzerns Duni AB eingebunden und verweisen auf das vom Konzern herausgegebene Informationsmaterial "Our Blue Misson"

http://www.duni.com/Global/AboutUs/Corporate_Responsibility/Duni_CSR_2014_GER.pdf

Der bezogene Strom stammt ausschließlich aus erneuerbaren Quellen.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.1 Ertragslage

Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 23.816 (Vorjahr 23.913 T€) sanken um 1,1% gegenüber dem Vorjahr. Mit 23.644 T€ resultierten diese im Wesentlichen aus Umsätzen mit verbundenen Unternehmen.

Die Gesamtkosten beinhalten einen Anteil von 12.649T€ (Vorjahr 12.930 T€) für Personalaufwand, was einen Anteil von 53,1% (Vorjahr 54,1%) am Gesamtumsatz entspricht.

Durch die verminderte Investitionstätigkeit im Jahr 2019 sanken die Abschreibungen von 1.360 T€ auf 1.345 T€.

Ein weiterer wesentlicher Kostenblock sind die Mieten und Raumkosten in Höhe von 2.738 T€ (Vorjahr 2.432 T€).

Durch die vermehrte Einstellung von Saisonkräften zur Abdeckung von Lastspitzen in der operativen Abwicklung, stiegen die Kosten für Leiharbeiter von 2.186 T€ in 2018 auf 2.230 T€ in 2019.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Instandhaltungsmaßnahmen in Höhe von 2.230 T€ (Vorjahr 2.015 T€) durchgeführt .

Nach Steuern betrug das Ergebnis im Jahr 2019 863 T€ gegenüber 668 T€ im Jahre 2018 und liegt somit leicht über den Erwartungen des Vorjahres.

2.2 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme sank von 14,3 Mio. € auf 14,0 Mio. €.

Das Anlagevermögen nahm durch das geringere Investitionsvolumen von 12,3 Mio. € auf 11,5 Mio. € ab. Die Position "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" stieg um 0,4 Mio. € an. Maßgeblich waren hierfür geringere Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 2,2 Mio. € (Vorjahr 1,8 Mio. €).

Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen über das Eigenkapital und ein Darlehen der Muttergesellschaft. Des Weiteren ist die Duni Logistik GmbH in den Cashpool der Duni Gruppe eingebunden.

Durch den positiven Saldo des Cashpool Kontos ergibt sich eine ungenutzte Kreditlinie in Höhe von 5,0 Mio. €.

Die Eigenkapitalquote stieg auf 61,7 % (Vorjahr 54,1%). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen von 279 T€ auf 623 T€. Der Rückstellungsbedarf sank insbesondere durch verminderten Rückstellungsbedarf bei den Personaldienstleistern von 0,9 Mio. € auf 0,8 Mio. €.

Gesamtaussage

Trotz des etwas geringeren Umsatzes konnte das Ergebnis im Wirtschaftsjahr 2019 leicht gesteigert werden. Der Minderumsatz wurde durch Kosteneinsparungen mehr als ausgeglichen.

Das Distributionsvolumen sank wie prognostiziert um 4,5% gegenüber dem Vorjahr. Dementsprechend sanken auch die Umsätze im Jahr 2019 mit 23.815 T€ um rund 100 T€ im Wirtschaftsjahr 2019.

Wie erwartet stiegen die Kosten pro ausgelieferter Palette um 4%.

Beim durchschnittlichen Lagerbestand ergab sich durch geänderte Strukturen hinsichtlich der Sicherheitsbestände ein um ca. 9000 Paletten geringerer Durchschnittsbestand.

2.3 Leistungsindikatoren

Der Lagerbestand sank im monatlichen Durschnitt stärker als erwartet. (Quelle: Duni Data Warehouse von 70.106 auf 61.182 Paletten (12,7%). Dies ist im Wesentlichen auf Verminderung der Sicherheitsbestände und eine verbesserte Planung der Abverkäufe zurückzuführen.

Die Kosten pro ausgelieferter Palette stiegen um 4,0% gegenüber 2018, da sich das Distributionsvolumen wie erwartet verringert hat. Das tatsächliche Auftragsvolumen (siehe oben) blieb insgesamt hinter den Erwartungen.

3. Risikobericht

Risiken

Weiterhin unverändert sehen wir die Entwicklung des europäischen Transportmarktes für das Jahr 2020/21 als Risiko in Bezug auf verfügbare Transportkapazitäten und unsere Lieferfähigkeit an.

Die Entwicklung der Gesamtwirtschaft, speziell aber der Logistikwirtschaft im Jahr 2019 in Deutschland hat zu spürbarer Verknappung des frei am Markt verfügbaren Transportraums geführt. Eine Anpassung der Transportkapazitäten in Europa an diese Entwicklung konnte immer noch nicht beobachtet werden. Engpässe in der Transportabwicklung sind deshalb explizit während des Saisongeschäftes nicht auszuschließen, welches zu Lasten der Kundenzufriedenheit gehen wird. Eine Verlagerung der Transporte in den multimodalen Bereich erscheint momentan aus Service- und Kostengründen nur vereinzelt möglich.

Insgesamt erwartet die Abwicklung der Aufträge eine wachsende Flexibilität. Teilweise kurzfristige Liefertermine sowie Volumenschwankungen im Tagesgeschäft stellen eine Herausforderung in der Personalplanung und der Laderaumplanung dar. Ungenaue Einschätzungen können die Liefertreue beeinflussen oder zu Überkapazitäten führen.

Die Personalbeschaffung ist weiterhin problematisch. Die durch die Corona Pandemie gesunkene Nachfrage hat die Personal Situation allerdings temporär etwas entspannt.

Insgesamt ist die Transportsituation durch die Corona Pandemie recht unklar. Sinkender Nachfrage in vielen Teilen steht in anderen Bereichen ein Wandel hin zur Internetbestellung gegenüber, so dass Bedarfe und Verfügbarkeiten einem permanenten Wechsel unterliegen.

Chancen

Mit dem Beginn der Optimierung des europäischen Transportnetzwerkes haben wir die Grundlage für eine Umsetzung im Geschäftsjahr 2018 ff gelegt. Hierbei geht es explizit nicht nur um eine Verbesserung der Kostenbasis, sondern auch um die Vermeidung von unnötigen Transporten und Verbesserung der Lieferfähigkeit.

Ein weiterer Ausbau des Transportnetzwerkes kann u.U. durch zusätzliche Tonnagen aus der Duni Gruppe erreicht werden. Im Zuge der Corona Pandemie ergeben sich Chancen im Bereich der Hygieneprodukte und nachhaltiger Produkte für den ToGo Bereich, die auch in der Duni Logistik zu besserer Auslastung und Effizienz führen könnten.

4. Prognose

Die Duni Logistik GmbH ist im Wesentlichen von der Entwicklung der Umsätze innerhalb des Duni Konzerns abhängig. Aufgrund relativ unveränderter Distributionsstruktur der Duni Gruppe gehen wir für das Geschäftsjahr 2020 sowie 2021 basierend auf den Geschäftsplänen der einzelnen Business Units der Gruppe von einem leicht sinkenden Distributionsvolumen aus.

Aufgrund der prognostizierten Wirtschaftsentwicklung in der Euro-Zone und des Brexits, rechnen wir für das kommende Jahr mit leicht sinkenden Umsätzen.

Die Kosten pro ausgelieferte Palette erwarten wir leicht über Vorjahresniveau.

Der zu erwartende Lagerbestand dürfte sich insgesamt auf dem Niveau des Jahres 2019 bewegen.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie werden das gesamte Geschäftsvolumen sowie die damit verbundenen Geschäftsaktivitäten stark beeinflussen. Inwieweit entgangene Umsätze bis zum Ende des Berichtsjahres aufgeholt werden können, ist nicht verlässlich abzusehen. Negative Auswirkungen auf das Gesamtgeschäft werden befürchtet.

CORONA hat seit Frühjahr 2020 zu teilweise deutlichen Volumen- und damit auch zu Umsatzverlusten geführt. Die bei Ausbruch der Pandemie vorgenommenen Veränderungen im Personalbereich sowie die Anpassung der einzelnen Schichten ist noch nicht wieder komplett aufgehoben. Nach aktuell vorliegenden Prognosen wird das Volumen auch bis Jahresende 2020 nicht das Niveau des Vorjahres erreichen.

 

Bramsche, den 19. November 2020

Duni Logistik GmbH

Uwe Weyer

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

31.12.2019
31.12.2018
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte und Lizenzen an solchen Rechten und Werten 570.421,95 881.274,37
570.421,95 881.274,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.329.659,17 7.475.366,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.536.517,53 1.965.419,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.067.972,80 2.001.857,48
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 32.500,00 0,00
10.966.649,50 11.442.643,76
11.537.071,45 12.323.918,13
B. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.300,00 66.240,84
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.184.013,69 1.764.194,02
3. Sonstige Vermögensgegenstände 248.480,64 190.436,75
2.433.794,33 2.020.871,61
13.970.865,78 14.344.789,74

Passiva

31.12.2019
31.12.2018
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 800.000,00 800.000,00
III. Gewinnvortrag 6.934.693,60 6.266.889,74
IV. Jahresüberschuss 862.868,45 667.803,86
8.622.562,05 7.759.693,60
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 6.468,00 15.791,00
2. Sonstige Rückstellungen 750.693,48 899.288,82
757.161,48 915.079,82
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 622.683,28 279.424,72
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 3.887.650,38 5.288.391,55
3. Sonstige Verbindlichkeiten 80.374,79 102.200,05
4.590.708,45 5.670.016,32
D. Passive latente Steuern 433,80 0,00
13.970.865,78 14.344.789,74

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

2019
2018
1. Umsatzerlöse 23.815.864,91 23.912.813,53
2. Sonstige betriebliche Erträge 109.794,53 80.982,32
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.490.254,99 10.728.968,24
b) Soziale Abgaben 2.158.303,91 2.200.755,25
4. Abschreibungen auf Sachanlagen 1.345.326,45 1.360.265,11
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.572.247,39 8.507.154,51
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 78.008,05 91.698,31
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 345.117,08 363.617,45
8. Ergebnis nach Steuern 936.401,57 741.336,98
9. Sonstige Steuern 73.533,12 73.533,12
10. Jahresüberschuss 862.868,45 667.803,86

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

Amtsgericht Osnabrück, HR B 200500

I. Allgemeines

Die Duni Logistik GmbH, Bramsche, ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Ausweis- und Gliederungsvorschriften wurden den gesetzlichen Vorschriften entsprechend befolgt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert.

Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet.

Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear bei Nutzungsdauern zwischen drei und zehn Jahren abgeschrieben.

Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis € 150 werden zum Zeitpunkt ihrer Anschaffung sofort ergebniswirksam als Betriebsausgaben erfasst. Bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen € 150 und € 1.000 wird ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre linear abgeschrieben wird.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen. Soweit erforderlich erfolgt ein Ansatz mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert angesetzt.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden mit dem Betrag angesetzt, der der voraussichtlichen Inanspruchnahme entspricht. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten, Bankguthaben und -verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr sowie Kassenbestände in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassakurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem als Anlage beigefügten Anlagengitter zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit T€ 922 (Vorjahr T€ 933) Liefer- und Leistungsforderungen.

Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Forderungen enthalten Steuerforderungen i.H. von T€ 70.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen vornehmlich den Personalbereich.

Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 72 (Vorjahr T€ 81).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit T€ 3.876 aus Finanzverbindlichkeiten.

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 19 (Vorjahr T€ 24) enthalten. Des Weiteren ergeben sich aus der Auflösung von Rückstellungen Erträge von T€ 82 (Vorjahr T€ 30).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 78 (Vorjahr T€ 92) enthalten.

Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sind im Geschäftsjahr nicht angefallen.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag resultieren im Wesentlichen aus dem laufenden Ergebnis 2019.

IV. Sonstige Angaben

Aufgliederung der Arbeitnehmeranzahl nach Gruppen

2019
Anzahl
2018
Anzahl
Angestellte 37 36
Arbeiter 273 290
Abwesend 12 13
322 339

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen i.S.d. § 285 Satz 1 Nr. 3 HGB, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, betragen T€ 1.240 (Vorjahr T€ 332). Davon enthalten sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 657. Die Verpflichtungen resultieren aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden können, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2019 war:

 

Herr Alexander Büschen, Director Logistics Europe, Bramsche (bis zum 20. Februar 2019)

 

Herr Dietmar Brauer, Geschäftsführer, Werne (ab dem 20. Februar 2019 bis zum 11. September 2019)

 

Herr Uwe Weyer, Director Logistics Europe, Rethwisch (ab dem 11. September 2019)

Von der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.

Muttergesellschaft

Die Duni Verwaltungs GmbH, Bramsche, ist 100% Gesellschafterin der Duni Logistik GmbH.

Über die Gesellschafterin ist die Duni Logistik GmbH ein verbundenes Unternehmen der Duni A.B., Malmö/Schweden. Der Abschluss der Duni Logistik GmbH wird demgemäß in den Konzernabschluss der Duni A.B. einbezogen, welcher den größten Konsolidierungskreis darstellt.

Der Einzelabschluss der Duni Logistik GmbH wird im elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und offen gelegt.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss von T€ 863 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Nachtragsbericht

Im Bezug auf das Wirtschaftsjahr 2019 haben sich nach dem Ablauf des Geschäftsjahres keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, über die an dieser Stelle zu berichten wäre. Die Covid-19 Pandemie hat allerdings auch die Duni Logistik getroffen. Durch die einbrechenden Umsätze der Vertragspartner kam das Liefervolumen zwischenzeitlich größtenteils zum Erliegen. Über kurzfristig angeordnete Kurzarbeit der Mitarbeiter und die Trennung von Leiharbeitern konnten die Folgen abgemildert werden.

 

Bramsche, den 19. November 2020

Duni Logistik GmbH, Bramsche

Uwe Weyer

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2019

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2019
Zugänge
Abgänge
31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte und Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.801.354,60 0,00 0,00 2.801.354,60
2.801.354,60 0,00 0,00 2.801.354,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken; 7.731.737,59 0,00 0,00 7.731.737,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.357.779,92 80.723,00 161.265,00 5.277.237,92
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.951.337,17 445.266,77 0,00 5.396.603,94
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 32.500,00 0,00 32.500,00
18.040.854,68 558.489,77 161.265,00 18.438.079,45
20.842.209,28 558.489,77 161.265,00 21.239.434,05
Abschreibungen
01.01.2019
Zugänge
Abgänge
31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte und Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.920.080,23 310.852,42 0,00 2.230.932,65
1.920.080,23 310.852,42 0,00 2.230.932,65
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken; 256.370,90 145.707,52 0,00 402.078,42
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.392.360,33 509.615,06 161.255,00 3.740.720,39
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.949.479,69 379.151,45 0,00 3.328.631,14
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
6.598.210,92 1.034.474,03 161.255,00 7.471.429,95
8.518.291,15 1.345.326,45 161.255,00 9.702.362,60
Buchwerte
31.12.2019
31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte und Lizenzen an solchen Rechten und Werten 570.421,95 881.274,37
570.421,95 881.274,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken; 7.329.659,17 7.475.366,69
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.536.517,53 1.965.419,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.067.972,80 2.001.857,48
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 32.500,00 0,00
10.966.649,50 11.442.643,76
11.537.071,45 12.323.918,13

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Duni Logistik GmbH, Bramsche

Prüfungsurtei l

Wir haben den Jahresabschluss der Duni Logistik GmbH, Bramsche, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Duni Logistik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Osnabrück, den 19. November 2020

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Gregor Solfrian, Wirtschaftsprüfer

ppa. Melanie Wedi, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31.12.2019 wurde am 04.12.2020 festgestellt.

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