BIGBLUE Professional Solutions GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Englert seit 19.9.2025 | Prokura |
Andreas Wetter seit 19.9.2025 | Prokura |
Dennis Buhl seit 19.9.2025 | Prokura |
Karolin Kirkpatrick seit 19.9.2025 | Prokura |
Lars Magnus Dr. Ekerot seit 28.5.2025 | Geschäftsführer |
Angelika Georg seit 28.5.2025 | Prokura |
Doris Mayer seit 28.5.2025 | Prokura |
Hans-Jörg Keck seit 20.7.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Everest Lux Holdco SARL | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Keck GmbHWeil der StadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht zum 31. Dezember 2017für die Keck GmbH, Weil der StadtI. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell und Rahmenbedingungen Das Unternehmen ist im Messemarkt als Anbieter konzeptioneller und ganzheitlicher Lösungen tätig und profitiert hierbei primär von der eigenen Entwurfs- und Architekturkompetenz. Es werden überwiegend langjährige Stammkunden betreut, die ihrerseits wieder als Premiumanbieter in der jeweiligen Branche gelten. Das Branchenspektrum umfasst nahezu alle Bereiche mit den Schwerpunkten Maschinenbau, Autozulieferindustrie, Verlagswesen, Verpackungstechnologie sowie Bauzulieferunternehmen. Der strategische Fokus im Rahmen der Marktaktivitäten gilt den Mittelstandsunternehmen im oberen Marktsegment mit internationaler Ausrichtung und wertebasierter Führungskultur. 2. Personal In der aktuellen Organisationsstruktur sind die Verantwortlichkeiten im Sinne einer optimalen Kundenbetreuung in 13 Units aufgeteilt. Diese sind den Geschäftsführern unmittelbar zugeordnet, um den wirtschaftlichen Erfolg einzelner Bereiche und Projekte zu sichern. Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich im Berichtszeitraum auf nunmehr 154 Mitarbeiter erhöht, davon sind 23 Teilzeitkräfte. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind trotz gewisser Unsicherheiten wie z.B. Wachstumsabschwächung in China und politischen Krisenherden weltweit, relativ stabil und deshalb weiterhin positiv für unser Unternehmen und die Branche einzustufen. Das Wachstum in Deutschland im Jahr 2017 betrug 2,2 %, die Marketing- und Messebudgets unserer Zielgruppe sind nach Einschätzung des Branchenverbands AUMA e.V. tendenziell steigend. 2. Geschäftsverlauf Das Berichtsjahr 2017 war im 2-jährigen Messezyklus unserer Kunden wieder ein sehr positives Jahr mit einer Gesamtleistung von T€ 31.425 über dem prognostizierten Umsatz von T€ 29.500. Verglichen mit dieser Planzahl ergibt sich eine Zunahme von 6,52 %. Diese positive Entwicklung resultiert überwiegend aus Mehrumsatz mit unseren Stammkunden. Aktivitäten auf dem Gebiet "Forschung und Entwicklung" bestehen nicht. 3. Ertragslage Durch den effizienten Materialeinsatz in allen Stufen des Projektprozesses und durch strukturelle Veränderungen im Prozessablauf, gelang es, die Wareneinsatzquote auf 53,40 % zu verbessern. Der Wert aus dem Vorjahr mit 58,70 % war das Ergebnis der durch den Messekalender gedrängten Veranstaltungen. Die betrieblichen Aufwendungen betrugen T€ 13.040 und lagen mit 2,8 % über dem Vorjahreswert, wobei die Zunahme bei den Personalkosten mit T€ 750 den größten Anteil ausmacht. Das Betriebsergebnis (EBIT) beträgt T€ 802 und liegt somit um T€ 601 über dem Vorjahresergebnis. Das Ergebnis nach Zinsen und Steuern beläuft sich auf T€ 490 (i. Vj. T€ 104). 4. Investitionen Insgesamt beträgt das Investitionsvolumen T€ 528 mit den Schwerpunkten Beteiligungen (T€ 117), Systembauteile (T€ 121), PKW's (T€ 57), Mobiliar (T€ 52), BGA (T€ 50) und IT-Lizenzen (T€ 34). 5. Finanzlage Die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten haben sich in diesem Jahr mit T€ 1.627 um die gewählten Tilgungsraten reduziert (i.Vj. T€ 1.987). Die Verbindlichkeiten durch ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 500 sind in diesem Zeitraum vereinbarungsgemäß stehen geblieben. Die Sicherstellung erfolgt überwiegend durch Grundschulden. Das Unternehmen war während des gesamten Jahres in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen - wo vereinbart mit Skontierung - nachzukommen. Bei den drei Hausbanken steht eine Kontokorrent-Linie von insgesamt T€ 1.500 zur Verfügung. Ein langfristiges Darlehen über ursprünglich T€ 360 und einer Laufzeit von 5 Jahren wurde im Rahmen der Finanzierung von exklusiven Küchenelementen, die von uns permanent eingesetzt werden, an einen langjährigen Geschäftspartner vergeben. Die Darlehensforderung ist durch Sicherheitsübereignung der Küchenelemente besichert und weist zum Stichtag eine Höhe von T€ 203 auf. 6. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich um T€ 1.011 auf T€ 6.827 verringert. Der Rückgang ist im Wesentlichen durch Verringerung der Lieferanten- und Bankverbindlichkeiten und Senkung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bedingt. Die Eigenkapitalquote bewegt sich mit 32,2 % über Vorjahresniveau. 7. Beteiligungen Das Unternehmen ist mit 51% des Stammkapitals an der "Keck Grafik GmbH" mit Sitz in Weil der Stadt beteiligt. Dieses Unternehmen gestaltet und produziert Messegrafik für die Mutterfirma und ist darüber hinaus als Anbieter im Direktgeschäft auf dem Werbetechniksektor erfolgreich tätig. Um die Messeauftritte unserer bestehenden Kunden auf dem indischen Markt betreuen zu können, besteht seit 2011 das Joint Venture "Keck Genesis Exhibitions INDIA Private Limited". Die Keck GmbH hält einen Anteil von 49%. Das gemeinsame Unternehmen realisiert erfolgreich Messeauftritte in Indien für unsere deutschen Premiumkunden, aber auch für Neukunden, die seither keinen kompetenten Partner im indischen Markt haben. Um dem asiatischen Markt optimal zu betreuen, wurde mit Wirkung zum 18.12.2017 das Unternehmen "Keck Asia Co. Ltd." gegründet. An der "Keck Asia Co. Ltd." hält das Unternehmen einen Anteil von 52%. Die Aufnahme der operativen Geschäfte erfolgt erst im Jahr 2018. 8. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als Dienstleister ist das Unternehmen auf engagierte und hochmotivierte Mitarbeiter angewiesen. Langjährige Zugehörigkeiten, geringe Fluktuation und regelmäßige Schulungen/Weiterbildung sichern die notwendige Servicebereitschaft und Qualität unserer Mitarbeiter. Ergänzend hierzu wird regelmäßig in den verschiedensten Bereichen mit dem Ziel der Übernahme ausgebildet. Den Belangen des Umweltschutzes tragen wir in allen Bereichen Rechnung. So wurde im Rahmen der Umbaumaßnahmen am Standort Merklingen ein energieeffizientes und umweltschonendes Blockheizkraftwerk ab 2016 in Betrieb genommen, das den kompletten Wärme- und teilweise auch den Strombedarf abdeckt. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Prognosebericht Das Wirtschaftsjahr 2018 wird mit einem Umsatz von T€ 30.500 bis T€ 31.500 und einem angestrebten EBIT in Höhe von T€ 500 bis T€ 600 prognostiziert. Vor dem Hintergrund gesteigerter Vertriebsaktivitäten national und international, sowie der positiven Weiterentwicklung unseres Markenauftritts erwarten wir für die Jahre 2019 und 2020 Umsätze von T€ 32.500 bzw. T€ 34.000 und einem EBIT in der Größenordnung von 5% bis 6%. 2. Chancen- und Risikobericht Das Risikomanagement der Gesellschaft ist auf eine systematische Erfassung und Bewertung der Risiken des Unternehmens ausgerichtet. Das Risiko des nicht termingerechten Zahlungseingangs wird durch die Streuung der Forderungen auf eine größere Anzahl von Kunden und die zeitnahe Überwachung der Zahlungseingänge abgedeckt. Die Kundenstruktur wird weiterhin gezielt auf der Basis eines gesunden Branchenmix ausgebaut. So wird die Abhängigkeit von einem oder wenigen Großkunden vermieden. Das gilt gleichermaßen für die Vertragspartner auf der Lieferantenseite. Unser ERP-System MS Dynamics NAV 2013 stellt zeitnah umfassende und detaillierte Informationen und Kennziffern zur Verfügung, um rasch und zielorientiert erforderliche Maßnahmen ergreifen zu können. Durch die vollzogene Umstrukturierung und Spezialisierung unserer verantwortlichen Projektleiter ist ein noch effizienteres und absolut zeitnahes Projektcontrolling gewährleistet. Das Zinsänderungsrisiko ist durch langfristige Finanzierungen und entsprechende CAP-Vereinbarungen abgesichert. Der notwendige Liquiditätsrahmen zur Finanzierung laufender Projekte ist durch die Kreditlinien gegeben. Geschäfte mit Währungsrisiken, die abzusichern gewesen wären, wurden nicht getätigt und stehen auch in absehbarer Zukunft nicht an. Die Altersstruktur im Personalbereich wird systematisch beobachtet, und Neueinstellungen werden auch gezielt unter diesem Aspekt vorgenommen. Die Immobilien an den Standorten Weil der Stadt und Althengstett sind im Eigentum des Unternehmens bzw. langfristig angemietet. Chancen für unser Unternehmen sehen wir vor allem noch in der weiteren Internationalisierung der Messeaktivitäten allgemein, in der ständigen Optimierung und Standardisierung interner Abläufe sowie in der gezielten Marktbearbeitung und Kundenbetreuung.
Weil der Stadt, den 8. Mai 2018 Hans-Jörg Keck Markus Futterer Bilanz zum 31. Dezember 2017Keck GmbH, Weil der StadtAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 2017Keck GmbH, Weil der Stadt
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2017I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Keck GmbH hat ihren Sitz in Weil der Stadt und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Registernummer HRB 251554 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Bilanzgliederung erfolgt grundsätzlich nach § 266 HGB. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Commerz Real Mietkauf GmbH von € 14.434,03 wird ihrem wirtschaftlichen Gehalt nach unter "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" und nicht unter den "sonstigen Verbindlichkeiten" ausgewiesen. Bei formal zutreffendem Ausweis würden die "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" € 1.612.500,00, die sonstigen Verbindlichkeiten € 763.523,34 betragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer werden regelmäßig 3 bis 5 Jahre zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Das Gebäude wird über eine Nutzungsdauer von 25 Jahren, die Außenanlagen werden über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen 3 bis 14 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 13 Jahre. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen für Zugänge linear vorgenommen. Der Altbestand wird teilweise degressiv, teilweise linear abgeschrieben. Der Übergang von der degressiven auf die lineare Abschreibungsmethode erfolgt, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Geringwertige Anlagegüter werden bis zu einem Anschaffungswert von € 410,00 im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Vorräte werden zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in der Produktion ist ein Festwert gebildet worden. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden nach § 268 Abs.5 Satz 2 HGB von den Posten "offene Vorräte" abgesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Risiken eines termingerechten Eingangs durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % (Vj. 1 %) auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausreichend Rechnung getragen. Der unter dem "Aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" mit € 66.628,00 ausgewiesene Saldo ergibt sich wie folgt:
Bewertungsmethode: Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode, PUC); Rechnungszins: 3,68 %; Gehaltstrends: 0 %, Rententrend: 1 %; Fluktuationswahrscheinlichkeit: 0 %; biometrische Annahmen: Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck. Abzüglich
Der unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit € 55.092,00 ausgewiesene Saldo ergibt sich wie folgt:
Bewertungsmethode: Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode, PUC); Rechnungszins: 3,68 %; Gehaltstrends: 0 %, Rententrend: 1 %; Fluktuationswahrscheinlichkeit: 0 %; biometrische Annahmen: Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck. Abzüglich
Bewertungsmethode: steuerlicher Aktivwert, abgeleitet aus dem Deckungskapital zum 31.12.2017, mindestens der garantierte Rückkaufswert, gemäß versicherungsmathematischer Berechnung. Die Anschaffungskosten entsprechen mindestens dem Zeitwert der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen. Die Angabe des gemäß § 268 Abs. 8 S. 3 HGB ausschüttungsgesperrten Betrags entfällt, da die Bewertung der Rückdeckungsversicherungen zum aktuellen Zeitwert den Anschaffungskosten entspricht. Das sonstige Aktivvermögen ist zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die abgelaufene Geschäftsjahre betreffen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert. III. Angaben zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind dem Anlagespiegel zu entnehmen. Aufstellung Anteilsbesitz
Im Aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung und in den Pensionsrückstellungen ist der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung mit € 959.171,00 verrechnet. Diese Forderung entsteht rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag. In den sonstigen Vermögensgegenständen befindet sich eine Mietkaution, mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, in Höhe von EUR 43.518,00. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält in Höhe von T€ 53 Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für die Pensionsverpflichtungen und Rentenansprüche wurde der Erfüllungsbetrag unter Ansatz des 10-Jahresdurchschnittszinssatzes von 3,68% ermittelt. Bei Ansatz der 7-Jahresdurchschnittszinssatze von 2,80% hätten sich insgesamt um € 107.421,00 höhere Erfüllungsbeträge ergeben. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Resturlaubstage (T€ 257), Prämien (T€ 177), Tantieme (193), Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 25), sowie Beiträge zur Berufsgenossenschaft (T€ 23). Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindiichkeitenspiegel, die Werte in Klammern betreffen das Vorjahr (T€):
In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 508 enthalten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 183 und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1 enthalten. Haftungsverhältnisse:
Ein zum Bilanzstichtag bewertbares Risiko wird nicht gesehen, weil das verbundene Unternehmen (Schuldner) in der Lage ist, selbst die betreffenden Verbindlichkeiten zu erfüllen. Art und Zweck von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften betreffen im Wesentlichen Miet- und Leasingverträge. Diese dienen der Bereitstellung betrieblich genutzter Räume und der Finanzierung betrieblicher Anschaffungen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich wie folgt:
Des Weiteren bestehen Sicherungen aus Bürgschaften und Garantien, die gegenüber Dritten eingegangen wurden in Höhe von 143 TEUR. Bei diesen Sachverhalten geht es um zukünftige Verpflichtungen, die durch die Überweisung eines Anzahlungsbetrages gedeckt wurde und bei Nichterfüllung der Leistung zurückgefordert werden kann. Das Bestellobligo liegt im üblichen Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Finanzinstrumente Über ein Volumen von insgesamt T€ 1.000, bei dem aktuell T€ 800 valutiert sind, wurde zur Absicherung eines Bankdarlehens eine Zins-Cap-Vereinbarung mit einer Laufzeit bis 11. Mai 2020 getroffen. Ein Buchwert des Cap ist nicht ausgewiesen. Der Marktwert beträgt nach den Angaben des betroffenen Kreditinstituts T€ 1. Der angegebene Marktwert gibt den Wert an, zu dem das Kreditinstitut die Finanzinstrumente beendet und abgeschlossen bzw. zurückgekauft und verkauft hätte und zwar jeweils zum Geschäftsschluss. IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen im Wesentlichen auf Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten. Ferner wurden Projektierungen, die bislang in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zu finden waren in den Posten Materialaufwand / bezogene Leistungen umgegliedert, da es sich hier um Leistungen des Unternehmens handelt die durch Drittfirmen erbracht wurden und zu Umsatzerlösen führen.
In den "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" sind folgende Positionen verrechnet:
V. Sonstige AngabenDurchschnittlich wurden beschäftigt:
Geschäftsführer waren im Berichtsjahr die Herren:
Auf die Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 9a und Nr. 9b HGB wurde in Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinnvortrag in Höhe von € 712.848,05 und den Jahresüberschuss in Höhe von € 490.074,53 auf neue Rechnung vorzutragen.
Weil der Stadt, den 20. April 2018 Hans-Jörg Keck Markus Futterer Entwicklung des Anlagevermögens Keck GmbH, Weil der Stadt
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Keck GmbH, Weil der Stadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, den 8. Juni 2018 HLB
Dr. Daiber GmbH
Hermann Wild, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde in gesetzlich zulässigem Maß zum Zweck der Publizität verkürzt. Der beigefügte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Feststellung Jahresabschluss:Der Jahresabschluss ist festgestellt worden durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 19. Oktober 2018. |
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