Diephaus GmbH & Co. KG
49377 Vechta, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
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Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Gesellschafterdaten für GmbH & Co. KG sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Diephaus GmbH & Co. KGVechtaKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2022 bis zum 28.02.2023KonzernlageberichtI. Grundlagen des Konzerns Geschäftsmodell des Konzerns Der Konzern ist ein bundesweit tätiges Unternehmen zur Herstellung und Entwicklung von Betonwerksteinen sowie dem Handel von Betonwaren und Zubehör. Unser Produktportfolio umfasst primär die Herstellung von Terrassenplatten, Pflastersteinen, Mauern, Hang- und Randbefestigungen sowie Stufen. Im Geschäftsjahr 2022/2023 haben sich keine nennenswerten Veränderungen im Geschäftsmodell ergeben. Ziele und Strategien Unsere primären Ziele und Strategien sind es, unsere vorhandenen Produkte und Prozesse stetig zu optimieren und innovativ weiter zu entwickeln. Zudem unsere Vertriebs- und Kundenstruktur bzw. Bindungen auszubauen, weiterzuentwickeln sowie zu festigen. Ferner unsere Stellung im Markt auszuweiten sowie die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens stetig und nachhaltig zu optimieren. Grundlagen der internen Steuerung und Steuerungskennzahlen Zur Planung, Steuerung und Kontrolle des Geschäftes hat die Gesellschaft das bestehende Steuerungssystem im Geschäftsjahr 2022/2023 ausgebaut. Kennzahlen werden in regelmäßigen Abständen zur Bewertung der Beschaffungssituation (Bezugspreise, Einsatzfaktoren), der Ertragslage (Umsatz, Jahresergebnis) sowie der Finanz- und Vermögenslage (Investitionen, Working Capital, Verschuldung) benutzt. Zentrale Steuerungskennzahlen (KPIs) sind unter anderem die Eigenkapitalquote, Umsatzerlöse und Deckungsbeiträge. Forschung und Entwicklung Unser Erfolg beruht unter anderem auf unserer Entwicklungs- und Forschungstätigkeit. Dabei konzentriert sich das Unternehmen weiterhin auf die Entwicklung innovativer, ansprechender und pflegeleichter Oberflächen bzw. Produkte. Ferner auf die Entwicklung klimaschonende sowie umweltverträgliche Herstellungsverfahren ihrer Produkte. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage ist geprägt von geopolitischen Verwerfungen und den hieraus resultierenden, extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise sowie der anhaltende Fachkräftemangel. Im Baugewerbe führten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung (-2,30 %). Aufgrund der gesunkenen Unsicherheit über die Energieversorgungslage ist für das Jahr 2023 von einem Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 0,20 % auszugehen. Dennoch belasten die noch nicht überwundene Energiekrise sowie eine anhaltend hohe Inflation die Wirtschaft. So ist laut Sachverständigenrat erst im Jahr 2024 von einem Wirtschaftswachstum von 1,30 % auszugehen. Insbesondere die für 2023 (6,60 %) und 2024 (3,00 %) prognostizierte Inflation sowie die steigenden Zinsen dämpfen die Investitionsbereitschaft der privaten Haushalte, wodurch der Absatz und somit die Kapazitätsauslastung der Branche negativ beeinflusst wird. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Absatz- und Umsatzentwicklung Der Konzern verzeichnete im Geschäftsjahr 2022/2023 einen geringen Umsatzrückgang, dabei lag die Gesamtleistung ebenfalls leicht unter dem Wert des Vorjahres. Durch die Einführung neuer und innovativer Produkte sowie durch eine umfassendere Betreuung seiner Kunden konnte der Konzern seine hohe Akzeptanz bei diesen weiter stärken. Beschaffungsmarkt Auf dem Beschaffungsmarkt haben sich im Verhältnis zum Vorjahr signifikante Preissteigerungen ergeben, welche in der Form und Höhe nicht vollständig an den Absatzmarkt weitergegeben werden konnten. Hiervon waren insbesondere die Bereiche Transport, Rohstoffe (z. B. Zement, Kies, Sand) und Energie betroffen. Investitionen Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurden Investitionen im Sachanlagevermögen in Höhe von TEuro 11.398 getätigt. Für das Wirtschaftsjahr 2023/2024 sind Investitionen in einem ähnlichen Rahmen geplant. Personalbereich Der Personalbestand belief sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 278 Mitarbeiter. Im Vorjahr betrug die Anzahl der Mitarbeiter zum Stichtag 289. Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben Es waren Finanzierungsmaßnahmen erforderlich. Die Verbindlichkeiten wurden planmäßig getilgt. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Vermögenslage Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zu den Vorjahren zeigt die folgende Übersicht:
Das Anlagevermögen des Konzerns ist durch Eigenmittel (Eigenkapital) finanziert. Das Konzerneigenkapital hat sich durch das Jahresergebnis von 29.179 TEuro auf 29.632 TEuro erhöht. Bei einer Bilanzsumme von 62.468 TEuro ergibt sich somit eine Eigenkapitalquote von 47,4 %. Das lang- und mittelfristige Fremdkapital wurde im Geschäftsjahr 2022/2023 planmäßig getilgt. Finanzlage Die Liquiditätslage des Unternehmens ist gut. Alle Zahlungsverpflichtungen konnten innerhalb der Skontofristen erfüllt werden. Die Kapitalflussrechnung stellt sich wie folgt dar:
Ertragslage Die folgende Aufstellung zeigt die Leistungsindikatoren im Mehrjahresvergleich:
Der Rohertrag hat sich in 2022/2023 deutlich verringert. Die Veränderung des Betriebsergebnisses von 6.649 TEuro auf 1.241 TEuro resultiert vor allem aus erhöhten Materialaufwendungen. Insgesamt wurde ein Konzernergebnis von 909 TEuro (Vorjahr 4.889 TEuro) erwirtschaftet. Daraus ergibt sich im Geschäftsjahr 2022/2023 eine Umsatzrendite von 1,4 % (Vorjahr 7,1 %). Die Erwartung des Vorjahres, dass die Umsätze und das Jahresergebnis auf dem Niveau des Vorjahres liegen, wurde nicht erreicht. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage Die Planungen bezüglich der Ertrags- sowie Finanz- und Vermögenslage konnten aufgrund der turbulenten Situation am Beschaffungs- und Absatzmarkt nicht erreicht werden. Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsjahr 2022/23 nicht zufrieden. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Der Geschäftsführung stehen Controlling-Systeme zur Verfügung, mit denen monatliche Abweichungen der tatsächlichen von der geplanten geschäftlichen Entwicklung analysiert und damit zeitnah Risiken identifiziert werden. Mit der Analyse der Geschäftsprozesse sowie den Beschaffungs- und Absatzmärkten werden Optimierungspotenziale untersucht, um die Ertragskraft des Unternehmens weiter zu verbessern. Chancen in der künftigen Umsatzsteigerung sieht das Unternehmen in der Ent- und Weiterentwicklung der vorhandenen Produkte und hier insbesondere bei beschichteten Produkten sowie dem Ausbau der vorhandenen Vertriebs- und Kundenstruktur. Neben den branchenüblichen Risiken aus der Marktentwicklung, steigenden Rohstoffpreisen sowie Logistik- und Transportkosten sind wesentliche Risiken mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht erkennbar. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Für Forderungen bestehen zum größten Teil Kreditversicherungen und sie unterliegen einem effizienten Mahnwesen. Nach der aktuellen Finanzplanung ist die Liquidität der Gesellschaft als gesichert anzusehen. Entwicklungsbeeinträchtigende und bestandsgefährdende Risiken in der künftigen Entwicklung der Gesellschaft sind nicht erkennbar. Laut Aussage des Bundesinstitutes für Bau-, Stadt- und Raumforschung belasten die gestiegenen Zinsen vor allem Bauinvestitionen durch erhöhte Finanzierungskosten. Zudem führt die hohe Inflation bei den privaten Haushalten zu einem Rückgang der realen Einkommen. Das führt insgesamt zu einer geringeren Baunachfrage, die sich aktuell in rückläufigen Baugenehmigungszahlen und Auftragseingängen bei Bauunternehmen zeigt. In Summe lässt die Preisdynamik in den kommenden Jahren deutlich nach. So ist für 2023 eine Preissteigerung von 11 % prognostiziert. Für 2024 wird in der Folge der voraussichtlich schwachen Baunachfrage mit einem Rückgang der Baupreise von 2 % gerechnet. Der Tiefpunkt wird 2025 mit einem weiteren Rückgang von 4,20 % erwartet Der Konzern rechnet für das kommende Geschäftsjahr 2023/2024 mit nahezu gleichen Umsatz und mit einem eher rückläufigen Ergebnis gegenüber 2022/2023. Dies aufgrund der sich abzeichnenden globalen Änderungen auf dem Beschaffungsmarkt gegenüber 2022/2023.
Vechta, den 20. Februar 2024 gez. Theodor Diephaus, Geschäftsführer gez. Christian Diephaus, Geschäftsführer gez. Arnd Diephaus, Geschäftsführer KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel zum 28. Februar 2022der Diephaus GmbH & Co. KG
KonzernanhangA. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Konzernabschluss I. Allgemeine Angaben Der Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung sowie Eigenkapitalspiegel - und der Konzernlagebericht der Diephaus GmbH & Co. KG (Amtsgericht Oldenburg, HRB 110 733) mit Sitz in Vechta sind nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. II. Konsolidierungskreis und Konsolidierungsstichtag In den Konzernabschluss werden neben der Diephaus GmbH & Co. KG die nachfolgend aufgeführte Tochterunternehmen nach der Methode der Vollkonsolidierung einbezogen:
Die Jahresabschlüsse der nach der Methode der Vollkonsolidierung einbezogenen Unternehmen wurden auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt. III. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgt grundsätzlich nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB). Der nach Kapitalverrechnung verbliebene passivische Unterschiedsbetrag resultierte im Wesentlichen aus Gewinnthesaurierungen der Tochterunternehmen. Daher wurde der Betrag erfolgsneutral ins Eigenkapital eingestellt. Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge zwischen konsolidierten Unternehmen wurden aufgerechnet. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände, die ganz oder teilweise auf Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, sind um Zwischenergebnisse bereinigt. IV. Bewertungsmethoden Die Jahresabschlüsse der Konzernunternehmen werden in den Konzernabschluss einheitlich nach den bei der Diephaus GmbH & Co. KG angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einbezogen, die gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben sind. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibung bilanziert. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden überwiegend linear vorgenommen. Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten Euro 150,00 nicht übersteigen, werden gem. § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Einzelanschaffungswert von bis zu Euro 800,00 wurden entsprechend den steuerlichen Vorschriften im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten Euro 150,00 aber nicht Euro 1.000,00 übersteigen, wurde in Vorjahren ein Sammelposten gebildet, der jährlich mit einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird (§ 6 Abs. 2 a EStG). Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Waren erfolgte zu Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten und der fertigungsveranlasste Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen. Bestandsrisiken, die sich aus Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch Abwertung berücksichtigt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko angesetzt. Die liquiden Mittel sind zu Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert und dem auf die folgenden Jahre entfallenden Anteil angesetzt. Das Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Erhaltene Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurden erfolgsneutral in einen Sonderposten eingestellt und werden über die Abschreibungsdauer der geförderten Investitionen aufgelöst. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,79 %. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und andere ungewisse Verbindlichkeiten sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. B. Erläuterungen zur Bilanz I. Aktiva Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Anlage 3, Blatt 6 dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
II. Passiva Rückstellungen Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEuro 20. Diese wurden mit Deckungsvermögen (TEuro 18) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden folgende zweckexklusiven, verpfändeten und insolvenzgeschützten Vereinbarungen klassifiziert: verpfändetes Wertpapierdepot. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem bisherigen Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEuro 1. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Rücknahmeverpflichtungen (TEuro 699), Garantie (TEuro 1.228), ausstehende Gutschriften (TEuro 239), Bonus (TEuro 160) sowie Personal (TEuro 764) sowie ausstehende Rechnungen (TEuro 301). Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEuro 23.279 durch Grundpfandrechte, Sicherungsübereignung von Teilen des Anlagevermögens, des Warenlagers und durch Abtretung der Forderungen gesichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEuro 87 (Vj. TEuro 95). C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEuro 237 (TEuro 330) ausgewiesen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Aufwendungen für Altersversorgung In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind solche für Altersversorgung in Höhe von TEuro 150 (Vorjahr TEuro 149) enthalten. D. Sonstige Angaben Kredite an Organmitglieder Darlehen an Organmitglieder bestehen zum Stichtag in Höhe von TEuro 112 (Vorjahr TEuro 174). Die Darlehen werden mit 4% p.a. verzinst. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden jährliche Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von insgesamt TEuro 486. Aus Leasingverträgen über Maschinen und Fuhrpark bestehen Verpflichtungen von insgesamt TEuro 1.065 p.a.. Haftungsverhältnisse Gegenüber Kreditinstituten besteht eine gesamtschuldnerische Mithaft für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEuro 2.938. Aufgrund der Ertragslage der Gesellschaften wird nicht mit einer Inanspruchnahme gerechnet. Honorar Abschlussprüfung Das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr TEuro 33 für Abschlussprüfungsleistungen. Mitarbeiter
Nachtragsbericht Im Hinblick auf Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, insbesondere zum nationalen und internationalen Infektionsgeschehen sowie dem Krieg in der Ukraine, verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht. Organe Zu Geschäftsführern sind bestellt: Dipl.-Ing. Arnd Diephaus Dipl.-Ing. Christian Diephaus Dipl.-Kfm. Theodor Diephaus Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Diephaus GmbH & Co. KG, Vechta und die D-Technik GmbH & Co. KG sind gemäß § 264 b HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen handelsrechtlichen Jahresabschluss nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen.
Vechta, den 20. Februar 2024 Diephaus GmbH & Co. KG gez. Theodor Diephaus, Geschäftsführer gez. Christian Diephaus, Geschäftsführer gez. ARnd Diephaus, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.02.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Diephaus GmbH & Co. KG, Vechta Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Diephaus GmbH & Co. KG und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 28. Februar 2023, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Diephaus GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 28. Februar 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Vechta, den 20. Februar 2024 Freese Feldhaus GmbH Katja Meyer-Sieveke, Wirtschaftsprüferin Aloys Deeken, Wirtschaftsprüfer |
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