Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamm HRB 9800
Vorher
Rhenus Reserve 2 SE
Eingetragen
19.6.2019
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für den Landverkehr a. n. g.Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Sowohl die kundenspezifische Entwicklung von Logistik- und Produktionskonzepten für Unternehmen der Automobilindustrie als auch die Erbringung aller damit im Zusammenhang stehender Dienstleistungen. Dazu zählen u.a. die Durchführung von Serviceleistungen im Bereich der Transport- und Lagerlogistik, sowie komplexe Montageprozesse.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Bernhardt
seit 4.4.2022
Geschäftsführer
Holger Leschinski
seit 18.6.2021
Prokura
Franck Bernhard
seit 4.5.2020
Prokura
Prokura
Christoph Ullbrich
seit 4.5.2020
Prokura
Marcus Dr. Ewig
seit 13.12.2019
Geschäftsführer

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rhenus Automotive SE

Holzwickede

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

A. Grundlagen

Die Rhenus Automotive SE ist im Handelsregister unter HRB 9800 im Amtsgericht Hamm eingetragen und hat ihren Firmensitz am Rhenus-Platz 1 in Holzwickede. Die Rhenus Automotive SE ist ein Unternehmen innerhalb der Rhenus-Gruppe. Die Rhenus-Gruppe ist ein Teilkonzern des Familienunternehmens Rethmann und besitzt ein flächendeckendes Netz von Standorten in Europa (insbesondere in Deutschland), Asien sowie in ausgesuchten Ländern des amerikanischen und afrikanischen Kontinents. Weltweit ist die Rhenus-Gruppe an rund 750 Standorten vertreten. In Europa liegt der Schwerpunkt der Standorte insbesondere in Deutschland, Benelux, Frankreich, auf der iberischen Halbinsel, in Italien und in Polen. Weltweit ist ein weiterer Schwerpunkt in Asien zu sehen. Über die eigenen Standorte und ein leistungsfähiges Partnernetzwerk ist Rhenus weltweit in der Lage, eine komplette Logistikkette für seine Kunden zu bieten.

Die Rhenus Automotive SE ist die Führungsgesellschaft des gleichnamigen Geschäftsfelds im Geschäftsbereich Contract Logistics der Rhenus-Gruppe. Die Rhenus Automotive SE besitzt in Deutschland insgesamt 19 Niederlassungen und hält 33 unmittelbare Beteiligungen. Über die Tochtergesellschaft Rhenus Automotive Systems GmbH hält die Rhenus Automotive SE mittelbar weitere Beteiligungen im In- und Ausland.

Die Rhenus Automotive wird auf Basis des sogenannten Deckungsbeitrags III (DB III) gesteuert, der innerhalb der Rhenus-Gruppe als finanzieller Leistungsindikator für das operative Ergebnis verwendet wird.

B. Wirtschaftsbericht

B. 1. Entwicklung von Markt, Branche und Gesamtwirtschaft

B. 1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Weltwirtschaft. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2020 schrumpfte die gesamte Weltwirtschaft um -3,5%, was einem Wachstumsrückgang von -6,3% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Rückgang ist laut OECD in fast allen Volkswirtschaften zu beobachten und ist eine Folge der weltweiten COVID-19-Pandemie. Als weitere Gründe für diese Entwicklung sind die handelspolitischen Spannungen zwischen den USA und China, den USA und der EU, Krisen in der Türkei, Venezuela und Argentinien sowie die Ungewissheit über den Brexit zu nennen.

Der weltweite Autoabsatz hat sich im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr stark rückläufig entwickelt (-15%). In Europa hat sich der PKW-Markt gegenüber dem Vorjahr ebenfalls stark rückläufig entwickelt (-24,1%).

Deutschland. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ging 2020 um 5,0% zurück. Ein vergleichbaren Rückgang von 5,7% gab es zuletzt während der Wirtschaftskrise 2009. Die deutsche Wirtschaft ist damit im Pandemie-Jahr 2020 nach einer zehnjährigen Wachstumsphase in eine tiefe Rezession geraten.

Laut dem Kraftfahrtbundesamt wurden in Deutschland im Jahre 2020 -19,1% weniger Neuwagen als im Vorjahr zugelassen. So verzeichneten Porsche (-16,3%), Mercedes (-10,6%), BMW (-13,7%), Audi (-19,9%), VW (-21,3%) und Ford (-30,6%) im Vergleich zum Vorjahr stark rückläufige Zulassungszahlen in Deutschland. Sehr stark traf es die Marke Smart (-67,3%).

B. 1.2 Geschäftsverlauf

Die Rhenus Automotive SE bietet in ihrem Leistungsspektrum umfassende Aktivitäten rund um die Versorgung von Automobilherstellern und Automobilzulieferern mit Produktionsteilen nach den Logistikkonzepten Just-in-Time (JIT) und Just-in-Sequence (JIS) an. Neben den klassischen logistischen Dienstleistungen wie Warenannahme, Lagerung, Kommissionierung sowie Bereitstellung von Teilen und Komponenten hat sich das Portfolio der Tätigkeiten des Geschäftsfeld Rhenus Automotive durch den Kauf der Ferrostaal Automotive GmbH (heutige Rhenus Automotive Systems GmbH) seit 2016 um komplexe Montagetätigkeiten für Automobilkunden deutlich erweitert. Hierbei umfasst das Dienstleistungsangebot die Konstruktion, Beschaffung und den Aufbau von verketteten Produktionsanlagen sowie den Betrieb dieser Anlagen, mit denen aus Einzelteilen Teilmodule und Module für die Automobilkunden zusammengebaut werden. Zudem wurde das Geschäftsfeld Directed-Buy erschlossen. In diesem Geschäftsfeld beinhaltet das Leistungsspektrum die Beschaffung der Bauteile, die Beschaffungslogistik, das Lieferantenmanagement und die Sequenzmontage.

Ergänzend hierzu erbringt die Rhenus Automotive SE an zwei Standorten (Frankfurt, Mettmann) Leistungen im Bereich der Gebietsspedition für einen großen Automobilkunden. Hier werden Automobilteile und -komponenten von den Lieferanten des Kunden abgeholt und den verschiedenen Produktionswerken des Kunden zugestellt.

Im Jahr 2020 hat die Rhenus Automotive SE neue Aufträge, u.a. an den Standorten Kamenz und Hafen-Harburg, dazugewonnen. Die Vorbereitungen für einen erfolgreichen Hochlauf wurden im Berichtsjahr eingeleitet bzw. abgeschlossen. Ein Auftrag am Standort Wörth am Rhein lief zum 31.12.2020 aus und konnte nicht verlängert werden.

Im abgeschlossenen Geschäftsjahr befanden sich Dienstleistungsverträge in den Geschäftsfeldern Montage und Directed-Buy weiterhin im Anlauf. Durch den Ausbau der Geschäftsfelder Montage und Directed-Buy wird das Unternehmensrisiko diversifiziert, da sich nun die Geschäftsaktivitäten auf verschiedene voneinander unabhängige Geschäftsbereiche verteilen und dadurch die Abhängigkeit vom klassischen Logistikbereich abnimmt. Des Weiteren wurden notwendige Preisnachverhandlungen mit wichtigen Kunden erfolgreich abgeschlossen.

B. 2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

B. 2.1 Vermögenslage

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag ein Anlagevermögen in Höhe von 127,8 Mio. € (Vorjahr 113,0 Mio. €) aus. Dieses setzt sich vor allem aus Finanzanlagen und Beteiligungen an verbundenen Unternehmen in Höhe von 116,3 Mio. € (Vorjahr 105,2 Mio. €) zusammen. Die Zunahme des Finanzanlagevermögens resultiert im Wesentlichen aus dem Kauf der Anteile der Rhenus Automotive Logistics N.V. (Belgien). Das Umlaufvermögen beträgt zum Stichtag 33,4 Mio. € (Vorjahr 53,7 Mio. €) und setzt sich im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 14,9 Mio. € (Vorjahr 42,6 Mio. €), Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 8,8 Mio. € (Vorjahr 6,9 Mio. €) sowie Forderungen gegen Gesellschafter aus Cash-Pooling in Höhe von 3,6 Mio. € (Vorjahr 0,0 Mio. €) zusammen. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert größtenteils aus dem Zahlungsverzug eines großen Kunden im Vorjahr, der zum Ende des Berichtsjahres nicht mehr bestand.

Zum 31.12.2020 beträgt die Bilanzsumme der Gesellschaft 161,6 Mio. € (Vorjahr 167,1 Mio. €). Das Eigenkapital beträgt 123,8 Mio. € (Vorjahr 113,8 Mio. €) und setzt sich aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von 0,1 Mio. € (Vorjahr 0,1 Mio. €), Kapitalrücklagen in Höhe von 107,7 Mio. € (Vorjahr 107,7 Mio. €), Gewinnrücklagen in Höhe von 5,9 Mio. € (Vorjahr 0,00 €) und dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in Höhe von 10,0 Mio. € (5,9 Mio. €), der ursächlich für den Anstieg des Eigenkapitals ist, zusammen. Die Rhenus Automotive SE weist somit eine Eigenkapitalquote in Höhe von 76,6% (Vorjahr 68,1%) aus, die die sehr gute Kapitalstruktur der Gesellschaft deutlich dokumentiert.

Die Rückstellungen betragen zum Bilanzstichtag 11,6 Mio. € (Vorjahr 14,9 Mio. €) und setzen sich im Wesentlichen aus Sonstigen Rückstellungen zusammen, die für ausstehende Rechnungen sowie für Abriss- und Schadensersatzverpflichtungen gebildet wurden. Die Steuerrückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Mio. € reduziert, weil im Berichtsjahr - anders als im Vorjahr - bereits unterjährig Steuervorauszahlungen geleistet wurden.

Die Verbindlichkeiten betragen zum Bilanzstichtag 25,5 Mio. € (Vorjahr 38,3 Mio. €) und setzen sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2,9 Mio. € (Vorjahr 4,9 Mio. €) und aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern in Höhe von 22,2 Mio. € (Vorjahr 33,4 Mio. €) zusammen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind im Vergleich zum Vorjahr stark gesunken, da insbesondere die Inanspruchnahme des Cash-Pools durch den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nicht mehr erforderlich war.

B. 2.2 Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft wird durch die Teilnahme am Cash-Pooling-System der Muttergesellschaft Rhenus SE & Co. KG, Holzwickede, bestimmt. Die Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit ist durch die Teilnahme am Cash-Pooling-System jederzeit sichergestellt. Daneben hatte der bestehende Forderungsverkauf in Form einer Asset-Backed-Securization (kurz ABS-Transaktion) zum Bilanzstichtag ein Finanzierungsvolumen in Höhe von 19,9 Mio. €.

Des Weiteren hat die Gesellschaft Forderungen an ihre Tochtergesellschaften aus Vorjahren in Höhe von 1,0 Mio. € und besitzt Guthaben außerhalb des Cash-Pools in Höhe von 0,1 Mio. €.

B. 2.3 Ertragslage

Aufgrund der COVID-19-Pandemie und des dadurch bedingten Einbruchs des Automobilabsatzes sank der Umsatz von 225,6 Mio. € im Vorjahr auf 212,1 Mio. € im Geschäftsjahr, was einen Rückgang um 6,0% entspricht. Auch in Bezug auf das Rohergebnis in Höhe von 51,5 Mio. € (Vorjahr 67,2 Mio. €) konnten die eigenen Erwartungen nicht erfüllt werden. Im Rohergebnis sind neben der zur Leistungserbringung bezogenen Fremdleistungen auch Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von 1,4 Mio. € (Vorjahr 2,4 Mio. €) enthalten, die über das Jahresende 2020 hinaus nicht mehr benötigt wurden.

Die Abschreibungen beliefen sich auf 2,4 Mio. € und stiegen somit gegenüber dem Vorjahr um 0,7 Mio. € an.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 44,6 Mio. € liegen um 8,2 Mio. € niedriger als im Vorjahr, was hauptsächlich auf die gegenüber dem Vorjahr um 12,1 Mio. € niedrigeren Aufwendungen für Gebäudemieten zurückzuführen ist. Im Vergleich zum Vorjahr hat ein großer Kunde mehr Flächen unentgeltlich beigestellt. Dem stehen höhere Aufwendungen für Services im Rahmen der Geschäftsbesorgung in Höhe von 4,0 Mio. € sowie um 0,9 Mio. € höhere Aufwendungen für Rechts- und Beratungskosten gegenüber. Aufgrund des geringeren steuerlichen Gewinns sind die Ertragssteuern in Höhe von 1,8 Mio. € (Vorjahr 4,5 Mio. €) deutlich gesunken.

Das Rohergebnis, vermindert um Abschreibungen, sonstige betriebliche Aufwendungen sowie Zinsen und Steuern, bildet ein Ergebnis, das - bereinigt um Erträge aus konsolidierten Beteiligungen - strukturell dem operativen Ergebnis (DB III) ähnelt.

Unter Berücksichtigung weiterer Elemente des Finanz- und Beteiligungsergebnisses, insbesondere der Erträge aus konsolidierten Beteiligungen in Höhe von 10,1 Mio. € (Vorjahr 0,0 Mio. €), die aus Ausschüttungen von Beteiligungsunternehmen resultieren, ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 10,0 Mio. € (Vorjahr 5,9 Mio. €). Das im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 Mio. € niedrigere Betriebsergebnis konnte durch ein um 10,1 Mio. € erhöhtes Finanzergebnis mehr als kompensiert werden.

B. 3 Gesamtbeurteilung der Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte sich die Gesellschaft angesichts der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie in einem schwierigen Marktumfeld behaupten. Insbesondere vor dem Hintergrund der rückläufigen PKW-Zulassungszahlen als Folge der Pandemie ist die Ergebnissituation des abgelaufenen Geschäftsjahres als noch zufriedenstellend anzusehen.

C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

C. 1 Chancen- und Risikobericht

Das Risikomanagement der Rhenus Automotive SE hat das Ziel, Risiken frühestmöglich zu identifizieren und zu bewerten, durch geeignete Maßnahmen geschäftliche Einbußen zu begrenzen sowie eine Bestandsgefährdung der Gruppe zu vermeiden. Darüber hinaus fließt die Bewertung von Chancen und Risiken in die Mittelfristplanung ein. Im Zuge des Risikomanagementprozesses beschreiben und bewerten die Risikoverantwortlichen halbjährlich ihre Risikopositionen und melden die Ergebnisse an das zentrale Risikomanagement.

Sofern Maßnahmen zur Begrenzung der Risiken ergriffen werden können, wird auch deren Auswirkung auf das Risiko bewertet. Das verbleibende Risiko wird im internen Risikobericht als Nettorisiko dargestellt. Als Risiken werden Sachverhalte betrachtet, die über die im Budget bereits verarbeiteten Sachverhalte hinausgehen.

Im nachfolgenden Abschnitt werden die Chancen und Risiken beschrieben, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Rhenus Automotive SE auswirken können.

Das wesentliche Risiko besteht in der noch immer andauernden COVID-19-Pandemie, die mit unterbrochenen Lieferketten den weltweiten Warenverkehr und privaten Handel belastet. Ausgangsperren und Ladenschließungen, die die Wirtschaft bereits seit März 2020 stark beeinflusst hatten, sind zu Jahresbeginn 2021 erneut verhängt worden, um die COVID-19-Pandemie einzudämmen. Diese negativen Auswirkungen der Pandemie führten und führen noch immer zu einer enormen Unsicherheit und einer damit einhergehenden Kaufzurückhaltung der Kunden. Inwieweit sich die Wirtschaft von den Auswirkungen der COVID-19-Pandemie erholen bzw. wie lange sich die Pandemie noch hinziehen wird, hängt von einer Vielzahl an Variablen ab, die nur schwer prognostizierbar sind.

Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus dem Binnenmarkt der Europäischen Union zum 31.01.2020 und das neu verhandelte Handelsabkommen bergen ein erhebliches Risiko für die deutschen Automobilhersteller und auch für die Rhenus Automotive SE. Großbritannien ist ein wichtiger Markt für die deutsche Automobilindustrie. Mehr als 650.000 PKW werden pro Jahr von Deutschland aus nach Großbritannien geliefert. Das Handelsabkommen hat zur Notwendigkeit von Grenzkontrollen geführt, was bereits Anfang des Jahres 2021 zu Staus an den Grenzen ins und aus dem Vereinigten Königreich geführt hat. Der zusätzliche bürokratische Aufwand für Importe und Exporte könnte mittel- bis langfristig zu höheren Fahrzeugpreisen führen und die Nachfrage Großbritanniens nach Fahrzeugen aus der EU senken und sich damit negativ auf das Logistik- und Montagegeschäft der Rhenus Automotive SE auswirken.

Der Automobilbereich befindet sich im Wandel. Die Digitalisierung der Logistikprozesse erschließt auch mögliche Potenziale. Durch den Austausch von Informationen innerhalb der Rhenus-Gruppe könnten geschäftsfeldübergreifende Lösungen für die komplette Logistikabwicklung entlang der gesamten Wertschöpfungskette für unsere Kunden angeboten werden. Des Weiteren ergeben sich durch die Konzerngröße auch Kostenvorteile und Synergien bei der Finanzierung und Nutzung neuer Maschinen und Technologien.

Ein weiterer Trend, der sich in der Automobilindustrie abzeichnet, ist die Elektromobilität. Durch immer umfangreichere Umweltauflagen, einem stärkeren Umweltbewusstsein in der Gesellschaft sowie durch den marktbedingten Wettbewerb ergeben sich für die Hersteller neue Anforderungen zur Anpassung ihrer Produktportfolien bzw. Veränderung ganzer Geschäftsmodelle hin zur Elektromobilität. Das Risiko, das sich hieraus ergibt, resultiert aus der Bauart der Elektromobile. Elektrofahrzeuge benötigen deutlich weniger Bauteile als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, was geringere Lagerkapazitäten und ein geringeres Transportaufkommen bzw. einen geringeren Lagerumschlag zur Folge haben könnte.

Die Elektromobilität bietet andererseits auch Chancen, etwa durch eine mögliche Erweiterung des Dienstleistungsangebots rund um die Kreislaufwirtschaft von Batterien

Den geschäftsführenden Direktoren der Rhenus Automotive SE sind zurzeit, auch unter Berücksichtigung der Auswirkungen der derzeitigen COVID-19-Pandemie-Beschränkungen, keine Risiken bekannt, die den Bestand der Gesellschaft insgesamt gefährden könnten.

C. 2 Prognosebericht

Die Elektromobilität ist ein wesentlicher Treiber klimafreundlicher Mobilität. Der Anteil, der in Deutschland neuzugelassenen Fahrzeuge mit alternativen Antrieben hat im Laufe des Jahres 2020 stark zugenommen. Begünstigt wird die Nachfrage durch eine Vielzahl an neuen Richtlinien, Verordnungen und Förderprogrammen, die auf internationaler und nationaler Ebene verabschiedet werden. So wurde zum Beispiel die seitens der deutschen Bundesregierung verabschiedete Kaufprämie (Umweltbonus) im Zuge des Corona-Konjunkturpaketes 2020 erhöht und bis 2025 verlängert. Dies zwingt die Automobilhersteller dazu, ihre strategische Ausrichtung hin zur Elektromobilität zu entwickeln. Die veränderten Rahmenbedingungen stellen den Dienstleistungssektor und insbesondere die Logistik vor neue Chancen und Herausforderungen. So wird sich das Spektrum an Dienstleistungen, die die Rhenus Automotive SE mit ihren Beteiligungen anbieten kann, um verschiedene Tätigkeiten, wie z.B. dem Recycling von Batterien, erweitern.

Die Rhenus Automotive SE baut das Bestandsgeschäft durch neue Projekte stetig aus. Insbesondere durch den weiteren Ausbau des Montage-Geschäfts werden sich die Geschäftsaktivitäten auf zwei voneinander unabhängige Geschäftsbereiche verteilen und so der Rhenus Automotive SE den Weg für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren ebnen.

Die COVID-19-Pandemie mit ihren globalen Auswirkungen in Form von möglichen vorübergehenden Werksschließungen, Lieferengpässen sowie landesweiten Lockdowns erschwert weiterhin die Prognosen für das kommende Geschäftsjahr. Eine abschließende Bewertung der wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie im Jahr 2021 ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich. Wir gehen jedoch davon aus, dass Rohergebnis und operatives Ergebnis 2021 deutlich oberhalb des Jahres 2020 liegen werden.

 

Holzwickede, den 15. April 2021

Die Geschäftsführenden Direktoren der Rhenus Automotive SE

Dr. Marcus Ewig

Karsten Obert

Bilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

31.12.2020
31.12.2019
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 68.091,00 134.558,00
2. Geleistete Anzahlungen 118.845,01 0,00
186.936,01 134.558,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 164.800,00 145.313,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.641.406,00 1.495.488,00
3. Fuhrpark 80.498,00 48.617,00
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.211.445,00 5.953.261,00
5. Anlagen im Bau 176.669,95 30.778,41
11.274.818,95 7.673.457,41
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 116.310.772,40 105.193.121,25
127.772.527,36 113.001.136,66
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 136.556,16 39.895,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.911.783,91 42.678.613,34
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.775.448,27 6.938.556,97
3. Forderungen gegen Gesellschafter 3.552.883,35 58.793,36
4. Sonstige Vermögensgegenstände 5.842.173,79 3.835.478,17
33.082.289,32 53.511.441,84
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 145.429,14 148.422,18
33.364.274,62 53.699.759,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 418.697,04 404.371,89
161.555.499,02 167.105.268,12

Passiva

31.12.2020
31.12.2019
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 125.000,00 125.000,00
II. Kapitalrücklage 107.730.403,60 107.730.403,60
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 5.920.689,16 0,00
IV. Jahresüberschuss 10.040.753,17 5.920.689,16
123.816.845,93 113.776.092,76
Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 124.678,74 4.265.083,16
2. Sonstige Rückstellungen 11.511.070,53 10.639.341,18
11.635.749,27 14.904.424,34
B. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.970,00 1.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.930.212,54 4.904.188,97
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 21.130.152,40 15.487.581,33
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.056.500,64 17.864.604,67
5. Sonstige Verbindlichkeiten 361.001,89 51.370,07
(davon aus Steuern: € 106,31; Vorjahr: € 21.443,90)
25.480.837,47 38.308.745,04
C. Rechnungsabgrenzungposten 161.833,59 0,00
D. Passive latente Steuern 460.232,76 116.005,98
161.555.499,02 167.105.268,12

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

2020
2019
1. Umsatzerlöse 212.161.749,59 225.617.746,27
2. Sonstige betriebliche Erträge 2.709.914,37 4.025.357,57
3. Gesamtleistung 214.871.663,96 229.643.103,84
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -2.423.142,21 -2.501.581,23
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -160.915.220,58 -159.896.144,78
-163.338.362,79 -162.397.726,01
5. Rohergebnis 51.533.301,17 67.245.377,83
6. Personalaufwand
Löhne und Gehälter 0,00 24.361,47
0,00 24.361,47
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.414.970,94 -1.730.875,91
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -44.584.067,80 -52.750.442,71
9. Erträge aus Beteiligungen 10.133.640,50 0,00
(davon aus verbundenen Unternehmen: € 10.133.640,50; Vorjahr: € 0,00)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.619,70 23.080,49
(davon aus verbundenen Unternehmen: € 21.364,18; Vorjahr: € 20.920,66)
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen -1.863.348,85 -1.675.000,00
12. Aufwendungen aus Verlustübernahme -922.890,47 -413.350,96
(davon aus verbundenen Unternehmen: € 922.890,47; Vorjahr: € 413.350,96)
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -78.142,21 -311.651,24
(davon an verbundene Unternehmen: € 28.844,89; Vorjahr: € 281.251,28)
14. Ergebnis vor Steuern 11.825.141,10 10.411.498,97
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.784.387,93 -4.490.809,81
16. Ergebnis nach Steuern / Jahresüberschuss 10.040.753,17 5.920.689,16
17. Bilanzgewinn 10.040.753,17 5.920.689,16

Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar - 31. Dezember 2020

Rhenus Automotive SE, Holzwickede

Amtsgericht Hamm

HRB 9800

I. GRUNDLAGEN

Die Rhenus Automotive SE ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 und 4 HGB.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften, etwaiger gesellschaftsindividueller Vorgaben sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien aufgestellt.

II. BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEIS-METHODEN

Die Gliederungsschemata gemäß §§ 266 und 275 HGB wurden zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Positionen geändert:

In der Bilanz:

Gesonderter Ausweis des Fuhrparks innerhalb der Sachanlagen

Gesonderter Ausweis der Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

In der Gewinn- und Verlustrechnung:

Eingefügte Zwischensummen: Gesamtleistung, Rohergebnis, Ergebnis vor Steuern

Wegfall des Ausweises der sonstigen Steuern.

Die sonstigen Steuern werden zwecks Anpassung an international übliche Darstellungsmethoden nicht als eigenständige Position nach dem Ergebnis nach Steuern in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen, sondern sind in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben.

Aktiva:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben.

Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Bei vor dem 01. Januar 2010 angeschafften Sachanlagen werden die planmäßigen Abschreibungen - soweit steuerlich zulässig - degressiv vorgenommen. Sofern die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen als die degressive Abschreibung führt, wird ein Wechsel von der degressiven zu der linearen Abschreibung vorgenommen.

Bei Anlagegütern, die nach dem 1. Januar 2010 angeschafft wurden, erfolgt die Abschreibung näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung.

Lediglich im Bereich der Fahrzeuge wird weiterhin degressiv abgeschrieben, da dies dem tatsächlichen Entwertungsverlauf entspricht. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:

Gebäude und Bauten 2-17 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 2-21 Jahre
Fahrzeuge 2-10 Jahre
EDV-Anlagen 1- 8 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1-25 Jahre

Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht.

Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € (bis 2017: 150 €) werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € (bis 2017: 150 €) und 800 € (bis 2017: 410 €) werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang nach 6 Jahren unterstellt.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen sowie die Wertpapiere zu Anschaffungskosten bewertet, in Einzelfällen mit dauerhafter Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Werten. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Roh - , Hilfs - und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert.

Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zusätzlich eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Ausgaben bzw. Einnahmen, die Aufwendungen bzw. Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven bzw. passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Eine sich insgesamt ergebende passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen.

Passiva:

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Bei der Bildung der Steuer - und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist.

Sonstige langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung von der Deutschen Bundesbank ermittelt und veröffentlicht wird, abgezinst.

Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Die Wertansätze der Haftungsverhältnisse entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen:

Das Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Eine Übersicht über die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) nach § 271 Abs. 1 HGB ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund dauerhafter Wertminderung wurden bei den Wertansätzen für Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.863.348,85 € vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, nur ein Teil der Forderungen in Höhe von 1.029.108,59 € (Vorjahr 1.007.744,41 €) hat eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen schließen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 7.746.339,68 € (Vorjahr 5.930.812,56 €) sowie Forderungen aus Darlehen in Höhe von 1.029.108,59 € (Vorjahr 1.007.744,41 €) ein.

Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten Forderungen aus Cash-Pooling in Höhe von 3.552.883,35 € (Vorjahr 0,00 €). Es handelt sich hierbei um Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Im Vorjahr bestanden zudem Forderungen gegen Gesellschafter aus dem Forderungsverkauf in Höhe von 58.793,36 €.

Eigenkapital:

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 125.000,00 €.

Der nach § 150 AktG erforderliche Mindest-Rücklagenbetrag wird übertroffen, so dass aus dem Jahresüberschuss 2020 keine weitere gesetzliche Gewinnrücklage zu bilden ist.

Die Hauptversammlung hat am 28.07.2020 beschlossen, den Bilanzgewinn 2019 in voller Höhe in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.

Das Grundkapital der Gesellschaft ist in 125.000 Stückaktien ohne Nennbetrag eingeteilt. Diese sind als Namensaktien ausgegeben. Der rechnerische Wert für jede Stückaktie beträgt 1,00 €.

Rückstellungen:

Die Bildung der sonstigen Rückstellungen erfolgte vor allem für Schäden, für Abrissverpflichtungen und für ausstehende Lieferantenrechnungen.

Verbindlichkeiten:

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 21.130.152,40 € (Vorjahr 15.487.581,33 €).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.056.500,64 € (Vorjahr 6.072.345,30 €). Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling bestehen nicht (Vorjahr 11.792.259,37 €).

Passive Latente Steuern:

Der in der Bilanz gem. § 274 Abs. 1 HGB gesondert ausgewiesene passive Abgrenzungsposten für latente Steuern setzt sich im Wesentlichen aus temporären Differenzen im Bereich der Finanzanlagen und der Rückstellungen für Abrissverpflichtungen zusammen. Die Bewertung der temporären Differenzen und der steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für KSt von 15,83% und für GewSt von 14,63%.

Der Saldo der latenten Steuern zum Bilanzstichtag resultiert aus 16.115,98 € aktiven und 476.348,74 € passiven latenten Steuern. Die aktiven latenten Steuern nahmen im Geschäftsjahr um 49.556,08 € ab. Die passiven latenten Steuern nahmen im Geschäftsjahr um 294.670,70 € zu.

Weitere Angaben zur Bilanz:

Es wird der Hauptversammlung vorgeschlagen, den in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von 10.040.753,17 € (Vorjahr 5.920.689,16 €) in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse:

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf:

2020
2019
Contract Logistics 158.184.881,30 170.114.004,12
Freight Logistics 23.227.918,69 30.249.670,46
Mieterlöse 13.639.521,10 16.781.939,39
Sonstige Erlöse 8.954.409,27 1.518.621,42
Geschäftsbesorgung 8.119.777,35 6.962.609,00
Personalgestellung 101.832,10 66.455,95
Port Logistics 0,00 682,00
Erlösminderungen -66.590,22 -76.236,07
212.161.749,59 225.617.746,27

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt nach den geografischen Märkten auf:

2020
2019
Deutschland 205.672.065,17 217.636.536,30
EU außer Deutschland 6.199.122,63 7.902.261,27
Übriges Ausland 290.561,79 78.948,70
212.161.749,59 225.617.746,27

Nach §1 BrexitÜG gilt während des Übergangszeitraum vom 1. Februar bis 31. Dezember 2020 gem. § 126 des Austrittsabkommens das Vereinigte Königreich im Bundesrecht weiterhin als EU-Mitgliedstaat. Daher werden im Rahmen der Aufgliederung die Umsatzerlöse mit Kunden innerhalb des Vereinigten Königreichs weiterhin unter der Position "EU außer Deutschland" gezeigt.

Periodenfremde Erträge:

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 1.375.390,35 € aus der Auflösung von Rückstellungen (Vorjahr 2.446.487,92 €), in Höhe von 115.273,95 € aus Rückerstattungen (Vorjahr 556.875,42 €), in Höhe von 206.390,00 € aus der Herabsetzung von Pauschalwertberichtigungen (Vorjahr 0,00 €), in Höhe von 72.274,23 € aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen (Vorjahr 263.016,00 €) sowie Buchgewinne aus Anlagenabgängen in Höhe von 3.100,10 € (Vorjahr 1.098,00 €) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen:

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Wechselkurseffekte in Höhe von 39,16 € (Vorjahr 0,00 €) und sonstige Steuern in Höhe von 312.523,04 € (Vorjahr 380.847,74 €).

Periodenfremde Aufwendungen:

In den Positionen sonstige betriebliche Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 64.006,29 € aus Buchverlusten aus Anlagenabgängen (Vorjahr 22.471,62 €) enthalten. Im Vorjahr waren in diesen Positionen zudem Verluste aus Finanzanlageabgängen in Höhe von 13.089,88 € enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen:

Der Zinsanteil aus der Zuführung zu Rückstellungen beträgt 11.731,32 € (Vorjahr 23.378,14 €).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag:

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus latenter Körperschaftssteuer in Höhe von 294.670,70 € (Vorjahr 239.335,90 €) und Aufwendungen aus latenter Gewerbesteuer in Höhe von 49.556,08 € (Vorjahr Ertrag 13.609,25 €) enthalten.

V. ERGÄNZENDE ANGABEN

Arbeitnehmerzahlen:

Im Jahr 2020 waren wie im Vorjahr keine Arbeitnehmer in der Gesellschaft beschäftigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Als sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nach Art und Betrag zu nennen:

Restlaufzeiten
Gesamt
≤ 1 Jahr
>1 Jahr
davon > 5 Jahre
aus Miet- und Pachtverträgen und Leasingverträgen 90.037.058,49 13.776.019,87 76.261.038,62 45.191.931,59
davon mit verbundenen oder
assoziierten Unternehmen 53.216.446,11 4.981.433,80 48.235.012,31 35.365.753,55
90.037.058,49 13.776.019,87 76.261.038,62 45.191.931,59

Haftungsverhältnisse:

Folgende Haftungsverhältnisse werden angegeben:

Gesamtbetrag 2020
davon gegenüber verbundenen oder assoziierten Unternehmen 2020
Gesamtbetrag 2019
davon gegenüber verbundenen oder assoziierten Unternehmen 2019
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 2.034.763,46 0,00 940.444,44 0,00
Summe 2.034.763,46 0,00 940.444,44 0,00

Angabe der Gründe für die Einschätzung des Risikos der Inanspruchnahme für nach § 268 Abs. 7 HGB im Anhang ausgewiesenen Verbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse:

Im Geschäftsjahr 2020 bestanden Avale aus der Mietbürgschaft in Höhe von 2.034.763,46 €. Die Rhenus Automotive SE hat sich gegenüber dem Begünstigten verpflichtet, als Schuldbeitretender für die Verpflichtungen aus den Verträgen einzustehen.

Eine Inanspruchnahme ist derzeit aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten nicht ersichtlich. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte:

Die Rhenus Automotive SE verkaufte zum Bilanzstichtag Forderungen im Rahmen einer Asset-Backed-Securitization. Eine abgeschlossene Asset-Backed-Securities-Vereinbarung stellt einen echten revolvierenden Forderungsverkauf dar und bewirkt auf der Aktivseite der Bilanz eine Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und eine Zunahme der liquiden Mittel. Da das Hauptkonto der Gesellschaft in den Cash-Pool der Rhenus SE & Co. KG einbezogen ist, schlägt sich dies in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen nieder. Der Saldo der verkauften Forderungen beläuft sich zum 31. Dezember 2020 auf 19.921.200,40 € (Vorjahr 16.753.134,21 €). Die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Forderungen gegen die Finanzierungsgesellschaft aus vorläufig einbehaltenen Zins- und Risikoabschlägen (Loss-, Dilution und Yield-Reserve) belaufen sich auf 2.104.025,33 € (Vorjahr 1.343.134,73 €). Mit diesem Programm werden die Liquidität und der Finanzmittelfonds gestärkt sowie die Finanzierungskanäle erweitert. Risiken könnten sich aus Kündigungsrechten ergeben.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers:

Das im Aufwand erfasste Gesamthonorar des Abschlussprüfers im abgeschlossenen Geschäftsjahr teilt sich wie folgt auf:

Honorar für
Abschlussprüfungsleistungen 37.000,00 €
Steuerberatungsleistungen 28.547,50 €
davon aus Vorjahren 19.277,50 €
Summe 65.547,50 €

VI. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRES

Zwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses sind keine wertbegründenden Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

VII. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMEN

Mitgliedschaft im Konzern:

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Rhenus SE & Co. KG mit Sitz in Holzwickede, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie in den Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG mit Sitz in Selm, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen.

Die Berichtsgesellschaft nimmt die Befreiung von der Aufstellung eines eigenen Teilkonzernabschlusses gem. § 291 Abs. 2 HGB in Anspruch.

VIII. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANEN

Den G eschäftsführenden Direktoren der Berichtsgesellschaft gehören an:

Hans Michael Brockhaus(vom 03.04.2020 bis zum 04.03.2021) Vorstand der Rhenus SE & Co. KG Berlin Dr. Marcus Ewig Geschäftsführer der Rhenus Automotive SE Zweibrücken
Ulrich Schorb(bis zum 03.04.2020) Geschäftsführer USA der Rhenus Automotive SE Hirschberg Karsten Obert (seit dem 04.03.2021) Vorstand der Rhenus SE & Co. KG Bensheim

Die Geschäftsführenden Direktoren erhielten von der Gesellschaft keine Bezüge.

Angabe zum Verwaltungsrat:

Klemens Rethmann (Vorsitzender)(seit dem 03.04.2020) Vorstand der Rhenus SE & Co. KG Hans Michael Brockhaus (bis zum 03.04.2020) Vorstand der Rhenus SE & Co. KG
Wilhelm Uhle Chefsyndikus der Rhenus SE & Co. KG Egbert Bernsmeister Vorstand der Rhenus SE & Co. KG

Die Amtszeit der Mitglieder des Verwaltungsrats beträgt vier Jahre.

Mitglieder des Verwaltungsrats haben im Geschäftsjahr keine Bezüge erhalten.

 

Holzwickede, den 15. April 2021

Rhenus Automotive SE

Die Geschäftsführenden Direktoren

Dr. Marcus Ewig

Karsten Obert

Anlagengitter für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2020

Anschaffungskosten
01.01.2020
Zugänge
Abgänge
Umbuchung
31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 506.466,42 23.917,50 39.292,13 0,00 491.091,79
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 118.845,01 0,00 0,00 118.845,01
506.466,42 142.762,51 39.292,13 0,00 609.936,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 379.994,42 42.560,99 0,00 0,00 422.555,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.374.899,60 314.034,70 118.709,15 803,00 2.571.028,15
3. Fuhrpark 606.887,70 61.463,77 4.824,37 0,00 663.527,10
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.632.977,87 5.349.202,38 450.984,72 29.975,41 17.561.170,94
5. Anlagen im Bau 30.778,41 176.669,95 0,00 -30.778,41 176.669,95
16.025.538,00 5.943.931,79 574.518,24 0,00 21.394.951,55
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 106.910.102,86 12.981.000,00 0,00 0,00 119.891.102,86
123.442.107,28 19.067.694,30 613.810,37 0,00 141.895.991,21
Kummulierte Abschreibungen
01.01.2020
Zugänge
Abgänge
31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 371.908,42 88.094,50 37.002,13 423.000,79
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
371.908,42 88.094,50 37.002,13 423.000,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 234.681,42 23.073,99 0,00 257.755,41
2. Technische Anlagen und Maschinen 879.411,60 168.483,70 118.273,15 929.622,15
3. Fuhrpark 558.270,70 29.225,77 4.467,37 583.029,10
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.679.716,87 2.106.092,98 436.083,91 8.349.725,94
5. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
8.352.080,59 2.326.876,44 558.824,43 10.120.132,60
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.716.981,61 1.863.348,85 0,00 3.580.330,46
10.440.970,62 4.278.319,79 595.826,56 14.123.463,85
Restbuchwerte
31.12.2020
01.01.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 68.091,00 134.558,00
2. Geleistete Anzahlungen 118.845,01 0,00
186.936,01 134.558,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 164.800,00 145.313,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.641.406,00 1.495.488,00
3. Fuhrpark 80.498,00 48.617,00
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.211.445,00 5.953.261,00
5. Anlagen im Bau 176.669,95 30.778,41
11.274.818,95 7.673.457,41
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 116.310.772,40 105.193.121,25
127.772.527,36 113.001.136,66

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

Name/ Sitz Anteil
in %
Jahr
Unmittelbare Beteiligungen
- Verbundene Unternehmen
Rhenus Automotive Systems GmbH, Essen 100,00 2020
RCL Automotive Neckarau GmbH, Holzwickede 100,00 2020
Rhenus AL Chemnitz GmbH, Holzwickede 100,00 2020
Rhenus AL Wörth GmbH, Holzwickede 100,00 2020
ISP Verwaltungs GmbH, Holzwickede 100,00 2020
ISP GmbH & Co. KG, Holzwickede 100,00 2020
Rhenus AL Zwickau GmbH, Holzwickede 100,00 2020
RCL Automotive Sindelfingen GmbH, Holzwickede 100,00 2020
RCL Automotive Leipzig GmbH, Holzwickede 100,00 2020
RCL Automotive Kamenz GmbH, Holzwickede 100,00 2020
Rhenus Automotive Services Verwaltungs GmbH, Holzwickede 100,00 2020
Rhenus AL Regensburg GmbH, Holzwickede 100,00 2020
Rhenus Automotive Services GmbH & Co. KG, Holzwickede 100,00 2020
Rhenus Tires Logistics GmbH, Holzwickede 100,00 2020
Rhenus AL Kölleda GmbH, Holzwickede 100,00 2020
RCL Automotive Gaggenau GmbH, Holzwickede 100,00 2020
Rhenus AL Berlin GmbH, Holzwickede 100,00 2020
RCL Automotive Bremen GmbH, Holzwickede 100,00 2020
RCL Automotive Heilbronn GmbH, Holzwickede 100,00 2020
RCL Automotive F56 GmbH, Holzwickede 100,00 2020
RCL Automotive Mannheim GmbH, Holzwickede 100,00 2020
RCL Automotive Neckarsulm GmbH, Holzwickede 100,00 2020
RCL Automotive Stuttgart GmbH, Holzwickede 100,00 2020
RCL Automotive Rastatt GmbH, Holzwickede 100,00 2020
RCL Automotive Wörth GmbH, Holzwickede 100,00 2020
RCL Automotive Hafen-Harburg GmbH, Holzwickede 100,00 2020
Rhenus AL Frankfurt GmbH, Holzwickede 100,00 2020
RCL Automotive Ladenburg GmbH, Holzwickede 100,00 2020
RCL Automotive Hamburg GmbH, Holzwickede 100,00 2020
Rhenus AL Mettmann GmbH, Holzwickede 100,00 2020
RCL Automotive Fulda GmbH, Holzwickede 100,00 2020
Rhenus Automotive Logistics N.V., Genk, Belgien 100,00 2020
OOO Rhenus Automotive, Krasnogorsk, Russische Föderation 1,00 2020
Mittelbare Beteiligungen
- Verbundene Unternehmen
Rhenus Automotive Assembly National GmbH, Holzwickede 100,00 2020
Rhenus Automotive International GmbH, Holzwickede 100,00 2020
Rhenus Automotive Wang GmbH, Holzwickede 100,00 2020
Rhenus Automotive Hannover GmbH, Holzwickede 100,00 2020
Rhenus LMK GmbH, Köln 100,00 2020
Rhenus LMS GmbH, Saarlouis 100,00 2020
Rhenus SCB GmbH, Essen 100,00 2020
Rhenus SCR GmbH, Rüsselsheim 100,00 2020
Rhenus SMG GmbH, Ginsheim-Gustavsburg 100,00 2020
Rhenus SMH GmbH, Seelze 100,00 2020
Rhenus SMK GmbH, Kaiserslautern 100,00 2020
Rhenus Automotive US LLC, Wilmington, USA 100,00 2020
Rhenus Automotive Operations LLC, Wilmington, USA 100,00 2020
Rhenus Automotive Salem LLC, Salem, USA 100,00 2020
RH SILS Centre Gliwice Sp.z.o.o., Gliwice, Polen 100,00 2020
Rhenus Automotive Assembly Sp.z.o.o., Gliwice, Polen 100,00 2020
Rhenus Automotive Assembly B.V., Genk, Belgien 100,00 2020
Rhenus Automotive Systems Spain S.L.U., Almussafes, Spanien 100,00 2020
VALAUTOMOCIÓN, S.L., Almussafes, Spanien 100,00 2020
OUTSOURCING FOR THE AUTOMOTIVE INDUSTRY 2007, S.L.U., Almussafes, Spanien 100,00 2020
Valautomoción Logistics, S.L.U., Matorell, Spanien 100,00 2020
VALAUTOMOCIÓN Zaragoza, S.L., Almussafes, Spanien 100,00 2020
Rhenus Automotive Systems Zaragoza S.L., Pedrola, Spanien 100,00 2020
Raser 21, S.L.U., Almussafes, Spanien 100,00 2020
Rhenus Automotive (Shanghai) Holding Co., Ltd., Shanghai, China 100,00 2020
Rhenus Automotive (Shenyang) Co., Ltd., Shenyang, China 100,00 2020

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Rhenus Automotive SE, Holzwickede

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der Rhenus Automotive SE, Holzwickede, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rhenus Automotive SE für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteilzum Lagebericht

Entgegen der gesetzlichen Verpflichtung gem. § 285 Nr. 11 HGB wurden bei den Angaben zum Anteilsbesitz die Höhe des Anteils am Kapital und das Ergebnis des letzten Geschäftsjahres nicht in den Anhang aufgenommen.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Verwaltungsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 19. April 2021

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Wienands, Wirtschaftsprüfer

ppa. Oliver Zielewski, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Verwaltungsrates zum Wirtschaftsjahr 2020

der Rhenus Automotive SE

Der von den geschäftsführenden Direktoren nach den Regeln des HGB aufgestellte Jahresabschluss der Rhenus Automotive SE für das Geschäftsjahr 2020 ist von dem durch die Hauptversammlung am 28.07.2020 gewählten und vom Verwaltungsrat mit der Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses beauftragten Abschlussprüfer, der PWC Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Essen, geprüft und mit einem eingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden.

Die Abschlussunterlagen und Prüfungsberichte des Abschlussprüfers sowie der Vorschlag der geschäftsführenden Direktoren für die Verwendung des Bilanzgewinns lagen allen Mitgliedern des Verwaltungsrates rechtzeitig vor.

Der Verwaltungsrat hat den Jahresabschluss und den Vorschlag der geschäftsführenden Direktoren für die Verwendung des Bilanzgewinns eingehend geprüft und keine Einwendungen erhoben.

Der Verwaltungsrat stimmte dem Ergebnis der Prüfung zu und billigte den Jahresabschluss der Rhenus Automotive SE für das Geschäftsjahr 2020. Der Jahresabschluss 2020 ist damit festgestellt.

 

Holzwickede, den 06.10.2021

Klemens Rethmann

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