ATI Materials GmbH
Großenbaumer Weg 10, 40472 Düsseldorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Emmanuel Bocquillion seit 23.7.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
ATI Operating Holdings, LLC | 82.12% |
ATI Operating Holdings, LLC | 17.88% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ATI Materials GmbH (vormals: ATI Flat Rolled Products GmbH)RemscheidJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ATI Flat Rolled Products GmbH, Remscheid (seit dem 29. Juli 2024: ATI Materials GmbH, Remscheid) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ATI Flat Rolled Products GmbH, Remscheid (seit dem 29. Juli 2024: ATI Materials GmbH, Remscheid) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ATI Flat Rolled Products GmbH (seit dem 29. Juli 2024: ATI Materials GmbH) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 20. November 2024 EY
GmbH & Co. KG CO. KG
Alkiviadis Vlachos, Wirtschaftsprüfer Jonathan Keisers, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft, ATI Flat Rolled Products GmbH, Remscheid (seit dem 29. Juli 2024: ATI Materials GmbH), mit Sitz in Remscheid ist unter der Nummer HRB 25506 im Handelsregister B des Amtsgerichts Wuppertal eingetragen. Die Änderung der Firma erfolgte durch eine Eintragung ins Handelsregister am 29. Juli 2024. Die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten werden in diesem Anhang gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Geschäftsführung stellt den Abschluss unter der Annahme der Unternehmensfortführung auf. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige und um etwaige außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Waren werden zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhanges latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 32,975 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bewertungsdifferenzen bei den Vorräten. Die aktiven latenten Steuern wurden nicht aktiviert. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Die Waren werden hauptsächlich von US-amerikanischen Konzerngesellschaften bezogen. Wareneingangsrechnungen in USD werden betragsmäßig zum monatlichen Währungsumrechnungs-Konzernkurs in Euro festgeschrieben. Dies bedeutet, dass die Zahlung der korrespondierenden Verbindlichkeiten zu dem festgeschriebenen Kurs erfolgt und eine mögliche Kursdifferenz bei der amerikanischen Konzerngesellschaft verbleibt. Da eine Neubewertung von Währungsverbindlichkeiten zum späteren Zahlungszeitpunkt aufgrund der Konzernvereinbarung entfällt, kann hierdurch ein mögliches Kursrisiko vermieden werden. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Gesellschaft nimmt seit Dezember 2006 an einem Cash Pool der europäischen ATI Unternehmen teil. Sie weist hierbei eine Forderung in Höhe von TEUR 13.347 (Vj. TEUR 17.923) gegen die Allegheny Technologies Holdings S.A.R.L., Luxemburg, aus. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 1.553 (Vj. TEUR 212). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Restrukturierungsmaßnahmen (TEUR 1.304, Vj. TEUR 0), Nebenkostenabrechnungen (TEUR 56, Vj. TEUR 59), Jahresabschlusserstellung und -prüfung (TEUR 63, Vj. TEUR 18), Urlaubs- und Überstundenansprüche der Belegschaft (TEUR 32, Vj. TEUR 6), Bonusrückstellungen sowie Weihnachts-/Urlaubsgeld Rückstellungen (TEUR 12, Vj. TEUR 48), und Beiträge zur Berufsgenossenschaft (TEUR 26, Vj. TEUR 29) gebildet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen TEUR 378 (Vj. TEUR 1.843) und bestehen aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Miet- und Leasingverpflichtungen Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Es besteht ein Mietvertrag für das Bürogebäude sowie die Gewerbehallen. Der Vertrag gilt bis zum 31. Dezember 2025 und beinhaltet eine indexgebundene Miete. Der jährliche Mietaufwand beträgt aktuell TEUR 1.238. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse betreffen ausschließlich den Vertrieb von Metallprodukten und gliedern sich nach geografisch bestimmten Märkten wie folgt:
Die Umsätzerlöse beinhalten einen periodenfremden Ertrag in Höhe von TEUR 711, der auf eine Transferpreis-Anpassung für Vorjahre zurückzuführen ist. Darüber hinaus beinhalten die Umsatzerlöse einmalige und damit außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 7.895 bedingt durch ein neues Geschäft mit der Schwestergesellschaft STAL, welches bereits wieder eingestellt wurde. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen beinhalten in Höhe von TEUR 271 (Vj. TEUR 0) außerplanmäßige Abschreibungen, die auf die Verschrottung von nicht mehr genutzten Anlagen zurückzuführen sind. Der Personalaufwand umfasst außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.304 (Vj. TEUR 0), die im Rahmen der Restrukturierung als Abfindungsaufwendungen angefallen sind. Der sonstige betriebliche Aufwand enthält einmalige und damit außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.439, die auf die Transportkosten aus dem gemeinsamen Streckengeschäft in China mit der Schwestergesellschaft STAL zurückzuführen sind. Sonstige Angaben Geschäftsführung Zum alleinigen Geschäftsführer war bis Juni 2023 Herr Armin Schneider (Industrial Engineer) bestellt. Im selben Monat hat Frau Pamela Bröker, Managing Director Central & Eastern Europe, die Geschäftsführung von Herrn Schneider übernommen. Im Juli 2024 wurde Frau Pamela Bröker als Geschäftsführerin abberufen. Im selben Monate wurde Herr Emmanuel Bocquillion, European Sales Director ATI Europe, zum alleinigen Geschäftsführer bestellt. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Die Gesellschaft gehört zum Allegheny Technologies-Konzern. Oberstes Mutterunternehmen ist die Allegheny Technologies Incorporated, Pittsburgh, USA, die zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist auf der Homepage der Gesellschaft erhältlich. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es liegen keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen vor, über die gem. § 285 Nr. 21 HGB zu berichten wäre. Nachtragsbericht Im Jahre 2023 hat die oberste Muttergesellschaft, die Allegheny Technologies Incorporated, Pittsburgh, USA, umfassende Restrukturierungsmaßnahmen für die deutschen Tochtergesellschaften beschlossen. Für alle in diesem Zusammenhang stehenden Kosten wurden im Jahr 2023 entsprechende Rückstellungen gebildet. Mit der Umsetzung der Restrukturierung wurde bereits in Q4 2023 begonnen. Mit dem Abschluss des Projektes ist in Q4 2024 zu rechnen. Für weitere Details verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht. Im Juli 2024 wurde die Gesellschaft umfirmiert zu ATI Materials GmbH und im September 2024 wurde die Geschäftsanschrift geändert zum Großenbaumer Weg 10 in 40474 Düsseldorf. Ab den 1. Juni 2024 wurden Büroräume in Düsseldorf gemietet. Die Laufzeit endet im Jahr 2027 und die monatliche Mietzahlung beträgt TEUR 3. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis wie in den Vorjahren auf neue Rechnung vorzutragen.
Remscheid, den 23. Oktober 2024 Emmanuel Bocquillion, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die ATI Materials GmbH, Remscheid, ist Teil eines Konzerns, dessen oberstes Mutterunternehmen die Allegheny Technologies Incorporated, Pittsburgh, USA, ist. Die Verkaufsprodukte werden ausschließlich vom Allegheny Technologies-Konzern bezogen. Umsatzschwerpunkte liegen im Bereich Stahl, Nickel, Nickelbasislegierungen und Titan. Die ATI Materials GmbH verfügt über keine eigene Produktionsstätte. Die Gesellschaft unterhält ein Servicecenter und verfügt über sechs Rollenscherenschneidanlagen zum Spalten und Konfektionieren von Stahl- und anderen Metallbändern sowie eine Wasserschneideanlage zur Bearbeitung von Stahlplatten. Das Unternehmen unterhält keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. Dies wird von dem Allegheny Technologies-Konzern in den USA übernommen. Die Gesellschaft, ATI Materials GmbH, mit Sitz in Remscheid ist eingetragen unter der Nummer HRB 25506 in das Handelsregister B des Amtsgerichts Wuppertal. Im Jahr 2023 firmierte das Unternehmen unter dem Namen ATI Flat Rolled Products. Die Änderung der Firma erfolgte durch eine Eintragung ins Handelsregister am 29. Juli 2024. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Umsatzerlöse Umsatzerlöse sind der wesentliche finanzielle Leistungsindikator der Gesellschaft. Mitarbeiterzufriedenheit Zu Messung der Kennzahl Mitarbeiterzufriedenheit werden jährlich konzernweite Umfragen durchgeführt, in die auch die ATI Materials GmbH einbezogen wird. Lieferzeit Die Liefertreue (Abgleich von bestätigtem Liefertermin gegenüber dem tatsächlichen Wareneingang beim Kunden) ist ein Leistungsindikator, der monatlich überprüft wird. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut Statistischem Bundesamt sank das realen Bruttoinlandsprodukt (BIP) um - 0,3 % im Jahr 2023. Für denselben Zeitraum weist der gesamte Euro-Raum hingegen einen Zuwachs von 0,5 % aus (Quelle: eurostat). Im Vergleich zum Vorjahr fielen die Stahlpreise in 2023 um -13,4 % (Quelle: statista). Das Unternehmen beliefert hauptsächlich deutsche Kunden in den Branchen Luft- und Raumfahrt, Biomedizin, Chemie, Automobil und verarbeitenden Industrie. 2. Geschäftsverlauf 2.1 Vergleich zur Prognose des Vorjahres Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 38.885 sind gegenüber der Prognose in Höhe von TEUR 40.100, ohne Berücksichtigung des periodenfremden Ertrags in Höhe von TEUR 711, ca. 5 % niedriger ausgefallen. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 42 resultiert vor allem aus einem Einmaleffekt aufgrund der beschlossenen Restrukturierung im Jahr 2023. Hieraus resultiert ein außerordentlicher Aufwand für Mitarbeiterabfindungen in Höhe von TEUR 1.304. Darüber hinaus wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf nicht mehr genutzte Sachanlagen in Höhe von TEUR 271 vorgenommen. 2.2 Ertragslage Neben der Automobil- und Luftfahrtindustrie beliefert die Gesellschaft auch die folgenden Industriebereiche:
Die Umsätze aus Lager- und Streckengeschäften, die gleichzeitig den wichtigsten finanziellen Leistungsindikator darstellen, weisen folgende Entwicklung auf:
Die Umsatzerlöse betreffen ausschließlich den Vertrieb von Metallprodukten und gliedern sich nach geografisch bestimmten Märkten wie folgt:
Die Umsatzerlöse stiegen von TEUR 28.674 auf TEUR 38.885. Dies ist vor allem bedingt durch das neue Business mit der Schwestergesellschaft STAL. Hierbei werden, aufgrund des starken Wettbewerbsdrucks, Edelstähle für die Automobilindustrie direkt in China bezogen und direkt an die Kunden ausgeliefert. Dieses Geschäft alleine erhöhte die Umsatzerlöse in 2023 um TEUR 7.895, wurde allerdings mittlerweile aufgrund der hohen Vertriebskosten eingestellt. Die Minderung der sonstigen betrieblichen Erträge auf TEUR 102 resultiert vor allem aus der Veränderung der Erträge aus Kursveränderungen. Durch verminderte Schwankung des US-Dollar Kurses haben sich die Erträge aus Kursveränderungen auf TEUR 100 verändert (Vj. TEUR 194). Die Materialaufwandsquote hat sich mit 74,2 % gegenüber dem Vorjahr mit 77,2 % deutlich verbessert. Die Zunahme der Personalaufwendungen um TEUR 1.598 ist vor allem auf die Rückstellungszuführung für Abfindungen im Rahmen der Restrukturierung zurückzuführen (TEUR 1.304). Darüber hinaus wurden Gehaltserhöhungen durchgeführt und es wurde im Jahr 2023 kein Gebrauch von Kurzarbeitergeld gemacht. Die Abschreibungen auf Sachanlagen ist um TEUR 280 auf TEUR 460 (VJ TEUR 180) angestiegen. Dieser Anstieg resultiert fast ausschließlich aus der außerplanmäßigen Abschreibung (TEUR 271), die auf die Verschrottung von Altanlagen zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.137 erhöht, diese belaufen sich im Jahr 2023 auf TEUR 6.074 (VJ. TEUR 3.938). Diese Steigerung ist fast ausschließlich durch den Anstieg der Frachtkosten um TEUR 2.253 (von TEUR 186 auf TEUR 2.439) zu erklären. Dieser Anstieg resultiert aus dem neue Geschäft mit der Schwestergesellschaft STAL, welches mittlerweile wieder eingestellt wurde. Ferner gab es im geringeren Umfang Anstiege bei Nebenkosten und Mieten. Die Kostenanstiege sind zum Teil durch gesunkene Währungskursverluste kompensiert worden. Diese Kosten betrugen im Jahr 2023 TEUR 145 (Vj. TEUR 726). 2.3 Vermögens- und Finanzlage Bei dem Sachanlagevermögen gab es zwei wesentliche Zugänge, dabei handelt es sich um eine Bandsägemaschine (TEUR 307) und eine Wasserschneidemaschine (TEUR 287). Die Vorräte sind im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um TEUR 463 auf TEUR 11.306 gestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Stichtag im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.035 auf TEUR 5.768 gestiegen. Das korrespondiert mit dem gestiegenen Umsatzvolumen. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind um TEUR 3.235 auf TEUR 16.419 gesunken. Im Wesentlichen ist dies mit dem Rückgang der Cashpool Forderungen von TEUR 17.923 auf TEUR 13.347 zu begründen. Zu den Cashpool Forderungen sind derzeit keine Sachverhalte bekannt, die Zweifel an der Bonität zulassen. Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 ist von 92,2% im Vorjahr auf 94,0% gestiegen. Grund für die Erhöhung ist im Wesentlichen die Reduzierung der Bilanzsumme. 2.4 Gesamtaussage Insgesamt geurteilt die Geschäftsführung die Entwicklung als herausfordernd. Aus diesem Grund wurde im Jahr 2023 eine umfassende Restrukturierung beschlossen. Mit der Umsetzung der Restrukturierung wurde bereits in Q4 2023 begonnen. Mit dem Abschluss des Projektes ist in Q4 2024 zu rechnen. III. Risiken und Chancen Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem des Konzerns eingebunden. Dies beinhaltet unter anderem ein regelmäßiges Reporting und eine Output gesteuerte Geschäftspolitik, so dass die konzerninternen Warenbestellungen der Gesellschaft an die Auftragslage gebunden sind. Die Waren werden hauptsächlich von US-amerikanischen Konzerngesellschaften bezogen. Wareneingangsrechnungen in USD werden betragsmäßig zum monatlichen Währungsumrechnungs-Konzernkurs in Euro festgeschrieben. Dies bedeutet, dass die Zahlung der korrespondierenden Verbindlichkeiten zu dem festgeschriebenen Kurs erfolgt und eine mögliche Kursdifferenz bei der amerikanischen Konzerngesellschaft verbleibt. Da eine Neubewertung von Währungsverbindlichkeiten zum späteren Zahlungszeitpunkt aufgrund der Konzernvereinbarung entfällt, kann hierdurch ein mögliches Kursrisiko vermieden werden. Grundsätzlich können Erhöhungen der Rohstoffpreise an unsere Kunden weitergegeben werden. Sinkende Rohstoffpreise bergen ein Risiko wegen der Zeitdifferenz zwischen Wareneinkauf und Verkauf. Ein signifikantes Ausfall- und Liquiditätsrisiko besteht nicht. Risiken, die den Fortbestand der ATI Materials GmbH beeinträchtigen können, sind derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft verfügt über eine sehr hohe Eigenkapitalquote und das künftig geplante Aufgabengebiet der Gesellschaft sieht einen kostendeckenden Betrieb samt eines festen Gewinn-Aufschlages vor. IV. Prognosebericht und Chancen Für das Jahr 2024 erwarten wir einen Umsatz in Höhe von EUR 18,1 Mio, bedingt durch die Restrukturierung. Die Restrukturierung der Gesellschaft soll im 4. Quartal abgeschlossen werden. Dabei soll der operative Geschäftsbetrieb veräußert werden. Die ATI Materials GmbH soll künftig nur noch administrative Vertriebsaufgaben ausführen, ohne jegliche Lager- und Produktionskapazitäten vorzuhalten. Im Jahr 2025 erwarten wir deshalb einen niedrigen einstelligen Jahresumsatz. Die Einnahmen sollen künftig durch ein Cost-Plus Verfahren gesichert werden. Damit wäre ein profitabler Geschäftsbetrieb sichergestellt. Risiken, die den Fortbestand der ATI Materials GmbH beeinträchtigen können, sind derzeit insgesamt nicht erkennbar. Insgesamt sieht sich die Gesellschaft mit Blick auf die Zukunft gut aufgestellt.
Remscheid, den 23. Oktober 2024 Emmanuel Bocquillion, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15. Mai 2025 festgestellt. |
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