TechniBike GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Hermann Kön seit 16.9.2021 | Geschäftsführer |
Thomas Würthen seit 16.9.2021 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Techniropa Holding GmbHDaunKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Im Jahr 2021 erfolgten folgende Veränderungen im Konsolidierungskreis: Die Gesellschaft hat weitere Anteile an der Eifel-Mosel-Zeitung GmbH, an der Techinox GmbH (vormals Formitable GmbH) sowie an der DigitalBox GmbH erworben und hält nun jeweils 100%. Die TechniBerlin GmbH wurde mit Sitz in Berlin neu gegründet. Die SRD Steel & Pipes S.A. wurde liquidiert. Bezüglich der Nennung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wird auf die Angabe im Konzernanhang verwiesen. Im Wesentlichen konzentriert sich der Lagebericht auf die beiden Unternehmensschwerpunkte Röhrenwerke und Unterhaltungselektronik. Der Bereich Röhrenwerke umfasst das Unternehmen TPS-Technitube Röhrenwerke GmbH. Die Aktivitäten erstrecken sich auf 4 Teilbereiche:
OCTG fertigt Bohrrohre, Futterrohre, Steigrohre und Zubehör für die Erdöl- und Erdgasindustrie. Die Rohre werden weltweit für Öl- und Gasbohrungen, Geothermalbohrungen und in Gaskavernen eingesetzt.
INOS fertigt nahtlose Edelstahlrohre, Edelstahlsonderlegierungen, Rohre aus Nickellegierungen und nahtlose Titanrohre. Diese Rohre finden Verwendung beim Einbau in Wärmetauscher, als Hydraulik- und Instrumentenleitungen, im Maschinenbau und in der Automobilindustrie.
Im Handel werden Fremdprodukte vertrieben. Der Bereich umfasst den Handel mit Rohren, Rohrformstücken, Flanschen, Schmiedestücken, Stabstahl, Blechen, Schrauben, Ventilen und sonstigem Zubehör aus Stahl, Edelstahl, Nickel, Titan, NE-Metallen und Kunststoffen.
TPS ist Lagerhalter für Wärmetauscherrohre aus Kohlenstoff-Stahl, legierten Stählen, Edelstahl, Messing und Kupfernickel. Die Rohre kommen beim Bau von Kondensatoren, Wärmetauschern und Kesseln zum Einsatz. Endverwender sind Raffinerien, Chemieindustrie, Kunstdüngerhersteller, Kraftwerke und Ölproduzenten. Der Bereich Unterhaltungselektronik umfasst zum 31.12.2021 folgende Gesellschaften:
Die TechniSat Digital GmbH wurde 1987 mit dem Ziel gegründet, für den Endverbraucher hochwertige Satellitenempfangstechnik anzubieten. Heute ist das Unternehmen einer der führenden deutschen Hersteller von Produkten der Unterhaltungselektronik überwiegend für den deutschsprachigen Raum. TV-Geräte, Digitalradios, Smart-Home- und weitere Lifestyle-Elektronik-Geräte gehören zu unserem Angebot. Seit Sommer 2020 wird das Portfolio ergänzt durch Fertigung und Vertrieb von Atemschutzmasken. In 2021 sind diverse E-Mobility-Produkte wie z. Bsp. Wallboxen und Ladecontroller aus eigener Entwicklung und Fertigung ins Produktportfolio aufgenommen worden. Darüber hinaus bietet die TechniSat einen ganzheitlichen Service als EMS-Partner von der Konstruktion und Materialbeschaffung über die Fertigung bis hin zum Kundenservice und schafft auf diesem Weg umfassende und nachhaltige Kundenzufriedenheit Höchste Qualität bedeutet für uns, dass jedes unserer Produkte ausgereift, hochwertig verarbeitet und intuitiv nutzbar ist. Wir schaffen mit unseren Geräten die Verbindung zwischen Menschen und Generationen, weil unsere Technologien einfachen Zugang und einfache Vernetzung bieten. TechniSat erzielt seinen Umsatz mit kleineren und mittleren Facheinzelhändlern, die teilweise in Kooperationen zusammengeschlossen sind, allen für Deutschland relevanten Fachmärkten, Versand- und Online-Händler sowie mit EMS-Fertigungsaufträgen. TechniSat verfügt über eine stabile Basis von etwa 5.000 unabhängigen Kunden. Darüber hinaus beliefert TechniSat im DVB-Bereich Programmanbieter, Netz-(Kabel)betreiber, die bei verbundenen Unternehmen von TechniSat gefertigte Produkte teilweise unter ihrem eigenen Markennamen vermarkten. Für die von TechniSat vertriebenen Produkte des CE Bereichs werden externe Entwicklungsgesellschaften beauftragt. Die aus diesen Kooperationen entstehenden Produkte werden weitestgehend in den TechniSat-Werken hergestellt. Die Produktion der Produkte erfolgt in folgenden Tochtergesellschaften: TechniSat Teledigital GmbH, Staßfurt TechniSat Vogtland GmbH, Schöneck TechniSat Digital Sp. z o.o, Oborniki Slaskie, Polen TechniSat Digital Kft., Abasar, Ungarn Die TELESTAR-DIGITAL GmbH vertreibt hochwertige Empfangstechnik für den Digital-TV Empfang. Abgerundet wird das Angebot durch ein umfangreiches Zubehörsortiment für den digitalen Fernsehempfang, Digitalradios und Audioprodukte. Darüber hinaus ist die TELESTAR-DIGITAL GmbH als Distributor für einige weitere, qualitativ hochwertige Marken aus unterschiedlichen Bereichen der Unterhaltungselektronik tätig und bietet so ein extrem vielseitiges Sortiment für ihre Kunden im In- und Ausland. Weitere Gesellschaften im Techniropa Holding Konzern und deren Tätigkeitsbereiche: Gegenstand der TechniForm GmbH ist die Konstruktion, Herstellung und der Vertrieb von Kunststoffteile im Spritzgussverfahren - hauptsächlich für Gehäuse der Unterhaltungselektronik. Im Frühjahr 2020 wurde innerhalb des Techniropa Holding-Konzerns die Entscheidung getroffen, in die Fertigung von Gesichtsmasken - vorzugsweise FFP2 Masken zu investieren. Im Juli 2021 wurde eine Großanlage zur Fertigung von Filtervliesen in Betrieb genommen. Neben Vliesen für Masken können mit dieser Maschinen auch weitere technische Vliese für den Einsatz in der Automobilindustrie, in der Gebäudetechnik, oder in der Lebensmittelindustrie hergestellt werden. Damit eröffnet sich TechniForm den Einstieg in viele neue Märkte. Der Vertrieb der Vliesstoffe erfolgt über die Schwesterfirma TechniSat. Die Eifelion GmbH ist ein Unternehmen mit Sitz in Daun/Vulkaneifel. Es wurde im Jahr 2008 gegründet und vermarktet und vermietet die eigenen Immobilien in Daun. Darüber hinaus bewirtschaftet die Eifelion landwirtschaftliche Flächen und beliefert die Pro Eifel Energies GmbH mit Miscanthus als Heizmaterial zur Energieversorgung des Lieserparks. Die Pro Eifel Energies GmbH betreibt eine Wärmeversorgungsanlage auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen. Die INFOSAT Verlag und Werbe GmbH produziert die Zeitschriften Vivanty (Lifestyle) und INFODIGITAL (Multimedia-Ratgeber für Technik, Fernsehen, Radio und Internet). Die Vermarktung von EPGs-elektronische Programmguides und Herstellung von Hörfunk und Printbeiträgen, insbesondere für technische Artikel und Satellitenindustrie, gehören ebenfalls zum Gegenstand des Unternehmens. Die TechniBike GmbH betreibt den Handel, die Herstellung und die Montage von Fahrrädern mit Elektromotoren. In 2021 sind die Vertriebsaktivitäten für alle Modelle ausgebaut worden, so dass der Umsatz mehr als verdoppelt werden konnte. In Kooperation mit der Familie Cooper werden neben der Marke HoheAcht, Cooper E-Bikes vertrieben. Die Fertigung der E-Bikes erfolgt am Standort Staßfurt. Mittlerweile vertreibt die TechniBike ebenfalls die Marke Pyro auf Lizenzbasis. Pyro sind ultraleichte, hochwertige Kinderräder. Die nexxoo Apps & Internet GmbH erstellt Software und Inhalte für Internet-Auftritte inklusive Apps für verschiedene Betriebssysteme. Die Techinox GmbH (vormals Formitable GmbH) fertigt am Standort Daun und Nerdlen-Kradenbach Teppan-Yakis für den moblien Gebrauch in- und outdoor, sowie einzigartige Möbel unter Verwendung von alten originalen Weinkisten mit individuellem Druck. Die TechniVolt GmbH hat die Entwicklung, Produktion und den Handel mit Ladestationen für Elektroautos und Fahrräder zum Gegenstand. Die Serienproduktion ist im Monat November 2021 bei einer Schwestergesellschaft gestartet. Vertrieben werden die Wallboxen über die Schwesterfirma TechniSat. Die Digital 1A GmbH betreibt Onlineshops zur Vermarktung vieler im Konzern hergestellter Produkte. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Produkte von TechinSat, Techinox, TechniBike und Telestar. 2. Zweigniederlassungsbericht Techniropa Holding unterhält keine Zweigniederlassungen. 3. Forschung und Entwicklung Für die Forschung und Entwicklung der Geräte werden externe Entwicklungsgesellschaften beauftragt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Lage, branchenbezogene Rahmenbedingungen Rohrherstellung und -handel Die Entwicklung der Weltwirtschaft war im Jahr 2021 im Wesentlichen durch mehrere wirtschaftliche Trends geprägt: Generell hat sich die Weltwirtschaft in Folge der Impfkampagnen und verschiedener anderer Maßnahmen in 2021 von den Folgen der Covid-19 Pandemie erholt. So rechnet die Weltbank für 2021 mit einem Wachstum des Bruttoinlandproduktes um 5,5 %. In Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt nach einem Rückgang um 4,6 % in 2020 im Jahr 2021 um 2,7 % gestiegen. Gleichzeitig führten allerdings seit Beginn 2021 zunehmende Liefer- und Kapazitätsengpässe zu Störungen in den globalen Wertschöpfungsketten und bremsten in vielen Ländern im Laufe des Jahres die Industrieproduktion. Aufgrund des Anstiegs der weltweiten Nachfrage in Verbindung mit angebotsseitigen Lieferengpässen sind die Erzeuger- und Verbraucherpreise zum Teil stark angestiegen. In Summe haben dann die Kombination aus steigenden Erzeugerpreisen, Lieferengpässen und ein Anstieg der privaten Nachfrage in vielen Regionen der Welt im zweiten Halbjahr 2021 zu einem kräftigen Auftrieb der Inflation geführt. Relevante Indikatoren sind hierfür unter anderem die Preisentwicklungen auf den Energie- und Rohstoffmärkten sowie in der Transportlogistik. So ist beispielsweise der Ölpreis der Sorte Brent Crude von 54,77 USD/Barrel im Durchschnitt Januar 2021 auf 74,17 USD/Barrel im Durchschnitt Dezember 2021 gestiegen. Der Nickelpreis hat sich in dem gleichen Zeitraum 17.289 USD/t (Anfang Januar 2021) auf 20.453 USD/t (Ende Dezember 2021) verteuert. Gleiches gilt für den Preis für Stahlschrott der Sorte E2/E8 in Deutschland. Hier lag der durch den BDSV veröffentliche Preis im Januar noch bei 335,8 €/t, um dann im Jahresverlauf auf 455,0 €/t im Dezember zu steigen. Im Bereich der Warenlogistik ist in 2021 der durchschnittliche weltweite Frachtraten Index (Global Container Freight Rate Index) von 5.252 USD im Januar auf 9.304 USD im Dezember gestiegen. Zwischenzeitlich wurden Rekorde von fast 10.400 USD im September erreicht. In der EU27 ist entsprechend Informationen der Wirtschaftsvereinigung Stahlrohre die Produktion zwar um 405 kt gegenüber 2020 (+15,2 %) angestiegen, liegt aber weiterhin um 644 kt (-17,3 %) unter dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019. Consumer-Electronic Laut gfu ist der Umsatz im Bereich Consumer Electronics im Vergleich zu 2020 um 2,5 % gestiegen, wobei der Bereich Unterhaltungselektronik ein Minus von 4,3 % hinnehmen musste. Der Anteil von DAB+-Digitalradiogeräten ist in 2021 im Vergleich zum Vorjahr erneut gestiegen um 30,4 %. Das DAB+-Sendernetz wird in Deutschland immer weiter ausgebaut und sorgt für eine flächendeckendere Verbreitung. Ebenso beflügelt die Vielzahl der neuen Radioprogramme, die über das DAB+-System abgestrahlt werden, die Abverkäufe. Seit 21.12.2020 gilt die Digitalradiopflicht für Neuwagen und stationäre Geräte. Der Markt für Set-Top-Boxen ist erneut zurückgegangen, im Vergleich zu 2020 um 23,49 %. Die Elektromobilität und damit auch der Bedarf an Ladeinfrastruktur wächst stetig. In 2021 betrug die Steigerung vom 1. Quartal zum 4. Quartal 17,8 %. 2. Geschäftsverlauf Rohrherstellung und -handel Die vorstehend genannten wirtschaftlichen Parameter haben aber zu sehr unterschiedlichen Entwicklungen in den Bereichen Edelstahl- und Ölfeldrohrproduktion geführt. Zwar ist bedingt durch die Schwierigkeiten in den Lieferketten für Halbleiter die weltweite Automobilproduktion von 2020 auf 2021 nur um 2 % gestiegen, dennoch haben Bestandsreduktion in 2020 in Kombination mit Sorgen vor Lieferkettenunterbrechungen im Laufe 2021 zu einer erhöhten Nachfrage nach automobilen Produkten im Edelstahlrohrwerk geführt, die sich erst im vierten Quartal wieder abgeschwächt hat. Gleichzeitig hat auch die Nachfrage nach Rohren für die Pharmazie und Halbleiterindustrie angezogen, so dass 2021 im Edelstahlrohrwerk keine Kurzarbeit mehr notwendig wurde. Umgekehrt hat im Bereich der Ölfeldrohre, trotz gestiegenem Ölpreis, ein genereller Rückgang der Nachfrage infolge einer Zurückhaltung bei Investitionen in den Kohlenstoffsektor, sowie gleichzeitig deutlich gestiegenen Rohstoff- und Energiepreisen, zu einer Kaufzurückhaltung geführt. Infolgedessen wurde es notwendig, Anfang 2021 im Ölfeldrohrwerk Kurzarbeit einzuführen. Consumer-Electronic Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 betrug der Umsatz im CE Bereich EUR 256,832 Mio. und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 1,5 % (2020 EUR 253,093 Mio.) gestiegen. 3. Lage a.) Ertragslage Die Umsatzerlöse sind insgesamt um EUR 16,470 Mio. auf EUR 324,499 Mio. gestiegen. Der Umsatz betrug im Bereich Röhrenwerke EUR 39,304 Mio. und ist somit gegenüber dem Vorjahr um 10,1 % (2020 EUR 43,736 Mio.) gesunken. 24,7 % des Umsatzes wurde in Deutschland erzielt. Der Rohertrag ist im Vergleich zum Vorjahr um 11,15% niedriger. Die Immobilie in Ratingen wurde in 2021 mit einem Buchgewinn von EUR 3,080 Mio. veräußert. Im Segment der Unterhaltungselektronik betrug der Umsatz EUR 256,832 Mio. und ist somit gegenüber dem Vorjahr um 1,5 % (2020 EUR 253,093 Mio.) gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um EUR 0,393 Mio. auf EUR 16.868 Mio. gestiegen. Der Materialaufwand ist um EUR 17,055 Mio. gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Personalaufwand erhöhte sich um EUR 7,507 Mio. Die Abschreibungen auf Anlagvermögen sind um EUR 2,426 Mio. auf EUR 9,867 Mio. gestiegen. Ausserdem waren Abschreibungen auf Umlaufvermögen in Höhe von EUR 0,751 Mio notwendig. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um EUR 3,134 Mio auf EUR 34.454 Mio. Die Zinserträge reduzierten sich um EUR 0,208 Mio. auf EUR 0,855 Mio., Zinsaufwendungen stiegen um EUR 0,231 Mio. auf EUR 0,757 Mio. In 2021 wurden Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlage- und Umlaufvermögens in Höhe von EUR 0,761 Mio. notwendig. (Vorjahr EUR 2,5 Mio.) Im Jahre 2021 schließt der Konzern mit einem Jahresüberschuss von EUR 10,504 Mio. ab (Vorjahr Jahresüberschuss EUR 6,086 Mio.). b.) Finanzlage Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements Das Finanzmanagement der Firma Techniropa Holding ist darauf ausgerichtet, den Bedarf an Kapital so zu befriedigen, dass Fälligkeitsrisiken, Bewertung der Kreditgeber und Kosten für das Kapital in einem angemessenen Verhältnis stehen. Den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 20,088 Mio. steht eine Liquidität (Kasse und Bankguthaben) von EUR 62,233 Mio. gegenüber. Die Eigenkapitalquote (inklusive des Sonderpostens für steuerfreie Investitionszulage sowie 50 % des Sonderpostens für Investitionszuschüsse) beträgt im Jahr 2021 68,2 % (Vorjahr 75,0 %). Zahlungsverpflichtungen konnten zu jeder Zeit erfüllt werden. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt EUR -35,633 Mio. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit beträgt EUR 2,81 Mio. Aus Finanzierungstätigkeiten wird ein Cash-Flow in Höhe von EUR 11,664 Mio. ausgewiesen. Die detaillierte Darstellung ist der als Anlage beigefügten Kapitalflussrechnung zu entnehmen. c.) Vermögenslage
Das Vorratsvermögen ist um EUR 45,258 Mio. auf EUR 145,472 Mio. gestiegen, die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind um EUR 0,269 Mio. auf EUR 4,266 Mio. gestiegen. Die sonstigen Rückstellungen werden mit EUR 17,722 Mio. um EUR 4,406 Mio. niedriger als im Vorjahr ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um EUR 10,660 Mio. auf EUR 36,162 Mio. an. Investitionen Im Jahr 2021 wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von EUR 13,981 Mio. durchgeführt. Davon entfallen Investitionen in Höhe von ca. EUR 6,730 Mio. auf die TechniSat Gruppe und betreffen immaterielle Vermögensgegenstände mit EUR 0,187 Mio., Grundstücke und Bauten mit EUR 0,529 Mio., sowie Maschinen und Betriebsausstattung mit EUR 5,187 Mio. Anzahlungen für Anlagen im Bau wurden in Höhe von EUR 0,826 Mio. geleistet. Die TPS investierte EUR 0,359 Mio. im Wesentlichen in immaterielle Vermögensgegenstände sowie in technische Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung. TechniForm investierte EUR 5,134 Mio. Davon betreffen EUR 4,743 Mio. technische Anlagen und Maschinen und EUR 0,337 Mio die Erweiterung einer Halle. Die Finanzanlagen betreffen Wertpapiere und sind um EUR 3,6 Mio auf EUR 26,374 Mio. gesunken. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt stieg die Mitarbeiterzahl (ohne Auszubildende) auf 1.668 Personen (im Vorjahr 1.490). Weiterbildung und Nachwuchsförderung Herausragend qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind der Garant für den wirtschaftlichen Erfolg. Aus diesem Grunde investiert die Unternehmensgruppe konstant in den Bereich Personalentwicklung. In diesem Zusammenhang nehmen die Mitarbeiter an Weiterbildungsmaßnahmen teil. Darüber hinaus findet eine individuelle Förderung der Mitarbeiter und Nachwuchskräfte in allen Geschäftsbereichen statt. Das Unternehmen beschäftigte zum Bilanzstichtag insgesamt 53 Auszubildende und BA Studierende. Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsmanagement Um einen hohen Standard der Produkte zu gewährleisten, werden in regelmäßigen Abständen Qualitäts-, Umweltschutz- und Sicherheitsaudits durchgeführt. Mit dieser systematischen und dokumentierten Überprüfung der Standorte sorgt das Unternehmen für die Einhaltung interner und gesetzlicher Qualitäts-, Umweltschutz- und Sicherheitsvorgaben. Die strenge Beachtung der Aspekte Qualität, Sicherheit und Schutz der Umwelt sind elementare Bestandteile der Unternehmensphilosophie, denn sie tragen zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens bei. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit sind zwei gleichberechtigte Ziele, die konsequent weiterentwickelt werden. An den Standorten wurden im vergangenen Jahr Maßnahmen zur Steigerung der Sicherheit am Arbeitsplatz und zum Gesundheitsschutz umgesetzt. Qualitätsmanagementsystem/Prozessanalyse und -verbesserung Qualitätsziele werden jährlich definiert und bewertet, die Zielerfüllung wird gemessen. Vor allem im Bereich der Entwicklung und des Supports ist die Einhaltung eines gleich bleibend hohen Qualitätsstandards für alle Produkte und Dienstleistungen von grundlegender Bedeutung. Um diesen hohen Qualitätsstandard durchgängig für alle Produktgattungen sicherzustellen, ist ein integriertes Management System im Einsatz. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren
Die Umsatzrendite nach Steuern beträgt 3,24 % (Vorjahr 1,98 %). Die Eigenkapitalrendite (Jahresüberschuss zu durchschnittlichem Eigenkapital) beträgt 4,53 % (Vorjahr 2,64 %). 5. Gesamtaussage Bedingt durch eine Zurückhaltung der Nachfrage im Ölfeldbereich in Verbindung mit gestiegenen Vormaterial- und Energiepreisen wurde die Gesamtsituation im Bereich der Rohrherstellung und Handel stark negativ beeinträchtigt. Erfreulicherweise hat die Corona-Pandemie den CE Bereich wirtschaftlich nicht gravierend getroffen. Wir konnten sogar unser Ergebnis 2021 im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessern. III. Prognosebericht Leider dauert die Corona-Pandemie nach wie vor auch in 2021 an und die Prognosen sprechen davon, dass Corona auch den Herbst/Winter 2022/2023 beherrschen wird. Mit Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar 2022 gibt es neben Corona weitere Faktoren, die sich negativ auf unser Unternehmen auswirken könnten. Die Bauteilverknappung und lange Seewege, insbesondere die Verfügbarkeit von Speicherchips, haben großen Einfluss auf die Unterhaltungselektronik und können damit auch unser Unternehmen treffen. Die weitere Entwicklung der Energie- und Rohstoffpreise wird ebenfalls unser Ergebnis beeinflussen. Ebenfalls haben sich die Lieferzeiten und Logistikkosten für die Vormaterialien in der Stahlbranche sowie der E-Bike-Branche deutlich erhöht. Die erhöhten Beschaffungskosten werden weitestgehend in der Kalkulation eingepreist. Daher ist eine Prognose über die Umsatz-/Ertragsentwicklung schwer möglich. Dennoch gehen wir von einem positiven Ergebnis in 2022, welches wahrscheinlich auf dem Niveau von 2021 liegen wird, aus. Mit den seit Ende 2021 produzierenten Wallboxen und Ladecontrollern rechnen wir uns gute Chancen in einem zukunftsorientierten Markt aus. Im Bereich Rohrherstellung entspannt sich die Situation für 2022, die Auftragslage hat sich deutlich stabilisiert. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Bereich Rohrherstellung und -handel TPS ist als exportorientiertes Unternehmen einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Für mittelständische Unternehmen wie TPS ist es nicht möglich, übergreifende Fundamentalrisiken zu beeinflussen oder zu beherrschen. Das Risikomanagement sehen wir als unternehmerische Aufgabe. Die Risiken sind einerseits kontrolliert einzugehen, andererseits müssen jedoch auch alle Chancen genutzt werden. Es ist Aufgabe der gesamten Firma und aller Mitarbeiter, die Eintrittswahrscheinlichkeit beider Faktoren im Sinne des Unternehmens zu optimieren. Weitere Risiken werden in den fortgesetzten Auswirkungen der Covid-19 Pandemie und des Ukranine Krieges gesehen. Integriertes Risikomanagementsystem Kernpunkt unserer internen Überwachung ist eine sinnvolle, durchlässige Funktionstrennung. Diese wird durch die Organisationsstruktur und -prozesse sichergestellt. Die Produktionsprozesse sind zertifiziert und in den jeweiligen Qualitätshandbüchern definiert und werden regelmäßig auf Einhaltung überprüft bzw. auditiert. Im Bereich Produktion verfügen wir auch über externe Zulassungen unserer Kunden, sowie zusätzliche Zertifizierungen von Drittabnahmefirmen. In der Gesellschaft gibt es verschiedene Qualitätsverantwortliche. Das Sicherheitskonzept der IT-Infrastruktur ist aufwendig und unterliegt einer ständigen Verbesserung. Für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen ist ein Datenschutzbeauftragter benannt. Controlling Strategisches, operatives und funktionales Controlling wird in allen Unternehmensbereichen betrieben. Die Grundlage bilden regelmäßige Strategieüberprüfungen. Daraus resultiert eine systematische Formulierung lang- und kurzfristiger Geschäftsziele. Frühwarnsysteme Informationen über zukünftige Entwicklungen werden über regelmäßige Besprechungen, Berichte und Protokolle im Unternehmen über alle Ebenen ausgetauscht und an geeigneter Stelle beurteilt. So wird sichergestellt, dass interne und externe Informationen zeitnah auf Risikorelevanz untersucht werden, und die Ergebnisse in unternehmensübergreifendes Handeln umgesetzt werden. Umfeldrisiken Wechselkursschwankungen und politische Risiken sind von unserer Seite aus nicht zu beeinflussen. Für existierende Aufträge sind Kursschwankungen teilweise durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Operative Risiken Im Produktions- und Lagerbereich unterliegen unsere Produkte einer kontinuierlichen Kontrolle, entweder durch unsere eigene unabhängige Qualitätsabteilung oder durch Drittabnahmegesellschaften. Im Handelsbereich wird größtenteils von zertifizierten Lieferanten gekauft. Teilweise wird die Qualität durch auftragsbezogene Drittabnahmen gesichert bzw. durch die eigene Eingangskontrolle. Bewertungsrisiken Bewertungsrisiken werden durch entsprechende Kalkulationsaufschläge berücksichtigt und Währungskursschwankungen (insbesondere Euro/Dollar) werden teilweise durch abgeschlossene Devisentermingeschäfte abgesichert. Finanzrisiken Durch das hohe Eigenkapital sind wir in der Lage auch unerwarteten Unternehmens- und Marktentwicklungen zu begegnen, die bestehende Kundenstruktur größtenteils zu sichern und neue Kundenmärkte zu gewinnen. Es gehört zu den Unternehmensgrundsätzen, Umsätze ausschließlich auf gesicherter Basis zu tätigen. Dementsprechend wickeln wir unsere Umsätze grundsätzlich im Rahmen von Bankgarantien, Akkreditiven, sowie Forderungsabsicherungen durch Warenkreditversicherung ab. Dies trägt zusätzlich zur Liquiditätssicherung unseres Unternehmens bei. Ein transparentes, monatliches Reporting und eine stabile Bilanzstruktur tragen zusätzlich dazu bei, Finanzierungsrisiken zu begrenzen. Unsere Bankpartner sind in unser Partnerkonzept für Lieferanten und Dienstleister eingebunden. Sie unterliegen entsprechenden Auswahlkriterien, Beurteilungen und permanenten Überprüfungen auf Partner- und Leistungsfähigkeit. Dadurch vermindern wir das Risiko von kurzfristigen Fälligstellungen durch solche Kreditinstitute, die häufigen strategischen Änderungen unterworfen werden. Bereich Consumer Electronic Branchenspezifische Risiken: Intensiver globaler Wettbewerb und anhaltender Preisverfall sowie kürzere Innovationszyklen für die Produkte sind für die Consumer-Electronic-Branche kennzeichnend. Die TechniSat Digital GmbH, Daun ist von deren Risiken betroffen. Für mittelständische Unternehmen wie TechniSat ist es nicht möglich, übergreifende Fundamentalrisiken zu beeinflussen oder zu beherrschen. Ein weiteres Risiko wird in den finanziellen Auswirkungen des Coronavirus, des Ukraine-Krieges, der Verteuerung von Energiestoffen, sowie in der Bauteil- und Rohstoffverknappung gesehen. Ertragsorientierte Risiken: Die Geschäftsführung ist der Ansicht, dass steigende Anforderungen an die Produkte zu einer verstärkten Nachfrage nach den Erzeugnissen aus dem Hause TechniSat führen werden. Es besteht allerdings das Risiko, dass sich der Markt nicht in der von der Geschäftsführung erwarteten Weise entwickelt. Darüber hinaus besteht das Risiko, dass die Produkte der Gesellschaft nicht den Anforderungen und Bedürfnissen des Marktes entsprechen. Seit Jahren herrscht im Umfeld der Consumer Electronic eine hohe Wettbewerbsintensität. Der damit verbundene Preisverfall führt zu einem Verdrängungswettbewerb. Durch die Corona Krise und dem Ukraine-Krieg sind die Energiekosten, Frachtkosten und Bauteilpreise stark gestiegen. Da diese Steigerung nur bedingt an den Kunden weitergegeben werden kann, gerät die Ertragssituation verstärkt unter Druck. Ebenso können gegebenenfalls vorhandene Aufträge aufgrund nicht verfügbarer Bauteile nicht realisiert werden. Integriertes Risikomanagementsystem Kernpunkt unserer internen Überwachung ist eine sinnvolle, durchlässige Funktionstrennung. Diese wird durch die Organisationsstruktur und Prozesse sichergestellt. Die Prozesse sind zertifiziert und in den jeweiligen Qualitätshandbüchern definiert und werden regelmäßig auf Einhaltung überprüft. Das Sicherheitskonzept der IT-Infrastruktur ist aufwendig und wird ständig an die erhöhten technischen Anforderungen angepasst. Für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen ist ein Datenschutzbeauftragter benannt. Controlling Operatives und funktionales Controlling wird in allen Unternehmensbereichen betrieben. Steuerungsmaßnahmen werden mit den Führungsebenen vereinbart und deren Wirksamkeit wiederum überprüft. Frühwarnsysteme Informationen über zukünftige Entwicklungen werden über regelmäßige Besprechungen, Berichte und Protokolle im Unternehmen, über alle Ebenen ausgetauscht und an geeigneter Stelle beurteilt. So wird sichergestellt, dass interne und externe Informationen zeitnah auf Risikorelevanz untersucht werden und die Ergebnisse in operatives Handeln umgesetzt werden. Bewertungsrisiken Bewertungsrisiken werden durch entsprechende Kalkulationsaufschläge berücksichtigt. Lager- und Bestandsrisiko Die Bauteile und Fertigprodukte im Vorratsbestand können technologisch problemlos im Jahre 2022 verarbeitet werden. Es besteht ein Risiko, dass Produktmängel nicht zeitnah erkannt werden, dieses Risiko wird durch intensive Qualitätskontrolle im Warenein- und Warenausgang reduziert. 2. Chancenbericht Wie bei allen Unternehmen gibt es neben den Risiken auch zahlreiche Chancen. Das Risikomanagement umfasst auch die Wahrnehmung von Chancen, die sich aus dem gegenwärtigen wirtschaftlichen Umfeld ergeben. Im Folgenden werden die wesentlichen Chancenfelder beschrieben. Wachstumschancen Bereich Röhrenwerke Die Gesellschaft erfasst Wachstumschancen, die sich am Markt ergeben. Informationen wie Trends, Kundenanforderungen und neue Technologien werden gesammelt und analysiert. Neue bzw. bestehende Märkte werden durch Werbung, Kundenberichte und Messeteilnahmen ausgebaut. TPS ist ein verlässlicher Partner für seine Alt- und Neukunden. Die Kundenbasis wird kontinuierlich erweitert und ausgebaut. Dies gilt ebenfalls für den Ausbau der Lieferantenbasis für Vormaterial. Wir können eine deutlich gestiegene Nachfragetätigkeit feststellen. Konjunkturelle Chancen Bereich Unterhaltungselektronik Durch technologische Innovationen sowie einer nachhaltigen und glaubhaften Premiumpositionierung bei gleichzeitiger Intensivierung des unteren und mittleren Preissegments der TechniSat Produkte kann die Wettbewerbsposition von TechniSat verbessert werden. Neue Vertriebswege sowie neue Geschäftsfelder z.B. Gesundheitsesen, E-Mobilität verbessern die Absatzchancen von TechniSat Produkten. Parallel hierzu bedeutet Innovation in der Entwicklung aber nicht nur neue Produkte und neue Dienste, sondern auch Kostenreduktion. Die hohe Kompetenz in der EMS-Fertigung bieten TechniSat sehr gute Chancen, weitere Kunden zu akquirieren, insbesondere da die Nachfrage nach Produktion innerhalb der EU deutlich ansteigt. 3. Gesamtaussage Alle heute erkannten Risiken, gewichtet mit ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit, sind mit kompensierenden Maßnahmen unterlegt und führen zu keiner erkennbaren Existenzgefährdung des Konzerns. Zusätzliche Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die derzeitigen Chancen die Risiken überwiegen. Mit der gegenwärtigen Struktur und ihrer finanziellen Ausstattung kann der Konzern unter Wahrnehmung erkennbarer Chancen den Risiken wirkungsvoll begegnen. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Im CE-Bereich werden zum Teil durch Devisentermingeschäfte Käufe in Fremdwährungen gegen Kursschwankungen abgesichert. Im Bereich der Röhrenwerke werden Kauf- sowie Verkaufskontrakte in fremden Währungen im Zeitpunkt des Abschlusses über Devisentermingeschäfte in korrespondierender Höhe gegen Kursschwankungen abgesichert. Dementsprechend erfolgt die Bildung von Bewertungseinheiten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Konzernerfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt der Konzern über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem ist der wesentliche Teil der Forderungen über Factoring- bzw. Forfaitierungsvereinbarungen gegen Ausfall versichert. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich der Konzern überwiegend aus Eigenmitteln.
Daun, 27. Mai 2022/ 18. Oktober 2022 Techniropa Holding GmbH Peter Lepper, Geschäftsführer Stefan Kön, Geschäftsführer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021A. Allgemein Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches §§ 242 ff. und 290 ff. erstellt. Das Mutterunternehmen ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Wittlich unter der Nummer HRB 40679 eingetragen. Die Darstellung des Konzernabschlusses wurde gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Soweit in den Einzelerläuterungen nichts anderes dargelegt wird, werden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aus den Einzelabschlüssen fortgeführt. B. Angaben zu Konsolidierungsmethoden 1. Konsolidierungskreis Zum Umfang der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen verweisen wir auf Abschnitt E. 4 des Anhangs. 2. Vollkonsolidierung a) Konzernbilanz Es erfolgte sowohl eine Kapital- als auch eine Schuldenkonsolidierung. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung ist nach der bis zum 31. Dezember 2009 möglichen echten angelsächsischen Buchwertmethode vorgenommen worden. Hierbei werden die als Beteiligung des Mutterunternehmens ausgewiesenen Anteile von Tochterunternehmen gegen das entsprechende anteilsmäßige Eigenkapital des Tochterunternehmens zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss aufgerechnet. Da es sich immer um 100 %-ige Beteiligungen handelt, ergibt sich keine Änderung zur ab 1. Januar 2010 für Neuzugänge nur noch zulässige Neubewertungsmethode. Die Kapitalkonsolidierung für Zugänge nach dem 1. Januar 2010 erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Aktive Unterschiedsbeträge werden nach ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Passive Unterschiedsbeträge, die entstanden sind, da Anteile an Tochterunternehmen im Wege einer Sacheinlage erworben wurden, werden der Kapitalrücklage zugeführt. Schuldenkonsolidierung Für die Schuldenkonsolidierung wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet. Es ergab sich keine Konsolidierungsdifferenz. b) Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Aufwands- und Ertragskonsolidierung Für die Konsolidierung der Erfolgsrechnungen wurden die wesentlichen Aufwands- und Ertragspositionen zwischen den Konzerngesellschaften untereinander aufgerechnet. Zwischenergebniseliminierung Zwischenergebnisse wurden im Bereich des Anlagevermögens sowie im Vorratsvermögen eliminiert. 3. Assoziierte Unternehmen Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen wurden mit dem Buchwert angesetzt und um den Betrag der anteiligen Eigenkapitalveränderungen erhöht oder vermindert. C. Angaben zur Konzernbilanz 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanz wurde entsprechend dem in § 266 HGB vorgegebenen Gliederungsschema unter Berücksichtigung deutscher konzernrechtlicher Vorschriften aufgestellt. Die Ausübung von Bilanzierungswahlrechten und die angewandten Bewertungsmethoden werden nachfolgend bei den einzelnen Bilanzpositionen dargestellt. Die Umrechnung in EURO erfolgt nach folgenden Grundlagen: Bei Valutaforderungen und -verbindlichkeiten erfolgt die Bewertung nach Maßgabe des Wechselkurses zum Bilanzstichtag, soweit diese eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr haben. Die Umrechnung von auf fremder Währung lautenden Abschlüssen einbezogener ausländischer Unternehmen erfolgt gem. § 308a HGB. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Soweit Abweichungen bestehen, sind sie und ihr Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei der jeweiligen Bilanzposition erläutert. 2. Anlagevermögen a) Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (nur Sachanlagen) abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Nutzungsdauern für die Maschinen der Maskenproduktion wurden auf das voraussichtliche Ende der Produktion verkürzt. Die Abschreibungen sind dadurch um ca. T€ 305 höher. Anteilige Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wird bei den einzelnen Vermögensgegenständen wie folgt unterstellt:
Geringwertige Vermögensgegenstände bis € 800,00 (netto) werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. b) Finanzanlagen Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen war, angesetzt. Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2021 ist im Anschluss an den Anhang (Anlage A) dargestellt. 3. Umlaufvermögen a) Vorräte Die Bestandsermittlung erfolgte durch körperliche Aufnahme am Abschlussstichtag oder in Lagerbereichen mit ordnungsmäßigen Bestandsfortschreibungen im Laufe des Geschäftsjahres. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten zu Vollkosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Anteilige Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Im Ausland beschaffte Waren wurden zum Tageskurs der Anschaffung bewertet. b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt, wobei auf Lieferforderungen neben notwendigen Einzelwertberichtigungen eine Pauschalwertberichtigung von 2 bzw. 3 % vorgenommen wurde. Fremdwährungsforderungen sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen am Abschlussstichtag in den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von T€ 289 (Vorjahr: T€ 100). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen enthalten. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Steuerforderungen. c) Wertpapiere Die Wertpapiere sind zum Stichtagskurs oder den niedrigeren Anschaffungskosten bewertet. d) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die Währungskonten werden zum Devisenkassamittelkurs zum Stichtag bewertet. 4. Aktive latente Steuern Bei der Bildung von latenten Steuern ergab sich ein aktiver Steuerüberhang. Aktive latente Steuern wurden gebildet für:
Passive latente Steuern wurden gebildet für:
Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem Steuersatz der Muttergesellschaft von insgesamt 30,0 % bzw. 19,0 %, soweit es sich auf polnische Steuern bezieht. 5. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 710.000,00. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres 2021 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Betrag der ausschüttungsgesperrten Beträge gem. § 268 Abs. 8 HGB setzt sich wie folgt zusammen:
6. Sonderposten für Investitionszulagen und -zuschüsse zum Anlagevermögen Der Sonderposten wurde für verschiedene Zuschüsse und Zulagen für Investitionen in das Anlagevermögen gebildet und wird gemäß der Abschreibungen der begünstigten Anlagegüter aufgelöst. 7. Rückstellungen Bei der Bildung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag Rechnung getragen. Die Rückstellungen für Pensionen werden in handelsrechtlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Der Betrag ermittelt sich nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" auf Basis des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Es wird der Rechnungszinssatz im 10-Jahres-Durchschnitt in Höhe von 1,87 % zugrunde gelegt. Der Unterschiedsbetrag beträgt T€ 28. Der Rententrend wird mit 1,9 % angenommen. Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (PUC-Methode). Die wesentlichen Bewertungsparameter sind die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie ein Rechnungszins von 1,35 %. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
8. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit den zum Bilanzstichtag bestehenden Devisenkassamittelkursen bewertet. Der nachstehende Verbindlichkeitenspiegel gibt einen Überblick über die Fristigkeit der Verbindlichkeiten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 18.908 durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert. Art und Form der Sicherheiten:
Die sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von T€ 21.894 durch Sicherungsübereignungen gesichert. D. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend den Vorschriften gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 2. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographischen Merkmalen
nach Tätigkeitsbereichen
3. Periodenfremde sowie außerordentliche Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 1.075), aus Anlagenabgängen (T€ 3.398), sonstigen Sachverhalten (T€ 93) sowie der Liquidation einer konsolidierten Einheit (T€ 318) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsbewertung (T€ 41), aus Anlagenabgängen (T€ 1.045) sowie Übrige (T€ 23) enthalten. Im Personalaufwand sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 631 enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
5. Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung Im Berichtsjahr sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 28 (Vorjahr: T€ 120) sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 24 (Vorjahr: T€ 239) entstanden. 6. Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung Erträge aus der Abzinsung sind in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 0), Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von T€ 36 (Vorjahr: T€ 42) enthalten. E. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
2. Mitglieder der Geschäftsführung
3. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Es wird von der Befreiungsmöglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4. Konsolidierungskreis Tochterunternehmen
In 2021 wurden die restlichen 20 % der Anteile an der DigitalBox GmbH (vorher: DigitalBox Europe GmbH) erworben. Ebenso wurden die restlichen 49 % der Anteile an der Techinox GmbH erworben. Die restlichen 50 % der Anteile an der Eifel-Mosel-Zeitung GmbH wurden erworben. Diese Gesellschaft wurde bisher nach der Equity-Methode bilanziert, die Vollkonsolidierung erfolgt ab 1. Januar 2021. Die SRD Steel & Pipe S.A. wurde liquidiert, die TechniBerlin GmbH wurde neu gegründet. Mit der Eifelion GmbH, der TechniBike GmbH, der Digital 1A GmbH, der TechniRopa Markt GmbH, der Techinox GmbH sowie der INFOSAT Verlag & Werbe GmbH bestehen Ergebnisabführungsverträge. Diese Gesellschaften machen von der Befreiungsmöglichkeit des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Nichtveröffentlichung des Jahresabschlusses Gebrauch. Bezüglich der XY GmbH wurde von der Ausnahmeregelung des § 313 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht. 5. Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer in Rechnung gestellte Gesamthonorar setzt sich wie folgt zusammen:
Bei den Abschlussprüfungsleistungen sind Zuführungen zu Rückstellungen in Höhe von T€ 200 enthalten. F. Sonstige finanzielle Verpflichtungen 1. Verpflichtungen aus Leasingverträgen Die Leasingraten werden sich 2022 auf ca. T€ 875 belaufen. Für den Zeitraum 2023 bis 2026 ergibt sich eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von T€ 662. 2. Verpflichtungen aus Miet-, Dienstleistungs- und sonstigen Verträgen Die Verpflichtungen werden sich 2022 auf ca. T€ 947 belaufen. Für den Zeitraum 2023 bis 2026 ergibt sich eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von T€ 1.105. 3. Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft nutzt Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Währungsrisiken aus zu erwartenden Zahlungsein- und Zahlungsausgängen, die in Fremdwährung erfolgen. Sie decken die zugrunde liegenden Liefer- und Leistungsgeschäfte (Grundgeschäfte) ab und werden mit diesen in Bewertungseinheiten zusammengefasst. Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird durch Vergleich der Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft gemessen und durch das Risikomanagementsystem überwacht. Die Verbuchung erfolgt nach der Einfrierungsmethode. Die Buch- und Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente stellen sich wie folgt dar:
Die Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente spiegeln die geschätzten Beträge wider, die das Unternehmen zahlen müsste oder erhalten würde, um die laufenden Verträge am Bilanzstichtag glattzustellen. Der Marktwert für die genannten Derivate bestimmt sich wie folgt: Währungsderivate: Der Marktwert der Devisentermingeschäfte wurde über den Devisenkurs zum Bilanzstichtag bestimmt.
Konzern-Kapitalflussrechnung
Konzern-Eigenkapitalspiegel
Daun, 18. Oktober 2022 Peter Lepper Stefan Kön Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2021An die Techniropa Holding GmbH, Daun Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Techniropa Holding GmbH, Daun, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Techniropa Holding GmbH, Daun, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, 18. Oktober 2022 ETL-Heimfarth
& Kollegen GmbH
Sandro Minafra, Wirtschaftsprüfer Helmut Heimfarth, Wirtschaftsprüfer Weitere AngabenDie Billigung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2021 erfolgte in der Gesellschafterversammlung vom 23. November 2022. |
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