TechniBike GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sara Lautwein seit 1.10.2025 | Prokura |
Michael Dr. Koch seit 5.12.2024 | Geschäftsführer |
Evelyne von Hellfeld seit 18.6.2023 | Prokura |
Stefan Hermann Kön seit 4.11.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Techniropa Holding GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Eifel-Mosel-Zeitung GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% | |
Techinox GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% | |
Technimedia GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Techniropa Holding GmbHDaunKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Bezüglich der Nennung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wird auf die Angabe im Konzernanhang verwiesen. Im Wesentlichen konzentriert sich der Lagebericht auf die beiden Unternehmensschwerpunkte Röhrenwerke und Unterhaltungselektronik. Der Bereich Röhrenwerke umfasst das Unternehmen TPS-Technitube Röhrenwerke GmbH. Die Aktivitäten erstrecken sich auf 4 Teilbereiche:
OCTG fertigt Bohrrohre, Futterrohre, Steigrohre und Zubehör für die Erdöl- und Erdgasindustrie. Die Rohre werden weltweit für Öl- und Gasbohrungen, Geothermalbohrungen und in Gaskavernen eingesetzt.
INOS fertigt nahtlose Edelstahlrohre, Edelstahlsonderlegierungen, Rohre aus Nickellegierungen und nahtlose Titanrohre. Diese Rohre finden unter anderem Verwendung beim Einbau in Wärmetauscher und Apparatebau, als Instrumentierungsrohre in der Pharmazie- und Halbleiterindustrie sowie in der Automobilindustrie.
Im Handel werden Fremdprodukte vertrieben. Der Bereich umfasst den Handel mit Rohren, Rohrformstücken, Flanschen, Schmiedestücken, Stabstahl, Blechen, Schrauben, Ventilen und sonstigem Zubehör aus Stahl, Edelstahl, Nickel, Titan, NE-Metallen und Kunststoffen.
TPS ist Lagerhalter für Wärmetauscherrohre aus Kohlenstoff-Stahl, legierten Stählen, Edelstahl, Messing und Kupfernickel. Die Rohre kommen beim Bau von Kondensatoren, Wärmetauschern und Kesseln zum Einsatz. Endverwender sind Raffinerien, Chemieindustrie, Kunstdüngerhersteller, Kraftwerke und Öl-produzenten. Der Bereich Unterhaltungselektronik umfasst zum 31.12.2023 folgende Gesellschaften:
Die TechniSat Digital GmbH wurde 1987 mit dem Ziel gegründet, für den Endverbraucher hochwertige Satellitenempfangstechnik anzubieten. Heute ist das Unternehmen einer der führenden deutschen Hersteller von Produkten der Unterhaltungselektronik überwiegend für den deutschsprachigen Raum. TV-Geräte, Digitalradios, Smart-Home- und weitere Lifestyle-Elektronik-Geräte gehören zu unserem Angebot. Seit Sommer 2020 wird das Portfolio ergänzt durch Fertigung und Vertrieb von Atemschutzmasken. In 2021 sind diverse E-Mobility-Produkte wie z. Bsp. Wallboxen und Ladecontroller aus eigener Entwicklung mit Unterstützung eines externen Entwicklungspartners und Fertigung in einem unserer Tochterunternehmen ins Produktportfolio aufgenommen worden. Darüber hinaus bietet die TechniSat einen ganzheitlichen Service als EMS-Partner von der Konstruktion und Materialbeschaffung über die Fertigung bis hin zum Kundenservice und schafft auf diesem Weg umfassende und nachhaltige Kundenzufriedenheit. Höchste Qualität bedeutet für uns, dass jedes unserer Produkte ausgereift, hochwertig verarbeitet und intuitiv nutzbar ist. Wir schaffen mit unseren Geräten die Verbindung zwischen Menschen und Generationen, weil unsere Technologien einfachen Zugang und einfache Vernetzung bieten. TechniSat erzielt seinen Umsatz mit kleineren und mittleren Facheinzelhändlern, die teilweise in Kooperationen zusammengeschlossen sind, allen für Deutschland relevanten Fachmärkten, Versand- und Online-Händler sowie mit EMS-Fertigungsaufträgen. TechniSat verfügt über eine stabile Basis von etwa 5.000 unabhängigen Kunden. Darüber hinaus betreibt TechniSat unter www.technishop.de einen eigenen OnlineShop. Für die von TechniSat vertriebenen Produkte des CE Bereichs werden unter anderem auch externe Entwicklungsgesellschaften beauftragt. Die aus diesen Kooperationen entstehenden Produkte werden weitestgehend in den TechniSat-Werken hergestellt. Die Produktion der Produkte erfolgt in folgenden Tochtergesellschaften: TechniSat Teledigital GmbH, Staßfurt TechniSat Vogtland GmbH, Schöneck TechniSat Digital Sp. z o.o, Oborniki Slaskie, Polen TechniSat Digital Kft., Abasar, Ungarn Die Einkaufsgesellschaft in Fernost (TaiShangDa Electronics Co. Limited, Hongkong, China) ist gleichfalls zu 100% Tochtergesellschaft der TechniSat Digital GmbH. TELESTAR-DIGITAL GmbH ist seit 1991 im Segment der Unterhaltungselektronik ein Synonym für Qualität mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältns und ebenfalls als Distributionsunternehmen für eigene und fremde Marken tätig. Die aktuelle Situation auf der Welt, hervorgerufen durch den Ukraine-Krieg und den zum Teil enorm gestiegenen Preisen in vielen Bereichen des täglichen Bedarfs beeinflusst den Markt negativ. Die Kaufkraft der Verbraucher aufgrund von Inflation sinkt und es werden weniger Unterhaltungselektronikprodukte gekauft. Diese Marktentwicklung spiegelt sich auch beim Geschäftsverlauf der TELESTAR-DIGITAL GmbH wider. Aufgrund der Verlustsituation und der Tatsache, dass keine Aussicht auf eine positive Entwicklung besteht, wurde entschieden, den Geschäftsbetrieb in 2024 einzustellen. TechniBike GmbH hat in 2016 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen. Sie entwickelt und produziert hochwertige E-Bikes der Marke HoheAcht für den Fachhandel. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Daun, Eifel. Die Produktion befindet sich in Europa. Die Entwicklung und die Logistik findet in Deutschland statt.TechniBike erzielt seinen Umsatz überwiegend mit Fachhändlern, die teilweise in Verbänden zusammengeschlossen sind. Die Anteile an der TechniBike GmbH werden zu 90 % von der Techniropa Holding GmbH und zu 10 % von einem weiteren Gesellschafter gehalten. Die Gesellschaft befindet sich derzeit in einer Konsolidierungsphase, um die operativen Verluste der abgelaufenen Geschäftsjahre 2022 und 2023 nicht zu wiederholen. Ziel ist es ausreichende Renditen zu erwirtschaften und den in der Zukunft anfallenden Kapitaldienst aus dem operativen Geschäft zu gewährleisten. Aufgrund der derzeitigen Marktsituation bestehen dahingehend Risiken, die intensiv vom Management der Gesellschaft bearbeitet werden. Mit weiteren Gesellschafterdarlehen wurde die notwendige Liquidität bereitsgestellt. Weitere Gesellschaften im Techniropa Holding Konzern und deren Tätigkeitsbereiche: Gegenstand der TechniForm GmbH ist die Konstruktion, Herstellung und der Vertrieb von Kunststoffteile im Spritzgussverfahren - hauptsächlich für Gehäuse der Unterhaltungselektronik. Im Frühjahr 2020 wurde innerhalb des Techniropa Holding-Konzerns die Entscheidung getroffen, in die Fertigung von Gesichtsmasken - vorzugsweise FFP2 Masken zu investieren. Im Juli 2021 wurde eine Großanlage zur Fertigung von Filtervliesen in Betrieb genommen. Neben Vliesen für Masken können mit dieser Maschinen auch weitere technische Vliese für den Einsatz in der Automobilindustrie, in der Gebäudetechnik, oder in der Lebensmittelindustrie hergestellt werden. Aufgrund des hohen Energiebedarfes und der damit hohen verbundenen Energiekosten kann die TechniForm diese Anlage leider nicht mehr wirtschaftlich betreiben, so dass die Anlage stillgelegt wurde. Über die übliche Abschreibung von über 600 TEUR hinaus, wurde keine Sonderabschreibung für die Vliesanlage vorgenommen. Eifelion GmbH ist ein Unternehmen mit Sitz in Daun/Vulkaneifel. Es wurde im Jahr 2008 gegründet und vermarktet und vermietet die eigenen Immobilien in Daun. In 2023 wurden die von dem eigenen Bauernhof genutzten landwirtschaftlichen Flächen sowie der Bauernhof veräußert. Die Pro Eifel Energies GmbH betreibt eine Wärmeversorgungsanlage auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen. Die vivanty Media GmbH i.L. produzierte die Zeitschriften Vivanty (Lifestyle) und INFODIGITAL (Multimedia-Ratgeber für Technik, Fernsehen, Radio und Internet). Die Vermarktung von EPGs-elektronische Programmguides und Herstellung von Hörfunk und Printbeiträgen, insbesondere für technische Artikel und Satellitenindustrie, gehören ebenfalls zum Gegenstand des Unternehmens. Die Gesellschaft befindet sich zwischenzeitlich in Liquidation und der Geschäftsbetrieb wurde eingestellt. Die nexxoo Apps & Internet GmbH i.L wurde zwischenzeitlich in 2024 gelöscht. Techinox GmbH fertigte am Standort Daun und Nerdlen-Kradenbach Teppan-Yakis für den moblien Gebrauch in- und outdoor. Der Geschäftsbetrieb wurde zwischenzeitlich eingestellt. Die Vermögensgegenstände wurden veräußert. Für die TechniVolt GmbH wurde in 2024 die Liquidation eingeleitet. Die Digital 1A GmbH betreibt Onlineshops zur Vermarktung vieler im Konzern hergestellter Produkte. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Produkte von TechniSat, Techinox, TechniBike und TELESTAR. 3. Forschung und Entwicklung Für die Forschung und Entwicklung der Geräte in der Unterhaltungselektronik werden externe Entwicklungsgesellschaften beauftragt. Im Stahlhandel findet kontinuierlich eine Prozessentwicklung aber keine Produktneuentwicklung statt. Il. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Lage, branchenbezogene Rahmenbedingungen Rohrherstellung und -handel Im Jahr 2023 war das gesamtwirtschaftliche Umfeld im Wesentlichen durch eine weitere Verschärfung der Geldpolitik durch die Zentralbanken als Reaktion auf die hohen Inflationsraten geprägt. Diese Maßnahmen haben grundsätzlich ihre Wirkung gezeigt. Das Zusammenspiel von restriktiverer Geldpolitik und sinkenden Rohstoffpreisen hat dann im Verlauf des Jahres auch zu einer zum Teil deutlichen Abschwächung des Auftriebs der Verbraucherpreise geführt. Darüber hinaus hatte zu Beginn des Jahres die Abkehr Chinas von der strikten Zero-COVID-Strategie zwar zunächst für positive Impulse gesorgt; allerdings standen unter anderem die Turbulenzen am Immobilienmarkt dem entgegen, so dass der Aufschwung auch hier gedämpft wurde. Im Ergebnis hat sich das weltweite Wachstum abgeschwächt. So geht der International Monetary Fund (IMF) davon aus, dass sich das globale Wachstum von 3,5 % im Jahr 2022 auf nunmehr 3,1 % im Jahr 2023 reduziert hat. In Europa stagnierte die Konjunktur hingegen mehr oder weniger. Gemäß Schätzungen des IMF verzeichnete das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nur mehr ein Plus von 0,5 % im Jahr 2023. In Deutschland zeigten sich im Berichtszeitraum sogar rezessive Tendenzen; hier belaufen sich die Schätzungen des IMF und des statistischen Bundesamtes auf ein Minus des preisbereinigten Bruttoinlandproduktes von 0,3 %. Dies resultiert als Konsequenz aus der im historischen Vergleich nach wie vor stark erhöhten Inflation in Kombination mit den geldpolitischen Gegenmaßnahmen. Nach vorläufigen Berechnungen haben sich die Verbraucherpreise im Jahresdurchschnitt 2023 um weitere 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Im Vorjahr hatte die Vergleichsgröße noch auf dem historischen Höchststand von 6,9 % gelegen. Weltweit lag laut IMF die durchschnittliche Consumer Price Index basierte Inflation in 2023 bei +6,8 %, mit einem Anstieg gegenüber 2022 von 4,6 % in den Advanced Economies und von 8,4 % in den Emerging Market and Developing Economies.Nach einem enormen Anstieg um 29,7 % im Jahr 2022 verteuerten sich dabei in Deutschland die Energieprodukte in 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,3 %. Zwar ist der Ölpreis der Sorte Brent Crude von 80,33 USD/Barrel Anfang Januar 2023 im Jahresverlauf auf 77,69 USD/Barrel Ende Dezember gefallen, allerdings lag der Durchschnittspreis 2023 bei 82,49 USD/Barrel mit Höchstpreisen von 97,10 USD/Barrel im Herbst 2023. Anders sah die Entwicklung bei dem Nickelpreis als einem wichtigen Rohstoff für die Edelstahlproduktion aus. Der Nickelpreis hat sich von 29.242 USD/t (Anfang Januar 2023) auf 16.102 USD/t (Ende Dezember 2022) nahezu halbiert. Dies beruht unter anderem auf einem Angebotsüberschuss infolge einer um 11% gegenüber 2022 gestiegenen Nickelproduktion in 2023. Deutlich weniger schwankend war die durch den BDSV veröffentlichte Preisentwicklung für den Stahlschrott der Referenzsorte E2/E8. Im Januar 2023 wurden hier 354,1 €/t notiert und Ende Dezember dann 341,3 €/t. Der Jahreshöchststand wurde im April mit 383,7 €/t erreicht. In der EU27 ist entsprechend Informationen der Wirtschaftsvereinigung Stahlrohre die Produktion nahtloser Stahlrohre im Jahr 2023 um 475 kt oder 14,8 % gegenüber 2022 gesunken. Hiervon war insbesondere die Inlandsnachfrage betroffen, hier war ein Rückgang von 19,7 % oder 306 kt zu verzeichnen, während der Export um 9,5 % oder 157 kt zurückgegangen ist. Im gleichen Zeitraum sind die Importe in die EU27 um 11,9 % oder 53 kt gestiegen. Hier ist insbesondere China mit einem Anstieg von 58,5 % oder 81 kt maßgeblich beteiligt, während sich die Importe aus der Ukraine um 24,1 % oder 27 kt reduziert haben. Consumer-Electronic Laut Statista ist der Umsatz im Bereich Unterhaltungselektronik im Vergleich zu 2022 konstant geblieben. Allerdings ist auch festzustellen, dass die Streamingdienste in den letzten Jahren stark zugenommen haben, was den klassischen Konsum von TV-Geräten und der SAT- Installationstechnik stark beeinflusst. Der Umsatz und die Stückzahlen für TV-Geräte in Deutschland sind im Jahr 2023 auf dem Konsumentenmarkt nochmals gesunken. Der europäische EMS-Markt erreichte einen Rekordumsatz von 57 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 11 bis 12,4 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese positive Entwicklung unterstreicht die zentrale Rolle der Elektronikfertigung in der europäischen Wirtschaft, von der auch TechniSat profitiert. TechniSat konnte die Marktführerschaft als Hersteller von DAB+-Digitalradiogeräten auch im Jahr 2023 halten. Das DAB+-Sendernetz wird in Deutschland immer weiter ausgebaut und sorgt für eine flächendeckendere Verbreitung. Der Markt für Set-Top-Boxen verliert immer mehr an Bedeutung und ist erneut im Vergleich zu 2022 gesunken. Im Jahr 2023 wurden rund 817.000 digitale Set-Top-Boxen in Deutschland verkauft. Die Elektromobilität und damit auch der Bedarf an Ladeinfrastruktur stagniert. Die monatlichen Neuzulassungen von E-Autos zeigen einen deutlichen Rückgang. 2. Geschäftsverlauf Rohrherstellung und -handel Trotz der vorgenannten, eher schwächeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen war der Geschäftsverlauf in allen Teilbereichen in 2023 positiv und die Werke entsprechend gut und hoch ausgelastet. In der Ölfeldproduktion (OCTG) hat hierzu eine bis in den Spätherbst hinein konstant hohe Nachfrage nach Premium Tubing aus Nordamerika wesentlich beigetragen. Allerdings haben sich hier die ökonomischen Parameter im Laufe des Jahres mit entsprechenden Auswirkungen auf das zu erzielende Preisniveau abgeschwächt. Analog zum Vorjahr hat auch in 2023 wiederum der Verkauf von Lagermaterialien insbesondere zu Ergebnisentwicklung positiv beigetragen. Die endgültige Schließung der europäischen Rohrwerke des Vallourec-Konzerns im Herbst 2023 scheint Auswirkungen auf die Nachfragesituation insbesondere mit Blick auf den Nahen Osten zu haben. So konnten bereits in 2023 für das Jahr 2024 zum Teil große Auftragsvolumen für diese Region gebucht werden. Im Edelstahlrohrwerk war die Fertigung in 2023 ebenfalls über das ganze Jahr hinweg komplett ausgelastet. Ein wesentlicher Treiber war hier weiterhin die Nachfrage nach Railrohren im Bereich der automobilen Produkte. Insbesondere der Ramp-up verschiedener neuer Projekte in den USA hat hierzu ebenfalls beigetragen. Wie bereits im Vorjahr war die Nachfrage nach Edelstahlrohren für die Halbleiterindustrie und für Lagerhalter auf gutem Niveau. Analog zum Vorjahr haben auch die Bereiche Handel (INDT) und Wärmetauscherlager (STOCK) wiederrum einen positiven Beitrag zum Jahresergebnis geliefert. Consumer-Electronic und EMS Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 betrug der Umsatz EUR 210,055 Mio. und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 35,79 % (2022 EUR 327,124 Mio.) gesunken. Aufgrund hoher Lagerbestände unserer Kunden wurden Aufträge storniert bzw. in das Jahr 2024 verschoben. Die Kaufzurückhaltung der Endverbraucher hat sich bei unseren EMS Kunden ebenfalls niedergeschlagen, so dass deren Bedarfe deutlich zurückgegangen sind und das Fertigungsvolumen reduziert wurde. Dies hat uns in allen Segmenten getroffen. Um dem entgegenzuwirken, mussten wir leider Personalreduzierungen vornehmen. Notwendige Rückstellungen sind berücksichtigt. Das Ergebnis ist stark belastet durch außerplanmäßige Abschreibungen im Umlaufvermögen in Höhe von 6,27 Mio. EUR. Dennoch genießt TechniSat ein hohes Ansehen auch wegen der Kompetenz als Dienstleister für EMS-Partner und die Auftragslage für 2024 hat sich wieder stabilisiert. E-Bikes Bedingt durch die Kaufzurückhaltung und die vollen Läger unserer Kunden ist das Jahr 2023 mit einem hohen Verlust abgeschlossen worden. Die Lager- und Logistikkosten sind aufgrund der Verlegung des Produktionsstandortes zu einem Assemblierer überproportional gestiegen. Aufgrund der im Jahr 2022 abgeschlossenen Kreditverträge, sowie weiterer Gesellschafterdarlehen war die Gesellschaft in der Lage sämtliche Verbindlichkeiten bedienen zu können. Auch in diesem Jahr herrscht im Umfeld der E-Bike-Branche eine hohe Wettbewerbsintensität. Der damit verbundene und bereits oben beschriebene Preisverfall führt zu einem Verdrängungswettbewerb. Dementsprechend werden wir leider das Umsatzniveau nicht halten können, den Umständen geschuldet, wird sich demnach das EBIT ebenso stark verringern. 3. Lage a.) Ertragslage Die Umsatzerlöse sind insgesamt um EUR 113,798 Mio. auf EUR 299,997 Mio. gesunken. Der Umsatz betrug im Bereich Röhrenwerke EUR 72,354 Mio. und ist somit gegenüber dem Vorjahr um 26,64% (2022 EUR 57,132 Mio.) gestiegen. 18,9 % des Umsatzes wurde in Deutschland erzielt. Der Rohertrag ist im Vergleich zum Vorjahr um 10,7% höher. Im Segment der Unterhaltungselektronik betrug der Umsatz EUR 210,055 Mio. und ist somit gegenüber dem Vorjahr um 35,78 % (2022 EUR 327,124 Mio.) gesunken. Ebenfalls ist der Umsatz im E-Bike-Geschäft um EUR 6,5 Mio. gesunken. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um EUR 8,669 Mio. auf EUR 14,465 Mio. gestiegen. Dies resultiert im wesentlichen aus Aktiengeschäften aber auch aus einer Vergleichszahlung aus einem langjährigen Rechtsstreit. Der Materialaufwand ist um EUR 78.918 Mio. gegenüber dem Vorjahr gesunken. Der Personalaufwand erhöhte sich um EUR 1,180 Mio, bedingt durch Zahlung von Abfindungen und Freistellungsmaßnahmen. Die Abschreibungen auf Anlagvermögen sind um EUR 2,843 Mio. auf EUR 8,361 Mio. gesunken. Die Abschreibungen auf Umlaufvermögen erhöhten sich um EUR 7,501 Mio. auf EUR 8,059 Mio. bedingt durch Auslaufmodelle. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich um EUR 0,566 Mio auf EUR 35,803 Mio. Die Zinserträge stiegen um EUR 0,077 Mio. auf EUR 0,942 Mio., Zinsaufwendungen stiegen um EUR 2,961 Mio. auf EUR 4,201 Mio. In 2022 wurden Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlage- und Umlaufvermögens in Höhe von EUR 0,452 Mio. notwendig. (Vorjahr EUR 3,162 Mio.) Im Jahre 2023 schließt der Konzern mit einem Jahresfehlbetrag von EUR 12,578 Mio. ab (Vorjahr Jahresüberschuss EUR 3,394 Mio.). b) Finanzlage Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements Das Finanzmanagement der Firma Techniropa Holding ist darauf ausgerichtet, den Bedarf an Kapital so zu befriedigen, dass Fälligkeitsrisiken, Bewertung der Kreditgeber und Kosten für das Kapital in einem angemessenen Verhältnis stehen. Den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 55,158 Mio. steht eine Liquidität (Kasse und Bankguthaben) von EUR 12,528 Mio. gegenüber. Die Eigenkapitalquote (inklusive des Sonderpostens für steuerfreie Investitionszulage sowie 50 % des Sonderpostens für Investitionszuschüsse) beträgt im Jahr 2023 67,0 % (Vorjahr 66,5 %). Zahlungsverpflichtungen konnten zu jeder Zeit erfüllt werden. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt EUR - 6,031 Mio. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit beträgt EUR 2,222 Mio. Aus Finanzierungstätigkeiten wird ein Cash-Flow in Höhe von EUR - 5,439 Mio. ausgewiesen. Die detaillierte Darstellung ist der als Anlage beigefügten Kapitalflussrechnung zu entnehmen. c.) Vermögenslage
Im Jahr 2023 wurden Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von EUR 10,411 Mio. durchgeführt. Davon entfallen Investitionen in Höhe von ca. EUR 8,960 Mio. auf die TechniSat Gruppe und betreffen immaterielle Vermögensgegenstände mit EUR 0,641 Mio., Grundstücke und Bauten mit EUR 0,145 Mio., sowie Maschinen und Betriebsausstattung mit EUR 0,916 Mio. Anzahlungen für Anlagen im Bau wurden in Höhe von EUR 7,258 Mio. geleistet. Die TPS investierte EUR 1,066 Mio. im Wesentlichen in immaterielle Vermögensgegenstände sowie in technische Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Finanzanlagen betreffen Wertpapiere und sind um EUR 7,188 Mio durch Aktienverkäufe auf EUR 13,574 Mio. gesunken. Das Vorratsvermögen ist um EUR 13,371 Mio. auf EUR 173,396 Mio. gesunken. Die sonstigen Rückstellungen werden mit EUR 14,688 Mio. um EUR 1,684 Mio. niedriger als im Vorjahr ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um EUR 3,374 Mio. auf EUR 26,372 Mio. reduziert. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt reduzierte sich die Mitarbeiterzahl (ohne Auszubildende) auf 1.510 Personen (im Vorjahr 1.633). Weiterbildung und Nachwuchsförderung Herausragend qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind der Garant für den wirtschaftlichen Erfolg. Aus diesem Grunde investiert die Unternehmensgruppe konstant in den Bereich Personalentwicklung. In diesem Zusammenhang nehmen die Mitarbeiter an Weiterbildungsmaßnahmen teil. Darüber hinaus findet eine individuelle Förderung der Mitarbeiter und Nachwuchskräfte in allen Geschäftsbereichen statt. Das Unternehmen beschäftigte zum Bilanzstichtag insgesamt 65 Auszubildende und BA Studierende. Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsmanagement Um einen hohen Standard der Produkte zu gewährleisten, werden in regelmäßigen Abständen Qualitäts-, Umweltschutz- und Sicherheitsaudits durchgeführt. Mit dieser systematischen und dokumentierten Überprüfung der Standorte sorgt das Unternehmen für die Einhaltung interner und gesetzlicher Qualitäts-, Umweltschutz- und Sicherheitsvorgaben. Die strenge Beachtung der Aspekte Qualität, Sicherheit und Schutz der Umwelt sind elementare Bestandteile der Unternehmensphilosophie, denn sie tragen zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens bei. Zusätzlich zu der bereits vorhandenen ISO 9001 Zertifizierung hat unser Werk TechniSat Vogtland GmbH in 2022 erfolgreich die Umweltzzertifizierung nach ISO 14001 bestanden. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit sind zwei gleichberechtigte Ziele, die konsequent weiterentwickelt werden. An den Standorten wurden im vergangenen Jahr Maßnahmen zur Steigerung der Sicherheit am Arbeitsplatz und zum Gesundheitsschutz umgesetzt. Qualitätsmanagementsystem/Prozessanalyse und -verbesserung Qualitätsziele werden jährlich definiert und bewertet, die Zielerfüllung wird gemessen. Vor allem im Bereich der Entwicklung und des Supports ist die Einhaltung eines gleich bleibend hohen Qualitätsstandards für alle Produkte und Dienstleistungen von grundlegender Bedeutung. Um diesen hohen Qualitätsstandard durchgängig für alle Produktgattungen sicherzustellen, ist ein integriertes Management System im Einsatz. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren
Die Umsatzrendite nach Steuern beträgt -4,19 % (Vorjahr 0,82 %). Die Eigenkapitalrendite (Jahresüberschuss zu durchschnittlichem Eigenkapital) beträgt -5,8 % (Vorjahr 1,5 %). 5. Gesamtaussage Die Folgen des Ukraine-Krieges und des Nahost-Konflikts sind für TechniSat deutlich spürbar. Die Materialkosten und Energiekosten sind deutlich gestiegen. Diese Steigerungen konnten nicht komplett an die Kunden weitergegeben werden. Die Kaufzurückhaltung und hohe Lagerbestände unserer Kunden haben sich gravierend auf unseren Umsatz ausgewirkt. Fertigungsaufträge wurden storniert, so dass die Auslastung unserer Werke stark zurückgegangen ist, was sich deutlich auf den EMS-Umsatz ausgewirkt hat. Personalanpassungen konnten nur zeitversetzt vorgenommen werden. Bedingt durch die Kaufzurückhaltung und die vollen Läger unserer E-Bike Kunden ist das Jahr 2023 mit einem hohen Verlust abgeschlossen worden. Im Jahr 2023 waren alle Produktionsbereiche in den Röhrenwerken gut und profitabel ausgelastet. Das Vorjahresergebnis und die Prognose des Vorjahrs wurden damit übertroffen. Leider haben wir aus den vorgenannten Gründen unsere Prognose im Gesamtkonzern deutlich verfehlt. III. Prognosebericht CE und EMS Mit Ausbruch des Ukraine-Krieges im Februar 2022 gibt es viele Faktoren, die sich weiterhin negativ auf unser Unternehmen auswirken. Die Verunsicherung der Konsumenten hält weiterhin an und Investitionen in Consumer-Produkte werden offensichtlich nach hinten geschoben. Mit weiteren Kosteneinsparungen gehen wir davon aus, dass der Bereich CE sich auf ähnlichem Umsatzniveau, aber deutlich besserem Ergebnis im Laufe des Jahres 2024 entwickeln wird. Die Lagerbestandssituation unserer EMS-Kunden hat sich wieder etwas entspannt, so dass die Werksauslastung wieder gestiegen ist, was sich positiv im Ergebnis 2024 widerspiegeln wird. Röhrenwerke Für das Jahr 2024 zeichnet sich im Vergleich zu 2023 ein durchwachseneres Bild ab. Während im Bereich der Ölfeldrohrproduktion aufgrund hoher Nachfrage aus dem mittleren Osten und bereits entsprechend gebuchter Aufträge eine weitere Steigerung von Umsatz und Profitabilität zu erwarten ist, wird im Vergleich zum Vorjahr die Auslastung des Edelstahlrohrwerks durch die bestenfalls stagnierenden Wirtschaft in Deutschland in Verbindung mit unklaren Investitionsumsetzungen im Bereich der Halbleiterindustrie und zunehmenden internationalen Wettbewerb im Bereich automobiler Anwendungen negativ beeinflusst werden. Insgesamt gehen wir aber davon aus, dass trotz der uneinheitlichen Nachfrage auf unseren Märkten die zugrundeliegenden Megatrends die Auswirkungen der Unsicherheiten im makroökonomischen Umfeld im kommenden Jahr sukzessive abmildern dürften. E-Bike Im Umfeld der E-Bike-Branche herrscht weiterhin eine hohe Wettbewerbsintensität. Der damit verbundene und bereits oben beschriebene Preisverfall führt zu einem Verdrängungswettbewerb. Dementsprechend werden wir leider das Umsatzniveau nicht halten können. Diesen Umständen geschuldet, wird sich demnach das EBIT ebenso stark verringern bzw. es ist mit einem erneuten Verlust zu rechnen. Sonstige Es sind Entscheidungen getroffen worden, verschiedene Gesellschaften zu liquidieren bzw. abzuwickeln. Verkäufe von Vermögensgegenstände werden in 2024 realisiert und dementsprechend verschiedene Unternehmensteile eingestellt. Konzern Für den Konzern wird ein mittleres einstelliges EBIT in Mio. EUR erwartet. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Bereich Rohrherstellung und -handel TPS ist als exportorientiertes Unternehmen einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Für mittelständische Unternehmen wie TPS ist es nicht möglich, übergreifende Fundamentalrisiken zu beeinflussen oder zu beherrschen. Das Risikomanagement sehen wir als unternehmerische Aufgabe. Die Risiken sind einerseits kontrolliert einzugehen, andererseits müssen jedoch auch alle Chancen genutzt werden. Es ist Aufgabe der gesamten Firma und aller Mitarbeiter, die Eintrittswahrscheinlichkeit beider Faktoren im Sinne des Unternehmens zu optimieren. Weitere Risiken werden in den fortgesetzten Auswirkungen des Ukraine-Krieges, zunehmenden internationalen Spannungen, insbesondere zwischen der westlichen Welt und China, sowie der weiteren Zinspolitik der Zentralbanken gesehen. Ein weiterer Risikofaktor stellen potentielle kriegerische Auseinandersetzungen im Nahen Osten als Konsequenz aus dem Überfall der Hamas aus Israel dar. Auch mögliche protektionistische Verhaltensweisen im Nachgang zu den US-Präsidentschaftswahlen im November 2024 können negative Auswirkungen auf das Geschäft der TPS zeigen. Bereich Consumer-Electonic Die Geschäftsführung ist der Ansicht, dass die Anfragen zu Fertigungen in der EU steigen werden, um den Abhängigkeiten vom asiatischen Markt entgegenzuwirken. Der Markt für Consumer Electronic Produkten ist sehr getrieben durch die Innovationskraft der Unternehmen. Es besteht das Risiko, dass sich der Markt nicht in der von der Geschäftsführung erwarteten Weise entwickelt. Darüber hinaus besteht das Risiko, dass die Produkte der Gesellschaft nicht den Anforderungen und Bedürfnissen des Marktes entsprechen. Seit Jahren herrscht im Umfeld der Consumer Electronic eine hohe Wettbewerbsintensität. Dies führt zu einem Verdrängungswettbewerb. Durch die weltweiten Krisen herrschen in Europa große Unsicherheiten, die direkten Einfluss auf unser Geschäft haben. Damit ist die Ertragssituation weiterhin unter Druck. Bereich E-Bikes Die Komponentenbeschaffung am Bike-Markt hat nahezu jeden Hersteller weltweit getroffen. Seit 2023 ist die Beschaffungszeit annähernd der Zeit vor Corona. Dennoch ist die TechniBike als junges Unternehmen nach wie vor von den führenden Komponentenherstellern abhängig. Für mittelständische Unternehmen in der E-Bike Branche ist es nicht möglich, übergreifende Fundamentalrisiken zu beeinflussen oder zu beherrschen. Aufgrund der vorhergehend beschriebenen Marktsituation hat sich der Bike-Fachhandel stark bevorratet und verfügt nach wie vor über sehr hohe Lagerbestände. Die Geschäftsführung ist dennoch der Ansicht, dass sich die Lagersituation zeitnah beim Fachhandel wieder entspannen wird. Demnach können die vorhandenen Aufträge ausgeliefert werden und die hohen Bestände können im Laufe der nächsten 24 Monate deutlich reduziert werden. Es besteht das Risiko, dass sich der Markt nicht in der von der Geschäftsführung erwarteten Weise entwickelt, da das Konsumverhalten beim Endverbraucher schwer einschätzbar ist. Aufgrund der derzeitigen Marktsituation bestehen dahingehend Risiken, die intensiv vom Management der Gesellschaft bearbeitet werden. Integriertes Risikomanagementsystem Kernpunkt unserer internen Überwachung ist eine sinnvolle, durchlässige Funktionstrennung. Diese wird durch die Organisationsstruktur und -prozesse sichergestellt. Die Produktionsprozesse sind zertifiziert und in den jeweiligen Qualitätshandbüchern definiert und werden regelmäßig auf Einhaltung überprüft bzw. auditiert. Im Bereich Produktion verfügen wir auch über externe Zulassungen unserer Kunden, sowie zusätzliche Zertifizierungen von Drittabnahmefirmen. In der Gesellschaft gibt es verschiedene Qualitätsverantwortliche. Das Sicherheitskonzept der IT-Infrastruktur ist aufwendig und unterliegt einer ständigen Verbesserung. Für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen ist ein Datenschutzbeauftragter benannt. Controlling Strategisches, operatives und funktionales Controlling wird in allen Unternehmensbereichen betrieben. Die Grundlage bilden regelmäßige Strategieüberprüfungen. Daraus resultiert eine systematische Formulierung lang- und kurzfristiger Geschäftsziele. Frühwarnsysteme Informationen über zukünftige Entwicklungen werden über regelmäßige Besprechungen, Berichte und Protokolle im Unternehmen über alle Ebenen ausgetauscht und an geeigneter Stelle beurteilt. So wird sichergestellt, dass interne und externe Informationen zeitnah auf Risikorelevanz untersucht werden, und die Ergebnisse in unternehmensübergreifendes Handeln umgesetzt werden. Umfeldrisiken Wechselkursschwankungen und politische Risiken sind von unserer Seite aus nicht zu beeinflussen. Für existierende Aufträge sind Kursschwankungen teilweise durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Operative Risiken Im Produktions- und Lagerbereich unterliegen unsere Produkte einer kontinuierlichen Kontrolle, entweder durch unsere eigene unabhängige Qualitätsabteilung oder durch Drittabnahmegesellschaften. Im Handelsbereich wird größtenteils von zertifizierten Lieferanten gekauft. Teilweise wird die Qualität durch auftragsbezogene Drittabnahmen gesichert bzw. durch die eigene Eingangskontrolle. Bewertungsrisiken Bewertungsrisiken werden durch entsprechende Kalkulationsaufschläge berücksichtigt und Währungskursschwankungen (insbesondere Euro/Dollar) werden teilweise durch abgeschlossene Devisentermingeschäfte abgesichert. Finanzrisiken Durch das hohe Eigenkapital sind wir in der Lage auch unerwarteten Unternehmens- und Marktentwicklungen zu begegnen, die bestehende Kundenstruktur größtenteils zu sichern und neue Kundenmärkte zu gewinnen. Es gehört zu den Unternehmensgrundsätzen, Umsätze ausschließlich auf gesicherter Basis zu tätigen. Dementsprechend wickeln wir unsere Umsätze grundsätzlich im Rahmen von Bankgarantien, Akkreditiven, sowie Forderungsabsicherungen durch Warenkreditversicherung ab. Dies trägt zusätzlich zur Liquiditätssicherung unseres Unternehmens bei. Ein transparentes, monatliches Reporting und eine stabile Bilanzstruktur tragen zusätzlich dazu bei, Finanzierungsrisiken zu begrenzen. Unsere Bankpartner sind in unser Partnerkonzept für Lieferanten und Dienstleister eingebunden. Sie unterliegen entsprechenden Auswahlkriterien, Beurteilungen und permanenten Überprüfungen auf Partner- und Leistungsfähigkeit. Dadurch vermindern wir das Risiko von kurzfristigen Fälligstellungen durch solche Kreditinstitute, die häufigen strategischen Änderungen unterworfen werden. Lager- und Bestandsrisiko Die Bauteile und Fertigprodukte im Vorratsbestand können technologisch problemlos im Jahre 2024 verarbeitet werden. Es besteht ein Risiko, dass Produktmängel nicht zeitnah erkannt werden, dieses Risiko wird durch intensive Qualitätskontrolle im Warenein- und Warenausgang reduziert. 2. Chancenbericht Wie bei allen Unternehmen gibt es neben den Risiken auch zahlreiche Chancen. Das Risikomanagement umfasst auch die Wahrnehmung von Chancen, die sich aus dem gegenwärtigen wirtschaftlichen Umfeld ergeben. Im Folgenden werden die wesentlichen Chancenfelder beschrieben. Wachstumschancen Bereich Röhrenwerke Die Gesellschaft erfasst Wachstumschancen, die sich am Markt ergeben. Informationen wie Trends, Kundenanforderungen und neue Technologien werden gesammelt und analysiert. Neue bzw. bestehende Märkte werden durch Werbung, Kundenberichte und Messeteilnahmen ausgebaut. TPS ist ein verlässlicher Partner für seine Alt- und Neukunden. Die Kundenbasis wird kontinuierlich erweitert und ausgebaut. Dies gilt ebenfalls für den Ausbau der Lieferantenbasis für Vormaterial. Konjunkturelle Chancen Bereich Unterhaltungselektronik Durch technologische Innovationen sowie einer nachhaltigen und glaubhaften Premiumpositionierung bei gleichzeitiger Intensivierung des unteren und mittleren Preissegments der TechniSat Produkte kann die Wettbewerbsposition von TechniSat verbessert werden. Neue Vertriebswege sowie neue Geschäftsfelder werden identifiziert und geprüft. Parallel hierzu bedeutet Innovation in der Entwicklung aber nicht nur neue Produkte und neue Dienste, sondern auch Kostenreduktion. Die hohe Kompetenz in der EMS-Fertigung bieten TechniSat sehr gute Chancen, weitere Kunden zu akquirieren, insbesondere da die Nachfrage nach Produktion innerhalb der EU deutlich ansteigt. Konjunkturelle Chancen Bereich E-Bikes Die E-Bike-Branche hat im gesamten Markt nach wie vor eine hohe Bedeutung. Mit unseren qualitativ hochwertigen E-Bikes sehen wir weiterhin große Möglichkeiten neue Kunden und damit Marktpräsenz zu gewinnen. 3. Gesamtaussage Alle heute erkannten Risiken, gewichtet mit ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit, sind mit kompensierenden Maßnahmen unterlegt und führen zu keiner erkennbaren Existenzgefährdung des Konzerns. Zusätzliche Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die derzeitigen Chancen die Risiken überwiegen. Mit der gegenwärtigen Struktur und ihrer finanziellen Ausstattung kann der Konzern unter Wahrnehmung erkennbarer Chancen den Risiken wirkungsvoll begegnen. Nicht profitable Geschäftsbereiche wurden geschlossen, um sich auf die wesentlichen Unternehmensbereiche zu konzentrieren. Vl. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Im CE-Bereich werden zum Teil durch Devisentermingeschäfte Käufe in Fremdwährungen gegen Kursschwankungen abgesichert. Im Bereich der Röhrenwerke werden Kauf- sowie Verkaufskontrakte in fremden Währungen im Zeitpunkt des Abschlusses über Devisentermingeschäfte in korrespondierender Höhe gegen Kursschwankungen abgesichert. Dementsprechend erfolgt die Bildung von Bewertungseinheiten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Konzernerfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt der Konzern über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem ist der wesentliche Teil der Forderungen über Factoring- bzw. Forfaitierungsvereinbarungen gegen Ausfall versichert. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich der Konzern überwiegend aus Eigenmitteln und Kreditlinien.
Daun, 24. September 2024 Techniropa Holding GmbH Stefan Kön, Geschäftsführer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemein Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches §§ 242 ff. und 290 ff. erstellt. Das Mutterunternehmen ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Wittlich unter der Nummer HRB 40679 eingetragen. Die Darstellung des Konzernabschlusses wurde gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Soweit in den Einzelerläuterungen nichts anderes dargelegt wird, werden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aus den Einzelabschlüssen fortgeführt. B. Angaben zu Konsolidierungsmethoden 1. Konsolidierungskreis Zum Umfang der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen verweisen wir auf Abschnitt E. 4 des Anhangs. 2. Vollkonsolidierung a) Konzernbilanz Es erfolgte sowohl eine Kapital- als auch eine Schuldenkonsolidierung. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung ist nach der bis zum 31. Dezember 2009 möglichen echten angelsächsischen Buchwertmethode vorgenommen worden. Hierbei werden die als Beteiligung des Mutterunternehmens ausgewiesenen Anteile von Tochterunternehmen gegen das entsprechende anteilsmäßige Eigenkapital des Tochterunternehmens zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss aufgerechnet. Da es sich immer um 100 %-ige Beteiligungen handelt, ergibt sich keine Änderung zur ab 1. Januar 2010 für Neuzugänge nur noch zulässige Neubewertungsmethode. Die Kapitalkonsolidierung für Zugänge nach dem 1. Januar 2010 erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Aktive Unterschiedsbeträge werden nach ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Passive Unterschiedsbeträge, die entstanden sind, da Anteile an Tochterunternehmen im Wege einer Sacheinlage erworben wurden, werden der Kapitalrücklage zugeführt. Schuldenkonsolidierung Für die Schuldenkonsolidierung wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet. Es ergab sich keine Konsolidierungsdifferenz. b) Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Aufwands- und Ertragskonsolidierung Für die Konsolidierung der Erfolgsrechnungen wurden die wesentlichen Aufwands- und Ertragspositionen zwischen den Konzerngesellschaften untereinander aufgerechnet. Zwischenergebniseliminierung Zwischenergebnisse wurden im Bereich des Anlagevermögens sowie im Vorratsvermögen eliminiert. C. Angaben zur Konzernbilanz 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Konzernbilanz wurde entsprechend dem in § 266 HGB vorgegebenen Gliederungsschema unter Berücksichtigung deutscher konzernrechtlicher Vorschriften aufgestellt. Die Ausübung von Bilanzierungswahlrechten und die angewandten Bewertungsmethoden werden nachfolgend bei den einzelnen Bilanzpositionen dargestellt. Die Umrechnung in EURO erfolgt nach folgenden Grundlagen: Bei Valutaforderungen und -verbindlichkeiten erfolgt die Bewertung nach Maßgabe des Wechselkurses zum Bilanzstichtag, soweit diese eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr haben. Die Umrechnung von auf fremder Währung lautenden Abschlüssen einbezogener ausländischer Unternehmen erfolgt gem. § 308a HGB. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Soweit Abweichungen bestehen, sind sie und ihr Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bei der jeweiligen Bilanzposition erläutert. 2. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten (nur Sachanlagen) abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Anteilige Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Die Abschreibungen erfolgen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wird bei den einzelnen Vermögensgegenständen wie folgt unterstellt:
Geringwertige Vermögensgegenstände bis € 800,00 (netto) werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Finanzanlagen Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen war, angesetzt. Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist im Anschluss an den Konzernanhang (Anlage A) dargestellt. 3. Umlaufvermögen Vorräte Die Bestandsermittlung erfolgte durch körperliche Aufnahme am Abschlussstichtag oder in Lagerbereichen mit ordnungsmäßigen Bestandsfortschreibungen im Laufe des Geschäftsjahres. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten zu Vollkosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Anteilige Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Im CE-Bereich erfolgt die Bewertung im Gegensatz zum Vorjahr nicht mehr nach dem strengen Niederstwertprinzip (Beschaffungsmarkt) sondern nach der verlustfreien Bewertung der fertigen Produkte und Waren (Absatzmarkt). Bei Beibehaltung des strengen Niederstwertprinzips wären die Vorräte um gesamt T€ 4.705 niedriger ausgewiesen worden. Im Geschäftsjahr waren außerordentliche Abschreibungen auf Vorräte in Höhe von T€ 8.059 notwendig (Abschreibungen auf Umlaufvermögen). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nominalwerten angesetzt, wobei auf Lieferforderungen neben notwendigen Einzelwertberichtigungen eine Pauschalwertberichtigung von 2 bzw. 3 % vorgenommen wurde. Fremdwährungsforderungen sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen am Abschlussstichtag in den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von T€ 351 (Vorjahr: T€ 324). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen enthalten. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Steuerforderungen. Wertpapiere Die Wertpapiere sind zum Stichtagskurs oder den niedrigeren Anschaffungskosten bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die Währungskonten werden zum Devisenkassamittelkurs zum Stichtag bewertet. 4. Aktive latente Steuern Bei der Bildung von latenten Steuern ergab sich ein aktiver Steuerüberhang. Aktive latente Steuern wurden gebildet für:
Passive latente Steuern wurden gebildet für:
Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem Steuersatz der Muttergesellschaft von insgesamt 30,0 % bzw. 19,0 %, soweit es sich auf polnische Steuern bezieht. 5. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 710.000,00. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Betrag der ausschüttungsgesperrten Beträge gem. § 268 Abs. 8 HGB setzt sich wie folgt zusammen:
6. Sonderposten für Investitionszulagen und -zuschüsse zum Anlagevermögen Der Sonderposten wurde für verschiedene Zuschüsse und Zulagen für Investitionen in das Anlagevermögen gebildet und wird gemäß der Abschreibungen der begünstigten Anlagegüter aufgelöst. 7. Rückstellungen Bei der Bildung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum notwendigen Erfüllungsbetrag Rechnung getragen. Die Rückstellungen für Pensionen werden in handelsrechtlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Der Betrag ermittelt sich nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" auf Basis des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Es wird der Rechnungszinssatz im 10-Jahres-Durchschnitt in Höhe von 1,82 % zugrunde gelegt. Der Unterschiedsbetrag beträgt T€ 2. Der Rententrend wird mit 1,9 % angenommen. Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung erfolgt nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (PUC-Methode). Die wesentlichen Bewertungsparameter sind die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck sowie ein Rechnungszins von 1,74 %. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
8. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen bilanziert. Die Fremdwährungsverbindlichkeiten wurden mit den zum Bilanzstichtag bestehenden Devisenkassamittelkursen bewertet. Der nachstehende Verbindlichkeitenspiegel gibt einen Überblick über die Fristigkeit der Verbindlichkeiten.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 48.529 durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert. Art und Form der Sicherheiten:
Die sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von T€ 438 durch Sicherungsübereignungen gesichert. D. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend den Vorschriften gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 2. Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographischen Merkmalen
nach Tätigkeitsbereichen
3. Periodenfremde Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 1.179), aus einem Rechtsstreit (T€ 1.381), aus Anlagenabgängen (T€ 398) und Herabsetzung von Wertberichtigungen (T€ 54) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsbewertung (T€ 560) sowie aus Anlagenabgängen (T€ 238) enthalten. 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
5. Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung Im Berichtsjahr sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 158 (Vorjahr: T€ 71) sowie Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 3 (Vorjahr: T€ 190) entstanden. 6. Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung Erträge aus der Abzinsung sind in Höhe von T€ 11 (Vorjahr: T€ 4), Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von T€ 39 (Vorjahr: T€ 35) enthalten. E. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
2. Mitglieder der Geschäftsführung
3. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Es wird von der Befreiungsmöglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4. Konsolidierungskreis Tochterunternehmen
Die Umrechnung der Abschlüsse in Fremdwährung erfolgte zu folgenden Stichtagskursen: Kurs USD: 1,1050 Kurs PLN: 4,3395 Kurs RMB: 7,8509 Die Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte monatlich zu den jeweiligen Durchschnittskursen. Mit der Eifelion GmbH, der TechniBike GmbH, der Digital 1A GmbH, der TechniRopa Markt GmbH, der Techinox GmbH, der vivanty media GmbH i.L. sowie der Eifel-Mosel-Zeitung GmbH bestehen Ergebnisabführungsverträge. Diese Gesellschaften machen von der Befreiungsmöglichkeit des § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Nichtveröffentlichung des Jahresabschlusses Gebrauch. 5. Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer in Rechnung gestellte Gesamthonorar setzt sich wie folgt zusammen:
Bei den Abschlussprüfungsleistungen sind Zuführungen zu Rückstellungen in Höhe von T€ 200 enthalten. F. Sonstige finanzielle Verpflichtungen 1. Verpflichtungen aus Leasingverträgen Die Leasingraten werden sich 2024 auf ca. T€ 744 belaufen. Für den Zeitraum 2025 bis 2028 ergibt sich eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von T€ 1.623, für den Zeitraum danach ca. T€ 64. 2. Verpflichtungen aus Miet-, Dienstleistungs- und sonstigen Verträgen Die Verpflichtungen werden sich 2024 auf ca. T€ 997 belaufen. Für den Zeitraum 2025 bis 2028 ergibt sich eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von T€ 1.859. 3. Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft nutzt Devisentermingeschäfte zur Absicherung von Währungsrisiken aus zu erwartenden Zahlungsein- und Zahlungsausgängen, die in Fremdwährung erfolgen. Sie decken die zugrunde liegenden Liefer- und Leistungsgeschäfte (Grundgeschäfte) ab und werden mit diesen in Bewertungseinheiten zusammengefasst. Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird durch Vergleich der Parameter von Grund- und Sicherungsgeschäft gemessen und durch das Risikomanagementsystem überwacht. Die Verbuchung erfolgt nach der Einfrierungsmethode. Die Buch- und Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente stellen sich wie folgt dar:
Die Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente spiegeln die geschätzten Beträge wider, die das Unternehmen zahlen müsste oder erhalten würde, um die laufenden Verträge am Bilanzstichtag glattzustellen. Der Marktwert für die genannten Derivate bestimmt sich wie folgt: Währungsderivate: Der Marktwert der Devisentermingeschäfte wurde über den Devisenkurs zum Bilanzstichtag bestimmt.
Konzern-Kapitalflussrechnung
Konzern-Eigenkapitalspiegel
Daun, 25. September 2024 Stefan Kön Bestätigungsvermerk für das Geschäftsjahr 2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Techniropa Holding GmbH, Daun Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Techniropa Holding GmbH, Daun, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Techniropa Holding GmbH, Daun, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, 25. September 2024 ETL-Heimfarth
& Kollegen GmbH
Sandro Minafra, Wirtschaftsprüfer Helmut Heimfarth, Wirtschaftsprüfer Weitere AngabenDie Billigung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte in der Gesellschafterversammlung vom 21. November 2024. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
5 nahegelegene Organisationen
Herstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Großhandel mit Textilien
Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen