Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 206167
Vorher
Drachenfelssee 933. V V GmbHNORDMEYER SMAG Drilling Technologies GmbHNORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH
Eingetragen
17.1.2013
Branche
Herstellung von BergwerksmaschinenHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Die Entwicklung, Konzeptionierung und Herstellung von Bohranlagen der DSB-Baureihe, der Handel mit Werkzeugen und Ersatzteilen (insbesondere Brunnenbohrgeräten und ähnlichen Geräten), die technische und geologische Beratung, die Vermittlung oder Vornahme von Service- und Reparaturdienstleistungen sowie die Schulung und Unterweisung von Käufern dieser Produkte in der ordnungsgemäßen Anwendung bzw. Nutzung dieser Produkte. Die Entwicklung, Konstruktion, Produktion und Handel von Spezialfahrzeugen und Bohrgeräten, insbesondere für den Bergwerks- und Tunnelbereich sowie von entsprechenden Transportfahrzeugen für die Atomindustrie und speziellen Schwerlast- und Kompaktgabelstaplern für die Industrie und ähnliche Spezialanfertigungen sowie der Kundenund Ersatzteildienst dieser Produkte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Peter Brehmer
seit 19.5.2017
Prokura
Holger Siegesmund
seit 19.5.2017
Prokura
Jens Andreas
seit 21.11.2016
Geschäftsführer
Volker Herfurth
seit 21.11.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH

Salzgitter

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH (NSMD) entwickelt und fertigt Fahrzeuge für unterschiedliche Anwendungen und Industrien. Die Hauptkunden stammen aus dem Bereich des Bergbaues, des Brunnenbaus, der Geothermie, der Stahlindustrie sowie des öffentlichen Sektors. Zu den Hauptprodukten zählen Bohrwagen, Transport- und Stapelfahrzeuge, Transportfahrzeuge für den Stahlwerksbetrieb und Fahrzeuge für den Betrieb von Lagerstätten sowie Umschlagsgeräte für militärische Zwecke. Die Anpassung der Fahrzeuge wird jeweils kundenspezifisch durch die Konstruktion vorgenommen und an die Gegebenheiten der jeweiligen Anwendung adaptiert.

2. Forschung und Entwicklung

Die NSMD entwickelt permanent die verschiedenen Fahrzeugtypen weiter. Hierbei handelt es sich entweder um komplette Neuentwicklungen oder um die Weiterentwicklung von bereits existierenden Fahrzeugen. Ebenfalls unterliegen die meisten Fahrzeuge einer zwingenden Weiterentwicklung, z.B. durch gesetzliche Abgasnormen, die in das jeweilige Fahrzeug integriert werden müssen. Die Entwicklung eines Bohrgerätes für die Geothermie stand im Mittelpunkt der Entwicklungsarbeiten im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 0 (VJ TEUR 317) aktiviert. Die aktivierten Entwicklungskosten wurden in Höhe von TEUR 299 (VJ TEUR 292) planmäßig abgeschrieben.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Neben nachlaufenden Effekten aus der Coronapandemie hat sich auch der Ukrainekrieg im abgelaufenen Geschäftsjahr auf die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingen ausgewirkt. Insbesondere wirkt sich die weltweite Störung der Lieferketten und die Entwicklung von Rohstoff- und Energiepreisen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung aus. Auch die zur Bekämpfung der Inflation seitens der EZB durchgeführten Zinserhöhungen dämpfen die konjunkturelle Entwicklung.

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erwartete in seinem Jahresgutachten 2022/23 für das Jahr 2022 ein Wachstum von 1,7% und rechnete für 2023 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,2%. Die tatsächliche Entwicklung lag mit einem Wachstum im Jahr 2022 von 1,8% in Deutschland leicht über den seinerzeitigen Erwartungen. Aktuell rechnet der Sachverständigenrat für 2023 mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,4%. Für die Jahre 2024 wird eine Wachstumsrate von 0,7 % erwartet.

Der Ausblick für die weitere wirtschaftliche Entwicklung unterliegt einer erheblichen Unsicherheit, getrieben von der Preisentwicklung für Energie und Rohstoffe sowie einer kritischen gesamtwirtschaftlichen Prognose. Der weitere Verlauf und die Folgewirkungen des Ukraine-Krieges sowie des Israel-Gaza-Konflikts beinhalten weitere Unsicherheiten.

2. Geschäftsverlauf

Im abgelaufenen Geschäftsjahr entwickelte sich der Geschäftsverlauf hinsichtlich der operativen Geschäftstätigkeit im Rahmen unserer Erwartungen:

Der zu Beginn des Geschäftsjahres vorhandene Auftragsbestand wurde durch Auslieferungen plangemäß abgearbeitet und abgerechnet. Die Umsätze aus Ersatzteilverkäufen übertrafen die Planungen. Der Auftragseingang lag über den Erwartungen.

Die Versorgung im Bereich der Rohstoffe konnten wir trotz der Nachwirkungen durch die Corona-Pandemie sowie des Ukraine-Krieges verursachte Lieferkettenproblematik jederzeit sicherstellen.

3. Darstellung der Lage

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH steuert das operative Geschäft insbesondere anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse, EBITDA sowie Auftragseingang sowie des nicht-finanziellen Leistungsindikators der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl.

Die Mitarbeiterzahl ist zum Stichtag gegenüber dem Vorjahr von 107 (davon sechs Auszubildende) auf 113 (davon acht Auszubildende) gestiegen.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr von EUR 27,9 Mio. auf EUR 30,1 Mio. gestiegen. Unser Umsatzziel wurde damit deutlich übererfüllt, da die Zusammenarbeit mit Zulieferern von größeren Komponenten optimiert werden konnte. Die Leistung des Unternehmens, bestehend aus Umsatzerlösen und Materialaufwendungen hat sich unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen und aktivierter Eigenleitungen im Vergleich zum Vorjahr von EUR 28,0 Mio. auf EUR 33,0 Mio. weiter gesteigert.

Aufgrund des Leistungsanstiegs hat sich der Rohertrag (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung abzüglich Materialaufwand) gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,6 Mio. auf EUR 12,3 Mio. verbessert. Die Muttergesellschaft hat im Berichtsjahr auf Teile ihrer Forderungen in Höhe von EUR 2,0 Mio. in Form eines Ertragszuschusses verzichtet, was zu einer erheblichen Ergebnisverbesserung beigetragen hat. Einer Steigerung der Personalaufwendungen um EUR 0,8 Mio. sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um EUR 0,7 Mio. standen um EUR 0,3 Mio. geringere Aktivierungen von Entwicklungskosten gegenüber, so dass sich insgesamt eine Verbesserung des EBITDA von EUR 1,1 Mio. auf EUR 2,7 Mio. ergibt, das ebenfalls deutlich über unseren Planerwartungen liegt.

Finanzlage

Wir führen ausschließlich Guthabenkonten bei Banken. Unsere Muttergesellschaft stellt uns die bisher von Kreditinstituten bereitgestellten Mittel als Darlehen zur Verfügung.

Das Jahresergebnis von EUR 1,3 Mio. führt zusammen mit den Abschreibungen in Höhe von EUR 0,4 Mio. zu einem positiven Brutto-Cashflow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen) von EUR 1,7 Mio. (Vj. EUR 0,8 Mio.).

Der Anstieg der Vorräte um EUR 0,6 Mio. sowie die Verringerung der Verbindlichkeiten, vor allem im Intercompany-Bereich um EUR 3,7 Mio., führen zu einer erheblichen Mittelbindung bzw. Mittelabflüssen, die durch leicht gesunkene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von EUR 0,8 Mio. nur teilweise kompensiert werden konnte. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist insgesamt mit EUR -0,8 Mio. negativ.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich im Berichtsjahr auf EUR 1,8 Mio. und resultiert vor allem aus der Tilgung eines Intercompany-Darlehns von EUR 1,9 Mio.

Zinszahlungen von EUR 0,3 Mio. führen zu einem negativen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von EUR 0,3 Mio.

Zum Bilanzstichtag haben sich die liquiden Mittel von EUR 0,2 Mio. auf EUR 0,9 Mio. erhöht.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr von EUR 17,4 Mio. auf EUR 15,2 Mio. gesunken. Der Rückgang entfällt auf der Aktivseite mit tilgungsbedingt um EUR 1,9 Mio. gesunkene Intercompany-Forderungen sowie um EUR 0,5 Mio. geringere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände, denen um EUR 0,6 Mio. gestiegene Vorräte gegenüberstehen. Des Weiteren wurden EUR 0,7 Mio. aktive latente Steuern auf Verlustvorträge verbraucht. Die Reduzierung der Passivseite resultiert vor allem aus um EUR 3,7 Mio. verringerte Intercompany-Verbindlichkeiten, denen um EUR 0,5 Mio. höhere Rückstellungen und ein ergebnisbedingt um EUR 1,3 Mio. höheres Eigenkapital gegenübersteht. Damit erhöht sich auch die Eigenkapitalquote von 4% im Vorjahr auf nunmehr 12% der Bilanzsumme.

C. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Absatzrisiko

Durch die gestiegenen Zinsen und die daraus resultierenden negativen Auswirkungen auf die Baubranche kann es zu einem reduzierten Auftragseingang kommen.

Beschaffungsrisiko

Ein potenzielles Risiko für unser Ergebnis sind die Bezugspreise für Energie, Rohstoffe und Zukaufteile sowie deren Verfügbarkeit auf den Rohstoffmärkten sowie Abhängigkeiten von bestimmten Zulieferern. Sofern möglich wird eine Mehrlieferantenstrategie verfolgt, um Lieferengpässe zu vermeiden.

Der Ukraine-Krieg und der Israel-Gaza-Konflikt können weiterhin erhebliche Auswirkungen sowohl auf die Funktionsfähigkeit der Lieferketten und die Rohstoff- und Frachtkosten entfalten und unser Beschaffungsrisiko verstärken.

Rohstoffpreise haben mittelfristig Einfluss auf unsere Produktkosten, allerdings ist z.B. der Anteil von Stahlanteilen an den gesamten Produktionskosten gering. Aufgrund unserer Lieferzeiten zwischen 9 und 21 Monaten für Fahrzeuge wurden die Komponenten und Baugruppen für die Fahrzeuge, die aktuell montiert und geliefert werden, bereits vor ca. 6-9 Monaten zu fixen Konditionen bestellt. Insoweit wurde das Beschaffungsrisiko reduziert, da keine Preisanpassungen an der Stelle erfolgen. Für Neufahrzeuge wird mit aktuellen Preisen kalkuliert.

Die Gesellschaft finanziert sich über Erhaltene Anzahlungen, Lieferantenkredite, Darlehen des Mutterunternehmens sowie Eigenkapital. Mit Datum vom 23.11.2023 hat unsere Muttergesellschaft einen Vertrag über den Verkauf ihrer sämtlichen Geschäftsanteile an unserem Unternehmen unterzeichnet (Signing). Wir erwarten den Eintritt der Vollzugsbedingungen (u.a. Zustimmung der Hauptversammlung der SMAG, Kartellfrei-gabe) und damit den Vollzug des Vertrages (Closing) bis zum Ende des Kalenderjahres 2023. Im Zuge des Gesellschafterwechsels wird unsere bisherige Muttergesellschaft keine Sicherheiten zu unseren Gunsten mehr bereitstellen. Unsere Finanzierung wird in diesem Zusammenhang neu strukturiert. Entsprechende Regelungen sind Gegenstand des Kaufvertrages.

Liquiditätsrisiken können dazu führen, dass die Gesellschaft möglicherweise nicht in der Lage ist, eingegangene finanzielle Verpflichtungen aus dem operativen Geschäft zu erfüllen. Die Liquiditätssicherung ist deshalb fester Bestandteil der laufenden Liquiditätssteuerung. Hierfür besteht ein Berichtssystem, aus dem der aktuelle und zukünftige Liquiditätsbedarf mittel- und kurzfristig ersichtlich wird. Unsere wichtigste Liquiditätsquelle ist unsere operative Geschäftstätigkeit und die daraus resultierenden Einzahlungen. Wir fakturieren unsere Leistungen in Euro. Unsere Beschaffung erfolgt eben-falls in Euro, wodurch unserer Währungsrisiken begrenzt sind und entsprechend keine Kurssicherungen erfolgen.

Im Rahmen des Liquiditätsmanagements werden die Zahlungsströme aus dem operativen Geschäft und aus Finanzgeschäften in einer rollierenden Planung erfasst. Die entstehenden Liquiditätsbedarfe decken wir aus bestehenden Guthaben und erhaltenen Anzahlungen. Ausfallrisiken begegnen wir mit einem aktiven Forderungsmanagement.

2. Chancenbericht

Ein wesentlicher Teil der Umsätze von NSMD wird mit dem Sektor Bergbau & Rohstoffgewinnung, besonders Kali- und Salzprodukte generiert. Die weltweit steigende Nachfrage nach Düngemitteln sichert unseren Kunden eine stabile Absatzsituation. Unsere Bergbaukunden tätigen derzeit umfangreiche Ersatzinvestitionen, die unseren Auftragsbestand über das Geschäftsjahr 2023/2024 hinaus deutlich stützen. Darüber hinaus besteht aufgrund der aktuellen Ukraine-Konfliktsituation die Chance, dass es zu einer für unsere Kunden positiven Verschiebung der Nachfrage in der Düngemittelindustrie kommt, da ein Rückgang der Importe aus Russland und Belarus erwartet wird. Entsprechend steigt der Bedarf unseres Kunden hinsichtlich der Ertüchtigung und des Ausbaus seines eigenen Maschinenbestands.

Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2023/24 erwarten wir aufgrund der guten Auftragseingänge im vergangenen Geschäftsjahr einen moderaten Umsatzanstieg. Bei einer nur leichten Erhöhung der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl führen insbesondere die jüngsten Tarifabschlüsse zu einem moderaten Anstieg der Personalaufwendungen. Trotz steigender sonstiger betrieblicher Aufwendungen erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr ein moderat steigendes EBITDA. Bei den Auftragseingängen planen wir mit einem leichten Rückgang.

Hinweis auf Unsicherheiten im Ausblick

Die zuvor beschriebenen zukunftsgerichteten Aussagen und Informationen beruhen auf unseren heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen insbesondere vor dem Hintergrund einer nicht absehbaren Entwicklung des Ukraine-Krieges und des Israel-Gaza-Konflikts eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb unseres Einflussbereichs liegen, beeinflussen unsere Geschäftsaktivitäten und deren Ergebnis. Diese Faktoren könnten dazu führen, dass die tatsächlichen Leistungen und Ergebnisse unserer Gesellschaft wesentlich von denjenigen abweichen, über die wir Aussagen in den zukunftsgerichteten Aussagen machen.

 

Salzgitter, den 29. Dezember 2023

Jens Andreas

Volker Herfurth

Bilanz zum 30. September 2023

Aktiva

30.9.2023 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 530.197,00 829
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.782,50 7
534.979,50 836
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 18.943,00 17
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 182.806,50 195
201.749,50 212
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 1.900
736.729,00 2.948
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.413.342,25 6.396
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 11.597.255,88 8.721
3. Geleistete Anzahlungen 519.782,49 142
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -11.493.297,82 -7.789
8.037.082,80 7.470
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.959.538,35 5.793
davon gegen Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis: EUR 888.087,4 (Vorjahr: TEUR 0)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 3
3. Sonstige Vermögensgegenstände 390.322,49 77
5.349.860,84 5.873
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 889.677,00 175
14.276.620,64 13.518
C. Rechnungsabgrenzungsposten 140.837,04 161
D. Aktive latente Steuern 24.674,34 770
15.178.861,02 17.397

Passiva

30.9.2023 Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 1.675.266,69 1.675
III. Verlustvortrag -1.072.287,48 -1.503
IV. Jahresüberschuss 1.255.566,05 431
1.883.545,26 628
B. Rückstellungen
Steuerrückstellungen 137.266,00 0
Sonstige Rückstellungen 1.578.523,20 1.199
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 20.954,43 29
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.589.571,82 1.619
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.657.961,02 13.361
4. Sonstige Verbindlichkeiten 120.520,18 288
- davon aus Steuern: EUR 71.498,93 (Vorjahr: TEUR 221)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 11.481,30 (Vorjahr: TEUR 11)
11.389.007,45 15.297
D. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 290,76 0
E. Passive latente Steuern 190.228,35 273
15.178.861,02 17.397

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

2022/23 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 30.075.716,39 27.858
2. Erhöhung/Verminderung (-) des Bestands an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen 2.876.154,08 -206
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 318
32.951.870,47 27.970
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.124.719,52 192
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 17.069.805,15 13.823
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.599.234,56 3.188
20.669.039,71 17.011
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.749.668,83 5.998
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.203.825,66 1.128
davon für Altersversorgung: EUR 27.083,63 (Vorjahr: TEUR 30)
7.953.494,49 7.126
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 369.708,35 347
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.712.381,96 2.971
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.820,31 67
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 2.800,00 (Vorjahr: TEUR 67)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 315.745,17 339
davon an verbundene Unternehmen: EUR 303.087,85 (Vorjahr: TEUR 190)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag/ Erträge aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 800.207,92 0
davon latente Steuern: EUR 662.941,92 (Vorjahr: TEUR 0)
12. Ergebnis nach Steuern 1.258.832,70 435
13. Sonstige Steuern 3.266,65 4
14. Jahresüberschuss 1.255.566,05 431

Amtsgericht Braunschweig HRB 206167

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Der vorliegende Abschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH ist zum Bilanzstichtag 30. September 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

Das Geschäftsjahr ist abweichend vom Kalenderjahr und umfasst den Zeitraum vom 01.10.2022 bis 30.09.2023.

II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

1. Allgemeine Angaben

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Werteverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig.

Dem Abschreibungsplan liegen überwiegend folgende geschätzte Nutzungsdauern zugrunde:

Technische Anlagen und Maschinen 2 - 13 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 - 10 Jahre

Vermögensgegenstände mit einem Wert unter EUR 250 werden sofort als Aufwand erfasst. Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Wert bis zu EUR 800 werden in dem Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens.

Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkten Fertigungslohn- und Materialkosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten, anteilige Verwaltungsgemeinkosten sowie den durch die Fertigung veranlassten Werteverzehr des Anlagevermögens.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. In Anbetracht der geplanten Veräußerung der Gesellschaft an einen Investor ist die Werthaltigkeit der aktiven Steuerlatenzen auf körperschaft- und gewerbesteuerliche Verlustvorträge nicht gegeben. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen.

Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen.

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 31,15 % zugrunde (15,83 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 15,32 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird.

III. Erläuterungen zu Bilanzposten

Entwicklung des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagengitter zu entnehmen.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr insgesamt TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 318). Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 318) aktiviert. Die aktivierten Entwicklungskosten wurden in Höhe von TEUR 299 (Vorjahr: TEUR 290) planmäßig abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Latente Steuern

Die Veränderung der aktiven und passiven latenten Steuern stellt sich wie folgt dar:

Latente Steuern
Aktive Passive
TEUR TEUR
Stand am 1. Oktober 770 273
Stand am 30. September 25 190
Veränderung -745 -83

Die Veränderung der aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 745 lässt sich im Wesentlichen auf die Auflösung der Steuerlatenzen auf ertragsteuerliche Verlustvorträge zurückführen.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt wie im Vorjahr TEUR 25.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten solche für:

30.09.2023 30.09.2022
TEUR TEUR
Personalrückstellungen 937 691
Gewährleistungen 298 275
ausstehende Rechnungen 286 183
Sonstige 58 51
1.579 1.199

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Erfüllungsbetrag der Schulden TEUR 81
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte TEUR 81

Der Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte wurde in Höhe der Rückkaufwerte der betreffenden Rückdeckungsversicherungen der Ansprüche ermittelt. Diese Anschaffungskosten der Ansprüche betrugen TEUR 81. Zinsaufwendungen und -erträge wurden in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2) verrechnet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Darlehen in Höhe von TEUR 8.351 (Vorjahr: TEUR 12.401) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.307 (Vorjahr: TEUR 960). Von den Verbindlichkeiten entfallen TEUR 9.658 (Vorjahr: TEUR 13.359) auf Gesellschafter.

Die Zusammensetzung sowie die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in Anlage 2 zum Anhang dargestellt.

IV. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2022/2023:

Jens Andreas, Dipl. Kfm., Burgdorf, Finanzen & Verwaltung

Volker Herfurth, Magdeburg, Projekte & Vertrieb

Die nach § 285 Nr. 9 HGB verlangten Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführer sind nach § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Ausschüttungsgesperrte Beträge i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB

Zum Abschlussstichtag unterliegen der Ausschüttungssperre:

EUR EUR
Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 530.197
abzüglich passiver latenter Steuern -190.228
zuzüglich aktiver latenter Steuern 24.674
Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge 364.643

Beschäftigte Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden durchschnittlich 104 Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) (Vorjahr: 101) beschäftigt. Per 30.09.2023 wurden 105 Arbeitnehmer (Vorjahr: 101) und 8 Auszubildende (Vorjahr: 7) beschäftigt. Hiervon sind 38 dem Gehaltsbereich und 67 dem Lohnbereich zuzuordnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, bestehen in Höhe von TEUR 13.824 für Bestellobligos (Vorjahr: TEUR 6.499). Aus Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 153 (Vorjahr: TEUR 127). Mit verbundenen Unternehmen bestehen unbefristete Miet- und Serviceverträge mit einer jährlichen Pacht in Höhe von TEUR 209 (Vorjahr: TEUR 186) und einer jährlichen Umlage in Höhe von TEUR 1.227 (Vorjahr: TEUR 600).

Außergewöhnliche Erträge sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 2.000 (Vj.: TEUR 0) enthalten und entfallen auf einen Darlehensverzicht der Gesellschafterin.

Finanzierung und Sicherheiten

Die Salzgitter Maschinenbau AG haftet mit der PEINER SMAG Lifting Technologies GmbH, der NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH, der SMAG Mobile Antenna Masts GmbH aufgrund des Rahmenkreditvertrags vom 7. Februar 2018 gesamtschuldnerisch für eine Konsortialfinanzierung, die durch die Gesellschaften in Form von Kontokorrent, Tilgungs- oder endfällige Darlehen oder als Bankavale in Anspruch genommen werden konnte. Die Konsortialfinanzierung wurde durch die Gewährung umfangreicher Sicherheiten in Form von Globalzession von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Warenkreditversicherungen alle Kunden, Raumsicherungsübereignung des beweglichen Anlagevermögens und des Warenlagers sowie Grundschulden besichert. Die Konsortialfinanzierung war bis zum 30. September 2022 befristet. Die Rückführung der gewährten Darlehen und Kontokorrente wurde fristgerecht vorgenommen. Die Avallinien wurden fortgeführt und sind bis zum 31. Dezember 2023 befristet. Eine Freigabe der Sicherheiten ist noch nicht erfolgt.

Des Weiteren bestehen zwei Tilgungsdarlehen bei der SMAG über ursprünglich EUR 10,0 Mio. (zum 30. September 2023 valutierend mit EUR 4,1 Mio.) aus dem Corona-Hilfsprogramm der KfW Bankengruppe Kreditanstalt für Wiederaufbau, zu denen die NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH die Mithaft übernommen hat. Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit in Anspruch genommen zu werden aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Nachtragsbericht

Am 23. November 2023 hat die Salzgitter Maschinenbau AG mit einem Investor einen Anteilskaufvertrag geschlossen, der die Veräußerung sämtlicher Anteile an der NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH vorsieht. Dem Anteilskaufvertrag ist die Einbringung von Grund und Boden durch die SMAG in die NSMD gegen Erhöhung deren Kapitalrücklage vorgeschaltet. Darüber hinaus bewirkt der Anteilskaufvertrag eine Ablösung der bestehenden Avale zum Ende der Konsortialfinanzierung spätestens zum 31. Dezember 2023 und eine Entlassung aus der entsprechenden Mithaft zur Konsortialfinanzierung. Es ist nicht auszuschließen, dass im Rahmen der Neufinanzierung die Gesellschaften einer erneuten Mithaft unterworfen werden.

Gesellschafter und Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290ff. HGB in den Konzernabschluss der Salzgitter Maschinenbau AG mit Sitz in Salzgitter, die den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Salzgitter Maschinenbau AG ist dem Betreiber des Unternehmensregisters zu übermitteln und im Unternehmensregister bekannt zu machen.

 

Salzgitter, den 29. Dezember 2023

NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH

Jens Andreas

Volker Herfurth

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/23

Bruttobuchwerte
Stand am 1.10.2022 Zugänge Abgänge Stand am 30.9.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.873.173,67 0,00 0,00 1.873.173,67
3. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.866.016,64 0,00 0,00 1.866.016,64
3.739.190,31 0,00 0,00 3.739.190,31
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 102.260,53 6.000,00 0,00 108.260,53
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 769.970,89 88.140,85 57.198,87 800.912,87
872.231,42 94.140,85 57.198,87 909.173,40
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.900.000,00 0,00 1.900.000,00 0,00
6.511.421,73 94.140,85 1.957.198,87 4.648.363,71
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.10.2022 Zugänge Abgänge Stand am 30.9.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.044.310,67 298.666,00 0,00 1.342.976,67
3. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.859.034,14 2.200,00 0,00 1.861.234,14
2.903.344,81 300.866,00 0,00 3.204.210,81
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 85.407,53 3.910,00 0,00 89.317,53
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 574.712,89 64.932,35 21.538,87 618.106,37
660.120,42 68.842,35 21.538,87 707.423,90
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.563.465,23 369.708,35 21.538,87 3.911.634,71
Nettobuchwerte
Stand am 30.9.2023 Vorjahr
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 530.197,00 829
3. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.782,50 7
534.979,50 836
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 18.943,00 17
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 182.806,50 195
201.749,50 212
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 1.900
736.729,00 2.948

Zusammensetzung der Verbindlichkeiten zum 30. September 2023

30. September 2023 insgesamt unter 1 Jahr davon 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 21 21 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.590 1.590 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.658 4.595 5.063 0
Sonstige Verbindlichkeiten 121 121 0 0
11.389 6.326 5.063 0

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH, Salzgitter

Wir haben den NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH, Salzgitter, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH, Salzgitter, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 29. Dezember 2023

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heiko Engelhardt, Wirtschaftsprüfer

Jan-Christian Wilhelms, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

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