Arbeiterstube GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Brehmer seit 19.5.2017 | Prokura |
Holger Siegesmund seit 19.5.2017 | Prokura |
Jens Andreas seit 21.11.2016 | Geschäftsführer |
Volker Herfurth seit 21.11.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbHSalzgitterJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023A. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH (NSMD) entwickelt und fertigt Fahrzeuge für unterschiedliche Anwendungen und Industrien. Die Hauptkunden stammen aus dem Bereich des Bergbaues, des Brunnenbaus, der Geothermie, der Stahlindustrie sowie des öffentlichen Sektors. Zu den Hauptprodukten zählen Bohrwagen, Transport- und Stapelfahrzeuge, Transportfahrzeuge für den Stahlwerksbetrieb und Fahrzeuge für den Betrieb von Lagerstätten sowie Umschlagsgeräte für militärische Zwecke. Die Anpassung der Fahrzeuge wird jeweils kundenspezifisch durch die Konstruktion vorgenommen und an die Gegebenheiten der jeweiligen Anwendung adaptiert. 2. Forschung und Entwicklung Die NSMD entwickelt permanent die verschiedenen Fahrzeugtypen weiter. Hierbei handelt es sich entweder um komplette Neuentwicklungen oder um die Weiterentwicklung von bereits existierenden Fahrzeugen. Ebenfalls unterliegen die meisten Fahrzeuge einer zwingenden Weiterentwicklung, z.B. durch gesetzliche Abgasnormen, die in das jeweilige Fahrzeug integriert werden müssen. Die Entwicklung eines Bohrgerätes für die Geothermie stand im Mittelpunkt der Entwicklungsarbeiten im abgelaufenen Geschäftsjahr. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 0 (VJ TEUR 317) aktiviert. Die aktivierten Entwicklungskosten wurden in Höhe von TEUR 299 (VJ TEUR 292) planmäßig abgeschrieben. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Neben nachlaufenden Effekten aus der Coronapandemie hat sich auch der Ukrainekrieg im abgelaufenen Geschäftsjahr auf die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingen ausgewirkt. Insbesondere wirkt sich die weltweite Störung der Lieferketten und die Entwicklung von Rohstoff- und Energiepreisen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung aus. Auch die zur Bekämpfung der Inflation seitens der EZB durchgeführten Zinserhöhungen dämpfen die konjunkturelle Entwicklung. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erwartete in seinem Jahresgutachten 2022/23 für das Jahr 2022 ein Wachstum von 1,7% und rechnete für 2023 mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,2%. Die tatsächliche Entwicklung lag mit einem Wachstum im Jahr 2022 von 1,8% in Deutschland leicht über den seinerzeitigen Erwartungen. Aktuell rechnet der Sachverständigenrat für 2023 mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,4%. Für die Jahre 2024 wird eine Wachstumsrate von 0,7 % erwartet. Der Ausblick für die weitere wirtschaftliche Entwicklung unterliegt einer erheblichen Unsicherheit, getrieben von der Preisentwicklung für Energie und Rohstoffe sowie einer kritischen gesamtwirtschaftlichen Prognose. Der weitere Verlauf und die Folgewirkungen des Ukraine-Krieges sowie des Israel-Gaza-Konflikts beinhalten weitere Unsicherheiten. 2. Geschäftsverlauf Im abgelaufenen Geschäftsjahr entwickelte sich der Geschäftsverlauf hinsichtlich der operativen Geschäftstätigkeit im Rahmen unserer Erwartungen: Der zu Beginn des Geschäftsjahres vorhandene Auftragsbestand wurde durch Auslieferungen plangemäß abgearbeitet und abgerechnet. Die Umsätze aus Ersatzteilverkäufen übertrafen die Planungen. Der Auftragseingang lag über den Erwartungen. Die Versorgung im Bereich der Rohstoffe konnten wir trotz der Nachwirkungen durch die Corona-Pandemie sowie des Ukraine-Krieges verursachte Lieferkettenproblematik jederzeit sicherstellen. 3. Darstellung der Lage Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH steuert das operative Geschäft insbesondere anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse, EBITDA sowie Auftragseingang sowie des nicht-finanziellen Leistungsindikators der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl. Die Mitarbeiterzahl ist zum Stichtag gegenüber dem Vorjahr von 107 (davon sechs Auszubildende) auf 113 (davon acht Auszubildende) gestiegen. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr von EUR 27,9 Mio. auf EUR 30,1 Mio. gestiegen. Unser Umsatzziel wurde damit deutlich übererfüllt, da die Zusammenarbeit mit Zulieferern von größeren Komponenten optimiert werden konnte. Die Leistung des Unternehmens, bestehend aus Umsatzerlösen und Materialaufwendungen hat sich unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen und aktivierter Eigenleitungen im Vergleich zum Vorjahr von EUR 28,0 Mio. auf EUR 33,0 Mio. weiter gesteigert. Aufgrund des Leistungsanstiegs hat sich der Rohertrag (Umsatzerlöse und Bestandsveränderung abzüglich Materialaufwand) gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,6 Mio. auf EUR 12,3 Mio. verbessert. Die Muttergesellschaft hat im Berichtsjahr auf Teile ihrer Forderungen in Höhe von EUR 2,0 Mio. in Form eines Ertragszuschusses verzichtet, was zu einer erheblichen Ergebnisverbesserung beigetragen hat. Einer Steigerung der Personalaufwendungen um EUR 0,8 Mio. sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um EUR 0,7 Mio. standen um EUR 0,3 Mio. geringere Aktivierungen von Entwicklungskosten gegenüber, so dass sich insgesamt eine Verbesserung des EBITDA von EUR 1,1 Mio. auf EUR 2,7 Mio. ergibt, das ebenfalls deutlich über unseren Planerwartungen liegt. Finanzlage Wir führen ausschließlich Guthabenkonten bei Banken. Unsere Muttergesellschaft stellt uns die bisher von Kreditinstituten bereitgestellten Mittel als Darlehen zur Verfügung. Das Jahresergebnis von EUR 1,3 Mio. führt zusammen mit den Abschreibungen in Höhe von EUR 0,4 Mio. zu einem positiven Brutto-Cashflow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen) von EUR 1,7 Mio. (Vj. EUR 0,8 Mio.). Der Anstieg der Vorräte um EUR 0,6 Mio. sowie die Verringerung der Verbindlichkeiten, vor allem im Intercompany-Bereich um EUR 3,7 Mio., führen zu einer erheblichen Mittelbindung bzw. Mittelabflüssen, die durch leicht gesunkene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von EUR 0,8 Mio. nur teilweise kompensiert werden konnte. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist insgesamt mit EUR -0,8 Mio. negativ. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich im Berichtsjahr auf EUR 1,8 Mio. und resultiert vor allem aus der Tilgung eines Intercompany-Darlehns von EUR 1,9 Mio. Zinszahlungen von EUR 0,3 Mio. führen zu einem negativen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von EUR 0,3 Mio. Zum Bilanzstichtag haben sich die liquiden Mittel von EUR 0,2 Mio. auf EUR 0,9 Mio. erhöht. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr von EUR 17,4 Mio. auf EUR 15,2 Mio. gesunken. Der Rückgang entfällt auf der Aktivseite mit tilgungsbedingt um EUR 1,9 Mio. gesunkene Intercompany-Forderungen sowie um EUR 0,5 Mio. geringere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände, denen um EUR 0,6 Mio. gestiegene Vorräte gegenüberstehen. Des Weiteren wurden EUR 0,7 Mio. aktive latente Steuern auf Verlustvorträge verbraucht. Die Reduzierung der Passivseite resultiert vor allem aus um EUR 3,7 Mio. verringerte Intercompany-Verbindlichkeiten, denen um EUR 0,5 Mio. höhere Rückstellungen und ein ergebnisbedingt um EUR 1,3 Mio. höheres Eigenkapital gegenübersteht. Damit erhöht sich auch die Eigenkapitalquote von 4% im Vorjahr auf nunmehr 12% der Bilanzsumme. C. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Absatzrisiko Durch die gestiegenen Zinsen und die daraus resultierenden negativen Auswirkungen auf die Baubranche kann es zu einem reduzierten Auftragseingang kommen. Beschaffungsrisiko Ein potenzielles Risiko für unser Ergebnis sind die Bezugspreise für Energie, Rohstoffe und Zukaufteile sowie deren Verfügbarkeit auf den Rohstoffmärkten sowie Abhängigkeiten von bestimmten Zulieferern. Sofern möglich wird eine Mehrlieferantenstrategie verfolgt, um Lieferengpässe zu vermeiden. Der Ukraine-Krieg und der Israel-Gaza-Konflikt können weiterhin erhebliche Auswirkungen sowohl auf die Funktionsfähigkeit der Lieferketten und die Rohstoff- und Frachtkosten entfalten und unser Beschaffungsrisiko verstärken. Rohstoffpreise haben mittelfristig Einfluss auf unsere Produktkosten, allerdings ist z.B. der Anteil von Stahlanteilen an den gesamten Produktionskosten gering. Aufgrund unserer Lieferzeiten zwischen 9 und 21 Monaten für Fahrzeuge wurden die Komponenten und Baugruppen für die Fahrzeuge, die aktuell montiert und geliefert werden, bereits vor ca. 6-9 Monaten zu fixen Konditionen bestellt. Insoweit wurde das Beschaffungsrisiko reduziert, da keine Preisanpassungen an der Stelle erfolgen. Für Neufahrzeuge wird mit aktuellen Preisen kalkuliert. Die Gesellschaft finanziert sich über Erhaltene Anzahlungen, Lieferantenkredite, Darlehen des Mutterunternehmens sowie Eigenkapital. Mit Datum vom 23.11.2023 hat unsere Muttergesellschaft einen Vertrag über den Verkauf ihrer sämtlichen Geschäftsanteile an unserem Unternehmen unterzeichnet (Signing). Wir erwarten den Eintritt der Vollzugsbedingungen (u.a. Zustimmung der Hauptversammlung der SMAG, Kartellfrei-gabe) und damit den Vollzug des Vertrages (Closing) bis zum Ende des Kalenderjahres 2023. Im Zuge des Gesellschafterwechsels wird unsere bisherige Muttergesellschaft keine Sicherheiten zu unseren Gunsten mehr bereitstellen. Unsere Finanzierung wird in diesem Zusammenhang neu strukturiert. Entsprechende Regelungen sind Gegenstand des Kaufvertrages. Liquiditätsrisiken können dazu führen, dass die Gesellschaft möglicherweise nicht in der Lage ist, eingegangene finanzielle Verpflichtungen aus dem operativen Geschäft zu erfüllen. Die Liquiditätssicherung ist deshalb fester Bestandteil der laufenden Liquiditätssteuerung. Hierfür besteht ein Berichtssystem, aus dem der aktuelle und zukünftige Liquiditätsbedarf mittel- und kurzfristig ersichtlich wird. Unsere wichtigste Liquiditätsquelle ist unsere operative Geschäftstätigkeit und die daraus resultierenden Einzahlungen. Wir fakturieren unsere Leistungen in Euro. Unsere Beschaffung erfolgt eben-falls in Euro, wodurch unserer Währungsrisiken begrenzt sind und entsprechend keine Kurssicherungen erfolgen. Im Rahmen des Liquiditätsmanagements werden die Zahlungsströme aus dem operativen Geschäft und aus Finanzgeschäften in einer rollierenden Planung erfasst. Die entstehenden Liquiditätsbedarfe decken wir aus bestehenden Guthaben und erhaltenen Anzahlungen. Ausfallrisiken begegnen wir mit einem aktiven Forderungsmanagement. 2. Chancenbericht Ein wesentlicher Teil der Umsätze von NSMD wird mit dem Sektor Bergbau & Rohstoffgewinnung, besonders Kali- und Salzprodukte generiert. Die weltweit steigende Nachfrage nach Düngemitteln sichert unseren Kunden eine stabile Absatzsituation. Unsere Bergbaukunden tätigen derzeit umfangreiche Ersatzinvestitionen, die unseren Auftragsbestand über das Geschäftsjahr 2023/2024 hinaus deutlich stützen. Darüber hinaus besteht aufgrund der aktuellen Ukraine-Konfliktsituation die Chance, dass es zu einer für unsere Kunden positiven Verschiebung der Nachfrage in der Düngemittelindustrie kommt, da ein Rückgang der Importe aus Russland und Belarus erwartet wird. Entsprechend steigt der Bedarf unseres Kunden hinsichtlich der Ertüchtigung und des Ausbaus seines eigenen Maschinenbestands. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023/24 erwarten wir aufgrund der guten Auftragseingänge im vergangenen Geschäftsjahr einen moderaten Umsatzanstieg. Bei einer nur leichten Erhöhung der durchschnittlichen Arbeitnehmerzahl führen insbesondere die jüngsten Tarifabschlüsse zu einem moderaten Anstieg der Personalaufwendungen. Trotz steigender sonstiger betrieblicher Aufwendungen erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr ein moderat steigendes EBITDA. Bei den Auftragseingängen planen wir mit einem leichten Rückgang. Hinweis auf Unsicherheiten im Ausblick Die zuvor beschriebenen zukunftsgerichteten Aussagen und Informationen beruhen auf unseren heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Sie bergen insbesondere vor dem Hintergrund einer nicht absehbaren Entwicklung des Ukraine-Krieges und des Israel-Gaza-Konflikts eine Reihe von Risiken und Ungewissheiten. Eine Vielzahl von Faktoren, von denen zahlreiche außerhalb unseres Einflussbereichs liegen, beeinflussen unsere Geschäftsaktivitäten und deren Ergebnis. Diese Faktoren könnten dazu führen, dass die tatsächlichen Leistungen und Ergebnisse unserer Gesellschaft wesentlich von denjenigen abweichen, über die wir Aussagen in den zukunftsgerichteten Aussagen machen.
Salzgitter, den 29. Dezember 2023 Jens Andreas Volker Herfurth Bilanz zum 30. September 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023
Amtsgericht Braunschweig HRB 206167Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023I. ALLGEMEINE ANGABEN Der vorliegende Abschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH ist zum Bilanzstichtag 30. September 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. Das Geschäftsjahr ist abweichend vom Kalenderjahr und umfasst den Zeitraum vom 01.10.2022 bis 30.09.2023. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden 1. Allgemeine Angaben Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. 2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Werteverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Dem Abschreibungsplan liegen überwiegend folgende geschätzte Nutzungsdauern zugrunde:
Vermögensgegenstände mit einem Wert unter EUR 250 werden sofort als Aufwand erfasst. Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Wert bis zu EUR 800 werden in dem Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkten Fertigungslohn- und Materialkosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten, anteilige Verwaltungsgemeinkosten sowie den durch die Fertigung veranlassten Werteverzehr des Anlagevermögens. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. In Anbetracht der geplanten Veräußerung der Gesellschaft an einen Investor ist die Werthaltigkeit der aktiven Steuerlatenzen auf körperschaft- und gewerbesteuerliche Verlustvorträge nicht gegeben. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 31,15 % zugrunde (15,83 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 15,32 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. III. Erläuterungen zu Bilanzposten Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagengitter zu entnehmen. Die Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen im Geschäftsjahr insgesamt TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 318). Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 318) aktiviert. Die aktivierten Entwicklungskosten wurden in Höhe von TEUR 299 (Vorjahr: TEUR 290) planmäßig abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Latente Steuern Die Veränderung der aktiven und passiven latenten Steuern stellt sich wie folgt dar:
Die Veränderung der aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 745 lässt sich im Wesentlichen auf die Auflösung der Steuerlatenzen auf ertragsteuerliche Verlustvorträge zurückführen. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt wie im Vorjahr TEUR 25. Die sonstigen Rückstellungen enthalten solche für:
Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Der Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte wurde in Höhe der Rückkaufwerte der betreffenden Rückdeckungsversicherungen der Ansprüche ermittelt. Diese Anschaffungskosten der Ansprüche betrugen TEUR 81. Zinsaufwendungen und -erträge wurden in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2) verrechnet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Darlehen in Höhe von TEUR 8.351 (Vorjahr: TEUR 12.401) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.307 (Vorjahr: TEUR 960). Von den Verbindlichkeiten entfallen TEUR 9.658 (Vorjahr: TEUR 13.359) auf Gesellschafter. Die Zusammensetzung sowie die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in Anlage 2 zum Anhang dargestellt. IV. Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2022/2023:
Die nach § 285 Nr. 9 HGB verlangten Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführer sind nach § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Ausschüttungsgesperrte Beträge i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB Zum Abschlussstichtag unterliegen der Ausschüttungssperre:
Beschäftigte Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden durchschnittlich 104 Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) (Vorjahr: 101) beschäftigt. Per 30.09.2023 wurden 105 Arbeitnehmer (Vorjahr: 101) und 8 Auszubildende (Vorjahr: 7) beschäftigt. Hiervon sind 38 dem Gehaltsbereich und 67 dem Lohnbereich zuzuordnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, bestehen in Höhe von TEUR 13.824 für Bestellobligos (Vorjahr: TEUR 6.499). Aus Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 153 (Vorjahr: TEUR 127). Mit verbundenen Unternehmen bestehen unbefristete Miet- und Serviceverträge mit einer jährlichen Pacht in Höhe von TEUR 209 (Vorjahr: TEUR 186) und einer jährlichen Umlage in Höhe von TEUR 1.227 (Vorjahr: TEUR 600). Außergewöhnliche Erträge sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 2.000 (Vj.: TEUR 0) enthalten und entfallen auf einen Darlehensverzicht der Gesellschafterin. Finanzierung und Sicherheiten Die Salzgitter Maschinenbau AG haftet mit der PEINER SMAG Lifting Technologies GmbH, der NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH, der SMAG Mobile Antenna Masts GmbH aufgrund des Rahmenkreditvertrags vom 7. Februar 2018 gesamtschuldnerisch für eine Konsortialfinanzierung, die durch die Gesellschaften in Form von Kontokorrent, Tilgungs- oder endfällige Darlehen oder als Bankavale in Anspruch genommen werden konnte. Die Konsortialfinanzierung wurde durch die Gewährung umfangreicher Sicherheiten in Form von Globalzession von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Warenkreditversicherungen alle Kunden, Raumsicherungsübereignung des beweglichen Anlagevermögens und des Warenlagers sowie Grundschulden besichert. Die Konsortialfinanzierung war bis zum 30. September 2022 befristet. Die Rückführung der gewährten Darlehen und Kontokorrente wurde fristgerecht vorgenommen. Die Avallinien wurden fortgeführt und sind bis zum 31. Dezember 2023 befristet. Eine Freigabe der Sicherheiten ist noch nicht erfolgt. Des Weiteren bestehen zwei Tilgungsdarlehen bei der SMAG über ursprünglich EUR 10,0 Mio. (zum 30. September 2023 valutierend mit EUR 4,1 Mio.) aus dem Corona-Hilfsprogramm der KfW Bankengruppe Kreditanstalt für Wiederaufbau, zu denen die NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH die Mithaft übernommen hat. Wir schätzen die Wahrscheinlichkeit in Anspruch genommen zu werden aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Nachtragsbericht Am 23. November 2023 hat die Salzgitter Maschinenbau AG mit einem Investor einen Anteilskaufvertrag geschlossen, der die Veräußerung sämtlicher Anteile an der NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH vorsieht. Dem Anteilskaufvertrag ist die Einbringung von Grund und Boden durch die SMAG in die NSMD gegen Erhöhung deren Kapitalrücklage vorgeschaltet. Darüber hinaus bewirkt der Anteilskaufvertrag eine Ablösung der bestehenden Avale zum Ende der Konsortialfinanzierung spätestens zum 31. Dezember 2023 und eine Entlassung aus der entsprechenden Mithaft zur Konsortialfinanzierung. Es ist nicht auszuschließen, dass im Rahmen der Neufinanzierung die Gesellschaften einer erneuten Mithaft unterworfen werden. Gesellschafter und Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290ff. HGB in den Konzernabschluss der Salzgitter Maschinenbau AG mit Sitz in Salzgitter, die den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Salzgitter Maschinenbau AG ist dem Betreiber des Unternehmensregisters zu übermitteln und im Unternehmensregister bekannt zu machen.
Salzgitter, den 29. Dezember 2023 NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH Jens Andreas Volker Herfurth Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/23
Zusammensetzung der Verbindlichkeiten zum 30. September 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH, Salzgitter Wir haben den NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH, Salzgitter, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NORDMEYER SMAG Mining & Drilling Technologies GmbH, Salzgitter, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 29. Dezember 2023 Deloitte
GmbH
Heiko Engelhardt, Wirtschaftsprüfer Jan-Christian Wilhelms, Wirtschaftsprüfer |
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