Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 472298
Vorher
MediCIin Pflege GmbH
Eingetragen
8.3.2004
Branche
Sonstige vollstationäre PflegeeinrichtungenAmbulante PflegediensteSonstige teilstationäre Pflegeeinrichtungen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von ambulanten Pflegeeinrichtungen (Pflegedienste) oder von stationären Pflegeeinrichtungen (Pflegeheime), in denen Pflegebedürftige zur vollständigen oder teilstationären Pflege oder zur Kurzzeitpflege aufgenommen werden. Gegenstand des Unternehmens ist weiterhin die Versorgung mit häuslicher Krankenpflege gemäß § 132a SGB V. Gegenstand des Unternehmens ist des Weiteren die Errichtung, der Betrieb und die Verwaltung von Hotels.

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Piefke
seit 31.10.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
500.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

MediClin Pflege GmbH

Offenburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

MediClin Pflege GmbH, Offenburg

Grundlagen des Unternehmens

Die MediClin Pflege GmbH (im Folgenden auch "Gesellschaft") betreibt an bislang sieben Standorten Pflegeeinrichtungen mit insgesamt 430 Plätzen. In unseren Pflegeeinrichtungen bieten wir vollstationäre Pflege, Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege an. An einem Standort - in Horn Bad Meinberg - betreibt die Gesellschaft außerdem einen ambulanten Pflegedienst. Die Pflegeeinrichtungen befinden sich an den Standorten der MediClin Postakut-Einrichtungen und können somit deren Infrastruktur und sich aus Kooperationen bildende Synergien nutzen.

Das strategische Ziel der MediClin ist unverändert, eine sektorübergreifende integrierte medizinische Patientenversorgung anzubieten. Dies bedeutet, dass die einzelnen Sektoren - Akutmedizin, Rehabilitation und Pflege - innerhalb der MediClin effizient und patientenfreundlich miteinander verknüpft werden. Auf diesem Weg wird die Versorgung des Patienten "aus einer Hand" ermöglicht und "Versorgungsbrüche" zwischen den Sektoren durch integrierte Versorgungsketten auf regionaler und überregionaler Ebene vermieden. Ebenfalls bedeutet dies, dass viel Wert darauf gelegt wird, Akutmedizin, Rehabilitation und Pflege als sich komplettierende Leistungen anzusehen.

Die Zahl der Mitarbeiter der MediClin Pflege GmbH stieg im Berichtsjahr 2015 auf durchschnittlich 182,6 Vollzeitkräfte (Vorjahr: 174,5 Vollzeitkräfte), wovon 170,6 Vollzeitkräfte einschließlich Auszubildende (Vorjahr: 162,0 Vollzeitkräfte) dem pflegerischen Dienst (einschließlich Therapeuten) zuzurechnen sind.

Die MediClin Pflege GmbH ist mit Gesellschaftsvertrag vom 11. August 2009 alleinige Gesellschafterin der MVZ MediClin Bonn GmbH. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 100.000,00 Euro. Der Jahresüberschuss der Gesellschaft 2015 belief sich auf 3 Tsd. Euro, das Eigenkapital zum 31. Dezember 2015 betrug 140 Tsd. Euro.

Wirtschaftsbericht

a) Entwicklung der Branche "Pflegewirtschaft"

Seit 1999 wird von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder im zweijährigen Rhythmus die Pflegestatistik nach § 109 SGB XI erhoben. Laut der letzten im Januar 2015 vom statistischen Bundesamt (DESTATIS) veröffentlichten Pflegestatistik für das Jahr 2013[1] wurden in 2013 von den 2,6 Mio. Pflegebedürftigen 1,86 Mio. zu Hause und 0,76 Mio. in Pflegeeinrichtungen vollstationär betreut.

Im Vergleich 2013 mit 2011 hat die Nachfrage nach Leistungen der ambulanten Pflegedienste und der vollstationären Pflegeheime zugenommen: Die Anzahl der in Heimen vollstationär versorgten Pflegebedürftigen ist unterdurchschnittlich um 2,9 % (21.000) gestiegen; die Zahl der durch ambulante Dienste betreuten Pflegebedürftigen stieg um 6,9 % (40.000). Nach Angaben von DESTATIS gab es bundesweit im Dezember 2013 rund 13.000 nach SGB XI zugelassene voll- bzw. teilstationäre Pflegeheime. Die Mehrzahl der Heime (54 % bzw. 7.100) befand sich in freigemeinnütziger Trägerschaft (z. B. DIAKONIE oder CARITAS); der Anteil der Privaten betrug 41 % - er liegt somit niedriger als im ambulanten Bereich. Öffentliche Träger haben, wie im ambulanten Bereich, den geringsten Anteil (5 %). Bei jedem fünften Heim (19 %) war neben dem Pflegebereich auch ein Altenheim oder betreutes Wohnen organisatorisch angeschlossen. Im Schnitt betreute ein Pflegeheim 63 Pflegebedürftige. Im Mittel wurden in den privaten Heimen 56 Pflegebedürftige betreut; hingegen bei den freigemeinnützigen 67 Pflegebedürftige und den öffentlichen Heimen 77 Pflegebedürftige.

Rund 10.950 Heime boten vollstationäre Dauerpflege an. Auch hinsichtlich der Zahl der Plätze dominiert die Dauerpflege - von den insgesamt 903.000 Plätzen entfallen 848.000 (94 %) auf die vollstationäre Dauerpflege. Die meisten Plätze bei der Dauerpflege (529.000) befanden sich dabei in 1-Bett- Zimmern; 314.000 Plätze waren in 2-Bett-Zimmern. Das Platzangebot im Dauerpflegebereich war dabei zu 88 % mit Pflegebedürftigen mit Pflegestufe nach dem SGB XI ausgelastet. Vollstationäre Dauerpflege erhielten zum 15. Dezember 2013 insgesamt 743.000 Pflegebedürftige. In 2013 wurden erstmals die versorgten Personen ohne Pflegestufe, bei denen aber eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz vorlag einbezogen. Die Gruppe umfasst dabei 11.100 Personen in vollstationärer Dauerpflege. Bezieht man diese Personengruppe mit ein, liegt die Auslastung der vollstationären Dauerpflege bei 89 %. Kurzzeitpflege erhielten 21.000 Pflegebedürftige; Tagespflege 57.000; Von den insgesamt 822.000 in Heimen betreuten Pflegebedürftigen wies mehr als die Hälfte (59 % bzw. 486.000) eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz auf.

Die soziale Pflegeversicherung hat im Jahr 2014 bei Einnahmen von 25,91 Mrd. Euro und Gesamtausgaben von 25,45 Mrd. Euro einen Überschuss von 0,46 Mrd. Euro erzielt. Die liquiden Mittel am Jahrsende betrugen 6,6 Mrd. Euro.[2] Anfang 2015 erfolgte eine Beitragssatzanhebung von 0,3 Prozentpunkte auf 2,35 Prozent bzw. 2,60 % für Kinderlose. Somit sollen die mit dem Pflege- Neuausrichtungs-Gesetz in Kraft getretenen besseren Leistungen im ambulanten und stationären Bereich und der Versorgung demenziell erkrankter Menschen finanziert werden. Für die positive Entwicklung der Beitragseinnahmen tragen auch die noch immer gute Arbeitsmarktlage und die deutlichen Lohnsteigerungen im Jahr 2015 bei. Der Anstieg der Ausgaben spiegelt unter anderem das Inkrafttreten der dritten Stufe der Anhebung der Leistungsbeträge aus dem Pflege- Weiterentwicklungs-Gesetz wieder. Starke Ausgabenzuwächse im Bereich der zusätzlichen Betreuungsleistungen für Demenzkranke im ambulanten Bereich und im Bereich der Tages- und Nachtpflege zeigen, dass immer mehr Menschen von diesen verbesserten Leistungen profitieren.

Gegenüber anderen Teilbereichen der Gesundheitsbranche, ist der Pflegemarkt am stärksten gewachsen. Der professionelle Pflegemarkt, das sind stationäre Pflegeeinrichtungen und Sachleistungen der ambulanten Pflegedienste, zeigen dabei erhebliches Wachstumspotential. Bereits 2011 rangierte der stationäre Pflegemarkt im Sinne des Marktvolumens der Gesundheitsbranche an Platz vier, hinter Krankenhäusern, Arztpraxen und Apotheken.

Prognosen (laut Barmer GEK Pflegereport) gehen davon aus, dass bei einer Konstanz der alters- und geschlechtsspezifischen Pflegehäufigkeiten in den nächsten 20 Jahren die Zahl der Pflegebedürftigen sich bis 2030 bundesweit um etwa die Hälfte erhöhen wird. Diese Entwicklung wird einen wachsenden Bedarf an Pflege- und Betreuungskräften nach sich ziehen, wobei verschärfend hinzukommt, dass aufgrund der demografischen Alterung und dem damit verbundenen Rückgang der Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter nicht von einem steigenden Arbeitskräfteangebot in der Pflege ausgegangen werden kann. Die sich daraus ergebende "Versorgungslücke" zu schließen, wird eine der vornehmlichsten Aufgaben der künftigen Gesundheits- und Pflegepolitik sein.

Aufgrund der ab 01. Januar 2015 in Kraft getretenen "Zweiten Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Pflegebranche (Zweite Pflegearbeitsbedingungenverordnung - 2. PflegeArbbV)", wurde der Mindestlohn für Pflegekräfte erneut angehoben auf 9,40 € im Westen und 8,65 € im Osten. Weitere Erhöhungen erfolgen zum 01. Januar 2016 und 01. Januar 2017. Darüber hinaus wurde der Geltungsbereich mit Wirkung der 2. PflegeArbbV. mit Wirkung zum 01. Oktober 2015 auf Assistenzkräfte und Alltagsbegleiterinnen und Mitarbeitern des Betreuungsdienstes ausgeweitet. Die Verordnung zum Pflegemindestlohn ist bis zum 31. Oktober 2017 befristet und gilt für Unternehmen, die überwiegend ambulante, teilstationäre oder stationäre Pflegeleistungen erbringen.

Durch zwei Pflegestärkungsgesetze will das Bundesgesundheitsministerium in dieser Wahlperiode deutliche Verbesserungen in der pflegerischen Versorgung umsetzen. Durch das erste Pflegestärkungsgesetz wurden bereits seit dem 1. Januar 2015 die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen spürbar ausgeweitet und die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen erhöht. Zudem wurde ein Pflegevorsorgefonds eingerichtet.

Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz ab 01.01.2017 werden noch in dieser Wahlperiode der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff und ein neues Begutachtungsverfahren eingeführt. Die bisherige Unterscheidung zwischen Pflegebedürftigen mit körperlichen Einschränkungen und Demenzkranken soll dadurch wegfallen. Im Zentrum steht der individuelle Unterstützungsbedarf jedes Einzelnen. Dadurch wird die Pflegeversicherung auf eine neue Grundlage gestellt. Der Begriff der Pflegebedürftigkeit ist neu definiert worden. Die Sichtweise geht nun weit über die rein körperlichen Einschränkungen hinaus. Das Thema der Demenz bekommt einen festen Platz. Das PSG 2 bringt die Veränderung der 3 Pflegestufen in 5 Pflegegrade mit und ohne eingeschränkte Alltagskompetenzen.

b) Situation der MediClin Pflegeheime

Aufgrund der demografischen Entwicklung ist die Nachfrage nach vollstationären Pflegeheimplätzen nach wie vor sehr gut. Dies zeigt auch die sehr gute Auslastung der MediClin Pflegeheime im Jahr 2015. Die Herausforderung liegt weniger in der Nachfrage, vielmehr in der Personalsituation.

Das zur Versorgung erforderliche examinierte Pflegefachpersonal zu finden und zu halten ist ein wesentlicher Bestandteil zur Sicherung und zum Erhalt einer Pflegeeinrichtung.

Eine seit Jahren praktizierte wichtige Maßnahme gegen den Fachkräftemangel ist die Ausbildung von Altenpflegerinnen und Altenpflegern in den eigenen Heimen, was zum Teil zusätzliche Kosten verursacht. Einige Bundesländer praktizieren eine umlagefinanzierte Ausbildungsvergütung, bei der die Ausbildungskosten auf alle Pflegebedürftigen gleichmäßig verteilt werden. Dieses Verfahren wurde im Jahr 2012 auch in den Bundesländern Nordrhein Westfalen und im Saarland mit großem Erfolg eingeführt. Seit der Einführung der Ausbildungsumlage steigt die Zahl der Auszubildenden in der Altenpflege an. Bleibt zu erwarten, dass dies zumindest in diesen Ländern zu einer Entlastung in einigen Jahren führen wird. Leider haben Thüringen und Niedersachsen - Bundesländer, in denen auch MediClin Pflegeheime hat - dieses Finanzierungsmodell noch nicht aufgegriffen, sodass hier jedes Pflegeheim, das selbst ausbildet, gegenüber den Mitbewerberheimen einen Preisnachteil hinnehmen muss. Als letztes Mittel halfen in unseren Heimen individuelle Gespräche mit den Arbeitsagenturen, um Sonderzuschüsse für die Umschulung von Hilfskräften zu Pflegefachkräften zu ermöglichen. Die MediClin Pflege GmbH bildet derzeit insgesamt 19 Altenpflegeschülerinnen und Schüler aus. Die Anzahl der Altenpflegeschüler wird auch in den nächsten Jahren weiter wachsen.

Die Qualität in den Pflegeheimen wurde ständig weiterentwickelt, sodass vom MDK durchgeführte Regelprüfungen, wie im Vorjahr, in 6 Einrichtungen ein "sehr gut" und eine Einrichtung ein "gut" im Gesamtergebnis erreichten.

Seit 2015 wird in allen Pflegeeinrichtungen ein neues Abrechnungssystem und die EDV-gestützte Pflegedokumentation eingeführt. Das Abrechnungssystem ist bereits vollständig umgestellt. Die EDV-gestützte Pflegedokumentation wird bis Ende 2016 in allen Pflegeeinrichtungen umgesetzt.

In 2015 wurden die bestehenden Mietverträge und Dienstleistungsverträge mit Wirkung zum 01. Januar 2016 angepasst. Überwiegend besteht die Veränderung weg von belegungsabhängiger Verrechnung, hin zu leistungsbezogener Verrechnung.

Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft hat sich in diesem Jahr deutlich verbessert, wie die folgende Aufstellung zeigt:

2015 2014 Veränderung
Tsd. Euro % Tsd. Euro % Tsd. Euro %
Gesamtleistung 14.396 100,0 13.393 100,0 1.003 7,5
Personalaufwand -6.583 -45,7 -6.236 -46,6 -347 5,6
Materialaufwand -2.830 -19,7 -2.794 -20,9 -36 1,3
Steuern, Abgaben, Versicherungen -303 -2,1 -292 -2,2 -11 3,8
Mieten, Pacht, Leasing -2.797 -19,4 -2.730 -20,4 -67 2,5
Zwischenergebnis 1.883 13,1 1.341 10,0 542 40,4
Abschreibungen -42 -0,3 -26 -0,2 -16 61,5
Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung -25 -0,2 -27 -0,2 2 -7,4
Sonstige ordentliche und außerordentliche Aufwendungen -482 -3,3 -655 -4,9 173 -26,4
Zwischenergebnis 1.334 9,3 633 4,7 701 110,7
Zinsergebnis 52 0,4 54 0,4 -2 -3,7
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.386 9,6 687 5,1 699 101,7
Ertragsteuer -220 -1,5 -108 -0,8 -112 103,7
Jahresüberschuss 1.166 8,1 579 4,3 587 101,4

Dabei entwickelten sich die Umsatzerlöse wie folgt:

2015 2014 Veränderung
Tsd. Euro % Tsd. Euro % Tsd. Euro %
allgemeine Pflegeleistungen 7.773 55,0 7.404 56,5 369 5,0
Unterkunft und Verpflegung 3.153 22,3 2.991 22,8 162 5,4
Zusatzleistungen 602 4,3 390 3,0 212 54,4
gesonderte Berechnung von Investitionskosten 2.598 18,4 2.295 17,5 303 13,2
Sonstige Leistungen 2 0,0 28 0,2 -26 -92,9
Umsatzerlöse 14.128 100,0 13.108 100,0 1.020 7,8
Sonstige betriebliche Erträge 268   285   -17 -6,0
Gesamtleistung 14.396   13.393   1.003 7,5

Zum 31.12.2015 wurden 430 Betten (31.12.2014: 430 Betten) angeboten. Die Umsätze stiegen gegenüber dem Vorjahr um 1.020 Tsd. Euro auf 14.128 Tsd. Euro (Vorjahr: 13.108 Tsd. Euro). Dies entspricht einem Anstieg von 7,8 Prozent. Die Anzahl der Pflegetage ist leicht um 2.924 bzw. 2,0 % von 147.407 auf 150.331 gestiegen. Der durchschnittliche Erlös aus Pflegeleistungen errechnet sich in 2015 mit 93,97 Euro (Vorjahr: 88,92 Euro) je Berechnungstag.

Die Pflegetage entwickelten sich wie folgt:

2015 2014 Veränderung
Pflegestufe 0 4.990 7.233 -2.243 -31,0%
Pflegestufe I 60.456 58.684 1.772 3,0%
Pflegestufe II 57.871 56.329 1.542 2,7%
Pflegestufe III 19.771 17.980 1.791 10,0%
Pflegestufe IV 95 0 95 -
Kurzzeitpflege 7.148 7.181 -33 -0,5%
Gesamt 150.331 147.407 2.924 2,0 %

Während bei der Anzahl der Pflegetage der Pflegestufe 0 ein Rückgang von 2.243 Pflegetagen zu verzeichnen war, wurden diese durch Anstiege bei den restlichen Pflegestufen I, II und III mehr als ausgeglichen.

Insgesamt stellt sich die Verteilung der Pflegetage auf die Pflegestufen wie folgt dar:

2015 2014
Pflegestufe 0 3,3% 4,9%
Pflegestufe I 40,2% 39,8%
Pflegestufe II 38,5% 38,2%
Pflegestufe III 13,1% 12,2%
Pflegestufe IV 0,1% 0,0%
Kurzzeitpflege 4,8% 4,9%
  100,0% 100,0%

Die größten Anteile haben die Pflegestufe I und II. Auf sie entfallen mehr als 75 % der Pflegetage.

Die Auslastung ist, insgesamt betrachtet, von 92,7 % um 3,1 Prozentpunkte auf 95,8 % gestiegen, und hat somit wieder die Auslastung von 2013 erreicht. Sie liegt bei 5 Pflegeeinrichtungen bei über 95 %.

Auslastung 2015 2014
Pflegeeinrichtung I 99,6% 98,1%
Pflegeeinrichtung II 85,6% 66,2%
Pflegeeinrichtung III 98,7% 98,1%
Pflegeeinrichtung IV 98,4% 98,7%
Pflegeeinrichtung V 99,3% 89,3%
Pflegeeinrichtung VI 90,7% 97,0%
Pflegeeinrichtung VII 97,5% 96,2%
Gesamt 95,8% 92,7%

Der Personalaufwand im Berichtsjahr 2015 setzt sich aus Löhnen und Gehältern in Höhe von 5.505 Tsd. Euro (Vorjahr: 5.200 Tsd. Euro) sowie Aufwendungen für soziale Abgaben, Altersversorgung und sonstige Aufwendungen in Höhe von 1.078 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.035 Tsd. Euro) zusammen. Für die Inanspruchnahme von Leihkräften wurden mit 117 Tsd. Euro (Vorjahr: 239 Tsd. Euro) 122 Tsd. Euro weniger aufgewendet als im Vorjahr. Die Personalaufwandsquote (bezogen auf eigene Mitarbeiter) verbesserte sich, trotz gestiegener Personalaufwendungen aufgrund der stärker gestiegenen Umsatzerlöse, um einen Prozentpunkt auf nunmehr 46,6 % (Vorjahr: 47,6 %). Der durchschnittliche Personalaufwand je Vollzeitkraft lag bei 36,0 Tsd. Euro (Vorjahr: 35,7 Tsd. Euro) und damit um 0,8 % über dem Vorjahreswert. Für Fortbildungsmaßnahmen der Mitarbeiter wurden 32 Tsd. Euro (Vorjahr: 39 Tsd. Euro) investiert.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl nach Vollzeitkräften (inkl. Auszubildende und Geschäftsführer) stellt sich insgesamt wie folgt dar:

2015 2014 Veränderung
Pflegedienst 149,8 144,5 5,3
Therapeuten 20,8 17,5 3,3
pflegerischer Dienst 170,6 162,0 8,6
Wirtschafts- und Versorgungsdienst 1,8 1,7 0,1
Verwaltungsdienst 10,2 10,5 -0,3
Sonstiges Personal 0,0 0,3 -0,3
Nicht pflegerischer Dienst 12,0 12,5 -0,5
  182,6 174,5 8,1

In 2015 waren durchschnittlich 18 Auszubildende beschäftigt (Vorjahr: 19 Auszubildende).

Der Materialaufwand in Höhe von 2.830 Tsd. Euro (Vorjahr: 2.794 Tsd. Euro) stieg um 36 Tsd. Euro bzw. 1,3 %. Er betrifft im Wesentlichen mit 1.514 Tsd. Euro Cateringleistungen und mit 693 Tsd. Euro (Vorjahr: 2.568 Tsd. Euro) das von den jeweiligen Postakut-Einrichtungen an die Pflegeeinrichtungen weiterbelastetes Leistungspaket für die Erbringung von Gebäudereinigungs-, technischen und sonstigen Wirtschaftsleistungen. Im Vorjahr waren in diesen Leistungen auch die Cateringleistungen und Wäschereinigung enthalten, die ab 2015 direkt mit den Leistungserbringern abgerechnet werden.

176 Tsd. Euro (Vorjahr: 194 Tsd. Euro) betreffen Aufwendungen für medizinische Sach- und Dienstleistungen.

Die Aufwendungen für Mieten, Pacht und Leasing liegen mit 2.797 Tsd. Euro (Vorjahr: 2.730 Tsd. Euro) um 67 Tsd. Euro bzw. 2,5 % über dem Vorjahr. Sie beinhalten mit 2.750 Tsd. Euro (Vorjahr: 2.684 Tsd. Euro) die belegungsabhängigen Mieten und Mietnebenkosten der 7 Pflegeeinrichtungen.

Das Finanzergebnis weist mit 52 Tsd. Euro (Vorjahr: 54 Tsd. Euro) weiterhin einen positiven Saldo aus und resultiert aus den Zinseinnahmen der an die Gesellschafterin gewährten 2 Darlehen.

Insgesamt verbesserte sich so das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 687 Tsd. Euro um 699 Tsd. Euro auf 1.386 Tsd. Euro und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Abzüglich der berechneten Körperschaftsteuer von 220 Tsd. Euro ergibt sich so auch eine Verdopplung des Jahresüberschusses auf 1.166 Tsd. Euro (Vorjahr: 579 Tsd. Euro).

Finanzlage

Nachfolgende Kapitalflussrechnung stellt Herkunft und Verwendung der Finanzmittel dar:

2015
Tsd. Euro
2014
Tsd. Euro
Jahresergebnis 1.166 579
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 5 3
Zunahme()/Abnahme(-) der Rückstellungen 150 50
Zunahme(-)/Abnahme() der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -114 -46
Zunahme()/Abnahme(-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 54 -103
Mittelzu()/abfluss(-) aus laufender Geschäftstätigkeit 1.261 483
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände -78 -63
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -2 -2
Rückzahlung()/Auszahlung Gesellschafterdarlehen(-) 0 1.200
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -80 1.135
Tilgung(-)/Aufnahme() von Darlehen 0 -1.700
Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit 0 -1.700
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes 1.181 -82
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 617 699
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 1.798 617

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verbesserte sich gegenüber Vorjahr um 778 Tsd. Euro auf 1.261 Tsd. Euro, was im Wesentlichen auf das um 587 Tsd. Euro höhere Jahresergebnis zurückzuführen ist. Abzüglich der Investitionen ergibt sich so eine Erhöhung des Finanzmittelbestandes um 1.181 Tsd. Euro auf insgesamt 1.798 Tsd. Euro.

Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft wird im Wesentlichen geprägt durch die Ertragssituation und damit durch die Veränderungen im kurzfristigen Bereich. Da die Unterbringung der Pflegepersonen in angemieteten Räumen erfolgt, spielt das Sachanlagevermögen (6 Tsd. Euro) so gut wie keine Rolle. Der Hauptanteil des Anlagevermögens betrifft mit 350 Tsd. Euro die Beteiligung an der MVZ MediClin Bonn GmbH, Bonn. Der Rest betrifft mit 138 Tsd. Euro Software bzw. geleistete Anzahlungen auf Software.

in Tsd. Euro 31.12.2015 in % der Bilanzsumme 31.12.2014 in % der Bilanzsumme Veränderung
Aktiva          
Anlagevermögen 494 10,3% 421 12,2% 73
Umlaufvermögen 4.323 89,7% 3.027 87,8% 1.296
  4.817 100,00% 3.448 100,00% 1.369
Passiva          
Eigenkapital 3.579 74,3% 2.412 70,0% 1.167
kurzfristige Finanzierungsmittel 1.238 25,7% 1.036 30,0% 202
  4.817 100,00% 3.448 100,00% 1.369

Die Bilanzsumme hat sich um 1.369 Tsd. Euro erhöht, was in erster Linie aus dem Jahresüberschuss 2015 in Höhe von 1.166 Tsd. resultiert. Auf der Aktivseite schlug er sich in einer Erhöhung der Liquiden Mittel von 1.181 Tsd. Euro und auf der Passivseite in einer entsprechenden Erhöhung des Eigenkapitals nieder. Die Liquidität ersten Grades [3] verbesserte sich auf 145,2 % (Vorjahr: 59,6 %) und die Liquidität zweiten Grades [4] von 290,5 % auf 347,7 %. Das Working Capital [5] beträgt 3.085 Tsd. Euro (Vorjahr: 1.991 Tsd. Euro)

Der Bilanzgewinn hat sich gegenüber dem Vorjahr infolge des erwirtschafteten Jahresüberschusses auf 1.379 Tsd. Euro erhöht. Das gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklage blieben unverändert. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich um 4,3 Prozentpunkte auf 74,3 %.

Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 150 Tsd. Euro auf 506 Tsd. Euro erhöht. Maßgeblich hierfür waren die Anstiege der Rückstellung für Körperschaftsteuer in Höhe von 79 Tsd. Euro und der sonstigen Rückstellungen um 71 Tsd. Euro.

Die Gesellschaft konnte die im Vorjahr geplante Prognose für das Geschäftsjahr 2015 hinsichtlich der Umsatzentwicklung und des Jahresergebnisses übertreffen, da die Umsätze im Vergleich zu 2014 um 7,8 % stiegen, insbesondere aufgrund Erhöhungen der Pflegesätze, des strukturierten Pflegestufenmanagement sowie der Steigerung der Auslastung.

Nachtragsbericht

Seit dem 1. Januar 2016 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen sich die MediClin Pflege GmbH einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft erwartet.

Zweigniederlassungen

Die MEDICLIN Pflege GmbH hat zum 31. Dezember 2015 unverändert Zweigniederlassungen in Bad Elster, Bad Münder, Blieskastel, Donaueschingen, Horn-Bad Meinberg, Königsfeld im Schwarzwald und Tabarz.

Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

a) Risikofaktoren und Risikomanagement

Organisatorisch ist die MediClin Pflege GmbH in das Risikomanagementsystem der Konzernmuttergesellschaft MediClin AG miteinbezogen. Das Risikomanagement der MediClin AG entspricht hinsichtlich Risikoanalyse und Risikoüberwachung den Vorgaben nach § 91 Abs. 2 AktG und ist auch Gegenstand der gesetzlichen Jahresabschlussprüfung. Die Sicherstellung der medizinischen Leistungsqualität und die Optimierung der Organisationsstrukturen stellen eine zentrale Managementaufgabe dar. In 2005 wurde eine ausführliche Dokumentation über die Existenz des Risikomanagementsystems und die einzuleitenden Gegenmaßnahmen detailliert erfasst und in einer umfassenden Dokumentation systematisch zusammengeführt, die kontinuierlich auf erforderliche Aktualisierung hin überprüft wird. Im Geschäftsjahr 2015 wurde wiederum eine Risikoinventur durchgeführt, die keine herausragende Risikolage oder Ballung von Einzelrisiken ergab.

Die Chancen, in den kommenden Jahren in eine neue Größenordnung hineinzuwachsen, sind trotz bestehender Risiken gegeben. Das Chancenmanagement der MediClin Pflege GmbH sieht vor, durch internes Wachstum den Umsatz so zu steigern, dass ein qualitatives Wachstum unter Sicherstellung einer nachhaltigen Ertragsstärke gegeben ist. Umgesetzt wurde dieses Wachstumsziel bereits am Standort Bad Münder, wo in 2011 durch den Bau eines zweistöckigen Neubaus 35 Plätze neu geschaffen wurden, die das Leistungsangebot im Fachgebiet der Demenz erweiterten. Obwohl Demenzerkrankungen in Deutschland als eine der Hauptursachen für Pflegebedürftigkeit im Alter gelten, sind lediglich acht Prozent aller Seniorenresidenzen sowohl baulich als auch konzeptionell auf die Pflege Demenzkranker ausgerichtet. Aus diesem expandierenden Markt erwachsen naturgemäß nicht nur Chancen, sondern auch Risiken. Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass in diesem wachsenden Markt der Marktanteil der privaten Betreiber in der Pflege aufgrund der angespannten finanziellen Lage der kommunalen und kirchlichen Betreiber von Pflegeeinrichtungen größer werden wird und dadurch bei den Privatanbietern ein zunehmender Verdrängungswettkampf über Preis und Leistung stattfinden wird. Daran werden nicht nur bereits am Markt operierende Mitwettbewerber teilnehmen, sondern es werden auch neue Anbieter in den Markt eintreten, wobei finanzstarke ausländische Investoren eine immer größer werdende Rolle spielen werden. Neben dem bereits erläuterten zunehmenden Mangel an qualifiziertem Pflegefachpersonal, wird auch ein steigender Kostendruck die Marktsituation weiter verschärfen.

b) Ausblick und Risiken auch einzelner Standorte und Entwicklungen

Das im Herbst 2011 neu eröffnete MediClin Pflegeheim in Bad Münder ist das einzige mit einem speziellen Fachbereich Demenz und nunmehr 62 Plätzen. Die sehr gute Auslastung zeigt die Wichtigkeit dieser speziellen Angebote. An den Standorten Donaueschingen und Königsfeld greift ab September 2019 die im Jahre 2009 beschlossene Landesheimbauverordnung. An beiden Standorten existieren noch wenige Doppelzimmer, die mit Ende der Übergangfrist zum September 2019 nicht mehr vorgehalten werden dürfen. Derzeit finden Machbarkeitsprüfungen zur Sicherstellung einer sinnvollen betriebswirtschaftlichen Größe beider Pflegeeinrichtungen, nach 2019, statt.

Am Standort in Bad Elster in Sachsen wird ein Neubau für unsere Pflegeeinrichtung errichtet und ab 2017 von der MediClin Pflege GmbH betrieben. Hier soll die zweite Pflegeeinrichtung mit dem Fachbereich der Demenzversorgung entstehen.

Im Juli 2015 wurde bekannt, dass in unmittelbarer Nähe zu unserer Pflegeeinrichtung in Blieskastel im Saarland eine von zwei Pflegeeinrichtungen mit rd. 94 Betten errichtet und ab September 2016 eröffnet wird. Die Marktumfeldanalyse an dem Standort zeigt keinen weiteren Bedarf an Pflegebetten. Die Wettbewerbslage geht an diesem Standort ab September 2016 somit in einen verstärkten Verdrängungswettbewerb.

c) Ausblick

Die weitere Entwicklung der Gesellschaft der nächsten beiden Jahre hängt schwergewichtig von der demografischen und sozialökonomischen Entwicklung sowie der Marktanteile der privaten Betreiber im Pflegemarkt ab. Die MediClin Pflege GmbH ist am Markt auch gegenüber den operierenden Mitbewerbern gut aufgestellt und prüft wo eine Expansion unter Berücksichtigung des steigenden Kostendrucks vernünftig ist.

Die Gesellschaft erwartet für das folgende Geschäftsjahr 2016 bei leicht steigenden Umsatzerlösen ein mindestens gleich hohes Jahresergebnis wie 2015.

 

Offenburg, den 27. Juni 2016

Volker Hippler

Sven Uwe Gau

[1] Pflegestatistik 2013; Pflege im Rahmen der Pflegeversicherung Deutschlandergebnisse; Hrsg.: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

[2] Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung, Stand Januar 2016; Hrsg.: Bundesministerium der Gesundheit

[3] Flüssige Mittel/kurzfristige Verbindlichkeiten

[4] (Flüssige Mittel + kurzfristige Forderungen)/kurzfristige Verbindlichkeiten

[5] Umlaufvermögen - kurzfristige Verbindlichkeiten

Bilanz für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2015

der MediClin Pflege GmbH, Offenburg

Aktiva

31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Software 32.326,66 470,70
2. Geleistete Anzahlungen 105.796,66 62.985,90
  138.123,32 63.456,60
II. Sachanlagen    
Einrichtungen und Ausstattungen 6.320,35 7.359,69
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 350.000,00 350.000,00
  494.443,67 420.816,29
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 16.603,99 18.581,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 836.590,78 763.991,90
2. Forderungen gegen Gesellschafter 1.600.000,00 1.600.000,00
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)    
3. Sonstige Vermögensgegenstände 42.978,92 20.852,98
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 5.978,87 (Vj. EUR 5.616,70)    
  2.479.569,70 2.384.844,88
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.798.344,22 616.857,07
  4.294.517,91 3.020.283,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.438,60 7.166,09
  4.817.400,18 3.448.266,08

Passiva

   
  31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
A. Eigenkapital    
1. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
2. Kapitalrücklagen 1.700.000,00 1.700.000,00
3. Bilanzgewinn 1.378.732,32 212.342,58
- davon Gewinnvortrag: EUR 212.342,58 (Vj. Verlustvortrag EUR - 366.397,14)    
  3.578.732,32 2.412.342,58
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 160.535,97 81.260,53
2. Sonstige Rückstellungen 345.373,00 274.578,65
  505.908,97 355.839,18
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 51.569,74 36.804,55
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 51.569,74 (Vj. EUR 36.804,55)    
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 469.634,91 456.684,68
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 469.634,91 (Vj. EUR 456.684,68)    
- davon gegenüber dem Gesellschafter: EUR 314.247,93 (Vj. EUR 453.846,96)    
3. Sonstige Verbindlichkeiten 211.519,04 186.595,09
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 211.519,04 (Vj. EUR 186.595,09)    
- davon aus Steuern: EUR 36.971,16 (Vj. EUR 42.474,84)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 201,82 (Vj. EUR 0,00)    
  732.723,69 680.084,32
D. Rechnungsabgrenzungsposten 35,20 0,00
  4.817.400,18 3.448.266,08

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015

der MediClin Pflege GmbH, Offenburg

2015
EUR
2014
EUR
1. Erträge aus allgemeinen Pflegeleistungen 7.773.094,70 7.403.915,53
2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 3.153.392,00 2.990.957,93
3. Erträge aus Zusatzleistungen 602.155,49 390.643,71
4. Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 2.597.739,65 2.294.958,46
5. Sonstige Leistungen 1.864,34 27.788,94
6. Sonstige betriebliche Erträge 267.839,27 285.621,55
  14.396.085,45 13.393.886,12
7. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -5.504.871,31 -5.200.403,70
b) Sozialabgaben, Altersversorgung und sonstige Aufwendungen -1.077.818,15 -1.035.433,32
  -6.582.689,46 -6.235.837,02
8. Materialaufwand    
a) Lebensmittel -1.514.361,28 -4.120,81
b) Wasser, Energie, Brennstoffe 0,00 0,00
c) Wirtschafts- und Verwaltungsbedarf -1.315.911,50 -2.790.136,76
  -2.830.272,78 -2.794.257,57
9. Steuern, Abgaben, Versicherungen -302.719,26 -292.383,33
10. Mieten, Pacht, Leasing -2.796.985,52 -2.729.869,28
  -3.099.704,78 -3.022.252,61
Zwischenergebnis 1.883.418,43 1.341.538,92
11. Abschreibungen    
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -5.483,35 -3.270,41
b) Abschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände -36.786,21 -22.992,84
  -42.269,56 -26.263,25
12. Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung -24.601,10 -26.938,47
13. Sonstige ordentliche und außerordentliche Aufwendungen -482.464,43 -655.027,08
  -507.065,53 -681.965,55
Zwischenergebnis 1.334.083,34 633.310,12
14. Zinsen und ähnliche Erträge 54.075,40 115.397,30
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 54.000,00 (Vj. EUR 115.333,30)    
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.669,00 -61.467,70
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vj. EUR 59.916,70)    
- davon Aufwendungen aus Aufzinsung EUR 1.402,00 (Vj. EUR 1.551,00)    
  52.406,40 53.929,60
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.386.489,74 687.239,72
17. Steuern vom Einkommen und Ertrag -220.100,00 -108.500,00
18. Jahresüberschuss 1.166.389,74 578.739,72
19. Gewinnvortrag/Verlustvortrag(-) aus dem Vorjahr 212.342,58 -366.397,14
20. Bilanzgewinn 1.378.732,32 212.342,58

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

der MediClin Pflege GmbH, Offenburg

Allgemeines

Die Gesellschaft wurde mit notariellem Vertrag vom 13. Januar 2004 gegründet. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Absatz 2 HGB. Gesellschafterin ist die MediClin GmbH & Co. KG, Offenburg. Die Gesellschaft gehört dem MediClin-Konzern an. Mutterunternehmen ist die börsennotierte MEDICLIN Aktiengesellschaft, Offenburg. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht der MEDICLIN Aktiengesellschaft werden im Bundesanzeiger entsprechend dem Gesetz über elektronische Handelsregister und Genossenschaftsregister sowie das Unternehmensregister (EHUG) für den kleinsten Kreis von Unternehmen veröffentlicht. Der Konzern der MEDICLIN Aktiengesellschaft wird wiederum in den Konzernabschluss der Asklepios Kliniken Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Hamburg, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Deren Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden ebenfalls im Bundesanzeiger veröffentlicht. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2015 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, den ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes und in Anlehnung an die Verordnung über die Rechnungs- und Buchführungspflichten der Pflegeeinrichtungen (Pflege-Buchführungsverordnung - PBV) erstellt worden. Dabei wurde von dem Wahlrecht für Kapitalgesellschaften gemäß § 8 PBV Gebrauch gemacht und der handelsrechtliche Jahresabschluss in Anlehnung an die PBV gegliedert. Hinsichtlich der Gliederung des Jahresabschlusses wurde die formelle Stetigkeit beachtet. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht, die Vorschriften des HGB i. d. F. des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG; BgBl. I Nr.30 vom 22.07.2015) bereits für das Jahr 2015 anzuwenden, keinen Gebrauch.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten im

Sinne des § 255 Abs. 1 HGB, vermindert um planmäßige Abschreibungen, ausgewiesen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden in der Regel linear über die Nutzungsdauer von 3 Jahren abgeschrieben. Die Einrichtungen und Ausstattungen werden in der Regel ebenfalls linear über die Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren abgeschrieben. Für geringwertige Anlagegüter (über 150,00 Euro bis 1.000,00 Euro) erfolgt eine Abschreibung über 5 Jahre. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Für erkennbare Risiken wurde eine pauschale Wertberichtigung gebildet.

Liquide Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Von dem Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Jubiläumsrückstellungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Method" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck verwandt. Dem Bewertungsansatz zum 31. Dezember 2015 liegt ein Zinsfuß von 3,89 % (im Vorjahr: 4,55 %) zugrunde. Außerdem wurde eine Fluktuation von unverändert 2,0 % berücksichtigt. Die Anpassung der Zinsen aus der Aufzinsung (1 Tsd. Euro; Vorjahr 2 Tsd. Euro) wurden zu Lasten des Zinsaufwandes gebucht.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagennachweis.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von 17 Tsd. Euro (Vorjahr: 19 Tsd. Euro) betreffen in erster Linie ärztliches und pflegerisches Verbrauchsmaterial (11 Tsd. Euro; Vorjahr: 15 Tsd. Euro) sowie Vorräte des Verwaltungsbedarfs (6 Tsd. Euro; Vorjahr: 4 Tsd. Euro). Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 837 Tsd. Euro (Vorjahr: 764 Tsd. Euro), die grundsätzlich zu Nennwerten bilanziert werden, sind die erkennbaren Risiken durch entsprechende Wertberichtigungen angemessen berücksichtigt worden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten noch nicht abgerechnete Leistungen in Höhe von 3 Tsd. Euro (Vorjahr: 24 Tsd. Euro). Die Forderungen gegen den Gesellschafter betreffen zwei (Vorjahr: zwei) auf unbestimmte Zeit gewährte Darlehen. Sie waren mit 3 % bzw. 4 % zu verzinsen.

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert 500 Tsd. Euro. Die ausgewiesenen Kapitalrücklagen in Höhe von 1.700 Tsd. Euro betreffen Kapitalrücklagen gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Der Bilanzgewinn aus dem Vorjahr hat sich um den ausgewiesenen Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2015 in Höhe von 1.166.389,74 Euro (Vorjahr: 578.739,72 Euro) auf 1.378.732,32 Euro (Vorjahr: 212.342,58 Euro) verbessert.

Die Steuerrückstellungen in Höhe von 161 Tsd. Euro (Vorjahr: 81 Tsd. Euro) betreffen im wesentlichen Körperschaftsteuer. Die sonstigen Rückstellungen im Geschäftsjahr 2015 liegen mit insgesamt 345 Tsd. Euro um 70 Tsd. Euro über dem Vorjahreswert (Vorjahr: 275 Tsd. Euro). Sie entwickelten sich wie folgt:

In
Tsd. Euro
Anfangstand Zugang Verbrauch Auflösung Zinsen Endstand
Urlaub und Gleitzeitguthaben 135 144 135 0 0 144
Jubiläumsanwartschaften 38 6 3 0 1 42
Lohnzuschläge 22 34 22 0 0 34
Jahresabschlusskosten 28 26 19 0 0 35
ausstehende Rechnungen 0 34 0 0 0 34
Übriges 52 48 41 3 0 56
  275 292 220 3 1 345

Alle Verbindlichkeiten in Höhe von 733 Tsd. Euro (Vorjahr: 680 Tsd. Euro) haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen 314 Tsd. Euro (Vorjahr: 454 Tsd. Euro) gegenüber der Gesellschafterin und resultieren wie im Vorjahr aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen:

in Tsd. Euro 2015 2014
Zuschuss Bundesagentur für Arbeit 62 51
Zahlungen aus dem Ausbildungsfonds 151 173
Periodenfremde Erträge 18 38
Sonstiges 37 24
  268 286

Die Periodenfremden Erträge betreffen mit 3 Tsd. Euro (Vorjahr: 7 Tsd. Euro) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, mit 1 Tsd. Euro (Vorjahr: 14 Tsd. Euro) Rückflüsse aus Schadensabwicklungen und Versicherungserstattungen sowie mit 14 Tsd. Euro (Vorjahr: 17 Tsd. Euro) Erträge aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung.

Von den Sozialabgaben, Altersversorgung und sonstigen Aufwendungen betreffen 10 Tsd. Euro Aufwendungen für Altersversorgung (Vorjahr: 28 Tsd. Euro).

Im Berichtsjahr 2015 beliefen sich die Zinserträge aus dem Darlehen an den Gesellschafter auf 54 Tsd. Euro (Vorjahr: 115 Tsd. Euro).

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft betreibt Pflegeeinrichtungen in Bad Münder, Horn-Bad Meinberg, Blieskastel, Donaueschingen, Königsfeld, Bad Elster und Tabarz.

Die MediClin Pflege GmbH ist zu 100 % an der MVZ MediClin Bonn GmbH, Bonn, beteiligt. In 2015 erzielte die Tochtergesellschaft einen Jahresüberschuss von 3 Tsd. Euro (Vorjahr: 52 Tsd. Euro) und weist zum 31. Dezember 2015 ein Eigenkapital von 140 Tsd. Euro (31. Dezember 2014: 137 Tsd. Euro) aus.

Als Geschäftsführer waren bestellt:

- Herr Sven-Uwe Gau, Hameln

- Herr Volker Feldkamp, Aachen, (bis 31. März 2016), Vorsitzender des Vorstandes der MediClin AG

- Herr Volker Hippler, Olpe (ab 01. April 2016), Vorsitzender des Vorstandes der MediClin AG

Der Beruf der Mitglieder der Geschäftsführung ist mit ihrer Organstellung identisch.

Da Herr Feldkamp für seine Geschäftsführertätigkeit keine Bezüge erhält, wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer gemäß 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Am Bilanzstichtag bestanden im Wesentlichen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von ca. 8,3 Mio. Euro (Vorjahr: 8,1 Mio. Euro) - bei einer Belegung analog dem Berichtsjahr - aus gegenüber verbundenen Unternehmen abgeschlossenen Mietverträgen mit belegungsabhängigen Vergütungen für die nächsten drei Geschäftsjahre.

Die Gesellschaft hat gem. Art. 28 EGHGB von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, von der Bilanzierung der mittelbaren Pensionsverpflichtungen der Mitarbeiterunterstützungskasse der vereinigten Klinikbetriebe ("Mauk" e.V.) abzusehen. Nach Abzug des anteiligen Kassenvermögens beträgt der Fehlbetrag der nach § 253 HGB zum 31. Dezember 2015 ermittelten Verpflichtung 50 Tsd. Euro (Vorjahr: 43 Tsd. Euro).

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl nach Vollzeitkräften (VK) (ohne Auszubildende und Geschäftsführer), betrug im Geschäftsjahr 2015 durchschnittlich 175,8 VK (Vorjahr: 167,3 VK). Sie verteilt sich auf folgende Gruppen:

Vollzeitkräfte 2015 2014
Pflegedienst 144,3 138,6
Therapeuten 20,8 17,5
pflegerischer Dienst 165,1 156,1
Wirtschafts- und Versorgungsdienst 1,8 1,7
Verwaltungsdienst 8,9 9,2
Sonstiges Personal 0,0 0,3
Nicht pflegerischer Dienst 10,7 11,2
  175,8 167,3

Ergebnisverwendungsbeschluss

In der Gesellschafterversammlung vom 22. Juni 2015 wurde u. a. beschlossen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2014 in Höhe von 212.342,58 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2015 in Höhe von 1.378.732,32 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Offenburg, den 27. Juni 2016

Volker Hippler

Sven-Uwe Gau

Anlagespiegel für das Geschäftsjahr 2015

MediClin Pflege GmbH, Offenburg

Entwicklung der Anschaffungswerte
01.01.2015
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Software 91.587,19 34.855,10 7.802,70 0,00 118.639,59
2. Geleistete Anzahlungen 62.985,90 42.810,76 0,00 0,00 105.796,66
  154.573,09 77.665,86 7.802,70 0,00 224.436,25
II. Sachanlagen          
Einrichtungen und Ausstattungen 118.967,12 1.886,15 3.752,16 0,00 117.101,11
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 350.000,00 0,00 0,00 0,00 350.000,00
Summe Anlagevermögen 623.540,21 79.552,01 11.554,86 0,00 691.537,36
Entwicklung der Abschreibungen
01.01.2015
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Software 91.116,49 2.557,86 7.361,42 0,00 86.312,93
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  91.116,49 2.557,86 7.361,42 0,00 86.312,93
II. Sachanlagen          
Einrichtungen und Ausstattungen 111.607,43 2.925,49 3.752,16 0,00 110.780,76
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 202.723,92 5.483,35 11.113,58 0,00 197.093,69
Restbuchwerte
31.12.2015
EUR
31.12.2014
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Software 32.326,66 470,70
2. Geleistete Anzahlungen 105.796,66 62.985,90
  138.123,32 63.456,60
II. Sachanlagen    
Einrichtungen und Ausstattungen 6.320,35 7.359,69
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 350.000,00 350.000,00
Summe Anlagevermögen 494.443,67 420.816,29

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2015

MediClin Pflege GmbH, Offenburg

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der MediClin Pflege GmbH, Offenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, 28. Juni 2016

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Koch, Wirtschaftsprüfer

Fleck, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss für das Geschäftsjahr 2015

MediClin Pflege GmbH, Offenburg,

Die Gesellschafterversammlung vom 04. Juli 2016 hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 ordnungsgemäß festgestellt und beschlossen, den Bilanzgewinn in Höhe von 1.378.732,32 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

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