Stammdaten

Register
Amtsgericht Koblenz HRB 4107
Eingetragen
28.8.1992
Branche
UnternehmensberatungErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von allen anderen wirtschaftlichen Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen a. n. g.
Gegenstand
Erbringung von Diensleistungen der betriebswirtschaftlichen Beratung und Managementberatung sowie das Training in Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen sowie Körperschaften und Non-Profit-Organisationen. Zudem können weitere Serviceleistungen in Verbindung mit der betriebswirtschaftlichen Steuerung erbracht werden.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sjard Hammer
seit 12.12.2024
Geschäftsführer
Jens Dr. Jannasch
seit 29.12.2020
Prokura
Jörg Dr. Ehlken
seit 8.1.2018
Geschäftsführer
Axel Neumann-Giesen
seit 8.1.2018
Geschäftsführer
Steffen Dr. Jung
seit 7.10.2011
Prokura
Geschäftsführer
Björn Radtke
seit 29.9.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CTcon GmbHEigenbeteiligung
14.40%

Gesellschafter
Beta

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 6 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Christian Bungenstock
Düsseldorf
27.250 €
54.50%
B**** R*****
8.050 €
16.10%
CTcon GmbH
Germany
7.200 €
14.40%
A*** N*************
2.500 €
5.00%
J*** E*****
2.500 €
5.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CTcon GmbH

Vallendar

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

1. Die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verschlechtert. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im Jahr 2023 nominal um 6,3 Prozent. Das reale Bruttoinlandsprodukt ist durch Inflationseffekte um 0,3 Prozent zurückgegangen. Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Rezession. In der Unternehmensberatungsbranche stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 7,2 Prozent. Das Wachstum bei kleineren Beratungen lag deutlich unter diesem Wert.

2. Der Geschäftsverlauf des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen der betriebswirtschaftlichen Beratung und Managementberatung sowie das Training in Industrie-, Handels- und Dienstleistungsunternehmen sowie Körperschaften und Non-Profit-Organisationen. Zudem können weitere Serviceleistungen in Verbindung mit der betriebswirtschaftlichen Steuerung erbracht werden.

Die starken Vorjahreswerte im Umsatz und Absatz konnten nicht erreicht werden. Beim Ergebnis gingen der Rohertrag und der Jahresüberschuss erkennbar zurück. Die Leitplanken der guten Niveaus in den Vorjahren konnten durch eine Rezessions- und Verunsicherungsbedingte Zurückhaltung auf der Klientenseite sowie durch interne Kostensteigerungen nicht erreicht werden.

3. Die Lage des Unternehmens

Ertragslage: Eine wesentliche Kennzahl zur Bewertung des Unternehmenserfolges im Geschäftsmodell von CTcon ist der Rohertrag. Im Jahr 2023 ist die Ertragslage vor dem Hintergrund der Konjunkturentwicklung noch zufriedenstellend und liegt mit einem Rohertrag von 11.904 TEUR und einem Jahresüberschuss von 365 TEUR noch innerhalb der Erwartungen der Geschäftsführung. Die Prognosen im Lagebericht 2022 mit der Erwartung einer verschlechterten Geschäftsentwicklung mit Wirkung auf den Rohertrag haben sich eingestellt. Anhaltend hohe Akquisitionsbemühungen und der fortgesetzte Ausbau neuer innovativer Geschäftsfelder haben ein am Umfeld bemessen akzeptables Resultat gesichert. Der Personalaufwand hat sich auf 8.698 TEUR verringert.

Finanzlage: Die Finanzlage ist geordnet. Durch eine aktive Steuerung des kurzfristigen Umlaufvermögens wurde die Liquidität stets auf einem auf Sicherheit abstellenden Niveau mit entsprechenden Reserven gehalten. Die liquiden Mittel haben sich im Jahr 2023 von 296 TEUR auf 901 TEUR erhöht. Sämtliche Zahlungsverpflichtungen konnten fristgerecht erfüllt werden.

Vermögenslage: Die Vermögenslage ist dadurch gekennzeichnet, dass das Eigenkapital das Anlagevermögen weit überdeckt. Das Anlagevermögen wird dadurch geringgehalten, dass Immobilien grundsätzlich angemietet und Fahrzeuge, wenn dies wirtschaftlich sinnvoll ist, geleast werden. Langfristiges Umlaufvermögen existiert nicht.

Der gesunkene Umsatz und die straff organisierte, deutlich beschleunigte Abrechnung gehen mit einem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 5.288 TEUR auf 3.041 TEUR einher.

Nach der Ermäßigung der Eigenkapitalquote im Vorjahr erhöht sich die Eigenkapitalquote deutlich auf 48,1 Prozent und befindet sich auf einem sehr erfreulichen Niveau.

Die Verbindlichkeiten von 590 TEUR liegen erheblich unterhalb der Größenordnung des Vorjahres.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des Unternehmens: Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich für wesentliche der für CTcon relevanten Kundenindustrien im Jahresverlauf 2023 weiter erheblich eingetrübt. Im Wettbewerb profitiert CTcon nicht von dieser die Kernkunden betreffenden Krise. Darum bleibt der Fokus verstärkt auf Innovations- und Akquisitionsbemühungen gerichtet. Sie sind sichtbar in einem breiten, nachhaltigen und werthaltigen Klientenportfolio, welches eine solide Geschäftsbasis bildet. Das traditionell starke Ressourcen- und Kostenmanagement wurde weiter konsequent umgesetzt. Die Marktpositionierung von CTcon wurde 2023 mit attraktiven Serviceangeboten weiter gestärkt. Ebenso wurde stark in die Mitarbeiterentwicklung- und -qualifizierung investiert.

4. Der Risiko- und Chancenbericht

Die Auswirkungen der Risiken für die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage sind bei der gegebenen verstärkt negativen Konjunktur- und Branchenentwicklung nur eingeschränkt prognostizierbar. Negative Geschäftseinflüsse aus verschiedenen, einander überlagernden Krisen, sind nicht unwahrscheinlich.

Es ist von einer zögerlichen, zurückgehenden Kundennachfrage und späten Projektentscheidungen sowie von einem weiterhin hohen Wettbewerbsdruck auszugehen. Das Preis- und Konditionenniveau wird anhaltend eng beobachtet.

Trotz rollierender Absatzplanung und einer wirksamen internen Steuerung wird die Geschäftsentwicklung von CTcon stark von der Entwicklung der relevanten Kunden und Märkte abhängen. Die Betroffenheit unserer Klienten von globalen und regionalen Konflikten oder Krisen ist nicht absehbar. Hieraus können sich auch Konsequenzen auf die Beauftragungslage von CTcon ergeben.

Chancen sieht die Geschäftsführung wie bisher im weiteren Ausbau neuer Geschäftsfelder und Angebote sowie in einer weiter intensivierten Marktbearbeitung in Kooperationen mit komplementären Anbietern. Die entsprechenden Initiativen wurden mit ausreichend Ressourcen versehen. Die eingeleiteten Marktmaßnahmen zeigen Erfolge.

5. Der Prognosebericht

Für das Jahr 2024 haben wichtige Wirtschaftsforschungsinstitute eine weiter anhaltende Stagnation mit einer BIP Entwicklung von 0,2 Prozent prognostiziert, dies bei einer verringerten Inflation im unteren einstelligen Prozentbereich.

Im bisherigen Jahresverlauf 2024 zeigen sich nach anfänglichen Wachstumssignalen deutliche Zeichen für die Eintrübung der Absatz- und Umsatzentwicklung.

Die Geschäftsführung erwartet eine angespannte Geschäftsentwicklung im Rahmen der relevanten Marktentwicklung auf dem Niveau des Rohertrages des Vorjahres.

 

Vallendar, den 12. Juli 2024

gez. Dr. Wolf-Christoph Brandl

gez. Dr. Christian Bungenstock

gez. Herr Dr. Jörg Ehlken

gez. Herr Axel Neumann-Giesen

gez. Herr Björn Radtke

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 23.803,00 38.474,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 413.315,00 469.383,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 413.315,00 14.700,00
484.083,00
III. Finanzanlagen 2.195,23 2.195,23
439.313,23 524.752,23
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.211.621,04 5.449.231,19
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 901.139,77 295.645,45
4.112.760,81 5.744.876,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten 141.502,05 149.681,56
4.693.576,09 6.419.310,43

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Ausgegebenes Kapital 41.550,00 41.550,00
II. Gewinnrücklagen 955.485,58 918.970,58
III. Bilanzgewinn 1.261.023,00 932.385,10
2.258.058,58 1.892.905,68
B. Rückstellungen 1.845.468,00 2.592.667,00
C. Verbindlichkeiten 590.049,51 1.933.737,75
davon aus Steuern 253.712,77 250.017,23
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 0,00
4.693.576,09 6.419.310,43

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Rohertrag 11.903.533,44 14.233.906,25
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.828.558,82 -8.896.994,61
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
-869.846,58 -832.323,93
- davon für Altersversorgung (-11.418,63) -8.698.405,40 -11.938,47 -9.729.318,54
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
-137.064,50 -107.593,78
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.441.548,41 -2.369.011,17
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 531,84 4.277,71
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7.093,92 -1.556,90
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -254.668,65 -994.179,37
8. Ergebnis nach Steuern 365.284,40 1.036.524,20
9. Sonstige Steuern -131,50 -541,10
10. Jahresüberschuss 365.152,90 1.035.983,10
11. Gewinnvortrag 932.385,10 0,00
12. Einstellung in Gewinnrücklagen -36.515,00 -103.598,00
13. Bilanzgewinn 1.261.023,00 932.385,10

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft

Firma: CTcon GmbH
Sitz: Vallendar
Registergericht: Amtsgericht Koblenz
Registernummer: HRB 4107

2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung erfolgt nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB.

Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Dabei wird von der Erleichterungsvorschrift gemäß § 276 Satz 1 HGB Gebrauch gemacht.

Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. Ein grundlegender Bewertungswechsel gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

a) Allgemeines

Bilanzierungswahlrechte wurden nicht in Anspruch genommen.

b) Anlagevermögen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert.

Für abnutzbare immaterielle Vermögensgegenstände und solche des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

c) Umlaufvermögen

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte zum Nennwert. Erkennbare Risiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Der Ansatz der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nennwerten bewertet.

d) Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen werden zu Vollkosten bzw. zu erwartenden Erfüllungsbeträgen angesetzt.

e) Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

4. Angaben zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposition sowie die Zu- und Abgänge des Berichtsjahrs ergeben sich aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel.

Die Abschreibungen des Geschäftsjahrs betragen EUR 137.064,50.

Bei den Finanzanlagen handelt es sich um die gemäß Mietvertrag für die Geschäftsräume festgelegte Kaution.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschaftergeschäftsführer in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 85.044,66) enthalten.

c) Eigenkapital

Der Gewinnvortrag beträgt EUR 932.385,10. Die Geschäftsführung beabsichtigt, nach Zustimmung durch die Gesellschafterversammlung, den Jahresüberschuss nach Einstellung eines Teilbetrags in die satzungsmäßige Rücklage (EUR 36.515,00) auf neue Rechnung vorzutragen.

d) Rückstellungen

Steuerrückstellungen wurden nach dem Stand des Veranlagungsverfahrens berechnet.

Die sonstigen Rückstellungen beziehen sich überwiegend auf Personalkostenrückstellungen.

e) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten (EUR 590.049,51) haben alle eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr (Vorjahr EUR 1.933.737,75).

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von EUR 851,24 (Vorjahr EUR 1.205.582,21).

Pfandrechte und ähnliche Rechte sind nicht als Sicherheiten gegeben.

5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Der in der Handelsbilanz ausgewiesene Steueraufwand berechnet sich auf Grund der von der Handelsbilanz abweichenden Steuerbilanz.

In der Position sind aperiodische Steueraufwendungen enthalten.

6. Sonstige Angaben

a) Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Aufwand 2023 Vertragsende
TEUR
Miete Bürogebäude 576 von 1/2024 bis 6/2028
Leasing Pkw, Betriebs- und Geschäftsausstattung 275 von 1/2024 bis 4/2027
851

Bis Vertragsende TEUR 2.552.

Die Verträge werden aufgrund von Liquiditätsvorteilen abgeschlossen.

b) Organe

Geschäftsführer:

Herr Dr. Wolf-Christoph Brandl, kaufmännischer Geschäftsführer

Herr Dr. Christian Bungenstock, Unternehmensberater

Herr Dr. Jörg Ehlken, Unternehmensberater

Herr Axel Neumann-Giesen, Unternehmensberater

Herr Björn Radtke, Unternehmensberater

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird verzichtet.

c) Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter

Angestellte 57
Aushilfe 1
58

Zusätzlich zu den Angestellten wurde in Reaktion auf volatilere Beratungsmärkte ein Pool von mehr als 25 CTcon eng verbundenen Beratern aufgebaut, die als flexible Kapazitätsreserve fungieren.

Im Geschäftsfeld Managementtraining werden insgesamt 80 Trainer unterschiedlichster Fachrichtungen eingesetzt.

 

Vallendar, den 12. Juli 2024

gez. Dr. Wolf-Christoph Brandl

gez. Dr. Christian Bungenstock

gez. Herr Dr. Jörg Ehlken

gez. Herr Axel Neumann-Giesen

gez. Herr Björn Radtke

Anlagenspiegel

Bilanzposten Entwicklung der Anschaffungswerte
Anfangsbestand 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Endstand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 145.526,44 0,00 0,00 0,00 145.526,44
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.277.153,76 53.293,14 14.311,36 8.578,08 1.336.180,18
2. Geleistete Anzahlungen 14.700,00 0,00 -14.311,36 388,64 0,00
1.291.853,76 53.293,14 0,00 8.966,72 1.336.180,18
III. Finanzanlagen 2.195,23 0,00 0,00 0,00 2.195,23
1.439.575,43 53.293,14 0,00 8.966,72 1.483.901,85
Bilanzposten Entwicklung der Abschreibungen
Anfangsbestand 01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge Endstand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 107.052,44 14.671,00 0,00 121.723,44
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 807.770,76 122.393,50 7.299,08 922.865,18
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
807.770,76 122.393,50 7.299,08 922.865,18
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
914.823,20 137.064,50 7.299,08 1.044.588,62
Bilanzposten Restbuchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 23.803,00 38.474,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 413.315,00 469.383,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 14.700,00
413.315,00 484.083,00
III. Finanzanlagen 2.195,23 2.195,23
439.313,23 524.752,23

Der Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CTcon GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CTcon GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CTcon GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit der Einschränkung, dass die Bezüge der Geschäftsführung entgegen § 285 Nr. 9 Buchstabe a) HGB im Anhang nicht angegeben werden, den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Annahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Entgegen § 285 Nr. 9 Buchst. a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht angegeben.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensentschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, den 19. Juli 2024

Nexia GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Baltes, Wirtschaftsprüfer

gez. Dierdorf, vereidigter Buchprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 21. August 2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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Aktueller Abdruck
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8 nahegelegene Organisationen

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