Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 120052
Vorher
Jade 917. GmbHRéveillon GmbH
Eingetragen
5.6.2009
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Die Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere das Halten von Beteiligungen an Technologieunternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Kohorst
seit 2.1.2024
Geschäftsführer
Matthias Rumpelhardt
seit 22.6.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

52.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Avalanche GmbH
Germany
12.500 €
50.00%
capkorn GmbH
Germany
12.500 €
50.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dacapo Technologies GmbH

Berlin

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Dacapo Technologies GmbH

A. Grundlagen des Konzerns

Der Dacapo Technologies Konzern ist in den Bereichen Verfahrenstechnik und Antriebstechnik tätig. Die operativen Einheiten stellen sich wie folgt dar:

Die EMDE Gruppe in Nassau konzipiert, fertigt, installiert und wartet kundenindividuelle Anlagen für Schüttguthandling in den Bereichen Füllen, Entleeren, Förderung, Dosieren, Chargieren, Mischen und Zerkleinern. EMDE bedient Kunden aus den Branchen Chemie, Pharma, Lebensmittel, Baustoffe sowie Umwelt- und Recycling-Technik. Die Kunden sind weltweit angesiedelt, der Großteil der Kunden hat seinen Hauptsitz in Europa.

GDI Intralogistics (GDI) konzipiert, fertigt, installiert und wartet kundenindividuelle Anlagen für Gebindehandling in den lebensmittelverarbeitenden Industrien. GDI bedient Kunden aus der Fleisch-, Back- und Süßigkeitenindustrie sowie verschiedene Waschdienstleistungsunternehmen. Die Kunden sind weltweit angesiedelt, der Großteil der Kunden hat seinen Hauptsitz in Europa.

EMDE und GDI kombinieren führende Kompetenz im Bereich von Verfahrenstechnik, Engineering, Anlagenbau, Steuerungstechnik und Automatisierung. Beide Unternehmen verfügen über ein Lieferantennetzwerk, das im Wesentlichen aus Deutschland sowie den angrenzenden Ländern zuliefert.

ZAE AntriebsSysteme (ZAE) projektiert, entwickelt und fertigt Standard- und kundenin- dividuelle Getriebe am Standort Hamburg Altona.

Das katalogmäßige Lieferprogramm umfasst Schneckengetriebe, Schneckenradsätze, Schneckenstirnradgetriebe, Stirnradschneckengetriebe, Kegelradgetriebe, Kegelstirnrad- getriebe und Getriebemotoren mit Stückgewichten von 1 bis 1.600 kg.

Als innovativer, flexibler und verlässlicher Partner entwickelt ZAE mit seinen Kunden applikationsspezifische Varianten aus dem Standardprogramm oder individuelle Sonder- lösungen für Getriebe, Radsätze bis hin zu mechatronischen Systemen.

Antriebe von ZAE finden Anwendung in Maschinen der Getränke- und Nahrungsmittelindustrie, Druckmaschinen, Werkzeugmaschinen, Verpackungsmaschinen, Maschinen der Stahlindustrie, Kunststoffverarbeitungsmaschinen, Maschinen der Glasindustrie sowie der Medizintechnik, Bühnentechnik und Automatisierungstechnik. ZAE Verzahnungskom- ponenten werden vorrangig im Aggregatebau und der Antriebstechnik weiterverarbeitet. Die Kunden verkaufen ihre Maschinen und Anlagen weltweit, ZAE bedient jedoch zumeist Kunden mit Hauptsitz in Europa, insbesondere Deutschland, Österreich, Schweiz.

ZAE verfügt primär über ein deutsches Lieferantennetzwerk, vereinzelt werden auch Waren aus den angrenzenden Ländern, oder auch Asien und Indien bezogen.

B. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche

Die deutsche Wirtschaft im Kontext globaler Entwicklungen

Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer.

In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren.

Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau.

Das Jahr 2023 zeigte in Deutschland eine Abnahme des Bruttoinlandsproduktes zum Vorjahr um -0,3 Prozent. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland (Quelle: VDMA, Stand 2024).

Unsere Branche

Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2023 um real 0,7 Prozent gesunken. Die Materialengpässe haben sich weitgehend aufgelöst. Während die Produktion im ersten Halbjahr noch von hohen Auftragsbeständen abgepuffert wurde, brach diese Stütze im weiteren Jahresverlauf Stück für Stück weg, denn der Auftragseingang zeigte das gesamte Jahr über eine schwache Dynamik. Bereits zum Jahresbeginn kam es zu zweistelligen realen Minusraten, und auch im Jahresverlauf war keine Trendwende in Sicht. Ein herausforderndes wirtschaftliches Umfeld geprägt von hoher Unsicherheit führte zu einer spürbaren Zurückhaltung bei den Bestellungen. Der Bestelleingang verfehlte sein Vorjahresniveau im Gesamtjahr 2023 preisbereinigt um 12 Prozent. Laut ifo sank im Jahresverlauf 2023 die Kapazitätsauslastung im Maschinenbau von Juli (88,8 Prozent) auf Oktober (85,9 Prozent).

Trotz sinkender Kapazitätsauslastung sowie geringerer Produktion stieg in Folge der gestiegenen durchschnittlichen Preise für Maschinenbauprodukte der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +7 Prozent (Quelle: VDMA, Stand 2024).

2. Geschäftsverlauf des Konzerns

Da die 3 operativen Einheiten EMDE, GDI und ZAE als eigenständige Unternehmen geführt werden und zudem nahezu keine Liefer- und Leistungsbeziehungen untereinander haben, lässt sich der Geschäftsverlauf des Konzerns am besten anhand der Darstellungen der einzelnen Einheiten erklären.

EMDE

Die Auftragsentwicklung 2023 lag mit einem Auftragseingang von insgesamt rund 19,0 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahr 2022 (+14,5 Prozent). Insgesamt liegt der Auftragseingang bezogen aufs Gesamtjahr spürbar über Plan (18,0).

Gegenüber dem Auftragsbestand zum Jahresbeginn 2023 von 11,85 Mio. EUR beträgt dieser Wert per Jahresende 2023 12,56 Mio. EUR.

Die Umsatzerlöse 2023 beliefen sich mit 18,6 Mio. EUR deutlich oberhalb des Niveaus von 2022 (+50 Prozent) und nahe der Planung (-1 Prozent).

Die lieferantenseitig sowie kundenseitig wirkenden Terminverschiebungen aus den letzten Jahren schwächten sich ab, waren jedoch auch in 2023 noch spürbar mit der Folge von verzögerten Projektfertigstellungen. Kostenüberschreitungen bei einzelnen Projekten im Bereich der Materialkosten drückten die Ergebnismarge, deren Effekte durch Kostenmanagement im Bereich der Personalaufwendungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Plan nur teilweise aufgefangen werden konnten. Insgesamt wurde ein positives operatives Betriebsergebnis in Höhe von 443 TEUR erzielt.

GDI

Die Auftragsentwicklung 2023 lag mit einem Auftragseingang von insgesamt rund 9,8 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahr 2022 (-20,4 Prozent). Insgesamt liegt der Auftragseingang bezogen aufs Gesamtjahr ebenfalls deutlich unter Plan.

Gegenüber dem Auftragsbestand zum Jahresbeginn 2023 von 12,0 Mio. EUR beträgt dieser Wert per Jahresende 2023 9,1 Mio. EUR.

Die Umsatzerlöse 2023 beliefen sich mit 12,3 Mio. EUR deutlich oberhalb des Niveaus von 2022 (+53 Prozent) jedoch unterhalb der Planung (-11 Prozent), die von einer Erholung der Weltwirtschaft und sich schrittweise wiederherstellenden Lieferketten ausgegangen war.

Die lieferantenseitig sowie kundenseitig wirkenden Terminverschiebungen aus den letzten Jahren schwächten sich ab, waren jedoch auch in 2023 noch spürbar mit der Folge von verzögerten Projektfertigstellungen. Kostenüberschreitungen bei einzelnen Projekten im Bereich der Materialkosten drückten die Ergebnismarge, deren Effekte durch Kostenmana- gement im Bereich der Personalaufwendungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Plan nur teilweise aufgefangen werden konnten. Insgesamt wurde ein positives operatives Betriebsergebnis in Höhe von 507 TEUR erzielt.

ZAE

Die Auftragsentwicklung 2023 lag mit einem Auftragseingang von insgesamt rund 24 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahres 2022. Insgesamt liegt der Auftragseingang bezogen auf das Gesamtjahr damit etwas über Plan. Gegenüber dem Auftragsbestand zum Jahresbeginn 2023 von 15,4 Mio. EUR beträgt dieser Wert per Jahresende 2023 15,7 Mio. EUR.

Die Umsatzerlöse 2023 beliefen sich mit 22,98 Mio. EUR oberhalb des Niveaus von 2022 (+5,8 Prozent), aber dennoch unter Plan, da von einer Kapazitätserweiterung durch Produktivitätssteigerung und Personalaufbau, sowie wiederhergestellter Lieferketten ausgegangen war, was sich nicht materialisiert hat und den hohen Auftragsbestand per Jahresende 2023 erklärt.

Die lieferantenseitig sowie kundenseitig wirkenden Terminverschiebungen aus den letzten Jahren schwächten sich ab, waren jedoch auch in 2023 noch spürbar mit der Folge von langfristigen Lieferzeiten und Kundenterminverschiebungen. Der Plan die Kostensteigerungen neben der Weitergabe an Kunden, zu Teilen auch durch Produktivitätssteigerung und Wachstum zu kompensieren, ist damit nicht vollständig erreicht worden. Die greifenden Personalkostensteigerungen drückten die Ergebnismarge, deren Effekte durch Kostenmanagement im Bereich des Materialaufwands und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Plan nur teilweise aufgefangen werden konnten. Insgesamt wurde ein positives operatives Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von 365 TEUR erzielt.

C. Finanzielle Leistungsindikatoren

Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Konzerns

Für unsere interne Steuerung sind unter anderem die nachfolgenden finanziellen Leistungsindikatoren von Bedeutung.

2023
Umsatzerlöse mEUR 55,7
Betriebsergebnis (EBIT) mEUR 1,2
Cashflow aus operative Geschäftstätigkeit mEUR 1,9
Eigenkapitalquote % 12,4

Die EBIT-Marge von 2,1% zeigt die schwierigen Geschäftsbedingungen im Geschäftsjahr 2023. Die Eigenkapitalquote konnte gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert werden. Der Abbau von Working-Capital führte zu einem Anstieg des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit und mithin zu einer Zunahme der liquiden Mittel.

Bezogen auf die operativen Einheiten zeigt sich folgendes Bild:

Einheit Umsatz
in Mio EUR
EBIT
in Mio EUR
EMDE 18,6 0,4
GDI 12,3 0,5
ZAE 23,0 0,4
Übrige 1,8 -0,1
Summe 55,7 1,2

D. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Umweltschutz

Die Produktion entspricht dem Stand moderner Technik und wird regelmäßig geprüft. Umweltrisiken sind weitgehend ausgeschlossen. Wir bemühen uns um die Reduktion von CO 2 bei der Produktion unserer Maschinen, Anlagen und Getriebe.

Arbeitnehmerbelange

Motivierte Mitarbeiter sind für uns der zentrale Erfolgsfaktor. Wir investieren in Aus- und Weiterbildung. Leider konnten wir mangels Bewerbern nicht alle offenen Ausbildungsplätze besetzen. Flexible Arbeitszeitregelungen, Gestaltungsspielraum mit einem hohen Maß an individueller Verantwortung sorgen für ein gutes Betriebsklima. Die Suche nach qualifiziertem Personal, insbesondere im gewerblichen Bereich, stellt für unsere Unternehmen auch in Zukunft eine große Herausforderung dar.

Forschung und Entwicklung

Die bestehenden Produkte werden ständig weiterentwickelt und es wird an neuen Produkten und Verfahrensweisen gearbeitet.

Risikomanagementziele und -methoden

Moderne Managementinformationssysteme sorgen für die rechtzeitige Beschaffung von produktionsnotwendigen Rohstoffen und die Bereithaltung der für die Finanzierung des Geschäftsbetriebs notwendigen Liquidität. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen die einbezogenen Unternehmen über ein System zur Bonitätsprüfung bestehender und neuer Kunden sowie über ein effizientes Mahnwesen.

E. Prognose, Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung

1. Chancen und Risiken

Für unsere Unternehmen ist eine wirtschaftsfreundliche Politik in Deutschland sehr wichtig.

Operative Risiken sehen wir in moderater Form wie folgt:

Rohstoffpreise

Besetzung freier Stellen mit qualifiziertem Personal

Rückgang der Absatzpreise

Die angestrebte Technologieführerschaft unserer Unternehmen bringt viele Chancen für eine erfolgreiche Zukunft mit sich. Wir streben die Erschließung weiterer Absatzmärkte innerhalb Europas und weiteren wachstumsstarken Ländern dieser Welt an. Der hohe Anteil an Mitarbeitern mit langjähriger Betriebszugehörigkeit ermöglicht es, das vorhandene Know-how im Unternehmen zu erhalten und auszubauen. Des Weiteren bestätigt dies die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber. Die gut ausgebildete und motivierte Belegschaft bietet die Chance, auch zukünftig durch stetige innovative Weiter- und Neuentwicklung der Produkte die Marktposition zu sichern und auszubauen. Die Erneuerung der IT-Infrastruktur, der Systeme sowie Verbesserung der IT-Sicherheit werden in 2024 und darüber hinaus im Rahmen eines mehrjährigen Programms fortgeführt.

2. Prognosebericht

Das zu Ende gehende Jahr 2024 brachte leider nicht die erhoffte Erholung der Wirtschaft. Aufträge und Umsätze konnten bisher gegenüber 2023 stabil gehalten werden. Jedoch erwarten wir weder für 2024 noch für 2025 eine durchgreifende Verbesserung der Ertragslage. Wir rechnen mit leicht steigenden Umsätzen in 2024 und 2025, einer Verbesserung des EBIT sowie der EBIT-Marge und einer höheren Eigenkapitalquote, da wir planmäßig die Schulden aus der Akquisitionsfinanzierung zurückführen werden.

Im Hinblick insbesondere auf die politischen und weltwirtschaftlichen Risiken fahren wir weiterhin "auf Sicht" und stellen unsere Planungsprämissen fortlaufend auf den Prüfstand. Einzelne Investitionsmaßnahmen im Bereich Digitalisierung und Ersatzinvestitionen in Anlagen sind in der Planung enthalten.

Wir beurteilen die wirtschaftliche Situation des Unternehmens für 2024 und 2025 trotz vorhandener globaler Unsicherheiten wie oben dargestellt als stabil. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

 

Berlin, 09. Januar 2025

gez. Dr. Matthias Rumpelhardt

gez. Christian Kohorst

Konzernbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 2.497.521,06
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 500.653,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 437.876,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 62.777,00
II. Sachanlagen 1.996.868,06
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.843,00
2. technische Anlagen und Maschinen 204.887,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.780.138,06
B. Umlaufvermögen 28.312.672,07
I. Vorräte 14.460.451,74
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.672.064,97
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 7.343.974,43
3. fertige Erzeugnisse und Waren 708.157,54
4. geleistete Anzahlungen 736.254,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.694.538,64
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.897.438,85
2. sonstige Vermögensgegenstände 797.099,79
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.157.681,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 117.271,64
Summe Aktiva 30.927.464,77

Passiva

31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 3.845.362,57
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 25.000,00
II. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 15.000,00
III. Gewinnvortrag 3.152.494,97
IV. Jahresüberschuss 652.867,60
B. Sonstige Sonderposten 7.184.325,50
I. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 7.184.325,50
C. Rückstellungen 3.548.160,28
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 170.748,00
2. Steuerrückstellungen 214.103,33
3. sonstige Rückstellungen 3.163.308,95
D. Verbindlichkeiten 16.349.616,42
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.628.609,76
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 8.443.887,89
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.178.139,84
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 27.024,15
5. sonstige Verbindlichkeiten 2.071.954,78
davon aus Steuern 1.098.178,55
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 8.588,93
Summe Passiva 30.927.464,77

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Umsatzerlöse 55.742.823,17
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -1.822.864,13
3. sonstige betriebliche Erträge 815.990,60
4. Materialaufwand 20.218.206,63
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 16.992.290,10
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.225.916,53
5. Personalaufwand 21.213.765,69
a) Löhne und Gehälter 17.401.389,14
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.812.376,55
6. Abschreibungen 901.135,90
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 901.135,90
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.280.748,90
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 48.606,76
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 242.389,94
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 244.671,08
11. Ergebnis nach Steuern 683.638,26
12. sonstige Steuern 30.770,66
Konzern-Jahresüberschuss 652.867,60

Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21

Dacapo Technologies GmbH

Kapitalflussrechnung

1.1.-31.12.2023
EUR
Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit
Jahresergebnis 652.867,60
+ Abschreibungen 901.135,90
- Verminderung der Pensionsrückstellungen -7.591,00
+ Veränderung des Working Capital 143.806,28
+ Zinszahlungen 242.389,94
1.932.608,72
davon Steuerzahlungen 167.304,26
Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Ausgaben für Anlagevermögen -561.615,33
Erlöse aus Anlageverkäufen 30.171,42
-531.443,91
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Tilgung von Darlehen -348.859,92
Zinszahlungen -242.389,94
-591.249,86
Summe 809.914,95
Finazmittel am 1.1.2023 5.347.766,74
Finazmittel am 31.12.2023 6.157.681,69
Veränderung 809.914,95

Konzerneigenkapitalspiegel

Dacapo Technologies GmbH

Eigenkapitalspiegel

Gezeichnetes Kapital Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Summe
EUR Gewinnrücklage
EUR
Gewinnvortrag
EUR
EUR
31.12.2022 25.000,00 € 15.000,00 € 3.152.494,97 € 3.192.494,97 €
Konzernergebnis - € - € 652.867,60 € 652.867,60 €
31.12.2023 25.000,00 € 15.000,00 € 3.805.362,57 € 3.845.362,57 €

Anhang zum Konzernabschluss

der Dacapo Technologies GmbH, Kurfürstendamm 196 in 10707 Berlin

HRB 120052 Amtsgericht Charlottenburg

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches erstellt. Die Gliederung des Konzernabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit zum Teil im Anhang dargestellt.

Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

B. Beteiligungsbesitz und Konsolidierungskreis

Die folgenden Unternehmen sind im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen, da sie unter der einheitlichen Leitung der Dacapo Technologies GmbH stehen.

Firma Sitz Beteiligungsquote
Dacapo Technologies GmbH Berlin Muttergesellschaft
Dacapo Automotive GmbH Berlin 100%
Dacapo Automation GmbH Berlin 100%
Dacapo Industries GmbH Berlin 100%
EMDE Industries GmbH Berlin 100%
EMDE Automation GmbH Nassau 100%
EMDE Mouldtec GmbH Nassau 100%
EMDE Technologies GmbH Nassau 100%
GDI Intralogistics GmbH Irschenberg 100%
ZAE-AntriebsSysteme GmbH & Co. KG Hamburg 100%
ZAE-Verwaltungs GmbH Hamburg 100%

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeines

Die Bewertung der einzelnen Konzerngesellschaften erfolgte gem. § 308 HGB nach einheitlichen Kriterien. Alle Gesellschaften bilanzieren und bewerten bereits auf Ebene des Jahresabschlusses nach einheitlichen Grundsätzen.

Bilanzposten, die in Fremdwährung nominiert sind, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Tag der Transaktion eingebucht und anschließend unter Beachtung des Niederstwertprinzips (Umlaufvermögen) bzw. des Höchstwertprinzips (Schulden) fortgeschrieben. Bankguthaben in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

2. Kapitalkonsolidierung

Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 HGB wurden die als Beteiligungen ausgewiesenen Anteile gegen das entsprechende Kapital zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung aufgerechnet. Stichtag für die Erstkonsolidierung ist der 1.1.2023, da der Konzern erstmalig für das Geschäftsjahr 2023 infolge der Überschreitung der Größenklassen des § 293 HGB zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet ist. Gemäß IDW RS HFA 44 werden keine Vorjahreszahlen gezeigt.

3. Schuldenkonsolidierung

Die Schuldenkonsolidierung gem. § 303 Abs. 1 HGB besteht in der gegenseitigen Aufrechnung von Forderungen und Schulden.

4. Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Für die Konsolidierung der Erfolgsrechnungen wurden die Lieferungen, Dienstleistungen, Beteiligungserträge, Zinsaufwendungen und -erträge bei den zu konsolidierenden Gesellschaften untereinander aufgerechnet (Aufwands- und Ertragskonsolidierung).

5. Zwischengewinneliminierung

Zwischengewinne sind im Vorratsvermögen des Konzerns nicht enthalten.

6. Einzelne Bilanzposten

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Hergestellte Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden auf Einzelkostenbasis zuzüglich angemessener Gemeinkostenzuschläge, soweit diese für die Herstellung notwendig sind, bewertet. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen sowohl nach der linearen als auch nach der degressiven Methode vorgenommen.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag liegen.

Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, die durch Kalkulation auf Basis der innerbetrieblichen Kostenrechnung der Gesellschaft ermittelt wurden. Dabei wurde beachtet, dass die kalkulierten Herstellungskosten nicht über den tatsächlichen Herstellungskosten liegen. Angemessene Gemeinkostenzuschläge wurden berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde durch Abschläge Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Aktiva

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen; zweifelhaften Forderungen wurde durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.

Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Bei Altersvorsorgeverpflichtungen wird der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für die Abzinsung verwendet.

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Latente Ertragsteuern

Von dem Wahlrecht, aktive latente Steuern zu bilanzieren, wird kein Gebrauch gemacht.

Haftungsverhältnisse

Die Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB werden nach den für Verbindlichkeiten geltenden Grundsätzen unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ausgewiesen. Die Risikoeinschätzung der Inanspruchnahme erfolgt auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung.

D. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und GuV

Anlagevermögen

Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen).

Der bilanzierte Geschäftswert geht auf zwei der einbezogenen Einzelabschlüsse zurück. Er ist also kein Ergebnis der Kapitalkonsolidierung. Die Abschreibungsdauer beträgt 15 Jahre und entspricht den zugrundeliegenden Produktlebenszyklen der Unternehmen, die im Wege eines Assets-Deals erworben worden sind.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.692.082,91 88.063,79 0,00 0,00 1.780.146,70
2. Geschäfts- oder Firmenwert 100.001,00 0,00 0,00 0,00 100.001,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.792.083,91 88.063,79 0,00 0,00 1.880.147,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16.167,75 0,00 0,00 0,00 16.167,75
2. technische Anlagen und Maschinen 2.241.830,02 27.633,64 0,00 8.197,50 2.261.266,16
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.535.467,58 445.917,90 2.998,00 87.224,57 9.897.158,91
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.998,00 0,00 -2.998,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 11.796.463,35 473.551,54 0,00 95.422,07 12.174.592,82
Summe Anlagevermögen 13.588.547,26 561.615,33 0,00 95.422,07 14.054.740,52
Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.145.333,91 196.936,79 0,00 0,00 1.342.270,70
2. Geschäfts- oder Firmenwert 30.557,00 6.667,00 0,00 0,00 37.224,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.175.890,91 203.603,79 0,00 0,00 1.379.494,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.014,75 2.310,00 0,00 0,00 4.324,75
2. technische Anlagen und Maschinen 1.996.976,02 67.599,64 0,00 8.196,50 2.056.379,16
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.547.703,96 627.622,47 0,00 58.305,58 8.117.020,85
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 9.546.694,73 697.532,11 0,00 66.502,08 10.177.724,76
Summe Anlagevermögen 10.722.585,64 901.135,90 0,00 66.502,08 11.557.219,46
Buchwerte
31.12.2023
EUR
01.01.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 437.876,00 546.749,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 62.777,00 69.444,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 500.653,00 616.193,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.843,00 14.153,00
2. technische Anlagen und Maschinen 204.887,00 244.854,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.780.138,06 1.987.763,62
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 2.998,00
Summe Sachanlagen 1.996.868,06 2.249.768,62
Summe Anlagevermögen 2.497.521,06 2.865.961,62

Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung spiegelt erwartete Restrukturierungsnotwendigkeiten zum Zeitpunkt des Erwerbs wider. Insoweit hat der Posten eher Fremd- als Eigenkapitalcharakter.

Rückstellungen

Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der Projected Unit Credit Methode. Der maßgebliche Rechnungszins beträgt zum 31. Dezember 2023 bei einer angenommenen Restlaufzeit von fünfzehn Jahren 1,82% p. a. bei zehnjähriger Durchschnittsbildung 1,74 %.

Vermögensgegenstände (Generali Depot) gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit einem Nennwert in Höhe von TEUR 238 wurden mit Altersteilzeitverpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 238 verrechnet.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEUR 1.080 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind üblicher Weise durch Eigentumsvorbehalte abgesichert.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt.

Geschäftsbereich TEUR
Schüttgut-Maschinen 18.580
Lebensmittel-Logistik-Maschinen 12.392
Antriebstechnik 22.985
übrige 1.786
Summe 55.743

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die tatsächliche Steuerquote liegt mit 26,5% leicht unter der erwarteten Steuerquote nach Maßgabe des Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuerrechts. Grund dafür sind Verlustvorträge bei einbezogenen Gesellschaften.

E. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf TEUR 6.948 und betreffen Leasing- und Mietverträge.

Arbeitnehmer und Organmitglieder

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 309. Geschäftsführer der Konzernmuttergesellschaft sind Christian Kohorst und Dr. Matthias Rumpelhardt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß §§ 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers betrifft nur die Konzernabschlussprüfung und beträgt EUR 7.500.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Im November 2024 hat die Geschäftsführung der EMDE Mouldtec GmbH die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Vorherige Verkaufsbemühungen waren nicht erfolgreich. Die Mouldtec stellt Formen für Silikonverarbeitung her. Für den Konzern ist diese Tätigkeit ein Randgeschäft, das die Hauptgeschäftsfelder nicht beeinflusst. Daraus resultierende Verluste für den Konzern lassen sich gegenwärtig noch nicht beziffern, da die EMDE Moultec GmbH weiterhin operativ tätig ist. Das Risiko dürfte jedoch TEUR 500 nicht übersteigen.

 

Berlin, 09. Januar 2025

gez. Dr. Matthias Rumpelhardt

gez. Christian Kohorst

Beschlüsse

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 31. März 2025 gebilligt.

Bestätigungsvermerk

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Konzernabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Dacapo Technologies GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Dacapo Technologies GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie den Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Dacapo Technologies GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Wir haben dazu die Verlautbarungen des IDW für die Prüfung weniger komplexer Einheiten beachtet. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen des Konzerns bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, 10. Januar 2025

BKX GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Bork, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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