Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 79326
Eingetragen
26.5.1986
Branche
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.BeteiligungsgesellschaftenVermietung von Sport- und Freizeitgeräten
Gegenstand
Beteiligung an Unternehmen, die insbesondere im Bereich Sport und Freizeit tätig sind, sowie deren Verwaltung und Vermarktung deren Produkte in Form von Werbungs-, Beratungs- und Vermittlungstätigkeit

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sven Richter
seit 23.7.2009
Prokura
Geschäftsführer
Gregor König
seit 22.3.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Boards and More Beteiligungsgesellschaft GmbHAUT
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Boards and More Beteiligungsgesellschaft GmbH
Austria
80.000 DM
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Boards & More GmbH

Oberhaching

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

INHALTSVERZEICHNIS

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

Bestätigungsvermerk

Allgemeine Auftragsbedingungen

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Boards & More GmbH mit Sitz in Oberhaching (im Folgenden auch kurz "B&M DE") ist eine Vertriebsgesellschaft der Boards & More-Gruppe. Die Gesellschaft steht mit der EMERAM B&M Continuation Fund GmbH & Co. KG Vermögensverwaltung, München, Deutschland (oberstes Konzernmutterunternehmen) und deren verbundenen Unternehmen in einem Konzernverhältnis und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird beim Firmengericht des Handelsgerichts München hinterlegt und stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis dar.

1. Geschäftsmodell

Die Boards & More-Gruppe ist eine der führenden Produzenten und Anbieter für Sportausrüstung in den Bereichen Kitesurfing sowie Wingfoiling und hat außerdem eine führende Position im Windsurfingbereich inne. Gleichzeitig werden Produkte für den Mountainbikebereich vertrieben. Die Gruppe ist mit den eigenen Marken "ION", "Fanatic", "Duotone" und "SQlab" in den einzelnen Marktsegmenten aktiv. Die Gesellschaft hat innerhalb der Gruppe zwei wesentliche Aufgabengebiete:

1.

Der Vertrieb der Artikel im deutschsprachigen Raum und

2.

Sämtliche Marketing-Aktivitäten des Konzerns: vom Markenauftritt bis hin zur Produktentwicklung.

Die Boards & More-Gruppe versteht die Produktentwicklung, Vertrieb und Marketing als ihre Kernkompetenz. Die Produktion hat die Gruppe an externe Produzenten ausgelagert. Die Distribution der Produkte erfolgt durch Surfshops und Surfzentren sowie durch ausgewählte Großhändler. Die weltweite logistische Abwicklung - vom Produktionsort bis zum Einzelhändler oder sogar Endverbraucher - erfolgt dabei durch eine Konzern-Schwestergesellschaft in Österreich.

Zwischen der B&M DE und der österreichischen Boards & More GmbH mit Sitz in Molln (im Folgenden auch kurz "B&M AT") bestehen Vertriebs- und Kooperationsvereinbarungen. Laut Vertriebsvereinbarung tritt die B&M DE als Agent im deutschsprachigen Raum auf und wickelt Geschäfte im Namen der B&M AT ab. Hierfür erhält die B&M DE eine Provision gemessen am Jahresumsatz. Die B&M DE erzielt keine wesentlichen direkten Umsatzerlöse mit Dritten.

Im Kooperationsvertrag ist geregelt, dass die B&M DE im Auftrag der B&M AT die Produktentwicklung und den gesamten Markenauftritt für die Marken "ION", "Fanatic" und "Duotone" abwickelt. Die in diesem Zusammenhang anfallenden Kosten, das sind im Wesentlichen Personalkosten, verrechnet B&M DE an B&M AT nach dem "Cost plus"-System weiter. Zusätzlich wird seitens B&M AT anerkannt, dass Umsatzwachstum wesentlich mit Produktqualität, Design und Markenauftritt zusammenhängt, was auf die Aktivitäten der B&M DE zurückzuführen ist. Daher erhält die B&M DE auf Basis des Umsatzwachstums zusätzlich eine Provision.

2. Forschung und Entwicklung

Boards & More versteht die Forschung und Entwicklung als eine ihrer Kernkompetenzen, weswegen sie eine zentrale Rolle in der Gruppe spielt. Die Gesellschaft macht keinen Gebrauch vom Wahlrecht zur Aktivierung von Entwicklungskosten. Im Entwicklungsbereich der Gesellschaft arbeiten 25 Mitarbeiter und damit rd. 8 % der Gesamtbelegschaft des Konzerns. Daneben arbeiten mehrere externe Entwickler in den einzelnen Segmenten vor Ort an Windsurf- und Kite-Spots für die Boards & More- Gruppe.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 2024 war geprägt von einer weiteren Konsolidierungsphase der relevanten Märkte: nachdem in den Coronajahren 2021 und 2022 eine hohe Nachfrage der Konsumenten zu erhöhter Produktion der Hersteller und höherer Bevorratung bei Einzelhändlern führte, entwickelten sich bei einer Normalisierung der Nachfrage in 2023 und 2024 Überbestände in der Absatzkette. Dementsprechend waren die Kunden der Gruppe - im Wesentlichen Importeure und Einzelhändler - gezwungen, ihre Lagerbestände abzubauen, weswegen die Aufträge an B&M AT zurückgingen. Gleichzeitig führte eine aggressive Preisgestaltung einzelner Wettbewerber, die gezwungen waren ihre Artikel zu verkaufen um liquide zu bleiben, zu preislichen Verwerfungen in den Märkten. Es konnte jedoch beobachtet werden, dass der Endverbrauchermarkt - trotz Ukraine-Krieg und hoher Inflation - relativ stabil geblieben ist. In 2024 haben die Händler von den kurzfristigen Verfügbarkeiten profitiert und daher weiter ihre eigenen Läger abgebaut.

2. Geschäftsverlauf

2.1. Allgemein

Die Nachfrage durch Vertriebspartner hat sich in 2024 noch nicht komplett erholt: durch den Abbau der eigenen bestehenden Lägern konnten die Händler einen Großteil der Nachfrage abdecken und profitierten zusätzlich von der kurzfristigen Verfügbarkeit bei den Herstellern.

2.2. Vergleich des tatsächlichen mit dem prognostizierten Geschäftsverlauf

In einem schwierigen konjunkturellen Umfeld wurde die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2024 zwischen EUR 7,0 Mio. und EUR 7,5 Mio. mit EUR 7,6 Mio. erreicht, ebenso wurde das geplante EBITDA mit EUR 0,3 Mio. (Plan: zwischen EUR 0,2 Mio. und EUR 0,5 Mio.) erreicht.

in EUR 2024 2023
Umsatzerlöse 7.572.206,77 7.758.883,75
sonstige betriebliche Erträge 192.724,28 777.805,68
Personalaufwand -6.471.448,04 -6.221.828,47
Abschreibungen -26.019,52 -35.493,19
sonstige betriebliche Aufwendungen -977.401,68 -1.256.298,92
Betriebsergebnis 290.061,81 1.023.068,85
Betriebsergebnis zu Umsatz 3,8% 13,2%

Die Marge auf Basis des Betriebsergebnisses reduzierte sich von 13,2% auf 3,8%, das ist im Wesentlichen auf niedrigere Erträge aus Forschungszulagen im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Das Ergebnis nach Steuern ist negativ aufgrund der hohen Zinsbelastungen.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3.1. Ertragslage

Der Gesamtumsatz betrug für das Geschäftsjahr 2024 EUR 7,6 Mio. (VJ EUR 7,8 Mio.), bei einem EBITDA von EUR 0,3 Mio. (VJ EUR 1,1 Mio.). Das entspricht einem Umsatzrückgang von rd. 2,4% und ist auf die Umsatzentwicklung des gesamten Konzerns und den Entwicklungen in den Märkten der B&M DE zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Förderungen für 10 F&E-Projekte bei der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) beantragt; zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung lagen für alle Projekte positive Bescheide vor. Entsprechend wurden Ansprüche auf öffentliche Förderungen für in 2024 angefallenen Entwicklungskosten realisiert. Diese sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf EUR 0,2 Mio. und wirken sich positiv auf das Betriebsergebnis aus.

3.2. Finanzlage

Die Gesellschaft ist im Finanzierungsnetzwerk des Konzerns eingebunden und kann über den Konzern auf liquide Mittel bei Bedarf zugreifen. Zum Stichtag bestehen Bankguthaben in Höhe von EUR 0,00 Mio. (Vorjahr EUR 0,02 Mio.) bei kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Darlehen bzw. gegenüber Banken in Höhe von EUR 1,3 Mio. (Vorjahr EUR 0,0 Mio.). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus Darlehen belaufen sich zum Stichtag auf EUR 10,0 Mio. (Vorjahr EUR 10,0 Mio.) und weisen eine Fristigkeit bis 30.09.2029 auf.

3.3. Vermögenslage

Die wesentlichen Bilanzkennzahlen der Gesellschaft stellen sich wie folgt dar:

in EUR 2024 2023
Gesamtvermögen 33.772.311,62 35.664.443,04
Eigenkapital 11.141.339,46 12.485.739,01
EK in % vom Gesamtvermögen 33,0% 35,0%
Eigenkapital und Verbindlichkeiten im Verbundbereich 22.195.411,55 25.284.751,26
EK inkl. Verbindlichkeiten im Verbund in % vom Gesamtvermögen 65,7% 70,9%
Anlagevermögen 30.785.482,24 30.808.070,17
AV in % vom Gesamtvermögen 91,2% 86,4%
Immaterielles und Sachanlagevermögen 26.719,14 49.307,07
IAV + SAV in % vom Gesamtvermögen 0,1% 0,1%

Das Anlagevermögen besteht im Wesentlichen aus dem Beteiligungsansatz der SQlab GmbH. Die jährliche Überprüfung der Earn-Out-Komponente führte zu keiner weiteren Anpassung in 2024. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen beliefen sich im Berichtsjahr auf insgesamt weniger als EUR 0,01 Mio. (VJ EUR 0,05 Mio.).

Das Umlaufvermögen besteht zum Stichtag aus Forderungen gegen Finanzbehörden im Zusammenhang mit der Körperschaftssteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer (EUR 2,2 Mio.; VJ EUR 1,3 Mio.) sowie aus den beantragten Förderungen (EUR 0,8 Mio., VJ EUR 0,6). Weiters bestehen Forderungen im Verbundbereich aus der Leistungsverrechnung zum Stichtag in Höhe von EUR 0,01 Mio. (VJ EUR 2,8 Mio.).

Wirtschaftliche Eigenkapitalquote

Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 33,0 % (VJ 35,0 %), unter Hinzuzählung der Verbindlichkeiten im Verbundbereich steigt der Wert auf 65,7 % (VJ 70,9 %). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich rechnerisch aufgrund des niedrigeren Eigenkapitals, bedingt durch den Jahresverlust im Geschäftsjahr.

4. Leistungsindikatoren

Zur internen Steuerung der Gesellschaft werden insbesondere folgende bedeutsame finanzielle Kenngrößen herangezogen: Umsatzerlöse und EBITDA

in EUR 2024 2023
Umsatzerlöse 7.572.206,77 7.758.883,75
EBITDA 316.081,33 1.058.562,04

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse lagen im Berichtsjahr bei EUR 7,6 Mio. (VJ EUR 7,8 Mio.), was einem Umsatzrückgang von 2,4% entspricht. Damit wurden die für 2024 prognostizierten Umsatzerlöse zwischen EUR 7,0 Mio. und EUR 7,5 Mio. erreicht. Der Rückgang der Umsatzerlöse resultiert aus dem gesunkenen Geschäftsvolumen der Gruppe.

EBITDA

Das EBITDA berechnet sich auf Basis der bilanziellen Kenngrößen und wird wie folgt ermittelt:

in EUR 2024 2023
Ergebnis nach Steuern -1.344.399,55 -521.977,20
+ Einkommens- und Ertragssteuern -352.275,00 -95.080,93
Ergebnis vor Steuern -1.696.674,55 -617.058,13
+ Zinsaufwand Gesellschafterdarlehen 0,00 0,00
+ Zinsaufwand 2.198.623,70 2.078.419,97
- Erträge aus Beteiligungen 0,00 0,00
- Zinserträge -211.887,34 -438.292,99
+ Abschreibungen 26.019,52 35.493,19
EBITDA 316.081,33 1.058.562,04

Der Rückgang des EBITDA resultiert einerseits aus dem gesunkenem Umsatz der Gesellschaft sowie im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringeren Erträgen aus Forschungszulagen.

Cash Flow-Rechnung

2024 2023
Mittelfluss aus laufender Geschäftstätigkeit
Jahresergebnis vor Steuern und Zinsen 290.061,81 1.023.068,85
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 26.019,52 35.493,19
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge -6.863,18 -631.328,39
Zunahme der Rückstellungen -60.055,99 47.545,55
(Zunahme) / Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.852.306,56 -3.903.286,17
Zunahme / (Abnahme) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -2.753.517,71 -2.108.325,22
Gezahlte Gewinnsteuern, netto 352.275,00 5.705,93
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit -299.773,99 -5.531.126,26
Mittelfluss aus Investitionstätigkeit
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen 3.431,59 -49.757,32
Einzahlungen aus Abgängen des Anlagevermögens (korrigiert um den Gewinn/Verlust aus Anlagenabgang) 0,00 37.302,65
Veränderungen im Finanzanlagevermögen 0,00 0,00
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit 3.431,59 -12.454,67
Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit
erhaltene Zinsen und Dividenden 211.887,34 438.292,99
bezahlte Zinsen -2.198.623,70 -2.078.419,97
Veränderung von langfristigen Kreditverbindlichkeiten 940.665,76 7.200.944,84
Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit -1.046.070,60 5.560.817,86
(Abnahme) / Zunahme der flüssigen Mittel, netto -1.342.413,00 17.236,93
Flüssige Mittel am Anfang der Berichtsperiode 17.236,93 0,00
Flüssige Mittel am Ende der Berichtsperiode -1.325.176,07 17.236,93

Die Gesellschaft kann über den Konzern und über die vorhandene Kreditlinien bei der Bank auf ausreichend finanzielle Mittel zugreifen. Die Liquidität der Gesellschaft ist gesichert.

Die Eigenkapitalsituation der Gesellschaft ist solide und das Betriebsergebnis konstant positiv. Die Geschäftsführung ist daher über die Gesamtentwicklung der Gesellschaft in 2024 zufrieden.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Der Prognose-, Risiko- und Chancenbericht gibt die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Risiken und Chancen aus der Sicht des Managements wieder. Der Prognose-, Risiko- und Chancenbericht enthält zukunftsbezogene Angaben. Sie basieren auf Erwartungen und Einschätzungen des Managements und unterliegen Unwägbarkeiten. Sie können dazu führen, dass die tatsächliche Geschäftsentwicklung, unter anderem wegen der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, sowohl positiv als auch negativ von den nachfolgend beschriebenen Erwartungen abweicht.

1. Prognosebericht

Der nachfolgende Ausblick bezieht sich auf den Prognosezeitraum von einem Jahr. Er berücksichtigt alle zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses vorliegenden Erkenntnisse, die einen Einfluss auf den Geschäftsverlauf der Boards & More Gruppe haben könnten. Die im Prognosebericht enthaltenen Erwartungen beziehen sich auf die Planung der Boards & More Gruppe für das Jahr 2025 und geben den aktuellen Stand wieder.

In der Planung für das Geschäftsjahr 2025 wird davon ausgegangen, dass sich die Angebotssituation am Markt wieder normalisiert und somit auch die aggressive Preisgestaltung aus 2023 und 2024, an denen sich die Gesellschaft nicht beteiligt hat, ausbleiben. Weiters wird erwartet, dass die Händler ihre Lagerbestände über die Jahre 2023 und 2024 wieder auf ein "gesundes" Niveau reduziert haben, sodass auch die Nachfragesituation von kurzfristigen kleineren Bestellungen auf ein übliches Niveau normalisieren und somit steigen. Es wird erwartet, dass die Inflation im Vergleich zu den letzten Jahren wieder auf ein Niveau von um die 3-4% einpendeln wird und somit auch die Sicherheit unter der Bevölkerung - und somit auch den Endverbrauchern - steigt.

Diese Annahmen gehen auch davon aus, dass der Ukraine-Krieg weiterhin regional beschränkt bleibt und der Nah-Ost-Konflikt nicht weiter eskaliert. Aus den betroffenen Gebieten werden keine Waren zugekauft noch bestehen wesentliche sonstige Verpflichtungen. Es wird zu beobachten sein, wie sich die weltweite Zollpolitik auf das Verkaufsverhalten auswirkt. Aktuell gehen wir davon aus, dass die Auswirkungen marginal bleiben.

Das Unternehmen rechnet mit einem Umsatz in 2025 von rd. EUR 7,5 Mio. bis EUR 8,5 Mio (EBITDA zwischen rd. EUR 0,5 Mio. und rd. EUR 0,8 Mio.). Wegen der bereits angesprochenen Krisenherde müssen wir darauf hinweisen, dass eine über das nächste Geschäftsjahr hinausreichende Prognose nur unter einem außergewöhnlich hohen Ausmaß an Unsicherheit und Risiken gestellt werden kann.

2. Risiko- und Chancenbericht

Risiken und Chancen werden innerhalb eines Budget-Prozesses erfasst und beurteilt. Dabei erfolgt eine detaillierte Betrachtung von sämtlichen möglichen bestandsgefährdenden Risiken sowie von Chancen auf Basis eines einjährigen Prognosezeitraums. Sämtliche Risiken werden durch das Management analysiert, bewertet und entsprechend gesteuert, indem adäquate Maßnahmen ergriffen werden.

Produkt- und Vertriebsbereich

Grundsätzlich sind die Risiken und Chancen der Geschäftsentwicklung von der strategischen Positionierung der einzelnen Marken und dem Erfolg bei der Einführung von Produktneuheiten abhängig. Wie bereits weiter vorne erläutert, erhält die Gesellschaft neben der Abgeltung für gewisse entstandene Kosten nach dem Cost Plus-Verfahren auch erfolgsabhängige Vergütungen, wie Provisionen auf Umsatz im deutschsprachigen Raum. Eine positive Geschäftsentwicklung im Konzern führt daher typischerweise auch zu einer positiven Umsatzentwicklung bei der Gesellschaft, zumal Deutschland einer der größten Märkte im Konzern ist.

Durch das breite Markenportfolio decken wir preislich sowohl den gehobenen Einstiegsbereich in unseren Märkten als auch den absoluten Premiumbereich ab. Dementsprechend sehen wir uns strategisch sehr gut aufgestellt. Durch Aktivitäten in den unterschiedlichen Segmenten Windsurf, Kitesurf, Wingfoiling und Bikewear in Kombination mit einer geographisch breiten Aktivität versuchen wir produkt- und absatzbezogene Risiken zu streuen. Durch diese breite Aufstellung sehen wir Chancen hinsichtlich der weiteren Geschäftsentwicklung.

Das Risiko bei der Einführung von Produktneuheiten nicht erfolgreich zu sein, wird von der Produktseite durch die im Konzern über Jahrzehnte aufgebaute Fachkompetenz im Bereich F&E sowie durch die systematische Auswertung von Verbraucherbefragungen minimiert.

Neuentwicklungen im Produktbereich dienen in den relevanten, ausgereiften Märkten dazu, das Image und die Position der einzelnen Marken zu festigen und so den langfristigen Erfolg zu sichern. Deshalb sehen wir Produktinnovationen als Chance für den Konzern. Wachstumsimpulse für das Geschäftsjahr 2025 sehen wir insbesondere durch Wingfoiling und Kiteboarding. Unsere Projekte in den Bereichen Digitalisierung und Elektrifizierung werden unsere Produktpalette komplementieren.

Nachdem die Boards & More-Gruppe keine eigene Produktion betreibt, ergibt sich eine Abhängigkeit von externen Produzenten. Diese sind wiederum von Boards & More abhängig, da Boards & More als wichtiger Player im Kite- und Windsurf-Bereich über ein entsprechend großes Nachfragevolumen verfügt. Diese gegenseitige Abhängigkeit konnte durch sehr lange Zusammenarbeit zu einer partnerschaftlichen win-win-Situation entwickelt werden. Restrisiken aus dem Ausfall von einzelnen Produktionen sind gegeben, können aber durch alternative Lieferanten kurzfristig abgedeckt werden. Deshalb ist dieses Risiko grundsätzlich von mittlerer Bedeutung für den Konzern.

Finanzielle Risiken

Das Forderungsausfallrisiko ist für die Gesellschaft nicht relevant bzw. wird auf Konzerngesellschaften ausgelagert. Aufgrund von langfristigen Lieferantenbeziehungen, jährlich vergleichbaren Produkten und modularer Preisgestaltung, sind nur minimale Preisänderungsrisiken vorhanden.

Die Boards & More Gruppe ist gemäß Kreditvertrag verpflichtet quartalsweise Kennzahlen (Covenants) einzuhalten. Diese werden zum 31.12.2024 nicht eingehalten. Die Covenant-Verfehlung wurde im März 2025 durch einen Kapitalzuschuss der Eigentümer in Höhe von rd. MEUR 9,0 in die Gruppe geheilt. Durch eine negative Entwicklung der Branche oder der verzögerten Realisation von (Neuprodukt- )Umsätzen kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Unternehmensplanung nicht erreicht und die Covenants wieder nicht eingehalten werden. Im Falle einer solchen weiteren Abweichung haben sich die Eigentümer der Gruppe gegenüber den finanzierenden Banken bis Ende 2025 befristet verpflichtet, der Gruppenmuttergesellschaft weiteres Kapital zur Verfügung zu stellen. Zudem bestehen darüber hinaus Finanzierungsmöglichkeiten durch die Gesellschafterin.

Die Liquidität der Gesellschaft - und der Gruppe - ist somit mit hinreichender Wahrscheinlichkeit zu keiner Zeit gefährdet. Am Fortbestand des Konzerns und der Gesellschaft wird nicht gezweifelt.

Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente kommen bei der Gesellschaft nicht zur Anwendung. Fremdwährungskursrisiken sind für die Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung.

 

Oberhaching, den 8. Mai 2025

Till Eberle

Gregor König

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Ein- und Umbauten auf fremden Grund 20,00 6.521,02
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.699,14 26.719,14 42.786,05 49.307,07
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 30.758.763,10 30.758.763,10
30.785.482,24 30.808.070,17
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.713,96 2.812.407,47
2. Sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände 2.977.028,27 2.982.742,23 2.026.728,47 4.839.135,94
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 17.236,93
2.982.742,23 4.856.372,87
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 4.087,15 0,00
33.772.311,62 35.664.443,04

Passiva

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 40.903,35 40.903,35
II. Kapitalrücklage 10.266.007,27 10.266.007,27
III. Bilanzgewinn 834.428,84 2.178.828,39
- davon Gewinnvortrag EUR 2.178.828,39 (i. Vj. Gewinnvortrag EUR 2.700.805,59) - 11.141.339,46 12.485.739,01
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 6.273,00 6.273,00
2. Sonstige Rückstellungen 111.666,70 171.722,69
117.939,70 177.995,69
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.325.176,07 10.000.000,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.325.176,07 (i. Vj. EUR 0,00) -
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 27.379,78 106.983,23
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 27.379,78 (i. Vj. EUR 106.983,23) -
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.054.072,09 12.799.012,25
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 502.461,49 (i. Vj. EUR 3.188.067,41) -
4. Sonstige Verbindlichkeiten 106.404,52 94.712,86
- davon aus Steuern EUR 81.659,12 (i. Vj. EUR 78.494,98) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 14.712,17 (i. Vj. EUR 0,00) -
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 106.404,52 (i. Vj. EUR 94.712,86) -
22.513.032,46 23.000.708,34
33.772.311,62 35.664.443,04

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

2024 2023
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 7.572.206,77 7.758.883,75
2. Sonstige betriebliche Erträge
a) Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen 0,00 37.281,86
b) Übrige sonstige betriebliche Erträge 192.724,28 192.724,28 740.523,82 777.805,68
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.288.070,67 -6.044.020,87
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -183.377,37 -6.471.448,04 -177.807,60 -6.221.828,47
- davon für Altersversorgung EUR 75.283,30 (i.Vj. EUR 60.484,55)
4. Abschreibungen auf Sachanlagen -26.019,52 -35.493,19
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen -977.401,68 -1.256.298,92
290.061,81 1.023.068,85
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 211.887,34 438.292,99
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 211.887,34 (i. Vj. EUR 438.292,99) -
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.198.623,70 -2.078.419,97
- davon an verbundene Unternehmer EUR 1.227.939,46 (i. Vj. EUR 1.220.335,00) -
-1.986.736,36 -1.640.126,98
-1.696.674,55 -617.058,13
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 352.275,00 95.080,93
Ergebnis nach Steuern = Jahresfehlbetrag -1.344.399,55 -521.977,20
9. Gewinn-/Verlustvortrag 2.178.828,39 2.700.805,59
10. Bilanzgewinn 834.428,84 2.178.828,39

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

Allgemeine Angaben

Die Boards & More GmbH hat ihren Sitz in Oberhaching und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 79326.

Der Jahresabschluss umfasst das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024 und wurde den handelsrechtlichen Vorschriften entsprechend erstellt.

Die Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 HGB einzustufen.

Ab der Veranlagung 2017 besteht zwischen der Boards & More GmbH, Oberhaching und der Boards & More Holding GmbH, Oberhaching eine umsatzsteuerliche Organschaft. Die umsatzsteuerlichen Sachverhalte der Boards & More GmbH, Oberhaching werden beim umsatzsteuerlichen Organträger Boards & More Holding GmbH, Oberhaching erfasst.

Mit Kauf- und Abtretungsvertrag vom 31. März 2021 hat die Gesellschaft im Rahmen eines Share Deals die Gesellschaft SQlab GmbH mit Sitz in Taufkirchen erworben. Im Kaufpreis wurde eine Earn-Out-Vereinbarung getroffen. Diese hängt vom durchschnittlich erzielten EBITDA der SQlab GmbH in den Geschäftsjahren 2021 bis 2024 ab. Daher kann es in Abhängigkeit der tatsächlichen Entwicklung des EBITDAs der SQlab GmbH zu nachträglichen Anpassungen des Kaufpreises kommen. Diese wirken sich im Jahresabschluss direkt auf den Beteiligungsansatz im Finanzanlagevermögen aus. Eine Anpassung war per 31.12.2024 nicht mehr notwendig.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemeine Grundlagen

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 265-274 sowie §§ 276-277 HGB) und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte auf Basis der Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie unter Beachtung der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu vermitteln, aufgestellt. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der Vollständigkeit entsprechend den gesetzlichen Regelungen eingehalten.

Bei der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wurde der Grundsatz der Einzelbewertung beachtet und eine Fortführung des Unternehmens unterstellt.

Die Boards & More Gruppe ist gemäß Kreditvertrag verpflichtet quartalsweise Kennzahlen (Covenants) einzuhalten. Diese werden zum 31.12.2024 nicht eingehalten. Die Covenant-Verfehlung wurde im März 2025 durch einen Kapitalzuschuss der Eigentümer in Höhe von rd. MEUR 9,0 in die Gruppe geheilt. Durch eine negative Entwicklung der Branche oder der verzögerten Realisation von (Neuprodukt-)Umsätzen kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Unternehmensplanung nicht erreicht und die Covenants wieder nicht eingehalten werden. Im Falle einer solchen weiteren Abweichung haben sich die Eigentümer der Gruppe gegenüber den finanzierenden Banken bis Ende 2025 befristet verpflichtet, der Gruppenmuttergesellschaft weiteres Kapital zur Verfügung zu stellen. Zudem bestehen darüber hinaus Finanzierungsmöglichkeiten durch die Gesellschafterin.

Die Liquidität der Gesellschaft - und der Gruppe - ist somit mit hinreichender Wahrscheinlichkeit zu keiner Zeit gefährdet. Am Fortbestand des Konzerns und der Gesellschaft wird nicht gezweifelt.

Dem Vorsichtsprinzip wurde dadurch Rechnung getragen, dass nur die am Abschlussstichtag verwirklichten Gewinne ausgewiesen wurden. Alle erkennbaren Risiken und drohenden Verluste wurden - soweit gesetzlich geboten - berücksichtigt. Schätzungen beruhen auf einer umsichtigen Beurteilung. Soweit statistisch ermittelbare Erfahrungen aus gleich gelagerten Sachverhalten vorhanden sind, hat das Unternehmen diese bei Schätzungen berücksichtigt.

Die vorhandenen Verlustvorträge sind steuerlich strittig. Daher werden eventuell entstehende aktive latente Steuern nicht angesetzt.

Auswirkungen aus dem Mindeststeuergesetz werden nicht erwartet, da die Konzernumsatzgrenze von 750 Mio. EUR nicht überschritten wird.

Anlagevermögen

Sachanlagen

Das abnutzbare Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, die um die planmäßigen Abschreibungen vermindert werden. Die geringwertigen Vermögensgegenstände bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear der voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend vorgenommen.

Folgende Nutzungsdauern wurden den planmäßigen Abschreibungen zugrunde gelegt:

Nutzungsdauer in Jahren
Einbauten auf fremden Grund 2 bis 5
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 bis 10

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder, falls ihnen ein niedrigerer Zeitwert beizulegen ist, mit diesem angesetzt, wenn die Wertminderungen voraussichtlich von Dauer sind.

Zuschreibungen zu Vermögensgegenständen des Finanzanlagevermögens werden vorgenommen, wenn die Gründe für eine bereits in Vorjahren durchgeführte außerplanmäßige Abschreibung weggefallen sind. Die Zuschreibung erfolgt maximal auf die Anschaffungskosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Im Falle erkennbarer Einzelrisiken wurde der niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Flüssige Mittel werden mit ihrem Nennwert angesetzt. Beträge in Fremdwährungen bestehen nicht.

Rückstellungen

Steuerrückstellungen

Rückstellungen für Gewinnsteuern werden im Einklang mit den Steuergesetzen angesetzt. Eventuelle Ansprüche auf Rückerstattung von geleisteten Vorauszahlungen für Körperschafts- und Gewerbesteuer werden in den sonstigen Forderungen ausgewiesen.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen wurden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und der Höhe oder dem Grunde nach ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, die nach bestmöglicher Schätzung zur Erfüllung der Verpflichtung aufgewendet werden müssen. Sämtliche Rückstellungen haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Aufgliederung der Jahresabschreibung nach einzelnen Posten sind im Anlagenspiegel angeführt (vergleiche Anlage 1 zum Anhang).

Die Gesellschaft hält 100% der Anteile an der SQlab GmbH, Taufkirchen. Zum 31.12.2024 weist die SQlab GmbH ein Eigenkapital in Höhe von EUR 9.073.931,00 (VJ: TEUR 7.220) bei einem Jahresüberschuss 2024 von EUR 1.853.521,00 (VJ: TEUR 1.335).

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen, wie auch im Vorjahr, ausschließlich Leistungsverrechnungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Im Posten sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände sind Rückforderungen aus Körperschafts- und Gewerbesteuer in Höhe von EUR 2.193.915,58 enthalten (Vorjahr: TEUR 1.322). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen in Höhe von EUR 774.898,49, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen (Vorjahr: TEUR 619).

Rückstellungen

Zusammensetzung und Entwicklung der Rückstellungen:

Rückstellung Stand 01.01.2024 Verwendung Auflösung Zuweisung Stand 31.12.2024
Steuerrückstellungen 6.273,00 0,00 0,00 0,00 6.273,00
Sonstige Rückstellungen:
personalbezogene Rückstellungen 65.016,87 40.339,82 0,00 16.947,39 41.624,44
Rückstellungen für fehlende Eingangsrechnungen 90.615,70 52.657,85 0,00 21.323,17 59.281,02
sonstige betriebliche Rückstellungen 16.090,12 14.238,86 0,00 8.909,98 10.761,24
Summe sonstige Rückstellungen 171.722,69 107.236,53 0,00 47.180,54 111.666,70
Summe Rückstellungen 177.995,69 107.236,53 0,00 47.180,54 117.939,70

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 11.325.176,07 (Vorjahr: TEUR 10.000) weisen zum Stichtag in Höhe von EUR 10.000.000,00 (Vorjahr: TEUR 0) eine Restlaufzeit von fünf Jahren aus. Zum Stichtag bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahre (Vorjahr: TEUR 10.000).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Leistungsverrechnungen in Höhe von EUR 502.461,49 (Vorjahr: TEUR 188) sowie aus Finanzierung in Höhe von EUR 10.551.610,60 (Vorjahr: TEUR 12.611). Zum Stichtag bestehen keine Verbindlichkeiten mehr mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (Vorjahr: TEUR 9.611).

Im Posten sonstige Verbindlichkeiten sind, wie auch im Vorjahr, keine wesentlichen Beträge enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Haftungsverhältnisse

Aufgliederung der Haftungsverhältnisse:

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
Garantie für Kredit 71.405.168,48 86.000.000,00
71.405.168,48 86.000.000,00

Beitritt als Kreditnehmer und Garantiegeber für den Kredit zum Stichtag in Höhe von maximal TEUR 84.766 (davon aushaftend per 31. Dezember 2024 TEUR 82.730) der Konzerngesellschaften

Elements Holding GmbH, Oberhaching (Deutschland),

Aquatics Holding GmbH, Oberhaching (Deutschland),

Boards & More Holding GmbH, Oberhaching (Deutschland),

Boards & More GmbH, Molln (Österreich),

Beachfront Retail GmbH, Taufkirchen (Deutschland),

SQLab GmbH, Taufkirchen (Deutschland) und

Boards & More Beteiligungs GmbH, Molln (Österreich).

Der zur Verfügung stehende Betrag setzt sich aus langfristigen Darlehen in Summe in Höhe von TEUR 74.766 sowie einer Betriebsmittellinie in Summe in Höhe von TEUR 10.000 zusammen. Vom gesamten Betrag wurden TEUR 10.000 aus dem langfristigen Darlehen sowie TEUR 1.325 aus der Betriebsmittellinie direkt von der Gesellschaft abgerufen - die übrigen TEUR 71.405 wurden von den oben genannten Konzerngesellschaften genutzt.

Für die Garantieübernahme sind folgende Sicherheiten bestellt:

Verpfändung der Guthaben bei Kreditinstituten in Deutschland, welche zum Stichtag 31. Dezember 2024 mit EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 17) in der Bilanz ausgewiesen sind, zu Gunsten von Berenberg Bank,

Globalzession sämtlicher Forderungen innerhalb und außerhalb des Verbundbereichs,

Verpfändung der Anteile an der SQLab GmbH.

Die Geschäftsführung geht aufgrund der gesicherten Konzernfinanzierung von einem sehr geringen Risiko der Inanspruchnahme aus, sodass zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen ist.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht auf der Passivseite auszuweisen sind

Es bestehen folgende wesentliche Verpflichtungen aus der Nutzung von in der Bilanz nicht ausgewiesenen Sachanlagen:

des folgenden Geschäftsjahres der folgenden fünf Geschäftsjahre
in TEUR in TEUR
Art der Verpflichtung Berichtsjahr Vorjahr Berichtsjahr Vorjahr
Gebäude Oberhaching 43 45 174 221
Pkw- und sonstiges Leasing 56 52 150 140
99 97 324 361

Verpflichtungen mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen zum Stichtag, wie auch im Vorjahr, nicht.

Außerbilanzielle Geschäfte

Es sind keine wesentlichen außerbilanziellen Geschäfte vorhanden.

Derivative Finanzinstrumente

Derivative Finanzinstrumente bestehen bei der Gesellschaft zum Stichtag 31. Dezember 2024, wie auch im Vorjahr, nicht.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2024 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen:
1. Ein- und Umbauten auf fremden Grund 103.708,83 0,00 0,00 0,00 103.708,83
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 143.487,82 3.431,59 0,00 4.068,45 142.850,96
247.196,65 3.431,59 0,00 4.068,45 246.559,79
III. Finanzanlagen:
Beteiligungen an verbundenen Unternehmen 30.758.763,10 0,00 0,00 0,00 30.758.763,10
30.758.763,10 0,00 0,00 0,00 30.758.763,10
31.005.959,75 3.431,59 0,00 4.068,45 31.005.322,89
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2024 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Sachanlagen:
1. Ein- und Umbauten auf fremden Grund 97.187,81 6.501,02 0,00 103.688,83
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 100.701,77 19.518,50 4.068,45 116.151,82
197.889,58 26.019,52 4.068,45 219.840,65
III. Finanzanlagen:
Beteiligungen an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
197.889,58 26.019,52 4.068,45 219.840,65
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2024 Stand am 31.12.2023
EUR EUR
I. Sachanlagen:
1. Ein- und Umbauten auf fremden Grund 20,00 6.521,02
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.699,14 42.786,05
26.719,14 49.307,07
III. Finanzanlagen:
Beteiligungen an verbundenen Unternehmen 30.758.763,10 30.758.763,10
30.758.763,10 30.758.763,10
30.785.482,24 30.808.070,17

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Boards & More GmbH, Oberhaching

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Boards & More GmbH, Oberhaching, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Boards & More GmbH, Oberhaching, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 9. Mai 2025

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ronald Hager, Wirtschaftsprüfer

Ulrich Stauber, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluss

Die unterzeichnende Boards & More Beteiligungs GmbH ist alleinige Gesellschafterin der

Boards & More GmbH

("Gesellschaft") mit Sitz in Oberhaching, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 79326.

Unter Verzicht auf die Einhaltung aller Form- und Fristvorschriften fasst die Boards & More Beteiligungs GmbH, Molln, im Wege der schriftlichen Beschlussfassung den folgenden Gesellschafterbeschluss für ihre Beteiligungsgesellschaft Boards & More GmbH, Oberhaching:

1.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 01.01.2024 bis 31.12.2024 mit einem Jahresverlust in Höhe von EUR -1.344.399,55, welcher von der Rödl & Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 09.05.2025 testiert wurde, wird genehmigt und gilt damit als festgestellt.

2.

Der Bilanzgewinn per 31.12.2024 in Höhe von EUR 834.428,84 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3.

Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2024 die Entlastung erteilt.

4.

Die Rödl & Partner GmbH, Denninger Straße 84, 81925 München, wird zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2025 bestellt.

 

Molln, 12.05.2025

Boards & More Beteiligungs GmbH

Till Eberle

Gregor König

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

99 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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