Stadtwerke Iserlohn GmbH

Stefanstraße 4, 58638 Iserlohn, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Iserlohn HRB 158
Eingetragen
20.12.1967
Branche
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationElektrizitätsverteilungTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
Die Versorgung mit elektrischer Energie, Erdgas, Fernwärme und Wasser, der Betrieb von Informations- und Telekommunikations-Infrastruktur, die Wahrnehmung aller weiteren ent- und versorgungswirtschaftlichen Aufgaben, insbesondere die Beleuchtung des Straßenund Wegenetzes in Iserlohn.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Stoltmann
seit 8.5.2023
Prokura
Reiner Timmreck
seit 28.8.2014
Geschäftsführer
Thomas Armoneit
seit 7.3.2014
Prokura
Kim Gerrit Keßeler
seit 6.3.2013
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Stadt Iserlohn – Der Bürgermeister
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
64.117.650 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stadtwerke Iserlohn GmbH

Iserlohn

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der Stadtwerke Iserlohn GmbH

Grundlagen der Gesellschaft


Gegenstand der Gesellschaft ist die Versorgung mit elektrischer Energie, Erdgas, Fernwärme und Wasser, der Betrieb von Informations- und Telekommunikationsinfrastruktur sowie die Wahrnehmung aller weiteren ent- und versorgungswirtschaftlichen Aufgaben, insbesondere die Beleuchtung des Straßen- und Wegenetzes in Iserlohn.

Wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 ist der Energieverbrauch in Deutschland auf ein noch nie dagewesenes Niveau gesunken, wobei ein Rückgang von 7,9 % auf 10.791 Petajoule (PJ) oder 368,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) prognostiziert wird. Somit fällt der Primärenergieverbrauch um mehr als ein Viertel niedriger aus als der Spitzenwert im Jahr 1990. Ein wesentlicher Faktor für diese Entwicklung war die schrumpfende Wirtschaftsleistung Deutschlands. Insbesondere die Branchen mit hohem Energiebedarf erlebten Produktionsrückgänge, die sich deutlich auf den Verbrauch auswirkten. Laut Schätzungen der AG Energiebilanzen hatte die im Vergleich zum Vorjahr etwas mildere Witterung lediglich einen geringen Einfluss auf die Senkung des Energieverbrauchs. Ohne Berücksichtigung der Witterungseinflüsse wäre der Energieverbrauch um circa 7,4 % gesunken. Als einziger Faktor, der den Energieverbrauch im Jahr 2023 erhöhte, stellte sich die demografische Entwicklung heraus. 1

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. So dämpften die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. 2 Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Dezember 2023 von knapp 46,0 Millionen Erwerbstätigen mit Wohnort Deutschland erbracht. Gegenüber Dezember 2022 stieg die Zahl der Erwerbstätigen im Dezember 2023 um 0,4 %. Der langfristige Aufwärtstrend auf dem Arbeitsmarkt setzte sich somit im Vorjahresvergleich mit nachlassender Dynamik fort. 3 Die Inflationsrate in Deutschland betrug im Jahr 2023 durchschnittlich 5,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies stellt einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr dar, in dem die Inflationsrate noch bei 6,9 % lag. 4

Das energiepolitische Handeln im Jahr 2023 war geprägt von einer ganzen Reihe an weitreichenden Gesetzen mit dem Ziel eines Übergangs zu einer nachhaltigen und klimafreundlichen Energieversorgung. Die entsprechenden nationalen politischen Handlungen sind eingebettet in europäische und außereuropäische Bemühungen den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern und den Umgang zu einer CO 2-armen Wirtschaft zu beschleunigen.

In Deutschland wurde in diesem Zuge das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2023 umfassend novelliert, um den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland deutlich zu beschleunigen. Bis 2030 soll ein Anteil von mindestens 80 % erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch erreicht werden. Das Gesetz konzentriert sich auf das Erreichen des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaschutzabkommens, verdoppelt nahezu den Anteil erneuerbarer Energien innerhalb eines Jahrzehnts und verdreifacht das Tempo ihres Ausbaus. Das Gesetz priorisiert erneuerbare Energien, erhöht Ausschreibungsmengen für Wind- und Solarstrom, fördert innovative Kombinationen mit wasserstoffbasierter Stromspeicherung, verbessert die Vergütung für Solaranlagen und stärkt die lokale Akzeptanz durch einfachere Realisierung von Bürgerenergiegesellschaften. Zudem werden die finanzielle Beteiligung der Kommunen und die Attraktivität der Eigenversorgung mit Strom erhöht, während die EEG-Umlage abgeschafft wird. 5Unterm Strich haben die Änderungen des EEG im Jahr 2023 den rechtlichen Rahmen für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland weiter gestärkt.


Auch auf Seiten der Netzinfrastruktur gab es unter anderem mit dem Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende neue Vorgaben. Durch die beschleunigte Einführung von Smart Metern und die Schaffung rechtlicher Rahmenbedingungen für die Nutzung digitaler Technologien im Netz wird die Grundlage für eine effizientere und flexiblere Energieversorgung gelegt. Dies erfordert von den Energieversorgern Investitionen in die Digitalisierung ihrer Netze und Dienstleistungen, bietet aber auch Potenziale für die Entwicklung neuer Angebote im Bereich der intelligenten Energielösungen.

Im Bereich Gas (-infrastruktur) und Wärme waren die politischen und gesellschaftlichen Diskussionen von der Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) geprägt. Im Zuge der ersten Novelle des GEG wurde zum 1. Januar 2023 der bisher geltende Neubaustandard im Hinblick auf den Jahres-Primärenergiebedarf angehoben (Reduzierung des zulässigen Jahres-Primärenergiebedarfs im Neubau von bisher 75 Prozent des Referenzgebäudes auf 55 Prozent). Mit einer zweiten Novelle des Gesetzes wurde zudem der Einsatz erneuerbarer Energien beim Einbau neuer Heizungen verbindlich geregelt. 6Dies bedeuten die Vorgaben im GEG das Ende des (Erd-)gasnetzes 2045, was für Netzbetreiber erhebliche Auswirkungen auf den weiteren Betrieb des Gasnetzes haben wird. Die Gasnetze müssen, wo sinnvoll, an die sich wandelnden Anforderungen einer dekarbonisierten Energieversorgung technisch angepasst und auf mögliche grüne Gase als Teil der Energiewende umgerüstet werden. Wo künftig kein (Erd-)gas zum Einsatz kommen wird, ist das Gasnetz perspektivisch entsprechend stillzulegen oder zurückzubauen.

Das GEG ist verflochten mit dem ebenfalls 2023 beschlossenen Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze. Das Gesetz verpflichtet die Länder sicherzustellen, dass auf ihrem Hoheitsgebiet bis zum 30.06.2026 für Gemeindegebiete mit über 100.000 Einwohnern bzw. bis zum 30.06.2028 für Gemeindegebiete mit weniger als 100.000 Einwohnern Wärmepläne erstellt werden. 7Aus den Wärmeplänen soll dann die künftige, dekarbonisierte Wärmversorgung abgeleitet werden. Das Ergebnis der Wärmeplanung vor Ort wird somit erheblichen strategischen und finanziellen Einfluss auf den Energieversorger haben.

Die Einführung der Strom- und Gaspreisbremse in Deutschland im Jahr 2023 zielte darauf ab, Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen von den stark gestiegenen Energiekosten zu entlasten. Diese Maßnahme hat dazu beigetragen, die Energiekosten und somit auch die Inflation zu dämpfen. Die Preise für Gas und Strom zeigten seit Jahresbeginn 2023 einen rückläufigen Trend, was teilweise auf die Wirkung der Energiepreisbremsen zurückgeführt werden kann. Diese Regelung sollte nicht nur finanziell entlasten, sondern auch einen Anreiz zum Energiesparen setzen. 8

Energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen

Der Ukraine-Konflikt seit Februar 2022 dauert im Jahr 2023 weiterhin an und wirkt sich direkt und indirekt auf die deutsche und europäische Energiebranche aus. Im Fokus steht für die Europäische Union und Deutschland die Erhaltung der Versorgungssicherheit. Unter anderem wurden zum Zweck der Diversifizierung LNG-Terminals in Betrieb genommen. Ziel ist es die Abhängigkeit von russischem Gas und Öl zu reduzieren und alternative Energiequellen zu entwickeln. Nach den Spitzen der Erdgaspreise am Großhandel im Jahr 2022 haben sich die Preise 2023 auf moderatem Niveau eingependelt. 9

Der Anteil erneuerbarer Energien an der Netto-Stromerzeugung erreichte 2023 mit 59,7 % einen Rekordwert, wobei Wind- und Solarenergie die Hauptquellen waren. Onshore- und Offshore-Windenergie trugen mit insgesamt 139,8 Terawattstunden (TWh), was 32 % der gesamten öffentlichen Stromerzeugung entspricht, maßgeblich dazu bei. Dies stellt einen Anstieg von 14,1 % gegenüber 2022 dar. Die neu installierte Kapazität von Photovoltaikanlagen lag bei etwa 14 Gigawatt, was die Ziele der Bundesregierung deutlich übertraf und erstmals eine zweistellige Wachstumsrate erreichte. 10

Die Bundesnetzagentur berichtete über einen Gesamtzuwachs der erneuerbaren Kapazitäten um 17 Gigawatt auf knapp 170 GW, was einem Wachstum von 12% entspricht. Besonders hervorzuheben ist der Zuwachs im Solarbereich, der fast doppelt so hoch wie im Vorjahr war. 11

Für die 4. Regulierungsperiode Gas (ab 2023) 12und Strom (ab 2024) 13wurden am 20. Oktober 2021 die Zinssätze für Neu- (5,07 %) und Altanlagen (3,51 %) veröffentlicht. Gegen die im Vergleich zur 3. Regulierungsperiode nochmals gesunkenen Zinssätze haben wir über eine Prozesskostengemeinschaft Beschwerde eingelegt.

Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 2. September 2021 werden sowohl die Strom- und Gasnetzentgeltverordnung als auch die Anreizregulierungsverordnung bis zum Ende der 4. Regulierungsperiode außer Kraft treten. Daher wird das bestehende Regulierungssystem überprüft und angepasst werden müssen. Der Prozess soll im Jahr 2025, dem Basisjahr Gas der 5. Regulierungsperiode, abgeschlossen werden. 14

Die Bundesnetzagentur veröffentlichte hierzu das Eckpunktepapier - Netze. Effizient. Sicher. Transformiert. (NEST) - mit 15 Thesen. So beinhaltet eine dieser Thesen den Vorschlag, die Regulierungsperiode von 5 auf 3 Jahre zu verkürzen. Dies würde den Zeitverzug bei der Berücksichtigung der OPEX in der Erlösobergrenze verringern. Sollte jedoch die bisherige Methodik zur Ermittlung der Erlösobergrenze aus Basisjahr mit darauffolgender Kostenprüfung sowie dem Effizienzvergleich bestehen bleiben, stellt sich die Frage, wie der Abbau von Ineffizienzen bei einer verkürzten Regulierungsperiode erfolgen soll. Erhebliche Auswirkungen wird ebenfalls die These 3 haben, die von einer erforderlichen Neudefinition der Kategorien der dauerhaft nicht beeinflussbaren sowie volatilen Kosten ausgeht. Weitere Thesen beschäftigen sich mit dem generellen sektoralen Produktivitätsfaktor, den Effizienzinstrumenten sowie der Bestimmung der Netzkosten. Bei der Bestimmung der Netzkosten soll von dem aktuellen Mischsystem aus Realkapital- und Nettosubstanzerhaltung auf eine ausschließliche Realkapitalerhaltung umgestellt werden. Neben einer möglichen pauschalierten Kapitalkostenbestimmung und einem einheitlichen kalkulatorischen EK-Zinssatz für Neu- und Bestandsanlagen sollen auch die Nutzungsdauern näher betrachtet werden. 15


Trotz dieser aktuellen Unsicherheit des zukünftigen Regulierungsrahmens wurde durch die sogenannte "KANU-Festlegung" bereits die Möglichkeit geschaffen, Neuanlagen im Gasnetz ab dem Jahr 2023 mit einer verkürzten Nutzungsdauer bis 2045 abzuschreiben.

Eine weitere These im Eckpunktepapier bezieht sich auf die Qualitätsregulierung. Aktuell wird die weiterhin überdurchschnittlich hohe Stromnetzqualität in Iserlohn mit einem SAIDI (System Average Interruption Duration Index) Wert von 5,0 (gegenüber Deutschland 12,2) in dem sogenannten Qualitätselement berücksichtigt. Eine Ergänzung des Qualitätselements um Elemente, die die Energiewendekompetenz der Netzbetreiber abbildet, soll die Netzbetreiber belohnen, die bei der Transformation ihres Stromnetzes im Rahmen der Energiewende über eine vergleichbar höhere Kompetenz verfügen. Hierzu werden Schlagworte wie Servicequalität und Energiewendeorientierung genannt. 16

Netzbetreiber sind zum 15. Oktober eines Jahres dazu verpflichtet, die vorläufigen Netzentgelte zu kalkulieren und entsprechend zu veröffentlichen. Die vier Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) veröffentlichen gemäß des Netzentgeltmodernisierungsgesetzes für die Netzebene Höchstspannung sowie die Umspannebene Höchstspannung/Hochspannung einheitliche Entgelte. In den vorläufigen Netzentgelten der ÜNB war ein Bundeszuschuss in Höhe von 5,5 Mrd. € einkalkuliert. Erst im Dezember wurde von der Bundesregierung offiziell entschieden und kommuniziert, dass der Zuschuss nicht gezahlt wird. Die ÜNB mussten ihre Netzentgelte daraufhin neu kalkulieren und veröffentlichten am 13. Dezember 2023 mehr als verdoppelte Netzentgelte. 17


Diese extreme Erhöhung hat nicht nur Auswirkungen auf die den ÜNB direkt nachgelagerten Stromnetzbetreiber, sondern auch auf die Verteilnetzbetreiber. Dementsprechend sind unsere vorgelagerten Netzentgelte ebenfalls deutlich gestiegen, weswegen wir unsere Stromnetzentgelte neu kalkulieren und anpassen mussten.

Aufgrund der mehr als verdoppelten Übertragungsnetzentgelte wurde am 22. Dezember 2023 die § 19 StromNEV-Umlage von 0,403 ct/kWh auf 0,643 ct/kWh erhöht, was einer Steigerung von ca. 60 % entspricht. 18


Die Folgen aus der extremen Netzentgelt- und Umlageerhöhung sowie die Frage, ob eine erneute Erhöhung der Umlage nach dem 25. Oktober eines Jahres (ähnlich wie die Veröffentlichung vorläufiger und finaler Preisblätter der Netzentgelte) rechtlich zulässig ist, wird die Branche sicherlich länger beschäftigen.

Die im Monitoringbericht der BNetzA beschriebene positive Entwicklung auf den Einzelhandelsmärkten ist ein Indikator für einen funktionierenden Wettbewerb unter den Energieversorgungsunternehmen. In der Sparte Strom wurden im Jahr 2022 39 % aller Abgabemengen an Haushaltskunden nicht durch den örtlichen Grundversorger geliefert. Dies bedeutet, dass 61 % vom Grundversorger geliefert worden sind. Laut Bundesnetzagentur haben in 2022 circa 4 Mio. Haushaltskunden ihren Stromlieferanten gewechselt. Die Wechselquote liegt damit bei 8,2 %. Im Vergleich zu 2021 ist die Quote um 1,5 % gesunken. Der Angriffskrieg auf die Ukraine und der damit verbundenen Steigerung der Strompreise, hat somit auch Auswirkungen auf das Wechselverhalten der Stromkunden. Gleichzeitig ist die Anbietervielfalt auf dem Markt gesunken. Letztverbraucher können durchschnittlich zwischen rund 157 verschiedenen Lieferanten nach 167 in 2021 wählen. 19In der Sparte Erdgas lag die durchschnittliche Wechselquote von Haushaltskunden in Deutschland bei 8,9 %. Im Vergleich zu 2021 hat sich der Anteil der grundversorgten Kunden mit 21,8 % in 2022 im Vergleich zu 18,9 % in 2021 erholt. Dabei liegt er weiter unter dem Anteil der fremdversorgten Kunden (33,7 %) 20. Nachdem die Großhandelspreise aufgrund des Krieges in der Ukraine Mitte des Jahres 2022 historische Höchstwerte erreicht haben, sind die Notierungen seit Ende 2022 wieder gefallen. Im Jahr 2023 ist ein kontinuierlicher Rückgang der Preise zu verzeichnen.

Seit Oktober 2021 gelten die am 4. April 2019 mit der Novelle des Netzausbaubeschleunigungsgesetzes (NABEG 2.0) verabschiedeten neuen Redispatch-Regeln. Sie beziehen EE-Anlagen und konventionelle Kleinerzeuger in das Engpassmanagement ein. Der entstehende immense Koordinierungsbedarf der Netzbetreiber untereinander sowie zwischen Netzbetreibern und anderen Marktteilnehmern bedingt deutlich höhere Automatisierungsgrade, verbunden mit einer modernen IKT-Infrastruktur, verbunden mit Aufgaben zu Datenschutz und IT-Sicherheit. Wenn es in Zukunft darum geht, sich verantwortlich daran zu beteiligen, Netzengpässe zu vermeiden, stellt Redispatch 2.0 Netzbetreiber vor große Herausforderungen. Diese Regeln erfordern teils völlig neue Fähigkeiten von den Stadtwerken als Stromnetzbetreiber. Das Unternehmen steht künftig bei einer koordinierten Redispatch-Planung mit allen Anlagenbetreibern in der Verantwortung. Ferner sind die Stadtwerke verpflichtet, eine kontinuierliche Engpassbestimmung vorzunehmen, bei der eigene Erzeugungs- und Lastprognosen im Netzbetrieb zu erstellen und zu berücksichtigen sind. Hinzu kommen die Übermittlung umfangreicher Energiedaten zur Modellierung und Berechnung vorhandener Flexibilitätspotenziale sowie der Betrieb einer eigenen IKT-Infrastruktur zur Datenerhebung und Steuerung der Erzeugungsanlagen. 21


Die Betriebsbereitschaft der Redispatch-Prozesse wurde gegenüber den Vornetzbetreibern Westnetz und Enervie am 25.02.2022 gemeldet. Mit der Mitteilung von Westnetz am 03.05.2022 werden die Stadtwerke Iserlohn GmbH zum jetzigen Zeitpunkt von Westnetz als "nicht relevanter" Netzbetreiber im Sinne der Mitteilung Nr. 8 der Bundesnetzagentur klassifiziert. Enervie als weiterer vorgelagerter Netzbetreiber hat die Stadtwerke Iserlohn GmbH am 04.05.2022 darüber in Kenntnis gesetzt, dass der bilanzielle Ausgleich nicht zum 01.06.2022 starten kann. Maßnahmen gem. 13, 13a EnWG werden daher im gleichen Maße wie bisher mit den Vornetzbetreibern umgesetzt. Mit der Mitteilung Nr. 9 zum Redispatsch 2.0 der Bundesnetzagentur ist die Anforderung zum bilanziellen Ausgleich zum 01.08.2023 ausgesetzt worden. Ungeachtet dessen werden seit Beginn des Jahres 2024 mit Westnetz, einer der vorgelagerten Netzbetreiber, operative Tests der Abrufprozesse durchgeführt. Im Anschluss ist der Start der elektronischen Abrufe geplant.

Die Beschlusskammer 6 der Bundesnetzagentur hat im November 2022 ein Festlegungsverfahren zur Integration von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen zum §14 a Energiewirtschaftsgesetzt eröffnet und ein Eckpunktepapier sowie einen Regelungsentwurf konsultiert. Am 27.11.2023 hat die Beschlusskammer 6 das Festlegungsverfahren abgeschlossen. Danach ist die netzorientierte Steuerung von steuerbaren Verbrauchseinrichtungen und steuerbaren Netzanschlüssen ab dem 01.01.2024 nach Maßgabe des Beschlusses abzuwickeln. 22Parallel dazu hat die Beschlusskammer 8 der Bundesnetzagentur ein Verfahren zur Festlegung reduzierter Netzentgelte eingeleitet und am 23. November 2023 abgeschlossen. Danach sind ab dem 01.01.2024 zwei Module der Netzentgeltreduzierung umzusetzen. Ein weiteres Modul für ein zeitvariables Netzentgelt ist erstmalig ab dem 01.04.2025 anzubieten. 23Die Stadtwerke Iserlohn arbeiten derzeit gemeinsam mit diversen System-Dienstleistern an der Integration der benötigten Softwaresysteme in der Systemlandschaft der Stadtwerke Iserlohn. Beispielhaft ist hier ein aEMT-System oder das System zum Engpassmanagement in der Niederspannung aufzuführen. Die Abrechnung der reduzierten Netzentgelten nach Modul 1 und 2 bereiten die Stadtwerke Iserlohn gemeinsam mit der Items die Implementierung in die SAP-Systeme vor.

1 https://ag-energiebilanzen.de/energieverbrauch-ist-2023-kraeftig-gesunken/
2 Statistisches Bundesamt (destatis.de) - Pressemitteilung vom 15. Januar 2024 - Nr. 019/24
3 Statistisches Bundesamt (destatis.de) - Pressemitteilung Nr. 40 vom 31. Januar 2024
4 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html

5 https://www.bundesregierung.de/breg-de/schwerpunkte/klimaschutz/novelle-eeg-gesetz-2023-2023972
6 https://www.bmwsb.bund.de/Webs/BMWSB/DE/themen/bauen/energieeffizientes-bauen-sanieren/gebaeudeenergiegesetz/gebaeudeenergiegesetz-node.html

7 https://www.bmwsb.bund.de/SharedDocs/gesetzgebungsverfahren/Webs/BMWSB/DE/kommunale-waermeplanung.html
8 https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/bericht-energie-preisbremsen-2213486
9 https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Gasversorgung/aktuelle_gasversorgung/_svg/Gaspreise/Gaspreise. html
10 https://www.ise.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/presseinformationen/2024/oeffentliche-stromerzeugung-2023-erneuerbare-energien-decken-erstmals-grossteil-des-stromverbrauchs.html

11 https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2024/20240105_EEGZubau.html
12 Bundesnetzagentur - BK4-21-056 - Festlegung Gas 2023
13 Bundesnetzagentur - BK4-21-055 - Festlegung Strom 2024
14 Bundesnetzagentur Eckpunktepapier
15 Bundesnetzagentur Eckpunktepapier

16 Bundesnetzagentur Eckpunktepapier
17 https://www.vku.de/presse/pressemitteilungen/wegfall-des-zuschusses-fuer-uebertragungsnetzentgelte-neuberechnung-und-vermutlich-preiserhoehungen-fuer-kunden/
18 https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/A_Z_Glossar/P/Par19_StromNEV_Umlage.html

19 Verbraucher-Kennzahlen zum Monitoringbericht 2023 (bundesnetzagentur.de) - Seite 28 ff.
20 Verbraucher-Kennzahlen zum Monitoringbericht 2022 (bundesnetzagentur.de) - Seite 264 ff.
21 Bundesnetzagentur - Mitteilung Nr. 9 zum Redispatch 2.0

22 https.7/www.bundesnetzagentur.de/DE/Beschlusskammern/1_GZ/BK6-GZ/2022/BK6-22-300/BK6-22-300_Beschluss.html?nn=993170
23 https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Beschlusskammern/BK08/BK8_06_Netzentgelte/68_Para14a_EnWG/BK8_14a_EnWG.html

Wesentliche Geschäftsereignisse


Durch den zunehmenden Wettbewerb in Zeiten der abflauenden Energiekrise verzeichnen die Stadtwerke Iserlohn in 2023 sowohl in der Sparte Strom als auch in der Sparte Gas leichte Kundenverluste. Dennoch behaupten sie sich damit im dynamischen Wettbewerb und halten ihre Marktanteile in der Strom- und Gasbelieferung weiterhin über dem Bundesdurchschnitt. Hierin spiegelt sich der erfolgreiche Ausbau der Rolle des verlässlichen Energielieferanten und innovativen Partners rund um vielfältige Dienstleistungen und zukunftsweisende, klimafreundliche Angebote. Der konsequente Ausbau unserer Versorgungsnetze, insbesondere im Wärmemarkt, vervollständigt den strategischen Wachstumsansatz des Unternehmens. Unsere langfristig ausgerichtete Beschaffungsstrategie hat unsere Kunden bisher vor starken Preissteigerungen geschützt.


Die Stadtwerke Iserlohn etablieren sich in der Heimatregion mehr und mehr als der innovative und verlässliche Partner in Sachen Elektromobilität. Insgesamt betreiben die Stadtwerke Iserlohn im Stadtgebiet mehr als 140 Ladepunkte, darunter drei Schnellladepunkte. Eine positive Korrelation zwischen der Steigerung der zugelassenen Elektrofahrzeuge und dem Absatz von Ladestrom ist zu erkennen. Die Strommengen, die zur Ladung von Elektrofahrzeugen verwendet worden sind, sind in 2023 gegenüber den Vorjahren gestiegen. Neben dem Betrieb der Ladeinfrastruktur wurde gemeinsam mit der Stadt Iserlohn das E-Carsharing in der Stadt weiter forciert. An insgesamt drei Standorten können sich Interessierte Elektroautos ausleihen. Im Jahr 2023 konnte weitere Nutzer für das Carsharing akquiriert werden, sodass die Anzahl der Kunden mehr als verdoppelt werden konnte.


Der Wettbewerbsdruck im Segment der Privat- und Gewerbekunden ist unvermindert hoch. Nachdem der Wettbewerb aufgrund des Angriffskrieges auf die Ukraine und der damit verbundenen gestiegenen Energiepreise nachgelassen hat, wurde in 2023 ein deutlich stärkerer Wettbewerb beobachtet. Im Geschäftsjahr 2023 war ein leichter Kundenverluste zu verzeichnen. Der Marktanteil der Stadtwerke Iserlohn befindet sich trotzdem weiterhin auf einem hohen Niveau. Dennoch ist zu beobachten, dass in den Sparten Strom und Gas das Privat- und Gewerbekundengeschäft weiter unter verschärftem Druck steht.


Das Segment der Individualkunden konnte auch im Jahr 2023 erfolgreich bedient werden. Der Wettbewerbsdruck befindet sich in den Sparten Strom und Gas, ebenso wie im Segment der Privat- und Gewerbekunden, auf einem hohen Niveau. Die kompetente Beratung der Bestandskunden, das Entwickeln neuer Produkte und die gezielte Neukundenakquise führten im Jahr 2023 zu Neukundenabschlüssen und Vertragsverlängerungen.


Ab dem 01.01.2025 müssen Stromlieferanten einen dynamischen Tarif anbieten. Das neue Gesetz verpflichtet Lieferanten ab dem 01.01.2025 zeit- und lastabhängige Tarife in das Portfolio aufzunehmen. Mit den neuen Tarifen sollen Anreize für Kunden geschaffen werden, um Energie zu den Zeiten zu verbrauchen, wenn sie -aufgrund eines Überangebotes- besonders günstig sind. Der Vertrieb der Stadtwerke Iserlohn befindet sich dazu bereits in der Produktentwicklung.


Der Betrieb des GuD-Kraftwerks Bremen-Mittelsbüren steht weiterhin unter dem Einfluss der sich in der Vergangenheit verändernden energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Zudem führten technische Defekte zu langen Revisionszeiten. Das Kraftwerk ist erst seit Januar 2024 wieder technisch verfügbar. Die Drohverlustrückstellung für die aus der Beteiligung resultierende Strombezugsverpflichtung ist entsprechend dem Stand zum Stichtag angepasst worden.


Über die Beteiligung an der Trianel Erneuerbare Energien GmbH (TEE) konnten im vergangenen Geschäftsjahr weitere Erzeugungsanlagen in das mittelbare Beteiligungsportfolio aufgenommen werden. Mit dem im Juli 2023 erworbenen Solarpark Zachow mit einer Leistung von 10 MWp können jährlich rund 10,6 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlicher Strom erzeugt werden. Zudem übernahm die TEE den in Bayern befindlichen Solarpark Theinfeld. Diese Anlage verfügt über 12 MWp Leistung und kann somit rund 3.500 Haushalte mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 3.500 kWh versorgen. Ihr erstes Windprojekt mit Bürgerbeteiligung nahm die TEE in Bad Gandersheim Ende Juli in Betrieb. Die kommunale Projektgesellschaft betreibt den Windpark Gande mit einer Leistung von 18 MW. Im Oktober 2023 übernahm die TEE den Solarpark Nauen. Dieser Park entlang der Schnellfahrstrecke Hannover-Berlin verfügt über 22.464 Solarmodule mit einer Leistung von 10 MWp. Auch der im November 2023 erworbene Solarpark Grüssow (Leistung 7,2 MWp) im Landkreis Ludwigslust-Parchim liegt entlang einer Autobahn, um die Eingriffe in die Natur auf ein Minimum zu reduzieren. Das Erneuerbaren-Portfolio der TEE wächst mit dem Erwerb dieser Anlagen auf ein Ausbauvolumen von 322,27 MW an Windenergie- und PV-Leistung. Die Stadtwerke Iserlohn sind neben 36 anderen kommunalen Stadtwerken mit 3,97 % beteiligt.


Die gemeinsam mit der Mark-E errichtete Windkraftanlage an der Versetalsperre lieferte 10,9 Mio. kWh (Vj. 9,1 Mio. kWh) Strom, damit konnte die Prognose (P 75-Wert) wieder deutlich übertroffen werden. Der hier vor Ort produzierte Ökostrom trägt dazu bei, ca. 2.800 Haushalte mit Strom zu versorgen. Die durch die MEHR Märkische Energie und mehr GmbH betriebene Photovoltaikanlage in Altenburg, Thüringen, erzeugte in 2023 866.019 kWh (Vj. 1.040.556 kWh) regenerativen Strom.


Auch in Zukunft soll über Beteiligungen und eigene Produkte und Dienstleistungen der eingeschlagene Weg, weg von konventionellen Stromerzeugungsanlagen hin zu effizienten, flexiblen und erneuerbaren Erzeugungsanlagen, beschritten werden.


Zum Erreichen der Klimaschutzziele des Bundes und der Stadt Iserlohn soll der Ausbau der erneuerbaren Energien in der Strom- und Wärmeerzeugung vorangetrieben werden. In diesem Sinne hat der Stadtrat, unter dem Beschlusstitel "Unsere Stadt - unsere Energie" den Stadtwerken im März 2023 den politischen Auftrag erteilt, nachhaltige Projektpotenziale auf dem Stadtgebiet zu identifizieren.


Unsere Fachkollegen prüfen bereits seit mehreren Jahren kontinuierlich städtische und industrielle Dachpotenziale auf Ihre Eignung zur wirtschaftlichen Errichtung von Photovoltaikanlagen. Sofern Potenzial besteht, werden die jeweiligen Projekte im kooperativen Schulterschluss mit der Stadt und unseren industriellen Partnern aktiv umgesetzt. Exemplarisch hierfür steht die Photovoltaikanlage auf dem Seniorenzentrum, welche jährlich rund 81.000 kWh erzeugen wird und in den kommenden Wochen in Betrieb genommen wird.

Bereits in den vergangenen Jahren wurde durch den Stadtrat der Aufstellungsbeschluss für die Bauleitverfahren dreier PV-Freiflächen gefasst: Das Grüne Wasserwerk, Blühwiese Hennen und Leckingser Landstrom am Zollhaus. In allen drei Projekten wurden durch die Stadtwerke Iserlohn im vergangenen Jahr umweltschutztechnische Untersuchungen und ein städtebauliches Planungsbüro beauftragt. Der weitere Zeitplan sieht vor, dass die Bauleitplanung bis Herbst/Winter kommenden Jahres abgeschlossen ist. In der Endphase sollen parallel die Baugenehmigung für die jeweiligen Projekte eingeholt werden. So sollen die Anlagen im Frühjahr 2026 sauberen Sonnenstrom produzieren und jährlich rd. 7.400 t CO 2 Emissionen vermeiden. In allen drei genannten Projekten wird auf eine lokale Vermarktungsstrategie gesetzt. Die saubere elektrische Energie wird unmittelbar durch Eigennutzung (z.B. Wasserwerk) oder Direktanbindung an die örtliche Industrie vor Ort genutzt. Dieser Ansatz gewährleistet beidseitig langjährige Preisstabilität und Planbarkeit.

Der Fernwärmeausbau soll weiter forciert werden. Das Potential an CO 2-armer Müllwärme ist noch nicht erschöpft. Das Interesse der Kunden ist weiterhin hoch. Der Ausbau wird nach wie vor durch Materiallieferzeiten und Mangel an Tief- und Rohrbaukapazitäten gehemmt. Der Fernwärmeausbau im Bereich östliches Iserlohn, Schlesische Straße, "Im Lau" wird voraussichtlich Mitte des Jahres 2024 abgeschlossen. Dadurch werden zukünftig rd. 900 t/a an CO 2 Emissionen vermieden. Zukünftig soll der Ortsteil Nußberg mit Fernwärme erschlossen werden. Dazu wurden ebenfalls zusätzliche Fördergelder, die für eine wirtschaftliche Umsetzung erforderlich sind, beantragt. Sollten die Fördergelder bewilligt werden, könnte mit dieser Maßnahme weitere rd. 1.000 t/a CO2 Emissionen vermieden werden.


Nachdem das BMWK den Referentenentwurf zum "Neustart der Digitalisierung der Energiewende" (GNDEW) auf den Weg gebracht hatte, ist am 27. Mai 2023 das novellierte Messstellenbetriebsgesetzt (MsbG) in Kraft getreten. Grundsätzlich hält das novellierte MsbG an dem ursprünglichen Rollout-Zieljahr 2030 (RLM 2032) fest, berücksichtigt jedoch neue Zwischenquoten und Fristen, die im Rolloutprozess zu erfüllen sind. Bis zum 31.12.2024 erlaubt der Agile Rollout dem Messstellenbetreibern auf freiwilliger Basis Intelligente Messsysteme zu verbauen. Erst ab dem 01.01.2025 ist der Einbau von Smart Meter Gateways für die Stadtwerke Iserlohn verpflichtend und bis Ende 2025 sind bereits die ersten 20 % der Pflichteinbaufälle umzusetzen. Das Gesetz beinhaltet einige Neuerungen, die prozessual und systemtechnisch von den Stadtwerken Iserlohn bis zum Pflichtrollout in 2025 vorbereitet werden müssen. Ein zentraler Baustein der Neufassung sind neben der Erbringung von Standardleistungen auch die Umsetzung verpflichtender Zusatzleistungen. Um die Kosten des Rollouts gleichmäßiger zu verteilen und den Einbau von Intelligenten Messsystemen zu beschleunigen, wird künftig der Verteilnetzbetreiber im Rahmen der Preisobergrenze mit bis zu 80 Euro an den Kosten beteiligt. Ebenso wird zukünftig der Einbau eines Intelligenten Messsystems auf Kundenwunsch gefordert, der innerhalb von 4 Monaten von den Stadtwerken Iserlohn erfolgen muss. Die zuvor herrschende angespannte Liefersituation der Smart Meter Gateways bedingt durch die Pandemie und den Ukraine-Krieg hat sich inzwischen wieder entspannt. Pünktlich zum Neustart kann, Stand heute, die Lieferung der bereits bestellten Gateways beim Hersteller abgerufen werden.


Mit Blick auf die neuen Anforderungen aus dem Gesetz und des neuen Starts des Pflichtrollouts haben sich die Stadtwerke Iserlohn im Jahr 2023 insbesondere mit den IT-Systemen und der Stabilisierung der notwendigen Prozesse beschäftigt. Im Zuge der Prozessoptimierung nahm der GWA-Dienstleister einen Systemwechsel vor, der von Seiten der Stadtwerke Iserlohn unterstützt werden musste. Die bereits von SWI verbauten Intelligenten Messsysteme konnten erfolgreich in die neue Systemlandschaft migriert werden. Um zukünftig einen hohen Automatisierungsgrad bei der Prozessabwicklung im Massenrollout sicherstellen zu können, wurde in 2023 noch die Erweiterung des ERP-Systems um einen neuen Systembaustein beauftragt. Die Implementierung erfolgt im Jahr 2024.


Intelligente Messsysteme sowie die FNN-Steuerbox sind eine grundlegende Voraussetzung zum Ausführen von Schalthandlungen in einer Kundenanlage, womit die Einführung des aktiven externen Marktteilnehmers (aEMT) immer bedeutender wird. Die Stadtwerke Iserlohn sind in der Rolle als grundzuständiger Messstellenbetreiber ab 2025 verpflichtet, Ihre Systemlandschaft zu erweitern, um künftig Schalthandlungen per CLS-Schnittstelle (Controllable Local System) durchzuführen zu können. Im November 2023 wurde die Festlegung der Bundesnetzagentur zum § 14a Energiewirtschaftsgesetzt (EnWG) veröffentlich, die das Steuern und Schalten von Steuerbaren Verbrauchseinrichtungen mit einer Leistung von > 4,2 kW regelt. Der Ausbau von Wärmepumpen, Elektromobilität und auch von Erneuerbaren Energien bzw. Erzeugungsanlagen wird dazu führen, dass es in der Niederspannung zu sprunghaften Abnahme-/ und Erzeugungsleistungen kommen wird und der Verteilnetzbetreiber auf Netzengpässe reagieren muss. Ein angemessener Netzausbau wird von SWI in kürzester Zeit nicht zu realisieren sein, um die entsprechende Überlastung ausgleichen zu können. Mit der Neufassung des § 14a EnWG soll die nötige Flexibilität eingeführt werden, um die Integration von neuen Lasten zu gewährleisten und um die Netzstabilität im Netzgebiet der Stadtwerke Iserlohn sicherzustellen.

Geschäftsentwicklung

Leistungsindikatoren


Zentrale finanzielle Steuerungskennzahl der Stadtwerke Iserlohn GmbH ist das abzuführende Jahresergebnis. Weitere nicht-finanzielle Leistungsindikatoren sind die Wasserabgabe sowie der Strom- und Gasabsatz.

Ertragslage


Die wirtschaftliche Lage und Entwicklung der Stadtwerke Iserlohn GmbH war im Geschäftsjahr 2023 zufriedenstellend.


Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 liegen mit 225,1 Mio. € um 78,4 Mio. € über dem Vorjahreswert.


Die nutzbare Stromabgabe beträgt 288 GWh, davon entfallen 3 GWh auf den Verkauf an Weiterverteiler. Die Stromabgabe an die Endkunden ist um 5,7 GWh (-1,9 %) gesunken. Auf die Belieferung von Kunden in fremden Netzgebieten entfallen 41 GWh (i.Vj. 43 GWh). Die Abgabe an Weiterverteiler ist um 15 GWh niedriger als im Vorjahr. Die Umsatzerlöse aus der Belieferung der Endkunden haben sich preisbedingt um 43,8 Mio. € auf 104,2 Mio. € erhöht. Die Erlöse aus der Belieferung der Weiterverteiler liegen mit 0,8 Mio. € um 1,6 Mio. € (- 66,3 %) unter dem Vorjahr. Der Stromabsatz liegt leicht unter dem Prognoseniveau von 311 GWh.


Im Geschäftsjahr sind 42,5 GWh Strom über den Stromhandel verkauft und dabei 6,3 Mio. € erzielt worden. Die Erlöse aus Netznutzungsentgelten von externen Händlern lagen mit 14,7 Mio. € um 2,3 Mio. € über dem Vorjahresniveau.


Die nutzbare Erdgasabgabe ist vertriebsseitig um 19 GWh (- 3,7%) auf 496 GWh gesunken und liegt damit leicht unter der Prognose von 530 GWh. Auf die Belieferung von Privat- und Geschäftskunden in fremden Netzgebieten entfallen 75 GWh (i.Vj. 92 GWh). Die Umsatzerlöse aus der Erdgasabgabe haben sich preisbedingt um 21,4 Mio. € auf 52,1 Mio. € erhöht.


Externe Händler lieferten 238 GWh (i.Vj. 269 GWh) im Netzgebiet der Gesellschaft. Die Durchleitungsentgelte liegen mit 4,5 Mio. € um 0,7 Mio. € über dem Vorjahresniveau.


Die nutzbare Wärmeabgabe ist 2023 gegenüber dem Vorjahr um 2 GWh auf 143 GWh gestiegen. Die Erlöse aus der Wärmeabgabe haben sich preisbedingt um 4,3 Mio. € auf 17,0 Mio. € erhöht.

Mit 5.323 Tm 3 liegt die nutzbare Wasserabgabe in unserem Versorgungsgebiet um 270 Tm 3 unter dem Vorjahresniveau sowie um 127 T€ unter der Prognose. Die Umsatzerlöse aus der Wasserabgabe haben sich preisbedingt um 0,9 Mio. € auf 15,3 Mio. € erhöht.

Nutzbare Abgabe im Jahresvergleich

2023 2022 Abweichung
Strom GWh 288 309 -21
Erdgas GWh 496 515 -19
Wärme GWh 143 141 2
Wasser Tm 3 5.323 5.593 -270


Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 338 GWh (i.Vj. 318 GWh) Strom und 474 GWh (i.Vj. 485 GWh) Erdgas bezogen.

Das Fernwärmeaufkommen ist mit 153 GWh um 4 GWh höher als im Vorjahr, der Fernwärmebezug beträgt 89 % (i.Vj. 90 %). Die Wasserdarbietung lag mit 6,2 Mio. m 3 auf dem Vorjahresniveau. Der Anteil der Eigengewinnung beträgt 88 % (i.Vj. 67 %). Das Rehabilitationsprogramm in der Sparte Fernwärme wurde fortgeführt.

Am 31.12.2023 beschäftigte die Gesellschaft 217 Mitarbeiter 24, davon waren 14 Mitarbeiter in der Ausbildung.


Die Rückstellung für Drohverluste aus der Strombeschaffung für die Jahre 2024 bis 2042 aus dem GuD-Kraftwerk in Bremen-Mittelsbüren konnte im Berichtsjahr um 1,2 Mio. € reduziert werden. Zu Lasten der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfolgte eine Zuführung zur Rückstellung für Drohverluste aus der Bestandsbewertung der Strom- und Gasbeschaffung zum Bilanzstichtag für das Jahr 2024 bis 2027 im Berichtsjahr von 13,7 Mio. € (i. Vj. 4,1 Mio. €). Für die Verpflichtung zur Abgabe von Emissionszertifikaten für das Jahr 2023 wurden 2,5 Mio. € (i. Vj. 2,7 Mio. €) zu Lasten des Materialaufwandes zurückgestellt. Für Risiken aus Forderungsausfällen sind in ausreichender Höhe Einzelwertberichtigungen gebildet.


Das Finanzergebnis (1.516 T€) hat sich im Wesentlichen aufgrund höherer Zins- und Beteiligungserträge und der Gewinnabführung von der Energie Aktiengesellschaft Iserlohn um 1.672 T€ verbessert.


Der an die Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH abzuführende Gewinn liegt mit 7,6 Mio. € um 1,5 Mio. € über dem Vorjahreswert. Die Steigerung resultiert im Wesentlichen aus den gestiegenen Erträgen aus Beteiligungen sowie der Gewinnabführung der Energie AG Iserlohn.


Die Ergebnisverbesserung gegenüber dem Planansatz in Höhe von 2,9 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus den vorgenannten Effekten und in der Planung berücksichtigten aber nicht eingetretenen Risikofaktoren.


Die Spartenergebnisse des Geschäftsjahres 2023 betragen für die Elektrizitätsverteilung 2,2 Mio. €, für die Gasverteilung 1,1 Mio. € und für den grundzuständigen Messstellenbetrieb -0,1 Mio. €. Das Ergebnis der Elektrizitätsverteilung verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Mio. € und das der Gasverteilung gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Mio. €; dies ist im Wesentlichen auf gestiegene Umsatzerlöse trotz gleichzeitig höherer Materialaufwendungen zurückzuführen. Das Ergebnis der Sparte grundzuständiger Messstellenbetrieb bewegt sich auf Vorjahresniveau.

24 Soweit in diesem Lagebericht nur die männliche und/oder weibliche Form verwendet wird, sind damit - im Interesse der besseren Lesbarkeit-alle Geschlechter gemeint.

Vermögens- und Finanzlage


Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 ist um 29,9 Mio. € auf 232,3 Mio. € gestiegen. Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme beträgt 29,3 % (i. Vj. 28,7 %). Das Anlagevermögen ist zu 42 % durch das Eigenkapital gedeckt. Das langfristig gebundene Vermögen ist am Bilanzstichtag zu 80 % durch zeitgleiche Mittel finanziert.


Die Buchwerte des Anlagevermögens erhöhten sich um 5,9 Mio. € auf 162,3 Mio. €. Weitere Ausführungen zu der Entwicklung enthält der Abschnitt Investitionen. Das Umlaufvermögen stieg im Vorjahresvergleich um 24,1 Mio. € auf 70,0 Mio. €.


Auf der Passivseite erhöhten sich die Rückstellungen um 9,1 Mio. € auf 66,3 Mio. € und die gesamten Verbindlichkeiten um 8,7 Mio. € auf 83,6 Mio. €.

Investitionen


Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt 16,6 Mio. € (i.Vj. 12,1 Mio. €) investiert. Davon entfallen 1,4 Mio. € auf immaterielle Vermögensgegenstände, 15,1 Mio. € auf Sachanlagen sowie 0,1 Mio. € auf Finanzanlagen. Die Investitionen bei den Sachanlagen entfallen im Wesentlichen auf Verteilungsanlagen (9,0 Mio. €) sowie Anlagen im Bau (3,4 Mio. €).

Chancen- und Risikobericht


Die Stadtwerke Iserlohn GmbH setzt im Konzernverbund ein Risikomanagementsystem als Bestandteil des betrieblichen Controllings ein. In 2023 wurde das Risikomanagement auf Wirksamkeit geprüft und weiterentwickelt.


Die Risiken aus dem Wettbewerb, der technischen Entwicklung, der Finanzwirtschaft und der internen Organisation werden im Risikomanagement untersucht, bewertet und gesteuert. Aber auch die Risikofaktoren, die dem Unternehmen aus Entwicklungen in Recht und makroökonomischem Umfeld entstehen, werden bewertet. Ziel ist es, die Risiken mit ihren Auswirkungen frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen rechtzeitig einzuleiten.


Das Risikokomitee "Vertrieb und Beschaffung" wurde in 2023 regelmäßig einberufen und hat die Geschäftsführung über den aktuellen Status des operativen vertrieblichen Geschäfts informiert. Eine Reihe von Beschlüssen zur Risikosteuerung wurden gefasst.


Folgende Themen standen in 2023 im Rahmen der internen Revision im Mittelpunkt:

Fortführung der Prüfung Smart Meter Roll Out

Fortführung der Prüfung Einführung CO 2-Hedging

Fortführung der Prüfung Einführung einer neuen Aufmaß-Software inkl. Freigabeprozesse

Fortführung der Prüfung Qualitätssicherung für eine korrekte MMMA-Gas und Strom

Durchführung des Ausschreibungsverfahrens für Tief- und Rohrleitungsbau


Das Ende der Energiepreisbremsen in 2024 wird den Wettbewerbsdruck in den Sparten Strom und Gas über alle Kundengruppen erhöhen. Der Rückgang der Großhandelspreise stellt hier für ein sicherheitsorientiertes Unternehmen mit einer konservativen Beschaffungsstrategie, das zudem die Verantwortung eines Grundversorgers trägt, am Markt eine Herausforderung dar. Da die Stadtwerke dem Risikomanagement entsprechend langfristig und ratierlich beschaffen, ohne spekulative Anteile im Portfolio zu halten, sind sie in der aktuellen Marktkonstellation gegenüber kurzfristig beschaffenden Wettbewerbern, insbesondere Discountern, strukturell im Nachteil. Dieses Segment der Wettbewerber hat während der Rekordnotierungen an den Energiemärkten Ende 2022 / Anfang 2023 extrem hohe Preise aufgerufen, oder die Belieferung von Kunden eingestellt, die dann zum Teil als ungeplante Mengen in die Grundversorgung fielen. Die derzeitige Marktlage wird von neuen bzw. wieder angetretenen Wettbewerbern für teils preisaggressive Vertriebsoffensiven genutzt. Aufgrund der Beschaffungsstrategie bzw. der daraus resultierenden, im Vergleich höheren, Portfoliopreise besteht das Risiko, Kunden in höherem Maße als bisher an den Wettbewerb zu verlieren. Die Unsicherheiten bzgl. der Entwicklung in der Ukrainekrise halten allerdings weiterhin an, sodass auch eine Marktentwicklung möglich ist, die dieses Risiko egalisiert. Nach Wegfall der Preisbremsen und aufgrund der erfolgten Inflation wird generell der wirtschaftliche Druck bei den Bestandskunden in allen Segmenten und Sparten steigen. Die Stadtwerke beobachten daher im Forderungsmanagement die Entwicklung bzgl. ausstehender Forderungen und betreiben ein permanentes Monitoring im Liquiditätsmanagement. Einen positiven Beitrag leistet hier die in 2024 erfolgende Umstellung vom Stichtags- auf das rollierende Abrechnungsverfahren. Diese bewirkt neben einer Verstetigung der Liquidität auch eine Steigerung der Flexibilität wesentlicher Teile der Organisation, die aus der Verteilung des Arbeitsaufwandes über das gesamte Jahr resultiert und künftig bessere Reaktionsmöglichkeiten auf kurzfristig eintretende Risiken oder die Nutzung von Chancen mit sich bringt.


IT-Sicherheitsrisiken werden bei der Stadtwerke Iserlohn GmbH permanent beobachtet und bewertet. Neben technischen Maßnahmen auf dem Stand der Technik und dem Einsatz professioneller Sicherheitsdienstleister werden organisatorische Maßnahmen wie Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter regelmäßig und bei Bedarf zielgerichtet durchgeführt. Für das Jahr 2024 steht zudem die Umsetzung der NIS 2 Richtlinie im Fokus.


Risiken resultieren nach wie vor aus der Regulierung der Strom- und Gasnetze durch die Bundesnetzagentur. Von Bedeutung ist insbesondere die deutliche Absenkung der Eigenkapitalverzinsung für das betriebsnotwendige Eigenkapital im Bereich der Strom-und Gasnetze. Die Bundesnetzagentur begründete dies mit dem gesunkenen Zinsniveau an den Kapitalmärkten. Aus Sicht der Energieversorgungsbranche entspricht das Verzinsungsniveau allerdings nicht dem Rentabilitätsniveau, das auf lange Sicht für Netzinvestitionen aus Sicht von Kapitalgebern erforderlich ist.


Durch die Klimaveränderung ist zudem weiterhin davon auszugehen, dass es in den Folgejahren verstärkt zu heißen und trockenen Jahren kommen wird. Das bestehende Trinkwasserversorgungskonzept ist bei der nächsten Anpassung gemäß § 38 Landeswassergesetz NRW im Jahr 2024 an diese klimatischen Veränderungen anzupassen. Neben der bereits begonnenen betrieblichen Optimierung der Hochbehälterbewirtschaftung und der Eigenförderung sind zukünftige Investitionen in die Infrastruktur zur dauerhaften Sicherstellung der Trinkwasserversorgung für die Stadt Iserlohn und die Gemeinde Nachrodt-Wiblingwerde weiterhin nicht auszuschließen.


Wettbewerbs- und Ergebnischancen werden im direkten Vertrieb sowie der Teilnahme an Ausschreibungen für Strom- und Gaslieferungen gesehen. Ebenso be- und entstehen Chancen in der Vermarktung von energienahen Dienstleistungen in Netz und Vertrieb, einem Bereich, der im Rahmen der Energiewende und des damit verbundenen Ausbaus der regenerativen Erzeugungskapazitäten vermutlich eine weitere Dynamik entwickeln wird. Die Stadtwerke Iserlohn GmbH hat sich hier zur Nutzung möglicher Potenziale organisatorisch neu aufgestellt und die Abteilung "T6 - Regenerative Erzeugung" geschaffen. Möglichkeiten zur Absicherung oder Verbesserung von Ergebnissen ergeben sich zudem aus einer permanenten Überprüfung und Justierung von Prozessen, die auf die Effizienz der Arbeitsabläufe und die Qualität der Ergebnisse wirken sollen.


Die Überprüfung der gegenwärtigen Lage der Gesellschaft hat ergeben, dass derzeit keine den Fortbestand gefährdende Risiken bestehen.

Ausblick


Neben den beschriebenen Risiken, die sich aus einem verschärften Wettbewerbsdruck ergeben, entwickelt sich eine Unsicherheit, was die Ausrichtung der deutschen Politik bzgl. der Energiewende eingeht. Die bisher aufgerufenen staatlichen und privatwirtschaftlichen Klimaziele werden nun im Rahmen der Entwicklung von Strategien zu deren Umsetzung wirtschaftlich bewertet, d.h. auch die Kosten werden konkretisiert. Hieraus zeigt sich nun, wie gewaltig der entstehende Finanzierungsbedarf ist. Ohne staatliche Maßnahmen zur Förderung und De-Risking sind diese Vorhaben nicht umsetzbar. Allerdings sind gerade hier zusätzliche Unsicherheiten nach den Verfassungsgerichtsurteilen bzgl. der Finanzpolitik des Bundes entstanden, die schon heute zu Finanzierungsproblemen für diesen führen.


Zudem wird die gesamtwirtschaftliche Entwicklung davon abhängen, wie der Russland-Ukraine-Krieg weiter verläuft und ob es möglicherweise einen Konflikt zwischen China und Taiwan geben wird. Beides hat einen Effekt auf Angebot und Nachfrage entlang globaler Lieferketten und bei Rohstoffen, der sich auch auf von den Stadtwerken Iserlohn bezogene Produkte und Dienstleistungen auswirkt. Neben der Preisentwicklung könnte hiervon möglicherweise auch die Verfügbarkeit benötigter Komponenten für technische Anlagen oder Baumaterialien für die Infrastruktur betroffen sein.


Die Stadtwerke Iserlohn sind grundsätzlich zuversichtlich, dass durch die Energiewende insbesondere gemeinsam mit der Kommune wirtschaftliche Potenziale entstehen, die dauerhaft zum Erhalt der Stadtwerke beitragen werden.


Die Umsetzung der beschriebenen Maßnahmen soll dazu beitragen, das abzuführende Jahresergebnis für 2024 (It. Wirtschaftsplan vom November 2023 ca. 6,4 Mio. €) soweit wie möglich zu stabilisieren. Zum Planungszeitpunkt musste weiterhin von erhöhten Zahlungsausfällen auf Kundenseite aufgrund der wirtschaftlichen Folgen der Ukrainekrise und den damit verbundenen Verwerfungen an den Energiemärkten ausgegangen werden.

Es wird eine Wasserabgabe von 5.500 Tm 3, ein Stromabsatz an Endkunden von 382 GWh und ein Gasabsatz von 516 GWh erwartet.

 

Iserlohn, den 05. Juli 2024


Stadtwerke Iserlohn GmbH

Timmreck
Geschäftsführer

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

Anhang 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen (1)
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen
und ähnliche Rechte und Werte
6.116.661,00 5.731.384,00
2. Geleistete Anzahlungen 176.844,49 183.098,63
6.293.505,49 5.914.482,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.751.367,30 9.623.285,30
2. Verteilungsanlagen 90.235.485,00 86.345.750,00
3. Technische Anlagen und Maschinen 17.289.121,00 16.934.286,00
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.452.713,00 1.282.835,00
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.153.306,78 2.054.030,99
122.881.993,08 116.240.187,29
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.743.672,12 8.743.672,12
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.672.008,52 1.883.573,52
3. Beteiligungen 7.633.828,84 7.828.714,35
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
6.659.730,58 7.376.289,54
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 8.000.000,00 8.000.000,00
6. Sonstige Ausleihungen 407.972,50 447.880,65
33.117.212,56 34.280.130,18
162.292.711,13 156.434.800,10
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.511.840,60 1.491.502,72
2. Emissionsrechte (2) 2.326.074,03 1.942.611,40
3. Waren 26.172,50 26.734,33
4. Geleistete Anzahlungen (3) 1.000.000,00 1.000.000,00
4.864.087,13 4.460.848,45
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (4) 18.718.789,88 8.071.122,61
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen (5) 2.178.836,10 1.683.423,77
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (6) 33.694,47 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände (7) 11.205.064,93 7.856.039,21
32.136.385,38 17.610.585,59
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 32.958.239,95 23.783.411,76
69.958.712,46 45.854.845,80
C. Rechnungsabgrenzungsposten 63.943,65 75.888,79
232.315.367,24 202.365.534,69

PASSIVA

Anhang 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital (8) 64.117.650,00 54.117.650,00
II. Kapitalrücklage 2.957.467,30 2.957.467,30
III. Andere Gewinnrücklagen 953.394,21 953.394,21
68.028.511,51 58.028.511,51
B. Sonderposten wegen Investitionszuschüssen zum
Anlagevermögen
3.866.853,00 1.881.409,00
C. Empfangene Ertragszuschüsse 10.340.455,00 10.113.120,00
D. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen
(9) 13.787.471,00 13.836.430,00
2. Sonstige Rückstellungen (10) 52.491.369,36 43.358.232,36
66.278.840,36 57.194.662,36
E. Verbindlichkeiten (11)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 28.476.507,71 24.179.098,27
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 20.087.012,86 14.185.981,41
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.431.263,43 11.445.995,55
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
0,00 113.582,88
5. Verbindlichkeiten aus Genussrechten 715.413,63 704.178,64
6. Sonstige Verbindlichkeiten 18.907.200,44 24.301.039,77
davon aus Steuern: EUR 823.479,11
Vorjahr: EUR 716.328,15
83.617.398,07 74.929.876,52
F. Rechnungsabgrenzungsposten (12) 183.309,30 217.955,30
232.315.367,24 202.365.534,69

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023

2023 2022
Anhang EUR EUR
1. Umsatzerlöse incl. Strom- und Energiesteuer (13) 233.504.108,50 155.225.409,71
Stromsteuer -5.743.926,63 -5.808.063,31
Energiesteuer -2.642.485,06 -2.731.282,25
Umsatzerlöse ohne Strom- und Energiesteuer 225.117.696,81 146.686.064,15
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 808.011,89 751.748,19
3. Sonstige betriebliche Erträge (14) 8.022.572,03 2.595.808,82
4. Materialaufwand (15)
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
und für bezogene Waren
-128.959.398,97 -64.566.254,92
b) Aufwendungen für bezogenen Leistungen -35.503.205,12 -30.393.725,98
-164.462.604,09 -94.959.980,90
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -12.658.401,71 -11.818.087,17
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -3.628.574,36 -3.147.624,86
davon für Altersversorgung: EUR -1.218.683,74
Vorjahr: EUR -795.825,65
-16.286.976,07 -14.965.712,03
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -9.421.143,73 -9.093.558,11
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (16)
a) Konzessionsabgabe -5.283.636,55 -5.211.172,40
b) übrige -24.114.234,00 -13.900.248,75
-29.397.870,55 -19.111.421,15
8. Erträge aus Beteiligungen (17) 1.190.621,32 531.889,21
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 524.266,44
Vorjahr: EUR 133.828,28
9. Erträge aus Gewinnabführung (17) 636.184,70 0,00
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
376.847,09 379.523,54
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (17) 813.508,90 356.255,12
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 79.100,25
Vorjahr: EUR 104.522,69
davon Erträge aus der Abzinsung
von Rückstellungen: EUR 245.800,00
Vorjahr: EUR 138.450,00
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen (17) -46.576,12 -189.595,43
13. Aufwendungen aus Verlustübernahme (17) -30.788,09 -224.806,31
14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (17) -1.423.488,73 -1.009.432,61
davon an verbundene Unternehmen: EUR -47.979,54
Vorjahr: EUR -4.513,83
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung
von Rückstellungen: EUR -452.222,00
Vorjahr: EUR -242.877,00
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (18) -7.948.400,00 -5.276.600,00
davon Steuerumlagen: EUR -7.948.400,00
Vorjahr: EUR -5.276.600,00
16. Ergebnis nach Steuern 7.947.595,36 6.470.182,49
17. Sonstige Steuern -332.420,38 -317.449,29
18. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages
abgeführter Gewinn
-7.615.174,98 -6.152.733,20
19. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023 der Stadtwerke Iserlohn GmbH

Gesellschaftliche Grundlagen


Die Stadtwerke Iserlohn GmbH mit Sitz in Iserlohn ist im Handelsregister des Amtsgerichts Iserlohn, Abteilung B, unter Nr. 158 eingetragen.

Allgemeine Informationen


Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufgestellt.


Die Gliederung der Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB um die Posten "Verteilungsanlagen", "Emissionsrechte", "Sonderposten wegen Investitionszuschüssen zum Anlagevermögen", "Empfangene Ertragszuschüsse" und "Verbindlichkeiten aus Genussrechten" erweitert.


Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Erweitert wurde die Gliederung um die Posten "Erträge aus Gewinnabführung", "Aufwendungen aus Verlustübernahme" und "Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn".


Die Ziffern in Klammern in der Vorspalte der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung verweisen auf die Positionen im Anhang.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze


Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden linear abgeschrieben.


Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Bei selbsterstellten Anlagen werden neben den Einzelkosten anteilige Gemeinkosten in angemessenem Umfang berücksichtigt.


Die zum 1.1.2007 übernommenen Straßenbeleuchtungsanlagen der Stadt Iserlohn sowie die Investitionen ab 2008 werden linear abgeschrieben. Ansonsten erfolgen die Abschreibungen auf Sachanlagen bis 2007 -soweit steuerlich zulässig- nach der degressiven Methode mit späterem Übergang zur linearen Methode.


Bis 2017 werden geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten 150 € nicht übersteigen, im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben.


Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 151 € und 1.000 € liegen, werden als Jahressammelposten aktiviert und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Ab 2018 werden geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten 800 € nicht übersteigen, im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Bei den GWG aus der Betriebs- und Geschäftsausstattung wird eine Abgangsfiktion unterstellt. Alle GWG, die älter als 10 Jahre sind, gehen anlagentechnisch ab.


Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Stadtwerke Iserlohn GmbH für Neuanlagen beträgt für immaterielle Vermögensgegenstände 0 bis 25 Jahre, für Gebäude 20 bis 50 Jahre, für Mittel- und Niederspannungsleitungen 20 bis 25 Jahre, für Hoch-, Mittel- und Niederdruckleitungen 30 Jahre, für Wassertransportleitungen 30 bis 40 Jahre, für Schaltanlagen 20 Jahre, für Bezugsstationen 20 bis 50 Jahre, für Hausanschlüsse 20 bis 30 Jahre und für Anlagen der Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 bis 25 Jahre. Sofern gebrauchtes Vermögen übernommen wurde, wurden entsprechend kürzere Nutzungsdauern bezogen auf die voraussichtliche Verwendung angesetzt.


Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Bei dauerhaften Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Ausleihungen sind mit dem Nennwert angesetzt. Die Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu ihren Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet.


Die Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe sowie die Waren sind zu fortgeschriebenen durchschnittlichen Einstandspreisen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Unter den Vorräten ausgewiesene geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert und die erworbenen Emissionsberechtigungen zu ihren Anschaffungskosten bilanziert. Die unentgeltlich ausgegebenen Treibhausgas-Emissionsberechtigungen sind mit dem Erinnerungswert bilanziert.


Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Unverzinsliche langfristige Forderungen sind zum Barwert angesetzt. Ausfallrisiken sind durch Wertberichtigungen angemessen berücksichtigt.


Die liquiden Mittel, die Rechnungsabgrenzungsposten und das Eigenkapital sind zum Nennwert bilanziert.


Der Sonderposten wegen Investitionszuschüssen zum Anlagevermögen wird zum Nennwert ausgewiesen und entsprechend der Nutzungsdauer der begünstigten Sachanlagen aufgelöst.


Die empfangenen Ertragszuschüsse werden zum Nennwert ausgewiesen. Diese werden entsprechend der Nutzungsdauer und der Abschreibungsmethode der bezuschussten Vermögensgegenstände aufgelöst.


Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Richttafeln RT 2018 G" von Heubeck ermittelt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Der Berechnung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 10 Jahre zugrunde gelegt, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser Zinssatz beträgt 1,82 % (i.Vj. 1,78 %). Zukünftige Gehalts- und Rentenanpassungen wurden - unverändert zum Vorjahr - mit 3,5 % bzw. 2 % p.a. berücksichtigt.


Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften sind Rückstellungen gebildet. Der Wertansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre laufzeitadäquat abgezinst.


Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.


Mit der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH besteht eine ertragsteuerliche Organschaft. Zum Bilanzstichtag bestehen zeitliche Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz insbesondere beim Anlagevermögen und den Rückstellungen. Da die Differenzen zu aktiven latenten Steuern führen, wurde von dem Wahlrecht des § 274 Abs.1 S.2 HGB Gebrauch gemacht und auf einen Ansatz verzichtet. Die Bewertung erfolgt mit einem Steuersatz von 32,6 %.


Aufgrund der Fortführung steuerrechtlicher Abschreibungen gemäß Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB - diese betrugen im Geschäftsjahr 2023 830 T€ (Vorjahr 907 T€) - lag das ausgewiesene Jahresergebnis vor Gewinnabführung um 518 T€ über (Vorjahr 547 T€ über) dem ansonsten auszuweisenden Betrag.

Erläuterungen zur Bilanz

(1)


Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, der Bestandteil des Anhangs ist.


Die Gesellschaft hat im Jahr 2021 eine Beteiligung von 378 T€ an der Versorger-Allianz 450 Beteiligungs GmbH & Co. KG übernommen. Dies entspricht einem Anteil von 0,615 % (Stand 31.12.23). Nach Einzahlung einer weiteren Pflichteinlage von 36 T€ in 2023 beträgt der Beteiligungsansatz am Bilanzstichtag 226,8 T€.


Die Reduzierung der Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren im Wesentlichen aus der Tilgung des Gesellschafterdarlehens an die TOBI Gaskraftwerksbeteiligungs GmbH & Co. KG.


Auf Ausleihungen an die Bädergesellschaft Iserlohn mbH entfallen 1,7 Mio. €.

(2)


Die Emissionsrechte weisen die im europäischen und nationalen Emissionshandel erworbenen Berechtigungen aus.

(3)


Die geleisteten Anzahlungen betreffen Tiefbauleistungen und Rohrleitungsbau.

(4)


Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus dem Energie- und Wasserverkauf. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben - wie im Vorjahr - Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

(5)


Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit 1.327 T€ (i.Vj. 758 T€) die TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH; dabei handelt es sich im Wesentlichen um ein Gesellschafterdarlehen. Im Übrigen sind überwiegend Forderungen gegenüber der Energie Aktiengesellschaft Iserlohn 299 T€ (i.Vj. 908 T€) und der Bädergesellschaft Iserlohn mbH 553 T€ enthalten. Auf Lieferungen und Leistungen entfallen von den Forderungen gegenüber der Bädergesellschaft Iserlohn mbH 553 T€, Verbindlichkeiten gegenüber der Energie Aktiengesellschaft Iserlohn 213 T€ (i.Vj. Forderungen 962 T€) und Verbindlichkeiten gegenüber der TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH 38 T€ (i.Vj. Forderungen 99 T€). Die Forderungen und die Verbindlichkeiten zwischen den Gesellschaften wurden verrechnet. Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben - wie im Vorjahr - Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

(6)


Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die TOBI Gaskraftwerksbeteiligungs GmbH & Co. KG in Höhe von 34 T€. Sämtliche Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, haben - wie im Vorjahr - Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

(7)


Sämtliche sonstige Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Forderungen aus der Preisbremse und haben - wie im Vorjahr - Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

(8)


Das gezeichnete Kapital wurde gem. Gesellschafterbeschluss vom 04. Juli 2023 um 10.000 T€ auf 64.118 T€ erhöht. Alleinige Gesellschafterin ist die Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH, Iserlohn.

(9)


Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beinhalten Pensionsverpflichtungen gegenüber vier Personen. Zudem sind in diesem Posten Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und Pensionären aus Energiepreisvergünstigungen nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben enthalten. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt 183 T€ (i.Vj. 827 T€).


Die Altersversorgung für die Mitarbeiter der Gesellschaft ist im Tarifvertrag geregelt. Die Mitarbeiter sind größtenteils bei der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) versichert. Einige Mitarbeiter sind bei der kommunalen Versorgungskasse Westfalen-Lippe (kvw-Zusatzversorgung) versichert. Hinsichtlich der Fehlbeträge aus den Versorgungsansprüchen und dem auf die Gesellschaft entfallenden anteiligen Deckungskapital der VBL bzw. kvw-Zusatzversorgung liegt eine subsidiäre Einstandsplicht der Stadtwerke Iserlohn GmbH als Arbeitgeber vor. Nach Auffassung des Hauptfachausschusses des IDW liegt bei dieser Art der Zusatzversorgung eine mittelbare Pensionsverpflichtung vor, für die nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB ein Passivierungswahlrecht besteht. Die Stadtwerke Iserlohn GmbH hat auf eine Passivierung verzichtet. Die Verpflichtung betrug zum 31.12.2022 bei der VBL 22.453 T€ und bei der kvw-Zusatzversorgung 2.657 T€.

(10)


Die sonstigen Rückstellungen bestehen vor allem für Drohverluste aus schwebenden Beschaffungsgeschäften, Verpflichtungen aus Energie- und Wasserbezug, Verpflichtung zur Abgabe von Emissionszertifikaten und Verpflichtungen aus dem Personalbereich.

(11)

Verbindlichkeitenspiegel

31.12.2023 davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt bis 1
Jahr
über 1
Jahr
über 5
Jahre
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
28.477 2.473 26.004 16.758
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
20.087 20.087 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmer
15.431 15.431 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber
Beteiligungsunternehmen
0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus
Genussrechten
715 715 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 18.907 13.057 5.850 5.850
83.617 51.763 31.854 22.608
31.12.2022 davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt bis 1
Jahr
über 1
Jahr
über 5
Jahre
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
24.179 1.872 22.307 14.789
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
14.186 14.186 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmer
11.446 11.446 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber
Beteiligungsunternehmen
114 114 0 0
Verbindlichkeiten aus
Genussrechten
704 704 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 24.301 18.451 5.850 5.850
74.930 46.773 28.157 20.639


Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 1.896 T€ grundpfandrechtlich gesichert.


Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 15.424 T€ (i.Vj. 11.385 T€) die Gesellschafterin Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH; sie resultieren im Wesentlichen aus der Verpflichtung zur Gewinnabführung und aus Ertragssteuerumlagen. Im Übrigen sind Verbindlichkeiten gegenüber der NED Nachhaltige Energiedienstleistungs GmbH (7 T€) enthalten. Auf Lieferungen und Leistungen entfallen gegenüber der NED Nachhaltige Energiedienstleistungs GmbH Forderungen in Höhe von 27 T€. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Gesellschaften wurden verrechnet.


Die Verbindlichkeiten aus Genussrechten ergeben sich aus vermögenswirksamen Leistungen, welche die Gesellschaft für die Mitarbeiter anlegt, aus der nicht ausgezahlten Arbeitnehmer-Sparzulage, aus der freiwilligen Zulage des Arbeitgebers, aus sonstigen Einzahlungen der Mitarbeiter sowie nicht entnommenen Zinsen und Gewinnanteilen. Am Bilanzstichtag bestanden 154 Verträge. Die nicht verbrieften Genussrechte haben den Nennwert des jeweils im Unternehmen belassenen Genussrechtskapitals und begründen einen Anspruch der Mitarbeiter auf Beteiligung am Gewinn und zusätzlich auf eine gewinnunabhängige Mindestverzinsung. Eine Beteiligung am Liquidationserlös ist ausgeschlossen.


Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen Überzahlungen von Kunden sowie ein langfristiges Darlehen von der Stadt Iserlohn.

(12)


Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet erhaltene Ertragszuschüsse von Kunden.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(13)

Umsatzerlöse

2023 2022
T€ T€
Strom 124.789 75.594
Erdgas 56.855 34.343
Wasser 15.245 14.240
Fernwärme 10.902 8.034
Übrige Erlöse 17.327 14.475
225.118 146.686


Von den Umsatzerlösen ist die von der Gesellschaft abzuführende Strom- und Energiesteuer (8.386 T€, i.Vj. 8.539 T€) abgesetzt.


Die übrigen Erlöse resultieren u.a. aus der Betriebsführung der Energieanlagen der Stadt Iserlohn sowie der Straßenbeleuchtungsanlagen in der Stadt Iserlohn. Auf die Auflösung der Ertragszuschüsse entfallen Erträge von 654 T€ (i.Vj. 633 T€).


Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich in Deutschland erzielt.

(14)


Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren hauptsächlich aus der Auflösung von Rückstellungen (7.550 T€; i.Vj. 2.164 T€). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 7.627 T€ (i.Vj. 2.229 T€).

(15)


Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren enthalten im Wesentlichen die Aufwendungen für den Energie- und Wasserbezug.


Die Aufwendungen für bezogene Leistungen betreffen im Wesentlichen Netznutzungsentgelte und die Instandhaltung der Verteilungsanlagen.

(16)


Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen die Konzessionsabgabe, Beratungs- und EDV-Kosten, die Zuführung zu der Rückstellung für Drohverluste aus schwebenden Beschaffungsgeschäften, Wertberichtigungen auf Forderungen, Mieten und Pachten sowie übrige Sach- und Verwaltungskosten.

(17)

Beteiligungs- und Finanzergebnis

2023 2022
T€ T€
Erträge aus Beteiligungen 1.191 532
Erträge aus Gewinnabführung 636 0
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 377 380
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 813 356
(davon aus Abzinsung langfristiger Rückstellungen) 246 138
Abschreibungen auf Finanzanlagen -47 -190
Aufwendungen aus Verlustübernahme -31 -225
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.423 -1.009
(davon aus Aufzinsung langfristiger Rückstellungen) -452 -243
1.516 -156


Die Erträge aus Beteiligungen enthalten hauptsächlich die Gewinnausschüttungen der Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG, Aachen, der GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Troisdorf, und der Windkraft Versetalsperre GmbH & Co. KG, Lüdenscheid, für 2022.


Die Erträge aus Gewinnabführung betreffen die Energie Aktiengesellschaft Iserlohn.


Bei den Abschreibungen auf Finanzanlagen handelt es sich um außerplanmäßige Abschreibungen auf Beteiligungen.


Die Aufwendungen aus Verlustübernahme betreffen die NED Nachhaltige Energiedienstleistungs GmbH.


In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind die Vergütungen für die Genussrechte der Mitarbeiter von 73 T€ (i.Vj. 63 T€) enthalten.

(18)


Die Steuerumlagen vom Einkommen und vom Ertrag sind von der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH als Organträgerin belastet worden.

Sonstige Angaben

Aufsichtsrat

Fabian Tigges
Vorsitzender
4.200,00 € Ratsmitglied der Stadt Iserlohn
Geschäftsleitung Kitas und Leiter
Unternehmenskommunikation
Peter Leye
stv. Vorsitzender
3.200,00 € Ratsmitglied der Stadt Iserlohn
Rentner
John Haberle 2.000,00 € Ratsmitglied der Stadt Iserlohn
Dipl. Sozialwissenschaftler
Marcel Jimenez Albarran 2.000,00 € Ratsmitglied der Stadt Iserlohn
Selbstständiger Finanzberater
Michael Joithe 2.750,00 € Bürgermeister der Stadt Iserlohn
Eva Kirchhoff 2.000,00 € Ratsmitglied der Stadt Iserlohn
Architektin
Detlef Köpke 2.000,00 € Ratsmitglied der Stadt Iserlohn
Rentner
Christian Kohlstädt 2.000,00 € Ratsmitglied der Stadt Iserlohn
Elektrotechniker
Benjamin Korte 2.000,00 € Ratsmitglied der Stadt Iserlohn
Jurist
Daniela Kunert 2.000,00 € Betriebsratsvorsitzende Stadtwerke Iserlohn GmbH
Kfm. Angestellte
Klaus Laatsch 2.000,00 € Ratsmitglied der Stadt Iserlohn
Elektriker
Karsten Meininghaus 2.000,00 € Ratsmitglied der Stadt Iserlohn
Oberstudienrat am Berufskolleg
Sylvia Patscher 2.000,00 € Ratsmitglied der Stadt Iserlohn
Kfm. Angestellte
Andreas Seckelmann 2.000,00 € Ratsmitglied der Stadt Iserlohn
Lager-Versandleiter
Stefan Woelk 2.000,00 € Ratsmitglied der Stadt Iserlohn
Geschäftsführer
Michael Wojtek 2.600,00 € Kämmerer der Stadt Iserlohn


Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten Sitzungsgelder von insgesamt 39 T€.

Geschäftsführung


Reiner Timmreck, Iserlohn


Für das Geschäftsjahr 2023 betragen die Bezüge der Geschäftsführung der Stadtwerke Iserlohn GmbH und der verbundenen Unternehmen insgesamt 269 T€ (fester Bestandteil 233 T€, Tantieme 30 T€, geldwerter Vorteil 6 T€).


Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung bzw. deren Hinterbliebene besteht eine Rückstellung von 7.322 T€. Die Gesamtbezüge für frühere Mitglieder der Geschäftsführung und Hinterbliebene betrugen im Berichtsjahr 336 T€.

Mitarbeiter


Im Jahresdurchschnitt waren 204 (i.Vj. 205) Mitarbeiter beschäftigt, davon 151 kaufmännische Arbeitnehmer und 53 gewerbliche Arbeitnehmer. Am Bilanzstichtag bestanden 14 Ausbildungsverhältnisse.

Angaben zum Anteilsbesitz zum 31.12.23

Beteiligungs-
quote
Eigen-
kapital
Jahres-
ergebnis
% T€ T€
Energie AG Iserlohn, Iserlohn
NED Nachhaltige Energiedienstleistungs GmbH,
Iserlohn
100 5.604 516*)
100 200 -31*)
MEHR - märkische energie und mehr GmbH, Iserlohn
TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH,
Lüdenscheid
50 924 15
53,33 6.918 266
Windkraft Versetalsperre GmbH & Co. KG,
Lüdenscheid
70 1.862 292
Märkische Windkraft Verwaltungs GmbH, Hagen
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft
mbH & Co. KG, Troisdorf**)
70 37 1
GREEN GECCO Beteiligungsgesellschaft-
Verwaltungs GmbH, Troisdorf**)
4,03 36.149 5.855
4,03 46 1
TOBI Windenergie GmbH & Co. KG, Hameln**) 12,85 16.561 3.755
TOBI Windenenergie Verwaltungs GmbH,
Hameln**)
12,48 55 1
TOBI Gaskraftwerksbeteiligungs GmbH & Co. KG, Hildesheim**) 16,67 14.864 13
TOBI Gaskraftwerk Verwaltungs GmbH, Hildesheim**) 16,67 29 3
Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG,
Aachen**)
3,97 141.662 28.847
HSW Windpark Groß Niendorf GmbH & Co. KG,
Heidenheim**)
9,99 2.244 858
HSW Windpark Kladrum GmbH & Co. KG,
Heidenheim**)
4,99 3.092 937
WV Energie AG, Bad Vilbel**) 0,67 12.798 4.213
Energiehandelsgesellschaft märkischer Stadtwerke mbH, Altena**) 8,33 107 13
SolarWind Projekte GmbH, Heidenheim**) 10,7 5.424 915
HSW Solarpark Dingolfing GmbH, Heidenheim**) 10,7 3.296 511
Versorger-Allianz 450 Beteiligungs GmbH & Co. KG,
Bonn**)
0,69 27.834 -880

*) Ergebnisabführungsvertrag
**) Angaben zum 31.12.2022

Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen Unternehmen


Geschäfte größeren Umfangs werden vor allem mit der Energie AG Iserlohn getätigt. Die Energie AG Iserlohn hat von der Stadtwerke Iserlohn GmbH Stromlieferungen in Höhe von 859 T€ (i.Vj. 2.515 T€) und Leistungen von 137 T€ (i.Vj. 212 T€) bezogen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen


Aus dem Stromeinkauf für die Jahre 2024 bis 2026 bestehen vertragliche Verpflichtungen von 56,3 Mio. €. Auf vertragliche Verpflichtungen aus dem Erdgaseinkauf für die Jahre 2024 bis 2027 entfallen 46,3 Mio. €.


Es ergeben sich finanzielle Verpflichtungen aus dem Stromlieferungsvertrag mit der TOBI Gaskraftwerksbeteiligungs GmbH & Co. KG, der eine Abnahmeverpflichtung entsprechend der quotalen Beteiligung von 16,67% ab der zum 01.12.2016 erfolgten Inbetriebnahme des Kraftwerkes vorsieht.


Aus der Gesellschaftervereinbarung mit der Versorger-Allianz 450 Beteiligungs GmbH & Co. KG besteht am Bilanzstichtag eine finanzielle Verpflichtung in Höhe von 151,2 T€.


Das Bestellobligo beträgt am Bilanzstichtag 2,4 Mio. €.


Insgesamt bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von 105,2 Mio. € (i.Vj. 153,4 Mio. €).

Haftungsverhältnisse


Die Gesellschaft hat Bürgschaften zugunsten der TOBI Windenergie GmbH & Co. KG, Hameln, in Höhe von 1.294 T€, zugunsten der CaSa Energy GmbH, Hameln, von 78 T€ und zugunsten der Windkraft Versetalsperre GmbH & Co. KG, Lüdenscheid, in Höhe von 5.024 T€ übernommen.


Aus einer Stützungserklärung für ein Darlehen der TeleMark Telekommunikationsgesellschaft Mark mbH, Lüdenscheid, resultiert eine Verpflichtung von 132 T€.


Am Bilanzstichtag bestand die gesamtschuldnerische Haftung für ein Bankdarlehen an die NED Nachhaltige Energiedienstleistungs GmbH von 123 T€.


Mit einer Inanspruchnahme der Bürgschaften und der sonstigen Haftungsverhältnisse wird entsprechend der Bonität der Berechtigten nicht gerechnet.


Insgesamt bestehen Haftungsverhältnisse unverändert von 6,7 Mio. €, davon unverändert 5,3 Mio. € gegenüber verbundenen Unternehmen.

Angaben zum Mutterunternehmen der Gesellschaft


Der Jahresabschluss der Stadtwerke Iserlohn GmbH wird in den befreienden Konzernabschluss der Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH, Iserlohn, einbezogen. Die Stadtwerke Iserlohn GmbH ist deshalb von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, gemäß § 291 HGB befreit. Die Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten/kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht. Die Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Iserlohn unter HRB 1312 eingetragen.


Die Angaben zum Abschlussprüferhonorar sind im Konzernabschluss der Gesellschaft enthalten. Auf die Angabe an dieser Stelle wird daher aufgrund der befreienden Konzernklausel des § 285 Nr. 17 HGB verzichtet.

Nachtragsbericht


Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, über die zu berichten wäre, sind nicht eingetreten.

Gewinnverwendung


Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages hat die Stadtwerke Iserlohn GmbH den Gewinn von 7.615 T€ an die Gesellschaft für Kommunalwirtschaft Iserlohn mbH abgeführt.

 

Iserlohn, den 05. Juli 2024


Stadtwerke Iserlohn GmbH

Timmreck
Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Gesamt Stand
01.01.2023
Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand
31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 15.552.911,32 1.281.209,93 1.244,60 119.786,46 16.952.663,11
2. Geleistete Anzahlungen 183.098,63 113.532,32 0,00 -119.786,46 176.844,49
15.736.009,95 1.394.742,25 1.244,60 0,00 17.129.507,60
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 25.474.130,32 379.227,71 101.796,16 220.670,14 25.972.232,01
2. Verteilungsanlagen 267.746.190,54 8.979.430,18 1.147.651,44 873.568,63 276.451.537,91
3. Technische Anlagen und Maschinen 52.101.892,19 1.593.482,64 170.116,50 229.488,97 53.754.747,30
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.780.060,26 702.705,31 414.658,01 0,00 6.068.107,56
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.054.030,99 3.424.219,53 1.216,00 -1.323.727,74 4.153.306,78
353.156.304,30 15.079.065,37 1.835.438,11 0,00 366.399.931,56
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.950.175,19 0,00 0,00 0,00 8.950.175,19
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.883.573,52 0,00 211.565,00 0,00 1.672.008,52
3. Beteiligungen 12.359.401,66 36.000,00 184.309,39 0,00 12.211.092,27
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 7.376.289,54 0,00 716.558,96 0,00 6.659.730,58
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 8.000.000,00 0,00 0,00 0,00 8.000.000,00
6. Sonstige Ausleihungen 447.880,65 42.000,00 81.908,15 0,00 407.972,50
39.017.320,56 78.000,00 1.194.341,50 0,00 37.900.979,06
GESAMT 407.909.634,81 16.551.807,62 3.031.024,21 0,00 421.430.418,22
Abschreibungen
Gesamt Stand
01.01.2023
Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand
31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 9.821.527,32 1.014.474,79 0,00 0,00 10.836.002,11
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
9.821.527,32 1.014.474,79 0,00 0,00 10.836.002,11
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.850.845,02 471.694,45 101.674,76 0,00 16.220.864,71
2. Verteilungsanlagen 181.400.440,54 5.958.995,86 1.143.383,49 0,00 186.216.052,91
3. Technische Anlagen und Maschinen 35.167.606,19 1.459.792,61 161.772,50 0,00 36.465.626,30
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.497.225,26 516.186,02 398.016,72 0,00 4.615.394,56
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
236.916.117,01 8.406.668,94 1.804.847,47 0,00 243.517.938,48
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 206.503,07 0,00 0,00 0,00 206.503,07
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 4.530.687,31 46.576,12 0,00 0,00 4.577.263,43
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.737.190,38 46.576,12 0,00 0,00 4.783.766,50
GESAMT 251.474.834,71 9.467.719,85 1.804.847,47 0,00 259.137.707,09
Buchwerte
Gesamt Stand
31.12.2023
Stand
31.12.2022
T€
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 6.116.661,00 5.731
2. Geleistete Anzahlungen 176.844,49 183
6.293.505,49 5.914
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.751.367,30 9.623
2. Verteilungsanlagen 90.235.485,00 86.346
3. Technische Anlagen und Maschinen 17.289.121,00 16.934
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.452.713,00 1.283
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.153.306,78 2.054
122.881.993,08 116.240
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 8.743.672,12 8.744
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.672.008,52 1.884
3. Beteiligungen 7.633.828,84 7.829
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 6.659.730,58 7.376
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 8.000.000,00 8.000
6. Sonstige Ausleihungen 407.972,50 448
33.117.212,56 34.280
GESAMT 162.292.711,13 156.435

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die Stadtwerke Iserlohn GmbH, Iserlohn

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile


Wir haben den Jahresabschluss der Stadtwerke Iserlohn GmbH, Iserlohn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtwerke Iserlohn GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.


Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.


Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile


Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht


Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.


Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.


Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts


Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.


Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.


Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bielefeld, den 27. August 2024


WIBERA Wirtschaftsberatung Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Moritz Meyer Sven Galbarski
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Erläuterungen zu den Tätigkeitsabschlüssen der Elektrizitätsverteilung und Gasverteilung

I. Allgemeines


Die Tätigkeitsabschlüsse zum 31. Dezember 2023 sind nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnungen wurden nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Methoden des handelsrechtlichen Jahresabschlusses der Gesellschaft.

II. Erläuterungen zur Bilanz


Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich.

Verbindlichkeitenspiegel

Elektrizitätsverteilung

31.12.2023 Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt bis
1 Jahr
über
1 Jahr
davon
über
5 Jahre
T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.537 3.537 0 0
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 455 455 0 0
3. Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0
4. Verbindlichkeiten aus Genussrechten 267 267 0 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 4.438 343 4.095 4.095
8.697 4.602 4.095 4.095
31.12.2022 Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt bis
1 Jahr
über
1 Jahr
davon
über
5 Jahre
T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.923 1.923 0 0
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
3. Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0
4. Verbindlichkeiten aus Genussrechten 267 267 0 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 4.238 143 4.095 4.095
6.428 2.333 4.095 4.095

Gasverteilung

31.12.2023 Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt bis
1 Jahr
über
1 Jahr
davon
über
5 Jahre
T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.537 1.537 0 0
2. Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0
3. Verbindlichkeiten aus Genussrechten 133 133 0 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.130 375 1.755 1.755
3.800 2.045 1.755 1.755
31.12.2022 Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt bis
1 Jahr
über
1 Jahr
davon
über
5 Jahre
T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.707 1.707 0 0
2. Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0
3. Verbindlichkeiten aus Genussrechten 134 134 0 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.812 57 1.755 1.755
3.653 1.898 1.755 1.755


Sämtliche Verbindlichkeiten der Tätigkeit Grundzuständiger Messstellenbetrieb haben Laufzeiten bis zu einem Jahr.

III. Angaben über die Zuordnunqsreqeln einschließlich Abschreibunqsmethoden gemäß § 6b Absatz 3 Satz 7 EnWG


Die Stadtwerke Iserlohn GmbH hat bei der Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse in der internen Rechnungslegung folgende Grundsätze beachtet:

Führung von getrennten Konten, wie es erforderlich wäre, wenn diese Tätigkeit von rechtlich selbstständigen Unternehmen ausgeführt würde;

direkte Zuordnung zu den einzelnen Tätigkeiten, sofern mit vertretbarem Aufwand möglich;

soweit eine direkte Zuordnung zu den einzelnen Tätigkeiten nicht möglich ist oder mit unvertretbarem Aufwand verbunden wäre, hat die Zuordnung durch Schlüsselung zu den Konten, die sachgerecht und für Dritte nachvollziehbar sein muss, zu erfolgen.


Wie bereits im Vorjahr wurde für die Gewinn- und Verlustrechnung der gemeinsame Bereich in die Teilbereiche "Gemeinsamer Bereich Vertrieb", "Gemeinsamer Bereich Netz" und "Gemeinsamer Bereich allgemein" untergliedert und anschließend auf die Betriebssparten geschlüsselt


Durch diese klare Gemeinkostenhierarchie kann eine Schlüsselung über verschiedenartige Geschäftsbereiche vermieden werden. Die Erfassung von Nebengeschäften in einem eigenen Geschäftsbereich ermöglicht zudem eine gute Abgrenzung von Erlösen und Aufwendungen nach den Tätigkeiten.

Bilanz


Das Anlagevermögen der Tätigkeiten wird getrennt geführt und direkt den Tätigkeiten zugeordnet.


Das Anlagevermögen des gemeinsamen Bereiches wird mit Hilfe von Schlüsseln verteilt. Die Verteilungsschlüssel in der Bilanz entsprechen den Schlüsseln, die bei der Verteilung des gemeinsamen Bereiches in der GuV angewendet werden.


Die Abschreibungen auf abnutzbare Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nach der linearen Methode vorgenommen.


Die Ausleihungen an Mitarbeiter werden auf alle Tätigkeiten geschlüsselt. Die übrigen Finanzanlagen werden den anderen Tätigkeiten innerhalb und außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors zugeordnet.


Der Lagerbestand wird nach dem Materialschlüssel verteilt.


Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden - soweit möglich -direkt zugeordnet. Ist eine direkte Zuordnung nicht möglich, erfolgt die Verteilung mit Hilfe des Umsatz- bzw. Zählerschlüssels.


Für die Bankbestände erfolgt die Verteilung nach einem Schlüssel, der die Rückstellungen, die Verbindlichkeiten sowie die Buchrestwerte berücksichtigt.


Die Ertragszuschüsse werden für die Tätigkeiten getrennt geführt und direkt zugeordnet.


Die Rückstellungen werden - soweit möglich - direkt zugeordnet. Die Rückstellungen der Teilbereiche werden mit den Schlüsseln verteilt, die auch in der GuV Anwendung finden.


Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden unter Berücksichtigung von Zweckbindungen direkt den Tätigkeiten zugeordnet.


Für die Verbindlichkeiten aus Genussrechten erfolgt die Verteilung nach dem Personalschlüssel.


Das Eigenkapital wird nicht weiter aufgeteilt und mit Hilfe des Kapitalbedarfs auf die Tätigkeiten verteilt.

Gewinn- und Verlustrechnung


Die Erträge und Aufwendungen werden weitgehend den getrennten Konten / Kostenstellen der Buchführung zugeordnet. Für die Gemeinkosten erfolgt über die Teilbereiche eine Verteilung nach dem jeweiligen ermittelten Umlageschlüssel auf die Tätigkeiten.


Die Ertragsteuerumlage sowie der aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinn werden entsprechend dem Ergebnis den Tätigkeiten zugeordnet.

 

Iserlohn, den 05. Juli 2024


Stadtwerke Iserlohn GmbH

Timmreck
Geschäftsführer

Bilanz zum 31.12.2023 - Elektrizitätsverteilung

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen
und ähnliche Rechte und Werte
1.422.027,65 1.148.968,06
2. Geleistete Anzahlungen 75.965,79 86.678,89
1.497.993,44 1.235.646,95
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
1.749.226,59 1.776.950,77
2. Verteilungsanlagen 19.385.867,80 18.969.957,23
3. Technische Anlagen und Maschinen 4.433.774,62 4.759.762,37
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 556.451,87 494.641,08
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 278.173,96 147.281,11
26.403.494,84 26.148.592,56
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 260.800,00 625.600,00
3. Sonstige Ausleihungen 152.418,55 169.612,39
413.218,55 795.212,39
28.314.706,83 28.179.451,90
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 238.066,88 307.097,69
2. Geleistete Anzahlungen 104.100,00 100.500,00
342.166,88 407.597,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.065.670,68 2.345.081,32
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 525.556,48
3. Sonstige Vermögensgegenstände 118.173,46 563.872,83
3.183.844,14 3.434.510,63
III. Guthaben bei Kreditinstituten 1.074.438,62 1.859.862,80
4.600.449,64 5.701.971,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 34.842,89 43.552,58
32.949.999,36 33.924.975,60

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 13.209.257,75 14.805.392,55
B. Empfangene Ertragszuschüsse 3.750.803,00 3.621.666,00
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen
5.150.999,16 5.239.856,04
2. Sonstige Rückstellungen 1.958.675,16 3.612.120,40
7.109.674,32 8.851.976,44
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.536.593,76 1.923.135,13
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 454.983,66 0,00
3. Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht
0,00 173,83
4. Verbindlichkeiten aus Genussrechten 267.278,52 266.672,38
5. Sonstige Verbindlichkeiten 4.438.099,05 4.238.003,97
E. 8.696.954,99 6.427.985,31
Rechnungsabgrenzungsposten 183.309,30 217.955,30
32.949.999,36 33.924.975,60

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023 Elektrizitätsverteilung

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 38.359.717,40 33.875.599,03
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 317.924,11 298.764,61
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.785.720,72 286.828,49
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren
-8.640.809,15 -6.456.284,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -13.484.594,27 -11.772.344,94
-22.125.403,42 -18.228.628,94
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.706.175,74 -4.373.934,00
b) Soziale Abgaben und
Aufwendungen für Altersversorgung
-1.356.303,85 -1.172.517,28
-6.062.479,59 -5.546.451,28
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-gegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
-2.457.798,31 -2.453.913,77
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Konzessionsabgabe -2.913.526,72 -3.032.051,48
b) Übrige -2.519.318,29 -1.965.703,34
-5.432.845,01 -4.997.754,82
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
1.577,82 1.775,16
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.479,83 -352,59
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -384.062,75 -369.732,05
11. Steuerumlagen vom Einkommen und vom Ertrag -1.789.184,84 -1.078.009,38
12. Ergebnis nach Steuern 2.215.645,96 1.788.124,46
13. Sonstige Steuern -30.051,20 -30.463,19
14. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages
abgeführter Gewinn
-2.185.594,76 -1.757.661,27
0,00 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 - Elektrizitätsverteilung -

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stromversorgung Stand
01.01.2023
Zugänge Abgänge Um-
buchungen
Korrektur
Schlüssel
Stand
31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 4.977.232,77 569.417,31 0,17 56.706,91 -258,49 5.603.098,33
2. Geleistete Anzahlungen 86.678,89 60.470,84 0,00 -56.706,91 0,01 90.442,83
5.063.911,66 629.888,15 0,17 0,00 -258,48 5.693.541,16
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.844.702,97 8.298,00 0,00 0,00 -533,49 4.852.467,48
2. Verteilungsanlagen 63.212.809,59 1.849.393,64 301.891,63 116.205,83 0,00 64.876.517,43
3. Technische Anlagen und Maschinen 13.133.607,18 42.722,81 11.205,91 -2.636,24 0,01 13.162.487,85
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.151.857,58 223.723,16 157.109,89 0,00 -154,63 2.218.316,22
5. Anlagen im Bau 147.281,11 232.648,62 0,00 -116.232,81 0,00 263.696,92
83.490.258,43 2.356.786,23 470.207,43 -2.663,22 -688,11 85.373.485,90
III. FINANZANLAGEN
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 625.600,00 0,00 0,00 0,00 -364.800,00 260.800,00
2. Sonstige Ausleihungen 169.612,41 15.691,20 30.600,88 0,00 -2.284,20 152.418,53
795.212,41 15.691,20 30.600,88 0,00 -367.084,20 413.218,53
GESAMT 89.349.382,50 3.002.365,58 500.808,48 -2.663,22 -368.030,79 91.480.245,59
Abschreibungen
Stromversorgung Stand
01.01.2023
Zugänge Abgänge Umbuchung Korrektur
Schlüssel
Stand
31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 3.828.264,71 352.984,68 0,00 0,00 -178,71 4.181.070,68
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.828.264,71 352.984,68 0,00 0,00 -178,71 4.181.070,68
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.067.752,20 35.711,02 0,00 0,00 -222,33 3.103.240,89
2. Verteilungsanlagen 44.242.852,36 1.545.420,94 297.623,68 0,00 0,01 45.490.649,63
3. Technische Anlagen und Maschinen 8.373.844,81 366.509,23 11.205,91 434,89 -0,01 8.728.713,23
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.657.216,50 157.172,44 152.394,69 0,00 -129,90 1.661.864,35
5. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
57.341.665,87 2.104.813,63 461.224,28 434,89 -352,23 58.984.468,10
III. FINANZANLAGEN
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
GESAMT 61.169.930,58 2.457.798,31 461.224,28 434,89 -530,94 63.165.538,78
Buchwerte
Stromversorgung Stand
31.12.2023
Stand
31.12.2022
T€
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 1.422.027,65 1.149
2. Geleistete Anzahlungen 90.442,83 87
1.512.470,48 1.236
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.749.226,59 1.777
2. Verteilungsanlagen 19.385.867,80 18.970
3. Technische Anlagen und Maschinen 4.433.774,62 4.760
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 556.451,87 495
5. Anlagen im Bau 263.696,92 147
26.389.017,80 26.149
III. FINANZANLAGEN
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 260.800,00 625
2. Sonstige Ausleihungen 152.418,53 169
413.218,53 794
GESAMT 28.314.706,81 28.179

Bilanz zum 31.12.2023 - Gasverteilung

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen
und ähnliche Rechte und Werte
639.474,33 503.294,05
2. Geleistete Anzahlungen 37.934,76 43.577,47
677.409,09 546.871,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
137.788,95 144.563,79
2. Verteilungsanlagen 21.296.277,28 20.950.005,24
3. Technische Anlagen und Maschinen 404.392,21 443.159,25
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 284.957,65 259.213,12
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.955,31 161.019,11
22.139.371,40 21.957.960,51
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 176.800,00 99.200,00
3. Sonstige Ausleihungen 76.127,68 85.231,69
252.927,68 184.431,69
23.069.708,17 22.689.263,72
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 190.216,88 238.330,82
2. Geleistete Anzahlungen 177.900,00 176.400,00
368.116,88 414.730,82
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 897.133,64 647.673,67
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 46.186,25 85.977,74
3. Sonstige Vermögensgegenstände 267.759,24 1.284.928,83
1.211.079,13 2.018.580,24
III. Guthaben bei Kreditinstituten 728.377,08 294.914,31
2.307.573,09 2.728.225,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
25.377.281,26 25.417.489,09

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 14.606.845,67 15.215.889,62
B. Sonderposten wegen Investitionszuschüssen zum
Anlagevermögen
78.926,00 86.564,00
B. Empfangene Ertragszuschüsse 3.037.314,00 3.161.411,00
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen
2.572.742,09 2.633.072,63
2. Sonstige Rückstellungen 1.281.085,73 667.275,68
3.853.827,82 3.300.348,31
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.536.959,71 1.707.181,71
2. Verbindlichkeiten gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
0,00 87,35
3. Verbindlichkeiten aus Genussrechten 133.496,14 134.005,25
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.129.911,92 1.812.001,85
3.800.367,77 3.653.276,16
25.377.281,26 25.417.489,09

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023 Gasverteilung

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 21.617.484,30 15.779.894,86
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 78.949,97 98.423,63
3. Sonstige betriebliche Erträge 293.406,29 47.526,59
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren
-3.173.820,84 -1.259.619,14
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -9.952.965,21 -7.687.932,19
-13.126.786,05 -8.947.551,33
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.289.989,24 -2.158.512,26
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -677.316,58 -589.464,97
-2.967.305,82 -2.747.977,23
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
-1.544.479,22 -1.461.666,39
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Konzessionsabgabe -475.139,25 -458.225,54
b) Übrige -1.772.502,88 -1.373.168,02
-2.247.642,13 -1.831.393,56
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
788,07 892,03
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 37.038,34 -177,26
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -174.526,39 -164.629,06
12. Steuerumlagen vom Einkommen und vom Ertrag -880.682,72 -290.202,44
13. Ergebnis nach Steuern 1.086.244,64 483.139,84
14. Sonstige Steuern -9.307,58 -9.977,08
15. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages
abgeführter Gewinn
-1.076.937,06 -473.162,76
0,00 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 - Gasverteilung -

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Gasversorgung Stand
01.01.2023
Zugänge Abgänge Um-
buchungen
Korrektur
Schlüssel
Stand
31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 2.414.251,49 274.260,11 0,08 28.317,52 -15.880,73 2.700.948,31
2. Geleistete Anzahlungen 43.577,47 30.197,11 0,00 -28.317,52 -292,95 45.164,11
2.457.828,96 304.457,22 0,08 0,00 -16.173,68 2.746.112,42
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 752.516,24 0,00 0,00 0,00 -645,53 751.870,71
2. Verteilungsanlagen 69.697.892,17 1.442.062,19 257.421,90 155.163,86 -3.394,15 71.034.302,17
3. Technische Anlagen und Maschinen 3.308.431,30 6.938,06 0,00 -1.316,45 -559,20 3.313.493,71
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.091.719,72 110.185,22 78.455,38 0,00 -6.883,91 1.116.565,65
5. Anlagen im Bau 161.019,11 4.100,28 1.216,00 -155.177,33 -0,10 8.725,96
75.011.578,54 1.563.285,75 337.093,28 -1.329,92 -11.482,89 76.224.958,20
III. FINANZANLAGEN
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 99.200,00 0,00 0,00 0,00 77.600,00 176.800,00
2. Sonstige Ausleihungen 85.231,69 7.837,20 15.284,06 0,00 -1.657,16 76.127,67
184.431,69 7.837,20 15.284,06 0,00 75.942,84 252.927,67
GESAMT 77.653.839,19 1.875.580,17 352.377,42 -1.329,92 48.286,27 79.223.998,29
Abschreibungen
Gasversorgung Stand
01.01.2023
Zugänge Abgänge Umbuchung Korrektur
Schlüssel
Stand
31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 1.910.957,44 163.434,57 0,00 0,00 -12.918,03 2.061.473,98
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.910.957,44 163.434,57 0,00 0,00 -12.918,03 2.061.473,98
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 607.952,45 6.483,92 0,00 0,00 -354,61 614.081,76
2. Verteilungsanlagen 48.747.886,93 1.249.878,77 257.421,90 0,00 -2.318,91 49.738.024,89
3. Technische Anlagen und Maschinen 2.865.272,05 44.194,69 0,00 217,17 -148,07 2.909.101,50
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 832.506,60 80.487,27 76.100,76 0,00 -5.285,11 831.608,00
5. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
53.053.618,03 1.381.044,65 333.522,66 217,17 -8.106,70 54.092.816,15
III. FINANZANLAGEN
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
GESAMT 54.964.575,47 1.544.479,22 333.522,66 217,17 -21.024,73 56.154.290,13
Buchwerte
Gasversorgung Stand
31.12.2023
Stand
31.12.2022
T€
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 639.474,33 503
2. Geleistete Anzahlungen 45.164,11 44
684.638,44 547
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 137.788,95 145
2. Verteilungsanlagen 21.296.277,28 20.950
3. Technische Anlagen und Maschinen 404.392,21 443
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung 284.957,65 259
5. Anlagen im Bau 8.725,96 161
22.132.142,05 21.958
III. FINANZANLAGEN
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 176.800,00 99
2. Sonstige Ausleihungen 76.127,67 85
252.927,67 184
GESAMT 23.069.708,16 22.689

Bilanz zum 31.12.2023 - Grundzuständiger Messstellenbetreiber

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen
und ähnliche Rechte und Werte
114.656,00 28.822,00
2. Geleistete Anzahlungen 16.376,00 0,00
131.032,00 28.822,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00 0,00
2. Verteilungsanlagen 62.047,00 60.689,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
62.047,00 60.689,00
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 2.400,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
0,00 2.400,00
193.079,00 91.911,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.840,38 1.699,56
1.840,38 1.699,56
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14.234,74 90.390,34
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.116,57 185.433,87
3. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 68.190,30
16.351,31 344.014,51
III. Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 7.135,02
18.191,69 352.849,09
211.270,69 444.760,09

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 180.736,16 321.930,13
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen
0,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 728,55 12.803,30
728,55 12.803,30
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 29.736,13 110.026,66
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen
1,72 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 68,13 0,00
29.805,98 110.026,66
211.270,69 444.760,09

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023 Grundzuständiger Messstellenbetreiber

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 381.956,63 255.026,30
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00
3. Sonstige betriebliche Erträge 0,00 0,00
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren
-2.660,37 -2.942,23
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -184.743,37 -185.614,97
-187.403,74 -188.557,20
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 0,00 0,00
b) Soziale Abgaben und
Aufwendungen für Altersversorgung
0,00 0,00
0,00 0,00
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
-297.769,81 -323.502,58
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Konzessionsabgabe 0,00 0,00
b) Übrige -21.098,38 -33.530,83
-21.098,38 -33.530,83
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
0,00 0,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 0,00
11. Steuerumlagen vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
12. Ergebnis nach Steuern -124.315,30 -290.564,31
13. Sonstige Steuern 0,00 0,00
14. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages
abgeführter Gewinn
124.315,30 290.564,31
0,00 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 - Grundzuständiger Messstellenbetreiber -

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stromversorgung Stand
01.01.2023
Zugänge Abgänge Um-
buchungen
Korrektur
Schlüssel
Stand
31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 36.506,00 97.400,00 0,00 0,00 0,00 133.906,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 16.376,00 0,00 0,00 0,00 16.376,00
36.506,00 113.776,00 0,00 0,00 0,00 150.282,00
II. SACHANLAGEN
1. Verteilungsanlagen 887.552,11 287.561,81 904,00 0,00 0,00 1.174.209,92
887.552,11 287.561,81 904,00 0,00 0,00 1.174.209,92
III. FINANZANLAGEN
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.400,00 0,00 0,00 0,00 -2.400,00 0,00
2.400,00 0,00 0,00 0,00 -2.400,00 0,00
GESAMT 926.458,11 401.337,81 904,00 0,00 -2.400,00 1.324.491,92
Abschreibungen
Stromversorgung Stand
01.01.2023
Zugänge Abgänge Umbuchung Korrektur
Schlüssel
Stand
31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 7.684,00 11.566,00 0,00 0,00 0,00 19.250,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.684,00 11.566,00 0,00 0,00 0,00 19.250,00
II. SACHANLAGEN
1. Verteilungsanlagen 826.863,11 286.203,81 904,00 0,00 0,00 1.112.162,92
826.863,11 286.203,81 904,00 0,00 0,00 1.112.162,92
III. FINANZANLAGEN
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
GESAMT 834.547,11 297.769,81 904,00 0,00 0,00 1.131.412,92
Buchwerte
Stromversorgung Stand
31.12.2023
Stand
31.12.2022
T€
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte und Werte 114.656,00 29
2. Geleistete Anzahlungen 16.376,00 0
131.032,00 29,00
II. SACHANLAGEN
1. Verteilungsanlagen 62.047,00 61
62.047,00 61
III. FINANZANLAGEN
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0
0,00 0
GESAMT 193.079,00 90,00

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