Foremost Hospitality HIEX GmbHLiquidiert

10787 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 112537
Eingetragen
19.3.2008
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Gegenstand
Verwaltung eigenen Vermögens und Anmietung und Anpachtung von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten sowie Unternehmen und der Betrieb von Hotels nach Erteilung der für den Betrieb von Hotels notwendigen Erlaubnis.

Historie

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Management

NameRolle
Timo Kläner
seit 6.6.2014
Geschäftsführer
Hubert van de Loo
seit 19.3.2008
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Foremost Hospitality HIEX GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Foremost Hospitality HIEX GmbH ist auf Entwicklung und Betrieb von Markenhotels spezialisiert. Die Gesellschaft hat mit der Intercontinental Hotels Group (IHG) ein "Master Development Agreement" für die Errichtung und den Betrieb von Hotels der Marke "Holiday Inn" und "Holiday Inn Express" in Deutschland abgeschlossen. Für die einzelnen Hotels sind Franchise-Verträge mit der IHG abgeschlossen worden. Die Gesellschaft betreibt zum Ende des Berichtsjahres 13 Hotels unter der Marke "Holiday Inn Express" und ein Longstay-Hotel/Boardinghouse in Essen unter dem Namen "Essen City Suites".

Aufgrund von strategischen Erwägungen wurde am 26. Februar 2018 die bisherige Kooperation mit dem Markenpartner IHG Hotels Limited ("IHG") für die 13 derzeit unter Lizenz der IHG geführten Hotels mit Wirkung auf den Ablauf des 26. Februar 2020 beendet. Danach sollen die 13 Hotels unter der gleichwertigen Marke "Premier Inn" in Kooperation mit der börsennotierten Whitbread-Unternehmensgruppe aus Großbritannien weitergeführt werden.

2. Forschung und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungstätigkeit wird nicht betrieben.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die positive allgemeine Entwicklung des deutschen Hotelmarktes hat sich im Jahr 2018 fortgesetzt. Laut den Statistiken des Beratungsunternehmens STR Global stieg die durchschnittliche Auslastung von 71,3 % im Jahr 2017 um 0,5 %-Punkte auf 71,7 %. Der durchschnittliche Zimmerpreis konnte um EUR 1,80 bzw. 1,8 % auf EUR 103,10 gesteigert werden. Der Logisumsatz pro verfügbarem Zimmer stieg damit von EUR 72,30 auf EUR 73,90 (+2,2 %).

Zu wichtigen angebots- und nachfragebezogenen Trends auf dem Hotelmarkt gehörten in den letzten Jahren die Internationalisierung und die wachsende Transparenz des Hotelmarktes, die Zunahme des Wettbewerbs - auch die neuen Übernachtungsalternativen der "share economy" wie Airbnb und ähnliche -, die wachsende Bedeutung älterer Reisender gegenüber jüngeren Reisenden und Familien, die steigende Anzahl von (Städte-)Touristen mit spezifischen Reiseinteressen, das gesteigerte Qualitätsbewusstsein und die Preissensibilität der Hotelgäste und nicht zuletzt die Veränderungen im Buchungsverhalten der Kunden aufgrund der Verbreitung von neuen Kommunikations- und Vertriebstechnologien.

Die Entwicklung der Auslastung an den Standorten unserer Hotels ist uneinheitlich gewesen, dies verdeutlicht ein Blick auf die Auslastungszahlen über alle Anbieter. Während die Auslastung in Nürnberg, Berlin und Dresden deutlich stieg, war der Zuwachs in Köln und München schon deutlich schwächer und in Essen, Heidelberg, Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt sogar rückläufig.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a. Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich um TEUR 12.246 auf TEUR 69.786 (+21,3 %) erhöht. Dieser Zuwachs wurde zum größten Teil durch die neuen Hotels in Freiburg, Hamburg und Köln (eröffnet im Juni, August und Oktober 2017) erzielt, die Umsätze der anderen Hotels entwickelten sich uneinheitlich. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich um TEUR 9 auf TEUR 1.176.

Die Aufwendungen vor Abschreibungen, Zinsen und Ertragsteuern stiegen um TEUR 23.099 oder um 53,1 %. Der überproportionale Zuwachs der Kosten im Vergleich zu den Umsätzen wurde insbesondere von den Aufwendungen für die Markenwechselvorbereitungen verursacht. Diese beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 14.472.

Im Berichtsjahr wurde ein Ergebnis nach Ertragsteuern in Höhe von TEUR 3.560 (Vorjahr: TEUR 14.108) erzielt.

Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung sank um 78,2 % von TEUR 13.550 auf TEUR 2.957. Der Jahresüberschuss beläuft sich aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags wie im Vorjahr auf TEUR 0.

b. Finanzlage

Die Gesellschaft hat keine Fremdfinanzierung genutzt. Für die Inventarinvestitionen der neuen Hotels haben wir Zuschüsse von den Vermietern und dem Franchisegeber erhalten, die über mehrere Jahre als Erlös realisiert werden. Die Gesellschaft erzielte einen positiven Cashflow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit. Im Hinblick auch auf den Bestand an liquiden Mitteln (TEUR 3.662, Vorjahr: TEUR 3.496) ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft gegeben. Die Finanzlage ist stabil.

c. Vermögenslage

Die bilanzielle Situation der Gesellschaft stellt sich unverändert gut dar. Das positive Jahresergebnis vor Gewinnabführung beträgt TEUR 2.957. Im Vorjahr belief sich dieser Betrag auf TEUR 13.550. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt vor dem Hintergrund der Ergebnisabführung aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags unverändert TEUR 1.872.

Das Anlagevermögen verringerte sich um TEUR 1.031 auf TEUR 8.012. Die Investitionen in Sachanlagen sowie in immaterielle Vermögensgegenstände gingen von TEUR 3.328 im Vorjahr auf TEUR 365 zurück, da im Geschäftsjahr hauptsächlich nur Ersatzinvestitionen getätigt wurden. Die Abschreibungen beliefen sich auf TEUR 1.395 nach TEUR 1.666 im Vorjahr.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um TEUR 2.281 auf TEUR 8.244. Dieser Zuwachs war hauptsächlich auf die Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen, die von TEUR 4.606 im Vorjahr auf TEUR 6.917 stiegen.

Die Rückstellungen sind um TEUR 536 auf TEUR 2.372 gestiegen, und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um TEUR 530 auf TEUR 1.781. Die von Kunden erhaltenen Anzahlungen stiegen um TEUR 520 auf TEUR 2.089. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sanken um TEUR 178 auf TEUR 658.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Mietaufwendungen für die mietvertraglich vereinbarten zahlungsfreien Zeiträume in Höhe von TEUR 1.631 (Vorjahr: TEUR 1.719). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten, in dem die Zuschüsse der Vermieter für die Betriebs- und Geschäftsausstattung und des Franchisegebers enthalten sind, hat sich um TEUR 91 auf TEUR 9.756 verringert.

Weitere wesentliche Veränderungen der Bilanzstrukturen ergaben sich 2018 nicht.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Auslastung sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Wo-Punkte auf 83,6 Wo, die durchschnittliche Zimmerrate stieg um 1,2 % auf EUR 99,27.

Die Personalaufwandsquote betrug 12,3 % (Vorjahr: 13,1 %). Die höhere Kostenquote des Vorjahres wurde hauptsächlich durch die Voreröffnungsphase der drei neuen Hotels verursacht.

Die Gesamtumsatzrendite (vor Ergebnisabführung) liegt bei 4,3 % (Vorjahr: 23,5 %). Die Verschlechterung der Kennzahl hängt hauptsächlich mit den Aufwendungen für die Markenwechselvor-bereitungen zusammen - ohne diese hätte die vergleichbare Umsatzrendite 25,0 % betragen.

Im Vergleich zu der Prognose im Vorjahresabschluss waren die Umsatzerlöse leicht höher als erwartet (Mio. EUR 69,8 vs. Prognose Mio. EUR 69,6). Der Jahresüberschuss fiel trotzdem niedriger als prognostiziert aus (Mio. EUR -0,7), die Hauptursache dafür waren die höher als erwarteten Aufwendungen für die Markenwechselvorbereitungen.

4. Gesamtaussage

Insgesamt ist die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage unserer Gesellschaft geordnet.

III. Zweigniederlassungsbericht

Im Jahr 2018 war die folgende Entwicklung der relevanten Geschäftskennzahlen im Vergleich zu den am jeweiligen Standort relevanten Mitbewerbern im gleichen Marktsegment zu verzeichnen:

Hotel Auslastung Ø-Zimmerrate RevPAR
2017 2018 2017 2018 2017 2018
HIEX München Airport 87,4 % 87,2 % 82,50 € 85,08 € 72,08 € 74,16 €
Mitbewerber 74,8 % 78,7 % 78,39 € 84,41 € 58,67 € 66,40 €
HIEX Berlin 84,5 % 87,7 % 85,87 € 93,78 € 72,53 € 82,27 €
Mitbewerber 79,9 % 82,3 % 80,53 € 85,47 € 64,34 € 70,38 €
HIEX Hamburg City Centre 90,5 % 87,3 % 101,66 € 99,40 € 92,05 € 86,74 €
Mitbewerber 86,4 % 81,1 % 101,44 € 97,04 € 87,64 € 78,69 €
HIEX Hamburg St. Pauli 90,3 % 88,7 % 119,59 € 116,12 € 107,96 € 102,98 €
Mitbewerber 85,6 % 82,1 % 104,35 € 103,69 € 89,37 € 85,12 €
HIEX Frankfurt 91,5 % 88,1 % 112,18 € 109,75 € 102,64 € 96,68 €
Mitbewerber 70,6 % 72,6 % 101,39 € 94,98 € 71,55 € 68,95 €
HIEX Dresden 83,4 % 86,9 % 83,26 € 87,76 € 69,41 € 76,25 €
Mitbewerber 76,8 % 77,6 % 73,10 € 71,26 € 56,14 € 55,28 €
HIEX Essen 73,1 % 72,1 % 88,88 € 83,73 € 65,01 € 60,35 €
Mitbewerber 63,8 % 61,4 % 82,55 € 82,75 € 52,64 € 50,83 €
HIEX Heidelberg 86,5 % 86,6 % 108,35 € 111,33 € 93,72 € 96,42 €
Mitbewerber 75,6 % 76,6 % 102,05 € 105,88 € 77,18 € 81,12 €
HIEX Nürnberg 82,3 % 84,6 % 109,57 € 127,89 € 90,21 € 108,23 €
Mitbewerber 71,0 % 75,0 % 103,48 € 111,91 € 73,48 € 83,96 €
HIEX Düsseldorf 83,3 % 84,6 % 106,17 € 93,23 € 88,48 € 78,86 €
Mitbewerber 74,8 % 73,3 % 92,61 € 84,38 € 69,31 € 61,89 €
HIEX Freiburg (ab Juni 2017) 84,2 % 82,7 % 100,44 € 100,45 € 84,53 € 83,12 €
Mitbewerber 80,7 % 72,2 % 94,68 € 92,26 € 76,43 € 66,65 €
HIEX Hamburg City Hbf (ab August 2017) 83,5 % 86,6 % 105,02 € 109,06 € 87,74 € 94,46 €
Mitbewerber 84,1 % 82,7 % 101,63 € 104,51 € 85,45 € 86,47 €
HIEX Köln (ab Oktober 2017) 67,5 % 75,4 % 113,50 € 104,50 € 76,62 € 78,75 €
Mitbewerber 78,9 % 75,8 % 116,52 € 101,71 € 91,95 € 77,14 €

Quelle: STR

Der Umsatz fiel in Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg City Centre und Hamburg St. Pauli unter das Vorjahresniveau. Die negative Entwicklung in diesen Standorten wurde hauptsächlich durch geringere Anzahl von Messe- und sonstigen Event-Tagen und verschärfte Konkurrenzsituation (Zimmerkapazitätssteigerungen) verursacht.

IV. Nachtragsbericht

Bedeutsame Geschäftsvorfälle oder Vorgänge nach dem Ende des Geschäftsjahres bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes haben sich nicht ereignet.

V. Prognosebericht

Die ersten sieben Monate des Jahres 2019 zeigen insgesamt eine weitere Steigerung beim Umsatz. Einen normalen Geschäftsverlauf vorausgesetzt, erwarten wir nunmehr für 2019 eine Auslastung von 82,5 % und eine durchschnittliche Zimmerrate von EUR 100,00. Das Ergebnis vor Gewinnabführung wird von den Voreröffnungskosten der drei neuen Hotels und weiteren Aufwendungen für die Markenwechselvorbereitungen belastet. Für das Geschäftsjahr 2019 wird insoweit von einem Umsatz von Mio. EUR 75,3, einer Personalaufwandsquote von 13,2 % und einem Überschuss vor Gewinnabführung von Mio. EUR 14,5 bzw. einer Umsatzrendite von 19,3 % ausgegangen.

VI. Chancen- und Risikobericht

Wir erwarten, dass unsere bereits bestehenden Hotelbetriebsstätten im harten Hotelmarkt in Deutschland weiterhin gut aufgestellt sind und dass unsere Hotels trotz der stetigen Erhöhung der Bettenanzahl an vielen Standorten aufgrund des Produkts keinen signifikanten Umsatzrückgang verzeichnen werden.

Die nächsten neuen Hotels werden wir 2019 in Leipzig, Frankfurt und der Region München eröffnen. Stuttgart, Mannheim und Berlin werden voraussichtlich 2020-2022 folgen.

Gleichzeitig mit diesem Wachstumsschub werden mit dem neuen Partner Whitbread-Gruppe die schon bestehenden Hotels ab März 2020 unter die Marke Premier Inn umfangreich modernisiert und weiterentwickelt. Die Markenwechselvorbereitungen werden planmäßig fortgeführt. Die Whitbread-Gruppe hat auch zahlreiche eigene neue Hotels in Entwicklung in Deutschland. Zusammen mit unseren Hotels werden sie ein modernes, bundesweites Netzwerk bilden und effiziente Prozesse sicherstellen können. Dadurch wird auch die Marke "Premier Inn" unter potenziellen Immobilieninvestoren und auf dem Hotelmarkt schnell an Bekanntheit gewinnen. In Großbritannien betreibt die Whitbread-Gruppe erfolgreich schon über 700 Hotels und wird aus dieser Kundenbasis auch mit den Hotels in Deutschland neue Geschäftsmöglichkeiten generieren können.

Mit dem sehr hohen Anteil von Online-Buchungen und der immer tieferen Integration der IT-Systeme und anderer Anlagen der Hotels wird die Sicherheit der IT-Systeme und sensibler Daten ständig wichtiger. Angesichts der auch in der Öffentlichkeit immer häufiger berichteten Computerviren und anderen Schadsoftware sowie gezielter Hackerangriffe steigen damit auch die Risiken und das Schadenspotenzial. Deshalb wird die Weiterentwicklung der Datenschutz- und Sicherungsmaßnahmen in unseren Investitionen und in den operativen Prozessen noch weiter an Bedeutung gewinnen. Wir werden die IT-Systeme in Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern und Beratern weiterentwickeln.

In Bezug auf finanzwirtschaftliche Risiken besteht zwar ein Adressenausfallrisiko, aber aufgrund der sehr hohen Vorauszahlungsquote ist die Eintrittswahrscheinlichkeit sehr niedrig. Ebenso ist das bestehende Fremdwährungsrisiko beim Einkauf von bestimmten Sachanlagen und Gästeartikeln praktisch nicht relevant, da diese Waren einen sehr geringen Anteil an unseren Gesamtaufwendungen haben.

Weitere finanzwirtschaftliche Risiken werden im Hinblick auf die Geschäftstätigkeit und die Finanzierung der Gesellschaft über Eigenkapital und Vermieterzuschüsse derzeit nicht gesehen.

 

Berlin, am 29. Juli 2019

Foremost Hospitality HIEX GmbH
Geschäftsführung

Hubert van de Loo

Timo Kläner

Bilanz zum 31. Dezember 2018

AKTIVSEITE

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   74.153,00 102.153,00
II. Sachanlagen      
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.626.214,00   8.940.357,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 311.654,23   589,50
    7.937.868,23 8.940.946,50
    8.012.021,23 9.043.099,50
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
Waren   246.413,78 211.195,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.100.345,53   1.092.151,99
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.917.073,03   4.606.261,12
3. sonstige Vermögensgegenstände 226.840,37   265.272,56
    8.244.258,93 5.963.685,67
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   3.662.038,31 3.496.356,17
    12.152.711,02 9.671.237,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten   424.451,47 384.795,43
    20.589.183,72 19.099.132,74

PASSIVSEITE

     
      Vorjahr
  EUR EUR EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   300.000,00 300.000,00
II. Kapitalrücklage   1.600.000,00 1.600.000,00
III. Verlustvortrag   -28.022,67 -28.022,67
    1.871.977,33 1.871.977,33
B. Rückstellungen      
Sonstige Rückstellungen   2.371.693,97 1.836.101,83
C. Verbindlichkeiten      
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.089.412,92   1.569.088,88
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.089.412,92 (Vorjahr: EUR 1.569.088,88)      
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.780.526,89   1.250.689,77
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.780.526,89 (Vorjahr: EUR 1.250.689,77)      
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 658.494,71   836.171,26
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 658.494,71 (Vorjahr: EUR 836.171,26)      
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.061.296,16   1.888.352,86
davon aus Steuern: EUR 419.273,31 (Vorjahr: EUR 162.674,53)      
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 517.500,24 (Vorjahr: EUR 255.666,00)      
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 1.543.795,92 (Vorjahr: EUR 1.632.686,86)      
    6.589.730,68 5.544.302,77
D. Rechnungsabgrenzungsposten   9.755.781,74 9.846.750,81
    20.589.183,72 19.099.132,74

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse   69.785.925,14 57.539.697,38
2. sonstige betriebliche Erträge   1.175.987,36 1.184.867,92
davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 889,18 (Vorjahr: EUR 2.363,26)      
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 2.287.249,73   1.895.238,56
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.467.943,17   4.962.174,17
    8.755.192,90 6.857.412,73
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 7.039.919,96   6.219.214,22
b) soziale Abgaben 1.531.502,18   1.326.596,74
davon für die Altersversorgung: EUR 6.544,20 (Vorjahr: EUR 5.204,54)      
    8.571.422,14 7.545.810,96
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   1.395.172,47 1.666.243,63
6. sonstige betriebliche Aufwendungen   48.677.870,21 28.546.891,57
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 2.753,92 (Vorjahr: EUR 5.111,71)      
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   0,00 0,41
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   2.020,49 0,82
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   0,00 0,10
10. Ergebnis nach Steuern   3.560.234,29 14.108.205,90
11. sonstige Steuern   602.918,80 557.814,51
12. aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn   2.957.315,49 13.550.391,39
13. Jahresüberschuss   0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

1. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin und ist beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Nummer HRB 112537 B in das Handelsregister eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff.) aufgestellt worden. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den handelsrechtlichen Vorschriften, insbesondere § 266 und § 275 Absatz 2 HGB.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 3 HGB.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Zugänge abnutzbarer Sachanlagen werden zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit einem Einzelwert bis EUR 800,00 (Vorjahr: EUR 410,00) werden im Geschäftsjahr vollständig abgeschrieben.

Die Warenbestände des Vorratsvermögens werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Erkennbare Risiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten angesetzt. Bankguthaben in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB mit dem Kurs am Abschlussstichtag berücksichtigt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben, die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird in Übereinstimmung mit dem Gesellschaftsvertrag ausgewiesen und ist voll eingezahlt.

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags dotiert. Voraussichtlich mittel- und langfristige Verpflichtungen werden fristadäquat abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden verschiedene private Zuschüsse ausgewiesen. Diese stehen im Zusammenhang mit Verpflichtungen einerseits aus der Anmietung von Gebäuden bzw. der damit zusammenhängenden und im Anlagevermögen ausgewiesenen Einrichtungs- und Ausstattungsgegenstände einzelner Hotels und andererseits aus Franchiseverhältnissen. Der Abgrenzungsposten wird, soweit er die Mietverhältnisse betrifft, über die vertragliche Laufzeit und teilweise über die Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter ertragswirksam aufgelöst.

3. Erläuterungen und ergänzende Angaben zu Bilanz und GuV

Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen betreffen im Wesentlichen Mietereinbauten in Höhe von TEUR 4.047 (Vorjahr: TEUR 4.429).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen die Gesellschafterin Foremost Hospitality GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 6.882 (Vorjahr: TEUR 4.598), die nur sonstige Vermögensgegenstände beinhalten. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen als sonstige Forderungen gegen die Foremost Hospitality Management GmbH in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 4) und gegen die Foremost Leisure Real Estate München Airport GmbH in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 4).

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Einkaufsrückvergütungen, Zuschüsse und andere Erträge, die bis zum Stichtag noch nicht in Rechnung gestellt worden waren, debitorische Kreditoren und Forderungen gegen Krankenkassen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 1.336 (Vorjahr: TEUR 884), für abzurechnende Provisionen in Höhe von TEUR 682 (Vorjahr: TEUR 640), für Bonuszahlungen, Abfindungen und Verpflichtungen aus Überstunden in Höhe von TEUR 230 (Vorjahr: TEUR 220), für Urlaubsverpflichtungen in Höhe von TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 59) und für Jahresabschlusskosten in Höhe von TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 33).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 658 (Vorjahr: TEUR 836). Diese betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 181 (Vorjahr: TEUR 26) und sonstige Verbindlichkeiten gegenüber der Foremost Leisure Real Estate München Airport GmbH in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0) sowie gegenüber der Gesellschafterin Foremost Hospitality GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 476 (Vorjahr: TEUR 810).

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten in Höhe von TEUR 1.631 (Vorjahr: TEUR 1.720) Mietaufwendungen, die aufgrund von vertraglich vereinbarten mietfreien Zeiträumen noch nicht zur Zahlung fällig sind.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben TEUR 518 (Vorjahr: TEUR 256) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, TEUR 358 (Vorjahr: TEUR 358) von einem bis zu fünf Jahren und TEUR 1.186 (Vorjahr: TEUR 1.275) von über fünf Jahren. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr, ebenso im Vorjahr.

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft ist Mieteintrittsveipflichtungen für zwei Hotelmietverträge eingegangen, die das mit der Gesellschaft verbundene Unternehmen Foremost Hospitality Management GmbH mit Dritten abgeschlossen hat. Es handelt sich um Objekte für Hotels der Marke Hampton by Hilton in Nürnberg und Frankfurt. Die Laufzeiten der Mietverträge betragen 20 Jahre. Das Hotel in Nürnberg ist seit November 2014, das Hotel in Frankfurt seit September 2015 in Betrieb. Die jährlichen Mietverpflichtungen für die zwei Hotels betragen insgesamt TEUR 1.746 Wir gehen derzeit nicht von einer Inanspruchnahme aus.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat langfristige Mietverträge für die Hotelbetriebe in Berlin, München, Hamburg, Frankfurt, Dresden, Essen, Heidelberg, Nürnberg, Düsseldorf, Köln, Stuttgart, Mannheim, Freiburg und Leipzig abgeschlossen. Die Verträge haben eine Laufzeit von bis zu 25 Jahren und enden voraussichtlich im Jahr 2042. Die jährlichen Mietverpflichtungen für die schon betriebenen dreizehn Hotels betragen insgesamt TEUR 14.612 (Vorjahr für dreizehn Hotels: TEUR 14.436), in Höhe von TEUR 1.196 (Vorjahr: TEUR 1.196) bestehen sie gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Mietverträge für die noch nicht eröffneten Hotels in Frankfurt, Mannheim, Stuttgart, München, Leipzig und Berlin haben eine Laufzeit von bis zu 20 Jahren. Der Mietzahlungszeitraum für diese Hotels beginnt erst 2019-2020. Die jährlichen Mietverpflichtungen für diese sechs Hotels betragen insgesamt TEUR 7.395.

Erläuterungen zur GuV

Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus den im Inland betriebenen Hotels.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens in Höhe von TEUR 749 (Vorjahr: TEUR 648), Schadenersatzleistungen in Höhe von TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 254) sowie Projektberatungshonorare in Höhe von TEUR 233 (Vorjahr: TEUR 167) enthalten. Die Erträge aus Kursdifferenzen betrugen TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 2) und wurden unter Anwendung des Devisenkassamittelkurses ermittelt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten u.a. Miet- und Pachtaufwendungen in Höhe von TEUR 15.116 (Vorjahr: TEUR 12.511) und außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 14.472, die im Zusammenhang mit der Vorbereitung des Markenwechsels entstanden sind (Beendigung der bisherigen Kooperation mit dem Markenpartner IHG Hotels Limited für die 13 derzeit unter Lizenz der IHG geführten Hotels mit Wirkung auf den Ablauf des 26. Februar 2020 und neue Kooperation mit der börsennotierten Whit-bread-Unternehmensgruppe aus Großbritannien unter der gleichwertigen Marke "Premier Inn"). Bei den Aufwendungen für die Vorbereitung des Markenwechsels handelt es sich um Aufwendungen im Sinne von § 285 Nr. 31 HGB. Die Aufwendungen aus Kursdifferenzen betrugen TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 5) und wurden unter Anwendung des Devisen-kassamittelkurses ermittelt. Die periodenfremden Aufwendungen betrugen TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 51).

4. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt ohne Auszubildende 381 Mitarbeiter (Vorjahr: 329), davon 271 Vollzeitbeschäftigte (Vorjahr: 244) und 110 Teilzeitbeschäftigte (Vorjahr: 85).

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Berichtsjahr

- Herr Hubert van de Loo, Kaufmann, Geschäftsführer der Foremost Hospitality GmbH & Co. KG, Berlin, sowie
- Herr Timo Kläner, Rechtsanwalt, Geschäftsführer der Foremost Hospitality GmbH & Co. KG, Berlin.

Der Geschäftsführung wurden im Geschäftsjahr keine Bezüge gezahlt.

Konzernverhältnisse

Die Anteile der Gesellschaft werden von der Foremost Hospitality GmbH & Co. KG in Berlin gehalten. Es wird ein Konzernabschluss (größter und kleinster Kreis) für den Jahresabschluss zum 31.12.2018 aufgestellt. Die Offenlegung wird im Bundesanzeiger vorgenommen.

Nachtragsbericht

Bedeutsame Geschäftsvorfälle oder Vorgänge nach dem Ende des Geschäftsjahres bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Anhangs haben sich nicht ereignet.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt netto EUR 25.000,- und entfällt vollumfänglich auf die Abschlussprüfung.

Ergebnisabführung

Mit Wirkung ab dem 1. Juni 2008 hat die Gesellschaft einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Gesellschafterin abgeschlossen.

 

Berlin, 29. Juli 2019

Hubert van de Loo, Geschäftsführer

Timo Kläner, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2018

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 1.1.2018 Zugänge Umbuchungen Stand 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 318.298,89 0,00 0,00 318.298,89
II. Sachanlagen        
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.186.846,23 53.029,47 0,00 18.239.875,70
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 589,50 311.654,23 -589,50 311.654,23
  18.187.435,73 364.683,70 -589,50 18.551.529,93
  18.505.734,62 364.683,70 -589,50 18.869.828,82
Kumulierte Abschreibungen
Stand 1.1.2018 Zugänge Stand 31.12.2018
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 216.145,89 28.000,00 244.145,89
II. Sachanlagen      
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.246.489,23 1.367.172,47 10.613.661,70
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
  9.246.489,23 1.367.172,47 10.613.661,70
  9.462.635,12 1.395.172,47 10.857.807,59
Buchwerte
Stand 31.12.2018 Stand Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 74.153,00 102.153,00
II. Sachanlagen    
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.626.214,00 8.940.357,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 311.654,23 589,50
  7.937.868,23 8.940.946,50
  8.012.021,23 9.043.099,50

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Foremost Hospitality HIEX GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Foremost Hospitality HIEX GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Foremost Hospitality HIEX GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 14. Oktober 2019

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

(Susanne Papesch) Wirtschaftsprüferin

(Jörg Mertin) Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2019 festgestellt.

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