Enreach Communications GmbH
Selbe AdresseWiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gregor Heinrich Liedhegener seit 13.2.2026 | Geschäftsführer |
Heike lsringhaus-Ditscheid seit 13.2.2026 | Prokura |
Ralf Dr. Ebbinghaus seit 24.1.2025 | Geschäftsführer |
Marco Crueger seit 24.1.2025 | Prokura |
Heike Isringhaus seit 24.1.2025 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Enreach Holding B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Swyx Solutions GmbH (vormals: Swyx Solutions AG)DortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Bilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
Anhang für das Geschäftsjahr 20181. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Swyx Solutions GmbH (vormals Swyx Solutions AG) hat ihren Sitz in Dortmund und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Dortmund (Reg.Nr. 29881 B). Mit Beschluss vom 28. Februar 2018 wurde die Swyx Solutions AG formwechselnd gemäß §§ 190 ff. UmwG in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgewandelt. Die Eintragung erfolgte am 10. April 2018. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 III HGB auf. Eine Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses besteht aufgrund der Größenkriterien des § 293 HGB nicht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Bestandteile der Herstellungskosten sind insbesondere die direkt zurechenbaren Einzelkosten (Personalkosten der Software-Entwickler sowie fremdbezogene Entwicklungsleistungen). Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt drei bis fünf Jahre für Software und drei Jahre für Lizenzrechte. Der im Jahr 2004 erworbene Geschäftswert wird über fünfzehn Jahre linear abgeschrieben. Dies liegt im Rahmen einer zulässigen Schätzung, der keine besonderen Gründe entgegenstehen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt drei bis fünfzehn Jahre. Die Anteile an verbundenen Unternehmen im Anlagevermögen sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt worden. Die im Berichtszeitraum angeschafften selbständig nutzbaren Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert bis zu einer Höhe von € 800 werden sofort abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Vorratsvermögens werden einzeln bewertet. Der Wert des Vorratsvermögens bestimmt sich nach den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Stichtag, wobei Altersaufbau und Gängigkeit der Bestände bei der Bewertung berücksichtigt werden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Kurzfristige Forderungen oder sonstige Vermögensgegenstände in Fremdwährung wurden gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Forderungen wurden durch angemessene Einzelwertberichtigungen korrigiert, die passivisch von den Forderungen abgesetzt wurden. Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände sind zu Nominalwerten angesetzt. Guthaben in Fremdwährung werden ebenfalls gern. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Periode nach dem Abschlussstichtag darstellen. Rückstellungen wurden pflichtgemäß für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden gern. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs des Euro zum Abschlussstichtag bewertet. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen ausgewiesen, die Erträge für eine bestimmte Periode nach dem Abschlussstichtag darstellen. Latente Steuern werden grundsätzlich gern. § 274 HGB gebildet. Der anzuwendende Steuersatz beträgt für die Körperschaftssteuer 15,825% und für die Gewerbesteuer 16,975%. Für die Absicherung von Warenlieferungen in US$ werden Devisentermingeschäfte in gleicher Höhe abgeschlossen. Hierfür werden grundsätzlich gemäß § 254 HGB Bewertungseinheiten mit der Durchbuchungsmethode gebildet. Zum 31. Dezember 2018 bestanden keine Devisentermingeschäfte bzw. Bewertungseinheiten. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Eine Übersicht zur Entwicklung des Anlagevermögens im Jahr 2018 wird im Anlagenspiegel dargestellt. Zu den immateriellen Vermögensgegenständen gehören insbesondere selbst erstellte Software, die erworbenen Produkt- und Markenrechte an der Software SwyxWare, Lizenzrechte an ERP und CRM Software und ihre Erweiterung sowie ein erworbener Firmenwert. Im Berichtszeitraum wurden weitere Kosten für die Entwicklung neuer Software in Höhe von 2.260.470,11 aktiviert. Das Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB wurde wahrgenommen, weil die Herstellung und Veräußerung dieser immateriellen Vermögensgegenstände den Hauptzweck des Unternehmens darstellen. Das Finanzanlagevermögen umfasst die Tochtergesellschaften Swyx Solutions UK Ltd., Uxbridge und Swyx Solutions SAS, Paris. Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus einem nachrangig haftenden Darlehen an die UK-Tochtergesellschaft in Höhe von 2.154.890,10 (€ 2.408.963,48), das in voller Höhe wertberichtigt wurde, sowie ein Darlehen an die Gesellschafterin Voip Holding GmbH in Höhe von 4.698.922,83. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Eigenkapital Vor Umwandlung in eine GmbH am 28.02.2018 wurden mit Datum vom 22.02.2018 Aktienoptionen aus bedingtem Kapital ausgeübt und das Grundkapital am 26.02.2018 um 11.345,00 auf jetzt € 2.892.815,00 erhöht. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt daher zum Stichtag € 2.892.815,00. Die Kapitalrücklage erhöhte sich um den Betrag von 94.958,00, der bei der Ausgabe von Anteilen über den Nennbetrag hinaus erzielt worden ist. Darüber hinaus weist das Eigenkapital einen Verlustvortrag in Höhe von 3.266.506,80 und den Jahresüberschuss 2018 in Höhe von € 6.127.994,59 aus. Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von 6.127.994,59 mit dem Verlustvortrag in Höhe von € 3.266.506,80 zu verrechnen und den verbleibenden Betrag in Höhe von 2.861.487,79 auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1.132.204,01 sind Rückstellungen für Boni und Provisionen in Höhe von 561.093,02 und für nicht genommenen Urlaub in Höhe von 306.666,60 erfasst. Zudem wurden Rückstellungen für Marketingprojekte in Höhe von 76.082,00 gebildet. Darüber hinaus sind in den Rückstellungen Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 81.000,00 enthalten. Zusätzlich wurden Rückstellungen für Rückbau- und Archivierungskosten in Höhe von 74.799,84 gebildet. Die Restlaufzeiten dieser Rückstellungen betragen mehr als 5 Jahre, und sie wurden gemäß § 253 (2) HGB abgezinst. Die Restlaufzeiten der anderen sonstigen Rückstellungen betragen weniger als ein Jahr. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 4.672.133,67 (i.Vj. € 6.826.276,88), gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 44.610,66 (i.Vj. € 44.056,06) sowie der sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von € 4.718.345,53 (i.Vj. 3.662.317,39) betragen weniger als ein Jahr (i.Vj. weniger als ein Jahr). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind zudem Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 2.171.230,14 enthalten. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von € 7.621.902,95 bestehen im Wesentlichen aus Kundenzahlungen für Updateverträge, für die die Leistungen zum Bilanzstichtag noch nicht erbracht waren. Passive latente Steuern Passive latente Steuern für temporäre Differenzen wurden in Höhe von € 1.599.406,90 gebildet und resultieren überwiegend aus der Aktivierung von selbst geschaffenen Immateriellen Vermögensgegenständen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden wie im Vorjahr überwiegend (> 90%) im Inland erzielt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 157.271,14 sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 112.714,22 (Vorjahr: 170.316,88) ausgewiesen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Beträge aus der Weiterbelastung von Aufwendungen in Höhe von € 4,9 Mio enthalten. Die korrespondierenden Aufwendungen sind in dem Personalaufwand (€ 2,5 Mio) und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (€ 2,4 Mio) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 136.099,21 (Vorjahr: 260.057,42) enthalten. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres beträgt 5,92 Mio. Davon entfallen auf die nach § 248 Abs. 2 HGB aktivierten selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 2,3 Mio. Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen 105.122,00 und für Steuerberatungsleistungen € 9.530,00). In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind latente Steuern in Höhe von 405.942,68 enthalten. V. Sonstige Angaben Im Januar 2018 hat das Beteiligungsunternehmen Waterland Private Equity über ihr Tochterunternehmen VOIP Holding GmbH (Sitz Emil-Figge-Str. 86, 44227 Dortmund) 100% der Anteile der Swyx Solutions GmbH von den Altaktionären erworben. Das Closing dieser Transaktion fand am 28. Februar 2018 statt. Die Gesellschaft wird daher in den Konzernabschluss der Voip Holding B.V., Almere (Niederlande) einbezogen. Der Konzernabschluss ist beim niederländischen Handelsregister unter der Registrierungsnummer 70119252 erhältlich. Eine Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses besteht aufgrund der Größenkriterien des § 293 HGB nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus mehrjährigen Leasingverträgen betragen zum Stichtag 457.592,18 und aus langfristigen Mietverträgen (Restlaufzeit mehr als 1 Jahr) 2.467.476,26, davon fällig innerhalb von einem Jahr € 302.478,26. Mitarbeiterzahl Im Jahresdurchschnitt 2018 wurden 125 Mitarbeiter (Angestellte) und 26 studentische Hilfskräfte mit durchschnittlich 72 Stunden pro Monat beschäftigt. Organe Im Berichtszeitraum waren bis zum 28.02.2018 Dr. Ralf Ebbinghaus, Dortmund (Vertriebs- und Marketingressort), Dirk Valbert, Essen (Finanzressort) und Martin Claßen, Mönchengladbach (Entwicklungsressort), zu Vorständen bestellt. Die Vergütung der Vorstände betrug im Berichtszeitraum 2.391.433,73. Ab dem 01.03.2018 wurden Dr. Ralf Ebbinghaus, Dortmund (Vertriebs- und Marketingressort), Dirk Valbert, Essen (Finanzressort) und Martin Claßen, Mönchengladbach (Entwicklungsressort), zu Geschäftsführern bestellt. Dem Aufsichtsrat der Swyx Solutions AG gehörten im Berichtszeitraum bis zum 28.02.2018 Jan de Jong (Kaufmann) als Vorsitzender, Michael Boshammer (Kaufmann) und Albert Joseph Markus (Kaufmann) an; es wurden keine Vergütungen für Aufsichtsräte gezahlt. Nach Umwandlung in die Swyx Solutions GmbH wurde der Aufsichtsrat aufgelöst. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft hat im Berichtszeitraum erneut eine Patronatserklärung zugunsten der Swyx Solutions UK Ltd. abgegeben, sie in den nächsten 12 Monaten mit den notwendigen liquiden Mitteln auszustatten. Die Gesellschaft kann sich gemäß Planung selbst finanzieren, und daher ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. Im Zuge des Erwerbs der Anteile an der Swyx Solutions GmbH in 2018 durch die Muttergesellschaft Voip Holding GmbH, wurde ein gruppenweites Darlehen abgeschlossen. Infolgedessen gab die Gesellschaft folgende Sicherheitsleistungen ab: Es wurde ein Globalabtretungsvertrag geschlossen und alle Anteile, Bankbestände, Forderungsansprüche sowie IP-Rechte der Gesellschaft wurden verpfändet. Ausschüttungsgesperrte Beträge Zum Abschlussstichtag bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von € 3.248.333,64, die auf der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände beruhen. Verbundene Unternehmen Swyx Solutions UK Ltd.
Swyx Solutions SAS
VI. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Mit der Voip Holding GmbH mit Sitz in Dortmund als herrschendem Unternehmen ist am 20. Mai 2019 ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen worden. Ihm hat die Gesellschafterversammlung vom 20. Mai 2019 zugestimmt.
Dortmund, den 29. Mai 2019 Swyx Solutions GmbH Die Geschäftsführung Dr. Ralf Ebbinghaus Dirk Valbert Martin Claßen Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018der Swyx Solutions GmbH (bis zum 10. April 2018: Swyx Solutions AG)(die "Gesellschaft" oder "Swyx")A. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Swyx Solutions GmbH ist einer der Marktführer im Bereich "Unified Communications"-Lösungen für mittelständische Unternehmen in Europa. Die SwyxWare bietet eine softwarebasierte, betriebssystemübergreifende Lösung, welche cloudbasiert oder als "on-Prem" Lösung betrieben werden kann. Neben den softwarebasierten Swyx-Produkten werden ebenfalls Hardwareprodukte wie IP-Telefone und Headsets zur Ergänzung des Portfolios vertrieben. Der Vertrieb erfolgt regional differenziert ein- oder zweistufig über ein Fachhändlernetzwerk mit mehr als 1.200 autorisierten Fachhandelspartnern. Gleichzeitig bieten namhafte Partner, wie die Deutsche Telekom AG, die Swyx-Cloud-Lösung direkt aus ihrem Rechenzentrum an. Swyx konzentriert sich zurzeit auf Absatzmärkte innerhalb Europas, mit dem Fokus auf Deutschland, Großbritannien, Niederlande, Schweiz, Österreich, Frankreich und Italien. Im Januar 2018 hat das Beteiligungsunternehmen Waterland Private Equity über ihr Tochterunternehmen Voip Holding GmbH 100% der Anteile der Swyx Solutions AG von den Altaktionären erworben. Das Closing dieser Transaktion fand im Februar 2018 statt. In diesem Zusammenhang wurde die Rechtsform in eine GmbH umgewandelt. Die Akquirierung der Centile SAS im Juli 2018 durch die Voip Holding GmbH, sowie deren Zusammenschluss mit der Within Reach Group B.V. zur Within Reach Holding B.V. im August 2018, eröffnete Swyx weitere Chancen zur europäischen Expansion. Die Swyx Solutions GmbH hat ihren Sitz in Dortmund und ist alleinige Inhaberin der Tochtergesellschaften "Swyx Solutions UK Ltd." in Uxbridge, UK und der "Swyx Solutions SAS' in Paris, Frankreich. Die Gesellschaft wurde im gesamten Geschäftsjahr von den Geschäftsführern Dr. Ralf Ebbinghaus, Dirk Valbert und Martin Claßen geführt. Nachfolgend wird die Swyx Solutions GmbH mit ihren Tochtergesellschaften als "Swyx Gruppe" bezeichnet. Aufgrund der Zentralisierung der meisten Funktionen am Hauptstandort der Gesellschaft in Dortmund, wird zur Beschreibung der Lage der Gesellschaft in einigen Fällen auch auf konsolidierte Zahlen der Swyx Gruppe Bezug genommen. Die Tochtergesellschaften arbeiten ausschließlich vertriebsunterstützend für die Swyx Solutions GmbH. 2. Forschung und Entwicklung Der Entwicklungsbereich von Swyx, einschließlich Produktplanung und Produktmanagement, konzentrierte sich im Jahr 2018 unverändert am Standort Dortmund. Im Durchschnitt waren im Berichtsjahr 45,18 Mitarbeiter in Vollzeit (Vorjahr: 44,26 Mitarbeiter) im Entwicklungsbereich beschäftigt. Das lokale Entwicklungsteam wurde verstärkt durch den Einsatz von Subunternehmen. Absolut sanken die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (F&E) um 0,82 Mio.€ auf 5,92 Mio.€. Die Aktivierungsquote betrug 25,82%. Durch den leichten Rückgang der F&E-Aufwendungen und der gleichzeitigen Erhöhung des Umsatzes ist auch der Anteil der F&E-Ausgaben im Verhältnis zum Umsatz in 2018 auf 16% (Vorjahr: 20%) gesunken. Die Abschreibungen auf die aktivierten Eigenleistungen betrugen im Berichtsjahr 2,84 Mio.€. Hauptbestandteil der F&E Aktivitäten im Berichtsjahr war die Arbeit an dem eigenen Angebot einer cloudbasierten Kommunikation, dem SwyxOn. Dieses zeichnet sich durch ein hohes Maß an Flexibilität und Kosteneffizienz aus, sodass Kommunikationslösungen auf kundenindividuelle Anforderungen angepasst und Wartungs- und Administrationsaufwände reduziert werden können. Die generelle Freigabe für SwyxOnerfolgte im Berichtsjahr. Darüber hinaus war die stetige Weiterentwicklung der Next Generation Clients ein wichtiger Bestandteil der F&E Aktivitäten in 2018. In 2019 werden weitere Produkte, wie SwyxMeetings und SwyxTrunks, eingeführt und vertrieben. Diese komplettieren die existierenden SwyxIT!-Clients und runden das Produktportfolio ab, wodurch für Swyx auch neue Chancen auf dem Markt entstehen. Zu diesen produktorientierten Entwicklungen konnten die internen Prozesse im Berichtszeitraum deutlich agiler gestaltet werden, um schneller auf Marktgegebenheiten zu reagieren und dynamische Entwicklungen weiter zu begünstigen. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft verzeichnet wiederum ein moderates Wachstum. Nachdem in 2017 ein Wachstum von 3,6% erreicht wurde, konnte aufgrund verschiedener wirtschaftlicher Veränderungen am Weltmarkt in 2018 ein Wachstum von 3,7% verzeichnet werden. Dieser unterbietet jedoch den vom IMF in 2017 prognostizierten Wert von 3,9%. Zu den Einflussfaktoren gehören u.a. die andauernden Handelskonflikte zwischen der USA und China, sowie die nicht behobenen und neu entstandenen Unsicherheiten, wie beispielsweise der Brexit. Prognosen für 2019 zeigen laut dem IMF eine konstant bleibende Wachstumsrate von 3,7%. In 2018 war die konjunkturelle Lage im Wirtschaftsstandort Deutschland gekennzeichnet durch ein solides Wachstum. 1 Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wuchs im Jahr 2018 um 1,5% gegenüber dem Vorjahr und setzt somit seinen Wachstumskurs des Vorjahres (+2,2%) weiter fort. Ebenfalls positiv anzumerken ist, dass das Wirtschaftswachstum erneut den Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre von +1,2% überschritten hat. Die Konsumausgaben, die vergleichsweise zum Vorjahr weiterhin gestiegen sind, waren erneut ein wichtiger Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft. Gleichzeitig stiegen sowohl die Investitionen des Staates, als auch die privaten Investitionen im Jahr 2018 um 3,8% im Vergleich zum Vorjahr. Diese Erhöhung setzt sich aus dem überdurchschnittlichen Wachstum der Bruttoanlageinvestitionen (+3,0 %) zusammen, worunter auch das Wachstum der Bauinvestitionen (+3,0%) und der Ausrüstungsinvestitionen (+4,5%) fällt. 2 Die Prognosen für 2019 sehen ähnlich positiv aus. Der IMF rechnet für den Wirtschaftsstandort Deutschland mit einem erneuten Wachstum von 1,9%. 3 Der für die Swyx Gruppe relevante Markt für Informationstechnik und Telekommunikation befindet sich in den letzten Jahren in einem stetigen Wachstum. Während 2017 noch ein Wachstum von 2,2% erreicht wurde, konnte 2018 eine Wachstumsrate von 2,0% verzeichnet werden. Hierbei stieg der Umsatz des deutschen ITK-Marktes von 162,7 Mrd. € auf 166 Mrd. €. Dies ist vor allem auf eine weitere Steigerung des Umsatzes in der Informationstechnik zurückzuführen. Die Bereiche IT-Hardware und IT-Service befinden sich auch 2018 auf einem soliden Wachstumspfad (1,5% und 2,3%). Der Bereich Software kann mit einer Wachstumsrate von 6,3% an das starke Wachstum aus den Vorjahren anknüpfen. Hingegen weist der Markt für Telekommunikation geringere Wachstumsraten auf, die hauptsächlich auf das geringe Wachstum der Telekommunikationsdienste (0,7%) zurückzuführen sind. Da sich die Swyx-Gruppe auf die softwarebasierte Telefonie fokussiert, ist sie durch diese Entwicklung nicht betroffen und profitiert durch die starke Wachstumsrate im Bereich der Software. Der im Vergleich zum Vorjahr starke Anstieg der Wachstumsrate für TK-Endgeräte (5,9%) beeinflusst das Wachstum der Gesamtbranche. Der Bereich der Informationstechnik bleibt auch im Jahr 2018 mit einem 3,1%-igen Wachstum die wichtigste Säule des deutschen ITK-Sektors. 4 2. Geschäftsverlauf Im Jahr 2018 konnte die Swyx Gruppe ihren Umsatz steigern, sodass im Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von 12,9% zu verzeichnen ist. Insbesondere bildet das 4. Quartal 2018 mit einem Umsatz von 17,6 Mio.€ erneut einen hohen Anteil des Jahresumsatzes. Um die Konkurrenzfähigkeit zu erhalten, wurden im Berichtsjahr weiterhin hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung getätigt, inklusive der Kosten für Fremdleistungen. Hierbei lag der Fokus auf der Weiterentwicklung der Cloud-Produkte und den Next Generation Cents. Der Prozess um die Agilität der Entwicklungsabteilung weiter zu erhöhen wurde fortgesetzt und gleichzeitig der Entwicklungsprozess für Swyx-Lösungen dynamischer gestaltet. Das Ziel, die Userzahl in der Cloud weiter zu erhöhen, wurde auch im Berichtsjahr erfolgreich umgesetzt. So konnte die Userzahl im Berichtszeitraum wiederum gesteigert werden. Dieses Wachstum zeigt die erhöhte Relevanz cloudbasierter Lösungen im UC-Markt. Durch die intensive Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom AG sowie der beobachtbaren steigenden Relevanz auf dem Markt, sieht sich Swyx in einer sehr guten Position, das Wachstum weiterhin zu steigern und die Swyx-Lösungen optimal zu vermarkten. Somit konnte im Berichtsjahr das Geschäft innerhalb Deutschlands um 23,52% (Vorjahr: 21,20%) gesteigert werden. Die in 2018 erzielten internationalen Ergebnisse in den Ländern Großbritannien, Niederlande, Frankreich sowie weiteren europäischen Ländern blieben hinter den Erwartungen zurück. Im Jahr 2019 wird jedoch wieder ein Umsatzwachstum im internationalen Bereich erwartet. Durch die Übernahme der Centile SAS ist ein erweiterter Zugang zu Service-Providern ermöglicht worden, der damit auch ein neues, internationales Vertriebssegment für Swyx darstellt.
1 World Economic Outlook - Seeking Sustainable
Growth Short-Term Recovery, Long-Term Challanges OCT18
(IMF}
3. Lage a. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2018 konnte die Gesellschaft ein Wachstum von 21,7% der Faktura (Sales Invoiced) auf 53,4 Mio.€ verzeichnen (Vorjahr: 43,8 Mio.€). Der handelsrechtliche Umsatz (Sales Invoiced abzüglich Skonti, Discounts und passiver Rechnungsabgrenzung in Höhe von 6,7 Mio.€ (Vorjahr: 2,5 Mio.€)) betrug im Berichtsjahr 46,6 Mio.€ (Vorjahr: 41,3 Mio.€). Der Hardwareanteil am Gesamtumsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 10,96 Prozentpunkte auf 46,54% gesunken. Bei der Materialaufwandsquote ist eine Reduktion von 41,3% in 2017 auf 34,7% in 2018 zu verzeichnen. Der Personalaufwand stieg in 2018 um 11,1% auf 13,0 Mio.€ (Vorjahr: 11,7 Mio.€), Dieser Anstieg resultiert vor allem aus dem Anstieg von außerordentlichen Provisionen im Rahmen des Gesellschafterwechsels. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich um 4,99% auf 149,4 (Vorjahr: 142,3). Die Personalaufwandsquote sank im Bezug auf die Gesamtleistung (auf Fakturabasis) auf 24,3% (Vorjahr: 26,7%). Es wurden wie auch im letzten Jahr im F&E Bereich weiterhin Subunternehmer beauftragt. Eine hypothetische Hinzurechnung der Subunternehmerkosten würde im Vergleich zu einer Personalaufwandsquote von 29,74% (Vorjahr: 33,16%) führen. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind auch im Geschäftsjahr 2018 gegenüber dem Vorjahr von 2,4 Mio.€ auf 3,2 Mio.€ aufgrund fortgeführter planmäßiger Abschreibungen der selbst erstellten Vermögensgegenstände gestiegen. Im Berichtsjahr wurden immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 2,3 Mio.€ geschaffen (Vorjahr: 2,5 Mio.€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen von 10,1 Mio.€ um 19,6% auf 12,1 Mio.€ in 2018. Dieser Anstieg ist sowohl auf erweiterte Marketing-und Vertriebsaktivitäten als auch auf Beratungskosten insbesondere für den M&A Prozess zurückzuführen. Inflationseinflüsse sind aufgrund der im Wesentlichen nur kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten nicht zu betrachten. Zudem wurden Fremdwährungsverbindlichkeiten über Devisentermingeschäfte abgesichert. Aufwendungen für den MA& Prozess wurden weiterbelastet, so dass sie das Ergebnis nicht belastet haben. Insgesamt konnte 2018 ein Geschäftsjahresgewinn von 9,6 Mio.€ vor Steuern erreicht werden. Ohne Aktivierung der selbsterstellten Software und ohne Abschreibungen auf selbst geschaffene Vermögensgegenstände würde die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von 6,7 Mio.€ (Vorjahr: 2,2 Mio.€) erzielen. Steuern vom Einkommen und Ertrag sind für den Berichtszeitraum in Höhe von 3,4 Mio.€ angefallen. b. Finanzlage Der Finanzmittelbestand der Gesellschaft ist innerhalb des Berichtszeitraumes um 0,9 Mio.€ gesunken. Ausgehend von einem Bestand zu Beginn des Geschäftsjahres in Höhe von 4,1 Mio.€ verfügt die Gesellschaft zum Bilanzstichtag über 3,3 Mio.€ liquide Mittel. Im Berichtsjahr 2018 ist die Reduzierung des Finanzmittelbestandes vor allem auf den erhöhten Forderungsbestand zum Ende des Jahres zurückzuführen. Das Finanzmanagement von Swyx konnte im Jahr 2018 die jederzeitige Verfügbarkeit von ausreichenden liquiden Mitteln sicherstellen und damit eine gute Basis für die weitere Entwicklung des Unternehmens legen. Die Fremdwährungsverbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Stichtag 12,28% (Vorjahr: 18,83%) aller Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens beträgt zum Jahresende 2018 45,20% (Vorjahr: 39,97%), sodass von einer hohen finanziellen Stabilität ausgegangen werden kann. c. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 10,6 Mio.€ auf 38,5 Mio.€ (Vorjahr: 27,9 Mio.€) gestiegen. Auf der Aktivseite resultiert diese Erhöhung aus einem Anstieg des Umlaufvermögens in Höhe von 12,0 Mio.€, was auf eine Erhöhung des Forderungsbestands in Hohe von 7,5 Mio.€ zurückzuführen ist. Die Verbesserung der Eigenkapitalposition ergibt sich aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2018 in Höhe von 6,1 Mio.€. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten stiegen um rund 3,4 Mio.€ auf 7,6 Mio.€ (Vorjahr: 4,2 Mio.€) für Software-Update-Verträge, die sich über das Geschäftsjahr hinaus erstrecken. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Nachfolgend sind finanzielle Leistungsindikatoren gezeigt, die zur Steuerung des Unternehmens herangezogen werden.
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden zur Steuerung des Unternehmens nicht eingesetzt. Die wichtigsten Leistungsindikatoren im Sinne des DRS 20 sind Jahresergebnis und Sales Invoiced. Für Sales Invoiced und das Jahresergebnis lagen die prognostizierten Werte mit 55,0 Mio,€ (Safes Invoiced) und 6,3 Mio.€ (Jahresergebnis) leicht über den erreichten Werten. 5. Fazit Die Entwicklung des Unternehmens im Berichtszeitraum ist als sehr positiv einzustufen. Es konnte ein Umsatzwachstum (Sales Invoiced) von rund 21,7% erreicht werden. Dies wirkt sich auch positiv auf den Jahresüberschuss aus, welcher um 3,4 Mio.€ im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist. Die Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung sowie Marketing erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit von Swyx und bilden zusammen mit der strategischen Kooperationsvereinbarung mit der Deutschen Telekom AG weiterhin eine sehr gute Grundlage für zukünftiges Wachstum. C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognose Der Prognose für das Geschäftsjahr 2019 liegt ein ausführlicher Businessplan zugrunde, der detaillierte und konkrete Maßnahmenpläne in den Bereichen Marketing, Produktmanagement, Vertrieb, Forschung und Entwicklung, Logistik, sowie HR umfasst. Zur erfolgreichen Umsetzung der Ziele trägt nach wie vor die strategische Kooperationsvereinbarung mit der Deutschen Telekom bei. Es ist geplant, dass aufgrund eines besonders guten Jahresendgeschäfts und insgesamt vierten Quartals 2018 der Sales Invoiced 2019 geringer ausfallen und rund 51,1 Mio.€ betragen wird. Darüber hinaus wird mit einem Jahresüberschuss von rund 2,4 Mio.€ gerechnet. 2. Risikobericht a. Umfeldrisiken und Branchenrisiken Die weiterhin soliden Wachstumswerte der Weltwirtschaft mit positiven Prognosen für das Jahr 2019, in Verbindung mit den Prognosen für den ITK-Markt, geben keinen Anlass die Umsatzprognosen des Jahres 2019 zu reduzieren. Es kann jedoch bedingt durch aktuelle politische und weltwirtschaftliche Unsicherheiten zu Einschnitten in der positiv gestalteten Marktentwicklung kommen. Darunter fallen mögliche Konsequenzen des Brexits. Ebenso werden Unsicherheiten durch bestehende geopolitische Krisen dargestellt. Das Risiko dieser Einschnitte ist niedrig, die Auswirkungen wären im mittleren Bereich. Neben dieser Problematik kann es u.a. bedingt durch unerwartete Terroranschläge zu Erschütterungen der Wirtschaft in unregelmäßigen Abständen kommen, wodurch ein geringeres Wirtschaftswachstum als angenommen realisiert werden könnte. Am Standort Deutschland wird für derartige Terroranschläge eine mittlere Eintrittswahrscheinlichkeit mit niedrigen Geschäftsauswirkungen angenommen. b. Unternehmensstrategische Risiken Auch 2019 konzentriert sich Swyx weiter bewusst auf die wachstumsstarken Märkte für UC-Lösungen innerhalb Europas. Den in Kapitel C2c genannten Risiken hinsichtlich der geografischen Umsatzverteilung soll durch eine stärkere Fokussierung auf Absatzsteigerungen in internationalen Märkten, insbesondere in den Niederlanden, Großbritannien, Österreich, Schweiz, Frankreich und Italien entgegengewirkt werden. Zudem ist geplant, durch Aktivitäten außerhalb Europas das Risikoprofil mittelfristig weiter positiv zu verändern. Dazu soll der Unternehmenszusammenschluss positiv beitragen. Durch die eingeschlagene Produkt- und Geschäftsstrategie des Unternehmens entsteht das Risiko, als mittelständisches Unternehmen im Wettbewerb mit internationalen Konkurrenten Marktanteile zu verlieren. Die Innovationskraft wird durch Investitionen auf einem hohen Niveau gehalten, mit dem Ziel, weiterhin eine führende Wettbewerbsrolle zu übernehmen, sodass ein mittleres Risiko besteht. c. Leistungswirtschaftliche Risiken In geografischer Hinsicht erzielt Swyx seinen Hauptumsatz weiterhin in Deutschland. Der Anteil am Gesamtumsatz stieg im Berichtsjahr auf 94,54% (Vorjahr: 92,40%). Dies suggeriert eine eindeutige Bindung an den Wirtschaftsstandort Deutschland, wodurch aber auch die Dependenz von der Konjunktur dieses Standortes wächst. Zu dem hohen Anteil am Gesamtumsatz von Umsätzen in Deutschland trägt auch ein Einzelkunde bei, mit dem Swyx mehr als die Hälfte seiner Umsätze erzielt. Die Abhängigkeit von diesem Kunden ist hoch, daher ist ein mögliches Ausfallrisiko ebenfalls hoch. Allerdings wird die Eintrittswahrscheinlichkeit als niedrig bewertet, so dass insgesamt ein mittleres Risiko angenommen werden kann. Um dieser Entwicklung zu begegnen, wird Swyx in 2019 den Vertrieb im deutschen sowie im internationalen Channel ausbauen. Lieferengpässe von Zulieferern wurden in 2018 nicht verzeichnet und werden auch in 2019 nicht erwartet, sodass das Risiko hieraus gering eingeschätzt wird. d. Personalrisiken Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit lag im Berichtsjahr 2018 bei 5,3 Jahren und liegt damit minimal unter dem Vorjahreswert von 5,4 Jahren. Durch Fluktuation und den damit verbundenen Verlust von personengebundenem Wissen war die Fortführung des Geschäftskonzepts der Gesellschaft jedoch zu keinem Zeitpunkt im Berichtszeitraum gefährdet - weder in vertrieblicher, technischer noch in administrativer Hinsicht. Auch lässt sich eine Gefährdung daraus für die Zukunft nicht erkennen. Dem Risiko des Fachkräftemangels wirkte Swyx im Berichtsjahr durch verstärkte Recruiting Maßnahmen, auch an Universitäten, entgegen und versuchte so, gut ausgebildete Studierende und Absolventen aus dem IT-Sektor für Swyx zu gewinnen. Die Bemühungen sollen im Jahr 2019 noch ausgeweitet werden, sodass für den Bereich des Recruiting nur ein mittleres Risiko gesehen wird. e. Informationstechnische Risiken Die Server- und Netzwerkinfrastruktur in Verbindung mit einem ausgereiften Sicherungssystem sorgt dafür, dass keinerlei außerordentliche informationstechnische Risiken gesehen werden. Durch die am 25.05.2018 unmittelbar geltende europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) eröffneten sich neue Risiken. Bei nicht datenschutzgerechter Implementierung neuer Prozesse sowie umfassender Bedeutung für Prozesse in allen Unternehmensbereichen, könnte die DSGVO im Falle eines Datenverlustes zu einem erhöhten Strafmaß führen. Da dies bislang jedoch noch nicht der Fall gewesen ist, wird von einem mittleren bis geringen Risiko ausgegangen. f. Finanzwirtschaftliche Risiken Ein Liquiditätsrisiko durch Umsatzausfälle wird zurzeit aufgrund der aktuellen Umsatzlage für 2019 nicht gesehen. Daher lässt die bisher positive Entwicklung im ersten Quartal 2019 einen planmäßigen Verlauf der Liquidität über das Geschäftsjahr 2019 erwarten. Liquiditätsengpässe können somit als wenig wahrscheinlich eingestuft werden. Das Wechselkursrisiko von Warenlieferungen in US-$ wird regelmäßig durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Das Zahlungsausfallrisiko der größten Kunden wird als gering eingeschätzt. Kreditlimits und Kreditchecks, sowie ein sich stetig verbesserndes Mahnwesen runden die Sicherheitsvorkehrungen gegen Forderungsausfälle ab. g. Sonstige Risiken Überschuldungsrisiko Aufgrund der Ergebnisse der letzten Geschäftsjahre und der aktuellen geplanten Geschäftsentwicklung wird zurzeit kein Überschuldungsrisiko gesehen. Risiko aus Rechtsstreitigkeiten Der Rechtsstreit mit einer deutschen Werbeagentur wurde in 2018 durch Vergleich beigelegt. Risiko aus Gewährleistungsansprüchen Gewährleistungsfälle werden in einem die Finanz- und Ertragslage nur geringfügig belastenden Umfang erwartet. 3. Chancenbericht a. Umfeldchancen und Branchenchancen Auch in 2019 wird sich der Umstieg vieler deutscher Unternehmen hin zu cloudbasierten Lösungen voraussichtlich weiterhin positiv bemerkbar machen. Die Einführung der Datenschutz-Grundverordnung wird eine verstärkte Fokussierung auf den Themenbereich IT-Sicherheit legen, wodurch gerade Anbieter deutscher Cloudlösungen wesentliche Vorteile generieren können. Gleichzeitig ist die All-IP Umstellung der Deutschen Telekom AG, die auch im Jahr 2018 durchgeführt wurde, ein wesentlicher Faktor für das zukünftige Branchenwachstum. Durch das Aufsetzen gezielter "Cloud-Hubs", bei denen entweder Swyx Partner SwyxWare-Cloud-Lösungen in Rechenzentren hosten oder Swyx als eigenständiger Application Service Provider (ASP) agiert, wird voraussichtlich die Akzeptanz dieser Dienste weiter erhöht, da der Kunde den Standort seiner Daten kennt und als sicher einstufen kann. Diese Steigerung der Akzeptanz in Verbindung mit den Prognosen der ITK-Branche kann zu weiteren Wachstumschancen für Swyx führen. Neben dem Wachstum durch Neukunden arbeitet Swyx an Migrationsstrategien, die bestehende CPE Kundenbasis in die Cloud zu überführen. Swyx rechnet daher mit einer sehr guten Chance, im Cloud-Bereich weiteres Wachstum zu erzielen. b. Unternehmensstrategische Chancen In der ITK-Branche haben die Themenbereiche Cloud-Computing und IT-Sicherheit weiterhin einen hohen Stellenwert. Hier setzt Swyx als Application Service Provider an und deckt beide Themenschwerpunkte ab, indem multimandantenfähige Cloudlösungen angeboten werden, die in Rechenzentren in Deutschland gehortet werden und somit den hier geltenden Gesetzesvorschriften unterliegen. Weiterhin bleibt neben der Möglichkeit des eigenen Hostings auch die cloudbasierte Lösung über die Reseller ein wichtiger Teil des Produktportfolios. Des Weiteren stellt die strategische Kooperationsvereinbarung mit der Deutschen Telekom AG eine solide Basis für das zukünftige Wachstum dar und verstärkt die Geschäftsbeziehung zu unserem wichtigsten deutschen Partner. In den Märkten innerhalb Europas wird 2019 weiter daran gearbeitet, dass bestehende Reseller-Netzwerk auszubauen. Durch die Übernahme durch das Beteiligungsunternehmen Waterland soll zusätzlich das Wachstumspotential des europäischen Marktes erschlossen werden, mit dem Ziel Europas Marktführer in IP-basierter Unternehmenskommunikation zu werden. Ebenso wirkt sich die Übernahme der Centile SAS positiv auf Swyx aus, da dadurch ein erweiterter Zugang zu Service-Providern gewährleistet und somit ein neues Vertriebssegment eröffnet wird. Die Wachstums-Chancen aus der Umstellung vom ISDN-Netz auf IP (All-IP) der Deutschen Telekom bleiben auch im Jahr 2019 bestehen. Für das Jahr 2019 ist auch weiterhin geplant, durch stetige Entwicklungsprozesse die bestehenden Clients weiter zu verbessern und neue Produkte einzuführen, um Kunden ein innovatives Produktportfolio zu bieten. Swyx geht daher davon aus, dass die Unternehmensstrategie sehr gute Chancen für weiteres Wachstum und eine positive Unternehmensentwicklung eröffnet. Des Weiteren wird Swyx in 2019 ein Modell monatlich wiederkehrender Umsätze einführen. Dieses bietet die Chance, eine langfristige Kundenbeziehung und damit auch eine langfristige Kundenbindung aufzubauen. Darüber hinaus würde dieses Modell zu einer gleichmäßigen Umsatzverteilung führen und somit die finanzielle Stabilität und Flexibilität weiter fördern. c. Personalchancen Swyx verfügt über einen sehr stabilen Personalstamm. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit liegt zurzeit bei 5,3 Jahren. Hierdurch wird erfolgreich Wissen im Unternehmen gehalten, sodass insgesamt die Kosten für die Beschaffung und Einarbeitung von Ersatzpersonal niedrig sind. Gleichzeitig konnte Swyx im Berichtszeitraum neue Mitarbeiter in allen Unternehmensbereichen für sich gewinnen. Durch diese positive Entwicklung gelang es erfolgreich, dem Fachkräftemangel der ITK-Branche entgegenzuwirken und eine solide Basis für zukünftiges Wachstum zu schaffen. Auch die Recruiting Maßnahmen wurden im Jahr 2018 weiter ausgebaut. Die Präsenz auf Jobmessen, an verschiedenen Veranstaltungen der Universität und die Vergabe von Stipendien wurden genutzt um Kontakt zu Studierenden und Absolventen zu knüpfen und dauerhaft zu halten, sodass auch zukünftig Mitarbeiter gewonnen werden können und die Marke Swyx an Universitäten weiterhin etabliert wird. 2019 wird angestrebt, diese Aktivitäten auf diesem hohen Niveau beizubehalten. So soll der Kontakt zu Studierenden speziell an der Technischen Universität Dortmund, an anderen Hochschulen und auch auf Jobmessen vertieft werden, um so junge Fachkräfte zu akquirieren. Swyx sieht daher mittlere bis gute Chancen auch weiterhin wichtige Mitarbeiter zu halten und neue Mitarbeiter für eine Tätigkeit bei Swyx zu finden und zu begeistern. d. Finanzwirtschaftliche Chancen Swyx hat durch das bestehende Produktportfolio eine sehr gute Ausgangslage für die Generierung von wiederkehrenden Umsätzen. Diese werden zum einen durch das Cloudgeschäft, welches Swyx weiter fokussiert, generiert, wie auch durch verschiedene CPE-basierte Geschäftsstrategien, welche wiederkehrende Umsätze schaffen. Gleichzeitig wird durch das zukünftige Angebot als Application Service Provider ein weiteres Standbein geschaffen, welches zu dauerhaften Umsätzen führt. Zudem bildet die Kooperationsvereinbarung mit der Deutschen Telekom AG eine ausgezeichnete Basis für zukünftiges Umsatzwachstum. Die Chancen, zukünftigen finanzwirtschaftlichen Anforderungen begegnen zu können, werden daher als gut betrachtet. D. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem zur Rechnungslegung Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem zur Rechnungslegung dient der Erkennung, Bewertung und zukünftigen Vermeidung von Gefahren aus fehlerhaften Darstellungen von Finanzdaten des Unternehmens. Die im zweiten Quartal 2015 eingeführten Governance Richtlinien bilden weiterhin einen wichtigen Baustein für das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem. In diesem Zusammenhang wurden eine Mitarbeiterin zum Compliance Officer und ein weiterer Mitarbeiter zum Risk Manager ernannt. Die Governance Richtlinien enthalten u.a. Vorgaben zu Themenschwerpunkten der Bereiche Anti-Korruption, Code of Conduct, Compliance, Datenschutz, Unterschriften und Zahlungsverkehr. Diese werden regelmäßig geprüft und optimiert. Die Sensibilisierung der Belegschaft und die Informationsweitergabe hinsichtlich dieser Themen sowie die Implementierung einer Auditfunktion ergänzen das interne Kontroll- und Risikomanagement über den Bereich der Rechnungslegung hinaus. Hierzu gab es auch entsprechende Einführungs- und Informationsveranstaltungen für die Swyx Mitarbeiter. Swyx verfügt über eine klar definierte, strukturierte und kommunizierte Aufbau- und Ablauforganisation. Die Aufbauorganisation ist funktional und ausreichend tief gegliedert. Die Zuordnung und Abgrenzung von Verantwortlichkeiten ist für alle Mitarbeiter aus dem jederzeit einsehbaren Organigramm ersichtlich. Prozessunabhängige Kontrollen werden insbesondere durch die Stabsabteilung Controlling durchgeführt. Systemüberprüfungen finden jährlich im Rahmen der Abschlussprüfung durch den Wirtschaftsprüfer der Gesellschaft statt. Darüber hinaus werden intern täglich Berichte für die Geschäftsführung mit den wesentlichen Leistungskennzahlen sowie wöchentlich und monatlich umfangreiche Reports mit Forecasts erstellt. Die Organisation der Rechnungslegung wird abgebildet durch ein Standard-ERP-System (Microsoft Dynamics NAV 2016), das sowohl die Trennung von einzelnen Bereichen durch Module und Zugriffsbeschränkungen vorsieht (z.B. Auftragsabwicklung und Einkauf) als auch durch die Integration der Module die Vollständigkeit von erfassten Vorgängen im Hauptbuch gewährleistet. In diesem Geschäftsjahr wurde zudem das Dokumentenmanagementsystem, welches die innerbetrieblichen Prozesse, Archivierung und Dokumentation vereinfachen soll, in Betrieb genommen und weiterhin optimiert.
Dortmund, 29. Mai 2019 Swyx Solutions GmbH Die Geschäftsführung Dr. Ralf Ebbinghaus Dirk Valbert Martin Claßen Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Swyx Solutions GmbH, Dortmund Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Swyx Solutions GmbH, Dortmund - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Swyx Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit 5 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 29. Mai 2019 KPMG
AG
Reuter, Wirtschaftsprüfer Bröker, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterbeschluss vom 05. August 2019der Swyx Solutions GmbHDie Voip Holding GmbH, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach deutschem Recht mit dem Sitz in Dortmund, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Dortmund unter HRB 29928, ist die alleinige Gesellschafterin der Swyx Solutions GmbH (vormals Swyx Solutions AG), einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach deutschem Recht mit dem Sitz in Dortmund, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Dortmund unter HRB 29881. Unter Verzicht auf alle Frist- und Formvorschriften für die Abhaltung von Gesellschafterversammlungen beschließen die Unterzeichnenden als gesetzliche Vertreter der alleinigen Gesellschafterin der Swyx Solutions GmbH, Dortmund, einstimmig wie folgt:
Dortmund, 05. August 2019 Voip Holding GmbH Dr. Ralf Ebbinghaus, Geschäftsführer Dirk Valbert, Geschäftsführer Martin Claßen, Geschäftsführer |
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