FHP Projektentwicklung GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Freitag seit 14.7.2021 | Vorstandsmitglied |
Martin Rebs seit 1.6.2016 | Vorstandsmitglied |
Ole Behrens-Carlsson seit 11.6.2013 | Vorstandsmitglied |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
NORTAL AS | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Nortal AGBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens1. UnternehmensgegenstandDie Nortal AG unterstützt Unternehmen, Verbände, die öffentliche Verwaltung und den Gesundheitssektor bei der digitalen Transformation. Hierfür setzt sie ihre Erfahrung aus über 20 Jahren Tätigkeit in den Bereichen der Beratung, Softwareentwicklung und dem Betrieb komplexer IT-Lösungen ein. Die Nortal AG arbeitet an digitalen Lösungen mit Substanz für eine nahtlose Gesellschaft, in der komplexe Prozesse für Regierung, Gesundheitswesen und Unternehmen vereinfacht und optimiert werden. Im Hauptabsatzmarkt Deutschland liegt der Schwerpunkt der Nortal AG in der Unterstützung der öffentlichen Verwaltung. Hier trägt die Nortal AG zur Modernisierung von Verfahren bei und ist Teil der bundesweiten Digitalisierungsoffensive. Der eigene Anspruch wird dabei durch die Mission der Nortal AG "THE FUTURE DELIVERED. SEAMLESSLY." deutlich. 2. UnternehmensorganisationDie Nortal AG ist ein Tochterunternehmen der weltweiten Nortal Gruppe. Nortal ist ein zuverlässiger strategischer Partner für Regierungen und öffentliche Verwaltungen, Gesundheitseinrichtungen, namhafte Unternehmen und Fortune 500 Firmen. Mit 26 Niederlassungen in Europa, im Golf-Kooperationsrat (GCC) und in Nordamerika ist Nortal nah bei den Kundinnen und Kunden und kann gleichzeitig auf einen großen Pool an globalen Talenten zurückgreifen. Die nahtlos integrierten Teams helfen Kundinnen und Kunden, ihre Organisationen zu transformieren und zukunftssicher zu machen, indem sie mit den passenden Technologien wegweisende Lösungen entwickeln. Die Nortal AG unterhielt im Geschäftsjahr 2024 Standorte in Berlin (Hauptsitz), Potsdam, Dresden, Köln und Hamburg. Im dritten Quartal 2024 wurde der Standort in Köln aufgegeben. Die betroffenen Mitarbeitenden wurden mit "remote"-Arbeitsverträgen ausgestattet. Die Nortal AG gliedert sich in die Geschäftsbereiche Öffentlicher Sektor, Privatwirtschaft, Gesundheitswesen und Luft- und Raumfahrt und Verteidigung. Diese Geschäftsbereiche sind für eine marktgerechte und kundenspezifische Ansprache in weitere Segmente untergliedert. Die Mitarbeitenden sind dabei gemäß ihrer fachlichen Expertise einer von sechs Capabilities zugeordnet: Consulting, Engineering, Lifecycle, Product & CX, Project Management und Data & AI. In diesen Capabilities wird insbesondere die professionelle Weiterentwicklung der Mitarbeitenden gesteuert und die kundenorientierte Zuordnung der Mitarbeitenden zu den Projekten sichergestellt. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2024 von einer Stagnation geprägt. Das Bruttoinlandsprodukt sank in Folge konjunktureller und struktureller Belastungen.1 Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren laut Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz vor allem der Arbeits- und Fachkräftemangel, die überbordende Bürokratie und die Investitionsschwäche sowohl bei privaten als auch bei öffentlichen Investitionen. Hinzu kommen die hohe Unsicherheit mit Blick auf die US-Wirtschafts- und Handelspolitik sowie die Ungewissheit über den künftigen wirtschafts- und finanzpolitischen Kurs angesichts der anstehenden Bundestagswahl.2 Das Geschäftsklima in der Digitalbranche hat sich im Laufe des Jahres 2024, aber auch zu Beginn des Geschäftsjahres 2025 weiter verschlechtert.3 Der Umsatz der IT-Branche stieg im Jahr 2024 im Segment "Software" in Deutschland dennoch von 42,5 auf 46,5 Milliarden EUR. Im Segment "IT-Services" stieg der Umsatz dazu von 49,3 auf 51,2 Milliarden EUR.4 Nach Angaben des Branchenverbands Bitkom wird für die Informationstechnikbranche im Jahr 2025 ein Umsatzwachstum von 4,6 % erwartet. Die Investitionsbereitschaft bleibt in diesem Bereich trotz der schwierigen Bedingungen hoch.5 2. GeschäftsverlaufErtragslage Der Umsatz der Nortal AG betrug im Jahr 2024 44,3 Millionen EUR. Das entspricht einer Steigerung von 6 % im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatzanstieg ist getrieben durch ein außerordentliches Wachstum im Geschäftsbereich "Gesundheitswesen" von knapp 100 %. Die Erhöhung des Bestands in Arbeit befindlicher Aufträge (um +0,9 Millionen EUR) resultiert aus neuen Festpreisprojekten, die erst in den Folgejahren fertiggestellt werden. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge von 0,4 Millionen EUR auf 0,8 Millionen EUR resultiert im Wesentlichen aus Auflösung von Garantierückstellungen. Der Bezug von Dienstleistungen ist gegenüber dem Vorjahr um 22 % gestiegen. Der Materialaufwand erhöhte sich um 1,9 Millionen EUR deutlich im Vergleich zum Vorjahr. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zum Umsatz und Bestandsveränderung) stieg leicht von 21 % auf 22 %. Gleichzeitig erhöhten sich die Anzahl der Mitarbeitenden und das Lohnniveau. Deshalb entstand ein um 3,9 Millionen EUR höherer Personalaufwand im Vergleich zum Vorjahr. Das entspricht einem Zuwachs von 20 %. Die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zum Umsatz und Bestandsveränderung) stieg damit leicht von 50 % im Vorjahr auf 51 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr insbesondere aufgrund von höheren Konzernumlagen um 20 % auf 7,7 Millionen EUR. Der Steueraufwand betrug im Geschäftsjahr 2024 1,5 Millionen EUR (Vorjahr: 1,4 Millionen EUR). Insgesamt konnte ein Jahresüberschuss in Höhe von 3,5 Millionen EUR erwirtschaftet werden. Er verbesserte sich damit leicht um 0,1 Millionen EUR gegenüber dem Vorjahr. Finanzlage Die nachfolgende Kapitalflussrechnung stellt dar, wie das Unternehmen finanzielle Mittel aus der laufenden Geschäftstätigkeit erwirtschaftet hat, und welche zahlungswirksamen Investitions- und Finanzierungsmaßnahmen vorgenommen wurden: Der negative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ergibt sich insbesondere aus der Reduzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen und der Erhöhung der Forderungen zum Geschäftsjahresende. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit resultiert ausschließlich aus den im Geschäftsjahr vorgenommenen Investitionen in das Anlagevermögen. Zusätzlich stehen der Nortal AG Kreditlinien in Höhe von 3,5 Millionen EUR zur Verfügung, die zum Ende des Geschäftsjahres bis auf vier Mietavale in geringer Höhe nicht in Anspruch genommen wurden. Die Summe der liquiden Mittel und der Forderungen aus dem operativen Geschäft übersteigen die erhaltenen Anzahlungen und kurzfristigen Verbindlichkeiten (Liquidität 2. Grades). Die Nortal AG war jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Zahlungsverpflichtungen aus Options- oder Finanzierungsverträgen, die für die Liquidität bedeutsam sein könnten, existieren nicht. Vermögenslage Wesentliches Anlagevermögen besteht aufgrund der Art der Leistungserbringung, des Geschäftsmodells und der Nutzung von Leasingverträgen nicht (Anteil an der Bilanzsumme unverändert zum Vorjahr: 2 %). Die im Vergleich zum Vorjahr um 7,2 Millionen EUR auf 27,6 Millionen EUR gestiegene Bilanzsumme resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 4,7 Millionen EUR auf 9,9 Millionen EUR, durch einen Anstieg noch nicht in Rechnung gestellter Umsätze, was 36 % (Vorjahr: 26 %) der Bilanzsumme entspricht. Weiterhin hat sich die Summe des Rechnungsabgrenzungspostens um 3,3 Millionen EUR auf 3,7 Millionen EUR auf Grund vorausgezahlter Fremdleistungen in einem im Jahr 2024 gestarteten Festpreisprojekt erhöht (13 % der Bilanzsumme, Vorjahr: 2 %). Dem wirkt die Reduzierung der liquiden Mittel um -2,3 Millionen EUR auf 10,1 Millionen EUR (37 % der Bilanzsumme; Vorjahr: 61 %) entgegen. Das Eigenkapital betrug zum Stichtag 8,2 Millionen EUR (Vorjahr: 4,7 Millionen EUR). Die Entwicklung resultiert ausschließlich aus dem positiven Jahresergebnis des laufenden Geschäftsjahres (3,5 Millionen EUR). Die Eigenkapitalquote hat sich damit auf 30 % erhöht (Vorjahr: 23 %). Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 Millionen EUR auf 2,2 Millionen EUR gesunken (8 % der Bilanzsumme; Vorjahr: 17 %), was insbesondere auf niedrigere Steuerrückstellungen zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten sind insgesamt um 3,4 Millionen EUR im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Sie sind insgesamt wie im Vorjahr kurzfristig und beinhalten • Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von 5,8 Millionen EUR (21 % der Bilanzsumme; Vorjahr: 11 %), deren Zunahme mit neuen Festpreisprojekten zusammenhängt, die erst in den Folgejahren fertiggestellt werden, • Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 4,1 Millionen EUR (15 % der Bilanzsumme; Vorjahr: 6 %), deren Anstieg aus neuen Festpreisprojekten mit einem hohen Anteil an Fremdleistungen resultiert, • Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 3,4 Millionen EUR, die aus Lieferungen und Leistungen der Muttergesellschaft Nortal AS resultieren und 12 % (Vorjahr: 31 %) der Bilanzsumme entsprechen, • sonstige Verbindlichkeiten insbesondere aus Umsatz- und Lohnsteuer in Höhe von 2,3 Millionen EUR (8 % der Bilanzsumme; Vorjahr: 12 %). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,6 Millionen EUR gestiegen (6% der Bilanzsumme; Vorjahr: 0%). Der Anstieg resultiert aus Vorleistungen in einem im Jahr 2024 gestarteten Festpreisprojekt. Prägende Ereignisse während des Geschäftsjahres Das Risiko für Cyber-Angriffe bei unseren Kundinnen und Kunden insbesondere im öffentlichen Sektor und für die Nortal AG und ihre Partner als Dienstleister ist aufgrund der anhaltenden geopolitischen Spannungen und Krisen weiterhin erhöht. Vor dem Hintergrund der aktuellen Bedrohungslage hat die Nortal AG im Geschäftsjahr 2024 die Rezertifizierung des Informationssicherheitsmanagementsystems nach ISO 27001 auf der Basis von IT-Grundschutz erreicht. Das Zertifikat ist ein wichtiges Kriterium in vielen öffentlichen Ausschreibungen und ein Wettbewerbsvorteil für die Kundengewinnung. Neben dem Bruch der Regierungskoalition in Deutschland auf Bundesebene führten auch die Wahlen auf Länderebene in Sachsen und Thüringen zu vorläufigen Haushaltsführungen und Unsicherheiten in Bezug auf die künftige Digitalpolitik. Bereits geschlossene Verträge sind hiervon allerdings nicht betroffen. In der Nortal AG gab es am 1. August 2024 einen Wechsel der Verantwortlichkeiten innerhalb des Vorstands. Martin Rebs übernahm die Rolle des Chief Executive Officers und den Vorstandsvorsitz von Ole Behrens-Carlsson. Herr Behrens-Carlsson bleibt Mitglied des Vorstands der Nortal AG und agiert nun außerdem als Chief Growth Officer für die gesamte Nortal-Gruppe, was eine Anpassung des Geschäftsverteilungsplans für Martin Rebs und Ole Behrens-Carlsson nach sich zog. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die zentralen finanziellen Leistungsindikatoren, die auch zur internen Steuerung herangezogen werden, sind Umsatzwachstum und EBIT. Im Berichtsjahr betrug das Umsatzwachstum 6 %. Das EBIT stieg um 4 % auf ca. 5,0 Millionen EUR. Im nichtfinanziellen Bereich sind vor allem Indikatoren aus dem Personalbereich zentral, da die Mitarbeitenden im Dienstleistungsgewerbe als Leistungsmotor im Fokus stehen. Betrachtet werden hier die Recruiting-Zahlen und die Fluktuation. Im Geschäftsjahr 2024 lag die Fluktuation bei 12,1 % (Vorjahr: 11,3%). Es wurden 71 neue Mitarbeitende eingestellt (Vorjahr: 89). Zum 31. Dezember 2024 beschäftigte die Nortal AG 311 Mitarbeitende. III. GesamtaussageTrotz der Schwierigkeiten durch die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen war das wirtschaftliche Ergebnis im Geschäftsjahr 2024 stabil zum Vorjahr. Sowohl im Umsatz als auch im EBIT wurde eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr erzielt. Damit wurden beide im Prognosebericht 2023 genannten Ziele erreicht. Weiterhin wurde mit einer leicht reduzierten Fluktuationsquote und einem moderaten Anstieg bei den Neueinstellungen gegenüber 2023 geplant. Diese beiden Ziele wurden leicht verfehlt. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. PrognoseberichtDurch die vorgezogenen Wahlen und die darauffolgende Regierungsbildung wird sich die Verabschiedung des Haushalts 2025 erwartbar verzögern. Die vorläufige Haushaltsführung hat Auswirkungen auf die Digitalisierungsprojekte der öffentlichen Verwaltung. Gleichzeitig ergeben sich Wachstumspotenziale in für die Nortal AG neu erschlossenen Marktsegmenten, z. B. im Bereich Aerospace & Defense, Manufacturing und Health. Im Jahr 2025 plant die Nortal AG zudem den Abschluss eines großen Festpreisprojekts zur Umsetzung eines Schulungskonzepts in einer Landesverwaltung. Die Leistungserbringung erfolgt zu einem großen Anteil durch Unterauftragnehmerinnen und Unterauftragnehmer, was die Projektmarge belastet. Vor diesem Hintergrund sowie aufgrund des bestehenden Auftragsbestands und der zu erwartenden positiven Marktentwicklung plant die Geschäftsleitung der Nortal AG im kommenden Geschäftsjahr mit einem signifikanten Gesamtumsatzanstieg und einer deutlichen Steigerung im EBIT. Weiterhin wird mit einem leichten Anstieg der Fluktuationsquote bei gleichzeitig weniger Neueinstellungen gegenüber 2024 geplant. Infolge der verhaltenen gesamtwirtschaftlichen Lage und der geopolitischen Spannungen und Krisen ergeben sich mittelfristige Absatzrisiken, wenn durch veränderte Prioritäten Budgets für Digitalisierungsvorhaben der öffentlichen Hand gekürzt werden sollten oder durch externe wirtschaftliche Rahmenbedingungen die Investitionsbudgets der Privatwirtschaft nachlassen. 2. Chancen- und Risikobericht2.1. ChancenAls Teil der weltweiten Nortal Gruppe kann die Nortal AG weitere Wachstumspotenziale heben. Mit der internationalen Expertise lassen sich Projekte im Bereich der öffentlichen Verwaltung mit Erfahrungen aus Digitalisierungsprojekten anderer Länder anreichern. Die internationalen Referenzen und Erfahrungen können zudem die positive Entwicklung bei der Gewinnung von Kundinnen und Kunden aus dem privatwirtschaftlichen Bereich, insbesondere dem produzierenden Gewerbe, unterstützen. Die vorhandenen Zertifizierungen nach ISO 9001, ISO 14001 und ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz ermöglichen die Teilnahme an einem breiten Spektrum öffentlicher Ausschreibungen und sind auch außerhalb des öffentlichen Sektors ein Wettbewerbsvorteil. Für weitere gesetzliche Digitalisierungsvorhaben, die sich z. B. aus der Umsetzung der NIS-2-Richtlinie in nationales Recht oder dem Cyberresilienzgesetz ergeben können, bringt die Nortal AG beste Voraussetzungen mit. Durch die bereichsübergreifende Zusammenarbeit der Capabilities ist die Nortal AG umfassend für den Aufbau digitaler Ökosysteme bei den jetzigen und zukünftigen Kundinnen und Kunden aufgestellt. Das mobile Arbeiten bleibt bei der Nortal AG in den normalen operativen Ablauf integriert und erlaubt eine größere Flexibilität der Mitarbeitenden. Hieraus ergeben sich Chancen bei der Suche nach Fachkräften auf dem Bewerbermarkt. Unternehmensstandorte konnten verkleinert oder geschlossen werden, wodurch Fixkosten gesenkt werden können. 2.2. Risiken Absatzrisiko Der Marktanteil der Nortal AG an der Gesamtbranche ist gering. Die Hürden für den Markteintritt sind niedrig. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Wettbewerberinnen und Wettbewerber. Wenngleich sich Nortal als verlässliche und qualitativ hochwertige Dienstleisterin am Markt etabliert hat, so bedeutet der Wettbewerb einen hohen Preisdruck. Durch die Auswirkungen der wirtschaftlichen Rezession ergibt sich das Risiko von Umsatzeinbußen in den kommenden Jahren aufgrund der notwendigen Haushaltseinsparungen. Die Nortal AG schätzt dieses Risiko für das Jahr 2025 jedoch als gering ein, da sie bereits über einen großen Auftragsbestand verfügt, enge und langjährige Kundenbeziehungen pflegt und die interne Kostenstruktur bereits zum Ende des abgeschlossenen Geschäftsjahres 2024 wesentlich verbessert wurde. Zusätzlich können durch die internationalen Leistungen der Nortal Gruppe weitere Kundensegmente wie das produzierende Gewerbe erschlossen werden. Projektrisiken Zum Management der Risiken überwacht die Nortal AG engmaschig die Ergebnisplanung. Die Projekte werden in einer Softwareumgebung angelegt, die es erlaubt, den Forecast mit IST-Aufwänden ständig abzugleichen. Die zeitliche Aufwandsbuchung der Mitarbeitenden erfolgt direkt auf die Projekte und zeigt auf diese Weise den Aufwand und die Auslastung der Mitarbeitenden. Abweichungen und Fehlentwicklungen können so früh erkannt und adäquate Maßnahmen ergriffen werden. Die Nortal AG hat ihren Bestand an Festpreisprojekten im Jahr 2024 erhöht. Die möglichen finanziellen Risiken aus Vereinbarungen mit Festpreisbindung werden aber insgesamt als gering eingeschätzt, da eine große Erfahrung mit Festpreisprojekten existiert, Verträge über Leistungserbringungen von Unterauftragnehmerinnen und Unterauftragnehmern mit Unterstützung von externen Rechtsanwält*innen hinsichtlich ihrer Risiken für Nortal bestmöglich ausgestaltet wurden und ein engmaschiges Projektcontrolling erfolgt. Risiken aus Fachkräftemangel Für die qualitativ hochwertige Umsetzung der Projekte bedarf es hoch qualifizierten Personals. Die Nortal AG sieht mittlere Risiken aus dem Mangel an erfahrenen Fachkräften. Durch die Anbindung an die Nortal Gruppe besteht Zugriff auf insgesamt über 2.000 Expert*innen. Durch die Möglichkeit, auf mehrere interne Delivery Center zuzugreifen, können zudem auch große Softwareprojekte mit internationalen Teams umgesetzt werden. Die Mitarbeitenden sind Kern des Erfolgs der Nortal AG. Deshalb wird besonders Wert auf ein positives Arbeitsklima gelegt. Zahlreiche Maßnahmen wie eine offene Feedbackkultur, Umfragen, regelmäßiger Austausch und verschiedene Teamevents sorgen insgesamt für eine marktgerechte Fluktuationsquote. IT-Risiken Die Nortal AG ist nicht nur nach ISO 9001 qualitätszertifiziert, sondern auch nach ISO 27001 auf Basis IT-Grundschutz (BSI). Diese hohe Anforderung an die IT-Sicherheit im Unternehmen wird durch das implementierte Informationssicherheitsmanagementsystem adressiert und sichert damit die wesentlichen IT-Risiken wirksam ab. Die Investitionen in das Informationssicherheitsmanagementsystem wurden vor dem Hintergrund des steigenden Risikos von Cyber-Angriffen erhöht. Einige Wettbewerber und Partner der Nortal AG wurden im Geschäftsjahr 2024 Opfer einer Attacke. Diesem erhöhten Risiko begegnet die Nortal AG neben technischen Maßnahmen mit einer umfassenden Cyber-Security Awareness Kampagne, die im Geschäftsjahr 2024 begann und im Jahr 2025 fortgeführt wird. V. Beziehungen zu verbundenen UnternehmenDer Vorstand erklärt, dass die Gesellschaft nach den Umständen, die ihm in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen oder die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt und dadurch, dass die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, nicht benachteiligt wurde.
Berlin, 28. März 2025 Martin Rebs, CEO der Nortal AG Daniel Freitag, CTO der Nortal AG Ole Behrens-Carlsson, CIO der Nortal AG 1 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/01/PD25_019_811.html, letzter Abruf 18.02.2025. 2 Vgl. https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2025/20250129-jahreswirtschaftsbericht-2025.html, letzter Abruf 18.02.2025. 3 Vgl. https://www.bitkom.org/Digitalindex, letzter Abruf 18.02.2025. 4 Vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/4044/umfrage/marktvolumen-im-bereich-informationstechnik-in-deutschland-nach-segmenten-seit-2005/, letzter Abruf 18.02.2025. 5 Vgl. https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Lichtblick-Rezession-Digitalbranche-waechst letzter Abruf 18.02.2025. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer vorliegende Jahresabschluss der Nortal AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Gewinn-und-Verlust-Rechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Es wurden Offenlegungserleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Die Nortal AG mit Sitz in Berlin wird im Handelsregister Berlin (Charlottenburg) unter der Nummer HR 150491 B geführt. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstands, die mittels der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen ermittelt wird. Die Abschreibung erfolgt linear. Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Sofern entsprechende vertragliche Vereinbarungen bestehen, werden im Rahmen von Festpreisprojekten Teilgewinne realisiert. In die Herstellungskosten der in Arbeit befindlichen Aufträge und Leistungen wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwendungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums danach darstellen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen zum Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag bilanziert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gemäß § 256a HGB ist bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger das Anschaffungskostenprinzip nach § 253 Abs. 1 S. 1 HGB bzw. das Vorsichtsprinzip nach § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB nicht anzuwenden. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Unter dem Passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen nach dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Umsätze innerhalb eines bestimmten Zeitraums danach darstellen. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) verwiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 10.527 (Vj.: TEUR 5.309) haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Der Betrag der Forderungen und sonstiger Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 25 (Vj.: TEUR 27). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Angaben zur Gattung der Aktien Das Grundkapital beträgt EUR 100.000,00 und ist eingeteilt in 100.000 Stück Stammaktien. Es handelt sich um Namensaktien. Sonstigen Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen in Höhe von TEUR 965 (Vj.: TEUR 1.057), Garantierückstellungen in Höhe von TEUR 606 (Vj.: TEUR 804) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 431 (Vj.: TEUR 123). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die erhaltenen Anzahlungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3.372 (Vj.: TEUR 6.258) sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und beinhalten wie im Vorjahr ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der Lohnsteuer in Höhe von TEUR 342 (Vj.: TEUR 293) und der Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 1.910 (Vj.: TEUR 2.182) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Krankenkassen in Höhe von TEUR 61 (Vj.: TEUR 4). Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert. IV. Erläuterungen zur Gewinn-und-Verlust-RechnungSonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Währungsumrechnung TEUR 12 (Vj.: TEUR 9). Materialaufwand Der Materialaufwand beinhaltet im Wesentlichen Aufwendungen für von Subunternehmern erbrachte Dienstleistungen. Angaben zur Altersvorsorge In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung sind TEUR 105 (Vj.: TEUR 109) für Altersvorsorge enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Im aktuellen Geschäftsjahr beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Wesentlichen Aufwendungen für Konzernumlagen, Raummieten, IT-Kosten, Fahrzeugaufwendungen, Aufwendungen für Fortbildung sowie Werbe- und Reiseaufwendungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind darüber hinaus Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 23 (Vj.: TEUR 1) enthalten. Steuern Angaben zu Steueraufwand oder Steuerertrag nach dem Mindeststeuergesetz § 285 Nr. 30a HGB, § 274 Abs. 3 Nr. 2 HGB sind nicht zu tätigen, da der Gesamtumsatz auf Konzernebene in keinem Geschäftsjahr EUR 750 Millionen überschritten hat. V. Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für Bürogebäude und bewegliche Wirtschaftsgüter
Haftungsverhältnisse Für die Büroräume in Berlin, Potsdam und Hamburg sowie die ehemaligen Büroflächen in Köln bestehen bei der Commerzbank Mietavale von TEUR 205 (Vj.: TEUR 277). Das Risiko der Inanspruchnahme der Avale ist als gering einzuschätzen. Das Mietaval für die ehemalige Bürofläche in Köln (TEUR 68) wurde zum 14. Februar 2025 gelöscht. Vorstand und Aufsichtsrat Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an: • Martin Rebs ausgeübter Beruf: Vorstand (CEO) • Daniel Freitag ausgeübter Beruf: Vorstand (CTO) • Ole Behrens-Carlsson ausgeübter Beruf: Vorstand (CIO) Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr folgende Personen an: • Priit Alamäe ausgeübter Beruf: Vorstandsvorsitzender • Neringa Narbutiene ausgeübter Beruf: Finanzvorstand • Andre Krull ausgeübter Beruf: Vorstand Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Priit Alamäe. Gesamtbezüge des Vorstands Die Bezüge des Vorstands betrugen TEUR 863 (Vj.: TEUR 801). Gesamtbezüge des Aufsichtsrats Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich auf EUR 0,00 (Vj.: TEUR 0). Abschlussprüferhonorar Das Abschlussprüferhonorar für das Geschäftsjahr beträgt TEUR 58 (Vj.: TEUR 56) und betrifft ausschließlich die Jahresabschlussprüfung. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft befindet sich zu 100 % im Besitz der Nortal AS mit Sitz in Tallinn, Estland. Die Nortal AG wird in den Konzernabschluss der Nortal AS mit Sitz in Tallinn, Estland, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Centre of Registers and Information Systems unter der Nummer 14057759 offengelegt. Die Nortal AS stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Mitarbeitende Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 308 Arbeitnehmer*innen (davon durchschnittlich 15 Werkstudierende) beschäftigt. GewinnverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss beträgt EUR 3.509.164,77. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags aus dem Vorjahr von EUR 3.361.491,02 ergibt sich ein Betrag von EUR 6.870.655,79, der zu verwenden ist. Der Vorstand schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: • Zur Ausschüttung ist ein Betrag von EUR 6.800.000 vorgesehen. • Auf neue Rechnung werden EUR 70.655,79 vorgetragen. Nachtragsbericht: wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es fanden nach Ablauf des Geschäftsjahres keine Ereignisse mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Berichtsjahres statt.
Berlin, 28. März 2025 Martin Rebs, CEO der Nortal AG Ole Behrens-Carlsson, CIO der Nortal AG Daniel Freitag, CTO der Nortal AG Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024
Bericht des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat hat den Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen sowie den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers seinerseits geprüft und dem Ergebnis des Abschlussprüfers zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung hält der Aufsichtsrat fest, dass Einwendungen gegen die Erklärungen des Vorstands am Schluss von dessen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen nicht zu erheben waren. The Supervisory Board has examined the report of the Management Board on relations with affiliated companies and the auditor's report and concurs with the auditor's findings. Following the final results of its own review, the Supervisory Board notes that there were no objections to the statements made by the Management Board at the end of its report on relations with affiliated companies.
Tallinn, 1 April 2025 Der Aufsichtsrat / The Supervisory Board Priit Alamäe Vorsitzender des Aufsichtsrats / Chairman of the Supervisory Board Einladung / TO Hauptversammlung
Berlin, den 3. April 2025 Priit Alamäe Vorsitzender des Aufsichtsrats / Chairman of the Supervisory Board sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 03.04.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurde die größenabhängige Erleichterung nach § 276 S. 1 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Nortal AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Nortal AG, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nortal AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 28. März 2025 EY
GmbH & Co. KG
Beckers, Wirtschaftsprüfer |
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