Milchhof Magdeburg GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
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Alexander Löwen seit 1.7.2025 | Geschäftsführer |
Markus Kösters seit 9.7.2024 | Prokura |
Tim Meyerhoff seit 9.7.2024 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HUMANA GmbHBremen (vormals: Herford)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023I. Geschäfts- und Rahmenbedingungen1.1 Grundlagen des Unternehmens Die HUMANA GmbH ist eine Vertriebsgesellschaft für Produkte im Bereich Säuglings- und Kleinkindnahrung sowie Nahrungsergänzungsmittel, die diese sowohl für eigene Vertriebszwecke als auch als zentrale Beschaffungseinheit für ihre verbundenen Unternehmen der DMK Baby Gruppe bezieht. Wesentliche Produkte der HUMANA GmbH sind Milchnahrungen, Breie, Gläschenkost, Nahrungsergänzungsmittel, Desserts und Snacks, wie z.B. Kekse. Die Waren stammen zum Großteil von verbundenen Unternehmen, wie der DMK Baby Strückhausen GmbH (Milchnahrung), der Sunval Nahrungsmittel GmbH (Gläschenkost) und der INPHARMA S.p.A, (Nahrungsergänzungsmittel) und der DMK Deutsches Milchkontor GmbH (Desserts). Darüber hinaus sind noch verschiedene Drittlieferanten vorhanden. 1.2 Unternehmensleitung Die HUMANA GmbH wurde im Geschäftsjahr 2023 von Tim Meyerhoff geleitet. Tim Meyerhoff hat als COO auch die Leitung der Geschäftssparte Babynahrung innerhalb der DMK Gruppe inne. 1.3 Ziele und Strategien Auf Grund der strategischen Relevanz für die DMK Deutsches Milchkontor Gruppe hat die DMK Baby-Gruppe („Business Unit Baby“) in den vergangenen Jahren sowohl in den Neubau des Milchproduktionswerkes für Babynahrung am Standort Strückhausen als auch in die Integration des Vertriebsbereiches der Sunval Baby Food GmbH (vormals: German Baby Food GmbH) und der beiden Marken Alete und Milasan investiert. Damit verfügt die BU Baby über ein Produktionswerk für Babymilchnahrung mit einhergehender strategischer Unabhängigkeit in Europa und hat mit dem parallelen Kauf der beiden Marken Alete und Milasan das Markenportfolio erweitert. Die HUMANA GmbH, Inhaberin der Marken Humana und Milasan, hat die strategische Markenführung der beiden Marken an die DMK Baby GmbH übertragen. Im Wesentlichen fokussiert sich die HUMANA GmbH damit auf den direkten Vertrieb von Babynahrungsprodukten unter der Marke "HUMANA" im internationalen Exportgeschäft in derzeit über 20 Länder sowie auf die Belieferung von Tochtergesellschaften der DMK Baby GmbH in Deutschland sowie in Italien, Spanien, Portugal und Polen ("European Own Units", kurz: EOU). Der Vertrieb über eine Tochtergesellschaft in Russland ruht seit 2022. Außerdem beliefert die HUMANA GmbH die Konzernschwester Sunval Baby Food GmbH mit Milchpulver unter Handelsmarken sowie der Marke "Milasan". Zielsetzung der DMK Baby Gruppe ist es, die Ertragssituation zu verbessern und langfristig nachhaltig wachsende Profitabilität zu erreichen. In 2023 konnten die Kostensteigerungen über weite Strecken durch Preiserhöhungen ausgeglichen werden, allerdings blieb das Ergebnis der DMK Baby Gruppe erneut unter Plan, insbesondere durch stark gestiegene Zinssätze und Auslastung der Werke unter Plan. 1.4 Nachhaltigkeitsmanagement Das Nachhaltigkeitsmanagement wird zentral von der Konzernobergesellschaft DMK gesteuert. Die DMK Group hat das Thema Nachhaltigkeit in ihrem Leitbild 2030 festgeschrieben. Seit über einer Dekade ist es das große Ziel der DMK Group, entlang der gesamten Wertschöpfungskette Nachhaltigkeit zum Kern des Handelns zu machen. Nachhaltigkeit ist eine Querschnittsaufgabe, die unterschiedliche Fachbereiche, wie den Einkauf, die Landwirtschaft, die Arbeitssicherheit sowie den Umweltschutz, das Energiemanagement und Qualitätsmanagement, einbindet. Die unterschiedlichen Maßnahmen der DMK-Nachhaltigkeitsstrategie sind zu vier Themenbereichen zusammengefasst: Klimaschutz, Tierwohl, Biodiversität und Menschen. Das Vorantreiben dieser Maßnahmen hilft der DMK Group, ihrem Zielbild 2030 immer näher zu kommen. Dabei hat sie sich ändernde technische, soziale und gesellschaftliche Anforderungen im Blick.1 Aufgrund der organisatorischen Eingliederung in die Muttergesellschaft ist die beschriebene Nachhaltigkeitsstrategie auch für die Humana GmbH bindend. 1.5 Steuerungssysteme Die HUMANA GmbH ist in die Steuerungssysteme der DMK GmbH integriert, insbesondere in die Managementinformations- und Risikomanagementsysteme. Für die HUMANA GmbH werden finanzielle Leistungsindikatoren wie Umsatzerlöse, Rohertragsmarge und das Ergebnis nach Steuern als Vergleichsgrundlage genutzt. 1.6 Forschung und Entwicklung Da die HUMANA GmbH eine Vertriebsgesellschaft ist, wird die Forschung und Entwicklung im Wesentlichen an den gruppeninternen Produktionsstandorten sowie durch die Serviceleistungen der DMK Baby GmbH der Fachbereiche "Global R&D" sowie "Global Quality Management" abgebildet. Dort wird gezielt in die Erforschung der Rohstoffe, in die Entwicklung neuer Produkte und Produktionsverfahren, Technik, Qualität und Sicherheit investiert, um für den deutschen und den internationalen Markt maßgeschneiderte Produkte anzubieten. II. Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach den Jahren der Pandemie setzte sich die wirtschaftliche Unsicherheit aufgrund der zunehmenden politischen Instabilität weiter fort. Neben dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine sorgte vor allem die militärische Eskalation des Nahostkonflikts 2023 für eine weitere Destabilisierung. Das globale Wirtschaftswachstum liegt im Berichtszeitraum nach aktuellen Prognosen mit 3,1 % um 0,4 % unter dem Vorjahreswert.2 Das Wirtschaftswachstum in den USA stagnierte in 2023 auf dem Vorjahresniveau von 2,1 %,3 wogegen sich das Wachstum in China in 2023 mit guten 5 % wieder deutlich stabiler als im Vorjahr zeigte (knapp 3 % in 2022).4 Der Ölpreis hat sich, trotz der militärischen Eskalation des Nahostkonflikts, in 2023 weitestgehend stabil gezeigt.5 Die Bewertung des EURO gegenüber dem US-Dollar war im Jahresverlauf schwankend, aber auf einem relativ stabilen Niveau zwischen 1,05 $ und 1,10 $.6 In Deutschland konnte sich der Trend der wirtschaftlichen Erholung nach den Pandemiejahren nicht fortsetzen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag in 2023 um 0,3 % unter dem Wert des Vorjahres.7 Das hatte auch Auswirkungen auf Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung in Deutschland, die in 2023 jahresdurchschnittlich deutlich gestiegen sind. Die Zahl der Arbeitslosen lag im Jahr 2023 im Mittel bei 2,61 Mio. Personen und stieg damit um 191.000 Personen gegenüber dem Vorjahr. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,4 %-Punkte auf 5,7 %.8 Der Krieg in der Ukraine hat vor allem durch gestiegene Energiepreise in Deutschland die Produktions- und Lebenshaltungskosten 2022 auf ein Rekordniveau getrieben. In 2023 gab es eine erste Erholung und die Inflation lag mit 5,9 % leicht unter dem Rekordniveau des Vorjahrs (6,9 %).9 2.2 Entwicklung der Branche 10 Der deutsche Markt für Säuglingsmilchen kann ebenso wie im Jahr 2022 im Wert um +3,5% oder +14,9 Mio. Euro auf 442,1 Mio. Euro zulegen, verliert aber erneut im Volumen um -4,5%. Die über dem Marktdurchschnitt wachsenden Segmente sind dabei die Folgestufe 2 mit +3,8% (12,5% Kategorieanteil), Kindermilch mit +8,1% (11,5% Kategorieanteil) und Spezialmilchen mit +7,8% (4,0% Kategorieanteil). Ebenso wie im Beikostmarkt - aber startend von einer deutlich kleineren Basis - wachsen die Handelsmarken erneut am stärksten (+1,1%-Punkte Marktanteil auf 4,1%). Auch Bebivita kann als Marke im Preiseinstiegsbereich Marktanteile ausbauen (+0,4%-Punkte auf 16,0%), während alle anderen Marken verlieren. Humana erreicht einen Marktanteil von 2,1% (-0,4%-Punkte), Milasan von 1,0% (-0,2%-Punkte). In Italien, neben Deutschland, dem zweiten großen Intercompany-Absatzland der HUMANA GmbH, ging der Markt für Milchprodukte im Volumen leicht zurück (-1,4%), stieg jedoch im Wert zu Endverbraucherpreisen durch Preissteigerungen deutlich an (+6,5%).11 2.3 Geschäftsverlauf Der Intercompany-Umsatz stieg infolge des Markengeschäfts in Italien stieg deutlich an. Im Wesentlichen ist dies zum einen mit höheren externen Umsätzen, zum anderen mit Bestandsaufbau in den Tochtergesellschaften zu erklären, nachdem die Bestände zum vergangenen Jahresende durch Lieferengpässe eher niedrig waren. Die Nachfrage nach unseren Milchprodukten im Export-Bereich “International Markets“ blieb dagegen im Jahr 2023 verhältnismäßig stabil. Die Materialpreise blieben auf dem bereits in 2022 stark gestiegenen, hohen Niveau. Grund hierfür sind hohe Herstellkosten der Lieferanten. Auch die Energiepreise der eigenen Werke stiegen weiter. Die hohen Material- und Energiepreise konnten durch plangemäße Absatzpreissteigerungen zu einem guten Teil ausgeglichen werden. Die Lieferengpässe des Vorjahres konnten in 2023 reduziert werden. Das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 konnte die ambitionierten Umsatzwachstumspläne nicht erfüllen. Das liegt im Wesentlichen an der Umstellung auf eine höherwertige Verpackung bei einem Großkunden, der in 2022 Bestellungen im alten Verpackungsformat vorgezogen hatte und aufgrund dieser höheren Bestände in 2023 weniger als geplant eingekauft hat. Das Ergebnis war erwartungsgemäß negativ im einstelligen Millionen-Bereich, lag jedoch über Plan, da im Mix mehr Umsatz im margenstarken Bereich erzielt wurde. 2.4 Lage der Gesellschaft 2.4.1 Ertragslage Die HUMANA GmbH hat 2023 mit Umsätzen in Höhe von 133,2 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahresniveau (113,3 Mio. EUR) abgeschlossen. Sowohl im Intercompany-Bereich zu den in- und ausländischen Schwestergesellschaften als auch mit einem B2B-Kunden sind die Umsätze gestiegen. Im internationalen Partnergeschäft sind die Umsätze um -3,2% gesunken, was an der o.g. Verpackungsumstellung bei einem Großkunden liegt. Während zwar die HUMANA Auslandsmärkte mit eigenen Gesellschaften (EOU) im Durchschnitt die Umsatzziele erreicht haben, konnten das Exportgeschäft und das B2B-Geschäft die Wachstumsziele nicht erreichen. Insgesamt wurde das Wachstumsziel mit Umsatzerlösen von 140 Mio. EUR um rund 6,8 Mio. EUR verfehlt. Die DMK Baby Strückhausen GmbH ist seit Januar 2020 voll in das Transferpreismodell der DMK Baby-Gruppe eingebunden, so dass die Vollkosten der Milchpulverproduktion plus marktüblichem Gewinnaufschlag an die HUMANA GmbH abrechnet werden. Im Werk Strückhausen angefallene einmalige erhöhte Vernichtungskosten haben das Ergebnis der HUMANA GmbH belastet. Die Rohertragsmarge ist auf 5,0% im Vergleich zu -0,2% im Vorjahr gestiegen. Die im Vorjahr getroffene Prognose hinsichtlich einer leichten Verbesserung der Rohertragsmarge konnte damit übertroffen werden. Gründe waren der vorteilhafte Absatzmix sowie Absatzpreissteigerungen. In 2022 erklärten sich die sonstigen betrieblichen Erträge im Wesentlichen durch Erträge aus Forderungsverzichten in Höhe von 14,5 Mio. EUR, während in 2023 im Wesentlichen eine Freistellungserklärung der DMK GmbH zu einer antizipativen Forderung geführt hat, die aufgrund einer Rückstellung für einen Rechtstreit gebildet wurde. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 4,7 Mio. EUR auf 19,2 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr ist im Wesentlichen auf die Bildung der o.g. Rückstellung für einen Rechtsstreit zurückzuführen. Wie in den Vorjahren ist auch im Jahr 2023 eine Verrechnung von Dienst- und Serviceleistungen der Holdingfunktionen der DMK Baby GmbH mit 1,4 Mio. EUR (Vorjahr: 1,5 Mio. EUR) und eine Verrechnung der Brand Management Fee der DMK Baby GmbH mit 3,1 Mio. EUR (Vorjahr: 2,8 Mio. EUR) erfolgt. Analog zum Vorjahr wurden auch 2023 Aufwendungen für das strategische Markenmanagement entrichtet. Das gesunkene Finanzergebnis von -0,6 Mio. EUR (Vorjahr: +0,4 Mio. EUR) ist mit gestiegenen Zinssätzen, dem erhöhten Kapitalbedarf infolge des Working Capital Aufbaus gegenüber dem Vorjahr sowie einem Einmaleffekt aus einer Ausschüttung einer Tochtergesellschaft in Höhe von 0,7 Mio. EUR im Jahr 2022 zu erklären, während die -0,4 Mio. EUR hohen Steueraufwendungen aus einer Betriebsprüfung für die Jahre 2017-2019 resultieren. Das Geschäftsjahr schließt meinem Ergebnis von -6,0 Mio. EUR (Vorjahr: -0,1 Mio. EUR) ab. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das operative Ergebnis ohne Berücksichtigung der Sondereffekte aus dem Forderungsverzicht im Jahr 2022 (+14,5 Mio. EUR) erheblich verbessert, da Kostensteigerungen aus 2022 und 2023 durch Preissteigerungen teilweise ausgeglichen werden konnten. Das im Vorjahr in Aussicht gestellte Ergebnis in der Größenordnung eines mittleren einstelligen negativen Millionenbetrages wurde erreicht. 2.4.2 Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme ist um 20,2 Mio. EUR auf 47,4 Mio. EUR (Vorjahr: -5,6 Mio. EUR) gestiegen. Dabei ist die Vermögenslage der Gesellschaft vor allem durch das Umlaufvermögen geprägt. Der Anstieg der Handelswaren um 3,2 Mio. EUR, der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 15,6 Mio. EUR und der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 0,8 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr ist auf zeitpunktbezogene Effekte zurückzuführen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist zusätzlich eine antizipative Forderung an die Muttergesellschaft aus einem aus einem Rechtsstreit enthalten, die in gleicher Höhe als Sonstige Rückstellung abgebildet wurde. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag 6,8 Mio. EUR (Vorjahr 12,9 Mio. EUR). Die Reduktion resultiert im Wesentlichen aus dem negativen Ergebnis des Geschäftsjahres. Die Eigenkapitalquote ist mit 14,4% gegenüber dem Vorjahr mit 47,2% aufgrund des negativen Ergebnisses des Geschäftsjahres, der Bilanzverlängerung infolge der Bilanzierung der antizipativen Forderung und der entsprechenden sonstigen Rückstellung sowie der gestiegenen Verbindlichkeiten für das erhöhte Working Capital deutlich gesunken. Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen aufgrund der oben genannten Rückstellung für einen Rechtstreit erhöht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich der Höhe nach im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um 4,3 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr stichtagsbedingt gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind im Vergleich zum Vorjahr um 14,0 Mio. EUR im Wesentlichen aufgrund Finanzierung für das erhöhte Working Capital gestiegen. Durch die Einbindung in die DMK Gruppe ist die Vermögens- und Finanzlage nur bedingt vergleichbar mit anderen Unternehmen unserer Branche. Die Finanzierung der HUMANA GmbH wird im Rahmen der Konzernfinanzierung der DMK-Gruppe durch ein Kreditlimit in ausreichender Höhe sichergestellt. Die HUMANA GmbH ist eingebunden in das Cash Pooling der DMK GmbH. Die Bankkonten werden zum DMK GmbH Cash Pool gecleart und Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Hauptgesellschafter auf einem Verrechnungskonto dargestellt. 2.4.3 Gesamtaussage der Geschäftsführung zur wirtschaftlichen Lage Die Umsätze des Geschäftsjahres sind signifikant gegenüber dem Vorjahr gestiegen, dennoch konnten die Umsatzziele nicht vollständig erreicht werden. Da aber im Umsatzmix die Umsätze mit höheren Rohertragsmargen den Plan übertroffen haben, konnten auch die im Vorjahr gesetzten Ziele hinsichtlich einer Verbesserung der Rohertragsmarge erreicht werden. Auch Absatzpreissteigerungen zur Weitergabe hoher Material- und Energiepreise konnten hierzu beitragen. Die Gesellschaft hat im Rahmen des Verrechnungspreismodells einen signifikanten Anteil an der Deckung von Ertragsabweichungen in anderen Unternehmen des Teilkonzerns, insbesondere der Produktion in Strückhausen. Dies hat sich aber in 2023 im Vergleich zu den Vorjahren signifikant reduziert. 3.1 Prognosebericht Die Nachfrage nach Baby- und Kleinkind-Nahrungsprodukten wird für 2024 international weiterhin robust erwartet. Als Folge der weiterhin hohen Lebenshaltungskosten dürfte der Trend zu Handelsmarken in Deutschland anhalten. Über weite Strecken noch immer hohe Material- und Energiepreise sowie Lohnsteigerungen werden weiterhin zu Druck auf die Absatzpreise führen. Durch Nachfragewachstum und strategische Ausweitung der Marktposition wird im Geschäftsjahr 2024 ein signifikantes Umsatzwachstum im direkten internationalen Export erwartet, während für die durch die HUMANA GmbH mit Milchprodukten belieferten Schwestergesellschaften für den Vertrieb in Deutschland und im Europäischen Ausland leicht geringere Umsatzerlöse erwartet werden, da es im Vorjahr Einmaleffekte aus Umsätzen für den Bestandsaufbau in den Tochtergesellschaften gab. Die Umsatzerlöse werden daher voraussichtlich insgesamt leicht ansteigen. Die steigende Auslastung der eigenen Werke sowie die Fortsetzung effizienzsteigernder Maßnahmen wird zu einer Kostensenkung und damit weiter steigender Rohertragsmarge beitragen. In Summe wird damit ein positives Ergebnis nach Steuern im mittleren einstelligen Millionen-Bereich erwartet. 3.2 Chancen- und Risikobericht Die wesentlichen Risiken der HUMANA GmbH sind über das Risikomanagementsystem der DMK GmbH abgedeckt. Nachfolgend sollen hier die entsprechenden Risikokategorien dem Risiko in der Höhe ihrer jeweiligen Ausprägung (potenzielle Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit) absteigend aufgezeigt werden. Im bereits in den Vorjahren dargestellten Verfahren um den verstorbenen Geschäftsführer eines früheren Kunden wurde die Rückstellung für die erwarteten Prozesskosten beibehalten. Der gerichtliche Prozess befindet sich im Hauptverfahren, eine außergerichtliche Einigung erscheint möglich. Die Rückstellung für diesen Rechtsstreit wurde erhöht. Risiken bestehen für die HUMANA GmbH durch die weiterhin unsichere Weltwirtschaftslage durch den Krieg in der Ukraine, aber auch den Krisenherd im Nahen Osten auch für 2024. Dies betrifft insbesondere Lieferketten sowie Marktpreisschwankungen von Material und Energie. Allgemeine Absatzrisiken bestehen zudem bei Kundenverlusten und in der Folge entgangenen Margen. Währungs-, Zins- und Forderungsausfallrisiken werden weitestgehend im Rahmen von Shared Services von der DMK GmbH abgedeckt. Insbesondere im Bereich des Forderungsausfallrisikos besteht durch die schwerpunktmäßige Exporttätigkeit in Drittländer ein größeres Risiko, welches durch Warenkreditversicherungen zwar in großen Teilen, aber nicht vollständig abgedeckt wird. Die HUMANA GmbH ist im Rahmen des DMK Versicherungskontors an die Warenkreditversicherungsleistungen der Euler Hermes Versicherung angeschlossen. Im Jahr 2023 gab es bei diesem Kundenkreis keinen wesentlichen Forderungsausfall. Die aus Vorsichtsgründen in 2021 gebildete Einzelwertberichtigung für eine Forderung aus Lieferungen und Leistungen gegen einen Kunden wurde beibehalten. Weiterhin wurde für einen vom Krieg in der Ukraine betroffenen Distributor eine Einzelwertberichtigung aus 2022 beibehalten. Des Weiteren wurde aus Vorsichtsgründen eine pauschalierte Einzelwertberichtigung aus 2020 beibehalten, um die potenziellen Ausfallrisiken aus überfälligen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen einen Kunden abzubilden, gleichwohl diese Forderungen seit Juli 2020 sukzessive gem. vereinbartem Zahlungsplan monatlich vom Kunden getilgt werden. Im Geschäftsumfeld ist die HUMANA GmbH wesentlich abhängig von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bzw. Handelsrisiken durch die hohen Umsatzanteile in Drittländern. Durch regelmäßige Auswertungen von unterschiedlichen Wirtschaftsdaten versucht die Gesellschaft, diesem Risiko entgegenwirken zu können. Im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages wird sowohl das IT-Risiko als auch das Thema Datenschutz über die DMK Gruppe abgedeckt. Regelmäßig durchgeführte Mitarbeiterbefragungen zur Vermeidung des Verlustes von wesentlichen Mitarbeitern sowie die Einführung von einheitlichen Personalführungsinstrumenten unterstützen die zielgerichtete Mitarbeiterbindung. Zur Sicherung der Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und Rechnungslegung besteht ein internes Kontrollsystem (IKS). Dieses umfasst überwachende, sichernde und aufdeckende Sicherungs- und Kontrollmaßnahmen im Rechnungswesen sowie in anderen operativen Funktionen. Zu den Maßnahmen zählen u.a. Funktionstrennungen, manuelle und IT-gestützte Genehmigungsprozesse (z.B. 4-Augen-Prinzip), Zugriffsbeschränkungen, Berechtigungskonzepte sowie IT-Kontrollen und systemgestützte Verfahren zur Verarbeitung von Daten. Meldeverfahren, Verfahrensanweisungen etc. unterstützen die Rechnungslegung und Berichtserstattung. Die wesentlichen Chancen der Gesellschaft bestehen in den Möglichkeiten, am wachsenden Weltmarkt für Baby- und Kleinkindnahrungsprodukte und Nahrungsergänzungsmittel mit den Markenprodukten HUMANA und Milasan zu partizipieren, mit denen nahezu alle Bedürfnisse der modernen Ernährungsunterstützung von Babys abgedeckt werden können. Ausgewählte Märkte und Produktsegmente sind definiert, über die das profitable Wachstum dargestellt werden kann. Durch die Einbindung in wesentliche Systeme und Prozesse der DMK GmbH sowie die Unterstützung der Konzernfunktionen, sind die wesentlichen Voraussetzungen gegeben, um die angegebenen Vertriebsziele erreichen zu können. 3.3 Gesamtaussage zur Darstellung der Risiko- und Chancenlage Aus derzeitiger Sicht und vor dem Hintergrund der vorstehenden Ausführungen ist nach Einschätzung der Geschäftsführung weder aus einzelnen Risiken noch aus der Gesamtheit aller zurzeit bekannten Risiken unter Substanz- und Liquiditätsaspekten eine Bestandsgefährdung der Gesellschaft erkennbar.
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https://dmk.de/wie-wir-handeln/ (abgerufen am 12.02.2024) Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023scroll
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angabenscroll
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB auf. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für alle Kaufleute (§§ 242 bis 256a HGB), den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften und bestimmte Personenhandelsgesellschaften (§§ 264 bis 288 HGB) sowie den weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften (§ 42 GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Angaben zu Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten und die Mitzugehörigkeitsvermerke sind aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. Zahlenangaben erfolgen in EUR Mio., TEUR und EUR. B. Angaben zur Bilanzierung und BewertungDie im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze haben wir beibehalten. 1. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Erreicht der beizulegende Wert nicht mehr den Buchwert, erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Bei der Festlegung der Nutzungszeiträume der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde gelegt. Diese stellen sich wie folgt dar: scroll
2. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 3 HGB bilanziert worden. 3. Die Bewertung der Waren und der Werbematerialien erfolgte mit den Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Wiederbeschaffungswerten. In der Verwendung geminderte Bestände wurden entsprechend abgewertet. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung und das strenge Niederstwertprinzip wurden bei den Vorräten beachtet. 4. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennwert bewertet. Für risikobehaftete Einzelforderungen wurden Wertberichtigungen gebildet. Für das allgemeine Ausfallrisiko besteht eine Pauschalwertberichtigung. 5. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. 6. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 7. Der Ansatz des gezeichneten Kapitals erfolgte zum Nennwert. 8. Bei der Ermittlung der Pensions- und Jubiläumsverpflichtungen wurde die Projected-Unit-Credit-Methode angewendet. Sofern keine Festbetragszusagen vorlagen, erfolgte die Berechnung unter Berücksichtigung eines prognostizierten Gehaltstrends von 2,8 %, einem Rententrend von 2,2 % und einem Rechnungszins von 1,75%. Ferner wurde die Sterbetafel von Dr. Heubeck auf Basis der Richttafel 2018 G bei der Ermittlung berücksichtigt. Für die Pensionsrückstellungen wurde gemäß der Vereinfachungsregelung nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB ein Zinssatz von 1,82 % (im Vorjahr 1,79 %) angesetzt. Dieser ergibt sich aus der Abzinsungstabelle der Deutschen Bundesbank bei einer Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren. Durch die Änderung von § 253 HGB zur Abzinsung von Altersversorgungsverpflichtungen sind nunmehr die Rückstellungen für die Pensionsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn statt bisher sieben Geschäftsjahre abzuzinsen. Der Unterschiedsbetrag von TEUR 4 (im Vorjahr TEUR 17) ist gemäß § 268 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt. Aufgrund der erstmaligen Bewertung nach BilMoG ergab sich in 2010 ein zusätzlicher Zuführungsbetrag zur Pensionsrückstellung. Hiervon wurde in 2010 bis 2015 jeweils der Jahresmindestbetrag von EUR 1.070 als außerordentliche Aufwendungen, in den Jahren 2016 bis 2023 als sonstiger betrieblicher Aufwand der Rückstellung zugeführt, so dass ein noch nicht berücksichtigter Unterschiedsbetrag aus der Neubewertung in Höhe von EUR 1.062 verbleibt. 9. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen entsprechen den Erfüllungsbeträgen und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Latente Steuern werden unter Verwendung des Steuersatzes berechnet, der nach gegenwärtiger Rechtslage zum voraussichtlichen Ausgleichszeitpunkt der temporären Differenzen maßgebend sein wird. Dieser beträgt per Stichtag 31,925 % (15,825 % für die Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag sowie 16,1 % für die Gewerbesteuer). Ein Ansatz aktiver latenter Steuern unterbleibt gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB. 10. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Umrechnung von Fremdwährungspositionen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, erfolgt zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungI. Posten der Bilanz 1. Einzelposten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist. Dort sind die Posten des Anlagevermögens gesondert ausgewiesen. 2. Angaben zu den wesentlichen direkten und indirekten Beteiligungen der HUMANA GmbH am Bilanzstichtag: scroll
* Vorjahreszahlen 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen in Höhe von TEUR 562 enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Sämtliche übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 20.866 (im Vorjahr TEUR 13.220) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 8.000 (im Vorjahr TEUR 0) sonstige Forderungen. 4. Latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, sodass sich insgesamt kein Ausweis latenter Steuern in der Bilanz ergibt. Zum 31. Dezember 2023 besteht ein Verlustvortrag für die Körperschaftsteuer in Höhe von TEUR 41.240 und für die Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 49.286. Die ermittelten aktiven und passiven latenten Steuern resultieren neben den gewerbe- und körperschaftsteuerlichen Verlustvorträgen aus temporären Differenzen im Bereich der Pensionsrückstellungen sowie der sonstigen Rückstellungen (Drohverluste). 5. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen folgende Beträge: scroll
Die Personalrückstellungen beinhalten eine Rückstellung in Höhe von TEUR 38 (im Vorjahr TEUR 55) für den Umzug der Verwaltung nach Bremen. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. 6. Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 7. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich analog zum Vorjahr in vollem Umfang um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich analog zum Vorjahr in vollem Umfang um sonstige Verbindlichkeiten, die Verrechnungssalden aus dem konzerninternen Liquiditätsausgleich betreffen. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen: scroll
Unterteilt nach geographischen Gesichtspunkten ergibt sich folgende Zusammensetzung: scroll
2. Erträge und Aufwendungen In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende periodenfremde und außergewöhnliche Ergebnisbeiträge enthalten: Folgende Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung und/oder Bedeutung sind für das Geschäftsjahr zu berichten: scroll
Im Geschäftsjahr sind folgende Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung und/oder Bedeutung zu berichten: scroll
Die Gewinn- und Verlustrechnung beinhaltet folgende periodenfremde Erträge und Aufwendungen: scroll
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Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten ferner Gewinne aus Währungsdifferenzen in Höhe von EUR 100.647,58 (im Vorjahr EUR 12.646,44). Verluste aus Währungsdifferenzen sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 1.378,71 (im Vorjahr EUR 153.967,16) enthalten. 3. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen beinhalten im Vorjahr eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 700 von der Humana MENA FZCO, Dubai. 4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1 (im Vorjahr TEUR 0), davon TEUR 1 (im Vorjahr TEUR 0) aus der Änderung des Abzinsungssatzes, enthalten. 5. Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 8 (im Vorjahr TEUR 12), davon TEUR 0 (im Vorjahr TEUR 4) aus der Änderung des Aufzinsungssatzes, enthalten. E. Sonstige AngabenI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind: Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen scroll
Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Verpflichtungen in der o.g. Höhe eintreten werden. Mit Datum vom 28. April 2022 und 21. Dezember 2022 hat die HUMANA GmbH zwei Vereinbarungen mit der DMK Baby GmbH, Bremen, über Forderungsverzichte mit Besserungsschein in Höhe von TEUR 4.500 und in Höhe von TEUR 10.000 getroffen. Die Ansprüche der DMK Baby GmbH leben nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen wieder auf:
Die Verpflichtungen waren zum Bilanzstichtag nicht zu bilanzieren, da aus den Besserungsscheinen zum 31. Dezember 2023 noch keine Ansprüche der DMK Baby GmbH ableitbar waren. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Umstände, die zu einem Wiederaufleben der Verbindlichkeiten führen könnten, derzeit nicht eintreten werden. Zum Bilanzstichtag sind insgesamt Forderungsverzichte mit Besserungsscheinen von TEUR 14.500 (Vorjahr TEUR 14.500) vereinbart. II. Abschlussprüferhonorar Das Honorar der Abschlussprüfer betrug in 2023 TEUR 41 und entfiel mit TEUR 28 auf Abschlussprüfungsleistungen und mit TEUR 13 auf Steuerberatungsleistungen. III. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. IV. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer: Tim Meyerhoff, COO der DMK Baby GmbH, Schmitten Auf die Angaben im Sinne des § 285 Nr. 9 HGB wird unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. V. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Die durchschnittliche Anzahl der in 2023 beschäftigten Arbeitnehmer betrug: scroll
VI. Konsolidierungskreis Sowohl die DMK Deutsches Milchkontor eG, Zeven, als Mutterunternehmen, als auch die DMK Deutsches Milchkontor GmbH, Zeven, als Gesellschafterin der DMK Baby GmbH, Bremen, stellen zum 31. Dezember 2023 jeweils einen Konzernabschluss auf, der im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht wird. Die HUMANA GmbH wird als Tochterunternehmen in den jeweiligen Konzernabschluss einbezogen und ist hierdurch gemäß § 291 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts befreit. VII. Globale Mindesbesteuerung (GloBE Rules) Die HUMANA GmbH fällt aufgrund umsatzabhängiger Kriterien der Unternehmensgruppe, zu der sie gehört, in den Anwendungsbereich der sogenannten GloBE Rules (globale Mindestbesteuerung). Die Gesetzgebung zur globalen Mindestbesteuerung wurde in Deutschland erlassen und wird am 1. Januar 2024 in Kraft treten. Aufgrund der aktuellen Struktur der Unternehmensgruppe kommt eine zusätzliche Steuerbelastung für die HUMANA GmbH nur in Betracht, soweit der effektive Steuersatz der Unternehmensgruppe in Deutschland unterhalb des Mindeststeuersatzes von 15% liegt. Davon ist jedoch aufgrund der in Deutschland deutlich über 15% liegenden nominalen Steuerbelastung nicht auszugehen, sodass sich für die HUMANA GmbH voraussichtlich keine zusätzliche Steuerbelastung aus der globalen Mindestbesteuerung ergibt. VIII. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Herford, den 23. Februar 2024 Tim Meyerhoff Entwicklung des Anlagevermögensscroll
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BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HUMANA GmbH, Herford Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HUMANA GmbH, Herford, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HUMANA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 23. Februar 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Norbert Niedenhof, Wirtschaftsprüfer ppa. Marc Neppert, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 08.08.2024 festgestellt. |
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