Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 265326
Eingetragen
20.4.2021
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialGroßhandel mit PhotovoltaikmodulenHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen
Gegenstand
Vertrieb von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge und damit verbundene Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Eric William Batill
seit 6.10.2025
Geschäftsführer
Rafaela Glanzer
seit 31.7.2025
Prokura
Daniel Vohrer
seit 28.2.2025
Prokura
Mansi Jimit Khetani
seit 28.2.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ChargePoint European Holdings BVNLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

ChargePoint European Holdings BV
Netherlands
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ChargePoint Germany GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2023 bis zum 31.01.2024

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die ChargePoint Germany GmbH (die "Gesellschaft"), mit Sitz in München, ist eine Vertriebsgesellschaft, die ChargePoint Produkte überwiegend in Deutschland vertreibt. Zu den Produkten gehören Ladestationen, Software und sonstige Services für die Elektromobilität.

Dieser Lagebericht bezieht sich auf das Geschäftsjahr vom 01.02.2023 bis 31.01.2024 ("Geschäftsjahr 2024").

Die Gesellschaft vertreibt Produkte im Rahmen eines Vertriebs- und Lizenzvertrages mit der ChargePoint Network (Netherlands) B.V. ("CPNL") nachdem operative Verlust von CPNL ausgeglichen werden bis ein umsatzbezogener Zielgewinn erreicht wird. Anfallenden Kosten für Produktentwicklung werden im Rahmen eines Entwicklungsvertrages an die ChargePoint Inc. ("CPI") weiterverrechnet.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Rahmenbedingungen

Die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Gesamtmarkts Elektromobilität haben sich im vergangenen Geschäftsjahr, wie in den vergangenen Jahren, erneut in eine für die Gesellschaft positive Richtung entwickelt. Es zeigt sich eine zunehmende Verfügbarkeit von E-Fahrzeugen sowie eine stark wachsende Ladeinfrastruktur. Auch sind wieder neue E-Modelle von namhaften Automobilherstellern für die nächsten Jahre geplant.

Diese steigende Anzahl von Kunden, Ladeinfrastruktur und E-Fahrzeugen wirkte sich positiv auf das Unternehmen aus.

2.2. Geschäftsverlauf

Die wesentlichen Erfolgsgrößen, die für die Unternehmensentwicklung von Bedeutung sind, kann man in Hardwareumsätze, die von 17 Millionen Euro auf 21 Millionen Euro angestiegen sind, - und Softwareumsätze, die von 2 Millionen Euro auf 4 Millionen Euro angestiegen sind, gliedern.

2.3. Wirtschafliche Lage des Unternehmens

Entwicklung des Umsatzes

Die Gesellschaft hat einen Umsatz in Höhe von ca. 30 Millionen Euro erreicht.

Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 wurde der Umsatz mit externen Kunden um mehr als 30 % erhöht. Der höchste Zuwachs wurde in den Bereichen der Hardware und Software erzielt.

Es wurden wesentliche Neuverträge mit namhaften Kunden verschiedener Brachen abgeschlossen.

Entwicklung der Aufwendungen

Die Veränderung der Kostenstruktur ist auf die Veränderung der Umsätze zurückzuführen. Der Materialauwand ist versus dem Geschäftsjahr 2023 gestiegen. Dies ist auf den Bereich der Hardware bzw. Hardware-Mix zurückzuführen. Für das nächste Jahr wird eine ähnliche Kostenstruktur angenommen.

Die Personalkosten sind im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 gestiegen, da neben der Gehaltserhöhungen, im Januar 2023 die Mitarbeiter der deutschen Niederlassung der ChargePoint Austria GmbH in die ChargePoint Germany GmbH integriert worden sind, um Vertriebsaktivitäten zu vereinfachen. Zum 31.01.2024 betrug die Mitarbeiterzahl 68.

Die sonstigen Aufwendungen sind nahezu proportional zum Umsatz angestiegen.

Entwicklung Jahresüberschuss

Der Jahresüberschuss betrug zum Stichtag 0,5 Millionen Euro verglichen mit einem versus Vorjahresüberschuss von 0,3 Millionen Euro.

Entwicklung der Investitionen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,2 Million Euro investiert.

Da, wie oben aufgeführt, es sich um eine Vertriebsgesellschaft handelt, sind für das nächste Geschäftsjahr keine größeren Investitionen geplant.

Entwicklung des Eigenkapitals

Das Eigenkapital ist auf knapp 1,0 Millionen Euro gestiegen. Die Eigenkapitalquote, bezogen auf die Bilanzsumme, beträgt 8 %. Dies ist eine Erhöhung um 3 % gegenüber dem Vorjahr.

Entwicklung der Vermögenslage

Es gab prozentual zur Bilanzsumme keine nennenswerte Verschiebung zwischen Anlage- und Umlaufvermögen verglichen zum Vorjahr. Abgrenzungsposten für vorausbezahlte Serviceverträge stieg um 10 % auf knapp 7 Millionen Euro.

Entwicklung der Finanzlage

Die ChargePoint Germany GmbH ist jederzeit in der Lage gewesen die laufenden Verbindlichkeiten mit ihren bestehenden Mitteln auszugleichen.

Das Bankguthaben ist um ca. 3,5 Millionen Euro gestiegen, während sich die Verbindlichkeiten nur um 1,1 Millionen Euro erhöht haben (davon ca. 0,5 Millionen Euro gegenüber verbundenen Unternehmen).

Das Cashmanagement wird von der ChargePoint Inc. durchgeführt.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage des Unternehmens

Das Geschäftsjahr 2024 hat sich insgesamt zufriedenstellend entwickelt.

3. Risiko- und Chancenbericht

3.1. Riskmanagement

Da die ChargePoint Germany GmbH eine Vertriebsgesellschaft ist, wird das Riskmanagement von der ChargePoint Inc. regelmäßig durchgeführt. Hauptaugenmerk liegt hier in den Bereichen Finanzrisiken, Forschung- und Entwicklungsrisiken, Produktionsrisiken und allgemeine Risiken. Die festgestellten Risiken werden identifiziert und zu bewertet und auf die ChargePoint Gesellschaften herunter gebrochen. Durch die Vertriebs- und Lizenzverträge mit CPNL und dem Entwicklungsvertrag mit CPI, mit der Eingliederung in die ChargePoint Gruppe, ist ein Gewinnausweis gesichert und Ertragsrisiken, Preis- und Liquiditätsrisiken und somit grundsätzliche Bestandsrisiken im Wesentlichen addressiert. Das wesentliche Risiko besteht im Wettbewerb mit anderen Anbietern für Hardwareprodukte oder Software, dass sich nicht präzise einschätzen lässt.

Weiterhin wird das Riskmanagementsystem durch das Compliancesystem unterstützt. Welches neben den gesetzlichen Vorschriften auch durch unternehmensinterne Richtlinien und Anweisungen beinhaltet.

Das interne Kontrollsystem ist auch zentral bei der ChargePoint Inc. angesiedelt und auf die ChargePoint Gesellschaften herunter gebrochen.

Die ChargePoint Germany GmbH verwendet keine derivativen Finanzinstrumente.

Nach Einschätzung der Geschäftsführung bestehen aktuell keine den Bestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken.

3.2 Chancen

Die Chancenanalyse wird, wie bei dem Riskmanagement zentral von der ChargePoint Inc. vorgenommen.

Für die Zukunft erwartet die ChargePoint Gruppe mit leicht sinkende globale Umsätze. Zum einen durch den insgesamt wachsenden Markt der Elektromobilität, zum anderen durch die ständige Anpassung der Produktsortimente an die Marktanforderungen.

4. Prognosebericht

Marktaussichten und Entwicklung des Umsatzes

Nach Einschätzung der Geschäftsleitung ist die weitere Marktentwicklung für die Gesellschaft neutral zu sehen.

Durch die im deutschen Raum zurzeit zu beobachtete Verlangsamung des Wachstums von elektrischen Fahrzeugen geht die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2025 aufgrund der Marktstellung der ChargePoint Germany GmbH von Umsätzen und Erlöse auf Vorjahresebene aus.

Entwicklung des Ergebnisses

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass sich das Ergebnis im Geschäftsjahr 2025 auf ähnlichem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres bewegen wird.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung

5.1 Während des Geschäftsjahres

Der Geschäftsführer Rex Jackson hat das Unternehmen verlassen und wurde durch Rebecca Maricela Chavez ersetzt. Ansonsten gab es keine nennenswerten Ereignisse der Gesellschaft.

5.2 Nach Abschluss des Geschäftsjahres

Es lagen keine Besonderen Ereignisse nach Abschluss des Geschäftsjahres vor.

 

München, den 10. Juni 2024

gez. Henrik Gerdes

gez. Rebecca Chavez

Bilanz

AKTIVA

31. Jan. 2024
31. Jan. 2023
A. Anlagevermögen
- Sachanlagen 927.347,43 654.028,62
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.999.629,27 7.616.977,64
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: € 0,00 (Vorjahr: € 661.947,60)
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.720.598,11 1.188.096,44
10.720.227,38 8.805.074,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 102.239,15 89.906,70
11.749.813,96 9.549.009,40

PASSIVA

31. Jan. 2024 31. Jan. 2023
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 483.144,94 176.725,53
III. Jahresüberschuss 466.464,68 306.419,41
974.609,62 508.144,94
B. Rückstellungen 1.564.697,97 1.602.849,56
C. Verbindlichkeiten 2.575.399,08 1.404.356,01
- davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: € 960.662,92 (Vorjahr: € 486.005,75)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 2.575.399,08 (Vorjahr: € 1.404.356,01)
- davon aus Steuern: € 849.559,70 (Vorjahr: € 622.920,05)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.635.107,29 6.033.658,89
11.749.813,96 9.549.009,40

Gewinn- und Verlustrechnung

01.02.2023-31.01.2024
01.02.2022-31.01.2023
1. Rohergebnis 12.026.868,14 9.680.515,21
2. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter -7.327.421,42 -6.217.012,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -1.051.923,56 -727.748,21
-8.379.344,98 -6.944.760,90
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -230.112,88 -111.709,68
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.684.477,91 -2.145.725,63
-davon aus Währungsumrechnung: € 33,78 (Vorjahr: € 19,02)
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -63,00 0,00
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -266.404,69 -171.899,59
7. Ergebnis nach Steuern 466.464,68 306.419,41
8. Jahresüberschuss 466.464,68 306.419,41

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die ChargePoint Germany GmbH, München, (im Folgenden kurz "Gesellschaft" genannt) hat ihren Sitz in München und ist im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 265326 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis 31. Januar 2024 wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. des Handelsgesetzbuchs sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Von den Erleichterungsvorschriften bei der Offenlegung gemäß § 327 Nr. 1 und 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Ebenso wurden die Erleichterungsvorschriften für die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 276 HGB sowie für die Erstellung des Anhangs gemäß § 288 Abs. 2 HGB bei der Offenlegung in Anspruch genommen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Bei den Zugängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens wurden die Abschreibungen pro rata temporis vorgenommen.

Die jeweiligen Abschreibungen erfolgen wie folgt:

Anlageposition Abschreibungsmethode Nutzungsdauer
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung linear 3-5 Jahre

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen berücksichtigt.

Aktive und passive latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet.

Rückstellungen

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sie berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet.

Zum Bilanzstichtag werden Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024 wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (siehe Anlage zum Anhang).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten keine Forderungen gegen Gesellschafter.

Aktive latente Steuern

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 32,98 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bilanzdifferenzen bei Rückstellungen. Die aktiven latenten Steuern wurden nicht aktiviert.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen enthalten keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von T€ 497 enthalten. Diese betreffen die erstmalige Anwendung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

V. Sonstige Angaben

Verbundene Unternehmen

Als verbundene Unternehmen werden zum Bilanzstichtag alle Gesellschaften angesehen, auf welche die ChargePoint Holdings Inc., Campbell, USA, unmittel- oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss ausüben kann.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Wesentliche finanzielle Verpflichtungen, die nicht in den Rückstellungen, Verbindlichkeiten oder Haftungsverhältnissen enthalten sind, bestehen zum 31. Januar 2024 für folgende Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

Gesamtbetrag
T€
Büroräume 185
185

Die Zahlungen verteilen sich auf die folgenden Jahre:

Gesamtbetrag
T€
2025 185
185

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine weiteren Haftungsverhältnisse über die gemäß § 251 HGB zu berichten wäre.

Organe

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

• Rex Jackson, Chief Financial Officer ChargePoint Holdings Inc., USA (bis 18. Dezember 2023)

• Henrik Gerdes, Chief Accounting Officer ChargePoint Holdings Inc., USA

• Rebecca Chavez, Chief Legal Officer and Corporate Secretary ChargePoint Holdings Inc., USA (ab 18. Dezember 2023)

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt, mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen, und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB (Selbstkontrahierungsverbot) befreit.

Zu Prokuristen waren im Geschäftsjahr ernannt:

• Michael Siepmann, Radstadt, Österreich (ab 9. November 2023)

• Aleksey Gorbashev, München (bis 9. November 2023)

Die Prokuristen haben Einzelvertretungsbefugnis.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird unter Inanspruchnahme der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 68 Mitarbeiter (Vorjahr: 52 Mitarbeiter) beschäftigt.

Produktion 26
Vertrieb 33
Geschäftsentwicklung 3
IDG-Bau 1
Marketing 1
Finanzen/Buchhaltung 2
Rechtsabteilung 2
68

Konsolidierungskreis

ChargePoint Holdings Inc., Campbell, USA, ist das Unternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt.

Der Konzernabschluss ist in den Geschäftsräumen der ChargePoint Holdings Inc., Campbell, USA einzusehen.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 466.464,68 zusammen mit dem Gewinnvortrag zum 1. Februar 2023 in Höhe von € 483.144,94 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

München, 17. Mai 2024

gez. Henrik Gerdes

gez. Rebecca Chavez

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1. Feb. 2023
Zugänge
Abgänge
31. Jan. 2024
SACHANLAGEN
- andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 827.790,70 503.431,69 0,00 1.331.222,39
Kumulierte Abschreibungen
1. Feb. 2023
Zugänge
Abgänge
31. Jan. 2024
SACHANLAGEN
- andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 173.762,08 230.112,88 0,00 403.874,96
Nettobuchwerte
31. Jan. 2024
31. Jan. 2024
SACHANLAGEN
- andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 927.347,43 654.028,62

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ChargePoint Germany GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ChargePoint Germany GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ChargePoint Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümer, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Braunschweig, den 24. Oktober 2024

Höweler | Rischmann und Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Wolfgram, Wirtschaftsprüfer

gez. Bahl, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Januar 2024 wurde am 6. Januar 2025 festgestellt und genehmigt.

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